Mausloch

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Montag, 29. Dezember 2025

Projekt 52, Dezember - die vierte

Und - das war's! Hier kommt der letzte Teil des Projekt 52 für Dezember, und der allerletzte Teil für dieses Jahr! 

Schwupps - Jahr vorbei!

52 Wochen - 52 Themen - 52 Fotos
eine coole Aktion von Sari auf heldenhaushalt.de







Tatsächlich das letzte Thema für 2025. Irre! Das war eine schöne Aktion, jeden Monat Themen, die zum Nachdenken anregen. Hoffentlich geht es in 2026 weiter mit dem Projekt 52!

Das letzte Thema heißt: Abendroutine

Meine Abende, bevor ich ins Bett gehe, laufen meist gleich ab. Nach einer Routine, Tag für Tag, immer gleich. Alle Lichter aus, Haustüre zusperren, Zeit im Bad vertrödeln mit Instagram. Die Fingernägel müssen sauber sein, sonst kann ich nicht schlafen. 
Wenn ich gewaschen, gestriegelt und mit sauberen Nägeln dann ins Bett geh, den Wecker gestellt und das Regen-Ambiente gespeichert hab, dann gibt es noch eine Belohnung.
Mein Buch!
Kein Schlaf ohne vorher zu lesen. Im Bett zu lesen ist genial! Bis obenhin zugedeckt werfe ich mir mein Buch auf den Bauch und freu mich auf die nächste halbe Stunde. Mehr wird es nicht, ich schlafe meist beim Lesen gleich ein.
Das Buch zu fühlen, der Geruch der Seiten, ich kann dann die Welt um mich herum ausschalten, tauche ein in die Geschichte und bin ganz in meinem Buch versunken. Zuletzt war ich beim Bau von Stonehenge mit dabei, heute Abend begleite ich den Henker von Nürnberg bei seinem Job und vorher hab ich mich darüber amüsiert, wie ein mürrischer alter Mann auf einmal für sich selber sorgen muss, weil seine Frau krank im Bett liegt.
Ich liebe es, abends vor dem Einschlafen Geschichten zu lesen!



Sonntag, 28. Dezember 2025

Das rührselige High Five der Woche

Ein Lebenszeichen aus dem Mausloch! Hurra!

Ja ich bin noch da, ich war die letzten Tage im Weihnachtstaumel. Es war kuschelig da und schön und es hat auch geglitzert, aber jetzt wird es Zeit, in die Realität zurück zu kehren. Mit einem Seufzer zwar, aber das geht schon ok.

Zeit für einen kleinen Wochenrückblick

5 positive Momente 
aus der vergangenen Woche herausgepickt


1  O du wunderbare Weihnachtszeit! Was für ein Spektakel! Ich muss sagen, ich hatte eine herrliche Vorweihnachtszeit. Am Montag war ein freier Tag, also bin ich mit dem Mann zusammen zu Ikea, um unsere beiden neuen Schränke abzuholen. Bei der Gelegenheit schlendern wir nochmal durch die Gänge, entdecken alle möglichen Schätze, stauben ein paar Kaffee ab und amüsieren uns prima! Selbstverständlich darf das HotDog am Schluss nicht fehlen, diesmal holten wir uns ein vegetarisches. Diese Dinger schmecken verblüffend gut, nächstes mal hol ich mir noch eins! Die sechs Kartons passen grade mal so ins Auto, wir können sogar den Weihnachtseinkauf noch verstauen. Sachen für 7 Tage - ganz schön viel Zeug! Aber die Stimmung war gut, war ein richtig schöner Tag.

Dienstag musste ich nochmal arbeiten, ein Gastspiel quasi. Nachmittags war so wenig los, dass wir uns fast schon gelangweilt haben. Auch der Besuch auf dem Christkindlesmarkt hat den Tag nicht verbessert. Dieser Weihnachtsmarkt in Nürnberg ist schon schön, oder er wäre es, wenn er nicht so hoffnungslos überlaufen gewesen wäre! So viele Leute! Man kann sich nur durchschieben lassen, das ist nicht das Weihnachtsfeeling, das ich mir erhofft hatte. Recht bald gab es einen Käse-Pfannkuchen für mich und ein schmächtiges Bratwurstbrötchen für den Mann, dann sind wir nach Hause geflohen.  
Das war jetzt nicht sehr positiv, deswegen ist das auch kein Punkt.

