Mausloch

Das Mausloch ist mein öffentliches Tagebuch.
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Sonntag, 7. Juni 2026

die High Five der Woche und die Sonntags Top 7 glücklich vereint

Gerade eben hab ich eine Doku über HaPe Kerkeling gesehen. Dieser Mensch ist einfach nur wunderbar! Im Internet wurde eine Petition gestartet, Kerkeling für das Amt als Bundespräsident. Da wär ich sofort dabei, das wär ein Spitzenkandidat!

Mit diesen schönen Gedanken schreibe ich nun meine High Five der Woche. Und weil ich es so schön finde, die Sonntags Top 7 gleich mit dazu. 

5 positive Momente aus 
aus der vergangenen Woche herausgepickt

* Unser Ausflug nach Mainz hat uns gut getan. Auch wenn es regnete und wir manches nicht verwirklichen konnten, wie zB die Schiffsrundfahrt zu diesem Rhein/Main/Eck oder lange Spaziergänge, war es doch ein gelungener Ausflug. Ist immer was Gutes, ein kurzer Tapetenwechsel!

** Ich hatte einen Aperol-Maracuja-Spritz und einen Heidelbeerwein! Beides voll lecker!

*** Wegen Urlaub kann ich jeden Tag ausschlafen. Es ist so befreiend, wenn man abends den Wecker nicht stellen muss! Leider hab mir ich direkt einen ganz verkehrten Schlaf-Wach-Rhythmus angeeignet, den ich mir bald wieder abtrainieren muss, aber momentan macht das voll Spaß!!

**** Es ist nicht elend heiß grade! Ich kann entspannt im Garten sitzen und mich nachts einfach komplett in die Decke einwickeln - was für ein Luxus! Ich feier das!

***** Der kleine Ausflug mit dem Bub in den Plattenladen am Montag war richtig schön. Ausgiebig in Platten stöbern macht Spaß! Der Bub hat natürlich ein viel tieferes, grundiertes Fachwissen als ich und kennt sämtliche Hintergründe der Alben und Bands, während ich einfach nur die Lieder gern höre. Aber es ist toll, dass er so viel weiß! Und ich freu mich, dass er jetzt auch ein Plattenliebhaber ist - so wie ich!


lecker Aperol-Maracuja-Spritz 


Weiter geht es mir den Sonntags Top 7 - weil mir das so viel Spaß macht!

Eine Aktion von Anita auf antetanni.com


1 Gelesen / 2 Gehört-Gesehen / 3 Erlebnis / 4 Genuss /

5 Drinnen/Draußen / 6 Web-Fundstücke / 7 Hobbys


1. Gelesen hab ich neben meinem tollen Buch auch noch ein zweites! Die Apothekerin von Ingrid Noll. Als Buch im Miniformat für unterwegs, somit lese ich grade zweigleisig und ich find beide echt gut!

2. Gehört/Gesehen meine derzeitigen Top songs sind Down with the sickness von Disturbed, Sweet talkin Woman  und Four little Diamonds von meiner neuen ELO Platte 

Gesehen hab ich, dass man tatsächlich auch von Nürnberg aus den Jakobsweg gehen könnte, wenn man das möchte. In Anlehnung an die Fee, die den Camino vor kurzem absolviert hat, sind die Sinne geschärft und wir sehen auf dem Rückweg vom Plattenladen in der Innenstadt dieses Zeichen an einem Baum hinter dem weißen Turm


3. Erlebnis Ein Erlebnis der besonderen Art hatte ich im Brauereikeller in Mainz. Da wurde von Gästen nämlich neben einem Meter Bier und einem Bierturm auch eine Schweinshax'n mit Pommes bestellt! Ich bin immernoch erschüttert - eine Hax'n mit POMMES! Das tut fast schon weh. Klar, jeder wie er will, aber ehrlich - eine Hax'n isst man mit Sauerkraut oder mit Knödeln!! 

4. Genuss Neben diesem unfassbar feinen Maracuja-Spritz und einem bis dato unbekannten Apfelwein hab ich vom Kuchen, den der Bub sich in einem gänzlich rosafarbenen Café bestellt hat, probiert. Der war mit so einem roten Zeugs aus Roter Beete und hat tatsächlich gut geschmeckt! Optisch war das auch ein Genuss! Ein red velvet cake. Wieder was gelernt!

5. Drinnen/Draußen  halb und halb - ich hab heute das Schlafzimmerfenster geputzt und dabei auch das viele Jahre alte Mückennetz erneuert. Das war vielleicht eine Schinderei, die Klebestreifen waren komplett eingetrocknet und fast nicht wegzukriegen. Aber das neue Netz hängt und die Scheiben sind sauber!

Draußen war ich viel, wir haben Mainz erkundet. In langen Fußmärschen, die mir nicht gut bekommen sind. Aber - ich war ständig an der frischen Luft :)
Drinnen hab ich festgestellt, dass auch die urigste, gemütlichste Kneipe mit dem freundlichsten Wirt eine Herausforderung sein kann, wenn man mit fürchterlicher 90er Musik beschallt wird.

