Mausloch

Das Mausloch ist mein öffentliches Tagebuch.
Mein Refugium. Meine Höhle. Mein Ventil. Viel Spaß!

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Samstag, 28. Februar 2026

Retro Gschicht'n: Hörspiele

Es ist wieder soweit, ich schwelge in Erinnerungen! Vorhin beim herumklicken auf dem Laptop bin ich auf ein Foto des kleinen Wassermann gestoßen und zack - hatte ich das Hörspiel im Ohr! Die Stimme des kleinen Wassermanns, der die Welt des Teichs erkundet, sich mit dem Karpfen Zyprinus anfreundet und Angst von dem Neunauge hat.




Hach! Dann hab ich überlegt, was ich als Kind eigentlich alles so gehört hab. In welche Welten ich eingetaucht bin und wie sehr mich das geprägt hat.

Es fing an mit Geschichten zum Einschlafen für die ganz Kleinen. Mutti sagt Gute Nacht heißt die Kassette, die ich im Kindergartenalter so um 1975 zum einschlafen gehört hab. Lieder und Geschichten, heile Welt.




Dann kam Die Biene Maja dazu. Ich hatte viele Kassetten mit Maja, hörte sie hingebungsvoll abends im Bett und hatte gehörig Respekt vor der bösen Spinne Thekla! Aber Flip, den Grashüpfer, mochte ich. Der war so vernünftig und hat Maja immer beschützt. "Wir treffen heute unsre Freundin Biene Majaaaaa"




Die Heidi-Kassetten folgten und wurden sehr geliebt. Ich finde, so ein Hörspiel kommt sehr intensiv, wenn man nur daliegt und zuhört. Ich bin in die Geschichte komplett rein, konnte das Rauschen der Tannen hören und die Glocken der Ziegen Schwänli und Bärli. Außerdem wollte ich auch geschmolzenen Käse und Brot essen. Und meinen eigenen Schemel haben! Vor ein paar Jahren hab ich den tatsächlich zu Weihnachten bekommen!
Die Serie habe ich mit meinen Kindern später auf Kika angeschaut und freute mich, dass die Begeisterung die selbe war wie bei mir damals. Wir mögen Heidi sehr!

Ein Schemel! Ein Schemel! Ein eigener Schemel, ganz für mich allein! 




Der kleine Wassermann kam zeitgleich mit der kleinen Hexe. Die stellte mich vor ein Rätsel. Als die Muhme Rumpumpel der kleinen Hexe auftrug, vom Blocksberg auf Schusters Rappen nach Hause zu reisen. Was in aller Welt sind Schusters Rappen? Und was ist eigentlich eine Muhme? Und warum ist sie so gemein? So viele Fragen! Aber ich war ganz bei der kleinen Hexe und dem Raben Abraxas, hab mitgelitten und mich mitgefreut.



Eine andere Hexe zog ins Kinderzimmer ein: Die Hexe Schrumpeldei und ihre Hexerei. Diese Stimme war toll! Gleichzeitig beeindruckend und einschüchternd. Herr Stumpfenstil, der Papagei hatte auch was Unheimliches, wie der immer gelacht hat! Und die Tochter Schrumpelmei war so faul, das hat mich fasziniert.

 



Aus der Bücherei holte Mama für mich  die Wawuschels mit den grünen Haaren. Dieses Volk von Kobolden, die im Berg wohnen und Marmelade lieben. Die Wawuschels mussten sich vor den gemeinen Mamoffels in Acht nehmen und haben mich lang begleitet! 

 



Ich hab auch lang und gern Schallplatten gehört. Auf dem Kinderzimmerboden auf diesem Kofferplattenspieler extra für Kinder gab es kleine Märchenplatten in Single Größe mit einem Begleitbuch zum mitlesen und Bilder angucken. Immer, wenn man umblättern kann, ertönten Glöckchen. Ich weiß das noch ganz genau, diese Erinnerung ist in mein Unterbewusstsein eingebrannt! Wenn ich heute irgendwo kleine Glöckchen höre, möchte ich irgendwas umblättern!
Weitere Platten waren Märchen, Tausendschön, Hänsel und Gretel, Schneewittchen. Und Kindergeschichten, ganz besonders in Erinnerung ist mir die Erzählung des Faxenmax! Es geht um einen Jungen, der vor dem Spiegel immer Grimassen geschnitten hat. Die Oma hat ihn gewarnt - wenn die Uhr 12 schlägt und man gleichzeitig so eine Grimasse macht, bleibt sie stehen und geh nicht mehr weg! Und tatsächlich ist es so gekommen, o Schreck! Der Faxenmax war entstellt und wurde von den anderen ausgelacht. O Mann, das war nicht nur gruselig, das war erschütternd! Ich meine mich zu erinnern, dass er geläutert wurde und die Grimasse verschwand, indem er die Glockenschläge vor dem Spiegel rückwärts mitgezählt hat. Oder so ähnlich. Gottseidank ist alles gut ausgegangen!
Trotzdem hab ich es ausprobiert, aber spätestens bei 9 hab ich mein Gesicht entspannt. Das war zuviel Druck!




