Mausloch

Das Mausloch ist mein öffentliches Tagebuch.
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Sonntag, 17. Mai 2026

High Five der Woche mit Sonntags Top 7

Servus im Mausloch!

Heute wird alles anders, heute wird mein High Five der Woche mal um einiges erweitert!

Die Idee kommt von Anita vom Blog: antetanni.com 

und heißt Sonntags Top 7

Das ist ebenso wie die High Five ein Wochenrückblick, der aber fein in Abteilungen gegliedert ist. Hat mir gefallen, mach ich nach!

Hier ist also mein Résumé der Woche  

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Die Abteilungen: 1 Gelesen / 2 Gehört-Gesehen / 3 Erlebnis / 4 Genuss /
                             5 Drinnen/Draußen / 6 Web-Fundstücke / 7 Hobbys


1 Gelesen Mein Buch "Der große Sommer" von Ewald Arentz hab ich ausgelesen. Das war klasse! Kann ich nur empfehlen! Ich hab's in meine Liste der Lieblingsbücher aufgenommen. Jetzt fange ich "Love will tear us apart" von C.K Mc Donnell an. Ich kenne die ersten beiden Teile, die sind urkomisch! Die Geschichte ist Quatsch, aber dieser englische Humor und die Situationskomik sind unschlagbar!

2. Gehört-Gesehen  Gehört hab ich sehr oft happy 2bD von Farin Urlaub
meine Playlist Sabine in 1983 auf Spotify und zum Schreiben meine geliebte Schreibmusik
Wilde Mischung, oder?
Gesehen hab ich im Kino "Michael", der war super!! Und im stream "Send Help" der war der Hammer!! Musste ein paar mal wegschauen, dann aber unbedingt wieder hinschauen 
Gesehen hab ich auch das hier. Früher war da ein Erotik-Laden drin, beim Vorbeigehen hat mir Mama immer die Augen zugehalten



3. Erlebnis ein kleines Glücksgefühl kam über mich, als ich mit dem Mann im Brown Sugar saß, der Liveband zugehört und all die fröhlichen Gesichter um mich herum gesehen hab!

4 Genuss Wir waren bei einem neuen Griechen. Ich hatte herrlich zartes Souvlaki und himmlische Pommes! Ganz allein für mich. POMMES !!! 

5 Drinnen/Draußen meine kleine Glücks-Kastanie wächst und gedeiht ganz prächtig! Das ist richtig schön zu beobachten, sie scheint einen starken Überlebenswillen zu haben.
Draußen im Garten blüht der Rhododendron in pink und auf dem Weg zur U-Bahn hab ich ganz prächtige Mohnblumen gesehen!

6 Web-Fundstücke tatsächlich hab ich einen Text gefunden, der mich grinsen lässt. Falls du ihn lesen möchtest: Kevin-Gandalf-Malte
Ansonsten waren es diese Bilder von Pinterest: 




7 Hobbys nach wie vor eine kleine, sinnlose Stickerei am Abend und ebenso sinnlose Handyspiele. Derzeit bin ich ganz wild auf diese Pfeile, die man entwirren muss. Ein Zeitfresser, aber mach Spaß.
Das dauerhafteste und liebste Hobby ist das Lesen



Und weiter geht's!

5 positive Momente
aus der vergangenen Woche herausgepickt


1 - Der Kinofilm Michael war wirklich beeindruckend! Anschließend gab es einen Cappuccino im Café Extrablatt an der Lorenzkirche, eine wirklich feines Abendessen beim Griechen und einen herrlichen Absacker im Brown Sugar! Klasse Vatertag!

2 - Tochter und Looli geht es sehr gut auf ihrer Monster-Radltour durch Holland. Wir kriegen viele Bilder und da sieht man, wie glücklich die beiden sind!

3 - 2 Tage in dieser Woche war ich im EKG-Raum eingeteilt. Das bedeutet zwei herrlich entspannte Arbeitstage! Den Wahnsinn im Labor hat Kollegin Elfe übernommen

4 - Die Planung für das ehemalige Tochterzimmer geht voran. Der Mann hatte gute Ideen, die wir bald umsetzen. Es wird!

5 - Wir haben unseren Urlaub geplant und gebucht! Im August geht es an die Nordsee (hurra!) und im Pfingsturlaub machen wir einen Tagesausflug nach  Mainz. Mal sehen, was Mainz so zu bieten hat.,



die tapfere, kleine Glückskastanie



Samstag, 16. Mai 2026

Web-Fundstück: Kevin-Gandalf-Malte

Ein Fundstück aus facebook von Tim Reinhold

lesenswert!


