Mausloch

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Montag, 13. Juli 2026

Ein mageres 12 von 12 im Juli

Ja, hallo erstmal! Ich weiß ja nicht, ob Sie's wussten, aber gestern war ja der 12. Juli.

Die meisten Blogger sind an so einem 12. des Monats spontan in Alarmbereitschaft, der 12. bedeutet, Fotos machen! Und zwar vom ganzen Tag.

Gestern hatte mich die Hitze und die drückende Schwüle ein bisschen fest im Griff, irgendwie war ich nicht ganz bei der Sache. Es hat sich ziemlich hingezogen mit der Bildermacherei, so dass ich erst heute das 12von12 veröffentlichen werde. Zu meiner Schande muss ich gestehen, ich bin so durch den Tag getaumelt, dass es nur 11 geworden sind. Verzeihlich? Schon oder? Danke. Dafür gibt es am Ende ein Bonus-Bild.

eine Mitmachaktion 
von Caro auf draussennurkaennchen.blogspot.com

Das erste Bild entsteht für einen Sonntag sehr früh morgens bei einer Tasse Kaffee im Garten. Noch ist es angenehm und das genieße ich. Heute ist ziemlich was los, die Familie trifft sich mittags zum Essen, Nachmittags wird die Oma besucht.


Das zweite Bild zeigt meinen Laptop, der auf dem Gartentisch steht. Ich möchte das High Five am Sonntag noch überallhin teilen, damit es viele Leute lesen können. Fest verankerter Job am Sonntag. Im Hintergrund sieht man den Ranger, den ich liebevoll mit einem Handtuch zugedeckt hab. Er steht ja direkt in der Sonne, der arme Kleine!


Bild Nr. 3 entsteht oben im Schlafzimmer, als ich mich für das Mittagstreffen umziehen wollte. Der kleine Ginko darf ein bisschen in der Sonne am offenen Fenster stehen. Eigentlich gehört er nach draußen - der Junge muss an die frische Luft! Isser nicht süß, der Ginko? Er heißt Kenji, weil er Japaner ist. Das bedeutet gesund, stark und robust. Ich lobe ihn jeden Abend und sag ihm, dass er das prima macht, das mit dem Wachsen. Bisschen tüddelig, was? hahaha


Dieses Bild zeigt schon wieder ein Pflänzchen, es ist eine Flamingoblume, die seit Jahren bei mir auf dem Küchentisch steht und Fanny heißt. Sie gehört zu den harten Hunden unter den Topfpflanzen, weil sie überlebt - trotzdem sie bei  mir wohnt!! Eine eiserne Lady! Nach über 2 Jahren kam jetzt eine Blüte, wie aus dem Nichts. Ich freu mich sehr! Willkommen! 


Das fünfte Bild lässt erahnen, wo wir uns zum Mittagessen getroffen haben. Mittlerweile ist das eine Art Stammlokal geworden, dort finden Familientreffen statt, seit das erste Kind unterwegs war. Das erste Kind wird dieses Jahr 30 


Bild Nr.6 zeigt mein Mittagessen. Es ist heiß, ich bin schlapp, es gibt Salat! Der war fein, ein Ceasar Salad. Könnt ich jeden Tag!


Auf dem nächsten Bild sehen wir ein Stilleben aus frisch gewaschenen Zuckeraprikosen in großelterlicher Umgebung. Die Oma mag Obst - die Oma kriegt Obst! Jeden Sonntag was anderes.

Übrigens ist das das Geschirr aus meiner Kindheit. Bestimmt ist es noch älter als ich und ich liebe es, dass Oma die Teller und Tassen immernoch hat.


Auf diesem Bild sehen wir ein Phänomen! Da wir Oma, wenn wir zu Besuch sind, stets zum trinken zwingen, öffne ich auch dieses Mal eine neue Flasche - und hab den Deckel in der Hand! Es ist eine Retro-Flasche, wie Waldfeger verblüfft feststellt. Große Freude am Kaffeetisch, so einen Deckel noch in die Finger zu kriegen!! Dass ich mich mal über einen losen Flaschendeckel freuen könnte, sagt einem auch niemand.


Das neunte Bild ist  bunt. Oma mistet aus und vererbt uns schonmal ein paar lustige Blumentöpfe. Die kann ich gut gebrauchen, wenn ich meine hauseigene Bibliothek, die noch in der Entstehung ist, bepflanze!


