Mausloch

Das Mausloch ist mein öffentliches Tagebuch.
Mein Refugium. Meine Höhle. Mein Ventil. Viel Spaß!

Blogparade zum mitmachen!

Mittwoch, 21. Februar 2024

kurz geplaudert

 Wenn man nichts zu sagen hat, soll man den Mund halten.

Gilt das auch für Blogger? Nein, finde ich nicht. Blogger dürfen immer sabbeln, deswegen werd ich das jetzt auch tun. Obgleich ich keine reißerische Story parat habe.

Ich genieße grade die Ruhe vor dem Sturm. Heute ist Mittwoch, der Nachmittag war frei und das hab ich flächendeckend ausgenutzt - mit intensiver Handyrecherche! Einmal in die lustigen reels auf instagram abgetaucht ist es um deine Zeit geschehen. Es ist wie ein schwarzes Loch, das dich in sich einsaugt und dich erst Stunden später wieder ausspuckt. Außerdem bin ich grade in einem suchtähnlichen Zustand. Malen nach Zahlen am Handy. Ich kann nicht aufhören! Das ist wie ein Strudel, dem man hilflos ausgesetzt ist. Keine Chance sich zu stoppen, bevor das Bild fertig ist. 

Alles Zeitfresser. Andere tun in ihren freien Stunden Sinnvolles. So wie Papierkram erledigen. Oder Dinge besorgen. Oder mal durchsaugen. Sehr lobendwert, ich bin stolz auf euch!
Ich muss aber Energie tanken, ganz wichtig! In den letzten Tagen und Wochen hat sich ein Gefühl in mir breit gemacht, das mir nicht gefällt. Ich bin müde. Furchtbare, lähmende und bleierne Müdigkeit. Das Aufstehen ist ultraschwer, in die Arbeit fahr ich nicht, ich prügel mich hin. Den ganzen Tag halte ich mich mit Kaffee aufrecht, bis ich Abends putzmunter aufm Sofa sitze und eigentlich ins Bett sollte. 

Eine verfahrene Situation!

Und morgen ist der schlimme Tag, der Blödi unter den Wochentagen! Die Teambesprechung, die vor kurzem erfolgreich abgesagt wurde (hurra!) wurde auf morgen verschoben (o nein!) Zu unserem Entsetzen nicht vor der Mittagspause, auch nicht nach der Mittagspause, nein - mitten IN der Mittagspause! So dass wir kurze Zeit vorher durchatmen dürfen und uns eine halbe Stunde danach irgendwo rumdrücken müssen. Geniale Planung, danke nochmal dafür, liebe Verwaltung!!
Das wird hart. I love Mittagspause! In meinem Alter braucht man sein Mittagsschläfchen und vor allem: SEINE RUHE ! 
Verflixte Axt!
Dazu kommt, dass früh morgens ein Kind einbestellt wurde. Das allein wäre akzeptabel, Kinder sind toll. Aber es kommt zu mir ins Labor, das Kind, und ich muss es stechen! Ehrlich, ich piekse jeden und alles ohne Reue, ich bin ein passionierter Blutabnehmer, aber Kinder zu stechen, das ist der blanke Horror!! Mir wird jetzt schon schlecht. Und Bauchweh hab ich auch. Jetzt echt!
Dazu kommt, dass wir zwei Fakebaustellen in der Gegend haben. Direkt bei uns gegenüber sind alle Parkbuchten gesperrt. Für die ganze Woche. Warum, weiß niemand. Keiner kommt, keiner macht irgendwas. Da ist kein Baum, der gefällt werden muss, kein Riss im Boden, kein Abgrund, der geflickt werden muss. Wollen die mal durchkehren? Hätten wir hier Parkplätze im Überfluss, wäre es interessant.
Und an der Ortsausfahrt, der einzigen übrigens, ist die halbe Straße gesperrt. Wieder ohne Grund und Hinweis. Geheimes Baustellenland. Und der Stau am Morgen zieht sich in alle Richtungen. Wie ein Lavastrom kriechen die Autos voran und alle freuen sich. Voll.
Ach ja.

Das mit dem Gewicht halten gestaltet sich auch abenteuerlicher als gedacht. Nach meinem Höhenflug war ich überzeugt, die Lage im Griff zu haben. Dann hab ich geblinzelt und stelle erstaunt fest, dass ich im Begriff bin, in alte Muster zu fallen! Panisch hab ich überlegt, wie ich dem Einhalt gebieten könnte und weißte was? Ich stricke jetzt! Dann sind meine Finger beschäftigt und greifen nicht unbedacht nach Sachen, die sie nicht greifen sollen. Eine verzweifelte Maßnahme.

Und sonst so?

Körperliche Gebrechen peinigen mich. Bedeutet, mir tut alles weh. Schlimm sind zur Zeit die Schultern, alle beide. Und der Bauch. Schon wieder. Man könnte meinen, mein Körper hat einen geheimen deal mit meinem Hirn.  Alles psychisch! Ich bin urlaubsreif, bräuchte dringend eine Auszeit. Kurz hat mich der Gedanke gestreift, mich morgen krank schreiben zu lassen. Aber nur kurz. Die Vorstellung, dem Stress, der Hektik, dem Kind und dieser verflixten Teambesprechung zu entgehen und stattdessen in eine Decke gewickelt nach Zahlen zu malen, ist verlockend. Wäre aber schon sehr auffällig.
Augen zu und durch.