Wie wunderschön war es, einfach nur diese Geschichten zu hören. Nichts anderes zu tun, nur auf dem Boden liegen oder sitzen und zuhören. Das Muster des Teppichs studieren, gucken, hören. Weißt du, wie schwierig das jetzt ist? Dieses Nichts-tun? Warum krieg ich das heute nicht mehr so hin? Immer meine ich, meine Hände beschäftigen zu müssen. Aber nur ruhighalten und hören - ohne einzuschlafen - das ist verzwickt!

Selbstverständlich darf der Pumuckl in dieser Sammlung nicht fehlen. I, Lauf der Jahre haben sich viele Pumuckl Platten angesammelt. Aus einer nostalgischen Laune heraus hab ich dem Mann dieses Jahr zu Weihnachten eine Pumuckl LP geschenkt! Sobald wir einen Plattenspieler im Wohnzimmer haben, werden wir uns bewusst hinsetzen und zuhören. Meine Lieblingsgeschichte ist der Wollpullover. Denn am besten wärmeln Pullis mit 2 Ärmeln!





Irgendwann wurde ich größer und Märchen oder Kindergeschichten waren es einfach nicht mehr. Ich wollte Musik hören. Allerdings war es noch ein großer Schritt zur aktuellen Hitliste, zuerst mal kamen Mamas Platten dran. Alte Schlager aus den 50ern und 60ern. Mit 9 konnte ich "Liebeskummer lohnt sich nicht my darling" und "Ein Student aus Uppsala" auswendig mitsingen!

Meine erste eigene Musik - die Schlümpfe! hahaha






Hier findest du weitere Retro Gschicht'n aus dem Mausloch:










Freitag, 27. Februar 2026

FF aur purer Langeweile

Ich bin grade in einem mir ungewohnten Zustand - mir ist langweilig.

Was gibt es da besseres, als sich an den Pc zu setzen und ins Mausloch zu schreiben?! Zumal heute Freitag ist, da bietet sich der Freitags Füller prima an.

Also, hier ist er


eine Mitmachaktion 
von Barbara auf scrapimpulse.com


1. Mein Frühstück heute bestand wie immer aus einer Tasse Kaffee. Um dann gleich darauf in der Arbeit noch eine Tasse Kaffee zu frühstücken. Dann sind langsam meine Lebensgeister erwacht. Langsam.

2. Ich mach mir Gedanken, wie ich Tochter's denkwürdigen Geburtstag im Sommer gestalten könnte. Ich will was Besonderes. Und ich fang jetzt schon mal damit an, weil ich das endlich in die Wege leiten muss! Schließlich hab ich nur noch ein knappes halbes Jahr (haha) Ich muss da viel denken, das braucht Anlauf.

3. Der blaue Himmel kommt mir heute grade recht. Nach dieser langen grauen Zeit. Und ich hab jetzt ein Lied im Ohr. "... der blaue Himmel schaut auf uns herab, ..."

4. Also ich schau ja schon, dass ich mein Zeug live im Laden kaufen kann. Meistens aber gibt es den Artikel nicht, oder nicht mehr, und ich schau blöd aus der Wäsch. Aber ich will es haben! Also, komm ich von der anderen Seite und geh einfach online. Zack, hab ich's.

5. Großes Glück für alle, die heute und morgen motorisiert sind. Die Öffis streiken mal wieder. Unser blutrünstiger Lehrling hätte heute kilometerweit in die Berufsschule laufen müssen. 5 Straßenbahnstationen sind das. Aus irgendeinem Grund und sehr zufällig ist sie heute krank. Sowas ..

6. Wenn man nicht aufpasst und Abhilfe schafft, verfängt man sich leicht in negativen Gedanken. Eine Alternative wäre zum Beispiel das Mitschreiben der genialen Blogaktion "High Five der Woche", wo absichtlich nach Positivem gesucht wird. Andernfalls braut sich eine schwarze Wolke aus der ganzen Negativität zusammen, man ist grantig, genervt und unzufrieden. Das muss nicht sein. Greif doch lieber zu dem Mausloch!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Buch. Ich bin ganz hingerissen! Morgen habe ich geplant, für Oma zur Bücherei zu fahren und Sonntag möchte ich bei Omas Kaffeeklatsch mal wieder Tochter treffen! Da freu ich mich!