6. Web-Fundstücke der Blog von Carsten K. für den Hausgebrauch. Er schreibt klasse, wie ich finde. Seine Beiträge lese ich gern und ich mag seinen Humor! 

außerdem: 


7. Hobbys in alten, gotischen Kirchen nach Kuriositäten Ausschau halten. Oft findet man in den Figuren, Bildern und Gemälden richtig witzige Sachen! In St. Emmeram zu Regensburg zum Beispiel gibt es einen äußerst unzufriedenen, kleinen Engel und am Stephansdom in Wien steht einer, der aussieht wie der Vorfahr von Olaf Scholz. Im Dom zu Mainz hab ich einen Bischof entdeckt, der wohl zu Lebzeiten gern die Damen am Kopf gekratzt hat. Ich find das lustig, was man da alles sehen kann


Das war mein Wochenrückblick. Ich freu mich auf nächste Woche, da hab ich noch frei und das Wetter soll etwas besser werden. Und jetzt les ich ein bisschen, was die Apothekerin macht. 
Schönen Sonntag an alle Mauslochleser!



Weitere High Five der Woche:

Freitag, 5. Juni 2026

Blognacht mit Rock im Park Begleitung

 Jaa endlich bin ich mal wieder dabei! Heute findet die legendäre Blognacht mit Anna Koschinski statt und ich hab es endlich mal wieder geschafft, mit zu machen. Hurra!

Nachdem ich die letzten Male mit Abwesenheit geglänzt hab, tut das heute richtig gut. 
Ich hab mich kurzerhand entschlossen, vom Garten aus zu schreiben. Weil es grade mal nicht regnet und wir hier einen Sonnenuntergang haben UND weil ich zu faul bin, all mein Zeug nach oben zu tragen UND weil ich vielleicht ein bisschen Rock im Park mitkriege, das hier ein paar 100 Meter neben mir stattfindet. Heute spielen Volbeat. 
Es ist zwar etwas frisch hier draußen, aber ich zieh das jetzt durch! Ich hab hier Heidelbeerwein, der wärmt von innen. Schlau!
Man gönnt sich ja sonst nichts.

Dank dieser eleganten Überleitung bin ich nämlich schon mittendrin im Thema des Abends!
Der Impuls lautet genau so - man gönnt sich ja sonst nichts!

.
Eigentlich ein für mich gefährliches Thema. Ich fürchte, ich nehme es mit der Gönnerei grade ein bisschen zu intensiv. Ich merk das. Momentan hab ich Urlaub, genau in der Mitte und ich bin wild entschlossen, mir alles mögliche Gute zu gönnen! Während der Mann seinen Urlaub nutzt, um fleißig und pflichtbewusst so viel wie möglich im und am Haus zu werkeln, zu renovieren, zu bauen, zu streichen und zu optimieren, neige ich eher zur Trägheit. Zum Genießen und zum Erholen. 
Es ist beides sinnvoll, trotzdem begleitet mich stets das schlechte Gewissen. Na, immerhin hab ich schon meinen Kleiderschrank neu sortiert und 4 Maschinen Wäsche gewaschen. Das ist doch auch was. Urlaub ist kostbar!

Man gönnt sich ja sonst nichts.

Wenn ich ehrlich bin, und das bin ich natürlich stets (hust), gönn ich mir jeden Tag irgendwas. Auch wenn es nur eine Klitzekleinigkeit ist wie ein Lieblingslied auf dem Heimweg oder ein Joghurt am Abend oder Instagram beim Zähneputzen. Ich will schließlich dafür belohnt werden, wenn ich schon den ganzen Alltag meistern muss! Und streng zu mir selber sein muss, mich zu Dingen zu prügeln, die ich eigentlich nicht will. So wie elend früh aufstehen, zur Arbeit gehen oder all den Papierkram erledigen. Da braucht es eine tägliche Streicheleinheit! Schließlich muss ich den ganzen Tag lächeln und nachsichtig sein, da tut eine Ladung Disturbed im Auto echt gut!




Leider neige ich auch dazu, mich mit Leckerlis zu belohnen. Nachdem ich im open-end-Drama, was meinen Kampf mit dem Gewicht betrifft, eher einer Niederlage entgegenblicke, sollte ich das wirklich nicht tun! Ich weiß genau, was ich sollte. Hab's ja schon mal auf die Reihe gekriegt, bin aber jetzt, 2 Jahre später, verloren auf hoher See. Wie Rose mit ihrer Pfeife. Ich sollte mir nichts Gönnen, was man essen kann.
Also hab ich den Abend heute genutzt, um lauthals in der Küche zu singen. Es ist keiner da, der sich für mich fremdschämen könnte und die Nachbarn müssen da eben durch. 

