Mausloch

Das Mausloch ist mein öffentliches Tagebuch.
Mein Refugium. Meine Höhle. Mein Ventil. Viel Spaß!

Blogparade zum mitmachen!

Donnerstag, 22. Januar 2026

Blogparade Frieden_2026


Lydia Gajewsky ist Theologin und Pädagogin und hat auf ihrem Blog aufgerufen, 

die Blogparade zum Thema FRIEDEN mitzuschreiben.

Nicht nur stellt das Thema Frieden ein Jahresmotto für Lydia, 

es ist eigentlich allgegenwärtig und präsent - seit Anbeginn.


Hier ist mein kleiner Beitrag zu dieser Blogparade

blogparade-frieden_2026


 




Ich bin ein Träumer.

Das ist offensichtlich. Ein naiver Träumer noch dazu, das ist mir durchaus bewusst.
Kann schwierig werden, wenn man den Draht zur Realität verliert. Kann aber auch Honig für die Seele sein, wenn man sich von der Realität nicht komplett vereinnahmen lässt.
Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich in kurzen Tagträumen versinke. Dann steh ich irgendwo herum, den Blick ins Leere gerichtet und spinne mir meine Welt zusammen.
Es gibt eine Spinnerei, die ich immer wieder mal in meine Gedanken lasse. Weil ich diese Spinnerei ganz wundervoll finde.
 
Stell dir vor, du bist durch und durch positiv gepolt, großzügig naiv und hättest gern bunte Schmetterlinge um dich flattern. Stell dir dann weiterhin vor, eine Fee käme zu dir und würde dir drei Wünsche gewähren.
Haben sich viele bestimmt schon mal vorgestellt, die berühmten drei freien Wünsche.
Was würdest du  mit dieser Chance machen? Welchen Wunsch würdest du äußern?
Geld? Glück? Weltfrieden?
 
Ich wüsste da was, mein erster Wunsch wäre Gesundheit. Gesundheit in Form von körperlicher Gesundheit für mich und meine Familie. Von außen und innen, von oben bis unten - einfach mal völlig gesund sein. Gesunde Augen, gesunde Zähne, gesundes Gewicht, gesundes alles. Und damit es nicht so auffällt, bitte innerhalb eines halben Jahres. 
 
Mein zweiter Wunsch wäre schon wieder Gesundheit. Diesmal in Form von geistiger Gesundheit, gesundem Denken, gesunder Logik und gesunder Einstellung. Mentale  Gesundheit für alle Menschen! Wirklich alle. Mit einem Schlag denkt die Weltbevölkerung  in die richtige Richtung, stell dir das mal vor!
Ein überdimensionaler Kippschalter wird umgelegt und die Gedanken der Menschheit laufen rund!
 
Hater würden die Finger von der Tastatur nehmen.
Mobber würden ihre Opfer um Verzeihung bitten.
Psychische Erkrankungen wie Depression, Angststörungen oder Sucht würden verschwinden 
Jeder Mensch würde den Planeten einfach sauber halten
Tierquäler, Psychopaten, Mörder, Verbrecher gäbe es nicht mehr, weil plötzlich ein inneres Licht angeht 
Soldaten würden ihre Waffen fallen lassen.
Präsidenten, Könige und Kanzler würden erkennen, was wichtig und richtig ist.
Dealer und Drogenbosse würden den Mist vernichten
Regierungsmitarbeiter würden sinnvolle Entscheidungen treffen
Soziale Berufe würden spitzenmäßg bezahlt, Fußballer eher weniger und Influenzer gar nicht
Verfeindete Banden und Kartelle würden sich die Hand geben und auf die Schulter klopfen.
Radikale aller Art würden innehalten, beginnen zu denken und den Unsinn erkennen, den sie praktiziert haben.
Kein Neid, kein Hass, keine Gier, keine Missgunst, keine Maßlosigkeit, keine Lüge. 
 
Was wäre das für eine Welt?  Ich mein, was könnten wir für eine Welt um uns haben, wenn alle einfach geistig gesund wären? Dann hab ich Kopfkino, wie alle Menschen stehen bleiben, unsicher lächeln und es ein kleines bisschen heller um sie würde.
 
Der dritte Wunsch? Zufriedenheit! Das ist der Schlüssel! Zufriedenheit.
 
All diese Wünsche - Frieden wäre sicher. In der Welt und in den Köpfen der Menschen.
 
Es könnte einfach sein. 





 

Sonntag, 18. Januar 2026

Bingo! Die High Five der Woche

Willkommen im Wochenende!

Und vor allem am Sonntag, der Sonntag hat so was heimeliges! Zumindest für mich, die Hausarbeit wurde, mit etwas Glück und gutem Willen, bereits am Samstag erledigt, die Wäsche trocknet friedlich vor sich hin, im TV läuft das Sonntagsmärchen und nachmittags geht's zur Oma. Bei Oma gibt es Kaffee und Raatsch. Herrlich!

Außerdem gibt es Sonntags im Mausloch immer die High Five der Woche! Wenn das nicht die Krönung ist, weiß ich auch nicht!