 

Das hat geholfen. Es ist nicht mehr so langweilig und ich fühl mich gut. Es ist Freitag! 
Die Sonne scheint! Kroken wachsen überall! Hurra Wochenende!!

habt Spaß! 


 


Montag, 23. Februar 2026

Projekt 52, Februar - die dritte

 

52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos


Eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de






Thema Nr. 3 im Februar: Licht
Als ich Kind war, gab es nur 3 Möglichkeiten der Erhellung.
Das "große" Licht aus der Deckenlampe (bei mir im Kinderzimmer ein Papierballon),
das Nachttisch-Licht oder mit der Kerze in den Kohlenkeller. Aber bitte nur mit Vati!

Dabei mag ich kleine Lampen im Raum verteilt viel lieber. So wie es in amerikanischen Filmen immer zu finden ist. Wenn da eine Wohnung betreten wird,  brennen bereits alle kleinen Lampen. Immer.
Noch lieber als kleine Lichter mag ich sehr kleine Lichter! Weihnachten kommt mir da grade recht, überall leuchtet und funkelt es. Lichterketten mag ich auch sehr und verteile sie gern überall, wo ich Platz sehe.

Kleine Lichtpunkte, die eine ganz besondere Stimmung erzeugen, Kerzenlicht, indirekte Beleuchtung. All das kann ein großes Deckenlicht sehr gut ersetzen und macht das Zimmer viel kuscheliger! Wenn das alte Zimmer von Tochter soweit renoviert ist, werde ich mich austoben!








Sonntag, 22. Februar 2026

Bloggerschnack im Februar

 


Blog vs. Social Media: Welche Inhalte teile ich wo und warum? #bloggerschnack im Februar


dieses lila Banner wurde eiskalt geklaut von Saphirija

Der Bloggerschnack ist eine Aktion der Bloghexen, es wechselt jeden Monat das Thema
 
 

Für mich gilt grundsätzlich Blog UND social media. Auf einigen Seiten bin ich schon sehr lange, so wie auf facebook. Seit 2011 glaub ich spiele ich da schon mit und kenne mich eigentlich ganz gut aus da. Hab ein paar Gruppen, bin in einigen Mitglied und kenne ein paar Leute. Selbstverständlich für mich, auch den Inhalt des Mauslochs dorthin zu teilen. Auf meine Seiten und in die Blog-Gruppen, das steht für mich außer Frage. Außerdem scheine ich im passenden Alter für facebook zu sein.
facebook: facebook.com

Abgesehen von facebook gibt es da noch Threads. Allerdings teile ich nicht jeden Beitrag dort. Aus irgendeinem Grund denke ich, dass nur die guten dorthin sollen. (Ich definiere meine Blogbeiträge sehr kritisch) Zeitgleich schwingt immer die Befürchtung mit, die Leute zu langweilen oder zu nerven, wenn ich ständig Blogartikel teile. Ich weiß auch nicht warum. Threads mag ich ganz gern, ich sehe da immer lustige oder sinnvolle Artikel und ich bin nur einmal schief angequatscht worden, weil ich nicht wusste, was ein "spicy Roman" ist. Ich Lämmchen ..
threats: threads.com

Instagram nutze ich auch, aber eigentlich nur zum gucken und lustige Videos weiterleiten. Weniger für den Blog und auch hier weiß ich nicht so recht, warum! Vielleicht fehlt mir einfach der Draht zu Instagram. Könnte sich ändern - vielleicht.
instagram: instagram.com

Mit viel Enthusiasmus teile ich mein Mausloch aber an die Bloghexen! Dort wird mein blog  auf jeden Fall gelesen und kommentiert, das mach richtig Spaß!
bloghexen: forum.bloghexe.de

Und dann wäre da noch Pinterest. Ich mag Pinterest! Auf dieser Seite könnte ich Stunden verbringen, komme von einem zum anderen und speichere mir lustige Sprüche oder Bilder in meinen Ordnern. Selbstverständlich landet jeder Mausloch Artikel auch dort.
pinterest: pinterest.com

Ich könnte natürlich auch all die Teilerei einfach lassen und ausschließlich im Blog schreiben. Weniger Arbeit. Aber dann liest es halt fast niemand, ich will ja sichtbar sein und insgeheim sollte "Sabine aus dem Mausloch" ein Begriff werden. Das wär schon schön.

