Mausloch

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Samstag, 23. Mai 2026

Projekt 52, Mai - die vierte

 Also gut, dann trau ich mich mal an das vierte Mai Thema ran.

52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de





Das Thema heißt: Handy

Ich und mein Handy! Da gibt es eine tiefe Verbundenheit. Fast ein bisschen zu tief. Manchmal denk ich mir, das Ding ist mir mir verwachsen. Ich hab es überall dabei. Wenn ich es gedankenverloren irgendwo liegen lasse, fahr ich zurück und hol es. Ein Tag ohne Handy ist bereits unvorstellbar geworden, das ist ein bisschen gruselig.

Dabei wirkt es tatsächlich irgendwie befreiend, wenn man es nicht ständig parat hat. Vor allem kann man sich viel besser auf das konzentrieren, was man grade tun will. Und ich wär einfach mal nicht erreichbar. Ein Gefühl von Freiheit?

Leider will ich nur allzu oft was MIT dem Handy zu tun haben.

Sogar nachts begleitet es mich, weil ich gerne mit dem 10-Stündigen Regenambiente einschlafe. Ständig wird es gezückt um was zu recherchieren, den Weg zu finden oder Musik an zu machen. Oder natürlich zum fotografieren.

Da frag ich mich, wie war das damals? In Zeiten ohne Handy? Sicher, es ist viel Gewohnheit dabei und wenn man was nicht kennt, vermisst man es auch nicht. Aber kannst du dir einen Tag ohne Handy vorstellen?

Wär einen Versuch wert. 

Irgendwann

Vielleicht




Montag, 18. Mai 2026

Projekt 52, Mai - die dritte

 Es wird Zeit für das nächste Projekt 52. Höchste Zeit sogar! Also

52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de




Thema Nr. 3 ist "Sehnsucht"

Viele Sehnsüchte beuteln mich. Manche sind erfüllbar, manche bleiben Wunschträume. 

Disziplinierter zu sein zum Beispiel, schmerzfrei laufen zu können, unfassbare Eloquenz zu besitzen. Wir haben es mit einer starken Sehnsucht nach ununterbrochenem Schlaf, Apfelkuchen, gutem Benehmen, Lasagne, einem fähigen, sympathischen Bundeskanzler, den nächsten Poznanski-Thriller, mehr Harmonie und einem süßen Enkelkind zu tun. Jetzt kannste dir aussuchen, was utopisch ist und was machbar.

Stark gleichbleibend erfüllt mich die Sehnsucht nach Meer, Strandkorb, Möwengeschrei und Fischbrötchen. Ich liebe die Ostsee und vielleicht auch die Nordsee, das werde ich in diesem Sommer herausfinden. Aber dieser Moment, wenn du dich in einen Strandkorb setzt, ausgestattet mit einem Cappuccino, einem Buch und vielleicht noch einem Kissen, wenn du die Meeresluft riechst, der Wind die Sonne erträglich macht und du weit übers Meer schauen kannst - das ist der Moment aller Momente! Der Inbegriff von Urlaub, von Pause und Glück.

Und weil ich so sehnsüchtig an das Nordmeer denke, hab ich mir Tochter's Wandbild geschnappt. Sie hat sowieso keinen Platz dafür und gab es mir sogar freiwillig. Bald hängt es in ihrem alten Kinderzimmer, gegenüber des neuen Lesesessels und wird mich jeden Tag mit neuer Sehnsucht füttern. Dann werde ich da sitzen und tief seufzen, bevor ich mein Buch aufschlage.




Montag, 11. Mai 2026

Projekt 52 - Mai, die zweite

 Es ist Zeit für ein nächstes Projekt 52!


52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de





Thema Nr. 2 im Mai ist Funkeln!