Weißt du, was ich mir in der letzten Zeit alles gegönnt hab? Ich bin jetzt stolze Besitzerin von 2 neuen Jeans!! Und ich lese grade ZWEI Bücher gleichzeitig! Ich hab eine neue Creme fürs Gesicht, die riecht wie Caretta Eis und sieht aus wie ein Orangensmoothie! Beim Ausflug nach Mainz hab ich mir einen Aperol-Maracuja-Spritz bestellt, boah war der fein!! Und ich war mit dem Bub im Plattenladen! Nachdem er jetzt einen Plattenspieler hat ist er völlig mitgerissen im Schallplattenrausch - natürlich hab ich auch Beute gemacht. Hab mir Platten von ELO und Buddy Holly und Doris Day geholt. Doris Day singt ganz wunderbar! Ich bin ganz hin und weg!




Somit wäre schonmal unterlegt, dass ich mir durchaus immer wieder mal was gönne. Eigentlich täglich. Weil ich mit Kleinigkeiten schnell glücklich zu kriegen bin. Und Kleinigkeiten, die glücklich machen, die finde ich überall.

Mittlerweile bereue ich ein bisschen, dass ich mich zum schreiben für den Garten entschieden hab. Hier sind zwei Vogel-Gangs, die sich einen erbitterten und allzu lauten Kampf liefern. Krähen vs. Elstern. Ausgerechnet in meinem Garten! Ich glaub, die Elstern haben jetzt gewonnen, die waren in der Überzahl. Hoffentlich feiern die ihren Sieg woanders. 
Rock im Park weht zu mir herüber, da ich Volbeat aber nicht kenne, kann ich keine songs benennen. Es ist nur Bass und Gejohle und Rythmus. Damals, als die Ärzte gespielt haben, konnte ich jedes Lied erkennen! Wenn der Wind günstig steht, hab ich Rock im Park bei mir im Garten!
Gönn ich mir, haha!

Dieser Blognachtbeitrag wäre eigentlich schon fertig. Und das, obwohl wir noch nicht mal Halbzeit haben! Was ist hier los?
Es ist kurz nach halb zehn, die blaue Stunde hat begonnen. Meine liebste Tageszeit. Es ist noch nicht Nacht, aber auch kein Tag mehr, alles fährt runter und es riecht so gut hier draußen!

Nächste Woche geht die Gönnerei übrigens gnadenlos weiter! Ich werde mit Oma und Waldfeger einen Ausflug machen, dahin wo es schön ist, und wir werden zusammen Mittagessen. Ich will zum Thalia in die Stadt und dann will ich noch zum Gartenmarkt, Blümchen holen für das Hochbeet.
Lauter schöne Dinge! Bloggen ist auch dabei und lesen! Viiiel lesen! Mal sehen, vielleicht schaffe ich es ja mal, das Handy beiseite zu lassen und mich auf das echte Leben zu konzentrieren. Wäre ein Gewinn für mich. Da würde ich mir glatt Premium-Zeit gönnen!

Man gönnt sich ja sonst nichts, so lapidar dahergesagt, ist, wenn man es genau nimmt, ein Unding.
Gönnt euch alles Mögliche! Tut euch was Gutes! Immer und jeden Tag! Und wenn es nur ein Schluck Heidelbeerwein im Garten bei guter Musik ist!




Donnerstag, 4. Juni 2026

Mainz, wie es singt und lacht

 .. haben wir so nicht erlebt. Es haben nur wenige Mainzer gelacht und noch weniger gesungen. Also haben wir das selbst in die Hand genommen, wenigstens das mit dem Lachen.

Dienstag früh starten wir zum Bahnhof, um uns in den Zug nach Mainz zu setzen. Natürlich nicht ohne vorher ganz traditionell einen Abstecher zur Buchhandlung am Bahnhof zu machen. Das muss so sein, vor jeder Zugreise darf ich mir dort ein Buch in Miniformat holen. Dieses mal "Die Apothekerin" von Ingrid Noll. Hab ich vor ca 100 Jahren schonmal gelesen, aber alles komplett vergessen. Na gut, sagen wir 30.

Mit Buch und Restmüdigkeit sitzen wir im Zug nach Mainz. Wir waren noch nie in Mainz, also Grund genug, mal hin zu fahren. Ein Fahrgast vor uns, der es vorgezogen hat, statt angenehm unauffällig lieber laut und nervtötend seine Reise anzutreten, verscheucht uns ins Bistroabteil. Hier müssen wir keine übertrieben lauten, arabischen Telefonate mit anhören, sondern können Ruhe und Kaffee genießen. Jetzt passt's.

In Mainz stehen wir etwas verloren auf dem Bahnhofsvorplatz und versuchen herauszufinden, in welcher Richtung unser Hotel zu finden ist. Es gibt eine Menge Straßenauswahl. Wir wählen richtig, zum Glück, und marschieren los. Und marschieren. Und marschieren. Dann gibt es einen schönen Wolkenbruch und wir stellen fest, dass unser klitzekleiner Schirm für zwei nicht ganz so ideal ist. Wir flüchten in den zufällig vorhandenen Dönerladen, die es hier wie überall zuhauf gibt. Der Duft verführt uns zu einem lecker Mittagessen, obwohl das gar nicht geplant war. Ich stelle fest, die Herren Dönerladen können tollen Salat!
Es tröpfelt nur noch und wir setzen unsere Wanderung zum Hotel fort. Schon jetzt mosert mein Fußgelenk, das wir bestimmt noch lustig. Endlich am Ziel bekommen wir von dem freundlichen Rezeptionsmann ein upgrade auf unser Zimmer, weil wir die ersten Gäste heute sind, und freuen uns über den Balkon! Schönes Zimmer, spontaner Balkon, toller Blick auf den Rhein.