Automatisch wird mein Mausloch auf diversen Bloggerseiten geteilt, das geht per RSS Feed. (gelernter Fachbegriff). Ob das irgendeine Auswirkung hat, kann ich nicht sagen. Aber ich hab 2 Bewertungen, zwei gute!

Wenn ich auf all den Seiten, auf denen meine Blogbeiträge landen und all die anderen Blogs lesen würde, würde ich durchdrehen, glaub ich. Es sind zu viele. Mir reicht das Angebot an Blogs auf der Bloghexen Seite. Da sind alle wichtigen und guten Blogs vertreten, aber selbst da schaffe ich es nicht, alles zu lesen. Und zu kommentieren. 
 
So gern ich schreibe und mir Artikel ausdenke - manchmal guck ich mir lieber die Neuigkeiten in den sozialen Medien an. Je nach Lust und Laune. Deswegen möchte ich auf keins von beiden verzichten! 



Kein Stress!

Bloggen soll mir Spaß machen, keine Arbeit bedeuten. Da pass ich schon auf.




Noch mehr bloggerschnack im Februar:











 

ein ganz frisches High five der Woche

 Ich nutze das Zeitfenster, das mir der Mann grade beschert hat. Es läuft grade ein scheinbar wichtiges Rennen in Olympia, die fahren da mit ihren Schlitten eine Eisbahn runter, das darf er nicht verpassen - und ich hab Zeit zu schreiben!
Olympia zieht sang - und klanglos an mir vorbei. Ich kann damit einfach nichts anfangen.

Aber mit dem Mausloch kann ich was anfangen, aber hallo!

Hier hab ich die High Five der Woche, die schreib ich mit einem aufgeregten Kommentator und viel Geschrei des Publikums im Hintergrund. Hilft nix!

5 positive Momente
aus der vergangenen Woche herausgepickt


1)  Wir haben gerade Katzendienst. Die beiden Stubentiger Nacho und Pumpkin müssen betreut werden, solange der Bub bei seiner Fee in Spanien weilt. Das heißt, Katzenklo saubermachen, die Katzen bespaßen und ganz viel Schmusen! Die sind echt süß die beiden und wir machen diesen Katzendienst wirklich gern!

2)  Dem Bub geht es gut, der Fee auch! Die beiden haben eine schöne Zeit in Spanien und das freut mich! Fee nimmt ein halbes Jahr Erasmus Studentenaustausch in Anspruch und weil der Jahrestag der beiden in diese Zeit fällt, besucht sie der Bub für 2 Wochen. Außerdem war wohl die Sehnsucht zu groß. Der Fotos nach zu urteilen genießen sie diese kostbare Zeit zu zweit, klasse!

3) Mir geht's auch gut! Die Bronchitis ist vorbei, die Lunge rasselt und scheppert nicht mehr beim atmen und husten muss ich auch fast nicht mehr! Endlich! Seit dieser Woche bin ich wieder arbeitsfähig und auch gar nicht böse deswegen. Dieses Kranksein  ohne irgendwas anderes tun zu können außer sinnlos geradeaus gucken und schlafen, das ist echt nix für mich. Bin froh, dass es vorbei ist!

4)  Ich freu mich grade, dass der verflixte Schnee weggeschmolzen ist. Auch wenn das Wetter grau und nass ist, wenigstens kein Schnee mehr! Und hoffentlich war's das dann auch!

5)  Allen Süßigkeiten hab ich in dieser Woche widerstanden, wirklich allen! Eine Patientin hat mir Merci Schokolade geschenkt, in der Praxisküche stand eine Schachtel mit feinen Plätzchen und eine offene Packung Prinzenrolle stand da auch rum - und ich hab eisern widerstanden! Da bin ich schon ein bisschen stolz auf mich, die Lust, zuzugreifen ist nämlich unfassbar stark. Was hab ich stattdessen genommen? Eine Handvoll Cocktailtomaten. Im Ernst jetzt. Kein Ersatz, aber das Gewissen ist sauber & rein!




Weitere High Five's der Woche:

Samstag, 21. Februar 2026

Projekt 52, Februar - die zweite

 Im rasanten Tempo geht es weiter mit dem Projekt 52! Ich muss aufholen! Hopp!