Es gibt viele, die auf Glitzer und Funkel stehen, so wie meine Kollegin Exi. Da muss irgendwie alles glitzern. Bei mir funkelt eher weniger, es sei denn, es zählt auch das Funkeln in den Augen, wenn es Apfelkuchen gibt.
Was den Schmuck angeht, da bin ich eher Team Lederbändchen, Silber oder altes, antikes Zeug. Gold mag ich gar nicht, warum, weiß ich eigentlich auch nicht.
Allerdings hab ich in den Tiefen meines eher überschaubaren Schmuckkästchens doch noch was Funkeldes gefunden! Manchmal kommt eben doch das kleine Mädchen durch und es muss irgendwas glitzern!
So, hier ist das Einzige, was bei mir Glanz & Gloria verbreitet!





Ein Original aus dem Hause Juwelen-Brigitte!






Mittwoch, 6. Mai 2026

Projekt 52 - Mai, die erste

 

52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de


Weiter geht's mit 5 Themen im Mai




Thema Nr 1 ist Lesen

Dass ich gerne lese, hab ich schon oft geschrieben. Das war aber nicht immer so. Nach Fix und Foxi, diversen Kinderbüchern und diesen unsäglichen Denise-Groschenromanen kam eine lange Leseflaute über mich. Da waren dann andere Dinge wichtiger - ausgehen, Jungs  und feiern! Ausgerechnet der dicke Wälzer einer historischen Geschichte hat mich wieder auf die Lesespur geführt. Mama hat mir "Die Puppenspieler" von Tanja Kinkel gegeben. Gefolgt von "Das Geisterhaus" von Isabel Allende und "Die Säulen der Erde" von Ken Follett. Und zack - war ich angefixt!

Seitdem lese ich hingebungsvoll. Langsam zwar, aber stetig. Historische Romane mag ich nach wie vor, aber dann hab ich meine Lieblingsautorin entdeckt: Ursula Poznanski. Was diese Dame raushaut, ist genial! Sie schreibt überwiegend Jugendthriller, die sind wie für mich gemacht! Ich mag die Spannung, die Wendungen in der Geschichte, den Schreibstil, die Ideen, die sie hat. Da Frau Poznanski schneller Bücher schreibt, als ich sie lesen kann, hab ich immer eine volle Wunschliste!

Ich versuche spannendes, lustiges, ernste
s und historisches abzuwechseln. Momentan lese ich "Der große Sommer" von Ewald Arenz. Der Autor gehört zu meinen Favoriten.

Ewald  Arenz
Moritz Netenjakob
Ken Follett
Joachim Meyerhoff
und natürlich Ursula Poznanski

Mein liebster Leseort ist mein Bett. Und der Garten. Und der Strandkorb. Und ein Zug. Und  mein brandneues, noch nicht ganz fertiges Lesezimmer! Ich wollte schon immer eine eigene Bibliothek! 

Schau doch mal auf meine Seite Binebücherschrank, da ist alles voller Lieblingsbücher!




Freitag, 1. Mai 2026

Projekt 52 - April, die vierte

 

52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de



Letztes Thema im April: Kochen

Manchmal koch ich gerne. Manchmal kann ich mich nicht aufraffen. Aber wenn ich koche, dann gibt es immer feine Sachen! Nudeln zum Beispiel mit allen möglichen Soßen. Mit Champignons, mit Paprika, mit Hackfleisch, mit Thunfisch, mit Frischkäse, mit Gemüse, überbacken als Auflauf oder wat nich alles!

Einmal die Woche gibt's Fleisch, dann aber nur Hühnchen. Mit Schweinefleisch hab ichs nicht so und mit Rindfleisch auch nicht. Aber Huhn geht. Das gibt es dann gerne als Geschnetzeltes mit Gemüse, Kartoffeln oder Reis oder eben auch als Auflauf überbacken. Hähnchengulasch ist auch was feines. Ab und zu wird gegrillt, dann mach ich Nudelsalat oder Kartoffelsalat. Oder griechischen Salat mit Oliven! Salat geht bei mir immer!

