Mausloch

Das Mausloch ist mein öffentliches Tagebuch.
Mein Refugium. Meine Höhle. Mein Ventil. Viel Spaß!

Blogparade zum mitmachen!

Sonntag, 8. März 2026

High Five der Woche Fremdgänger

Heute hab ich ein neues Wort gelernt. Arschrakete. Ich bin immer noch von den Socken, was ich da gehört hab! Mein Kind möchte eine Arschrakete. Das Ding gibt es wirklich, das ist eine Art Rucksack, aber eben nicht für den Rücken. Du montierst das unter dem Fahrradsattel und das steht dann so weg - eben wir eine Rakete. Wie direkt aus dem Allerwertesten!

Sachen gibt's ..

Das können Tochter und Looli gut gebrauchen, es steht eine große Radtour an. Sie werden von früh bis spät durch die Gegend radeln, da braucht man aerodynamisches und windschnittiges Equipment. Ich bewundere das ja, wenn jemand so sportlich ist. Schon allein die Vorstellung reicht mir, um zittrige Beine und einen malträtierten Bobbes zu spüren!

Außerdem  hab ich gehört, dass Tochter lauter tolle Abenteuer plant in nächster Zeit. Richtig so! In dem Alter sollte man alles mitnehmen, was geht. Es ist beeindruckend, was meine Kinder alles erleben!

Ich backe kleinere Brötchen, aber ich bin ganz zufrieden damit. Man könnte mich auch genügsam nennen. Ich plane für dieses Jahr ein paar Ausflüge in Städte im Umkreis und ich überlege einen Nordseeurlaub. Vielleicht. Muss immer gut überlegen, was ich schaffen kann. Mit radeln oder viel laufen ist da nix zu machen.

In meinem Bingo Kasten steht auch ein Besuch bei der Lieblingsnichte in Stuttgart. Da freu ich mich drauf. Überhaupt muss ich versuchen, mir ein bisschen Qualitätszeit zu verschaffen. Hab den Verdacht, dass ich mir selber Gutes tun muss. Seele pflegen. Um mich aus einem negativem Umfeld zu befreien, braucht es einen Tapetenwechsel. Zwar brennt es noch nicht, weil ich unfassbar positiv geladen bin und daraus noch Reserven ziehen kann -  aber ich spüre, dass es ansteht. 

Was ich brauche, ist eine positive Umgebung, was friedliches, was schönes. Ich denke da an einen Wald, ein Meer, ein Straßencafé, Ruhe, die Mädels aus meiner Familie, die können so ein positives Ambiente zaubern. Laute Oldies im Auto, Bücher, die Stimmung der blauen Stunde, wenn ich grade auf dem Heimweg bin ... sowas alles. Das tut mir gut. 

Und am Feierabend mach ich das Fenster im Auto auf und hör was schönes. Ganz laut! 






Jetzt gerade sitze ich im Garten, lasse die Sonne, die vielen Vögel hier und die freie Zeit auf mich wirken. Freitag Abend war Blognacht, da ging es um geschenkte Zeit. Wieder mal hab ich darüber nachgedacht, wie wertvoll Zeit für einen selber ist. Me-time. Mach ich gerade, ist schön hier!

Ich war auch fleißig, hab alle (!) Blogbeiträge von Freitag Nacht gelesen und kommentiert. Jeder ging mit dem Thema etwas anders um. Das Thema war "Eine geschenkte Stunde".
Im Prinzip aber enden alle Artikel in einem Aufruf, sich bewusst Zeit zu  nehmen um die Seele zu pflegen. Das kann man prima, indem man auf Kleinigkeiten achtet. Kleinigkeiten, die einfach schön sind, so wie die Amsel, die hier grade völlig planlos in meinem Garten steht und nicht so recht weiß, was sie jetzt machen soll. Ich mag es, sie zu beobachten.
Oder die vielen Knospen zu sehen, die an unserer Forsythie jeden Moment aufplatzen könnten, es mischt sich hellgrün und gelb in die nackten Zweige.
Positive Kleinigkeiten.
Was für ein genialer Übergang zu meinen High Five der Woche, findste? Jaa!

Heute möchte ich mal was ändern, heute haben wir nämlich einen Übernachtungsgast. Der Bub schläft hier, damit er am Sonntag entspannt sein Amt als Wahlhelfer antreten kann. 
Der Bub kommt!! Jubel!
Und wenn er schon da ist, lasse ich ihm dieses mal die Ehre zuteil, die High Five aus seiner Sicht zu gestalten. Ich frag ihn nach seinen positiven Momenten der Woche und schreibe sie auf.

Here we are!

5 positive Momente
aus des Bub's Woche herausgepickt


1. Der Bub sagt, diese Arbeitswoche verlief einfach reibungslos und ohne größere Katastrophen. Einfach mal vor sich hin arbeiten ohne völlig erschöpft nach Hause zu gehen, das war angenehm. Da ist die Woche friedlich vor sich hin geplätschert.

2. Der Bub freut sich, dass er seit Montag endlich wieder Husten und Erkältungsfrei ist! Das hat sich jetzt lang hingezogen, sogar in Spanien, beim Feenbesuch waren beide krank. Aber jetzt scheint der Spuk vorbei zu sein. Ist Zeit geworden!