Bild Nr. 10 zeigt unser Abendessen. Die Satt-Wirkung des feinen Salats lässt nach und es ist Zeit zum Dinner. Es gibt ein Bauernfrühstück. Ziemlich rebellisch, wir essen es Abends.


Schon das letzte offizielle Foto - auf meinem Abendspaziergang über trostlose, tote Wüste, die früher mal Gras gewesen ist, entdecke ich ein paar kleine Kämpfer. Alles um sie herum ist tot, verbrannt, verdörrt, aber diese zarten Mohnblumen wachsen trotzdem! Dickköpfig und stur. Das beeindruckt mich! Ich gehe zurück und hole eine große Flasche Wasser.


So. Ende Gelände. Und weil ich dich um das letzte, zwölfte Foto beschi ..betrogen hab, gibt es jetzt noch eine Aufnahme von heute, als ich Oma beim Augenarzt gelassen hab und zur Bücherei gewandert bin, um ihr Nachschub zu besorgen. Das ist der Schuldturm, im Hintergrund der "Luginsland" an der Nürnberger Burg. Ist doch hübsch, der Anblick, oder? Dieses Foto ist geschenkt :)


Jetzt bin ich fertig. Das war mein 12 von 12 im Juli. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Gehabt euch wohl, ihr Hübschen!


Freitag, 12. Juni 2026

12 von 12 im Juniregen

Da sind wir wieder, herzlich willkommen zum legen- warte, es kommt gleich - dären 12 von 12!

Jeden 12. des Monats stellen tausende von Bloggern ihre Bilder von diesem Tag ins Internet und speichern es auf Caro' Seite. 

So auch ich


eine Mitmachaktion
von Caro auf draussennurkaennchen.blogspot.com


Da ich meinen letzten offiziellen Urlaubstag ordnungsgemäß zelebrieren will, schlafe ich aus und schäle mich erst spät aus dem Bett. Wie spät sag ich nicht, das könnte peinlich werden.
Der Mann hat mir, wie jeden Tag, die wichtigsten Utensilien des Tages bereitgestellt. Erstmal Kaffee!


Es wird eine ausgedehnte Kaffeetrinkerei, mit Nachrichten checken auf dem Handy und ein bisschen Seelen-TV gucken. Unsere kleine Farm, zum gefühlt 20.mal wieder von vorn. Könnte auf ein Suchtverhalten hinweisen, hoffnungslos nostalgisch.


Das Wetter ist wenig einladend. Trotzdem tu ich bissle was fürs Gewissen und wische den Staub hin und her. Dabei lande ich an der Garderobe und freu mich wieder mal über das schöne Foto mit dem fast nicht sichtbaren Filter.





Jetzt langt's aber auch wieder. Ich lege den Staubwischer weg und komm zum schöneren Teil des Vormittags. Es wird am Mausloch herumgebastelt, andere Blogs werden gelesen und kommentiert und Zeit vertrödelt. Bis der Mann von der Arbeit kommt, jetzt gehen wir einkaufen.






Das übliche Zeug, Heute gibt es Spaghetti Bolognese, morgen eine Hähnchen-Champignon-Pfanne mit Blumenkohl und Sonntag ein Kartoffel-Spinat-Auflauf mit Lachs. Ich bin zufrieden mit meiner Auswahl. Wir kaufen jeden Freitag Mittag ein und sind sehr routiniert. Meine geliebten Joghurts dürfen nicht fehlen!
Der Regen wird stärker und es macht voll Spaß, bei diesem Wetter unterwegs zu sein. 



Parkplatz ergattert, Einkäufe weggeräumt, umgezogen, Hände gewaschen und jetzt gibt es für mich ein feines Ura Maki Sushi. Da steh ich voll drauf!


Während ich entspannt im Wohnzimmer herumwurschtel und ein bisschen im Mausloch rumore, ist der Mann schon wieder fleißig wie ein Heinzelmännchen und hat mal eben die ganze Wand im Tochterzimmer von der alten Tapete befreit. Er ist nicht zu bremsen!



Wir haben Hunger, Zeit fürs Abendessen. Weil Freitag Spaghettitag ist, mach ich auch heute lecker Spaghetti. Diesmal mit Bologneser Soße. Da kann man eigentlich nie zu wenig machen!


