Mausloch

Servus! Das Mausloch ist mein öffentliches Tagebuch.
Mein Refugium. Meine Höhle. Mein Ventil. Viel Spaß!

Blogparade zum mitmachen!

Sonntag, 13. September 2026

das 12 von 12 wird geflutet

 Ein Tag zu spät, aber immerhin jetzt - mein September 12 von 12 ist da! Hurra!

12 Fotos vom Tag
eine Mitmachaktion von Caro auf draussennurkaennchen.blogspot.com



Dieses Format liegt mir schon irgendwie am Herzen, also wird am Samstag geknipst auf Teufel komm raus! Diesen Monat hab ich sogar ganz hübsche Motive, besser als ein Arbeitstag, wo es auf Fotos von Nadeln und Blut und so Zeug nur so wimmelt. Ich entschuldige mich schon mal im Voraus, es sind offensichtlich mehr als 12 Bilder. Ich war wieder zügellos ..

Dieses Mal gibt es einen Ausflug ins Umland, über Feld und Wiese quer durch den Wald fahren wir zu dritt nach Krottenbach. Das liegt hinter Eibach. Das wiederum gehört zu Nürnberg. Nürnberg ist Startort.

Ich war einmal dort, zusammen mit den Schwiegereltern und Thona, als in diesem riesigen Gartencenter ein Ginkofest stattfand. Damals war ich begeistert vom Umfang und der Gestaltung dieses Centers. Ähnelt eher einer Parkanlage als einem Verkaufsort. Es gibt ein Café, eine Orangerie für Innenpflanzen und mächtig viel Fläche für alle möglichen Außenpflanzen, von denen ich viele noch nie gesehen hab.

Der Tag beginnt verdammt früh für einen Samstag, nämlich um 8. Ich prügel mich aus dem warmen Bett, stabilisiere mich mit Kaffee und schleich mich dann ins Bad.

1


Oma kriegt jeden Sonntag von mir ein paar hübsche Sachen, diesmal eben schon am Samstag. Ich hab zwar nicht Kuchen und Wein für die Großmutter, aber immerhin einen Kaffee, Fotos und eine Büchse mit Kohlrabi zum Knabbern. Und ein paar Leckerlis.

2


Waldfeger kommt und wir sammeln Oma ein. Müde sind wir alle drei, aber ich freu mich auf den Tag. 
Eine halbe Stunde Fahrt, kaum sind wir aus der Stadt raus, wird es ländlich. Es riecht sogar nach Bauernhof, ich mag das! Das Wetter ist super, ein Parkplatz ist frei und das Café lädt zu einem Startkaffee ein.
Ein phänomenaler Apfelbaum steht vor dem Eingang der Orangerie, auf der anderen Seite der Tische ein Gießkannenbaum.
3


Wir betreten das Gelände und geraten aus dem Stand in Verzückung! Überall Pflanzen!! Erst die kleinen, dann die Riesen, das Arenal ist in Bereiche eingeteilt. Es gibt auch einen Wegweiser, der uns auf vielen, sehr vielen kleinen Wegen durch diese tolle Pflanzenwelt führt. Vorbei an japanischen Riesenbonsais, Unmengen verschiedener Ginkobäume über die Rhrododendronwelt, Stauden und Bäumchen und was nicht alles! Wir sehen einen Blauglockenbaum, der zwar nicht blüht, aber unglaublich weiche, große Blätter hat. Da ist ein Taschentuchbaum, ein Spindelstrauch, ein Perückenstrauch, Pampagras und Lampenputzergras. Wer sich solche Namen ausdenkt, bleibt wohl ein Geheimnis.
All die Gräser und Sträucher werden unterbrochen von großen, mächtigen Bäumen, kleinen Bänkchen und Spielbereiche für die Kiddies. Es gibt eine Feuerstelle für Gruppen, die mit Gitarre unterwegs sind, kleine Teiche und eine Hüpfburg. Gartenbrunnen plätschern einen in totale Entspannung, Rosen blühen nebenan und wilder Wein darf genascht werden. Es ist richtig schön hier!
Schau:

4


4a
4b

die Blätter der Blauglocke sind weich wie Samt

4c

4d

4e
4f

4g


4h


4i
4j


4k

nur 2 Haselnüsse für Sabine

4l


5


6


7

wenn ich mir den zu Hause einpflanzen würde, würde ich da wohnen, wo der Pfeffer wächst!