5 positive Momente
aus der vergangenen Woche herausgepickt





1 - Die Fee ist nach 2 Tagen Anreise per Bahn & Bus glücklich in Spanien angekommen! Sie findet ihre WG-Wohnung und ist begeistert. Das hab ich ihr gewünscht! Jetzt kann sie hemmungslos die nächsten 5 Monate in Spanien studieren und Land und Leute kennenlernen!

2 - Ich freu mich auf den Besuch bei Oma! Dieses Mal hab ich lauter tolle Sachen im Korb für sie. Da ist eine neue elektrische Zahnbürste, ein Paket Walnüsse, Leckerlis, der Ausdruck vom Mausloch von August (ja ich hänge leicht hinterher) und das Päckchen mit dem DNA Test für sie ist endlich angekommen! Wir werden erfahren, wo Oma ihre Wurzeln hat, sehr spannend!

3 - Wohin es meine Wurzeln verschlagen hat, ahne ich. Waldfeger, meine große Schwester, hat den Test bereits gemacht und ich gehe mal davon aus, dass es mich ähnlich betrifft. In unserer Familie gab es neben einem Haufen Deutscher auch Osteuropäer, Niederländer und  Italiener auch ein paar Engländer und Franzosen. Chapeau! Wie Oma immer vermutet hat, da muss mal ein Römer dabei gewesen sein! Jetzt wissen wir es! Romani te salutant!

4 - Da die Fee jetzt eine Weile in spanischen Landen weilt, ist der Bub zu Hause ganz auf sich gestellt. Er hat die Verantwortung für die Wohnung, die Wäsche, seine Verpflegung und die beiden Katzen. Ich bin der Meinung, das tut ihm gut! Mal ein bisschen die Selbständigkeit pushen, das schaden niemandem. Ist wohl eine tolle Erfahrung für ihn. Jeder sollte mal irgendwie alleine gewohnt haben. (ich hab 4 Wochen geschafft, damals. haha)

5 - Ich hab es die Woche fertig gebracht, mich ständig an Kleinigkeiten zu freuen. Das musste ich, die Woche war deprimierend genug. Also hab ich mich auf meinen Morgenkaffee gefreut, auf die Mittagspause, auf die unfassbar kuschelige Decke, die ich zu Weihnachten bekommen hab, auf  mein Strickzeug, auf meine Mädchen-Serie, und ganz besonders auf den Moment, wenn ich im Bett liege, meine 3 Decken über mich werfe und mein Buch greife. Ich hab mich auf die Freitags-Spaghetti gefreut, dass mein letzter Blogartikel gut gelungen ist und dass mir eine Tochter erzählt hat, ihre Mama würde in der Praxis direkt kehrt machen, wenn sie sieht, dass ich nicht da bin. Ein schönes Kompliment!

Und jetzt freue ich mich über die Terminlosigkeit, die den Tag bestimmt. Es ist friedlich hier. Ein 30er Jahre Ambiente läuft auf youtube, die Kerze brennt, ich hab Zeit zum schreiben und werde gleich noch ein paar Blogs lesen. Ist das nicht schön?

Ach - noch was schönes! Eine Erneuerung des links zu meiner neuen Jahresaufgabe im Mausloch. Der letzte hat wohl nicht so funktioniert, hoffentlich hab ich es revidiert.

Bingo im Mausloch




Weitere High Five der Woche:

Sari von heldenhaushalt.de

Katja von katja-mittendrin.de 

Samstag, 17. Januar 2026

projekt 52 - Januar, die zweite


52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Aktion von Sari auf heldenhaushalt.de




Das Thema Geld ist allgegenwärtig. Und die Jagt darauf auch.

Neulich an Weihnachten war es sogar ein ziemlich zentrales Thema, eine Zeitlang hab ich mich gar nicht getraut, auf meinen Kontostand zu schauen. Schön blöd. Aber ich wollte mir die Weihnachtsfreude nicht durch schnöde Bilanzen verderben. 
Jetzt ist Weihnachten vorbei und ich in der Realität angekommen. Ich stehe noch, zum umkippen war's dann doch zu wenig Schock.
 
Jedes Jahr im Dezember erschließt sich mir aber eine zusätzliche Geldquelle. 
Das Sparschwein in der Praxis wird geschlachtet, dessen Inhalt gerecht aufgeteilt und in Umschläge verpackt. Jede von uns freut sich auf ihren Umschlag, der geheimnisvoll und verschlossen im Personalfach liegt.
Meinen Umschlag hab ich mit nach Hause genommen, ihn befühlt und begutachtet. Ich werde ihn nicht öffnen, jedenfalls noch nicht. Ich bunker ihn bei mir. 
Für schlechte Zeiten vielleicht oder für eine Überraschung am Jahresende. Vielleicht brauch ich ihn mal für eine besondere Anschaffung oder muss eine Strafe bezahlen. Wer weiß?
 
Ich bin der Meinung, so ein ungeöffneter, mysteriöser Umschlag, der wartend in der Schublade liegt, beruhigt mich ungemein! Er liegt da und verbreitet Sicherheit. Ein Notgroschen. Ein Polster - Pölsterchen. Schön zu wissen, dass er da liegt und auf seinen Einsatz wartet.
Und spannend ist es auch! 







