Mausloch

Servus! Das Mausloch ist mein öffentliches Tagebuch.
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Mittwoch, 22. Juli 2026

Projekt 52 - Juli, die dritte

 

eine Mitmachaktion
von Sari auf heldenhaushalt.de


Mit diesem Projekt 52 gratuliere ich Sari ganz herzlich zum Geburtstag! Sie ist unfassbar jung - ist bei mir so ca. genau 12 Jahre her! hahaha! Hab eine schöne Zeit und genieße den Tag von vorne bis hinten!!

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Das Thema für den 3. Beitrag im Juli heißt: Ball

Da ich mit Bällen herzlich wenig zu tun habe, bin ich zu Hause auf die Suche gegangen - und bin keinen Schritt weiter. Wir haben keine fußballspielenden Kinder, so wie Sari, und die WM ist auch vorbei. Selbst in den verwaisten Kinderzimmern findet sich nichts ballartiges.

Aber dann entdeckte ich ihn zufällig in meiner Tasche: Ein Flusenball! Der kullert berufsmäßig in dunklen Taschen herum und sammelt all die Flusen auf, die sich dorthin verirren. Das war ein Geschenk, ich finde den kleinen Kerl sehr nützlich.

Und schon hab ich ein Foto für das Projekt 52, voilà! 





Donnerstag, 16. Juli 2026

Projekt 52 - Juli, die zweite

eine Mitmachaktion 
von Sari auf heldenhaushalt.de

 


So. Thema Nr 2 im Juli heißt: Selbermachen

Da meine große Zeit als Bastelfee definitiv vorbei ist - und ich war wirklich nicht schlecht - brauch ich ein etwas anderes Foto für die Aktion als etwas selbst Hergestelltes. Natürlich hätte ich auch ein Bild  von einem tollen Abendessen oder einem Fotobuch oder einem Kuchen einstellen können.

Aber ich hab was anderes. Wir haben einen Garten. Gärten müssen gepflegt werden. Im Lauf der Zeit hat sich definiert, dass dieser Job einzig dem Mann gebührt. Wahrscheinlich auch, weil ich mit Gartenarbeit nix am Hut hab. Ich sitze nur gern da und schau ihn an, den Garten. Und den Mann, haha, wenn er draußen werkelt.
Nun war er an zwei Abenden nicht hier, also bekam ich eine Einweisung in die Kunst des Gartengießens. Nach so vielen Jahren sollte ich vorübergehend das Zepter übernehmen und selber gießen.
Ich denke, ich hab diese Hürde ziemlich elegant genommen. Der Rasen war ordnungsgemäß nass und das ohne größere Krisen oder Dramen. Ich hab's einfach gemacht.
Ob ich stolz bin? Logisch bin ich das!
Ich habe einen Garten gegossen! Eigenhändig und selber!




Montag, 6. Juli 2026

Projekt 52 - Juli, die erste

 

eine Mitmachaktion von 
Sari auf heldenhaushalt.de



Hallo Juli! Vier neue Themen gibt es wieder, hier ist eins davon: Sonnenstrahl

Manchmal haut einen die Natur fast um vor lauter Schönheit. Neulich erst hab ich einen Sonnenuntergang gesehen, mit wilden Wolken dazwischen. Weit am Horizont hat es aus einer Wolke geregnet, und zwar heftig. Das war wie ein Vorhang aus Regen im leuchtenden Himmel. Toll!

Ich mag es auch, wenn sich einzelne Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke kämpfen. Das hat so was dramatisches! Leider seh ich das nicht oft. Was ich aber gesehen hab, ist ein Sonnenstrahl, der durch eines unserer Praxisfenster fiel. Durch die Lichtbrechung zauberte dieser Sonnenstrahl einen kleinen Regenbogen auf die Tür von Zimmer 4.
Das gab mir Hoffnung an einem wilden Arbeitstag :)








Montag, 29. Juni 2026

Projekt 52 - Juni, die vierte

 

eine Mitmachaktion
von Sari auf heldenhaushalt.de





Thema Nr.4 im Juni: Buchstabe

Weißt du, es gibt da ein Wort, das ich von Herzen lieb hab. Noch vor Urlaub und Fischbrötchen.