8


Unsere Runde beendet ein Abschluss im Café, das uns zwar nicht den erhofften Flammkuchen serviert, dafür aber traumhaft leckeren Schokoladenkuchen! Jaa ich darf nicht, aber ... Schokoladenkuchen!!!! 
Übrigens hat dieses Café Flora echt feine Kuchen in der Auslage. Gucken darf ich.

9

Entspannt, glücklich und voller Schokokuchen steigen wir ins Auto und fahren gemächlich nach Hause. Die passende Playliste: Heimfahrt

Wieder daheim hat mich der rauhe Alltag wieder, ich werf eine Waschmaschine an, sortiere Shirts in den überfüllten Schrank und setze mich an den Laptop.

10


11


Ein Paket ist angekommen, das ist super! Da ist ein Laptop-Tischchen fürs Knie drin! Das brauch ich, weil Tochter's altes Zimmer ja bezugsfertig ist und einen hübschen, roten Sessel hat. Da kann ich dann sitzen und schreiben und Platten hören und herumwohnen, während der Mann unten entspannt alle möglichen Sportübertragungen im TV sehen kann. Win-win!

12

Später am Abend kommt der Bub zu Besuch, ein Zwischenstopp zwischen zwei Kinofilmen. Er erzählt unheimlich viel, es ist immer wieder spannend zu hören, was die Kinder so treiben die ganze Zeit. Während die Fee auf einer Gala in Göttingen weilte mit anschließendem Rap-Konzert. Und der Bub zieht weiter, holt sich einen Burger und schaut sich nachts einen Horrorfilm an.
Wir spießigen Eltern essen zu Abend, es gibt Kartoffel-Hack-Auflauf mit Feta (boah!!) und eine Folge Misfits. Bis ich hundemüde ins Bett falle.

Also. Sorry nochmal wegen der Bilderflut, ich konnte nicht anders.
Danke fürs Durchhalten!

Mal ganz fix die High Five der Woche

Frisch geduscht und mit Kirchenglockengebimmel im Hintergrund möchte ich jetzt die High Five der Woche ins Mausloch bringen!

Das muss heute fix gehen, weil ich auch noch das 12 von 12 schreiben muss, schließlich ist das heute und ich muss UNBEDINGT dabei sein!

Hier sind also die 5 schönsten Momente aus der letzten Woche!

 

5 positive Momente
aus der vergangenen Woche herausgepickt


1. Es herbstelt gewaltig, mit ein bisschen Glück ist der letzte Affenhitze-Tag überstanden und die schöne Zeit kann beginnen! Gestern hab ich mir ein Strickjäckchen geholt, weil es mir draußen zu kühl war und musste andauernd glückselig grinsen!

2. Ein Ausflug nach Krottenbach zum Grünen Zentrum Schopf mit Oma und Waldfeger war mein Wochenhighlight! Dieses Gartencenter ist riesig, wie eine Parkanlage mit vielen verschlungenen Wegen und unfassbar vielen Pflanzen! Wir fühlten uns wohl da, es gab ja so viel  zu entdecken! Ein Auszug aus den vielen Fotos kannst du im 12 von 12 sehen, wenn du möchtest. (Wenn es endlich im Blog auftaucht)

3. Freitag hatte ich sturmfrei. Der Mann zog mit seinem Bestie zum Club und zum Volksfest und kam erst spät nachts wieder heim. Sorry, lieber Mann, ich liebe dich sehr, aber geweint hab ich nicht :) Ich hab mir den Abend verschönert mit lauten Oldies, viel Mausloch, viel lesen, Enola Holmes und Spaghetti mit Tomaten. Hätte dich eh nur genervt, ich hab mitgesungen!

4. Die riesengroße Mega-Nerv-Baustelle rund um das Frankencenter ist endlich beendet! Das bedeutet, dass ich nun wieder einfach geradeaus fahren kann, wenn ich arbeiten muss, ohne den großen Umweg. Ohne ausweichen auf den Fahrradweg mit dem Roller, obwohl man das gar nicht darf, ohne im Stau stehen und ohne viel zu früh das Haus verlassen zu müssen. Super!

5. Beide Kinder hab ich diese Woche gesehen! Tochter kam zu mir in die Arbeit und der Bub kam am Samstag kurz zu Besuch vorbei. Mit Kinderkontakt geht's mir gut! Außerdem bin ich beruhigt, weil ich eine Idee für den Bub Geburtstag hatte - grade eben! Gutes Gefühl. Dem Bub geht's prima, er hat hier einen kurzen Zwischenstopp gemacht auf seinem Kinomarathon. Es ist Kinofest, der Eintritt verbilligt. Nachts saß er dann im Horrorfilm "Obsession". Mein Kind geht nachts alleine in einen harten Horrorfilm - nein mir geht's gut, danke.