Und jetzt schäle ich mich aus dieser gemütlichen Schreibhaltung und fang an, Abendessen zu kochen. Heute gibt's Fisch und Gemüse und Reis. Yummi!







Sonntag, 18. Februar 2024

das High Five am Sonntag - mit durchgreifenden Maßnahmen!

Moin!

Es ist wieder Sonntag - zack! Ich bin gerade allein im Wohnzimmer, "Wunderbare Jahre" läuft im TV nebenher und ich überlege, nachher ausgiebig zu frühstücken. Oder eher zu brunchen, ist ja schon Mittag.

Der Mann ist beim Club, der Bub schläft noch. Logisch - seine Nacht war laaang ...

Die Sonne leuchtet in mein Wohnzimmer und zeigt mir nicht nur, wie schön es draußen sein könnte im Sonnenschein, sondern auch dass ich meine Fenster mal putzen sollte!

Aber nicht jetzt, jetzt ist High Five Zeit! 

Das High Five am Sonntag fordert dich auf,
5 positive Punkte in der vergangenen Woche herauszupicken
Jeder kann mitmachen!



Gestern war ein produktiver Tag! Ich bin zwar relativ spät aufgestanden, aber dann war ich fleißig! Putzen, aufräumen, waschen, und lauter so spannende Sachen. Und ich weiß auch, warum das gestern so gut lief: Ich hab mein Handy nicht in die Hand genommen! Kein Handy - keine Ablenkung! Clever, gell?


Nachdem ich es mir in meiner Gewicht-Erhaltungs-Phase gemütlich gemacht hab, kam die Erkenntnis. Es ist zu gemütlich. Ich neige schon wieder dazu, in alte Muster zu fallen. Böse Muster, halt- und zügellos! Damit ich meine Finger beschäftige und vom Griff nach dem Keks ablenke, hab ich gestern Abend angefangen zu sticken! Gute Maßnahme gegen schlechte Angewohnheiten!


Diese Woche war ich im Geräteraum. Das Labor hab ich an unsere Elfe abgetreten, leihweise, damit sie ein bisschen trainieren kann und sicherer wird. Während ich in meinem Zimmer die Ruhe weg hatte, ab und zu ein EKG geschrieben und hin und wieder Blutdruck gemessen hab, musste die Elfe ganzschön ranklotzen. Aber ich war ständig auf Abruf, konnte ihr helfen, sie unterstützen und das ein oder andere Drama abwenden. Nebenbei hab ich schwierigen Pc-Kram in den Griff gekriegt, da bin ich ganz stolz! Gute Arbeitswoche!


Der Bub hat seine schwierige Prüfung hinter sich gebracht. Das lag wie ein Damokles Schwert über ihm, jetzt ist es vollbracht! Ob er bestanden hat, wissen wir noch nicht. Aber zumindest ist es geschafft! Er hat jetzt Semesterferien und kann sich mal entspannen!


Vor ein paar Tagen hab ich einen kleinen Jungen auf einem Tretroller gesehen. Ich hab an der Ampel gewartet und ihm zugesehen, wie er während des Fahrens in die Hocke ging und seine Getränkedose auf der Straße abgestellt hat. Dann richtete er sich wieder auf und fuhr weiter. Ich bin mir nicht ganz sicher warum, aber diese Aktion hat mich ziemlich mitgenommen. Ein 7 oder 8jähriger, der seinen Müll völlig selbstverständlich einfach liegenlässt. Bestimmt bekommt er es so von seinen Eltern oder Freunden vorgelebt. Mich hat diese Selbstverständlichkeit, diese Gedankenlosigkeit erschüttert! Und dann musste ich dran denken, dass meine Kinder das nie tun würden. Von Anfang an haben wir gelernt, Müll in den Mülleimer zu werfen und wenn der nicht vorhanden ist, in Mama's Hand, bis wir einen finden. Und ich bin sicher, dass die beiden ihren Kindern das selbe vorleben werden. Und dieser Gedanke hat mich wieder beruhigt!

***


Vielen Dank fürs Lesen! Ich mach mich dann fertig und fahr zu Oma, um den letzten Akt im Drama "Omatelefon" zu beenden! Drückt mir die Daumen, dass es funktioniert!

Ich wünsch euch allen einen schönen Sonntag!









Freitag, 16. Februar 2024

Telefonspaß

Omas Telefon ist kaputt.

Diese Info wird ein regelrechtes Drama in mehreren Akten auslösen, aber das wusste ich da noch nicht. Ich dachte, naiv wie ich von Natur aus bin, das kriegen wir schnell wieder hin.