Nach einer kurzen Verschnaufpause und ein paar Kapiteln der Apothekerin laufen wir los. Ein bisschen am Rhein entlang auf der Suche nach der Altstadt und deren hübschen Fachwerkhäusern. Wir erkennen, dass Mainz unfassbar viele, verwinkelte und verschachtelte Straßen aufweist, der Mainzer an sich scheint auch relativ wenig Interesse an Straßenschildern zu haben, was die Altstadtsuche ziemlich spannend macht. Zumindest haben wir schon mal das Zentrum gefunden. Allerdings ist von hübschen Fachwerkhäusern nichts zu sehen, hier überwiegen wuchtige Bauten im Stil der 80er Jahre. Ziemlich achteckig und viel dunkelbraun. Ältere Gebäude sind aus irgendeinem Grund alle in diesem orange/rosa/terracotta-Ton gehalten, ganze Kirchen sogar. 
Es regnet wieder, wir holen uns im Laden einen zweiten Schirm und flüchten diesmal zu einem Italiener, der überdachte Außenplätze hat. Hier bleiben wir erstmal und überlegen. Aperol Maracuja Spritz schmeckt übrigens sehr fein!
Der Regen lässt nach, wir schlendern durch den Wirrwarr an Gassen und Straßen auf der Suche nach den schönen Häusern. Hier sind sehr viele Geschäfte, meist teuer und exklusiv. Fast kein Leerstand, so wie im gebeutelten Nürnberg. Die Kirche, die wir entdecken, ist geschlossen. Dienstag Nachmittag - Kirche zu. Aber die hübschen Fachwerkhäuser finden wir! Endlich ein Fotomotiv. Häuser, Marktplatz, Brunnen. 
Es wird immer kühler, wir frieren in unseren T-Shirts. Weil ich dumm genug war, ein Jäckchen zu Hause zu lassen holen wir uns beim Clamotten August eine Sweatjacke - im Partnerlook! Besser jetzt.
Trotz Dönermannsalat haben wir wieder Hunger, so dass wir uns ein Lokal suchen. Gibt es hier viele, vor allem Italiener. Ganz viele Italiener. Aber uns treibt es zu Mainzer Hausmannskost, also suchen wir. Bis wir ziemlich abseits die Eisgrub-Brauerei entdecken. Das ist mein Stil! Kellergewölbe, wuchtige Holztische, gemütlich. Hier gönn ich mir einen Brauhaus-Schmaus, das ist ein Gröstel aus Kartoffeln, Rührei, geschmorten Zwiebeln und Leberkäswürfeln. Boah! Naja gut, ich bin ja auch echt viel gelaufen, und das mit DIESEM Fuß und DIESEM Knie! Da darf man so. Geschafft hab ich es eh nicht.
Am Tisch neben uns bestellen drei junge Kerle einen Meter Bier, das waren 12 Gläser auf einem langen Brett. Dazu eine Schweinshax'n - mit Pommes, stell dir das vor! Hax'n mit Pommes, dafür sollte man bestraft werden! Ignorantes Jungvolk, Hax'n isst man entweder mit Sauerkraut oder mit Knödeln. Mann!
Am anderen Tisch wird ein Bierturm bestellt. Diesmal ging's in die Höhe, 5 Liter, mit einem Zapfhahn. Konnte mir ein Foto nicht verkneifen, das sah lustig aus!
Mittlerweile war es dunkel und wir auf der Suche nach einer Kneipe. Die wir auch finden, von außen reizvoll verhaut und bisschen verranzt, also einladend für uns. Haha! Von innen hätte es auch gemütlich sein können, was aber von der Musikauswahl des Wirts stark abgebremst wurde. Es lief fürchterliches Zeug aus den 90ern. Davon lassen wir uns aber nicht die Laune verderben. Der Laden hat bis 4 Uhr offen, war aber fast leer und der Wirt langweilte sich ein bisschen. Ich probiere einen Apfelwein. Weil ich den nicht kannte und weil wir hier in Rheinland-Pfalz sind. Jetzt weiß ich, wie der schmeckt und brauche keinen zweiten mehr. 
Trotz nervigem da-da-dii, da-da-daa, joh aha, und dabadee dabadaa blieben wir eine Zeit lang da. Auch, um dem Fuß eine Chance zu geben, sich irgendwie zu erholen. Oder zumindest, sich zusammen zu reißen! Er hat aber auf ganzer Linie versagt und tut höllisch weh - also mit dem Bus zurück zum Hotel. 
Bis zum Zimmer hab ich es geschafft, frage nicht, wie ich die Treppen am Eingang bezwungen hab. (War nicht schön. So optisch) Wir sind hundemüde und völlig erledigt von der vielen Rennerei im Regen. Der Mann versetzt mir einen Schuss, damit ich morgen aufrecht das Hotel verlassen kann, dann schlafen wir ziemlich fix ein. 