Weitere High Five der Woche:

Sari von heldenhaushalt.de



Freitag, 11. September 2026

Bloggerschnack im September

 


Moin! DAS ist der Blick, den ich jetzt gerade hier vor mir habe! Lässt sich aushalten. Ein bisschen Wind lässt die Franken-Fahne klappern, die letzten Sonnenstrahlen treffen ein und der Kaffee schmeckt gut.

Es ist Freitag. ENDLICH! Wochenende, freie Zeit, sturmfrei :) Ich bin durchaus zufrieden!

Und weil ich mich so wohl fühle, schreib ich was ins Mausloch. Eigentlich sollte es der Freitags Füller sein, allerdings ist Barbara, die Betreuerin dieser Aktion, so sehr von den Ereignissen 9/11 erschüttert, dass der Freitags Füller diesmal ausfällt. Verständlich und nachvollziehbar.

Deswegen gibt es hier jetzt den Bloggerschnack.


Der Bloggerschnack ist eine monatliche Mitmachaktion aus dem Forum bloghexe.de
Es gibt immer ein neues Thema, das man verarbeiten kann.
Wenn man mitmachen möchte.

Thema im September: 
Was ist mir an meinem Blogdesign wichtig?


Mein Blogdesign. Eins vorweg, ich bereue es bitterlich, dass ich mich damals für ein vorgegebenes Format wie blogger entschieden habe. Und keine eigene Seite gestartet. Damals war mir der Sinn einer eigenen Domain nicht bewusst, ich dachte mir, warum für was bezahlen, wenn ich es auch gratis haben kann?!
Schön blöd, die Sabine.
Jetzt ist mein Mausloch schon 15 Jahre alt und umziehen steht außer Frage. Zuviel Zeugs im Mausloch. Damit muss ich jetzt eben klar kommen, vor allem in Designfragen hab ich nicht viel mit zu reden, ist ja alles vorgegeben.
Man kann den Hintergrund wählen, das Layout, die Kategorien. Na immerhin.
Zu Anfang war das Mausloch noch rosa. Aus irgend einem Grund. Rosa und ziemlich leer, da gab es nur die posts, die wiederum im Rückblick etwas seltsam waren.
Das süße Leitbild hab ich von Kollegin Pinky!

Nicht, dass ich mich auskennen würde, aber mit der Zeit hab ich das Mausloch nach und nach umgestaltet, im Rahmen meiner Möglichkeiten.
Der Hintergrund hat jetzt ein interessantes Orange - ich mag Orange, das hat so was positives. Das Design nennt blogspot "Awesome Inc. Groovy"  -  cool, oder?
Außerdem hab ich eine Sidebar eingerichtet, Gadgets hin und her geschoben und Kategorien erstellt. (Ich muss immer wieder umschalten um die Fachbegriffe zu lesen, *hust)
Da haben wir zum Beispiel das "über mich", mit dem ich aber nicht ganz zufrieden bin.
Es gibt die Mausloch Musicbox mit meinem aktuellen Suchtlied, eine Kategorie Spielchen wie das Mausloch-Bingo, den 12tel Blick, schöne Fotos, tolle Bücher, das Couch Kino mit meiner gegenwärtigen Serie, das aktuelle Buch, der Zweitblog "Frau Gloria" ist vermerkt und eine Übersicht mit all meinen Blogaktionen.
Und die Follower. Es sind nicht viele aber ich bin dankbar für jeden einzelnen!
Da hab ich mal fix alles aufgezählt, was du sowieso selber sehen kannst.
Genial, Sabine

Um genial zu bleiben, weiter unten auf der Mausloch Startseite kann man meine Blogroll sehen. Ich weiß bis heute nicht, warum das Blogroll heißt, es ist einfach eine Liste mit den besonderen Blogs, die ich gut finde. 
Weiterhin ist da ein Blog Archiv mit all meinen Beiträgen, nach Jahren sortiert und die beliebten Artikel. Wobei ich mich schon frage, warum grade die beliebt sind. Aber was weiß ich, bin ich doch froh, wenn überhaupt gelesen wird, was ich da so zusammenschreibe.