Da war er wieder. KGM (Kevin-Gandalf-Malte). Die wandelnde Lebensmittelintoleranz und der Freund meiner ältesten Tochter. Nach mehreren Monaten muss ich sagen, dass sich mein Bild von ihm wesentlich geändert hat. Ich fand den Sprössling von Dinkel-Dörte und Alpakawolle-Wolfgang schon immer nervtötend – wobei das nicht ganz stimmt. Seine Eltern sind nervtötend. Und die kannte ich noch vom Spielplatz, als wir alle noch so taten, als würden unsere Kinder zufällig nebeneinander spielen und wir selbst nicht längst in stiller Feindschaft konkurrierten, wer die biologisch korrekteste Brotdose hatte.
Der kleine Hoffnungsträger war vieles, aber definitiv nicht die erste Wahl, die ich mir für meine Tochter gewünscht hätte – also meine Prinzessin, meine Erbin, mein zartes Licht im Morast der Moderne. Nicht, dass er nicht die erste Wahl hätte werden können – zum Beispiel beim Erkunden von Minenfeldern. Oder um zu schauen, ob da draußen Haie sind. Im offenen Meer. Bei Nacht. Mit rohem Fleisch in der Badehose. Aber dass er ausgerechnet mit meiner Tochter... Man möchte sich einen Schraubenzieher direkt durchs Auge ins Hirn jagen, um diese Bilder aus dem Kopf zu bekommen – begleitet von panischem Schluchzen und einer Desinfektion mit Salzsäure durch die Nase.
Doch als Vater musst du manchmal abwarten. Lauern. Den richtigen Moment abpassen. Oder einfach hoffen, dass es sich um eine Form pubertärer Rebellion handelt, eine Phase, eine hormonelle Störung, die das Kind eines Tages mit einem klaren Blick und einem leisen „Was habe ich mir nur gedacht?“ beendet – gefolgt von einem spontanen Sinneswandel, der sie mit einem promovierten Notar mit Hausschuhen und emotionaler Verfügbarkeit zusammenführt.
Doch Kevin-Gandalf-Malte blieb. Er war regelmäßig zu Besuch. Ich habe keine Ahnung, warum. Vielleicht, weil unsere Familie den Reiz des Gefährlichen hat – Kühlschrank mit echtem Käse, ein Esstisch aus Tropenholz, und ich, das fleischgewordene Testosteron mit Hang zur Zynik. Er quatschte mir regelmäßig ein Kotelett an die Backe – metaphorisch, versteht sich, denn echtes Kotelett hätte er vermutlich nur unter Tränen angefasst und anschließend mit einem Lavendelritual beerdigt. „Gesunde Ernährung ist der Garant für ein langes Leben“, hatte er einmal gesagt. Und ich musste mich schwer beherrschen, nicht zu antworten: Ja, aber ein langes Leben mit Quinoa ist trotzdem scheiße.
Ein Typ, der bereits Schnappatmung bekommt, wenn das Essen nur an Gluten vorbeigetragen wurde. Der bei jeder Form von Laktose zur wandelnden Gasfabrik mutiert und mein geheiligtes Klo stundenlang blockierte, es in einen Raum verwandelte, der unter den Genfer Konventionen mit Sicherheit gegen irgendein Menschenrecht verstößt. Der Zustand war so kritisch, dass ich kurzzeitig überlegte, eine Duftkerze als Beweismittel dem internationalen Strafgerichtshof zu schicken. Und doch – tief in meinem Herzen verspürte ich eine Spur von Mitleid für diesen Jungen. Die Art von Mitleid, die man für einen alten, schwachen Hund empfindet, der einen flehend anschaut, als wolle er sagen: Mach's einfach schnell. Ich bin bereit.
Aber wie erkläre ich das meiner Tochter, wenn ich mit ihm und einer Flinte in den Wald fahre? Wie verkaufe ich diese Szene als bonding-Moment, als Vatertochterfreund-Erlebnis mit leichtem Survival-Touch und einem tragischen Jagdunfall-Potenzial? Ich übe mich in Zurückhaltung. Noch.
Lange Rede, kurzer Sinn: Wir mussten den elterlichen Anstandsbesuch absolvieren. Das Pflichtprogramm des bürgerlichen Wahnsinns. Das kleine gesellschaftliche Höllenfeuer, durch das jeder Vater muss, wenn seine Tochter einen Mann mit biologisch abbaubaren Kondomen liebt. Wir tauchten ein in die ökologische Hölle – barfuß, versteht sich – und ich wusste: Nur C₂H₅OH würde mich vor dem völligen mentalen Zusammenbruch retten. Also hatte ich vorher ein wenig Ethanol in mich hineingeschüttet, nichts Dramatisches, nur so viel, dass ich die Worte „Chia“ und „Darmflora“ hören konnte, ohne mir mit der Kuchengabel die Trommelfelle durchzustechen. Ich war nicht betrunken, nein – das hätte diesen Moment zu angenehm gemacht. Ich war in diesem herrlich schwebenden Zustand zwischen „alles ist mir egal“ und „ich spüre meinen linken Fuß nicht mehr“. Es reichte aus, um noch geradeaus zu laufen, aber nicht mehr, um das Gespräch über energetisierte Zahnseide ernst zu nehmen.
Die Tür öffnete sich und da standen sie: Dörte, in einem Gewand, das vermutlich aus handverlesener Wolle von freilaufenden Schafen bestand, denen man vorher ein Gedicht vorgelesen hatte. Und Wolfgang – mit grauer Duttfrisur, ohne Schuhe, aber mit einem Blick, der sagte: Ich meditiere jeden Morgen und kann dich trotzdem auseinandernehmen, du kapitalistischer Fleischprophet. Ich setzte mein freundlichstes Lächeln auf. Mein Gesicht fühlte sich an wie eine schlecht programmierte Maske in einem alten Videospiel. Während wir uns an den Tisch setzten, fragte Dörte, ob ich das Wasser energetisiert haben möchte oder lieber „roh belassen“. Ich sagte „mit Kohlensäure“, woraufhin ein Moment der Betroffenheit eintrat, der sonst nur bei Naturkatastrophen üblich ist.
Kevin-Gandalf-Malte leuchtete, als wir gemeinsam saßen – mit seiner Prinzessin, seinen Eltern, und mir, dem Totemtier des Kalorienüberschusses. Ich schaute zu meiner Tochter. Sie war glücklich. Offen, leuchtend, liebevoll – und ich, der misstrauische, grantelnde Vater, der sich monatelang durch ökologische Prinzipien, verbotene Lebensmittel und Badezimmergasangriffe gekämpft hatte, saß plötzlich da und dachte: Verdammt. Vielleicht ist das kein Unfall. Vielleicht liebt sie ihn wirklich.
Ich nippte an meinem Bio-Hagebuttentee, der verdächtig nach Spülmittel schmeckte, und ließ die Erkenntnis zu: Dieser Junge – Kevin-Gandalf-Malte – war vielleicht kein Held, kein Pionier, kein Schwiegersohn, den ich mir im Märchen ausgemalt hätte. Aber er war sanft. Er war bemüht. Er war irgendwie… harmlos. Sollte er jemals meiner Tochter weh tun, reicht ein Anhauchen und er würde Jahre auf der Intensiv und mit Reha verbringen.
Und das, so wurde mir klar, ist im Leben meiner Tochter vielleicht gar nicht das Schlechteste.
Gruß, Euer Tim