Freitag, 16. Januar 2026

FF und BL - eine Fusionsgeschichte

Eben habe ich im Blog von Barbara - die ja die phänomenale Reihe "Freitags Füller" ins Leben gerufen hat, dass wir Weihnachten viel zu schnell entsorgen. Und ich finde, damit hat sie Recht! Abgesehen davon, dass mein Baum samt Deko noch steht, es ist, wie sie sagt - weihnachtliche Stimmung aufbauen dauert Wochen, das Beenden der Weihnachtszeit ist ziemlich aprubt. Viel zu radikal!
Deswegen freue ich mich noch ein bisschen am Anblick unseres Baumes, so prächtig wie er ist!
 
Hier ist der neue Freitags Füller 
 
ein Lückentext zum ausfüllen
von Barbara auf scrapimpulse.com


 

 
1. Das Dschungelcamp ... gibt's immer noch? Warum? War anfangs interessant, mittlerweile jedoch verkommen zu einer finanziellen Rettungs-Chance für verloren gegangene Leute, die in Sachen Niveaulosigkeit neue Standards setzen und die niemand kennt. 
 
2. Die Auswirkungen des letzten Besuchs sind noch deutlich zu sehen, also bedarf es in nächster Zeit keinen weiteren Termin beim Friseur
 
3. Wie kann es sein, dass es in meiner Stadt keine Billard-Kneipen mehr gibt? Was ist da passiert, es waren mal so viele?! Einmal mehr festigt sich in mir der Wunsch nach einem eigenen Cafè. Einem Oldie-Billard-Tanzcafè-Diner!  Mein Laden wär megacool!
 
4. Mein Kontingent an Arbeitswillen ist leer. Da beißt die Maus keinen Faden ab
 
5. Vielleicht hätte ich damals in den 80ern ein bisschen auf Schminke verzichten sollen. Wenn ich mir die Fotos von damals so anschaue .. au weia! Da hatte ich wohl ziemlich wilde Gedanken
 
6.  Würde sich unsere Fee heute Abend melden, um uns über die geglückte Ankunft in Spanien und der spanischen Wohnung berichten, das wären allerdings gute Nachrichten!
 
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue mich mich auf Ruhe und Entspannung, morgen habe ich geplant, ganz viele Blogs zu lesen und Sonntag möchte ich mit einem Korb voll toller Sachen zu Oma fahren!
 
 

 
 Also ich hab noch Lust, weiter zu schreiben - hast du Lust, weiter zu lesen?  
 
Aus eher niederen Gründen hab ich die letzte Blognacht nicht mitgeschrieben. Das ist sehr unerfreulich. Aber die liebe Astrid hat im Forum bloghexe.de den Impuls von Anna Koschinski weiter gegeben. Ich hab so die Möglichkeit, trotzdem mit zu schreiben, auch wenn ich gar nicht dabei war! Als Nachzügler!
 
Der Impuls lautet: Das möchte ich mal werden (wenn ich groß bin)
 
Da denke ich spontan an meine Berufswünsche, als ich Kind war. Zum einen fand ich die heruntergekommenen Häuser der 70er Jahre, die beschmiert und dreckig waren, ganz furchtbar und wollte sie alle eigenhändig anmalen. In rosa, hellblau oder gelb. Häuseranmalerin wollte ich sein, das stellte ich mir sehr befriedigend vor.
Zum anderen faszinierten mich die Durchsagen auf den Bahnsteigen unheimlich! Diese säuselnde Frauenstimme, die den Leuten die Ankunft des Zuges ankündigt und an Vorsicht am Zug erinnerte, das wollte ich auch! Durchsagefrau im Bahnhof! Ich hätte das ganz souverän hingelegt! In meiner Vorstellung säße ich in einem schicken Büro vor dem Mikrofon, ein Bote legt mir den aktuellen Text vor und ich verkünde den Menschen, was Sache ist. Au ja!
 
Was ist draus geworden? Nix. Statt sauber gestrichener Häuser und lässiger Durchsagejobs bitte ich  nun die Leute, eine Faust zu machen, warne vor dem bösen Pieks und lobe anschließend überschwänglich. Ja bitte, das ist doch auch was, wenn auch nicht so schön wie "Achtung auf Gleis 4 fährt ein der Intercity Express von München über Nürnberg und Hannover nach Hamburg Altona. Zuuuurücktreten bitte und Vorsicht am Zug!" 
 
Als ich im schönsten Flegelalter war, stellte ich mir meine berufliche Zukunft sehr elegant vor. Ich dachte, ich nenne ein großes, schickes Büro in einem oberen Stockwerk mit vielen Fenstern inclusive Privatsekretärin mein Eigen. Mein Job wäre kreativ und mega wichtig, ich würde Werbesprüche erdenken oder eine Zeitschrift gestalten. Passend dazu hätte ich Business Kostüme an und würde als taffe Geschäftsfrau durch die Straßen eilen. Mit Aktenkoffer und tragbarem Telefon!
 