52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos

Eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de






Thema Nr. 2 im Februar: Aufräumen

Tjaaa - zu dem Thema hab ich schon einiges geschrieben, sogar mutig irgendwelche Fotos ins Mausloch gestellt. Zur Visualisierung des Dramas.
Deswegen geh ich heute mit meinem Handy nicht auf direktem Weg zur Kammer des Schreckens - obwohl dies das Zentrum des Chaos in unserem Haus ist.
Ich geh diesmal in Tochters altes Zimmer. Nach vielen Jahren ungenutzten Herumexistierens wurde vor Kurzem ein Plan für die Zimmergestaltung entwickelt. 
Schritt eins, ein Aufbewahrungsschrank, wurde erfolgreich umgesetzt, vom Mann in Eigenarbeit zusammengeschraubt und aufgestellt. Jetzt steht er da und verbreitet Ordnung und Hoffnung.
Schritt 2 wird sein, das alte Bett aus dem Zimmer zu werfen, damit Platz ist für ein zweites Bücherregal und den roten Lesesessel.
Bevor Schritt 2 allerdings realisiert werden kann, müsste zuerst mal Platz geschaffen werden - oder anders: räum das kleine Graffel weg, damit das große Graffel weg kann!
Die Kartons vom Schrank wären da ein guter Anfang!
Steht auf dem Plan ganz oben.
Gleich unter "gesund werden"








Freitag, 20. Februar 2026

Endlich Freitag!

 Servus am Freitag! Ich freu mich gerade, weil ich die Woche geschafft habe!

Freitag! Freitag! Freitag! 

Jubel!

Heute haben wir wieder Katzendienst, heute und morgen. Bis der Bub wieder aus Spanien zurück kommt, kümmern sich alle möglichen Leute um die beiden Katzen. Am Mittwoch war ich den ganzen Nachmittag dort. Nacho, der Sphinx-Kater war geneigt zum Schmusen und krabbelte mir auf die Schulter. Um da zwei Stunden lang zu schnurren! Erst als der Futterautomat gepiept hat, schießen beide Katzen wie der Blitz in die Küche. Immer hungrig!

Dann konnte ich mich bewegen und ein bisschen klar Schiff machen in der Wohnung. Es ist seltsam, zu Hause hab ich relativ wenig Motivation, sauber zu machen. Vor allem so spezielle Sachen wie Schränke auswischen oder Regale putzen. Aber in fremden Wohnungen juckt es mich gewaltig in den Fingern! Teile der Wohnung glänzen jetzt wieder :) Ist ja momentan eine Junggesellen-Studenten-Bude, da ist es legitim, dass die Mama ein bisschen durchwischt.

Mal sehen, ob ich heute wieder Putzenergie spüre 

Jetzt spüre ich aber erstmal Lust, den Freitags Füller zu schreiben!



eine Mitmachaktion
von Barbara auf scrapimpulse.com


 

1. Momentan verhindert Schnee und Kälte, mich draußen in den Garten zu setzen. Und das, obwohl ich soo Lust drauf hätte! Mit einem Buch und einem Becher Kaffee, grünen Bäumen und Vogelgezwitscher ...

2. Dicke Kuschelsocken, in meinem Fall in Neon-Gelb können ganz gut helfen gegen kalte Füße. Wobei bei mir eher das Problem in kalten Händen liegt. Das kriegen die Patienten zu spüren, wenn sie eine Spritze in den Popo kriegen. Mit eiskalten Händchen

3. Am liebsten wäre ich  jetzt gerade in einem schnuckeligen Häuschen, idealerweise in Schweden, in einem rustikal-hyggeligen Lesezimmer mit Kamin, Decken und Kissen, an einem großen Fenster, Bücher, Kakao, Schokolade und meine Ruhe! Au ja!

4. Meine Lieblings Erbsensuppe wurde aus dem Sortiment genommen. Warum?? Ich mochte die so! Alle anderen Sorten sind noch da und keiner will sie. Ausgerechnet Erbsensuppe gibt es nicht mehr - muss das denn sein? Ich leide. 

5. Wenn ich morgen Geburtstag hätte würde ich mir ein großes Familientreffen wünschen! Mit Kaffee und Apfelkuchen, mit Spielen und viel, viel Zeit. Und ich würde heroisch hinnehmen, dass ich ein Jahr älter werde. Schon wieder!

6.  Jeden Abend tauche ich ein in die Welt von Erebos. Die Geschichte ist so gut geschrieben, dass ich nach ein paar gelesenen Worten schon die Realität ausblenden und völlig in der story versinken kann. Da fühle ich mit der Hauptfigur, begleite ihn auf seinen Missionen und Kämpfen, bin genauso ratlos wie er und fürchte mich mit ihm vor all den gruseligen Figuren.
Es ist "nur" ein Buch, aber es lässt mich jeden Abend die Welten tauschen und Abenteuer erleben. Und alles andere verschwindet einfach für eine Stunde. Für diese Kleinigkeit bin ich dankbar 

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Geschichte von Erebos 3, morgen habe ich geplant, nochmal ein Katzensitter zu sein und mir ins Ohr schnurren zu lassen und Sonntag möchte ich einen gemütlichen Nachmittag mit Oma und Waldfeger!