3. Der Bub singt im Chor, die Bass Stimme. Wegen Erkältung und Halsentzündung und hin und her konnte er lange nicht mitsingen, aber letzten Donnerstag war er wieder dabei bei der Probe. Dort wird übrigens für ein großartiges Event geprobt, endlich mal was Gscheids, sagt der Bub. Chor und Orchester, das wird großartig! 

4. Außer im Chor singt der Bub auch in seiner Band, die heißt Ditkovich und ist richtig gut! Bisher hat Ditkovich als Coverband begeistert, jetzt schreiben die Jungs ihre eigenen songs. Der Bub, Sänger und Gitarrist, schreibt die Melodie, der Schlagzeuger die Texte dazu. Und mit diesen eigenen songs im Gepäck treten Ditkovich auch auf. Das findet die Mutti total klasse! Da kannst du es dir anschauen, wenn du magst: https://linktr.ee/ditkovich
(Mama ist soo stolz!)

5. Um bei der Band zu bleiben, der Bub ist stolz wie Oskar, dass er neben eigener Melodie jetzt zum ersten mal auch einen Text schreibt. Das ist bemerkenswert! Mir ist es schleierhaft, wie man bei all der Musik, die es schon gibt, auf eigene Melodien und Texte kommen kann! Irre! Und der Bub macht das, kreativ wie er ist.




Bonus-Punkt: Seit der Bub nicht mehr zu Hause wohnt und selbständig waschen muss ist sein Wäschekorb diese Woche zum ersten mal leer gewesen! Es könnte daran liegen, dass die Freundin grade nicht zu Hause ist. Man weiß es nicht.
Aber der Bub ist freudig überrascht, dass ein Wäschekorb auch mal leer werden kann!



Weitere High Five der Woche:

Sabrina von lilienmeer.de

Samstag, 7. März 2026

die geschenkte Blognacht


Einen wunderschönen guten Abend! 

Heute ist es endlich wieder soweit! Heute bin ich nach langer Zeit ENDLICH mal wieder Gast in der Blognacht von Anna! Hurra! 
Anna Koschinski lädt regelmäßig jeden Monat zu einer gemeinsamen Schreibnacht ein. Per Zoom sind wir alle vernetzt und schreiben als nächtliche Bloggerclique gleichzeitig, ein Themen-Impuls ist gegeben.
Ich hoffe, dass ich die Magie, die dieser Nacht  zu eigen ist, wieder spüren kann. Auch, wenn ich ein bisschen zu spät dazugestoßen bin. Ich seh 13 Teilnehmer mit mir und Anna hat mir gleich den Impuls geschrieben. Das ist er:

"Glückwunsch! Du bekommt eine Stunde geschenkt!"

Ha! Was ist das denn für ein tolles Thema?! Eine geschenkte Stunde! Grade heute hätte ich die gut brauchen können, war ein vollgepackter Freitag, fast schon ein bisschen stressig.
Jetzt ist die Frage: Was würde ich mit einer geschenkten Stunde anfangen?

Da schwappen die Ideen über mich wie Konfetti an Fasching. Ich hab so viele Ideen, soll ich die jetzt alle raushauen? Es ist ja oft so, dass der Tag einfach viel zu schnell und klammheimlich vergeht. Du hast endlich Feierabend, den Kopf voller Pläne, was du alles tun willst und zack wird es dunkel und du hast nichtmal die Hälfte geschafft. Da täte eine zusätzliche Stunde ganz gut.
Aber nein, das ist mir zu wenig. Für alltäglichen Kram ist mir eine geschenkte Stunde zu wertvoll. Ich muss mir was anderes ausdenken.
Zusätzliche Zeit wäre super, wenn man grade Spaß hat. Oder einfach, wenn es grade schön ist. Wann ist es schön? Zum Beispiel, wenn ich Lesezeit hab. Nachdem ich grundsätzlich zu spät ins Bett komme, schmälert meine Nachlässigkeit die kostbare Lesezeit im Bett immens. Ich muss das Buch weglegen, wenn die Uhr es mir sagt. Das ist doof, wo es doch grade so spannend ist!
Oder .. mensch, das ist gar nicht so einfach, wie ich gedacht hab. Lass mal überlegen. Wann wäre eine geschenkte Stunde ganz toll? Na, logisch: Wenn ich Zeit für mich habe. Oder haben möchte. Lesen wär schonmal ein Punkt. Vom Lesen kann ich zum Schreiben kommen, ich schreib sehr gern im Mausloch, bloß fehlt mir da so oft die Zeit. Und wenn ich mal so richtig im Schwung bin, muss ich meisten aufhören, weil ich los muss oder kochen oder jemand kommt oder sonstwas. Dann ruft auch gern mal das Gewissen, ordnet mir Hausdienst an. Die Wäsche, die Betten, die Böden. Meine innere Elinor kommt gern mit einem vorwurfsvollen "Was ist jetzt wohl wichtiger?!" daher. 
Ja ich weiß. Schlechte Zeiteinteilung. Als organisierter Mensch könnte ich einen tollen Zeitplan aufstellen, der mir sicherlich auch Schreibzeit erlaubt. Bloß funktioniert das bei mir nicht, dafür bin ich zu spontan. Tja.
So eine zusätzliche Stunde für mich, ohne dass ich mir Gedanken um was anderes machen muss oder Gewissensbisse, das wär schon schön!