Wieder ein bisschen später, ca 16jährig, wollte ich ins Hotel. Als Fachfrau ein Hotel managen. Wie in all den Hollywood Filmen. Auch hier hätte ich eine tragende Position und würde um die ganze Welt reisen. Am Empfang im Hotel in der Karibik mit Dienstwohnung am Strand. Cocktail inclusive.
 
Hahaha!
 
Hotelfachfrau wurde ich tatsächlich, zumindest fast. Allerdings mit ganz kleinen Abstrichen: Statt um die Welt reiste ich per U-Bahn nur in die Innenstadt, es gab weder Management noch Dienstwohnung am Strand für mich, nur Putzlappen, Kaffeekannen und halb leergegessene Teller. Ich hatte nicht 1 Cocktail! 

Meine Bestimmung fand ich schließlich in einer Arztpraxis. Da sitze ich heute noch und jongliere mit Nadeln, Pflastern und Computermaus.

Was ich für die Zukunft gerne hätte? In erster Linie und vor allem anderen Gesundheit. Und wenn noch Zeit ist, ein bisschen Glück, ein freundliches Umfeld, glückliche Kinder, schöne Urlaube, weniger Bürokratie und Zeit, zu leben.

Und was will ich nun werden, wenn ich groß bin?

Zufrieden!
 
 









Mittwoch, 14. Januar 2026

Was ich noch vergessen habe zu sagen

 Wir haben eine Fee. Eine hauseigene Fee. Es ist die Freundin vom Bub und sie heißt deswegen Fee, weil sie nur so heißen kann! Sie sieht aus wie eine Fee, ist fröhlich wie eine Fee, singt und tanzt wie eine Fee, ist so schlau wie eine Fee und verbreitet Feenzauber. Ist also logisch.

Unsere Fee ist außerdem unfassbar mutig! Morgen früh im Morgengrauen macht sie sich auf den Weg nach Spanien, sie nimmt am Erasmus Studenten-Austausch Programm teil.
Ob das wirklich so heißt, bezweifle ich, da hab ich mal wieder keine Ahnung. Aber sie wird 5 Monate lang in Spanien wohnen und studieren.

Einfach so.

Liebe Fee
Was ich heute vergessen habe, zu sagen - ich bin mir zu 100% sicher, dass du das rocken wirst! Die Fahrt wird zwar lang und wahrscheinlich anstrengend, aber lange Anreisen bist du ja gewohnt. Lass dich durch nichts aus der Ruhe bringen! Dein scharfer Verstand wird dich sicher und pünktlich an dein Ziel bringen.
Deine Unterkunft wird ordnungsgemäß und zuverlässig auf dich warten! Gut, in einer WG muss man zwangsläufig Abstriche machen. Vielleicht ist da einer dabei, der ständig seinen Kram überall liegen lässt, vielleicht wird der Müll nicht rausgetragen oder einer hört dauernd laute Musik. Vielleicht sind es aber auch verdammt nette Leute, mit denen du dich gut verstehst, die rücksichtsvoll miteinander umgehen und dich freundlich willkommen heißen!
Wahrscheinlich ist dein Spanisch nach kürzester Zeit super aufgefrischt und du kannst dich schnell mit allen gut unterhalten. Und Englisch können die bestimmt alle.
Wenn du dich zurecht gefunden hast, wirst du dich auch besser auskennen, wirst wissen, wo du hinmusst, wo die Vorlesungen sind, wo die Mensa ist und wo der beste Supermarkt für deine Lieblings-Leckerlis. Und du wirst eine Menge Kontakte knüpfen.
Vielleicht fühlst du dich ratz fatz dort sauwohl und überlegst dir, warum du eigentlich Zweifel hattest! Völlig unnötig.

Überleg mal, was du alles auf die Beine gestellt hast. Du studierst Jura, JURA!! Da fängt's schonmal an. Du hast alleine eine Wohnung gemietet, bist ausgezogen und selbständig geworden. Du warst in Amerika. Und dann warst du NOCHMAL in Amerika, nämlich GANZ ALLEINE!! Wer macht denn sowas? Wer traut sich das?

Unsere Fee!

Du kannst kämpfen, du lässt dir nichts gefallen und weißt, worauf es ankommt, du rockst doch irgendwie alles!
Wir sind alle so stolz auf dich! Wenn einer sowas packt, dann du! 

Das ist ein absolutes Abenteuer und du tauchst kopfüber ein, eigentlich beneidenswert. Sowas macht man auch nur einmal im Leben und deine Zeit ist jetzt!

Die Oma, der Mann, Waldfeger und ich sind in Gedanken bei dir und wünschen dir alles Glück der Welt! Außerdem sind wir schwer beeindruckt!
Dein Liebster und die beiden "Babys" werden dich sehr vermissen und die Bude für dich in Schuss halten, bis du wiederkommst. Na gut, einer von den dreien wird die Bude in Schuss halten, die anderen beiden halten dann den Bub auf Trab.

Starte in dein Abenteuer! .

Ich hab dich lieb, du Power-Fee!





