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| 5 positive Momente aus der vergangenen Woche herausgepickt |
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| das ist Lachs und Zander und Garnelen und Spargel und 1 Bohne und Pilze und irgendwas |
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| 5 positive Momente aus der vergangenen Woche herausgepickt |
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| das ist Lachs und Zander und Garnelen und Spargel und 1 Bohne und Pilze und irgendwas |
Das Handy klingelt, ich sehe, dass es meine Mama ist und muss sie leider wegdrücken, weil ich grade im Blutrausch bin. Gefühlt der ganze Stadtteil steht Schlange bei mir vor dem Labor zum Blutabnehmen. Aber der Anruf geht mir nicht aus dem Kopf! Warum ruft mich Mama in der Arbeit an? Ist was passiert??
Sobald ich 5 Min Luft habe, rufe ich zurück, mit einem nervösem Gefühl.
Mama geht ran - ihre Eieruhr ist kaputt gegangen, sie bräuchte eine neue.
Eine Eieruhr also. Ich will ihr eine besorgen. Gleichzeitig könnte ich das schöne Wetter ausnutzen und die neuesten Mausloch pdf's ausdrucken lassen. Ich starte den Ranger und fahre fröhlich zum Copyshop meines Vertrauens - der plötzlich nur noch bis 14:30 Uhr aufhat. Es ist drei. Danke.
Na gut, in der Gegend ist ein Billigfritze, da kann ich dann wenigstens die Eieruhr besorgen. Dachte ich. Ich betrete den Laden voller Ramsch und finde - keine Eieruhr.
Ich geb aber nicht auf. Mir fällt ein, dass ein paar Straßen weiter ein Büro-Fritze ist, also ein neuer Versuch, das Mausloch auszudrucken. Der hat auf, auch wenn ich elend lange warten muss hab ich schließlich das Papier in der Hand.
Ich sehe, dass gegenüber ein anderer Billigheimer eröffnet hat, was für ein Zufall! Ich schiebe den Roller zum Laden und staune über die große Verkaufsfläche. Da wird sich doch eine simple Eieruhr finden lassen .. ähm - nö. Die Verkäuferin enttäuscht mich, es gibt hier keine Eieruhr.
Was jetzt? Auf dem Rückweg komm ich am Möbel-Imperium vorbei, da sind drei große Läden auf einer Fläche, da finde ich die Uhr. Laden Nr 1 hat umgestellt - klar, das war ja vorher nicht tragbar mit all den Küchenutensilien überall - die Kochsachen wurden drastisch minimiert. Nix Eieruhr.
Laden Nr. 2, ein Stock tiefer und um einiges billiger, hat zwar eine Eieruhr, aber die sieht aus wie ein Huhn. Das ist albern. Ich will Oma keine Huhnuhr kaufen.
Maannn ...
Laden Nr. 3 ist ein riesiger Luxusmöbelheinz, wenn ich da keine Eieruhr finde, dann weiß ich auch nicht. Ich finde eine - digital, in edlem Design, für 20 Euro. Hallo??
Ich will doch nur eine einfache Eieruhr für die Oma!!
Herrschaftszeiten!!
Mit dem Ranger rattere ich zu einem Laden, der im Fränkischen nur "Wollwerdd" genannt wird. Haufenweise Haushaltsartikel auf großer Fläche. Eieruhrverdächtig. Und ich finde auch das richtige Regal, die richtige Stelle, die richtige Lücke - ausverkauft.
Jetzt mag ich nicht mehr. Ich kapituliere. Fahre heim, stell den Roller in den Garten, dusche, hol mir Kaffee und öffne den Laptop. Eieruhr, manuell. Hier, einfach, praktisch, 4,50 Euro.
Na bitte!
Dann eben per Post. So ein Schamott!
Still sein ist was für Anfänger -
so lautet der Impuls der September Blognacht.
Und ich hab es verinnerlicht. Auch wenn ich in meiner "Backfischzeit" eher auffällig wurde, sobald ich abends mit der Freundin kichernd durch die Kneipen gezogen bin. In der Schule war ich eher still, in der Arbeit auch. Gelernte Achtung vor Respektspersonen.
Sogar als mein Lieblings-Hass-Lehrer Herr B., Mathe, mir spontan eine mündliche 5 entgegengepfeffert hat, als ich mein Heft nicht schnell genug auf dem Tisch hatte. Ich war stinksauer, aber still. Weil das halt so ist! Es gab Mädels in meiner Klasse, die waren nicht still. Die haben sich was getraut, mit den Lehrern diskutiert und hätten sich so eine unfassbare 5 niemals gefallen lassen. Ich schon. Niemals hätte ich in Erwägung gezogen, einem Lehrer zu widersprechen!