Mitte Januar erzählt uns Oma, dass sie mit ihrem Telefon nicht mehr telefonieren kann. Auf dem Display steht "Nur Notrufe". Oma ist not amused, schließlich braucht sie ihr Telefon. Es ist ihr drittes - neben dem internen Haustelefon des Wohnstifts hat sie noch ihr Handy, mit dem sie zwar auch telefonieren könnte, aber sie möchte auch ihr Festnetz.
Wenn man schon immer Festnetz hatte, dann will man das gern so behalten.
Jetzt ist das Omatelefon ein Mobilteil mit Chipkarte auf einem Standfuß. Wir fachsimpeln, dass hier entweder der Kontakt zur Simkarte defekt ist, oder die Simkarte selber.

Ein erster Anruf bei der Vodafone Service Hotline gibt mir einen Eindruck, was mich die nächsten 4 Wochen erwartet. Eine Computerstimme möchte die Kundennummer. Zum Glück hab ich den Kontoauszug abfotografiert, da steht die Nummer drauf. Ich geb sie durch und - sie wird nicht erkannt. Die Computerfrau möchte das Kennwort. 
-keine Ahnung, was das Kennwort ist! Auch Oma weiß es nicht.

Oma wird nervös.

Sie ist überzeugt, das Telefon ist ein Handy. Wenn das Handy nicht mehr funktioniert, braucht man einen neuen Code. Den kriegt man im Lottoladen an der Ecke. Sie schickt mich dahin und ich hole einen Aufladecode - obwohl ich überzeugt bin, dass das nicht der richtige Weg ist.
Wieder zurück versuchen wir, den Code einzugeben. Es passiert nichts. Wir versuchen es erneut, und erneut, und erneut. Es passiert nichts. Entnervt bitte ich Tochter um Beistand. Bei technischen Problemen aller Art ist es immer von Vorteil, ein Kind im Haus zu haben!
Das Kind meint, so ein Code zieht nur bei Handys. Es ist aber gar kein Handy!
Tatsächlich wissen wir nicht, was es eigentlich ist! Obwohl Oma fest von ihrer Handytheorie überzeugt ist, könnte es auch ein Festnetztelefon sein - bloß ohne Festnetz. Das Ding hat nur einen Stromstecker.
Also packe ich das ominöse Telefon ein und mach mich auf den Weg zu Mediamarkt.
Es ist dunkel, es regnet, es ist Feierabendverkehr und ich bin etwas genervt. 
Nachdem ich eine Viertelstunde angestanden bin, meint die freundliche Mediamarkt Mitarbeiterin, da könne sie mir nicht weiterhelfen. Solche Simkarten Telefone gäbe es nicht mehr und neue Simkarten erst recht nicht. Sie rät mir, Vodafone zu kontaktieren.

Oma ist genervt.

Ich nehme das Problemtelefon mit nach Hause und rufe die Hotline an.
Nein, die Kunden Nr kenne ich nicht.
Ich arbeite mich durch die vielen Computeransagen und lande schließlich bei einem echten Menschen. Dieser Mensch spricht nicht nur sehr schlecht deutsch, er spricht es auch sehr schnell. 
"Sagen Sie mir die Rufnummer"
"Okay, 0911 Nummer "
"Das ist keine Rufnummer"
"Doch, das ist unsere Rufnummer"
"Das ist falsch"
"Dann telefonieren wir seit 20 Jahren falsch!"
Ich versuche wirklich, ihm das Problem zu erklären, aber es scheitert zuerst an seinem Sachverständnis und danach an meinem Akustikverständnis. Er nuschelt hingebungsvoll.
Ich meine herausgehört zu haben, dass er mich zu Vodafone schickt - also live. In Echt.
 
An meinem nächsten freien Nachmittag fahre ich quer durch die Stadt in einen der wenigen noch verbliebenen Läden des Telefonanbieters. Der freundliche Vodafone Mann meint, hier gäbe es nur Handys und Handyverträge und was ich da hab ist kein Handy. Er schickt mich zu Mediamarkt.
Der freundliche Mediamarkt Mann meint, da könne er mir nicht weiterhelfen, sowas wie das hier (abschätziger Blick auf Omas Telefon in meiner Hand) gäbe es schon lange nicht mehr. Rufen Sie die Hotline an.
Ich gebe Oma ein update.

Oma ist entsetzt!

Die Hotline. Nein, die Kundennummer kennen wir nicht. Kennwort? Gibt's nicht. Viele Fragen im Computerstimmen Labyrinth, bis ich bei einem Servicemitarbeiter lande.
Sie spricht - Überraschung! - nur gebrochen deutsch. Die Verbindung ist auch schlecht und wir reden dauernd aneinander vorbei.
Sie meint, ich bräuchte ein neues Telefon, weil dieses Modell ein Auslaufmodell sei und haut mir allerhand Angebote um die Ohren. In einem Affenzahn bekomme ich 10 verschiedene flatrates und Sparpakete und Anschlussgebühren und Vertragsklauseln vorgebetet. Ich will sie unterbrechen, was sie nicht zulässt.
Ich will doch nur wissen, wie Oma wieder telefonieren kann!

Oma kann es nicht fassen! 