Dienstag, 13. Januar 2026

der lange Weg ins Bett

 Elinor: Kind, das geht so nicht weiter. Schau mal auf die Uhr, darf ich dich daran erinnern, was du dir heute Morgen beim Aufstehen vorgenommen hast?

Jürgen: Sie macht es schon wieder!

Elinor: Ja das seh ich. Du machst hier einen riesengroßen Fehler! Das weißt du doch selber, du bist jetzt in einem Alter, wo man mit so wenig Schlaf eben nicht mehr auskommt. Du musst auf deine Gesundheit achten, Kind!

Jürgen: Die lernt es nicht mehr, dumm wie Brot!

Elinor: Jürgen, beleidigen hilft hier nicht weiter. Was wie hier brauchen, ist Vernunft. Unterstütze mich bitte.

Jürgen: Mit Vernunft kommst du hier nicht weiter. Sie weiß es doch, lange schon, und trotzdem reagiert sie so bescheuert! Jeden Tag aufs neue. Die lernt es nicht mehr. Ist wohl schon zu alt.

Elinor: Natürlich kann sie es noch lernen, es gehört nur ein wenig Disziplin dazu. Und logisches Denken.

Jürgen: Und genau da liegt das Problem - im logischen Denken!

Elinor: Hör gefälligst auf, hier rum zu stänkern. Sie ist durchaus in der Lage, logisch zu denken. Und dumm ist sie auch nicht, nur etwas träge und unvernünftig.
Jetzt überleg mal, was passiert, wenn du zu wenig schläfst. Du bist mürrisch, träge, unkonzentriert und in allem langsamer als du sein könntest. Das muss nicht sein! Dagegen gibt es eine einfache Lösung.

Jürgen: Lass dir Hirn wachsen!

Elinor: JÜRGEN!

Elinor: Tu dir selbst einen Gefallen und geh früher ins Bett! Du kannst das!

Jürgen: Alte, zisch ab ins Bett. JETZT!

Elinor: Du hast es gehört, geh jetzt. Los, hopp, keine Ausreden. Es ist Zeit!

...

jaaa ist ja gut, ich habs kapiert. Ihr habt ja Recht. Ich geh gleich, ich will nur noch ..

Elinor und Jürgen: J E T Z T !!

okeeeeee! Mann! Gute Nacht

Elinor: na also. Gute Nacht, schlaf schön, Kind

Jürgen: Endlich!







Montag, 12. Januar 2026

12 von 12 im Januar 26

 Servus! Jetzt ist Abend und ich hab alle 12 Fotos beieinander.

Wir wissen ja, heute ist der 12. des Monats, das bedeutet, Massen von Bloggern laufen heute fotografierend durch den Tag und posten das dann gebündelt auf der Seite von 

Caro: draussennurkaennchen.blogspot.com






So auch ich. Wir beginnen den Tag mit einem relativ späten Aufstehen. Heute ist Montag, Montags hab ich frei. Hurra. Das erste, was ich brauche, um in der Realität anzukommen, ist Kaffee!


Mit dem Kaffee verzieh ich mich auf die Couch, guck ins Handy und lasse nebenbei das Frühstücksfernsehen laufen. Eigentlich könnte jeder Tag so entspannt beginnen!
Nachdem der Kaffee seinen Job erledigt hat und ich wach geworden bin, helfe ich noch mit kaltem Wasser nach



Der erste Pflichtteil des Tages ist die Wäsche. Ist eh nur noch eine Ladung übrig, alles andere hab ich am Wochenende weggewaschen. Weil ich nämlich so pflichtbewusst bin


Ich räume und rumore ein bisschen herum, räume Zeugs weg und mach mein  Bett. Mittlerweile brauch ich 3 Decken, weil ich das Fenster auch im tiefsten Winter einen Spalt offen lassen muss. Wenn auch nur einen ganz kleinen.


Dann kommt der schönere Teil des Vormittags. Ich mausloche. Bis kurz vor eins, dann muss ich los. Heute hat Oma einen Zahnarzt Termin


Das Wetter. Es macht so Spaß 


Der Zahnarzt hat eine sehr ansprechende Praxis. Die Mitarbeiter sind extrem freundlich, der Ausblick vom Wartezimmer aus atemberaubend (im Falle von blauem Himmel und grünen Bäumen, musste dir halt vorstellen) und er hat die sauberste Toilette von ganz Nürnberg. Bin ich mir sicher. Da riecht es sogar voll gut. Ich geh gern bei Omas Zahnarzt aufs Klo, egal ob aus Not oder Vorliebe



coole Sparbüchse. Ein Zahn mit Loch. Das animiert zu Trinkgeld!