Eine Stunde, die nur mir gehört. Niemand quatscht mir rein oder mich an, niemand stört. Coole Sache! Man könnte so eine geschenkte Stunde auch für ganz was anderes nutzen. Vielleicht eine ganze Stunde lang mal im Lieblingsladen stöbern. In meinem Fall wäre es ein Buchladen. Oder eine Stunde lang einfach in ein Museum gehen. Allein, ohne Ziel und ohne Plan. Museen sind toll! Wir haben schonmal einen ganzen Tag im Naturkundemuseum in Wien verbracht - ohne es zu merken! Haha
Eine Stunde etwas tun, was man sonst nicht tut. Was man sich nicht erlaubt oder einfach keine Zeit hat. In einem Straßencafé einfach mal ein Glas Wein trinken. Oder um den See spazieren. Oder sinnlos über Landstraßen brettern mit lauter Musik! Man könnte in so einer Stunde einen ganzen Plattenladen durchwühlen. Oder hemmungslos durchs Wohnzimmer tanzen. Man könnte eine Pumuckl Platte hören - Vorder- und Rückseite! Und - man könnte eine Stunde länger schlafen, der pure Luxus!


Eben war kleine Pause im Zoom und schon haben einige ihr fertiges Meisterwerk präsentiert. Ich bewundere das ja, wenn ein Blognachttext so fix fertig wird. Ich könnte ja die Gelegenheit nutzen, und mal in die Beiträge reinspitzen. Gucken, was die anderen so geschrieben haben. Als Inspiration. Ach nee, dann lass ich mich bloß beeinflussen, das ist nicht gut, denke ich. Erst schreiben, dann lesen.
Anna hat vorhin gesagt, sie wurde mal gefragt, mit welchem Tier ihre Energie zum Schreiben vergleichbar wäre. Und sie identifiziert sich beim Schreiben mit einer Ameise. Fleißig, flink, überall gleichzeitig.
Das gibt mir jetzt zu denken. Was wäre ich für ein Schreib-Tier? Ein Rauhaardackel! Kommt nicht sehr schnell voran, lässt sich von allem ablenken und rennt ein bisschen konfus durch die Gegend. Ist aber auch schnell begeistert und braucht nicht viel. Ha! 


Ich schweife ab. 

Wenn unsere Familie zusammenkommt, freu ich mich jedes mal. Meistens gibt es einen Anlass, Geburtstag oder Osterfrühstück oder Weihnachten. Letztes Jahr gab es einen Weihnachtswunsch, ein Treffen aller Damen der Familie. Wat war das schön! Geplant war eine Teeparty in einem edlen Café, es wurde dann aber einfach ein herrlich entspannter und lustiger Kaffeeklatsch! Sowas mag ich! Ich liebe es, mir die Geschichten der anderen anzuhören. Zu sehen, wie sie begeistert erzählen. Wie es immer lustiger wird und wir vielleicht sogar ein bisschen spielen. Es ist selten genug, dass alle zusammenkommen. Und leider enden diese Treffen meistens ziemlich abrupt. Oma möchte nach Hause, was ich verstehen kann, weil es doch anstrengend wird. Und ich fahr sie gern heim und gönne ihr ihren Feierabend. Kein Ding. Aber ein bisschen schade ist es schon, wenn der schöne Nachmittag so plötzlich enden muss. Genau da, an dieser Stelle, da würde ich eine geschenkte Stunde voller Freude einsetzen wollen! Einfach eine Stunde herauszögern, eine Stunde mehr Gelächter, mehr Spaß und mehr Gemeinschaft! Au ja! Das ist glaub ich die beste Methode, so eine geschenkte Stunde zu würdigen!

Also. Danke für das Geschenk. 
Ich nehm die Stunde, um das Schöne ein bisschen heraus zu zögern.




Montag, 2. März 2026

Projekt 52, Februar - die vierte (obwohl schon März ist)

 

eine Mitmachaktion
von Sari auf heldenhaushalt.de







Wegen angeborener Unpünktlichkeit und immensen Ablenkungen überall kommt das letzte Februar-Projekt knallhart zu spät. Ich schick es aber trotzdem noch raus in die Welt.
Das Thema heute heißt: Augenblick
 