T - wie Tante-Emma-Laden. Ich vermisse den kleinen Laden an der Ecke, wo man alles kriegt, was man tatsächlich braucht. Und die Leute kennt.

E - wie Eisbecher. Einen großen, bitte! Mit Haselnusseis, Schoko, Malaga, Likörchen und Sahnehäubchen

M - wie Mauerblümchen. Entgegen ihrer Bedeutung finde ich Mauerblümchen mutig, stark und hübsch. Jedes einzelne!

P - wie Pusteblume. Ein hübsches, sehr verkanntes und vielseitiges Blümchen

E - wie Electric Light Orchestra - ELO. Die haben viele schöne Songs rausgebracht. Hör den mal zum Beispiel Confusion oder den hier Mr. Blue Sky 

R - wie Rabatz. Ist das ein schönes Wort? Ich mach Rabatz !

A - wie Abendrot. Die Sonne geht unter, taucht alles in rötliches Licht und zaubert einen tollen Himmel

T - wie tüddelig. Werde ich mit zunehmendem Alter. Büschn tüddelig.

U - wie Urlaub. Selbsterklärend.

R - wie Reisetasche. Wenn man eine Reisetasche braucht, fährt man irgendwohin. Das ist gut!

S - wie Strandkorb. Idealerweise direkt vor der Ostsee. Mit einem Buch und einem Cappuccino.
 
T - wie Tohuwabohu. Das Wort allein klingt wie Musik! Wie etwas wirre Musik (haha)

U - wie Ursula Poznanski. Eine begnadete Autorin!

R - wie Röstkloß. Ein Gröstel mit Röstkloß, Ei und bisschen Schweinebratenresten von gestern!

Z - wie Zeitreisen. Wär ich sofort dabei. Am liebsten in die 70er, da war vieles - nicht alles - viel einfacher als heute. Simpler und entspannter. Und ich hätte die ganzen 80er noch vor mir, könnte verpasste Konzerte nachholen, hätte eine Vielzahl an Kneipen zur Verfügung und würde irre viele Fotos machen!

All diese Buchstaben ergeben ein Wort, das ich herbeisehne, langsam ausspreche und den Klang genieße!




vom Pc abfotografiert.
gilt das auch?
schon, oder?!
hihi

Mittwoch, 24. Juni 2026

Projekt 52 - Juni, die dritte

 

eine Mitmachaktion 
von Sari auf heldenhaushalt.de



Thema Nr. 3: (un)gemütlich

Wie immer kann ich mich nicht entscheiden. Deswegen gibt es jetzt ein gemütliches Mausloch - und ebenso ein ungemütliches.

Gemütlich ist der neue Sessel, den wir seit ein paar Tagen haben. Der alte hat aufgegeben, er hat es hinter sich. Der neue ist richtig schick! Und hat klasse Spezialeffekte! Nicht nur kann man super bequem drin sitzen, es ist auch ein Schaukelstuhl! Sehr gut bei spannenden Handyspielen oder Büchern. Außerdem kann man ihn kippen, bis man fast waagerecht drin liegt. Sehr praktisch bei schönen Filmen im Fernsehen (oder bei langweiligen, je nachdem). Der Clou - man kann sich auf dem Sessel sogar drehen! Das ist genial, zum Beispiel wenn der Mann im Sessel sitzt und die Frau auf dem Sofa daneben wieder was intelligentes sagt, dann kann er sich interessiert zu ihr drehen und ihr zustimmen! Das testen wir noch.





Ungemütlich ist derzeit noch das ehemalige Tochterzimmer. Es ist eine Baustelle, die bislang nur den tollen neuen Schrank und die wunderbaren Bücherregale beherbergt. Der Lesesessel steht noch ziemlich verloren im Weg rum, die Tische werden gegen Regale aus des Sohnes Zimmer ausgetauscht und die Wand wird noch fertig tapeziert. Der Mann macht das in Eigenregie, fleißig und voller Hingabe. Jetzt warten wir erstmal die elende Hitze ab, bevor es weitergeht. Und dann, wenn es fertig ist, eingerichtet, dekoriert und voller Pflanzen, dann wird es wohl unheimlich gemütlich drin werden! Freu mich drauf!