Es dauerte überraschend kurz, schon nach einer halben Stunde waren wir wieder draußen. Obwohl ich, mit Buch bewaffnet, auf längere Wartezeit eingestellt war. Oma war froh! Ich auch.
Auf dem Weg durch das Wohnstift zu Omas Wohnung hängen im Gang immer die aktuellen Werke der Aquarell-Gruppe aus. Die machen richtig schöne Bilder, die Senioren!
Ganz links die Sonnenblume ist übrigens von Oma selber.
Oma gibt mir Kaffee, wofür ich ihr sehr dankbar bin. Wir ratschen ein bisschen, bevor ich mich wieder auf ins Schietwetter mache um einzukaufen.
Heute gibt es Kartoffelsuppe mit Zeug drin



Nachher kommt die Premium Zeit. Ein Sofa, eine Serie (Mr. Mercedes) und ein Strickzeug für mich! Siehst du, meine Wolle glitzert! Da sag noch mal einer, in meinem Leben gäbe es keinen Glanz & Glamour!






Der Montagsstarter mit Ankündigung

Moin! 

Ja ich weiß, heute ist der 12. Wir alle wissen, was das bedeutet: Das 12 von 12 startet in den Tag!

Ich bin auch dabei, aber da der Tag erst angefangen hat, bin ich noch fleißig am fotografieren. Bis dahin will ich aber trotzdem schreiben, ich hab noch eine Stunde Zeit.

Also hab ich hier den Montagsstarter von antetanni.com


eine Mitmachaktion
powered by Anita



Übrigens, stolz verkünde ich hiermit, dass auch ich am Jahres-Blog-Bingo teilnehmen werde! Zwar in anderer Form als die meisten Blogger, aber das ist für mich völlig in Ordnung!

Hier kannst du meine Bingo-Tafel angucken, noch ist nix abgehakt, das muss erst noch!

Mausloch Bingo




1. Sport im TV zieht unbeachtet, sang- und klanglos an mir vorbei. Bei der letzten Dart Meisterschaft hab ich dem Mann ein bisschen Gesellschaft geleistet, das reicht aber dann auch.

2. Dass ich Ende Januar noch eine Woche Resturlaub genießen kann, freut mich sehr

3. Gestern haben wir Oma besucht. Diese Nachmittage sind die schönsten der Woche! 

4. Heute werde ich Oma gleich wieder sehen, wenn auch aus unbequemerem Anlass. Ich begleite sie zum Zahnarzt. Dem kann ich deswegen so gelassen entgegensehen, weil nicht ich der Patient bin, sondern nur die Begleitung. Arme Oma!

5. Vorher aber mach ich mir was zu futtern und überlege, was ich alles fotografieren könnte

6. Mein Bett mache ich ungern am Abend. Das wäre kontraproduktiv! Den ganzen Tag würde es zerwühlt herumstehen, erst kurz vor der Inanspruchnahme würde es auf Vordermann gebracht werden, das ist wie Zähneputzen kurz vor dem Essen, wie Styling kurz vorm Duschen, wie putzen, nachdem die Verwandtschaft da war. Bisschen unsinnig.

7. Im Kalender steht diese Woche ein Besuch bei der Fee, ich habe außerdem geplant, die GANZE Woche regulär zu arbeiten (was mich außerordentlich glücklich macht) und dann freue ich mich jetzt schon mal vorsorglich aufs Wochenende!



wusstest du, wie sexy die Beine eines Uhus sind?




Sonntag, 11. Januar 2026

still plätschert das High Five der Woche

 Servus am Sonntag!

Ich hab jetzt grade ziemlich viel Zeit vertrödelt! Auf mehreren Blogs hab ich etwas von einem Jahresbingo gelesen, was ich erstmal ziemlich interessant finde. Bingo, das sind doch mehrere Felder mit Inhalt, also im Original Zahlen, die gefunden werden müssen. Richtig?
Ein Blog Bingo hat keine Zahlen, sondern Textfelder. Aufgaben, Vorgaben, Wünsche, irgendwas. Und die muss man erfüllen? Abarbeiten? Ich muss mich da nochmal einlesen.
Allerdings werden die Themen fürs Jahr vorgegeben, vielleicht mach ich mir ein eigenes Bingo? Ein Mausloch-Bingo. Mal gucken. Erstmal muss ich dir Regeln verstehen.

Aber nicht heute, heute gibt es hier die High Five der Woche! Auf geht's!

5 positive Momente
aus der vergangenen Woche herausgepickt



EINS 
Es war eine kurze Arbeitswoche. Montag frei, Dienstag Feiertag, der Rest hat sich quasi von selbst erledigt. Trotzdem es schwierig war, nach 2 Wochen Urlaub und Weihnachtstaumel wieder in die Routine zu finden, hab ich es glaub ich ganz gut hingekriegt. 

ZWEI
Ich hab eine private Nachricht von einer gewissen "Augenstern" bekommen, die umwerfend lieb geschrieben war! Sie schreibt, dass sie ein Fan vom Mausloch und auch von Frau Gloria ist und meine Beiträge total gerne liest. Das hat mich so gefreut, dass beinah ein Freudentränchen  kam! So lieb!