Der Mittwoch beginnt mit einem angenehm kühlen Windchen und Blick auf den Rhein. Schließlich soll sich der Balkon auch lohnen. Nach 2 feinen Kaffee brechen wir auf zum Gutenbergplatz. Wenn man schlecht zu Fuß ist, muss man sich irgendwie arrangieren, also steigt der Mann mir zuliebe und mit mir in die Bimmelbahn. Eigentlich mag ich sowas nicht, wenn ich die Nürnberger Bimmelbahn durch die Altstadt rumpeln seh, finde ich das überwiegend lächerlich. Sieht aus wie eine Attraktion für die ganz kleinen beim Kinderfest. Aber was solls, wir wollen ja was sehen von der Stadt. Also, auf die Plätze, fertig, bimmel! Wir rumpeln fast eine Stunde lang durch Mainz und sind nachher tatsächlich schlauer, als vorher. Siehste!
Jetzt erstmal was zu trinken, der Italiener ist nicht weit. Übrigens ein sehr cooler Laden, wie ich finde. Aposto, falls du mal in Mainz bist. Nach der Pause laufen wir ein wenig, schauen uns den Dom an, damit wir wenigstens ein bisschen Kultur mitnehmen. Wir lassen uns Zeit, gucken und staunen, hier und da und dort. Da wir das Hotel mit Tasche verlassen mussten, drückt diese mittlerweile gewaltig auf die Schulter. Ich brauche mal so einen kleinen Koffer zum hinterherziehen.
Trotzdem vertrödeln wir die Zeit, holen uns in der Fußgängerzone ein Fischbrötchen, stöbern ein bisschen in den Geschäften und machen uns auf den Weg zum Bahnhof. Der hat es in sich und verlangt mir alles ab, mit hängender Zunge, ausgeleierter Schulter und lautlos schreiendem Fuß brauch ich erstmal eine Bank.
Der Mann recherchiert wild umher, unser Zug hat schlimme Verspätung und ist brechend voll, wir brauchen eine Alternative. Dank der phantastischen Organisation vom Mann - ich war damit beschäftigt, zu atmen - nehmen wir die S-Bahn bis Frankfurt. Wo ich auf der Stelle einschlafe.
In Frankfurt kämpfen wir uns durch die Menschenmenge auf das richtige Gleis, der Mann vorneweg, ich hinterher. In der Hoffnung, den Bistrowagen zu erwischen nebst freiem Sitzplatz, warten wir gespannt auf den Zug. Todesmutig stürzt der Mann nach vorne und ergattert tatsächlich zwei Plätze im Zugbistro! Die Bahn ist hoffnungslos überfüllt, die Leute stehen auf den Gängen und sitzen auf dem Boden. Da hatten wir echt Glück!
Entsprechend der Auslastung herrscht ein angemessen lauter Geräuschpegel, allen voran eine junge Frau, die den ganzen Waggon unterhält. Nervt, aber kann man grade so aushalten. Ein großer Cappuccino und Die Apothekerin lenken mich ab. Mit uns am Tisch sitzen ein Geschäftsmann mit Laptop, der von seinen Kollegen getrennt wurde und ein älterer Mann, der nicht mehr gut sehen kann und sich die Speisekarte vorlesen lässt. Er entscheidet sich für das Chili con Carne, das er nicht kennt und stellt fest, dass er es nicht verträgt. Bei jedem Huster zuckten wir zusammen.
Abends gegen sieben erreichen wir Nürnberg. Nur noch mit der U-Bahn heim,  nur noch der Weg zum Haus - geschafft!

Fazit: ein schöner Ausflug, der sich trotz allem gelohnt hat. Blöd war, dass vieles einfach zu hatte und es dauernd regnete. Blöd auch, dass die Schiffsrundfahrten auf dem Rhein wohl erst ab Ende Juni beginnen. Gut war, dass wir viel gesehen haben, gutes Essen, lustige Kneipen, viel Humor und die Laune nicht verderben lassen! Außerdem ist jeder Ausflug ein Abenteuer.

Abenteuer mögen wir. 

Bild vom net, weil schöner

die Flucht vor dem Regen  beim Dönermann


schönes Zimmer, schöner Blick

Regen abwarten

da sind sie - die schönen Fachwerkhäuser

schöne Häuser, schöner Dom

im Dom. Tolle, gotische Rundbögen, ein beeindruckendes Türschloss - von außen hat jemand verzweifelt den richtigen Schlüssel gesucht und ein Bischof, der gern Mädels am Kopf kratzt

die Bimmelbahn. Foto vom net

der Bierturm mit glücklichen Männern

der Brauhaus-Schmaus vor glücklicher Sabine

"kleiner Andechs" ziemlich leer. Das mit guter Rockmusik wäre ein Volltreffer gewesen

Tschüs, Mainz!