Vor 15 Jahren war in der Fußzeile des Blogs ein virtuelles Aquarium installiert. Wenn man da reinklickte, bekamen die Fische Futter und haben sich drauf gestürzt. Blogspot hat das aber wieder entfernt. Schade!

Im Großen und Ganzen gefällt mir das Design vom Mausloch. Auch wenn ich einiges ändern würde, wenn ich könnte. 
Wichtig ist, dass es übersichtlich ist. Bei manchen Blogs bin ich maximal verwirrt und kann vor lauter Design keine klare Linie erkennen. Dann weiß ich nicht, wo ich hinklicken muss und verzieh mich wieder.
Andere Seiten sind so dermaßen klar konstruiert, dass es an Minimalismus grenzt. Das wär mir zu kühl. Ein bisschen kuschelig soll es schon sein.
Wichtig ist mir auch, dass es nicht langweilig im Mausloch ist. Das wäre der Super-GAU! Mit meinen vielen Aktionen und Seiten könnte man ein Weilchen hierbleiben, wenn man möchte. Und ich würd mich dann freuen!

Es wäre interessant zu erfahren, wie du das Design vom Mausloch so findest.
Gib mir Noten!

6 fürchterlich! Ich leide!  
5 akzeptabel aber ausbaufähig   
4 passt schon, du kannst ja nichts dafür  
3 ganz gut, man kann es entspannt angucken  
2 prima! Das hast du gut gemacht
1 genial, totale Begeisterung! Hast du Sekt da?






Noch mehr Bloggerschnack mit dem Design-Thema:

Saphirija mit weltenwanderer.blog
Frank mit msblogplus.de
Tati mit tatjliebt.de








Montag, 7. September 2026

Projekt 52 - September, die erste

 

52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de





Hallo September! Hier ist das erste Thema für diesen Monat: Kontrast

Hier hätte sich ein schöner Farbkontrast angeboten, das wäre sicher ein hübsches Foto geworden. Zum Beispiel mein neues Geschmeide, das aus runden Schmucksteinen in den Tönen Blau und Blaugrün besteht - im Kontrast zu einem Hellgrünen Shirt. Oder die hübsche lila Blume vor der weißen Wand im Garten.

Dann war ich aber auf dem Volksfestplatz unterwegs. Dieses Jahr gab es eine 200-Jahr-Feierlichkeit, im Rahmen dessen wurden all die alten, fast schon historischen Orgeln ausgestellt.
Ich mag diese Jahrmarktsorgeln! Schon als Kind stand ich fasziniert davor und auch heute haben sie ihren Reiz nicht verloren. Tatsächlich war das ein Zuschauermagnet! 
Sobald eine der mechanischen Lochblatt-Orgeln losgeht, sammeln sich die Leute davor und staunen angemessen. Figuren, die sich minimal bewegen, die vielen Orgelpfeifen, Trommeln und Glockenspiele und das Bewusstsein, wie alt diese Dinger sind, das ist schon beeindruckend.
Viele stammen von Ende 19. Jahrhundert bis aus den 1930er Jahren, diese Orgelmusik ist für mich der Inbegriff von Kirmes.
Der Kontrast dazu ist ein modernes Fahrgeschäft, der Bayern Tower. Ein 90 Meter hohes Kettenkarussell, hochmoderne Technik. Neonblau, blinkend, brüllend lauter Techno und sehr mutige Fahrgäste.
"Bayrischer Marsch" gegen "utz utz utz utz" - mehr als 130 Jahre dazwischen.
Ich finde, das ist ein ganz schöner Kontrast!



Menschen wurden von KI entfernt





Sonntag, 6. September 2026

Eine kleine Pause? Okee!




Es ist Zeit für eine kleine Blogparade. 


Die liebe Christina Reinisch vom Blog deinkoerper-deinweg.de hat eine ins Leben gerufen, das bietet sich an.

Es geht um Pause.

Machst du Pausen? Erlaubst du dir Pausen? Darfst du Pausen? Wie wichtig sind Pausen?

So viele Fragen.
 