Spinat, Leberkäse, Omelette, Salat, Pfannkuchen, Gemüse, Bratkartoffeln, alles mögliche!

Meistens nehme ich das Rezept nur als Vorschlag und variiere das Essen selber, das macht Spaß und ist sehr kreativ. Am Liebsten aber koch ich Sachen durcheinander und streu Käse drüber! Da kann ich alles denkbare reinpacken und sehr phantasievoll würzen. Rumforttopf überbacken :)

Und ich steh voll auf Brokkoli! <3





Mittwoch, 22. April 2026

Projekt 52, April - die dritte

 

52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
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Auf geht's zum nächsten Thema: Phantasie

Tagträume und Gedankenreisen gehören zu mir wie meine tägliche Ration Oldies und die Sehnsucht nach Apfelkuchen. Ich denke mich gern weit weg, überlege was wäre wenn und was würde passieren, wenn alles anders wäre.
Zum Beispiel diese Sache mit dem Fuß.
Irgendwann 1992 waren Mama und ich krank zu Hause. Weil uns langweilig war, wollte ich fix zur Videothek fahren, einen lustigen Film holen. Ich laufe vom Parkplatz (der gar keiner war) über die Straße zum Videoladen, steige übermütig über die Kette, bleib hängen und höre das Krachen im Fußgelenk. Ab ins Krankenhaus, Diagnose Trümmerbruch.
Seitdem hab ich ne Menge Spaß mit meinem Fuß!

Was ich mir abschminken kann sind lange Fußmärsche, Schuhe mit Absatz, tanzen, in die Hocke gehen, auf Zehenspitzen stehen, Fahrradfahren, springen oder gehen, ohne mich auf die Schritte zu konzentrieren.
Was aber wäre, wenn ich damals nicht zur Videothek gefahren wäre? Wenn ich einfach daheim geblieben wär und mir ein Buch geholt hätte .. Alles wäre anders gelaufen!

Durch die lange Erholungszeit nach dem Bruch hab ich meine Stelle bei Dr. W verloren und musste mich neu orientieren. Es begann eine Odyssee durch viele Arztpraxen, eine blöder als die andere. Aber dadurch bin ich bei meinem aktuellen Boss gelandet und hier bin ich ja ganz zufrieden - wer weiß, wo ich heute wäre?
Ich könnte ja hemmungslos laufen, vielleicht wär ich noch eine Sportskanone geworden! Ich hätte mit Sicherheit BoogieWoogie gelernt und Rock'n'Roll tanzen! Was für ein Traum!
Ich würde jeden Tag mit dem Fahrrad in die Arbeit fahren. Und auch sonst überallhin, radfahren mochte ich. Dadurch hätte ich auch niemals soviel zugenommen, weil ich ja nicht wochenlang mit den Krücken und im Rollstuhl unterwegs gewesen wäre. Also hätte ich mir all die schönen Kleider im 50er Jahre Stil holen können mit dazu passenden hohen Schuhen.
Ich wär schlank, elegant und sportlich durchs Leben getanzt!
So stell ich mir das vor. 
Mit dem Mann wär ich wandern gegangen. Überall, lange Spaziergänge durch Wald und Wiese, im bayerischen Wald, an der Nordküste entlang und in den Highlands von Schottland. 
Tjaaa was wäre wenn!
Und die Realität? Wir planen unseren Urlaub so, dass ich mithalten kann. Wir gehen dahin, wo man sich auch mal hinsetzen kann, machen oft Rast im Café zum Erholen, Schmerztabletten, Spritze und Wolkenschuh. Die sind zwar extrem hässlich, aber tun dem Gelenk gut.

Ein Chirurg hat mir vor Jahren erzählt, nach einem gewaltigen Gewichtsverlust könnte das Gelenk operiert und versteift werden, dann wären die Schmerzen weg. Deswegen die ständige Hungerei. Aber mittlerweile gäbe es vielleicht auch Alternativen - Kollegin Pedanta hat mir einen heißen Tipp gegeben. Vielleicht wäre das ein Weg für mich!
Vielleicht wird alles viel-leichter!