Einen Augenblick ganz besonderer Art durfte ich erst neulich erleben. In den letzten Tagen waren wir Teilzeit-Katzensitter bei den beiden Stubentigern Nacho und Pumpkin. Das bedeutet sauber machen und ganz viel spielen und schmusen. Nacho ist ein Sphynx Kater, das heißt, er hat kein Fell. Ist eine nackige Katze, rosa, mit einer samtweichen Haut. Und strahlend blauen Augen. Pumpkin dagegen hat als Britisch Kurzhaar extrem viel Fell und fasst sich an wie eine Plüschkugel. 
Ich setz mich aufs Sofa und kraule Pumpkin hinter den Ohren, da kommt Nacho an, miaut laut und krabbelt an mir hoch, um sich an meinen Hals zu kuscheln.
Da sitze ich, die Hände voll warmer, weicher Katze und kann nichts tun außer da sitzen und streicheln. Nacho schnurrt mir ins Ohr und drückt seinen Kopf an meine Wange. Soo niedlich!
Erst war es ungewohnt, weil ich einfach garnichts tun konnte - nicht schreiben, nicht stricken, nichts am Handy gucken - nur sitzen und Katze halten.
Ich schau mir das Wohnzimmer an, die selbstgemachte Tortenuhr an der Wand, der glänzende Wohnzimmertisch, der schmale französische Balkon, die kunstvolle Deckenlampe. Und auf einmal kommt absolute Ruhe über mich. Bewegungsunfähig mit schnurrender, tiefenentspannter Katze am Hals denke ich mir, solche Augenblicke des Nichtstuns sind eigentlich sehr kostbar. Die Gedanken davonschweben lassen, diesen warmen Katzenkörper spüren und einfach mal ins Leere schauen. Merken, wie es langsam dunkel wird. Keine Ablenkung. Das hat was Meditatives!
Ich werde von diesem innigen Schnurren richtig eingelullt, mir fallen die Augen zu - bis der automatische Futterspender in der Küche piepst - und die beiden Katzen wie vom Blitz getroffen in die Küche sausen: FUTTER!!!
Zack biste abgeschrieben, hahaha!
 
Aber dieser Augenblick der totalen Entspannung, das war wirklich schön! 






Sonntag, 1. März 2026

ein sonniges High Five der Woche

 

Was war das für ein schönes Wetterchen am Samstag! Blauer Himmel, Sonnenschein und 18 Grad! Die Leute sind ganz verwirrt, was sie nun anziehen sollen. Während die einen noch mit Schal und Mütze unterwegs sind, laufen andere schon im T-Shirt herum. Und ich hab mich zum ersten mal in den Garten in die Sonne gesetzt. Jetzt geht's mir gut!

Wie jeden Sonntag gibt es auch heute die High Five der Woche.

5 positive Momente
aus der vergangenen Woche herausgepickt



1. Aus irgendeinem Grund hab ich in letzter Zeit ziemlich viel Energie. Ist mir letzte Woche aufgefallen, als ich trotz Schlafmangel nicht zu bremsen war. Keine Ahnung, woher das kommt, aber ich bin begeistert!

2. Überall neben der Straße sehe ich seit ein paar Tagen ganz viele Kroken! Krokus. Kroketten. Kroki? Jedenfalls sind sie sehr hübsch und ich freu mich drüber!

3. Samstag Abend lief die Feuerzangenbowle im Fernsehen. Ein richtig schöner, alter Schinken! Ist von 1944! Ich mag den sehr und kann ihn mittlerweile schon mitsprechen. Wie schön, den zufällig zu erwischen! "Jeder nur einen wönzigen Schlock!"

4. Diese Woche sehe ich Tochter dreimal! Das ist wunderbar! Sonntag geht sie mir zu Oma und das passt super, die DNA Ergebnisse für Oma sind nämlich da und wir sind alle ganz gespannt, wo Oma ihre Wurzeln hat.

5. Nicht zuletzt, der Bub ist wohlbehalten wieder aus Spanien zurück gekommen. Für Fee war's schlimm, weil sie sich trennen musste. Für die Katzen ist es klasse, endlich nicht mehr allein sein, endlich das, was sie wollen: Aufmerksamkeit. Und für mich ist es äußerst beruhigend, dass er die Reise gut geschafft hat und wieder da ist!




Weitere High Five der Woche:

Samstag, 28. Februar 2026

Retro Gschicht'n: Hörspiele

Es ist wieder soweit, ich schwelge in Erinnerungen! Vorhin beim herumklicken auf dem Laptop bin ich auf ein Foto des kleinen Wassermann gestoßen und zack - hatte ich das Hörspiel im Ohr! Die Stimme des kleinen Wassermanns, der die Welt des Teichs erkundet, sich mit dem Karpfen Zyprinus anfreundet und Angst von dem Neunauge hat.




Hach! Dann hab ich überlegt, was ich als Kind eigentlich alles so gehört hab. In welche Welten ich eingetaucht bin und wie sehr mich das geprägt hat.

Es fing an mit Geschichten zum Einschlafen für die ganz Kleinen. Mutti sagt Gute Nacht heißt die Kassette, die ich im Kindergartenalter so um 1975 zum einschlafen gehört hab. Lieder und Geschichten, heile Welt.




Dann kam Die Biene Maja dazu. Ich hatte viele Kassetten mit Maja, hörte sie hingebungsvoll abends im Bett und hatte gehörig Respekt vor der bösen Spinne Thekla! Aber Flip, den Grashüpfer, mochte ich. Der war so vernünftig und hat Maja immer beschützt. "Wir treffen heute unsre Freundin Biene Majaaaaa"




Die Heidi-Kassetten folgten und wurden sehr geliebt. Ich finde, so ein Hörspiel kommt sehr intensiv, wenn man nur daliegt und zuhört. Ich bin in die Geschichte komplett rein, konnte das Rauschen der Tannen hören und die Glocken der Ziegen Schwänli und Bärli. Außerdem wollte ich auch geschmolzenen Käse und Brot essen. Und meinen eigenen Schemel haben! Vor ein paar Jahren hab ich den tatsächlich zu Weihnachten bekommen!
Die Serie habe ich mit meinen Kindern später auf Kika angeschaut und freute mich, dass die Begeisterung die selbe war wie bei mir damals. Wir mögen Heidi sehr!