Freitag, 15. Mai 2026

Freitags Füller. I'll be there ...

Heute ist es soweit, heute werde ich mal wieder den Freitags Füller mitschreiben! Hab ich grade beschlossen. 
Nachdem ich 2x hintereinander statt im Hexenkessel "Labor" in der Chilloutlonge "Geräteraum" gearbeitet hab, bin ich entsprechend entspannt und stürze mich frohgemut ins Mausloch.
 
 Hier ist mein Freitags Füller
 


eine Mitmachaktion
von Barbara auf scrapimpulse.com


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1. Bei Magnum fällt mir ein schnauzbärtiger, in Hawaiihemden gehüllter Charmebolzen ein, auf den meine Mom ziemlich abgefahren ist! Bei längerem Überlegen überfällt mich auch ein bisschen die Gier auf ein feines Eis.
 
2. Ich hab ihn gesehen - den Michael Jackson Film! Grade erst gestern und wir sind begeistert! Die schauspielerische Leistung, die Geschichte, das Gefühl, das der Film transportiert und die Bühnenshows, das war spektakulär!
 
3. Ich verstehe nicht, wie man Spaß am rechnen haben kann. Da soll es ja Leute geben, die Fan von Zahlen sind. Mir unbegreiflich. Bis heute weiß ich nicht, wie Sudoku funktioniert. Kopfrechnen nur unter Zwang und ausrechnen, wie sich bestimmte Zahlenreihen fortsetzen lassen oder welcher Zug früher als der andere in Buxtehude ankommt - das ist nicht meine Welt. Ich bin ein Rechenverweigerer! Schon immer gewesen.
 