Sonntag, 31. Mai 2026

Die High Five der Woche verbrüdert mit den Sonntags Top 7

Weil ich grade Zeit hab und mich keine Hitze quält und überhaupt weil mein Urlaub grade anfängt, schreibe ich diese Woche wieder die

zusammen mit den 



Was für eine gute Idee!

In den High Five der Woche suche ich mir 5 positive Momente der Woche heraus und in den Sonntags Top 7 hab ich ein Schema mit Stichpunkten, die Woche Revue passieren zu lassen.

Auf geht's!

High Five Punkt 1: ICH HAB URLAUB !!! Yippieh! Fast auf dem Zahnfleisch bin ich Freitag mittag aus der Praxis gekrochen, mit letzter Kraft, verschwitzt, verheult, verzweifelt. Aber jetzt wird alles gut, jetzt ist URLAUB! Regeneration ist eingeleitet.

High Five Punkt 2: Die ganze Woche war ich nur mit dem Ranger unterwegs. Das ist wie ein Motivations-Gutti auf der Hinfahrt zur Arbeit und ein Seelentrost auf dem Heimweg. Rollerfahren macht echt Spaß! Nur den Mund sollte man geschlossen halten, da sind jede Menge Proteine unterwegs. Also nur summen, nicht laut singen.

High Five Punkt 3: Es hat sich herausgestellt, dass ich an dem fürchterlichen Desaster mit dem neuen Labor nicht schuld bin! Da fällt einem so verschiedenes vom Herzen!

High Five Punkt 4: Der Mann hat mir diese elende Woche verschönert! Er hat grade Urlaub und ist voller Tatendrang. Woher er die Energie nimmt, weiß ich nicht, aber er hat so viel erledigt und getan und gewerkelt! So hat er mir auch jeden Abend das Gartentürchen geöffnet, wenn ich angerollert kam. Also musste ich nicht extra absteigen und das Schloss öffnen. Eine ganz liebe Geste! 

High Five Punkt 5: Die Oma war am letzten Sonntag richtig gut drauf! Es ist immer schön bei Oma, aber letztes Mal hat es uns wirklich gut getan, sie so quietschfidel zu sehen! 




und jetzt kommen die Sonntags Top 7 von Anita

1 Gelesen / 2 Gehört-Gesehen / 3 Erlebnis / 4 Genuss /

5 Drinnen/Draußen / 6 Web-Fundstücke / 7 Hobbys

1. Gelesen

In der Zeitung stand, dass der Hauptmarkt in Nürnberg bald saniert werden soll. Das heißt, die Rohrleitungen unter dem Hauptmarkt. Was wiederum bedeutet, dass wir da über Jahre eine Großbaustelle haben werden. Der Christkindlesmarkt würde zwar stattfinden (bestimmt sehr romantisch), aber was ist mit dem Bardentreffen? Dem Oster- und Herbstmarkt? Schon wieder Baustelle. Ich wohne in einer Baustelle! Himmel!!

2. Gehört-Gesehen

Gehört hab ich meine neue ABBA Platte, und zwar mit Hingabe! Es ist ein schöner Moment, wenn die Platte anfängt und man einfach nur da sitzt und zuhört. Wie früher. Nur da sitzen und zuhören. Herrlich! Geht übrigens nur mit Schallplatten, mit digitaler Musik klappt das nicht
Gesehen hab ich ganz viele Mohnblumen und Margeriten, die am Straßenrand blühen. Wunderschön! Kann man auch nur so bewusst sehen, wenn man Motorroller fährt. Oder Fahrrad. Oder garnix.

3. Erlebnis

Eine Kollegin hat uns besucht. Nach langer, langer und schwerer Krankheit zeigt sie jetzt neuen Arbeitsmut und will über eine Wiedereingliederung sprechen. Ich freu mich so sehr, dass sie diesen großen Schritt wagt und auf dem richtigen Weg ist! Sind so Hoffnungs-Glitzer zwischendurch!

4. Genuss

Der Mann, der ja grade frei hat und dementsprechend motiviert ist, hat am Freitag den Grill angeschmissen. Für mich gabs ein Puten-Curry-Schnitzel, das war unheimlich fein! Der Kartoffelsalat hatte eine rosa Note, weil ich Lämmchen rote Zwiebeln statt weißer verwendet hab. War trotzdem lecker. Ein Mädchen-Salat, haha!

5. Drinnen-Draußen

Oh, draußen waren wir jeden Abend. Feierabend auf der Terrasse. Garten, Bäume, Gänseblümchen, Amseln, noch grüne Kirschen. Und Ruhe! Herrliche Ruhe!
Drinnen steht mein Sofa, das mir jede Mittagspause verschönert! Diese kurzen Nickerchen, bevor ich wieder los muss, sind Gold wert!