Montag, 22. Juni 2026

Projekt 52 - Juni, die zweite

 

52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de



Thema Nr 2 im Juni: Baum

Vom Wald hab ich ja schon erzählt, jetzt geht es um einen einzelnen Baum. Nicht weit von hier, mehr oder weniger am Straßenrand, steht ein starker, wohl älterer Baum. Könnte eine Buche sein oder eine Eiche, das weiß ich nicht so genau. 
Dieser Baum hat etwas besonderes an sich. Als ich es zum ersten mal gesehen hab, ist mir das Herz in die Hose gerutscht. Im Stamm des Baumes kann ich ganz deutlich eine Marienfigur erkennen! Ohne Witz, das ist offensichtlich! Ich starre sie an, mit etwas Herzklopfen, und erkenne deutlich ihre Statur, ein langes Kleid, einen Gürtel, locker über der Hüfte mit einem Beutel dran, ein Schleier über dem Kopf und ein Bündel auf dem Arm. Nur das Gesicht, das kann man nicht erkennen. 
Kannst du es sehen? Oder hab ich zu viel Phantasie? Ich bin ziemlich sicher, das die Figur da ist und dieser Baum etwas ganz besonderes!




Montag, 8. Juni 2026

Projekt 52 - Juni, die erste

 

52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de


Es geht weiter mit dem Projekt 52. Im Juni sind die Themen:


Also gehen wir's an! Das erste Thema fürs Mausloch ist: Wald

Kein Tag vergeht, ohne dass eine Mama völlig fertig und fast schon verzweifelt in den Wald gestürzt ist. Mutter-Kind-Kur 1998, ein Haus im Oberallgäu mit angrenzendem Wald. Meine Kleine war knapp 2 Jahre alt, ich 27 und ich war verblüfft, was so eine Kur alles bewirken kann. Die Mütter, die hierher kamen, befanden sich ausnahmslos alle am Rand der Verzweiflung, gut getarnt mit gespielter Fröhlichkeit und konzentriertem Blick aufs Kind. Die verschiedenen äußerlichen und innerlichen Anwendungen der Kurklinik lösten viele Knoten auf, auch unbewusste Knoten. Das ist wie ein Therapiegespräch. Gefasst geht man hin, ziemlich verheult wieder raus.
Dann war da der Wald. Auch wenn es komisch klingt, dieser Wald hatte magische Kräfte. Ständig hat man eine der Mütter gesehen, wie sie in diesen Wald rannte, um eine Stunden später nach etlichen Verzweiflungsschreien und vielen Tränen relativ gefasst wieder raus zu kommen. Dann gab es Umarmungen und Schulterklopfen von der Gruppe, ein kleines Stück von der Last war verschwunden.

Ich bin auch in diesen Wald gegangen. Auf meinem Weg begleitet mich Stille. Es roch gut, die Luft war so sauber. Ich hab die Energie und die Kraft der Bäume richtig gespürt und bin mir ziemlich unbedeutend vorgekommen. Wie aus dem Nichts bin ich in Tränen ausgebrochen, der Schrei, den ich losgelassen hab, kam von ganz tief drinnen. Ich war selber überrascht, wo das auf einmal herkommt. Ich dachte, ich hab alles im Griff. Es war so sehr befreiend! Schließlich hab ich mich an einen Baum geklammert und gejammert, was das Zeug hält. Und es hat geholfen! Als hätte der Baum ein bisschen seiner Kraft auf mich übertragen. Irre!
Ich sag ja, magischer Wald!
Auch ich wurde umarmt, wissend und mitfühlend. Da bildet man schon eine verschworene Gemeinschaft, so unter Müttern. Wir waren alle überfordert, dieser Weg in den Wald war wohl Teil der Therapie. Ich denke, man sollte öfter in einen Wald gehen. Allein und offen.

Weil es ein klein wenig übertrieben wäre, wegen des Projekt 52-Fotos bis ins Allgäu zu fahren, hab ich hier ein Foto vom letzten Sonntag, der Blick von Omas Balkon über den Reichswald in Nürnberg.
Ich ahne, dass jeder Wald ein bisschen Magie in sich hat.







Mittwoch, 27. Mai 2026

Projekt 52, Mai - die fünfte

 

52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de



Thema Nr 5 für Mai heißt LED

Was zum Geier schreibt man zum Thema LED? Eine Ode an die Leuchtiode?