 

Montag, 16. Februar 2026

Projekt 52, Februar - die erste

Mir reicht's jetzt. Dieses dumme Herumgeliege auf dem Sofa muss jetzt einfach mal unterbrochen werden, da wirst ja ganz damisch!

Ich will jetzt schreiben.
Was eignet sich da besser als ein Projekt 52! Eine Playlist von ELO auf dem Ohr , ein Tee neben mir und los geht's!

52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos


Eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de









Thema Nr 1 im  Februar: Auszeichnung

Das Schicksal hat bestimmt, dass ich in meiner Wohnung eher weniger bis gar keine Auszeichnungen, Orden, Medaillen, Pokale oder sonstiges herumstehen hab. Nicht einmal meinen Seepferdchen-Aufnäher hab ich noch! Und damals bei den Bundesjugendspielen - na lassen wir das. Es gibt also nichts, was mich ehrt und glänzt in diesem Haushalt.

Trotzdem bin ich nicht traurig. Ich hab nämlich was gefunden, was mich viel, viel mehr auszeichnet als jeder Pokal oder jede Medaille! Tausendmal wertvoller als so ein Kram aus Blech und ich halte es in Ehren. Stolz und voller Liebe!








Sonntag, 15. Februar 2026

High Five mit Leberkäs, Erebos und Katze

 Hallo im Mausloch!

Ich versuche mich mal wieder am High Five der Woche, auch wenn so gut wie nix los war.

Aber wir wissen, das Positive lauert ü-ber-all!


5 positive Momente
aus der vergangenen Woche herausgepickt


1 - Der Bub ist glücklich und unversehrt in Spanien angekommen und von seiner Fee gebührend am Flughafen empfangen worden. Sogar mit Video für die daheimgebliebenen! Jetzt haben sie sich für 2 Wochen, laufen an der spanischen Küste entlang und feiern ihren 5. Jahrestag. Schön zu wissen, dass die beiden eine so schöne Zeit haben!

2 - Ich hab eine neue Diabetes Beraterin. Die Dame könnte vom Alter her wahrscheinlich meine Tochter sein, aber sie ist mega sympathisch und freundlich zu mir, ich fühl mich gut aufgehoben. Es könnte natürlich auch daran liegen, dass der Mann mich begleitet hat, aber ich denke, in dieser Praxis bin ich erstmal gut aufgeräumt.

3 - Das Gute am krank zu Hause sein ist, dass man die Gelegenheit bekommt, sich alle möglichen Filme anzuschauen. So begleitet uns zur Zeit jeden Abend nach dem Essen der Herr Eberhofer in Niederkaltenkirchen! Ein Nachteil - ich hab jetzt so Lust auf a Leberkassemmel!!

4 - Endlich hab ich mit meinem neuen Buch angefangen! Erebos 3! Huiii! Den ersten Teil hab ich 2010 verschlungen, den zweiten 2019. Jetzt hab ich den dritten Band und ich hab mir umsonst Sorgen gemacht, nicht mehr in die Geschichte rein zu kommen! Ist wie heimkommen! Und sofort zieht mich Erebos wieder in seinen Bann, das ist verblüffend!

5 - Samstag hatten wir unseren ersten Katzendienst. Da der Bub und die Fee gleichzeitig in Spanien sind, müssen die Katzen von den Freiwilligen versorgt werden. Jeden Tag kommt jemand anderes zum Sitten, heute waren wir dran. Nacho und Pumpkin sind immer hungrig! Die haben so einen automatischen Futterautomat, der alle 2 oder 3 Stunden eine gewisse Menge Trockenfutter ausspuckt. Die warten da ziemlich intensiv drauf und miauen zum Herzerweichen! Ein bisschen konnten wir sie zum spielen animieren und als das ersehnte klicken des Automats aus der Küche zu hören war, sausten die beiden wie vom Blitz getroffen zum Futter hin! 
Es bricht einem das Herz, wenn man wieder gehen muss! Da schaust du in zutiefst enttäuschte Katzenaugen, machst das Licht aus und ziehst die Tür hinter dir zu .. furchtbar! 
Morgen hat Tochter Katzendienst. Ich schätze, die beiden freuen sich jetzt schon drauf!