Ein Schemel! Ein Schemel! Ein eigener Schemel, ganz für mich allein! 




Der kleine Wassermann kam zeitgleich mit der kleinen Hexe. Die stellte mich vor ein Rätsel. Als die Muhme Rumpumpel der kleinen Hexe auftrug, vom Blocksberg auf Schusters Rappen nach Hause zu reisen. Was in aller Welt sind Schusters Rappen? Und was ist eigentlich eine Muhme? Und warum ist sie so gemein? So viele Fragen! Aber ich war ganz bei der kleinen Hexe und dem Raben Abraxas, hab mitgelitten und mich mitgefreut.



Eine andere Hexe zog ins Kinderzimmer ein: Die Hexe Schrumpeldei und ihre Hexerei. Diese Stimme war toll! Gleichzeitig beeindruckend und einschüchternd. Herr Stumpfenstil, der Papagei hatte auch was Unheimliches, wie der immer gelacht hat! Und die Tochter Schrumpelmei war so faul, das hat mich fasziniert.

 



Aus der Bücherei holte Mama für mich  die Wawuschels mit den grünen Haaren. Dieses Volk von Kobolden, die im Berg wohnen und Marmelade lieben. Die Wawuschels mussten sich vor den gemeinen Mamoffels in Acht nehmen und haben mich lang begleitet! 

 



Ich hab auch lang und gern Schallplatten gehört. Auf dem Kinderzimmerboden auf diesem Kofferplattenspieler extra für Kinder gab es kleine Märchenplatten in Single Größe mit einem Begleitbuch zum mitlesen und Bilder angucken. Immer, wenn man umblättern kann, ertönten Glöckchen. Ich weiß das noch ganz genau, diese Erinnerung ist in mein Unterbewusstsein eingebrannt! Wenn ich heute irgendwo kleine Glöckchen höre, möchte ich irgendwas umblättern!
Weitere Platten waren Märchen, Tausendschön, Hänsel und Gretel, Schneewittchen. Und Kindergeschichten, ganz besonders in Erinnerung ist mir die Erzählung des Faxenmax! Es geht um einen Jungen, der vor dem Spiegel immer Grimassen geschnitten hat. Die Oma hat ihn gewarnt - wenn die Uhr 12 schlägt und man gleichzeitig so eine Grimasse macht, bleibt sie stehen und geh nicht mehr weg! Und tatsächlich ist es so gekommen, o Schreck! Der Faxenmax war entstellt und wurde von den anderen ausgelacht. O Mann, das war nicht nur gruselig, das war erschütternd! Ich meine mich zu erinnern, dass er geläutert wurde und die Grimasse verschwand, indem er die Glockenschläge vor dem Spiegel rückwärts mitgezählt hat. Oder so ähnlich. Gottseidank ist alles gut ausgegangen!
Trotzdem hab ich es ausprobiert, aber spätestens bei 9 hab ich mein Gesicht entspannt. Das war zuviel Druck!




Wie wunderschön war es, einfach nur diese Geschichten zu hören. Nichts anderes zu tun, nur auf dem Boden liegen oder sitzen und zuhören. Das Muster des Teppichs studieren, gucken, hören. Weißt du, wie schwierig das jetzt ist? Dieses Nichts-tun? Warum krieg ich das heute nicht mehr so hin? Immer meine ich, meine Hände beschäftigen zu müssen. Aber nur ruhighalten und hören - ohne einzuschlafen - das ist verzwickt!

Selbstverständlich darf der Pumuckl in dieser Sammlung nicht fehlen. Im Lauf der Jahre haben sich viele Pumuckl Platten angesammelt. Aus einer nostalgischen Laune heraus hab ich dem Mann dieses Jahr zu Weihnachten eine Pumuckl LP geschenkt! Sobald wir einen Plattenspieler im Wohnzimmer haben, werden wir uns bewusst hinsetzen und zuhören. Meine Lieblingsgeschichte ist der Wollpullover. Denn am besten wärmeln Pullis mit 2 Ärmeln!





Irgendwann wurde ich größer und Märchen oder Kindergeschichten waren es einfach nicht mehr. Ich wollte Musik hören. Allerdings war es noch ein großer Schritt zur aktuellen Hitliste, zuerst mal kamen Mamas Platten dran. Alte Schlager aus den 50ern und 60ern. Mit 9 konnte ich "Liebeskummer lohnt sich nicht my darling" und "Ein Student aus Uppsala" auswendig mitsingen!

Meine erste eigene Musik - die Schlümpfe! hahaha






Hier findest du weitere Retro Gschicht'n aus dem Mausloch:










Freitag, 27. Februar 2026

FF aur purer Langeweile

Ich bin grade in einem mir ungewohnten Zustand - mir ist langweilig.

Was gibt es da besseres, als sich an den Pc zu setzen und ins Mausloch zu schreiben?! Zumal heute Freitag ist, da bietet sich der Freitags Füller prima an.

Also, hier ist er


eine Mitmachaktion 
von Barbara auf scrapimpulse.com


1. Mein Frühstück heute bestand wie immer aus einer Tasse Kaffee. Um dann gleich darauf in der Arbeit noch eine Tasse Kaffee zu frühstücken. Dann sind langsam meine Lebensgeister erwacht. Langsam.