DREI
Der Mann und ich haben in den letzten Tagen Ku'damm 63 nochmal angeschaut, damit wir am Montag beide das neue Ku'damm 77 angucken können. Diese Ku'damm Reihe ist eins meiner Lieblinge, ich hab es genossen! Vor allem mit dem Mann zusammen

VIER
Waldfeger war am Mittwoch kurz in der Praxis. Das hat mir irgendwie total gut getan, sie zu sehen. Die Laune schnellt hoch, das Arbeiten fällt leichter, ihre Umarmung baut auf. 
Genauso wie der Besuch von Tochter. Sie kommt auf einen Kaffee und verbreitet Freude

FÜNF
Wir haben ein ruhiges Wochenende. Ohne Termine. Samstag hab ich mit Pakete auspacken, entspanntem Haare waschen und viel viel schreiben verbracht. 
Dazu gab es eine Schreibmusik von youtube, die mir auffallend gut gefällt. 
Auch wenn ich am Freitag wiedermal die Blognacht verpasst hab, weil ich einfach nicht in der Lage war, wurde es doch ein schöner Abend. Mit Shameless, Strickzeug und Kuscheldecke. Ich mag so ruhige Wochenenden. Draußen ist es kalt und ungemütlich, drinnen mach ich es mir schön!

Weitere High Five's der Woche:




Samstag, 10. Januar 2026

Mein Lebens ABC - Q

 Mein Lebens ABC

Wörter, die in meinem Leben wichtig sind
von Sven auf aquarium.teufel100.de

 

 

Q

Q wie Quasselstrippe. Herrlich, dieses alte Wort! Ich versuche ja derzeit, ab und an alte, vergessene Wörter im Mausloch zu verwenden. Einfach weil es Spaß macht. Und Quasselstrippe ist ein schönes Wort. Etwas Bedeutungsvolles mit Q zu finden ist allerdings ein bisschen schwierig. Qualle oder Quark wollte ich jetzt auch nicht so ..

Es gibt sie überall. Im Kindergarten, in der Schule, in den Öffis, in der Praxis, auf der Straße und im Kino. Die Leute, die den Mund nicht halten können und lieber den ganzen langen Tag fröhlich drauf los quasseln. Gern auch ohne Sinn und Verstand, bla bla bla.

ANSTRENGENDE SOZIALKONTAKTE !!

Manchmal verblüfft mich diese Fähigkeit. Diese Neigung ständig zu reden. Ich hab ja festgestellt, dass ich eher im 'Team introvertiert' mitspiele, also ist mir das ständige Plappern eher fremd. Vor allem, wenn es um smalltalk geht. Das mag ich nicht. So belangloses blabla übers Wetter zum Beispiel. Es ist doch offensichtlich, dass es schneit oder dass es windig ist - warum zum Geier muss man das jemand anderen erzählen? Das seh ich doch! 




Wenn ich einen Bekannten treffe, geht es los mit "Und? Wie geht's? Was machst du so?" Was ich antworte ist immer das selbe: Ja geht schon.
Wenn ich dann sofort ein "und wie geht's dir?" hinterher schiebe, erhalte ich meistens einen Redeschwall, der länger dauert. In der Arbeit ist das hilfreich, weil ich dann nichts persönliches erzählen muss und der Patient das tut, was er am liebsten tut - von sich selber reden. Und ich kann in Ruhe vor mich hin Blut abnehmen. Blöd nur, wenn der Patient nicht mehr aufhört zu reden. Dann muss ich ihn höflich konsequent aus dem Labor schieben.

Kollegen, die ununterbrochen quasseln sind anstrengend. Ich will nicht über Dinge informiert werden, die offensichtlich sind. Mit zahlreichen Begründungen. Weil nämlich. Und antworten ist auch eine Kunst, weil die Quasselstrippe kaum Luft holt beim reden. Also schalte ich mental irgendwann ab.

Ich hab von Leuten gehört, die morgens aufwachen und zu reden beginnen. Eine mir völlig fremde Welt! Wenn ich morgens aufwache, brauch ich niemand in meiner Nähe! Und schon gar keine Informationen! Da muss Kaffee und Ruhe!!

Schlimm sind auch die Dampfplauderer, die mich nicht ausreden lassen, mich unterbrechen und ständig übertrumpfen wollen. Schlimm im Sinne von extrem nervig. 
Wenn ich beim Zahnarzt war und eine Wurzelbehandlung erfolgreich überstanden hab, hat mein Gegenüber mit Sicherheit ZWEI Wurzelbehandlungen geschafft UND DAZU noch ein Gemetzel beim Kieferchirurgen.
Wenn ich von einem gelesenen Buch schwärme, hat der andere in diesem Jahr schon 27 Bücher gelesen, die aus irgendeinem Grund alle viel besser waren - und bekommen eine detaillierte Inhaltsangabe. Ungefragt natürlich.
Und eine Gewichtsabnahme von 5 Kilo, auf die ich stolz bin wird zunichte gemacht, weil der Gesprächspartner nämlich 12 Kilo verloren hat - in kürzerer Zeit mit der besseren Diät. Und dann hagelt es Diättipps, die ich nicht will.