Und bis dahin konzentriere ich mich auf jeden Schritt und denke positiv! Think pink!






Sonntag, 12. April 2026

Projekt 52 - April, die zweite

 

52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion
von Sari auf heldenhaushalt.de


Nächstes Thema: Gelernt


Gelernt hab ich in meinen zarten 55 Lenzen bestimmt eine Menge! Und genauso sicher hab ich das Meiste wohl wieder vergessen. Die Grundlagen beherrsche ich wohl - ich kann 2 und 2 zusammenzählen, weiß, wie man Auto fährt, kann einen Knopf annähen und ein Spiegelei braten. Eventuell noch ein bisschen mehr.
Was ich in der Schule gelernt hab, war, und das tut mir außerordentlich leid sagen zu müssen, überwiegend für die Katz! So wurde mir zum Beispiel beigebracht, wie man Nachthemden näht, was ein Kreuzstich ist, wie man Steno schreibt oder welcher Friedrich welchen Heinrich überlebt bzw ermordet hat. 
Ich weiß auch mit 100%iger Sicherheit, dass ich niemals in einer Situation war, wo ich dachte, jetzt kann nur noch eine Rolle rückwärts helfen!
Das Schreibmaschinentraining, das auf einer kackbraunen Schreibmaschine stattfand, hat immerhin Spuren hinterlassen, das kommt mir jetzt grade zu Gute. Ich war damals wenigstens froh, dass es eine elektrische Schreibmaschine war, auf der ich üben musste. Die Lehrerlieblinge durften an die futuristisch anmutende elektronische Maschine, das normale Fußvolk saß an den elektrischen und die Looser mussten an die dunkelgrünen, mechanischen Maschinen ganz hinten im Raum. Da haste dir nach einer Schulstunde fast die Finger gebrochen!

Ich hab im Laufe meines Lebens gelernt, wann es besser ist, den Mund zu halten und wann ich laut werden sollte. Ich weiß, dass man Rowdies und Platzhirschen aller Art besser aus dem Weg geht und man weiß Gott nichts alles glauben darf, was einem der Typ in der Kneipe alles erzählt.
Was mir meine Mama erzählt, das kann ich allerdings und ohne Einschränkungen ernst nehmen. Sie hat mir beigebracht, wie man höflich ist, wie man sich benimmt, wann man Respekt zeigen sollte. Mama hat die Basis gebaut, die ist super stabil!
Meine Mama allerdings hat früher noch ganz andere Dinge gelernt. Beispielsweise dass die Damen leise zu sein haben, wenn die Herren der Schöpfung sprechen. Oder dass SIE verantwortlich ist für den Haushalt, die Kindererziehung und dass das Essen pünktlich auf dem Tisch zu stehen hat, wenn ER nach Hause kommt. Schließlich muss er ja hinausziehen ins feindliche Leben, während sie nur zu Hause schaltet und waltet. So will es das Gesetz. Für sie gab es auch schließlich Taschengeld und eine Pulle Frauengold.

Schlimme Zeiten.

Meine Mom hat aber auch eine Menge Benimmregeln gelernt, sie hat dazu sehr lehrreiche Bücher benutzt. Eins davon hab ich ihr abgeluchst, es liest sich wirklich sehr amüsant - und auch schlüssig! So weiß ich zum Beispiel, was es mit diesem umstrittenen und leicht überholten Handkuss auf sich hat! Dass Mann nicht außerhalb geschlossener Räume die Hand der Dame küssen soll, ebenso wenig quer über einen Tisch hinweg. Der Handkuss soll nur angedeutet werden und auf der behandschuhten Hand sowieso nicht stattfinden.
Der Handkuss dient als Zeichen der Bewunderung und Verehrung, daher sollte die Dame dem Herrn ihre Hand nicht aufzwingen. Regeln müssen zur Vollendung des Handkusses unbedingt beachtet werden!
Hört, hört!