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Weitere High Five der Woche:

Freitag, 13. Februar 2026

12 von 12 im Februar - Ruheedition

Mit leichter Verspätung kommt jetzt noch mein 12 von 12 im Februar. Es ist nicht allzu aufregend, 12 Fotos von einem Krank-Tag zu machen. Ich hab mein bestes gegeben, aber kreativ ist was anderes. Zumindest kannst du teilhaben an meinem glamourösen Leben :)

eine Mitmachaktion
von Caro auf draussennurkaennchen.blogspot.com



Bild Nr 1

Das erste Bild des Tages, ein Kaffee mit lecker Kollagenpulver drin und das wichtigste Gerät, wenn man krank ist: die Fernbedienung


Bild Nr. 2

Gegen meine Gewohnheit, erst ab 13 Uhr was zu essen, gönne ich mir meine neueste Leidenschaft schon am Vormittag. Honigbrot! Könnt ich grade ständig!



Bild Nr. 3

Der Honig gibt mir Energie, so dass ich ein bisschen am Laptop spielen kann. Bisschen Fotos aufräumen, bisschen mails löschen, bisschen mauslochen. Nebenbei der unsägliche Salbeitee und der Pari Boy. Jeden Tag inhalieren. Wenns hilft


Bild Nr. 4 und 5

Kaum a bissle was getan, schon wieder völlig erledigt. Eine kleine Pause auf dem Sofa mit The Big Bang Theory



Bild Nr. 6

Nach ein paar Hustenanfällen hab ich Lust, einen Katalog durch zu blättern. Das entspricht meinem aktuellen Energielevel und ich mach das gern. Blättern, Sachen merken, Katalog entsorgen.


Bild Nr. 7

Ich bin schon wieder fix und alle. Mittlerweile dunkelt es draußen auch schon. Der Mann und ich husten synchron. Er ist tief in der Welt des Wintersport versunken und lasse mich vom TV berieseln. Inclusive Nickerchen.


Bild Nr. 8

Mein Winterstern leuchtet noch schwach in seiner Ecke. Ich nenne ihn bewusst Winterstern und nicht Weihnachtsstern, damit ich ihn noch lange im Wohnzimmer behalten kann.


 Bild Nr. 9

Wir haben Hunger. Der Appetit ist zwar nicht so groß wie üblich, worüber wir gar nicht mal so böse sind, aber der Magen knurrt. Es sind noch Nudeln von gestern da. Prima, musste nicht kochen. Nur aufwärmen.


Bild Nr. 10 und 11

Nach dem Essen gibt es ein Sofa, eine Kuscheldecke und einen Eberhofer. Gugelhupfgeschwader ist dran. Ich mag die Eberhofer Filme!! Dazu kombiniere ich eine Handvoll Salzstangen und ein Strickzeug.



Bild Nr. 12

Wie jeden Abend lobe ich mein Alpenveillchen, weil es sich solche Mühe gibt und schön blüht und wünsche ihm eine gute Nacht. Jetzt geht's ins Bett und in die Welt von Erebos!



Das waren sie, alle 12! Eins aufregender, als das andere. Aber das ist grade mein Alltag. Wird Zeit, dass wieder Normalität einkehrt!

Danke fürs Lesen und begleiten!

Mittwoch, 11. Februar 2026

Dumm gehustet

Servus.

Also der Plan war, sich hinzusetzen und ganz viele Blogartikel zu schreiben. Im Sinne von Zeit ausnutzen. Wenigstens das könnte ich tun, wenn sonst schon nix. Aber dann finde ich mich vor dem Laptop und bringe nichts anderes fertig, als geradeaus zu starren. Der Kopf ist leer, die Gedanken dahin. Dumm gehustet.

Die Erkältung hat sich zur Bronchitis gemausert und hält mich noch eine ganze Woche daheim fest. Und es nervt gewaltig! Tatsächlich werde ich jetzt eine kühne Behauptung aufstellen:

Lieber arbeiten gehen als dieses ewige Gerassel und Geschepper in der Lunge!!

Vor allem nachts. Da liegst du dann, versuchst verzweifelt, eine Ebene der Atmung zu erreichen, die deine Lunge nicht blubbern und krachen lässt. Das hält 5 Atemzüge, dann scheppert's wieder. Weder lesen noch schlafen möglich. 

Und deswegen, maximal genervt, übermüdet, gebeutelt und voller Selbstmitleid - krieg ich nichts Gescheites im Mausloch zusammen! 



Wie soll ich das nur alles aufholen? Vier Themen für das Projekt 52, der Bloggerschnack, Freitagsfüller, Blognacht .. es gäbe sehr viel zu verbloggen. So ein Jammer.

Und in der Zwischenzeit? Der Mann ist mit mir krank und gerade im Wintersport-Taumel.