Und heute? Mit zunehmenden Alter, so stelle ich fest, werde ich immer stiller. Je lauter die Welt wird, desto mehr ziehe ich mich zurück. Ich möchte mich aus Streitigkeiten raushalten. Oft denke ich mir, was bringt's, wenn ich mich einmische? Ich werde regelmäßig und zuverlässig übertönt, man fällt mir ins Wort und nimmt mich nicht ernst. Das nervt so sehr, dass ich mich einfach still verhalte. Ich hab Kollegen, die reden unentwegt. Wenn ich was sage, geht das unter. Also sag ich wenig.
Still zu sein ist mir zur Natur geworden. Dafür denke ich umso lauter. Vor allem, wenn mehrere Leute zusammenkommen. Wie zum Beispiel bei der Blognacht. Ich mag es nicht, wenn ich still und unauffällig vor der zoom Kamera sitze, aber ich weiß beim besten Willen nicht, wie und was ich da entspannt plaudern könnte. Alles was ich sage kommt mir armselig und stümperhaft vor. Vielleicht weil ich vom Bloggen so wenig Ahnung habe, wer weiß?! Anna navigiert dieses Event, sie redet souverän und gelassen in die Kamera, während ich voller Bewunderung zuhöre. So möchte ich auch reden können! Kanns aber nicht. Ich hab den Stempel Introvertiert auf der Stirn.
Ich überschlage blitzschnell, ob es sich überhaupt lohnt, in manchen Situationen was zu sagen. Wo würde es hinführen? Meistens in eine Sackgasse, also spar ich mir meine Worte. Ich kann mir genau denken, wie es dann weitergeht. Schweigen ist für mich dann einfach Gold.
Aber es gibt Ausnahmen. Wenn ich wütend bin zum Beispiel. Passiert in der Arbeit eine Ungerechtigkeit, wird ein Lehrling angegangen oder will mir das Management meine heißgeliebte Mittagspause nehmen, dann mach ich meinen Mund auf! Auch ich kann laut werden und noch lauter weiterreden, wenn mir wieder mal das Wort abgeschnitten wird! Ich fühl mich dabei nicht gut, spür sogar, wie meine Ohren rot werden, aber ich kann es. Wenn es nötig wird.
Als die Kinder kleiner waren, hab ich nichts durchgehen lassen, was sie betrifft. Unfähige Lehrer oder irgendwelche Leute, die meinen Kindern nichts Gutes wollten, konnte ich prima in der Luft zerreißen! Da werde ich zur Löwenmama, lass bloß meine Kinder in Ruhe und schleich dich, du Lauch!!
Wenn ich mich in einem sicheren Umfeld befinde und mit den richtigen Leuten unterwegs bin, zum Beispiel meine Familie, fallen diese Redeschwierigkeiten von mir ab und es läuft! Da kann ich plappern und bin fast nicht zu stoppen. Seltsam ist nur, dass ich das nicht überall kann. In der Blognacht tut mir doch niemand was, alles nette Leute. Blogger sind ja fast ausnahmslos nette Leute, btw.
Entweder sitzt mir meine Erziehung noch im Nacken oder ich bin einfach so. Prinzipiell komm ich gut damit klar, so still zu sein. Aber manchmal geht es mir selber auf den Keks und ich würde gern ausbrechen.
Wo kann ich das ohne Probleme und ganz easy? Im Mausloch! Ha! Dafür hab ich's, tippend kann ich stundenlang plaudern und plappern und schnacken und waafen und quatschen!
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| bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla |
Ich bin froh, dass ich die Blognacht nachschreiben konnte. Die nächste findet am Freitag, 23.10.26 statt
Ein stilles, gedankliches SERVUS und DANKE fürs Lesen!
Anna Koschinski mit blognacht.de Vielleicht sehen wir uns da ja mal? Sehen geht ok
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| 52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de |
Thema 4 im September: Wasser
Wasser ist zwar nicht mein Element, das ist Luft, aber ich hab zu Wasser eine gute Beziehung.
Mein Herz freut sich, wenn ich an meinem Meer stehe, vorzugsweise ein nördliches. Die Weite und die kraftvollen Wellen zu sehen gibt mir Energie. Auch das Rauschen und schwappen an den Strand mag ich sehr. Da könnte ich lange sitzen und gucken und zuhören.
Eine Nummer kleiner - ein See. Manche Seen haben einen ganz zauberhaften Flair, wie zum Beispiel der Schliersee, eingebettet in Berge und Wälder. Manche Seen protzen auch ein bisschen wie der Chiemsee oder der Bodensee. Seht her wie groß und mächtig ich bin - ist ja gut.