Niemand (außer einigen Wenigen, denen ich von Herzen dankbar bin) geht auf meine Errungenschaften, meine Ziele, meine Erlebnisse ein und hört einfach zu, es wird überboten und mit eigenen Erfahrungen zerredet. Maaaan ist das zermürbend! Deswegen versuche ich, mich so schnell und so elegant wie möglich aus der Situation zu entfernen. 
Auf größere Arbeitstreffen verzichte ich jetzt grundsätzlich. Wenn mehr als 5 Leute zusammenkommen, wird mir das zu viel. Menschenansammlungen und Massen sind nichts mehr für mich, da hau ich heimlich ab - oder geh erst garnicht hin.

Stille Wasser sind tief - und mir auf jeden Fall lieber!

Ich hab Freundinnen, die echte Quasselstrippen sind. Dann bin ich hin und her gerissen, zwischen Sympathie und Fluchtgedanken. Aber weil ich sie mag, lasse ich jeden Redeschwall über mich ergehen. Muss ja nicht viel dazu sagen, weil meins nie so wichtig sein kann wie ihrs  und weil ich sowieso nicht zu Wort komme. Dann höre ich zu, denke meine Antworten und speicher das Gehörte ab. 

Die Lösung? Mein Blog! Wie wunderbar entspannend, meine eigenen Gedanken einfach aufzuschreiben - da kann ich so, wie ich will. Mit Musik dabei. Ist das nicht genial?!
Und niemand quatscht mich zu.

Ich kann prima aus dem Allein sein und aus der Ruhe meine Kraft schöpfen. Das brauch ich auch immer wieder, damit ich für die Plaudertaschen dieser Welt genug Energie hab!



Shortys:

Q wie Quark-Käsekuchen, was ganz feines! Aber bitte mit Mürbteigboden

Q wie Queen Charlotte, ein Spinn-off der großartigen Serie Bridgerton. Mag ich beide sehr

Q wie Quizsendung. Ab und zu schau ich die gern, damals lief Der große Preis im ZDF, war ein Familienevent! Meine Mom saß gemütlich im Sessel mit Stift und Zettel und hat notiert, wieviele Fragen sie gewusst hat. Ich durfte aufbleiben, bis Wum und Wendelin dran waren








Dienstag, 6. Januar 2026

Frau Gloria schreibt wieder

 Es gibt einen neuen Eintrag in meinem Zweitblog "Frau Gloria"

https://fraugloria.jimdofree.com/2026/01/06/2026-nächste-runde/




Projekt 52, Januar - die erste

 Neuer Start - neues Glück - neue Fotos!

Ich freu mich, dass das Projekt 52 auch in 2026 weitergeht. Ist doch eine coole Aktion, man hat immer was zu tun! Ich glaub, letztes Jahr hab ich überhaupt nie überlegen müssen, was ich denn ins Mausloch schreiben könnte, das hat so was Beruhigendes.


52 Wochen - 52 Themen - 52 Fotos
eine Aktion von Sari auf heldenhaushalt.de






Übrigens, wer Lust hat, sich die gesammelten Fotos vom Projekt des letzten Jahres anzuschauen, die hab ich in mein Jahres-Résumé gepackt. der link dazu


Hier haben wir die Themen für den ersten Monat:



Ich nehm mir erstmal die Blume vor


Normalerweise überleben Blumen und Pflanzen bei mir nicht sonderlich lange. Ich hab den Eindruck, sobald eine Pflanze den geschützten Raum des Gartencenters verlassen hat und realisiert, wo sie von nun an wohnen soll, verliert sie spontan allen Lebensmut und stirbt langsam vor sich hin.

Vor über einem Jahr hat mir der Mann trotz dieses Wissens ein Alpenveilchen geschenkt. Es war pink und kerngesund. Als es gemerkt hat, wo es sich befindet, hat es der Mut verlassen. Erst die Blüten, dann die Blätter, dann war nichts mehr übrig von Veilchen.
Ich hab meine Mom um Rat gefragt. Besteht noch Hoffnung oder doch Beerdigung?
Und meine schlaue Mom sagt, dass Alpenveilchen kühle Temperaturen und eher düstere Standorte bevorzugen. Da es Sommer wird, macht Veilchen nur das, was andere im Winter tun - schlafen! Veilchen übersommert nur, es ist nicht tot! Sagt Mama.

Also stell ich den Topf mit den kargen Veilchenzwiebeln ins Regal, hinter die ungelesenen Bücher und gieße nur ab und zu.

Dann ist es geschehen - ein kleiner grüner Spross ploppt aus der Erde! Dann noch einer und noch einer! Veilchen lebt! Es lebt! Nach meinem Freudentanz im Schlafzimmer gieße ich ein wenig öfter und rede den klitzekleinen Blättern gut zu. Jeden Abend, wenn ich ins Bett gehe, gibt es Lob und Anerkennung und eine kleine Streicheleinheit.

Es ist Januar und mittlerweile steht Veilchen in voller Pracht und Blüte da! Mittlerweile nicht mehr hinter dem Regal sondern auf dem Regal. Es ist kühl und schattig, das mag Veilchen. Und ich mag es auch, ich fühle mich mit ihm tief verbunden, auch ich mag die Hitze nicht und hätte nichts dagegen, den Sommer auch im Regal hinter den Büchern zu verbringen!







Cute Rat