Mir persönlich ist es unangenehm, wen mir ein Mann die Hand küssen will. Ist schon vorgekommen, mehrmals sogar. Das hatte allerdings nichts von Verehrung oder Bewunderung, eher kam es mir schmierig und heuchlerisch vor. 
Ist der Handkuss eigentlich noch angebracht? Weiß das jemand?

... wenn mein Mann mir in einer romantischen Situation allerdings die Hand küssen würde, würde ich ihm das nicht übel nehmen :)




Das Einmaleins des guten Tons von Dr. Gertrud Oheim, Erstauflage 1955, Gütersloh


Mittwoch, 8. April 2026

Projekt 52 - April, die erste

 Willkommen zur Reihe Projekt 52 im April!


52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de


Ich beginne mit dem Thema: Kuscheltier

Eine verblüffende und amüsante Tatsache: je älter ich werde, desto lieber mag ich Kuscheltiere. Stell dir das vor! Jetzt bin ich nicht eine von den seltsamen Tanten, die Kuscheltiere sammelt und ihr Wohnzimmer damit vollstopft, so weit ist es noch nicht. Aber ich verliebe mich immer wieder in irgendwelche pelzigen Freunde, die ich so sehe.

Zum Beispiel wohnt seit einigen Jahren Kuschelschwein Lotta bei mir. Lotta kommt aus Schweden, ist dem Schwein aus "Lotta aus der Krachmacherstraße" nachempfunden und beschützt mich immer, wenn mir der Mann einen gruseligen Film zeigt. Und es hilft!




Für meine winterkalten Hände hab ich eine prima Lösung - den Bienenmuff! Unsere hauseigene Fee hat mir den geschenkt und er macht seinen Job einwandfrei.




Jedes mal, wenn ich beim schwedischen Möbel-Fritz zu Besuch bin, und das ist nicht so selten, wie man denkt, muss ich zwingend diesen riesengroßen Bären umarmen! Das Kerlchen ist so gebaut, dass es umarmt werden MUSS! Und ich genieße diesen Zustand, bleib immer ein paar Minuten in Bärenliebe versunken aufm Gang stehen.





Natürlich hatte ich auch Kuscheltiere in meinem Kinderzimmer. Da war Oskar, der Teddybär. Ebenfalls ein Umarm-Bär und sehr geliebt. Mein Seelen-Tier war aber Otto (frage nicht) der kleine Stoffhund. Der kam auch gern und oft als Tröstetier in Teenager-Notsituationen zum Einsatz. Heute wohnt Otto  bei mir im Schlafzimmer in der Vitrine. Wir haben Blickkontakt.

Das skurrilste und seltsamste Kuschel .. Dings, was ich in letzter Zeit gesehen hab, ist allerdings dieses etwas verstörende Teil. Da denkt man, man hat schon alles gesehen, und dann das!
Eine Spülbürste aus Plüsch.

Ich lass das mal so im Raum stehen.







Freitag, 27. März 2026

Projekt 52, März - die fünfte

 