Der Anblick von Wasser, sei es als See oder Meer oder Wildbach oder klitzekleines Bächlein im Wald - Wasser beruhigt mich, erdet mich und beflügelt mich, gleichzeitig. Ich liebe dieses Glitzern auf dem Wasser, wenn die Sonne drauf scheint. Oder der Mond, dann bekommt das Ganze etwas geheimnisvolles!
Ach je, diese Woche kam rasant wenig von mir im Mausloch an. Manchmal überschlage ich mich mit Einträgen, manchmal tut sich da überhaupt nix. Eigentlich eine ganz gute Bilanz, wenigstens ist die Gefahr bedeutend kleiner Leute zu nerven, wenn ich dem Mausloch ab und zu kleine Päuschen gönne. Und mir auch.
Jetzt ist aber keine Pausenzeit, die Glocke bimmelt, Zeit zu schreiben! Jawoll!
Den Start machen diesmal die Sonntags Top 7. Mir ist danach.
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| eine Mitmachaktion von Anita auf antetanni.com |
5 Drinnen/Draußen / 6 Web-Fundstücke / 7 Hobbys
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| 5 positive Momente aus der vergangenen Woche herausgepickt |
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| 52 Wochen - 53 Themen - 52 Fotos eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de |
Thema Nr 3 im September: Platz
Wenn es draußen kalt wird, vielleicht regnet oder stürmt oder schneit, und wenn ich ein perfektes Zeitfenster erwische - dann geh ich ins ehemalige Tochterzimmer und mach es mir auf dem roten Sessel gemütlich.
Ich werde mir einen Tee mit hoch nehmen, eine Platte auflegen, die Lampe einschalten und mein Buch zur Hand nehmen. Es gibt auch eine Kuscheldecke.
Das wird mein Lieblingsplatz!
Ich freu mich jetzt schon!
Noch gemütlicher wird es, wenn all die Pflanzen im Zimmer stehen, die allerdings erst im November organisiert werden. Im November steht ein Ikea Besuch mit Waldfeger an. Noch ein Grund zum freuen!
Moin! An einem stillen und friedlichen Samstag Mittag lässt sich prima ein neues High Five der Woche zusammenschreiben. Diesmal wieder mit den Sonntags Top 7, die dürfen auch mal wieder mitspielen.
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| 5 positive Momente aus der vergangenen Woche herausgefiltert |
1. Nach monatelangen Problemen mit der Haut an den Händen fühlt es sich grade super an! Die Hände sind weich und die Haut intakt. So mag ich das. Hoffentlich bleibt das ein Weilchen so, jetzt, nachdem ich es öffentlich verkündet hab
2. Ex-Kollegin Missi hat geheiratet! Nach gefühlt jahrelangen Verlobungszeremonien, die im türkischen Kulturkreis wohl üblich und mir gänzlich fremd sind, hat sie sich am Donnerstag mit ihrem Liebsten vermählt. Standesamtlich. Die große Feier kommt wohl im Oktober, ich ahne, dass das ein Riesenevent wird! Herzlichen Glückwunsch, Missi!
3. Montag hatte ich die Chance, mal richtig auszuschlafen. Und ich hab es getan! Herrlich!
4. Noch gibt es Tage, an denen ich mit dem Ranger unterwegs sein kann. Zwar mit gefütterter Jacke und Halstuch, aber ich genieße jede Fahrt! Bald wird es zu kalt werden, dann muss der Ranger wieder in sein Winterquartier. Hoffentlich dauert das noch.
5. Ein Opa ü90 saß bei mir im Labor, lächelt mich an und sagt in gebrochenem Deutsch:
"Wenn Frau Sabine da, ich weiß dass alles wird gut!"
Das hat mich so gerührt! Er hat schlechte Venen und bis jetzt (toitoitoi) hatte ich immer Glück und beim ersten Stich einen Treffer. Ist das nicht wunderbar, wenn einem sowas gesagt wird?!
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| der fröhliche Lückentext zum ausfüllen eine Aktion von Barbara auf scrapimpulse.com |
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| schau dir das an .. wie hab ich das gemacht??? |
Ich hab mir jetzt einen Ostfriesentee gemacht, der hilft.
Heute ist eigentlich alles ok, die Arbeit lief gut, grade so viel zu tun, dass es weder langweilig noch stressig ist. Die Kollegen waren gut drauf, die Baustelle ist weg. Komisch, seit ich geschrieben habe, dass ich NICHT jeden Tag bloggen möchte, möchte ich jeden Tag bloggen! Es ist Mittwoch, nachdem ich wieder ewig nicht einschlafen konnte, hab ich mich nachts selbst beruhigt - morgen kannste dir nachmittags ein Nickerchen gönnen.