In der Schulzeit hab ich den Pausengong sehnlich erwartet. Jetzt warte ich sehnlichst auf die Mittagspause. Ohne die kann ich nicht weiter funktionieren. Das war aber auch schon mal anders.
Klar, wenn du jung bist, brauchst du nicht so viel Pause wie jetzt im gesetzten Alter.
Damals hab ich meine Mittagspause damit verbracht, mit einer Freundin herum zu ziehen und kichernd irgend ein ungesundes Zeug zu essen. Auch nach der Arbeit wurde keine richtige Pause gebraucht, da zieht man durch die Kneipen und hat Feierabendspaß.
Das ist lange her.
Mein Alltag sieht jetzt anders aus. Mittags hechte ich aufs Sofa um ein kleines Nickerchen zu  machen. Das ist überlebens wichtig! Ich werde stinksauer, wenn einem Verwaltungsfuzzi wieder mal eingefallen ist, dass die Schulung/Besprechung/Meeting ja locker auch IN der Mittagspause stattfinden kann. Easy Peasy.
Dann sitze ich im Stuhlkreis und mir fallen die Augen zu - weil mein Körper denkt, ich hätte Mittagspause. 

Pause = Pause
 
So wichtig! Mit zunehmenden Alter wird die Pause für mich immer relevanter.
 
Wenn ich mal fleißig bin, muss ich irgendwann einen break machen und mich für ein Päuschen irgendwohin setzen. Kurz durchatmen, entspannen, Kraft tanken.
Wenn ich nicht fleißig bin, muss ich mich genauso unbedingt irgendwo hinsetzen und eine nicht verdiente Pause genießen.
Muss man sich Pausen immer erst verdienen? Warum?
Ich kann auch schöne Dinge unterbrechen und brauche mich niemand zu erklären. Wenn ich viel lese, kann ich locker Pause machen und was trinken. Oder nachdenken. Wenn mir das Zuhören bei einer Schulung zu anstrengend wird, kann ich ganz einfach kurz raus gehen und atmen. 

Ganz rebellisch sage ich: Ab einem gewissen Alter brauch ich niemand Rechenschaft ablegen und kann Pause machen, wann und wo ich will. Da reichen auch 2-3 Minuten. Mich kurz an ein Fenster stellen und in die Weite gucken. Oder aufs Klo retten und mal eben die Augen schließen. Zur Not hab ich immer noch meinen imaginären Strandkorb, in den ich mich mental zurückziehen kann. Das wirkt Wunder!
So nämlich!
Und das mach ich auch. Das ist wichtig! Kleine Ruhepausen im Alltag, wertvoll und wichtig. Das bin ich mir wert, wer kümmert sich um mich, wenn nicht ich selber?

Ich kenn einen, der macht keine Pausen. Der Platzt vor Tatendrang und powert durch, von früh bis spät. Demensprechend erledigt ist er dann auch, ich weiß nicht, ob ich das gut finde. Toll, wenn die Dinge fertig werden, wenn alles erledigt ist. Aber nicht zu jedem Preis.
 
Es muss unbedingt fertig werden vs. Immer mit der Ruhe! 
 
Fakt ist, ich liebe Pausen! Sei es von der Arbeit, der Schulung, einer Einkaufstour, einem Spaziergang, einer Aufräumaktion, politischen Themen oder einer Reise. Pausen stärken mich. Und auf mich selbst zu achten find ich nicht verkehrt! 




Die High Five der Woche - mit Steckerlfisch

Ein wunderschöner Tag mit blauem Himmel und Wattewölkchen, ein mittelfröhlicher Wind und ein Becher Kaffee. 

So schaut es momentan aus, kann man doch lassen, oder? Es ist Samstag, die Waschmaschine arbeitet, die Kartoffeln kochen vor sich hin und ich hatte heute schon Waldfeger-Kontakt. Alles prima!

Fast. Kennst du dieses leise, nagende Gefühl, wenn du weißt, die anderen feiern grade und haben Spaß - während du (wieder mal) außen vor bist? Wenn du denkst, zu langweilig zu sein oder vielleicht sogar eine Belastung? Diese Gedanken schwurbeln grade in meinem Kopf herum und beschäftigen mich. Ich will nicht beleidigt sein oder aufdringlich, aber es nagt schon ziemlich. Die Konsequenz ist, sich diskret zurück zu ziehen und den anderen trotzdem viel Spaß zu wünschen. Und zu akzeptieren, dass ich nicht relevant bin.
Fazit: Shit happens!