Es ist kompliziert. Weder der Mann noch die Schwester noch die Kinder wissen Rat.
Ich packe das Telefon ein und fahre zu einem anderen Vodafone Laden. Der freundliche Vodafone Mann schaut mich mit einer Mischung aus Mitleid und Belustigung an und meint, da wüsste er jetzt gar nicht, ob das ein Handy oder ein Festnetztelefon ist. Aber mit Sicherheit gäbe es keine Simkarten mehr, das sei altmodisch.
Herzlichen Dank auch. 
Ich soll nach Hause fahren und die Simkarte erstmal testen, damit wir wissen, wo das Häufchen zu finden ist. 
Also fahre ich Heim und bastele mit dem Bub zusammen die Simkarte in ein altes Handy. 
Wir freuen uns zwar, weil auf dem alten Handy ganz alte Kinderfotos gespeichert sind, aber die Simkarte von Oma, die funktioniert nicht.
Also, das Häufchen liegt auf der Simkarte, definitiv!

Oma ist verzweifelt!

Also ein neues Gerät. In Oma's Wohnzimmer prüfe ich, ob da überhaupt eine Telefonbuchse vorhanden ist. Ich werde fündig und versuche, die arme Oma zu trösten. Wir sind mit der Gesamtsituation unzufrieden!
Montag bin ich wieder im Mediamarkt. Ich brauch ein neues Telefon. Der erste Verkäufer schickt mich zum nächsten, zum nächsten und zum nächsten. Keiner ist zuständig für Festnetz. Die Dinger stehen ganz hinten in einer Ecke und nach einem fachmännischen "das da" des sehr jungen Angestellten kaufe ein ganz einfaches, simples Teil für 30 Euro.

Oma resigniert.

Der Mann und ich überlegen, wie das jetzt funktioniert. Das kaputte Teil abmelden? Das neue Simpeltelefon anmelden? Muss man was kündigen? Oder umschreiben lassen?
Hotline. Kundennummer kennt der Computer erneut nicht und lotst mich durch ein Wirrwarr an Fragen, bis ich bei einer Mitarbeiterin lande, die einen sehr, sehr starken russischen Akzent hat und gern sehr schnell spricht.
Ich sage, was ich wissen will - sie sagt, was ich nicht hören will. Und auch nicht verstehe. Sie zwitschert halb russisch -halb deutsch, dass ich niemals eine neue Simkarte irgendwoher kriegen kann . Das weiß ich jetzt mittlerweile auch, mir platzt der Kragen und ich schimpfe, dass ich jetzt endlich mal eine kompetente Beratung haben möchte!!
Die Hotlinedame verweist mich auf eine Hotline und gibt mir ihre eigene Hotline Nummer.
Nachdem ich fast ausflippe am Telefon meint sie, ich soll dem Roboter in der Leitung "andere Maßnahme" entgegenhalten.
Ich wähle also zum 20. Mal diese Nummer und als ich nach der Kundennummer gefragt werde, die sowieso niemand erkennt, brülle ich "andere Maßnahme" in den Hörer. Ich werde verbunden und habe eine Mitarbeiterin dran, die zu meiner großen Freude einfach nur deutlich spricht. Ich verstehe Sie und scheinbar versteht sie mich auch, denn sie tippt und tippt und fragt mich dann
"also Sie möchten das kaputte Simkarten Telefon gegen ein normales Festnetz Telefon austauschen"?
"Ja, ganz genau!" sage ich glücklich
"Moment .. warum holen Sie sich denn nicht einfach eine neuem Simkarte?"
Gedanklich tanzt ein Trommelaffe durch mein Hirn.
"Weil mir sämtliche Mitarbeiter und Kollegen versichert haben, dass es keine mehr gibt"
"Och", sagt sie, "Bei mir geht das schon. Ich schicke eine neue Sim zu Omas Adresse. In 3 Tagen ist das erledigt und sie kann wieder ganz normal telefonieren. Mit ihrer alten Nummer!"

Fast hab ich Freudentränen in den Augen und bedanke mich überschwänglich! Ich verspreche ihr, sie in mein Nachtgebet mit einzuschließen und fahre sofort zu Oma.
Woher kommt jetzt auf einmal diese Simkarte? Gibt's da ein geheimes Depot bei Vodafone? Eine alte Truhe im Keller für solche Kunden wie mich? Kommt man da nur mit 'nem Passwort ran? Oder wird die aus dem Hut gezaubert?

Einen Tag später kommt die verheißungsvolle Simkarte an. Am Wochenende komm ich und bastel sie ins alte Telefon und dann hoffen wir, dass wir die Oma wieder glücklich kriegen!

Was für eine Gaudi!






Montag, 12. Februar 2024

der 12. in 12 Bildern

Servus!

Dass der 12. diesmal ein Montag ist, find ich prima! Mittlerweile ist es doch schon furchtbar langweilig, wenn ich schon wieder die selben, öden Arbeitsbilder poste.
Jedenfalls finde ich es öde.
Montags allerdings hab ich frei, da bin ich weit entfernt von Arbeitsfotos! Das ist gut!
Leider ist mein 12. Februar nicht besonders aufregend. Das ist schlecht.

Trotzdem hab ich 12 Bilder gemacht und die zeig ich euch jetzt! Viel Spaß!