Der Sohn hatte eine Schreibtischlampe, die eine LED Leuchte drin hatte. Die hat ewig gebraucht, bis sie richtig hell geworden ist. Ich fürchte, das ist das Aufregenste, was ich über LED schreiben kann.

Ich wüsste jetzt aus dem Stand nicht, wo wir überall LED Leuchten haben .. 

Aber es geht ja beim Projekt 52 nicht unbedingt um den Text, sondern ums Bild. Und da springt mir spontan die niedliche kleine Lampe von Tochter ins Auge.

Tochter hat uns zu Weihnachten eine Lampe in Form einer Eichel geschenkt, die ist komplett aus dem 3-D-Drucker entstanden. Fand sie faszinierend und wir auch.
Die kleine Leuchte-Eichel sieht wirklich süß aus und hat ein LED Lämpchen drin.


by night

by day



Samstag, 23. Mai 2026

Projekt 52, Mai - die vierte

 Also gut, dann trau ich mich mal an das vierte Mai Thema ran.

52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de





Das Thema heißt: Handy

Ich und mein Handy! Da gibt es eine tiefe Verbundenheit. Fast ein bisschen zu tief. Manchmal denk ich mir, das Ding ist mir mir verwachsen. Ich hab es überall dabei. Wenn ich es gedankenverloren irgendwo liegen lasse, fahr ich zurück und hol es. Ein Tag ohne Handy ist bereits unvorstellbar geworden, das ist ein bisschen gruselig.

Dabei wirkt es tatsächlich irgendwie befreiend, wenn man es nicht ständig parat hat. Vor allem kann man sich viel besser auf das konzentrieren, was man grade tun will. Und ich wär einfach mal nicht erreichbar. Ein Gefühl von Freiheit?

Leider will ich nur allzu oft was MIT dem Handy zu tun haben.

Sogar nachts begleitet es mich, weil ich gerne mit dem 10-Stündigen Regenambiente einschlafe. Ständig wird es gezückt um was zu recherchieren, den Weg zu finden oder Musik an zu machen. Oder natürlich zum fotografieren.

Da frag ich mich, wie war das damals? In Zeiten ohne Handy? Sicher, es ist viel Gewohnheit dabei und wenn man was nicht kennt, vermisst man es auch nicht. Aber kannst du dir einen Tag ohne Handy vorstellen?

Wär einen Versuch wert. 

Irgendwann

Vielleicht




Montag, 18. Mai 2026

Projekt 52, Mai - die dritte

 Es wird Zeit für das nächste Projekt 52. Höchste Zeit sogar! Also

52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de




Thema Nr. 3 ist "Sehnsucht"

Viele Sehnsüchte beuteln mich. Manche sind erfüllbar, manche bleiben Wunschträume. 

Disziplinierter zu sein zum Beispiel, schmerzfrei laufen zu können, unfassbare Eloquenz zu besitzen. Wir haben es mit einer starken Sehnsucht nach ununterbrochenem Schlaf, Apfelkuchen, gutem Benehmen, Lasagne, einem fähigen, sympathischen Bundeskanzler, den nächsten Poznanski-Thriller, mehr Harmonie und einem süßen Enkelkind zu tun. Jetzt kannste dir aussuchen, was utopisch ist und was machbar.

Stark gleichbleibend erfüllt mich die Sehnsucht nach Meer, Strandkorb, Möwengeschrei und Fischbrötchen. Ich liebe die Ostsee und vielleicht auch die Nordsee, das werde ich in diesem Sommer herausfinden. Aber dieser Moment, wenn du dich in einen Strandkorb setzt, ausgestattet mit einem Cappuccino, einem Buch und vielleicht noch einem Kissen, wenn du die Meeresluft riechst, der Wind die Sonne erträglich macht und du weit übers Meer schauen kannst - das ist der Moment aller Momente! Der Inbegriff von Urlaub, von Pause und Glück.

Und weil ich so sehnsüchtig an das Nordmeer denke, hab ich mir Tochter's Wandbild geschnappt. Sie hat sowieso keinen Platz dafür und gab es mir sogar freiwillig. Bald hängt es in ihrem alten Kinderzimmer, gegenüber des neuen Lesesessels und wird mich jeden Tag mit neuer Sehnsucht füttern. Dann werde ich da sitzen und tief seufzen, bevor ich mein Buch aufschlage.