52 Wochen - 52 Themen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion 
von Sari auf heldenhaushalt.de




Thema Nr 5 für den März heißt: Entscheidung


Ich stehe beim Bäcker in der Schlange. Es ist spät, ich bin müde und hab Hunger. Die Leute vor mir brauchen sehr lange, so hab ich viel Zeit, auf die Auslagen zu schauen.
Und was ich da alles vor mir hab!
Da steht ein unglaublich appetitlicher Apfelkuchen. So einer, vor dem man niederknien könnte, mit einem hellen Mürbteigboden und Zuckerglasur. Ein Stück wurde bereits verkauft, so kann ich das Innere des Kuchentraums sehen. Saftige Apfelstückchen, zarter Teig, leicht gesplitterter Zuckerguss. Ich starre auf diese Offenbarung. 
Nebendran befindet sich ein ganzer Käsekuchen. Unberührt, hellgelb, perfekt gebacken mit einem Hauch von Braun eingefasst. Die Oberfläche ist glatt und makellos. Ich stelle mir vor, wie ein Messer in ihn hineingleitet, in Zeitlupe. Wie die Klinge durch diese cremige Füllung dringt und mit leichtem Druck den knusprigen Boden bricht ...
Meine Augen werden glasig
Weiter vorne leuchten mir die obligatorischen Himbeerschnitten entgegen. Die Großeltern haben früher oft solche Himbeerträumchen mitgebracht. Gekühlt. Mit frischen, ganzen  Himbeeren, die im zarten Gelee feststecken. Erstarrte Verführung! Vielleicht liegen sie auf einer dünnen Schicht Himbeermarmelade. Man könnte die satte rote Farbe mit einem Klecks frisch geschlagener Sahne veredeln. Süß und zart und weiß und rot.
Da sind noch drei Stücke Schokoladenkuchen. Ich kann kleine, reife, dunkelrote Kirschen im Teig erkennen, versteckt und als Spezialeffekt verborgen, überraschend wenn man die Lippen um ein großes Stück Schokotraum schließt und plötzlich eine süße, saftige Frucht auf der Zunge spürt.

Die Schlange bewegt sich kollektiv einen Schritt nach vorne.
Hier sehe ich lange, schmale Stücke Quarkkuchen mit hellbraunen Streuseln drauf. Würde  ich mir so ein Stück auf einen Kaffeeteller legen, würde die lange Spitze weit über den Tellerrand zeigen. Eine Kombination aus groß, cremig und knusprig. Im Geiste zerbeiße ich ganz langsam einen Streusel, spüre all die Zuckerbrösel in meinem Mund zerfallen, umrahmt von süßem Quarkteig.
Ich schlucke.
Dann haben wir hier Erdbeerkuchen. Erdbeeren drängeln sich auf einem lockeren Rührteigboden. Wenn die Erdbeeren reif und frisch sind, aus der Region und grade geerntet, sind sie zuckersüß und wie eine Belohnung, die man runterschlucken kann!
Der Erdbeerkuchen wird begleitet von Streuselkuchen. Dicke, fluffige Stücke werden angeboten. Ich kann kleine Stückchen darin erkennen, sind das Beeren? Oder Schokosplitter? Ich stell mir den Teig zart, locker und ein bisschen saftig vor. Wenn man da rein beißt, würden die Streusel in alle Richtungen fallen. Streusel, die vermischt sind mit viel Puderzucker, vollendet von einem gekonnt und akkurat platzierten Schokoladensoßenspritzer. An deinen Fingern, auf deinem Shirt, an deinem Mund ... mmmmmmmh!!
O-mein-Gott! Wie köstlich muss dieser Kuchen sein?
Heimlich wisch ich mir über den Mund.
Ich bin dran und die Verkäuferin fragt, was ich möchte.

"Was hätten Sie gern?"
"Zwei Dinkelbrötchen, bitte."

Das Leben ist manchmal etwas hinterhältig und gemein.







Mittwoch, 25. März 2026

Projekt 52, März - die vierte

 

52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion 
von Sari auf heldenhaushalt.de




Thema Nr. 4: Lichtermeer
Da der Christkindlesmarkt vorbei ist und das Riesenrad auf dem Volksfest erst im April startet, steh ich dumm da und schau bleed aus der Wäsch'! Wo krieg ich jetzt ein Lichtermeer her auf die Schnelle?
Aber ein Spaziergang mit dem Mann, abends an der Pegnitz entlang, hat geholfen. Das spanische Lokal am Schuldturm hatte seine Außenanlage geöffnet, wo sich tatsächlich ein paar Mutige Nürnberger in Decken gewickelt ihr Cerveza schmecken ließen! Und dieser herrliche Biergarten direkt am Fluss ist ganz zauberhaft beleuchtet!
Zack - Lichtermeer









Samstag, 21. März 2026

Projekt 52, März - die dritte

 

52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine tolle Mitmachaktion
von Sari auf heldenhaushalt.de

 



Thema Nr. 3 : Dinosaurier

Es mag viele überraschen, aber tatsächlich hab ich relativ wenig mit Dinosauriern zu tun. Ich will sogar soweit gehen zu sagen, es besteht so gut wie gar kein Kontakt.