12 Bilder des 12. eines Monats
eine Blogparade von Caro auf Draußen nur Kännchen




los gehts mit ausgiebigem, gründlichen und langem Zähneputzen




Ich hab einen Termin beim Zahnarzt. Die Freude hält sich dezent in Grenzen



der lange Weg zur Zahnarztpraxis.
Ist ja nicht so, dass ich Angst hätte vorm Zahnarzt ...



... aber ich bin heilfroh, wenn ich den Weg zurück gehen kann!
Alles vorbei, alles geschafft! Gottseidank !!!



Und weiter geht's durch einen grauen Tag bei Baustellen, Verkehr und Nieselregen




Nachdem ich beim Vodafone Laden war und mir der Verkäufer nicht das gesagt hat, was ich gerne gehört hätte, und ich schnell bei Oma eingebrochen bin, um das kaputte Telefon zu holen,
bin ich einkaufen gefahren. Heute gibt's selbstgemachte Kartoffelsuppe!
Und ich mag Joghurt! Am liebsten Bratapfel - zuckerreduziert!


Bevor ich nach Hause kann noch einen Abstecher zur Werkstatt gemacht.
Jetzt funktionieren wieder beide Lichter! Yeyy!



Endlich daheim machen wir uns die Reste von gestern. Der Bub wird kreativ!



Wir versuchen verzweifelt, die Simkarte des Telefons von Oma zu retten.
Aber das Schicksal ist gegen uns. Es wird wohl ein neues Telefon werden. Mit neuer Nummer.
Sorry Oma!


..
ein schnelles Duscherchen




Fertig! Meine 1. Kartoffelsuppe! Hab Wienerle reingeschnitten, echt fein!!



zum Erholen gibts ein paar Folgen Desperate Housewifes.
Ich mag die Serie und schau sie nochmal von vorn.
Schon wieder.




Das war's! Diesmal hab ich mich kurz gefasst, weil es schon ziemlich spät Abends ist.
Danke fürs gucken und lesen!



Sonntag, 11. Februar 2024

das Alltags-High Five am Sonntag

Gerade eben hab ich mein Mausloch Fotoalbum sortiert und bin auf die glorreiche Erkenntnis gestoßen, dass einfach nichts los ist! Seit ich das Foto der Woche posten will, passiert nix. Nichts aufregendes, was ein Foto wert wäre. Ist das zu fassen? Aber ich weiß schon, seit das Jahr angefangen hat, dreht sich alles nur um Krankheiten und Arbeit - Arbeit und Krankheiten. Schlafen, Essen, Arbeiten, Sorgen machen.

Und das lässt sich eher ungünstig auf Fotos darstellen, vor allem, wenn die Fotos für immer aufgehoben werden sollen. Kann man nur hoffen, dass mir bald mal was schönes begegnet. 

Es fehlen Glanz & Gloria in meinem Leben!

Aber ich wäre nicht die Königin der positiv Naiven, wenn ich mir nicht aus meinem grauen Alltag irgendwas positives rauspicken könnte! Ha! Pass mal auf, wie ich das hinkrieg!

5 Dinge finden, die in der vergangenen Woche positiv waren
Manchmal garnicht so leicht



Wie schonmal beiläufig erwähnt, war für Donnerstag eine Teambesprechung geplant. Die Freude hielt sich in Grenzen. Aber dann wurde sie abgesagt, spontan und aus mir unbekanntem Grund. Interessiert mich auch nicht, ich bin nur happy, dass dieser Kelch an mir vorbei ging und ich eine richtig gute Mittagspause hatte!


Das Telefon meiner Mom ist kaputt. Da es kein normales Telefon ist, hat das für mich eine Odyssee an rätselhaften Ereignissen nach sich gezogen, die anstrengend und ein bisschen nervig ist. Aber gestern hat mir die Familie versprochen, dass sie mir helfen und ich nicht mehr allein bin mit dem Problem. Gottseidank! 


Wir haben endlich die Weihnachtsdeko entfernt! Jetzt sieht das Wohnzimmer seltsam leer aus. Geputzt und entstaubt und neu dekoriert macht es sich ganz gut! Ich fühl mich wohl hier!


Gerade eben hab ich einen kleinen Spaziergang gemacht. Es fühlt sich frühlingshaft an, da sind Winterlinge, Schneeglöckchen, Vögel die zwitschern und es ist ziemlich mild draußen. Find ich schön! Und es wundert mich ein bisschen, dass ich's schön finde. Normalerweise war der Frühling nur ein Vorbote des Sommers für mich, und Sommer = Hitze, schwitzen, leiden und Schatten suchen. Das hat sich ein bisschen geändert, seit mir ständig so kalt ist. Jetzt find ich es garnicht so schlecht, wenn der Frühling kommt. Sobald es an die 20 Grad zugeht, kann ich den Ranger aus dem Winterschlaf holen und wieder mit ihm herumdüsen! Hurra!


Der Spaziergang - dass ich so locker mal leinen Spaziergang machen kann, ist relativ neu. Ich humpel nicht mehr, es tut nicht weh. Solange ich konzentriert laufe und keine verdrehten Bewegungen mache ist alles ok! Find ich super! Nur übertreiben darf ich es nicht. Aber da besteht wenig Gefahr!