Montag, 11. Mai 2026

Projekt 52 - Mai, die zweite

 Es ist Zeit für ein nächstes Projekt 52!


52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de





Thema Nr. 2 im Mai ist Funkeln!

Es gibt viele, die auf Glitzer und Funkel stehen, so wie meine Kollegin Exi. Da muss irgendwie alles glitzern. Bei mir funkelt eher weniger, es sei denn, es zählt auch das Funkeln in den Augen, wenn es Apfelkuchen gibt.
Was den Schmuck angeht, da bin ich eher Team Lederbändchen, Silber oder altes, antikes Zeug. Gold mag ich gar nicht, warum, weiß ich eigentlich auch nicht.
Allerdings hab ich in den Tiefen meines eher überschaubaren Schmuckkästchens doch noch was Funkeldes gefunden! Manchmal kommt eben doch das kleine Mädchen durch und es muss irgendwas glitzern!
So, hier ist das Einzige, was bei mir Glanz & Gloria verbreitet!





Ein Original aus dem Hause Juwelen-Brigitte!






Mittwoch, 6. Mai 2026

Projekt 52 - Mai, die erste

 

52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de


Weiter geht's mit 5 Themen im Mai




Thema Nr 1 ist Lesen

Dass ich gerne lese, hab ich schon oft geschrieben. Das war aber nicht immer so. Nach Fix und Foxi, diversen Kinderbüchern und diesen unsäglichen Denise-Groschenromanen kam eine lange Leseflaute über mich. Da waren dann andere Dinge wichtiger - ausgehen, Jungs  und feiern! Ausgerechnet der dicke Wälzer einer historischen Geschichte hat mich wieder auf die Lesespur geführt. Mama hat mir "Die Puppenspieler" von Tanja Kinkel gegeben. Gefolgt von "Das Geisterhaus" von Isabel Allende und "Die Säulen der Erde" von Ken Follett. Und zack - war ich angefixt!

Seitdem lese ich hingebungsvoll. Langsam zwar, aber stetig. Historische Romane mag ich nach wie vor, aber dann hab ich meine Lieblingsautorin entdeckt: Ursula Poznanski. Was diese Dame raushaut, ist genial! Sie schreibt überwiegend Jugendthriller, die sind wie für mich gemacht! Ich mag die Spannung, die Wendungen in der Geschichte, den Schreibstil, die Ideen, die sie hat. Da Frau Poznanski schneller Bücher schreibt, als ich sie lesen kann, hab ich immer eine volle Wunschliste!

Ich versuche spannendes, lustiges, ernste
s und historisches abzuwechseln. Momentan lese ich "Der große Sommer" von Ewald Arenz. Der Autor gehört zu meinen Favoriten.

Ewald  Arenz
Moritz Netenjakob
Ken Follett
Joachim Meyerhoff
und natürlich Ursula Poznanski

Mein liebster Leseort ist mein Bett. Und der Garten. Und der Strandkorb. Und ein Zug. Und  mein brandneues, noch nicht ganz fertiges Lesezimmer! Ich wollte schon immer eine eigene Bibliothek! 

Schau doch mal auf meine Seite Binebücherschrank, da ist alles voller Lieblingsbücher!




Freitag, 1. Mai 2026

Projekt 52 - April, die vierte

 

52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de



Letztes Thema im April: Kochen

Manchmal koch ich gerne. Manchmal kann ich mich nicht aufraffen. Aber wenn ich koche, dann gibt es immer feine Sachen! Nudeln zum Beispiel mit allen möglichen Soßen. Mit Champignons, mit Paprika, mit Hackfleisch, mit Thunfisch, mit Frischkäse, mit Gemüse, überbacken als Auflauf oder wat nich alles!

Einmal die Woche gibt's Fleisch, dann aber nur Hühnchen. Mit Schweinefleisch hab ichs nicht so und mit Rindfleisch auch nicht. Aber Huhn geht. Das gibt es dann gerne als Geschnetzeltes mit Gemüse, Kartoffeln oder Reis oder eben auch als Auflauf überbacken. Hähnchengulasch ist auch was feines. Ab und zu wird gegrillt, dann mach ich Nudelsalat oder Kartoffelsalat. Oder griechischen Salat mit Oliven! Salat geht bei mir immer!