4. Auch bei diesem rasanten Wechsel der gängigen Umgangsformen, bei dem vieles nicht  mehr en vogue ist oder als korrekt genderkonform gilt, gibt es Gesten, die ich für zeitlos gut halte. Zum Beispiel, jemandem die Tür auf zu halten. Das ist ein Zeichen von Hilfsbereitschaft, Erziehung und Charme. Gutes Benehmen sollte nie aus der Mode kommen!
 
5. Das Gefühl von Abenteuerlust überfällt mich, sobald ich in meiner damaligen Stammkneipe sitze und mich von Bier zu Bier immer jünger fühle. Hier ist alles so geblieben, wie es schon immer war - Heavy Metal und langhaarige Rocker, auch wenn diese mittlerweile ergraut sind. Eine richtige Wohlfühlerei und ein Alltagsausbruch für ein paar Stunden
 
6. Unser nächster Urlaub  wird super! Da wir beide weder Sonnenanbeter noch Partypeople sind, erfüllen wir unseren Wunsch nach Ruhe, Wind, Meer und Fischbrötchen! Wir fahren an die Nordsee, das ist wie für mich gemacht!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf   ein neues Buch, Samstag habe ich geplant, meine Pullis gegen die T-Shirts zu tauschen, das gibt einen Waschtag. Und Sonntag möchte ich mit Waldfeger zusammen zu Oma zum raatschen :)





Dienstag, 12. Mai 2026

ein 12 von 12 am Großkampf-Dienstag

 Dieses 12 von 12 wird mit letzter Kraft geschrieben. Noch einmal aufraffen und aktiv werden. Nur noch einmal. Dann ist Feierabend. Aber das 12 von 12 muss sein. Wat mutt, dat mutt!


die großartige Mitmachaktion
von Caro auf draussennurkaennchen.blogspot.com


Es ist ein normaler Dienstag. Nix außer arbeiten und durchhalten. 

Und einem Rettungs-Nickerchen!


1 Nach einer fast schlaflosen Nacht schlepp ich mich nach dem Kaffee ins Bad im verzweifelten Versuch, mich in irgend eine Form des Wachseins zu kriegen.


2. Jetzt kann ich zumindest schonmal gradeaus schauen. Das ist gut. Was zieh ich heute an? Weiß, weiß oder doch lieber weiß?


3. Voller Freude und Energie möchte ich jetzt das Haus verlassen und hinaus ins aufregende Leben ziehen! Hui! Das sieht man mir auch an, finde ich. Ich hab soo Bock!! Das professionelle Arbeitslächeln wird auf der Hinfahrt noch geübt.


4. Draußen regnet es mal wieder, das Leben ist schön!


5. Am Ort des Geschehens angekommen brauch ich erstmal meinen zweiten Kaffee. Wir haben einen neuen Kaffeevollautomat. Der macht prima Apokalypse-Monster-Todesstoß-starken Kaffee! Her damit.


6. Hier sehen wir einen Vergleich. Die Arbeitsfläche in jungfräulich unberührter Form vs. nach 2 Stunden wüten im Labor. Und das sollte für heute noch nicht alles gewesen sein, da war noch viel Spaß drin! Viel. Vielviel.

7. Mittag. Ich flüchte nach Hause und will nur noch eins - pennen! Das waren 5 Stunden unter Strom, Mama braucht eine Pause! Bitte. Das kleine Mittags-Glück


8. Ein kurzer, wehmütiger Blick auf den Ranger, der geduldig unter seinem Häubchen auf besseres Wetter wartet.


9. Das sind drei meiner vielen kleinen Helferlein am Arbeitsplatz. Selbstgebastelte Erinnerungskärtchen. In der aktuellen Flut an Infos muss ich mir dermaßen viel merken, da brauch ich Unterstützung. Mein kompletter Tisch ist mit post-its zugepflastert. Und täglich werden es mehr. Bald raucht es mit aus den Ohren!


10. Das Tor zur Freiheit


11. Der Mann übernimmt liebevoll das Abendessen. Mit mir ist heute nicht mehr viel anzufangen, der Tag war lang. Ein bisschen schimpfe ich über all das, mit dem ich heute wieder kämpfen musste, der Mann hört geduldig zu und gibt mir Käsebrötchen und Rollmops. Danke!