Das waren meine High Five der Woche! Viel ist nicht passiert, keine Action, kein Wow und keine Abenteuer. Man arbeitet halt so vor sich hin und hofft, dass bald das Wochenende kommt.
Das Foto der Woche wird auch schwierig - seit ich die Seite aufgemacht hab, gibt es eigentlich nichts aufregendes zu knipsen! Ich denk, das wird noch besser. 
Trotzdem kannst du gern mal reinschauen! Foto der Woche
Und wenn du schonmal dabei bist, kannste auch gerne meinen Flohmarkt besuchen! Graffelkiste

Chiao, schönen Sonntag !











Freitag, 9. Februar 2024

Das freundliche Universum und der Freitags Füller

Laut genug geschimpft hab ich, das Universum hat mich nämlich erhört!

Die gefürchtete Teambesprechung fiel aus, hurra! Ich bin morgens schon grimmig aus dem Bett gekrabbelt, grimmig meinen Kaffee getrunken und sehr grimmig in die Arbeit gefahren. Dort mit Grabesstimmung angefangen, den Leuten Blut abzuzapfen, als ich mit einem Ohr die Chefin sagen höre " ... verschieben wir das".

Bling! Auf einmal sitze ich kerzengerade da. Was verschieben wir? Was? Was? Die Rundmail bestätigt meine Hoffnung, die Besprechung wurde verschoben, bis auf weiteres. 

Yeyy! Gleich war der Tag nicht mehr ganz so grau und die Patienten hatten jetzt eine viel fröhlichere Sabine! So fröhlich, wie man in einem Labor nur fröhlich sein kann.

Und weißte was? Die Pause war noch nie so schön! Sofa, Erbsensuppe und Unsere kleine Farm. Mehr braucht's nicht!

Heute ist Freitag. Der Plan für Nachmittag wäre einzukaufen und ein wahrscheinlich langes und aussichtsloses Telefonat mit dem netten Vodafonemann. Omas Telefon geht nicht mehr.
Das hat zur Folge, dass ich meinen Waldfeger nicht begleiten kann. Waldfeger geht ins Tierheim, kleine Hunde gucken. Und ich kann nicht mit!

Das ist schrecklich!

Um meine niedliche-Hunde-Wehmut zu überbrücken schreib ich heute den Freitags Füller!
Viel Spaß!


performed by Barbara auf scrapimpulse

 


1. Am Rosenmontag hab ich was ganz besonderes vor - ich geh zum Zahnarzt meines Vertrauens und lass ihn die Hütchen wieder auf die Nubsis setzen!  Helau!!
 
2. Die Kekse lachen mich an. Überall stehen Pralinenschachteln rum, jemand bringt Kuchen mit und die älteren Damen stecken mir Schokolade zu. Und ich fang an zu sabbern - als braver Diabetiker darf ich nicht! So gemein! Man muss sich einfach dran gewöhnen
 
3. Ich rieche gern Basilikum. Und Wiese nach dem Regen. Und meine Tochter. Meine Tochter riecht so gut, ich könnte sie weginhalieren!
 
4. "Nachtigall" ist mein Spitzname für meine stets singende Mitarbeiterin. Kollegin "Pinky" mag gern Pink, die "Elfe" ist unsere Azubi - dünn, zart und niedlich und "Pedanta" nimmt ihre Arbeit sehr genau.  
 
5. Es hat lange gedauert, aber seit kurzem weiß ich, dass neben der Tankanzeige im Auto ein kleiner Pfeil anzeigt, auf welcher Seite der Tankdeckel ist! So alt musste ich werden ...
 
6. Irgendwie ist der Platz mit dem Pc und dem Plattenspieler ungemütlich. Und ich weiß nicht, wie ich das ändern soll. Bald kommt der neue Laptop dorthin und ich will mich da schon länger aufhalten. Wie krieg ich die Ecke bloß gemütlicher? Für Tipps bin ich offen und dankbar!


 
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Fotos von Waldfeger aus dem Tierheim, morgen habe ich geplant, mein Wasserbett sauber zu machen, ohne in Ohnmacht zu fallen und Sonntag möchte ich die Oma besuchen! 
Oder andersrum, mal gucken :-)
 
 
 
Das war's, vielen Dank fürs Lesen, noch mehr Dank für einen kleinen Kommentar
und schönes Wochenende an alle! 




Montag, 5. Februar 2024

Teambesprechung

 Dieser Tag heute kommt mir vor wie die Ruhe vor dem Sturm. Wie ein durchatmen und Anlauf nehmen für das Drama, das da kommen wird. Mit Müh und Not hab ich mich ein bisschen von der letzten Woche erholt, da rollt schon die nächste an. Was für ein Elend! In der nächsten Arbeitswoche haben wir immer noch eine Kollegin zu wenig und am Donnerstag wird die Mittagspause gestrichen - wegen einer Besprechung. 