Die Kollegen müssen alles auffangen und kämpfen eisern an vorderster Front. 

Die Lieblingsautorin Ursula Poznanski hat gestern Abend eine Vorlesung im Thalia Nürnberg gehalten. Nachdem ich sie immer wieder angebettelt hab, doch endlich mal nach Nürnberg zu kommen - jetzt war sie da und ich huste hier rum ..

Der Bub hat sich am Montag Abend von uns verabschiedet. Er fliegt (ganz alleine!) zu seiner Liebsten nach Spanien, für zwei Wochen. Die haben ihr Jubiläum am Valentinstag. Ich konnte ihn nur mit Maske und angehaltenem Atem umarmen! 

Am Freitag vorher hatte er mit seiner Band Ditkovich einen Auftritt, ganz bei uns in der Nähe. Da hätte ich ihn endlich mal live erleben können. Hätte.




Aber es gibt auch was Gutes. Es gibt immer was Gutes. Das Gute ist .. also da ist schon was Gutes! Auf jeden Fall. Voll gut.

...


Wir haben Zeit, uns alle Eberhofer Filme wieder anzuschauen. 

Heyyy.

Sonntag, 8. Februar 2026

Die High Five der Woche - etwas gequält

 Ja hallo erstmal .. ich war ja jetzt länger nicht mehr online, weil ich ganz was anderes zu tun hatte. Ich wollte lieber krank auf dem Sofa liegen und dahin darben. 
Ich war ja so stolz auf mich, dachte, ich hätte jetzt durch meine Arbeit mit täglichem Virenkontakt mittlerweile ein Stadium erreicht, das alle Krankheiten von mir abschmettert und mich quasi unbesiegbar macht - haha! 

Wie dieses Pferd aus World of Warcraft. Da war ich wohl doch a bissle zu forsch im Galopp.

Irgendjemand hat den Mann und mich angesteckt, so dass wir beide seit dieser Woche flachliegen. So ein Schamott! Dadurch hab ich nicht nur den Auftritt vom Bub auf der Bühne verpasst, auch die Blognacht - schon wieder - und den Besuch bei Oma am Sonntag. Und der Mann wollte mit mir am Samstag Abend ins Kino und Essen gehen .. stattdessen liegen wir hier herum und husten uns die Seele aus dem Leib. So ein Elend!

Aber - das Mausloch wär nicht original, wenn es nicht auch an solchen Tagen ein High Five der Woche geben würde. Ein ziemlich gequältes zwar, aber ein vorhandenes!

*hust

5 positive Momente
aus der vergangenen Woche herausgefischt

1.  Ja .. das wird jetzt schwierig. Positiv an dieser Woche war, dass der Mann und ich uns gegenseitig pflegen konnten. Wenn man gemeinsam leidet, fühlt man sich weniger allein

2.  Es ist genug Suppe im Haus

3. Wir hatten endlich Zeit, uns Drachenzähmen leicht gemacht 2+3 anzuschauen!

4. Wenn man nur noch aus Suppe, Tee und Hustensaft besteht, wiegt man weniger!

5. Die liebe Waldfeger hat uns mit Medizin versorgt und kümmert sich um uns. Du liebe!



Am Montag Nachmittag hab ich einen Termin in Praxis Nr. 3. Während sich die Sachverständigen aus Praxis 1 und 2 darüber streiten, welcher Diabetestyp ich denn nun sei, bezweifelt Praxis 3 die grundsätzliche Existenz einer Diabetes bei mir. Ist lustig! Man fühlt sich ein bisschen wie eine Flipperkugel, die nicht landen kann. Jetzt gibt es neue Blutwerte und am Montag Nachmittag wird die Flipperkugel wieder durchs Feld geschossen.
Das soll dann mein Härtetest sein. Wenn ich den Weg zu Praxis 3 mit dem Auto schaffe - UND wieder zurück, dann bin ich wohl wieder arbeitsfähig. Vorausgesetzt, ich kann mich stimmlich auch verständigen. Wenn nicht, muss ich meine Kollegen wohl weiterhin hängen lassen.

Kennst du dieses nagende Gefühl? Du bist krank und hast zeitgleich ein richtig schlechtes Gewissen, weil die Kollegen deine Arbeit auffangen müssen? Völlig unsinnig. Aber es ist da, dieses Gefühl. Jedem anderen würde ich sagen, hey, krank ist krank, Genesung ist wichtig und all sowas. Aber wenn man es selber ist, fühlt man sich irgendwie - hinterhältig.





Weitere High Five der Woche:
Sabrina von lilienmeer.de
Cute Rat