6. Web-Fundstücke


7. Hobbys

nach intensiven Studien und Selbsttests stelle ich nun fest, dass ich unheimlich gern im Garten sitze und einfach nichts tu! Außer da liegt ein Buch. Oder ein Handy. Da bin ich flexibel


... jeder nur einen wönzigen Schlock!


Weitere High Five der Woche:

Mira von besinnlich.de

Sari von heldenhaushalt.de


Samstag, 30. Mai 2026

Wanderfee

Wir haben eine Fee. Wenn man sie sieht, hört und kennt, weiß man, dass sie eine Fee ist. Mit bürgerlichem Namen heißt sie natürlich nicht Fee, aber für mich und fürs Mausloch ist es Fee.

Die Fee macht gerade ein Erasmus-Auslandssemester in Spanien. Spanisch hat sie gelernt, englisch auch, also kein Problem. Fee blüht in Spanien total auf! In Nullkommanix hat sie einen größeren Freundeskreis um sich geschart, feiert legendäre Strandpartys, macht atemberaubende Trips in die Umgebung und studiert nebenbei ein bisschen. Studienauftrag erfolgreich abgeschlossen. Sie hat grade die Zeit ihres Lebens und wir freuen uns für sie!

Dieses Erasmus Abenteuer neigt sich langsam dem Ende zu, Gedanken an die Rückreise und das nicht ganz so herzliche Deutschland werden noch erfolgreich verdrängt - auch wenn sie sich bestimmt sehr auf ihren Liebsten, den Bub nämlich, und die beiden Katzen freut.

Fee wohnt derzeit in A Coruña, hat aber auch viel gesehen. 
Barcelona, Porto in Portugal, Madrid, Sevilla, Granada, Malaga, Ibiza, Teneriffa ... Delfine, Wale, Sonnenuntergänge über dem Meer, die Fußball Nationalmannschaft, uralte Wälder, die Unterwasserwelt und so vieles, was ich jetzt nicht mehr weiß. Sie holt wirklich alles raus aus dieser Zeit, was nur geht! Find ich toll!

Und weil die Fee nicht zu bremsen ist, lässt sie es zum Ende hin noch gewaltig krachen und
geht auf den Jakobsweg! 
.


Samstag kam die Nachricht, dass sie es geschafft hat! Unglaublich! 
Von ihrem Startort aus waren das insgesamt in 4 1/2 Tagen 77 km zu Fuß auf dem Camino! Für mich unvorstellbar!
Packt einfach ihren Rucksack und geht los. Dieser Weg hat ihr einiges abverlangt, aber auch viel gegeben. Was der Jakobsweg so an sich hat. 
Es gab mega Anstrengungen, aber auch tolle Landschaft und eine Stute unterwegs, mit der sie Freundschaft geschlossen hat. Pilgerunterkünfte mit defekten Duschen, Notschlafplatz auf einem Sofa oder völlig ausgebuchte Unterkünfte. Dazu kommen fiese Blasen an den Füßen, das muss wohl so sein, das weiß ich von HaPe Kerkelings "Ich bin dann mal weg".
Aber sie hat sich durchgebissen! Auch wenn der Gedanke an motorisierten Transport verlockend war hat sie sich durchgekämpft! Tränen und Glücksgefühl inclusive.

Und jetzt ist sie angekommen, steht vor der Kathedrale in Santiago de Compostella und ist glücklich! Ich bin richtig stolz auf sie, sowas packt nicht jeder!

Fee hat unglaubliche Erinnerungen gesammelt, die sie im Leben nie mehr vergessen wird.

Alle Achtung!



