2. Ich mach mir Gedanken, wie ich Tochter's denkwürdigen Geburtstag im Sommer gestalten könnte. Ich will was Besonderes. Und ich fang jetzt schon mal damit an, weil ich das endlich in die Wege leiten muss! Schließlich hab ich nur noch ein knappes halbes Jahr (haha) Ich muss da viel denken, das braucht Anlauf.

3. Der blaue Himmel kommt mir heute grade recht. Nach dieser langen grauen Zeit. Und ich hab jetzt ein Lied im Ohr. "... der blaue Himmel schaut auf uns herab, ..."

4. Also ich schau ja schon, dass ich mein Zeug live im Laden kaufen kann. Meistens aber gibt es den Artikel nicht, oder nicht mehr, und ich schau blöd aus der Wäsch. Aber ich will es haben! Also, komm ich von der anderen Seite und geh einfach online. Zack, hab ich's.

5. Großes Glück für alle, die heute und morgen motorisiert sind. Die Öffis streiken mal wieder. Unser blutrünstiger Lehrling hätte heute kilometerweit in die Berufsschule laufen müssen. 5 Straßenbahnstationen sind das. Aus irgendeinem Grund und sehr zufällig ist sie heute krank. Sowas ..

6. Wenn man nicht aufpasst und Abhilfe schafft, verfängt man sich leicht in negativen Gedanken. Eine Alternative wäre zum Beispiel das Mitschreiben der genialen Blogaktion "High Five der Woche", wo absichtlich nach Positivem gesucht wird. Andernfalls braut sich eine schwarze Wolke aus der ganzen Negativität zusammen, man ist grantig, genervt und unzufrieden. Das muss nicht sein. Greif doch lieber zu dem Mausloch!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Buch. Ich bin ganz hingerissen! Morgen habe ich geplant, für Oma zur Bücherei zu fahren und Sonntag möchte ich bei Omas Kaffeeklatsch mal wieder Tochter treffen! Da freu ich mich!

 

Das hat geholfen. Es ist nicht mehr so langweilig und ich fühl mich gut. Es ist Freitag! 
Die Sonne scheint! Kroken wachsen überall! Hurra Wochenende!!

habt Spaß! 


 


Montag, 23. Februar 2026

Projekt 52, Februar - die dritte

 

52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos


Eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de






Thema Nr. 3 im Februar: Licht
Als ich Kind war, gab es nur 3 Möglichkeiten der Erhellung.
Das "große" Licht aus der Deckenlampe (bei mir im Kinderzimmer ein Papierballon),
das Nachttisch-Licht oder mit der Kerze in den Kohlenkeller. Aber bitte nur mit Vati!

Dabei mag ich kleine Lampen im Raum verteilt viel lieber. So wie es in amerikanischen Filmen immer zu finden ist. Wenn da eine Wohnung betreten wird,  brennen bereits alle kleinen Lampen. Immer.
Noch lieber als kleine Lichter mag ich sehr kleine Lichter! Weihnachten kommt mir da grade recht, überall leuchtet und funkelt es. Lichterketten mag ich auch sehr und verteile sie gern überall, wo ich Platz sehe.

Kleine Lichtpunkte, die eine ganz besondere Stimmung erzeugen, Kerzenlicht, indirekte Beleuchtung. All das kann ein großes Deckenlicht sehr gut ersetzen und macht das Zimmer viel kuscheliger! Wenn das alte Zimmer von Tochter soweit renoviert ist, werde ich mich austoben!








Sonntag, 22. Februar 2026

Bloggerschnack im Februar

 


Blog vs. Social Media: Welche Inhalte teile ich wo und warum? #bloggerschnack im Februar


dieses lila Banner wurde eiskalt geklaut von Saphirija

Der Bloggerschnack ist eine Aktion der Bloghexen, es wechselt jeden Monat das Thema
 
 

Für mich gilt grundsätzlich Blog UND social media. Auf einigen Seiten bin ich schon sehr lange, so wie auf facebook. Seit 2011 glaub ich spiele ich da schon mit und kenne mich eigentlich ganz gut aus da. Hab ein paar Gruppen, bin in einigen Mitglied und kenne ein paar Leute. Selbstverständlich für mich, auch den Inhalt des Mauslochs dorthin zu teilen. Auf meine Seiten und in die Blog-Gruppen, das steht für mich außer Frage. Außerdem scheine ich im passenden Alter für facebook zu sein.
facebook: facebook.com

Abgesehen von facebook gibt es da noch Threads. Allerdings teile ich nicht jeden Beitrag dort. Aus irgendeinem Grund denke ich, dass nur die guten dorthin sollen. (Ich definiere meine Blogbeiträge sehr kritisch) Zeitgleich schwingt immer die Befürchtung mit, die Leute zu langweilen oder zu nerven, wenn ich ständig Blogartikel teile. Ich weiß auch nicht warum. Threads mag ich ganz gern, ich sehe da immer lustige oder sinnvolle Artikel und ich bin nur einmal schief angequatscht worden, weil ich nicht wusste, was ein "spicy Roman" ist. Ich Lämmchen ..
threats: threads.com