So what! Man muss auch gönnen können. Motivationslied

Ich konzentriere mich mal wieder auf das Gute. Denn wir wissen, das Gute gibt's immer und es lauert überall


5 positive Momente
aus der vergangenen Woche herausgefiltert



Zum Ersten
Die 1. Arbeitswoche nach dem wunderbaren Urlaub hab ich geschafft. Und es war sogar ganz ok, die Stimmung schien überwiegend positiv und so schlecht wars auch nicht, die Nasen mal wieder zu sehen. Außerdem tut ein bisschen Struktur und Regelmäßigkeit im Alltag ganz gut. Nur das frühe Aufstehen, damit werde ich mich wohl nie anfreunden

Zum Zweiten
Die Tochter feiert ihren Geburtstag an diesem Wochenende mit einem Haufen Freunden in einem gemieteten Haus. Während sich rings umher nur Feld und Wald befinden, können die "Kinder" sich austoben, spielen, feiern und ihr junges Leben genießen! Ist das nicht toll? Ich freu mich sehr für sie, das hat sie super organisiert! Von ihrer Bestie gab es sogar eine Foto-Torte mit einem süßen Kinderbild von Tochter. Schöne Idee!

Zum Dritten
Der Mann und ich gingen Freitag aufs Volksfest. Es gab dieses Jahr ein Jubiläum: 200 Jahre! Also das Nürnberger Volksfest. Neben den üblichen Fahrgeschäften und Buden standen da viele Attraktionen aus vergangenen Zeiten, unter anderem ein übertrieben großes Karussell mit alten Holzpferden. Ganz viele historische Orgeln, eine Ausstellung von antikem Volksfestequipment, Fotos, Berichte und Miniaturen. Es gab eine Akrobaten Nummer mit Motorrädern auf dem Hochseil und aus einigen Ecken kam die Musik aus den 80ern. Es war voller als sonst, viel mehr geboten, überall Lichter und Musik und Leute.
Totale Reizüberflutung!
Aus dem geplanten Kurzbesuch wurden dreieinhalb Stunden. Außerdem hatten wir eine Premiere! Nachdem wir Jahr um Jahr an der Fischbräterei vorbeimarschiert sind, wurde diesmal eingekehrt. Zum ersten Mal holten wir uns eine geräucherte Makrele. In dem kleinen integrierten Biergarten zerlegten wir den Fisch und waren überrascht, wie lecker der ist! 
Mitten unterm Essen gingen alle Lichter aus - wir hatten vergessen, dass es heute ein Feuerwerk gibt! Mit der Handytaschenlampe wurde die Makrele gar verputzt und dann ging es los. Von unserem Platz aus hatten wir tatsächlich eine ganz gute Sicht auf das Spektakel. Sehr angenehm, ein Feuerwerk im Sitzen bei Räucherfisch und Radler! Die Knallerei erzeugte einen beeindruckenden Widerhall im Colosseum, wir waren ganz fasziniert. Ein sehr schöner Abend!

Zum Vierten
Dienstag Abend war die Heimfahrt richtig schön. Die Sonne schien, blauer Himmel und moderate Temperaturen. Die Arbeit war geschafft, gutes Gefühl, und mit dem Ranger musste ich einen Umweg fahren - wegen Riesenbaustelle. Dieser Umweg führte mich an einem großen Waldstück vorbei und es roch phantastisch nach Tannen und frischem Grün. Etwas weiter stand da das Lebkuchenwerk, es duftete intensiv nach Lebkuchen und Weihnachten! In der Siedlung wurden Rasen gemäht und auch das roch super nach frisch gemähtem Gras. Ich liebe es, wenn ich auf dem Roller so schöne Düfte wahrnehmen kann. Da hab ich mich spontan gefreut!

Zum Fünften
Kino! Wiedermal waren wir im Kino, diesmal gab es das Steckerfischfiasko. Ich mag die Eberhofer Filme, vor allem in diesem Luxuskino! Sitze wie ein Sofa, freie Sicht und schönes Ambiente. Der Film selber war zwar nicht der beste Eberhofer, aber gefallen hat's uns trotzdem. Anschließend gab es einen Spaziergang durch den Sommerabend zum Hauptmarkt, um uns von einem beliebten Italiener zu verabschieden. Das Provenza schließt, weil der Besitzer in den Ruhestand geht. Das soll nicht die einzige Verabschiedung gewesen sein, wir müssen mindestens noch einmal hin. Im Provenza gibt es feine Pizza und ziemlich authentisches, italienisches Essen. Und Oliven, die einen glücklich machen!


Wer möchte nicht ein Kuschel-Skelett gewinnen?!









Ein Karussell-Oldtimer, selbes Bj. wie ich ... danke auch!


















Weitere High Five der Woche:
Cute Rat