Spinat, Leberkäse, Omelette, Salat, Pfannkuchen, Gemüse, Bratkartoffeln, alles mögliche!

Meistens nehme ich das Rezept nur als Vorschlag und variiere das Essen selber, das macht Spaß und ist sehr kreativ. Am Liebsten aber koch ich Sachen durcheinander und streu Käse drüber! Da kann ich alles denkbare reinpacken und sehr phantasievoll würzen. Rumforttopf überbacken :)

Und ich steh voll auf Brokkoli! <3





Mittwoch, 22. April 2026

Projekt 52, April - die dritte

 

52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de








Auf geht's zum nächsten Thema: Phantasie

Tagträume und Gedankenreisen gehören zu mir wie meine tägliche Ration Oldies und die Sehnsucht nach Apfelkuchen. Ich denke mich gern weit weg, überlege was wäre wenn und was würde passieren, wenn alles anders wäre.
Zum Beispiel diese Sache mit dem Fuß.
Irgendwann 1992 waren Mama und ich krank zu Hause. Weil uns langweilig war, wollte ich fix zur Videothek fahren, einen lustigen Film holen. Ich laufe vom Parkplatz (der gar keiner war) über die Straße zum Videoladen, steige übermütig über die Kette, bleib hängen und höre das Krachen im Fußgelenk. Ab ins Krankenhaus, Diagnose Trümmerbruch.
Seitdem hab ich ne Menge Spaß mit meinem Fuß!

Was ich mir abschminken kann sind lange Fußmärsche, Schuhe mit Absatz, tanzen, in die Hocke gehen, auf Zehenspitzen stehen, Fahrradfahren, springen oder gehen, ohne mich auf die Schritte zu konzentrieren.
Was aber wäre, wenn ich damals nicht zur Videothek gefahren wäre? Wenn ich einfach daheim geblieben wär und mir ein Buch geholt hätte .. Alles wäre anders gelaufen!

Durch die lange Erholungszeit nach dem Bruch hab ich meine Stelle bei Dr. W verloren und musste mich neu orientieren. Es begann eine Odyssee durch viele Arztpraxen, eine blöder als die andere. Aber dadurch bin ich bei meinem aktuellen Boss gelandet und hier bin ich ja ganz zufrieden - wer weiß, wo ich heute wäre?
Ich könnte ja hemmungslos laufen, vielleicht wär ich noch eine Sportskanone geworden! Ich hätte mit Sicherheit BoogieWoogie gelernt und Rock'n'Roll tanzen! Was für ein Traum!
Ich würde jeden Tag mit dem Fahrrad in die Arbeit fahren. Und auch sonst überallhin, radfahren mochte ich. Dadurch hätte ich auch niemals soviel zugenommen, weil ich ja nicht wochenlang mit den Krücken und im Rollstuhl unterwegs gewesen wäre. Also hätte ich mir all die schönen Kleider im 50er Jahre Stil holen können mit dazu passenden hohen Schuhen.
Ich wär schlank, elegant und sportlich durchs Leben getanzt!
So stell ich mir das vor. 
Mit dem Mann wär ich wandern gegangen. Überall, lange Spaziergänge durch Wald und Wiese, im bayerischen Wald, an der Nordküste entlang und in den Highlands von Schottland. 
Tjaaa was wäre wenn!
Und die Realität? Wir planen unseren Urlaub so, dass ich mithalten kann. Wir gehen dahin, wo man sich auch mal hinsetzen kann, machen oft Rast im Café zum Erholen, Schmerztabletten, Spritze und Wolkenschuh. Die sind zwar extrem hässlich, aber tun dem Gelenk gut.

Ein Chirurg hat mir vor Jahren erzählt, nach einem gewaltigen Gewichtsverlust könnte das Gelenk operiert und versteift werden, dann wären die Schmerzen weg. Deswegen die ständige Hungerei. Aber mittlerweile gäbe es vielleicht auch Alternativen - Kollegin Pedanta hat mir einen heißen Tipp gegeben. Vielleicht wäre das ein Weg für mich!
Vielleicht wird alles viel-leichter!

Und bis dahin konzentriere ich mich auf jeden Schritt und denke positiv! Think pink!






Cute Rat