Instagram nutze ich auch, aber eigentlich nur zum gucken und lustige Videos weiterleiten. Weniger für den Blog und auch hier weiß ich nicht so recht, warum! Vielleicht fehlt mir einfach der Draht zu Instagram. Könnte sich ändern - vielleicht.
instagram: instagram.com

Mit viel Enthusiasmus teile ich mein Mausloch aber an die Bloghexen! Dort wird mein blog  auf jeden Fall gelesen und kommentiert, das mach richtig Spaß!
bloghexen: forum.bloghexe.de

Und dann wäre da noch Pinterest. Ich mag Pinterest! Auf dieser Seite könnte ich Stunden verbringen, komme von einem zum anderen und speichere mir lustige Sprüche oder Bilder in meinen Ordnern. Selbstverständlich landet jeder Mausloch Artikel auch dort.
pinterest: pinterest.com

Ich könnte natürlich auch all die Teilerei einfach lassen und ausschließlich im Blog schreiben. Weniger Arbeit. Aber dann liest es halt fast niemand, ich will ja sichtbar sein und insgeheim sollte "Sabine aus dem Mausloch" ein Begriff werden. Das wär schon schön.

Automatisch wird mein Mausloch auf diversen Bloggerseiten geteilt, das geht per RSS Feed. (gelernter Fachbegriff). Ob das irgendeine Auswirkung hat, kann ich nicht sagen. Aber ich hab 2 Bewertungen, zwei gute!

Wenn ich auf all den Seiten, auf denen meine Blogbeiträge landen und all die anderen Blogs lesen würde, würde ich durchdrehen, glaub ich. Es sind zu viele. Mir reicht das Angebot an Blogs auf der Bloghexen Seite. Da sind alle wichtigen und guten Blogs vertreten, aber selbst da schaffe ich es nicht, alles zu lesen. Und zu kommentieren. 
 
So gern ich schreibe und mir Artikel ausdenke - manchmal guck ich mir lieber die Neuigkeiten in den sozialen Medien an. Je nach Lust und Laune. Deswegen möchte ich auf keins von beiden verzichten! 



Kein Stress!

Bloggen soll mir Spaß machen, keine Arbeit bedeuten. Da pass ich schon auf.




Noch mehr bloggerschnack im Februar:











 

ein ganz frisches High five der Woche

 Ich nutze das Zeitfenster, das mir der Mann grade beschert hat. Es läuft grade ein scheinbar wichtiges Rennen in Olympia, die fahren da mit ihren Schlitten eine Eisbahn runter, das darf er nicht verpassen - und ich hab Zeit zu schreiben!
Olympia zieht sang - und klanglos an mir vorbei. Ich kann damit einfach nichts anfangen.

Aber mit dem Mausloch kann ich was anfangen, aber hallo!

Hier hab ich die High Five der Woche, die schreib ich mit einem aufgeregten Kommentator und viel Geschrei des Publikums im Hintergrund. Hilft nix!

5 positive Momente
aus der vergangenen Woche herausgepickt


1)  Wir haben gerade Katzendienst. Die beiden Stubentiger Nacho und Pumpkin müssen betreut werden, solange der Bub bei seiner Fee in Spanien weilt. Das heißt, Katzenklo saubermachen, die Katzen bespaßen und ganz viel Schmusen! Die sind echt süß die beiden und wir machen diesen Katzendienst wirklich gern!

2)  Dem Bub geht es gut, der Fee auch! Die beiden haben eine schöne Zeit in Spanien und das freut mich! Fee nimmt ein halbes Jahr Erasmus Studentenaustausch in Anspruch und weil der Jahrestag der beiden in diese Zeit fällt, besucht sie der Bub für 2 Wochen. Außerdem war wohl die Sehnsucht zu groß. Der Fotos nach zu urteilen genießen sie diese kostbare Zeit zu zweit, klasse!

3) Mir geht's auch gut! Die Bronchitis ist vorbei, die Lunge rasselt und scheppert nicht mehr beim atmen und husten muss ich auch fast nicht mehr! Endlich! Seit dieser Woche bin ich wieder arbeitsfähig und auch gar nicht böse deswegen. Dieses Kranksein  ohne irgendwas anderes tun zu können außer sinnlos geradeaus gucken und schlafen, das ist echt nix für mich. Bin froh, dass es vorbei ist!

4)  Ich freu mich grade, dass der verflixte Schnee weggeschmolzen ist. Auch wenn das Wetter grau und nass ist, wenigstens kein Schnee mehr! Und hoffentlich war's das dann auch!

5)  Allen Süßigkeiten hab ich in dieser Woche widerstanden, wirklich allen! Eine Patientin hat mir Merci Schokolade geschenkt, in der Praxisküche stand eine Schachtel mit feinen Plätzchen und eine offene Packung Prinzenrolle stand da auch rum - und ich hab eisern widerstanden! Da bin ich schon ein bisschen stolz auf mich, die Lust, zuzugreifen ist nämlich unfassbar stark. Was hab ich stattdessen genommen? Eine Handvoll Cocktailtomaten. Im Ernst jetzt. Kein Ersatz, aber das Gewissen ist sauber & rein!




Weitere High Five's der Woche:

Samstag, 21. Februar 2026

Projekt 52, Februar - die zweite

 Im rasanten Tempo geht es weiter mit dem Projekt 52! Ich muss aufholen! Hopp!