Das ist aus zwei Gründen fürchterlich. Punkt eins ist, die Mittagspause geht flöten!! Ich kann das nicht gut heißen, schließlich bin ich alt und brauche meine Pause! Wie soll ich sonst durchhalten bis Abends? Ich find das absolut nicht ok, einem einfach die Pause zu nehmen!! So! 
(wenn ich nachher aufstehe, stampfe ich mit dem Fuß auf und mache ein böses Gesicht)

Zum anderen: die Teambesprechung. Das bedeutet, das aktuell anwesende Team plus ein paar Verwaltungsdamen und wenn's brenzlig wird, auch noch der Chef himself, versammelt sich im Wartezimmer, nachdem der letzte Patient rausgescheucht wurde. 
Dort wird ein Bildschirm aufgebaut, ein Beamer und viele, viele, sehr viele Themen stehen im Raum um besprochen zu werden. Das blöde ist, dass die meisten Themen nicht mich direkt betreffen, ich aber trotzdem anwesend sein muss. 
Weiterhin blöd ist, dass da Argumente und Fragen fallen, die unfassbar überflüssig sind. Meistens Dinge, die man sich einfach denken kann. Die logisch sind und selbstverständlich sein sollten. Aber hier werden sie ausdiskutiert bis zum Erbrechen.
Ein bisschen wie am Elternabend in der Grundschule, nachdem eine halbe Stunde lang das Für und Wider von veganem Hortessen von den Helikoptermüttern debattiert wird.

Wir haben Mitarbeiter, die reden gern. Und noch lieber hören sie sich reden. Das bedeutet, alles kommt zur Sprache, wir übrigen Kollegen werden in Grund und Boden geschwafelt.
Manchmal würde ich auch gern was sagen oder fragen, das lass ich aber schön bleiben. Nachdem ich sowieso keine Chance hab, überhaupt zu Wort zu kommen, motiviert mich das kein bisschen. Und falls der unwahrscheinliche Fall doch mal stattfindet und ich was sagen darf - wird der Satz mittendrin abgewürgt. Jemand fällt mir ins Wort und nimmt mir meine Redezeit knallhart weg. Das ist absolut sicher. Ich kann mich nicht erinnern, jemals in den 25 Jahren, die ich in dem Verein dabei bin, ausreden zu können. 
Die angedrohte Stunde wird oft überschritten, weil manch motivierte Mitarbeiterin immer noch eine Frage hat, wenn der Chef fragt, ob jemand noch eine Frage hat. Während ich gedanklich "bitte nicht bitte nicht" runterbete, mich komplett verkrampfe und die Luft anhalte, kommt Kollegin Pedanta um die Ecke und haut ihre Fragen raus. Wiedermal Dinge, die man sich mit gesundem Menschenverstand eigentlich denken kann. 
Es zieht sich wie Kaugummi. 
Ungünstig ist auch, dass mein Körper denkt, er hätte Mittagspause und so fällt er ab 13 Uhr automatisch in den Ruhemodus. Was bedeutet, dass mir regelmäßig die Augen zufallen und ich kurz vorm einpennen bin. Da kann ich noch so viele Kaffees trinken, wie ich will. Es hilft nicht. 
Und peinlich ist es auch, wenn ich offensichtlich wegnicke während die überaus wichtige Abrechnungsmethode für den verzwickten Furz des Privatpatienten besprochen wird.

'Tschuldigung.

Im Endeffekt bringt mir persönlich so eine Teambesprechung herzlich wenig. Offizielle Änderungen bekomm ich per mail, die lese ich, drucke es mir aus und weiß es dann. Fertig. Das, was ich wirklich wissen will, krieg ich schon irgendwie mit. Selbst wenn ich frage, verhallt das im Wind. Hab mich dran gewöhnt.
Insofern freu ich mich tierisch auf Donnerstag Mittag. Der einzige Hoffnungsschimmer derzeit kommt in Form von Urlaub, in dem sich Kollegin Pedanta derzeit befindet. Das entspricht etwa 55% weniger Diskussion als üblich. 
Drückt mir die Daumen! 




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Sonntag, 4. Februar 2024

High Five am Sonntag - auf Notstrom

Ist grad nicht allzuviel los im Mausloch, gell? Ganzschön ruhig hier. Kein Lüftchen regt sich, Grillen zirpen und ein Grasballen rollt durch. 
Aber das Mausloch ist nicht verlassen worden oder stillgelegt oder gar hinterrücks ermordet - ne, nee! Es hat nur grade Ruhepause.
Und woran liegt's? An mir natürlich. 
Jetzt gilt es, den Grund heraus zu finden. Warum ist das Mausloch so still und leer?
Ist es, weil die Verantwortliche 
  • A - das Mausloch vergessen hat und auch sonst ziemlich ignorant rüberkommt
  • B - stinkefaul ist
  • C - woanders ihr Unwesen treibt
  • D - viel zu müde ist und nur noch "Malen nach Zahlen" kann 
Wer sich traut, darf sein Voting in die Kommentare schreiben. Die richtige Antwort gewinnt ein hübsches Bild.

Nachdem ich mich für mein Baby verantwortlich fühle und wenigstens Sonntags keine Aussetzer haben möchte, schreib ich jetzt und hier das legendäre

ich suche mir 5 Punkte
die vergangene Woche positiv waren


Am Montag hab ich den freien Tag geopfert und in der Praxis ausgeholfen. Wir sind chronisch unterbesetzt und auf jede helfende Hand angewiesen. Es war voll, laut. stressig und anstrengend. Aber ich hab mich trotzdem gut gefühlt, weil da so ein Team-Gefühl dabei war! Wir lassen uns gegenseitig nicht hängen. Das ist durchaus positiv!