Wir gucken am Abend eine Sendung, die die Geschichte der Musikvideos zeigt. Wiedereinmal wird uns bewusst, wie viele gute Musik und auch Videos in den 80er Jahren rausgekommen ist! MTV hab ich leider ziemlich oft verpasst, aber mein Wochenhighlight war immer Formel 1. Das hab ich geliebt! Eins meiner Lieblingsvideos aus der Zeit ist Sledgehammer von Peter Gabriel und Cry von Godely and Creme. Und natürlich Thriller von Michael Jackson. Und Take on me von A-ha. Und Russians von Sting. Und Pink Floyd mit Another Brick in the wall. Und ...
(haha)
Ich sag mal so, von den 50er bis Ende 80er Jahren sind die besten songs herausgekommen, in den 80ern die besten Videos.

Schlafenszeit! Heißt, erstmal noch lange lesen, wenn ich im Bett liege. Mein Buch ist echt lustig, schwarzer, britischer Humor! Das Licht mach ich wahrscheinlich wieder viel zu spät aus.
E-gaaal! Wochenende!!


Danke fürs Lesen! Bis später!

Dienstag, 12. Mai 2026

ein 12 von 12 am Großkampf-Dienstag

 Dieses 12 von 12 wird mit letzter Kraft geschrieben. Noch einmal aufraffen und aktiv werden. Nur noch einmal. Dann ist Feierabend. Aber das 12 von 12 muss sein. Wat mutt, dat mutt!


die großartige Mitmachaktion
von Caro auf draussennurkaennchen.blogspot.com


Es ist ein normaler Dienstag. Nix außer arbeiten und durchhalten. 

Und einem Rettungs-Nickerchen!


1 Nach einer fast schlaflosen Nacht schlepp ich mich nach dem Kaffee ins Bad im verzweifelten Versuch, mich in irgend eine Form des Wachseins zu kriegen.


2. Jetzt kann ich zumindest schonmal gradeaus schauen. Das ist gut. Was zieh ich heute an? Weiß, weiß oder doch lieber weiß?


3. Voller Freude und Energie möchte ich jetzt das Haus verlassen und hinaus ins aufregende Leben ziehen! Hui! Das sieht man mir auch an, finde ich. Ich hab soo Bock!! Das professionelle Arbeitslächeln wird auf der Hinfahrt noch geübt.


4. Draußen regnet es mal wieder, das Leben ist schön!


5. Am Ort des Geschehens angekommen brauch ich erstmal meinen zweiten Kaffee. Wir haben einen neuen Kaffeevollautomat. Der macht prima Apokalypse-Monster-Todesstoß-starken Kaffee! Her damit.


6. Hier sehen wir einen Vergleich. Die Arbeitsfläche in jungfräulich unberührter Form vs. nach 2 Stunden wüten im Labor. Und das sollte für heute noch nicht alles gewesen sein, da war noch viel Spaß drin! Viel. Vielviel.

7. Mittag. Ich flüchte nach Hause und will nur noch eins - pennen! Das waren 5 Stunden unter Strom, Mama braucht eine Pause! Bitte. Das kleine Mittags-Glück


8. Ein kurzer, wehmütiger Blick auf den Ranger, der geduldig unter seinem Häubchen auf besseres Wetter wartet.


9. Das sind drei meiner vielen kleinen Helferlein am Arbeitsplatz. Selbstgebastelte Erinnerungskärtchen. In der aktuellen Flut an Infos muss ich mir dermaßen viel merken, da brauch ich Unterstützung. Mein kompletter Tisch ist mit post-its zugepflastert. Und täglich werden es mehr. Bald raucht es mit aus den Ohren!


10. Das Tor zur Freiheit


11. Der Mann übernimmt liebevoll das Abendessen. Mit mir ist heute nicht mehr viel anzufangen, der Tag war lang. Ein bisschen schimpfe ich über all das, mit dem ich heute wieder kämpfen musste, der Mann hört geduldig zu und gibt mir Käsebrötchen und Rollmops. Danke!


12. Nichts geht mehr. Ich bin platt. Mein Labor ist heute aufs Neue explodiert und ich gleich mit. Jetzt gibt es nur noch ein Strickzeug, Quatsch im Fernsehen und mein Bett.