52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos

Eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de






Thema Nr. 2 im Februar: Aufräumen

Tjaaa - zu dem Thema hab ich schon einiges geschrieben, sogar mutig irgendwelche Fotos ins Mausloch gestellt. Zur Visualisierung des Dramas.
Deswegen geh ich heute mit meinem Handy nicht auf direktem Weg zur Kammer des Schreckens - obwohl dies das Zentrum des Chaos in unserem Haus ist.
Ich geh diesmal in Tochters altes Zimmer. Nach vielen Jahren ungenutzten Herumexistierens wurde vor Kurzem ein Plan für die Zimmergestaltung entwickelt. 
Schritt eins, ein Aufbewahrungsschrank, wurde erfolgreich umgesetzt, vom Mann in Eigenarbeit zusammengeschraubt und aufgestellt. Jetzt steht er da und verbreitet Ordnung und Hoffnung.
Schritt 2 wird sein, das alte Bett aus dem Zimmer zu werfen, damit Platz ist für ein zweites Bücherregal und den roten Lesesessel.
Bevor Schritt 2 allerdings realisiert werden kann, müsste zuerst mal Platz geschaffen werden - oder anders: räum das kleine Graffel weg, damit das große Graffel weg kann!
Die Kartons vom Schrank wären da ein guter Anfang!
Steht auf dem Plan ganz oben.
Gleich unter "gesund werden"








Freitag, 20. Februar 2026

Endlich Freitag!

 Servus am Freitag! Ich freu mich gerade, weil ich die Woche geschafft habe!

Freitag! Freitag! Freitag! 

Jubel!

Heute haben wir wieder Katzendienst, heute und morgen. Bis der Bub wieder aus Spanien zurück kommt, kümmern sich alle möglichen Leute um die beiden Katzen. Am Mittwoch war ich den ganzen Nachmittag dort. Nacho, der Sphinx-Kater war geneigt zum Schmusen und krabbelte mir auf die Schulter. Um da zwei Stunden lang zu schnurren! Erst als der Futterautomat gepiept hat, schießen beide Katzen wie der Blitz in die Küche. Immer hungrig!

Dann konnte ich mich bewegen und ein bisschen klar Schiff machen in der Wohnung. Es ist seltsam, zu Hause hab ich relativ wenig Motivation, sauber zu machen. Vor allem so spezielle Sachen wie Schränke auswischen oder Regale putzen. Aber in fremden Wohnungen juckt es mich gewaltig in den Fingern! Teile der Wohnung glänzen jetzt wieder :) Ist ja momentan eine Junggesellen-Studenten-Bude, da ist es legitim, dass die Mama ein bisschen durchwischt.

Mal sehen, ob ich heute wieder Putzenergie spüre 

Jetzt spüre ich aber erstmal Lust, den Freitags Füller zu schreiben!



eine Mitmachaktion
von Barbara auf scrapimpulse.com


 

1. Momentan verhindert Schnee und Kälte, mich draußen in den Garten zu setzen. Und das, obwohl ich soo Lust drauf hätte! Mit einem Buch und einem Becher Kaffee, grünen Bäumen und Vogelgezwitscher ...

2. Dicke Kuschelsocken, in meinem Fall in Neon-Gelb können ganz gut helfen gegen kalte Füße. Wobei bei mir eher das Problem in kalten Händen liegt. Das kriegen die Patienten zu spüren, wenn sie eine Spritze in den Popo kriegen. Mit eiskalten Händchen

3. Am liebsten wäre ich  jetzt gerade in einem schnuckeligen Häuschen, idealerweise in Schweden, in einem rustikal-hyggeligen Lesezimmer mit Kamin, Decken und Kissen, an einem großen Fenster, Bücher, Kakao, Schokolade und meine Ruhe! Au ja!

4. Meine Lieblings Erbsensuppe wurde aus dem Sortiment genommen. Warum?? Ich mochte die so! Alle anderen Sorten sind noch da und keiner will sie. Ausgerechnet Erbsensuppe gibt es nicht mehr - muss das denn sein? Ich leide. 

5. Wenn ich morgen Geburtstag hätte würde ich mir ein großes Familientreffen wünschen! Mit Kaffee und Apfelkuchen, mit Spielen und viel, viel Zeit. Und ich würde heroisch hinnehmen, dass ich ein Jahr älter werde. Schon wieder!

6.  Jeden Abend tauche ich ein in die Welt von Erebos. Die Geschichte ist so gut geschrieben, dass ich nach ein paar gelesenen Worten schon die Realität ausblenden und völlig in der story versinken kann. Da fühle ich mit der Hauptfigur, begleite ihn auf seinen Missionen und Kämpfen, bin genauso ratlos wie er und fürchte mich mit ihm vor all den gruseligen Figuren.
Es ist "nur" ein Buch, aber es lässt mich jeden Abend die Welten tauschen und Abenteuer erleben. Und alles andere verschwindet einfach für eine Stunde. Für diese Kleinigkeit bin ich dankbar 

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Geschichte von Erebos 3, morgen habe ich geplant, nochmal ein Katzensitter zu sein und mir ins Ohr schnurren zu lassen und Sonntag möchte ich einen gemütlichen Nachmittag mit Oma und Waldfeger!





 

Cute Rat