Dinosaurier kenne ich aus Jurassic Park, ich hab schon mal Chicken Nuggets in Dino Form gemacht und der Bub hatte als Knirps mal eine Dinosaurier Figur. 

Allerdings verbindet mich doch mehr als erwartet mit so einem Urzeitviech. Oft und immer öfter fühle ich mich selber wie so einer. Meine Ansichten beginnen zu veralten,  meine Sicht der Dinge ist nicht mehr aktuell, mein Hasswort 2024 war - und ist es bis heute - "zeitgemäß". Warum zum Geier muss sich alles ändern? So vieles war gut, hat funktioniert und jetzt muss es plötzlich verzeitgemässisiert werden. Warum bloß??

Gruselig!

Neulich in der U-Bahn saß ich zusammen mit dem Mann neben einer Horde Halbwüchsiger.
Sagt man das noch so? Da haben wir's doch schon! Die Kids (so um die 15 Jahre) benahmen sich altersgemäß wie kleine Brülläffchen und ich war fasziniert. Und fühlte mich wie meine eigene Großmutter! Haben die ihre Hausaufgaben schon gemacht? Ist das Zimmer aufgeräumt? Müssten die nicht schon längst daheim sein, Abendessen und so?

Der Weg in unserer ehemalig angenehmen Einkaufspassage in der Innenstadt, der Breiten Gasse, wird erneuert. Mir erschließt sich der Nutzen dieser Aktion nicht. Der Weg war doch noch gut?! Man konnte ganz easy drüberlaufen. Oder erhofft sich die Stadt mit dem neuen Wegbelag eine erweiterte Nutzung diesen? Nicht nur laufen, sondern auch drüber tanzen? Den Shoppingausflug am Samstag Vormittag in Form eines Line-dances? Bringt Jubel-Trubel-Heiterkeit in die Stadt, der Boden ist in einem neuen, schicken Grau? Darauf eine Rolle rückwärts?
Man weiß es nicht.

Ganz massiv geistert in meinem Hirn die Frage herum, warum zum Geier neue Fahrradwege geschaffen werden müssen, die in ihrer Breite von gern 3 Metern die Hälfte der Straße beanspruchen, während der alte Fahrradweg, der auf dem Gehsteig eingelassen war, über 40 Jahre lang brav seinen Dienst getan hat?! Möchte man bewusst Autostaus erzeugen, damit man die Schönheit der Wohnhäuser am Wegesrand bewundern kann? 

So viele Fragen. Dinge, die immer schon ok waren, werden jetzt radikal geändert. Jetzt sofort, alles gleichzeitig. Weil!! Aus Gründen! Eben so. Weil sie es KÖNNEN, BÄÄM!

Und so stehe ich den aktuellen Veränderungen etwas fassungslos gegenüber und versuche, in meiner kleinen, gewohnten Welt weiter zu leben.
Und mutiere langsam aber sicher selbst zu einem Dinosaurier.