12. Nichts geht mehr. Ich bin platt. Mein Labor ist heute aufs Neue explodiert und ich gleich mit. Jetzt gibt es nur noch ein Strickzeug, Quatsch im Fernsehen und mein Bett.


Gute Nacht!

Montag, 11. Mai 2026

Projekt 52 - Mai, die zweite

 Es ist Zeit für ein nächstes Projekt 52!


52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de





Thema Nr. 2 im Mai ist Funkeln!

Es gibt viele, die auf Glitzer und Funkel stehen, so wie meine Kollegin Exi. Da muss irgendwie alles glitzern. Bei mir funkelt eher weniger, es sei denn, es zählt auch das Funkeln in den Augen, wenn es Apfelkuchen gibt.
Was den Schmuck angeht, da bin ich eher Team Lederbändchen, Silber oder altes, antikes Zeug. Gold mag ich gar nicht, warum, weiß ich eigentlich auch nicht.
Allerdings hab ich in den Tiefen meines eher überschaubaren Schmuckkästchens doch noch was Funkeldes gefunden! Manchmal kommt eben doch das kleine Mädchen durch und es muss irgendwas glitzern!
So, hier ist das Einzige, was bei mir Glanz & Gloria verbreitet!





Ein Original aus dem Hause Juwelen-Brigitte!






Sonntag, 10. Mai 2026

High Five der Woche mit happy End

 Hallo an alle, die jetzt grade Lust haben, die High Five der Woche zu lesen :)


Jetzt grade geht's mir gut, aber ich bin froh, dass diese Woche vorbei ist. Die kann weg!

5 positive Momente
aus der vergangenen Woche herausgepickt


1. Diese blöde Woche. Nur Stress und Ärger. Aber das Gute ist - ich hab sie überstanden! Und ich kann sogar noch lachen jetzt! Meine geheime Superkraft: Sobald ich aus der Tiefgarage raus bin, werde ich zur Privatperson und lass die Arbeit mit ihren vielen, vielen Stolpersteinen hinter mir! Dann gibt es laute Musik im Auto, meist die Ärzte oder Dick Brave (herzchen) und der Erholungsprozess läuft an.

2. Nach drei schlaflosen Nächten und den darauf folgenden Kampf, den Tag zu überleben, hab ich mich am Donnerstag Abend mit einer halben Schlaftablette abgeschossen. Endlich schlafen! Hätte ich nicht gepennt, hätte ich gejubelt!

3. Am Mittwoch gab's Schinkennudeln 

4. Tochter und Looli sind glücklich in ihr Abenteuer gestartet. Sie sind jetzt mit dem Radl quer durch Holland unterwegs - bis zum Meer und wieder zurück. Dafür haben sie in der letzten Zeit mächtig trainiert und sind unglaubliche Strecken geradelt. Viel Glück ihr beiden!

5. Heute. Samstag. Die Laune ist prima, das Wetter auch, ich bin direkt nach Bad Windsheim gefahren und hab meinen Bestie besucht. Andreas wohnt seit 11 Jahren (!) auf dem dortigen Friedhof unter einem Kirschbäumchen. Es ist ein sehr schöner Friedhof, auf meiner Bank sitze ich dann und erzähle ihm von meinem Alltag. Auch nach so langer Zeit vermisse ich ihn, aber diese friedliche Stimmung, die auf diesem Platz herrscht, tut mir gut.

Danach gab es noch einen Kaffee für mich und eine wunderschöne, fast leere Strecke über Landstraße nach Hause. Wo ich jetzt grade im Garten sitze und den Vögeln beim Zwitschern zuhöre :) 




Weitere High Five der Woche:

Sabrina mit lilienmeer.de

Sari mit heldenhaushalt.de

Mira mit besinnlich.de

Katja mit katja-mittendrin.de

Samstag, 9. Mai 2026

Sozialverhalten ist out?

Mal ehrlich - ich versteh die Leute nicht. So viele sind mir in der letzten Zeit begegnet, die bei der kleinsten Kleinigkeit explodieren und aggressiv werden. Da reichen Nichtigkeiten, um loszubrüllen, zu fluchen und mit Beleidigungen um sich zu werfen!
Was ist nur mit den Leuten los? Ich hab das Gefühl - nein, ich bin mir sicher, das steigert sich grade immer mehr. Ist die Unzufriedenheit der Gesellschaft so groß? Gibt es keine Hemmungen mehr, gleich gemein zu werden? Ist Angriff normal geworden?