Mir ist wiedermal bewusst geworden, was das für ein schönes Gefühl ist, abends gewaschen, geputzt, gestriegelt und gecremt ins Bett zu schlüpfen und das herrlich lustige Buch in die Hand zu nehmen! Für einen Moment ist die Welt ok!

Tochter schlägt sich tapfer! Rennt von einem Arzt zum nächsten, lässt alle möglichen Behandlungen, Verbiegungen und Verrenkungen über sich ergehen und tut alles, was nötig ist. Ich bin stolz auf dich, Spatzl!
Ich bin überhaupt stolz auf alle "Kinder" in meiner Herzumgebung - der Bub ist ein echter Gentleman, charmant, zuvorkommend und liebevoll! Die Lieblingsnichte meistert ihren Alltag in der Ferne, obwohl sie es alles andere als leicht hat. Die Fee ist fleißig, fleißig, fleißig und TOLO kümmert sich super um Tochter! Ihr macht eure Sache echt gut! 
>gedanklicher Applaus<
Viele haben in dieser Zeit mit irgendwas zu kämpfen. Und meine Mama kämpft gegen die Folgen der Schlaganfälle. Die Reha läuft noch eine Woche, sie macht alles mit und lässt sich nicht unterkriegen! Obwohl es unheimlich nerven muss, wenn man nicht so kann, wie man will und wie man es gewohnt ist! Sie beißt sich durch und macht das beste draus! 
Oma, ich feier dich! Alles wird sich wieder ändern, es braucht nur Zeit und Geduld. Und bis dahin helf ich dir gern!

Trotzdem ich nicht viel auf die Reihe krieg und das Gefühl hab, mein Tag besteht nur aus Arbeiten und regenerieren von der Arbeit für die Arbeit, reißt mich das Mausloch für das High Five mal kurz aus der Lethargie. Weißt, wenn ich sonst nichts auf die Reihe krieg - das High Five am Sonntag bringt mich zum Schreiben. Ich find das grade richtig gut! 
Hoffentlich normalisiert sich mein Alltag mal wieder und lässt mir ein bisschen Energie übrig fürs Mausloch. Und für sonst irgendwas!!



Das war's schon. Danke fürs Lesen - die Sabine (müde, leer, hungrig und kalt)











Sonntag, 28. Januar 2024

High Five am Sonntag - alles voller positiver Teilchen!

 Die Woche ist geschafft. Ich würd gerne mal eine Woche erlebt haben sogar vollbracht, anstatt sie immer nur schaffen zu müssen! Im Prinzip hangel ich mich von Wochenende zu Wochenende. Schade eigentlich, das gibt viel verlorene Lebenszeit. 
Ein Desaster.
Es sein denn, man betrachtet es durch die "High Five Brille" und finde so immer wieder schönes, positives. Irgendwas, was dem Tag den Schrecken nimmt. All die kleinen positiv geladenen Teilchen packt man dann auf ein Häufchen und voilá - das High Five am Sonntag ist fertig!
Alles halb so schlimm!
5 Punkte, die vergangene Woche positiv waren



  • Ein schöner Samstag Abend! Der Opa hat alle zum Essen eingeladen. Zum Glück mag der Opa die Griechen, also gab's feines griechisches Essen. Zumindest, was die Deutschen darunter verstehen (haha) Ich war glücklich mit meiner gefüllten Paprika.
Happy Birthday, Opa!

  • Heute scheint die Sonne! Und erst, wenn einem die Sonne ins Gesicht scheint, merkt man, wie sehr sie einem fehlt! Der Mann und ich sind gerade um die Häuser gezogen und nachher besuche ich Oma, vielleicht gibt's nochmal einen kleinen Spaziergang!

  • Oma wohnt in der Nähe vom Tiergarten. Zwischen Tiergarten und Oma ist ein Wald. Jedesmal, wenn man bei Oma ankommt und tief einatmet, riecht man die Waldluft! Es ist wirklich schön! Außerdem blühen bei Oma schon Schneeglöckchen und Winterlinge! 

  • Ich hab zugesagt, an meinem freien Montag zu arbeiten. Nein, das ist nicht positiv. Aber das Gefühl, was Gutes getan zu haben, das ist sehr positiv! Gute Tat: check!

  • Eine Patientin, eine von den süßen, kam zu mir ins Labor. Und steckt mir eine Geschenktüte zu. Drin ist eine Packung Kekse, ein kleiner Schokonikolaus und ein Umschlag. Sie kommt ganz nah und entschuldigt sich (!), dass sie über die Weihnachtszeit nicht da war - deswegen gibt sie mir jetzt das Geschenk. "Bleim's fei 'gsund, mir braung Sie no!"
Manche Omi's sind so goldig !!!! 


Siehste, das war's schon! Alles voller positiver Teilchen! Was reg ich mich auf? Think pink!

Und morgen wieder in die Tretmühle zurück - ich freu mich riesig.











Cute Rat