Gute Nacht!

Donnerstag, 12. März 2026

12 von 12 - see my Donnerstag

Hallo Lieblings-Leser! Na? Lust auf ein 12 von 12 im März? 

Eine rasante Reise durch das Abenteuer Donnerstag voller Glanzpunkte und Freude? 
Na dann, auf geht's!

die legendäre Mitmachaktion
von Caro auf draussennurkaennchen


Es ist ein normaler Donnerstag heute. Das ist eher so unterschwellig aufregend. Aber es ist ein Donnerstag, immerhin schwingt den ganzen Tag eine leichte Ahnung auf Freitag mit. Wir mögen Freitag. Alles halb so wild, das Wochenende naht!

Der Tag beginnt mit meinem neuen Weckersound. Um auch wirklich aufzustehen, hab ich mir nervige Lieder in den Wecker gepackt, also reißt mich die Bloodhound Gang aus dem Schlaf. Gefolgt von Rednex, getoppt von Culture Beat - der Todesstoß. Wirkt. Ich bin wach.

Nach einem mit Kollagen verfeinertem Kaffee schlurfe ich ins Bad, wecke mit viel kaltem Wasser meine Lebensgeister und stelle fest, dass dieses Kollagen zwar nicht seinen eigentlichen Zweck erfüllt und mir meine Haut und die Gelenke auf Vordermann bringt - dafür spüre ich viel mehr Energie, seit ich das Zeug nehme. Auch was schönes.

Für das erste Foto hab ich mir was überlegt. Hier sehen Sie meine Tagescreme von oben. Da ist Manuka Honig drin. Was der tut, weiß ich nicht, aber es klingt vielversprechend!



Einer meiner Ticks ist die Wahl des richtigen Lippenpflegestifts. Morgens gibt es orange mit dem Geschmack von Orange Spritz, ein Hauch von Feierabend in der Früh. Abends dann blau mit dem Geschmack von purer Pflege. Immer schön gewissenhaft!



Hier, der steile Weg hinab in die rauhe Wirklichkeit. Da musste durch.


Im Auto. Es ist kalt und feucht und insgesamt unschön. Wie Sie sehen, sehen Sie nix.


In der Praxis. Erstmal Kaffee. Diesmal ohne Kollagen, wer weiß, was passieren würde?!

Dafür werden wir überrascht, die Verwaltung hat uns eine Palette Ostergeschenke gebracht. Arbeitsgruppe - guten Morgen! Linke Reihe anstellen, jeder nur 1 Tüte.


Die Freude über die darin befindliche Bauchtasche, die Karte und eine Packung Kekse ist so groß, dass wir beschwingt in den Tag starten. The Patient can come. Ich steche mich um Kopf und Kragen, bis zur Mittagspause.


Mittagspause. Diese gestaltet sich relativ routiniert. Mit lauter Musik heimfahren, ein Süppchen kochen, die Glotze einschalten, sich über die Waltons und Unsere kleine Farm freuen, ein Nickerchen machen, zu sich kommen, anziehen, zurückfahren.


diese Serien vermitteln mir ein Gefühl von "alles ist gut". Wenigstens in der Pause.


Ein kleiner Gruß an alle Allergiker. Die Nase läuft, die Augen jucken - der Frühling zieht über das Land


Auf dem Rückweg begleitet mich wieder laute Musik ( damit geht's ) , wunderschönes Wetter und eine fast leere Straße. Freie Fahrt für die Mutti!


Der Nachmittag gestaltet sich unspektakulär. Ein paar Spritzchen, ein paar Impfungen, ein bisschen in Venen bohren, viel Computerarbeit. Nicht dokumentationswert. 
Dafür freu ich mich auf den Feierabend! Tanken wird verschoben bis der Benzinpreis mal kurz unter 2 Euro rutscht (toitoitoi). Ich bin so grundpositiv!!
Heute Abend gibt es braven Salat und mein Leckerli.
Hier, das Leckerli.


Nachher schau ich noch irgend einen Quatsch im Fernsehen an, zücke dabei gedankenverloren mein Handy und arbeite auf den Moment hin, der für mich die Erfüllung des Tages bedeutet:



Danke fürs Lesen! Doppeldanke fürs gut finden und Danke in Gold für ein Kommentar!




Cute Rat