Bloß hübscher. hihi









 

 

Montag, 16. März 2026

Projekt 52 - März, die zweite

 

 

52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
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Das nächste Thema im Projekt 52 heißt: Schuh

Es heißt, das ist so ein Mädchen-Ding, auf Schuhe abzufahren. Ich hab von Damen gehört, die ganze Regale oder sogar Schränke voller Schuhe horten und nicht genug kriegen können.
Ich gebe zu, das ist eine mir fremde Welt.
Bevor ich in einen Schuh-Kaufrausch verfalle, erliege ich lieber meiner Büchersucht!
Schuhe zu kaufen ist für mich anstrengend, wenn nicht gar lästig. Da ich einen arthrosegeplagten Problemfuß hab, brauch ich auch spezielles Schuhwerk, in dem ich einigermaßen gut laufen kann. Dazu kommt ein eher simpler Geschmack, das schränkt die Auswahl erheblich ein. 
Momentan hab ich 5 Paar Schuhe: Wolkenschuh in hellgrün für Arbeit und zu Hause,
blaue und schwarze Stoffschuh mit intelligentem Memory-Foam, was echt klasse ist, und ein Paar Winterschuh, in denen ich aber nicht lange laufen kann. Zumindest sind sie wasserdicht.
 
In meinen wilden Zeiten mochte ich Addidas Allround Stiefel, Cowboystiefel, schwarze Lackschuh mit Absatz und Ballerinas. Ja ich bin ein Kind der 80er!
 
Diese Gesundheitstreter, die ich so hab, sind eigentlich nicht sehr fototauglich. Die grünen Wolkenschuh hatte ich schon 2x im Mausloch, da muss man nicht übertreiben.
Aber,
wenn ich könnte, wie ich wollte - wenn ich jeden Schuh der Welt einfach tragen könnte, ohne auf irgendwas achten zu müssen, dann würde ich todschicke Schuhe haben!
Deswegen war ich gestern im Schuhladen und hab mich umgesehen. VIer Paar Schuhe wurden auserkoren, die schönsten zu sein.

Platz 4: Ein schicker, eleganter schwarzer Schuh





 
Platz 3: Der Ballerina aus weichem Leder in Schwarz. Der ist hübsch!




 
Platz 2: die elegante Sandale zum kleinen Schwarzen. Heiß!





 
Platz 1: der verrückte, pinke Highheel, passend zu einer dunkelblauen Jeans und pinkem Pulli. Todschick!  Würde ich anziehen, im Ernst!






Montag, 9. März 2026

Projekt 52, März - die erste

 

 >> Achtung, das Bild am Schluss ist nix für zarte Seelen <<


eine Mitmachaktion 
von Sari auf heldenhaushalt.de





 

Das sind die Themen für März:



Für heute picke ich mir das "Spiel" heraus.

Ich oute mich als Spielkind. Ich mag das. Brettspiele, Kartenspiele, Ratespiele. Hauptsache, die Regeln sind nicht zu kompliziert, dann ist das nix für mich. Strategiespiele sind auch nicht mein Ding, dafür fehlt mir die richtige Hirnsynapse.

Als ich klein war, gab es Monopoly, Deutschlandreise, Malefiz und Das Spiel des Lebens. Das mochte ich! Diese Version des Spiels von 1980 hab ich noch hier im Schrank.
Meine Kinder spielten auch gern, zu meiner großen Freude! Auch hier hatten wir ein Monopoly, aber die Disney-Ausgabe. Es gab sehr viele Brettspiele, die teilweise noch immer in unserem Schrank lagern.
Mittlerweile fast vergessen, früher heiß geliebt. 
Die Kinder werden aber leider irgendwann erwachsen und ziehen aus, so dass mir als verlassene Mama nur die Aussicht auf Enkelkinder bleibt, um wieder ein bisschen spielen zu können. 
 
Mir geht es bei der ganzen Spielerei nicht ums Gewinnen. Nie eigentlich. Ich mag das Spielen an sich, da ist mir ganz egal, wer gewinnt. 
Weil ich selber so einen Spaß dran hab, war ich von meiner Idee überzeugt, dem Mann zu Weihnachten ein Spiel zu schenken. Mensch ärgere dich nicht in selbstgestalteter Papa-Edition. Ab und zu zwinge ich ihn dazu, ein bisschen zu spielen. Manchmal klappt es auch, das Spiel jedenfalls liegt griffbereit im Wohnzimmer. Und das Design ist einzigartig!
 

 


Cute Rat