Ich versuche einem Patienten zu erklären, dass ich grade jemand im Labor hab und er deswegen kurz warten muss. Komme aber gar nicht richtig zu Wort, da schreit er mich an und tobt herum und ist ganz außer sich.
Der Autofahrer will nicht 3 Meter zurücksetzen, um das andere Auto und mich in der Kurve vorbei zu lassen. Weil er nicht will. Stattdessen müssen wir uns in Zentimeterarbeit an ihm vorbeiquetschen. Vorher allerdings steigt er aus, um mich persönlich niederzubrüllen. Mit viel Armgefuchtel und bösen Worten.
Die Frau im Supermarkt will den seltsamen Typen nicht vorlassen, worauf hin er sie ununterbrochen beleidigt, und zwar ziemlich fies.
Die Ampel springt von rot auf gelb und exakt in dieser Sekunde werde ich energisch angehupt. So schnell kannste gar nicht aufs Gas drücken!
Das alles in nur 2 Tagen.

Ich versteh's nicht. Mir will nicht in den Kopf, was gegen ein vernünftiges Gespräch in normaler Lautstärke spricht?! Kann man denn nicht einfach mal höflich sein? Oder 1 Minute Geduld zeigen? Nachsicht? Ist das so abwegig?

Vom Internet fang ich gar nicht erst an.

Diese Aggression begegnet mir überall. Ich versuche immer, mich da raus zu halten. Mit Deppen zu diskutieren bringt nix als Ärger. Der regt sich auf, dann reg ich mich auf, dann sind wir beide stinkig. Das braucht kein Mensch!
Meist gelingt mir das ganz gut, mich rauszuhalten.
Die Vernunft siegt bei mir und ich denk mir "Jaaa mei, schau hie, no a Depp!"

Wenn es aber persönlich wird, so wie oft bei uns in der Arbeit, dann finde ich das sehr bedenklich und es wird schwierig.
In der Theorie weiß ich, wie ich mich als professionelle Arzthelferin verhalten sollte. In der Theorie ist das leicht. In unzähligen Schulungen wurde mir das schon erzählt und die Logik ist zu 100% vorhanden.
Aber wenn dich ein Patient direkt anblafft und schreit und beleidigt, dann wird es fast unmöglich, zu lächeln und mit Verständnis zu reagieren. Dann schlägt dir nämlich das Herz bis zum Hals und dein Adrenalin steigt gewaltig. Mir passiert das zum Glück nicht allzu oft, weil ich von Natur aus ein Herzchen bin (haha) aber die Kolleginnen an der Anmeldung sehen sich solchen Angriffen fast täglich ausgesetzt. Ohne einen Auslöser wird da rumgeschrien. Der Patient will irgendwas, natürlich sofort und exklusiv, vor allen anderen und ohne Wartezeit. Wenn ihm dann gesagt wird, dass das so nicht funktioniert, wird augenblicklich auf Angriff und Geschrei geschaltet. Selbst der alternative Vorschlag wird abgeschmettert, weil der Wüterich erst gar nicht zuhört.
Ich will ich will ich will, jetzt, jetzt, jetzt, ich, ich, ich!

Und ich merke, wie nah mir das geht. Wie meine Seele leidet, wenn überall Aggression herrscht. Ich bin für sowas nicht gemacht und kann es absolut nicht nachvollziehen. Dabei versuche ich immer (!) Verständnis aufzubringen. 
Vielleicht hatte der Wüterich einen extrem schlechten Tag, vielleicht hat er grade seine Arbeit verloren oder seine Frau ist ihm weggelaufen, vielleicht hat ihm jemand sein Spielzeug weggenommen oder  er hat gemerkt, dass er nicht genug Kohle für den nächsten Urlaub auf Malle hat. Dann braucht es ein Ventil. Aber so oft komm ich nicht weiter mit meinem Verständnis und steh da, total vor den Kopf geschlagen. 

ich will das nicht



Nachtrag: Es ist was unglaubliches passiert! Der erzürnte Patient, der mich am Dienstag angeblafft hat, stand am Freitag plötzlich in meiner Labortür.
Und hat sich bei mir entschuldigt!!
Sowas gibt es also auch, er sagt, es sei ihm so unangenehm und es lag ihm seit Tagen auf der Seele und so wäre er eigentlich gar nicht und was da wohl in ihn gefahren sei .. hat sich ganz herzlich entschuldigt bei mir! Sehr selten sowas.
Und ich hab mich so gefreut!
Ein kleiner Beweis, dass es auch anders geht :)