Fremdbeitrag von Tim Reinhold

 Tim Reinhold

gesehen auf facebook



Überfallartiger Nestbautrieb geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit.
Deine Ausbildung ist zu Ende, du hast deine ersten Gehälter auf dem Konto, jedenfalls nur noch anteilmäßig das, was davon übrig geblieben ist, nachdem du unbedingt kaufen musstest, was in der Konsolensammlung noch gefehlt hat, und nun beziehst du deine erste Wohnung.
Herzlichen Glückwunsch.
Jetzt kann das Leben endlich anfangen.
Als Mann ist das die beste Zeit deines Lebens. Alles steht noch so regelmäßig, dass du nachts nicht aus dem Bett rollst. Das eigentliche Bett ist eine Couch, wenn du keiner von diesen verwöhnten, wohlstandsbepamperten Jungs bist, die eine Matratze benötigen. Fernseher, die eben erwähnte Konsole, Kühlschrank mit ausreichend Flüssignahrung aus Malz, Hopfen, Hefe und Wasser befüllt, und das Wochenende gehört dir, deinen Kumpels und der Tanzfläche.
Dort triffst du sie.
Wenn wir glauben, in der Blüte unseres Lebens zu stehen und das erste Mal Freiheit zu erschnuppern, machen wir etwas total Durchgeknalltes: Wir verlieben uns.
Wisst ihr noch? Damals?
Schmetterlinge im Bauch?
Die Anfangsfrage: Ist es Liebe oder Durchfall?
Man „geht“ miteinander, plötzlich fallen so Sätze wie: „Wir besuchen deine zukünftigen Schwiegereltern“, schlägt sich manches Wochenende im Bett um die Ohren, und irgendwann kommt dann der glorreiche Moment: Man zieht zusammen.
So, Jungs, jetzt aufpassen, damit ihr euch nicht erschreckt: Die Frauen rasten vollkommen aus. Andere Männer werden mir zustimmen, wenn ich sage: Das ist nicht mehr normal, und du stehst ganz kurz davor, einen Exorzisten aus der Diözese Rom einfliegen zu lassen.
Doch ich kann dich beruhigen: Das ist der verdammte IKEA-Nestbautrieb, und ich schwöre bei allem, was mir heilig ist, den gibt es wirklich.
Ihr legt eure Wohnungen zusammen, was bedeutet: Deine Sachen kommen alle auf den Müll, weil sie nicht in das neue Ensemble passen. Sie behält alles und erweitert dieses schon vorhandene Material um den Faktor fünf, was dir schon mal Gelegenheit gibt, zu überlegen, wie du das ganze Zeug, das sie in einem wahnhaften Zustand aus diesen blauen Betonklötzen hinausträgt, überhaupt transportieren sollst.
In ihren Augen fahrt ihr keinen Twingo, sondern einen 80-Tonnen-Roadtrain wie in Australien, auf dem ganze Dörfer transportiert werden können.
Wir erfahrenen Männer nennen es die Phase des Relationsverlustes.
Relationsverlust bedeutet, nicht mehr zu verstehen, dass keine Möbel für 150 Quadratmeter in eine 60-Quadratmeter-Wohnung passen und dass zwar Zeit relativ ist, die Geldmenge es aber nicht ist.
Wenn du es nun bewerkstelligt hast, diesen nicht minderen Anteil an losen Brettern und Pressplatten mit gelegentlich angeklebten Schräubchentüten in euer neues Zuhause zu bugsieren, kommt aber erst der spannende Anteil.
Aufbauen.
Ich hasse IKEA-Bauanleitungen. Und ich weiß ganz genau, dass wieder irgendeiner von euch Klugscheißern damit anfängt: „Die sind doch total einfach.“
Darum mach direkt noch was Einfaches: Fresse halten.
Ich hasse die Dinger.
Kallax? Ist ein Begriff?
Dieses tausendfach kombinierbare Regal?
Dieses Trauma habe ich bis heute nicht ganz verarbeitet.
Oder Pax?
Dieser Kleiderschrank, entworfen von psychisch kranken Serienkillern, die sich auch Spiele wie bei Saw ausdenken?
Unsere erste Scheidung vor der Hochzeit erlebten wir fast, als sie nach drei Stunden in das Zimmer schaute und fragte, ob ich immer noch nicht fertig sei.
Natürlich!!!
Aber sicher war ich fertig.
Nervlich.
Schrank nein.
Aber hey, soll ich dir was sagen, du vielleicht junger Mann, der diese Zeilen hier liest: Du wirst es schaffen.
Sie wird dich mit dem Nestbautrieb an den Rand des Wahnsinns bringen. Sie wird dich vor Aufgaben stellen, bei denen du dir wünschst, du hättest lieber wie Prometheus das Feuer zu den Menschen gebracht, wenn auch in Kombination mit Benzin und viel Holz.
Aber dies ist ein Test.
Sie will sehen, ob du bereit bist, für eine Familie zu sorgen und dich der Aufgabe zu stellen, Verantwortung zu übernehmen.
Okay, wenn der Schrank zusammenbricht und ihr das Genick bricht, dann hast du übrigens versagt. Du kannst dem Richter vielleicht die Anleitung zeigen und auf etwas Gnade hoffen, aber verkackt hast du es trotzdem.
So, Ladys, ist das so? Oder beginnt jetzt das große Schweigen? Ertappt …
Gruß an meine Lesewesen.
Euer Tim




Mittwoch, 27. Mai 2026

Projekt 52, Mai - die fünfte

 

52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de



Thema Nr 5 für Mai heißt LED

Was zum Geier schreibt man zum Thema LED? Eine Ode an die Leuchtiode?

Der Sohn hatte eine Schreibtischlampe, die eine LED Leuchte drin hatte. Die hat ewig gebraucht, bis sie richtig hell geworden ist. Ich fürchte, das ist das Aufregenste, was ich über LED schreiben kann.

Ich wüsste jetzt aus dem Stand nicht, wo wir überall LED Leuchten haben .. 

Aber es geht ja beim Projekt 52 nicht unbedingt um den Text, sondern ums Bild. Und da springt mir spontan die niedliche kleine Lampe von Tochter ins Auge.

Tochter hat uns zu Weihnachten eine Lampe in Form einer Eichel geschenkt, die ist komplett aus dem 3-D-Drucker entstanden. Fand sie faszinierend und wir auch.
Die kleine Leuchte-Eichel sieht wirklich süß aus und hat ein LED Lämpchen drin.


by night

by day



Cute Rat