Wie viel Ärger würde es allen ersparen, hielte man sich an einen ganz einfachen Rat:

Seid nett zueinander!
verflixt noch mal



Mittwoch, 6. Mai 2026

Projekt 52 - Mai, die erste

 

52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de


Weiter geht's mit 5 Themen im Mai




Thema Nr 1 ist Lesen

Dass ich gerne lese, hab ich schon oft geschrieben. Das war aber nicht immer so. Nach Fix und Foxi, diversen Kinderbüchern und diesen unsäglichen Denise-Groschenromanen kam eine lange Leseflaute über mich. Da waren dann andere Dinge wichtiger - ausgehen, Jungs  und feiern! Ausgerechnet der dicke Wälzer einer historischen Geschichte hat mich wieder auf die Lesespur geführt. Mama hat mir "Die Puppenspieler" von Tanja Kinkel gegeben. Gefolgt von "Das Geisterhaus" von Isabel Allende und "Die Säulen der Erde" von Ken Follett. Und zack - war ich angefixt!

Seitdem lese ich hingebungsvoll. Langsam zwar, aber stetig. Historische Romane mag ich nach wie vor, aber dann hab ich meine Lieblingsautorin entdeckt: Ursula Poznanski. Was diese Dame raushaut, ist genial! Sie schreibt überwiegend Jugendthriller, die sind wie für mich gemacht! Ich mag die Spannung, die Wendungen in der Geschichte, den Schreibstil, die Ideen, die sie hat. Da Frau Poznanski schneller Bücher schreibt, als ich sie lesen kann, hab ich immer eine volle Wunschliste!

Ich versuche spannendes, lustiges, ernste
s und historisches abzuwechseln. Momentan lese ich "Der große Sommer" von Ewald Arenz. Der Autor gehört zu meinen Favoriten.

Ewald  Arenz
Moritz Netenjakob
Ken Follett
Joachim Meyerhoff
und natürlich Ursula Poznanski

Mein liebster Leseort ist mein Bett. Und der Garten. Und der Strandkorb. Und ein Zug. Und  mein brandneues, noch nicht ganz fertiges Lesezimmer! Ich wollte schon immer eine eigene Bibliothek! 

Schau doch mal auf meine Seite Binebücherschrank, da ist alles voller Lieblingsbücher!




Sonntag, 3. Mai 2026

a rockin' High Five!

Dick Brave is back!


Da ist ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen, einmal Dick Brave auf der Bühne erleben!

Meine wundervolle Tochter hat mir zum Geburtstag drei Karten geschenkt, für sie, für den Mann und für mich. Seit Oktober bin ich aufgeregt, ich werde Dick Brave sehen! Juhuu!

Am Vormittag holen wir sie ab und fahren bei bestem Wetter Richtung Königsbrunn, total auf Rock'n'Roll eingestellt. Erste Station ist ein sehr gemütlicher Biergarten mit blau-weiß karierten Tischdecken, Kellnerinnen im Dirndl und einer großen Motorradgang. Wir fühlen uns richtig wohl, bestellen Käsespätzle, Flammkuchen und eine Brotzeit, der Mann entdeckt ganz nebenbei seine Liebe zu gut gemachter Bratensülze. Ist wohl so ein Männerding, ich mag das Glibberige nicht so, obwohl der Geschmack gut ist.

Weiter geht's zu einem See mit dazugehörigem italienischen Café. Da sitzen wir in der Sonne bei Cappuccino und Espresso und schauen den Surfern auf der Anlage zu. So kann man's aushalten! Nicht einmal diese schmierigen, arroganten Kellner trüben unsere Stimmung. 

Tiefenentspannt starten wir zur Halle in Königsbrunn. Zu unserer Überraschung finden wir gleich einen Parkplatz, einen kostenlosen sogar, und laufen gut gelaunt los. Um uns 2 Minuten später in einer kilometerlangen Schlange wiederzufinden. Über eine halbe Stunde bewegt sich gar nichts, bis in die Masse endlich Bewegung kommt. Die Halle ist augenblicklich sehr gut gefüllt, zum Glück haben wir Sitzplätze. Die Zeit der Stehplätze beim Konzert ist endgültig vorbei, das würden weder mein Fußgelenk noch ich selber mitmachen. 
Tochter versorgt uns mit Bier und ich bin aufgeregt! Meine Laune ist so gut, dass ich sogar die beide Vorgruppen über mich ergehen lasse, genauso wie diesen seltsamen Ansager, der mit Irokese und Pennermantel zu moderieren versucht. Er erinnert an eine Veranstaltung für Schlager oder einen Musikantenstadel. Wo sie den wohl herhaben? 
Nach einer weiteren halben Stunde geht es endlich los und der Meister betritt die Bühne. Dick Brave and the Backbeats! Lang hält es keinen auf den Stühlen und alle springen auf. Ich springe auch ein bisschen, bin aber trotzdem zwischendurch für meinen Stuhl sehr dankbar.
Dick Brave macht Stimmung, da kann sich niemand entziehen! Echt alle sind am tanzen und singen und herumzucken, sogar der Mann geht mit! Dick sang sogar eins meiner Lieblinge:



Eine Aufnahme von 2013

Die Stimmung war phantastisch, überall gute Laune und ein einziges Herumgezappel! Das Durchschnittsalter lag wohl so bei 50 aufwärts, Tochter hat das Level etwas gesenkt, haha!
Alle energiegeladen und viele im 50s Outfit. Da waren etliche Senioren, die stehend Boogiewoogie getanzt haben, lauter Zappelomas :)
Viel zu schnell war der Zauber vorbei, nach einigen Zugaben und dem Gebrüll der Menge (Oana geht no, oana geht no nei!) hat Dick Brave die Bühne verlassen.
Diese Band ist der Hammer, es gab einige Solos, die einem die Schuhe ausgezogen haben!

DAS WAR SOO SUPER!

Ich werde Tochter auf ewig dankbar sein, das war die beste Idee aller Zeiten! 
Dick Brave singt ja gerne Popsongs im Rockabilly-Stil nach, unter anderem das hier, was mir unheimlich gefallen hat. Die ganze Halle hat mitgesungen:



Wer kann da ruhig sitzen bleiben? Ein Tag voller Sonne, guter Laune und Tochter, ein Abend voller Rock'n'Roll und DICK BRAVE!
Hach!!



5 positive Momente
aus der vergangenen Woche herausgepickt


1 - logisch: der Ausflug zu Dick Brave! Das war so ein tolles Erlebnis, ich bin hin und weg!
2 - dieser herrliche Tag mit dem Mann und Tochter! Und das nach dieser fiesen Woche
3 - dass es Tochter auch gefallen hat, freut mich umso mehr! Unser gemeinsames Dick-Brave-Lied wurde zwar nicht gespielt, war aber nicht schlimm Just the way you are
4 - dass Tochter mich auf der Heimfahrt beim Fahren abgelöst hat, fand ich echt gut. Ein kleines Nickerchen auf der Rückbank nachts um halb eins kam gut!
5 - Sonntag seh ich Tochter gleich wieder! Zusammen mit der ganzen Familie zu Oma's Geburtstag. Freu mich! 

Was für ein schönes Wochenende!






als Rollerfahrer staune ich da ein bisschen









Weitere High Five der Woche: 

Freitag, 1. Mai 2026

Projekt 52 - April, die vierte

 

52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de



Letztes Thema im April: Kochen

Manchmal koch ich gerne. Manchmal kann ich mich nicht aufraffen. Aber wenn ich koche, dann gibt es immer feine Sachen! Nudeln zum Beispiel mit allen möglichen Soßen. Mit Champignons, mit Paprika, mit Hackfleisch, mit Thunfisch, mit Frischkäse, mit Gemüse, überbacken als Auflauf oder wat nich alles!

Einmal die Woche gibt's Fleisch, dann aber nur Hühnchen. Mit Schweinefleisch hab ichs nicht so und mit Rindfleisch auch nicht. Aber Huhn geht. Das gibt es dann gerne als Geschnetzeltes mit Gemüse, Kartoffeln oder Reis oder eben auch als Auflauf überbacken. Hähnchengulasch ist auch was feines. Ab und zu wird gegrillt, dann mach ich Nudelsalat oder Kartoffelsalat. Oder griechischen Salat mit Oliven! Salat geht bei mir immer!

Spinat, Leberkäse, Omelette, Salat, Pfannkuchen, Gemüse, Bratkartoffeln, alles mögliche!

Meistens nehme ich das Rezept nur als Vorschlag und variiere das Essen selber, das macht Spaß und ist sehr kreativ. Am Liebsten aber koch ich Sachen durcheinander und streu Käse drüber! Da kann ich alles denkbare reinpacken und sehr phantasievoll würzen. Rumforttopf überbacken :)

Und ich steh voll auf Brokkoli! <3





Cute Rat