Punkt 2 nämlich war der 24.! Aus logistischen Gründen wurde unser heilig Abend kurzerhand einfach verschoben. Stell dir vor! Die Tochter war bei den Schwiegereltern eingeladen, der Bub ging zur Feen-Familie, also ein freier Tag für uns. Vormittags um halb elf saßen wir im Cinemagnum, dem Riesenkino mit 3-D-Brille auf der Nase und guckten uns Avatar 3 an. Das heißt, wir ließen uns von dem Film mitreißen! Was für ein Erlebnis, da merkste die drei Stunden Filmdauer überhaupt nicht! Tolle Sache!
Anschließend ein Cappuccino und dann nach Hause, den Baum schmücken. In aller Ruhe.
Ich weiß, dass die meisten Leute ihren Weihnachtsbaum schon Tage oder Wochen vorher aufstellen, aber im Hause Bergbauer ist es Tradition, selbigen erst an hl. Abend zu schmücken! Zur Bescherung leuchtet er dann zum ersten Mal. Das hat was!

3  Das ganze Haus wird geputzt! Schließlich kommen Abends die Kinder und die wollen was geboten kriegen. Wir wischen und polieren und räumen hin und her, platzieren den großen Tisch im Wohnzimmer und dekorieren alles. Dezent. Aber hübsch.
Ab halb sechs wird gekocht. Wir haben Full House, ich liebe das! Dann sitzen wir am feierlich gedeckten Tisch, essen Fisch und Sahnesoße und Kartoffeln, was übrigens ein festes Weihnachtsessen ist und phantastisch gut schmeckt. Es gibt Wein und fröhliche Gesichter. So wie früher werden die Kinder nach oben in die Kinderzimmer geschickt, damit der Mann und ich fix all die Geschenke um den Baum verteilen können. Erst wenn das Glöckchen klingelt dürfen die Kinder kommen.
Ihr Kinderlein kommet! Die Lichter werden gelöscht, nur der Baum strahlt in seinem Glanz und Kirchenglocken Geläut macht ein bisschen Gänsehaut. 
Wir halten uns in den Armen, hören Stille Nacht, heilige Nacht, schauen auf die vielen Lichter im Baum und lassen Weihnachten zu. Ich liebe diesen Moment! Es ist feierlich und besonders und so voller Liebe!

4  Da wir um die Geschenke würfeln, zieht sich die Bescherung über 4 Stunden hin! Im TV läuft ein Kaminfeuer-Ambiente, Weihnachtslieder werden gehört und am Tisch gibt es viel Gelächter, Geschrei und Aufregung. Die Geschenke kommen gut an, der Mann wird mit einer Pumuckl Platte überrascht, großes Gelächter! Tochter und Looli fahren in die Therme nach Erding und der Bub freut sich über ein Kochbuch "The hungry vegetarian Student", das genau zur richtigen Zeit kommt. Alle sind zufrieden und gut gelaunt.
ICH LIEBE ES !!!

5  Der Besuch bei den Großeltern, die feine Käse Sahne Torte von Opa, die Geschichten der Kinder, das Gruppenfoto, all die fröhlichen Gesichter, die verliebten Kinder - all das hab ich bewusst wahrgenommen, es hat meiner Seele gut getan. Klingt jetzt ziemlich dramatisch, aber es hat meiner Seele gut getan!

Samstag hatten wir eine Damenrunde im Cafè. Herrlich entspannend, so ohne Männer (hahaha) Es macht einfach Spaß unter Mädels zu sein. Dazu hab ich einen Chai Latte Vanille bekommen, das ist vielleicht was feines! Die Lieblingsnichte aus Stuttgart war dabei und immer, wenn sie da ist, wird der Tag lustig, entspannt und fröhlich. Ich freu mich sehr, wenn ich meine Lieblingsnichte treffen kann!

Dieser Samstag wurde sogar noch besser! Abends wurde mein Geburtstagsgeschenk eingelöst: 3 Nüsse für Aschenbrödel in Concert! Was für ein Event! Ich kann den Film locker mitsprechen, aber bin jedesmal aufs Neue verzaubert! Die Meistersingerhalle war rappelvoll, wir hatten den Verdacht, dass die meisten anwesenden Männer aus zwei Gründen hier waren: Solidarität oder Liebe! Ich hatte einen Mann aus dem Team Liebe dabei, er ist einfach super!! Und gefallen hat ihm der Film auch noch, ist das nicht klasse?!

Mir schwant, das waren jetzt mehr als 5 Punkte. Sei's drum, das ist Weihnachtsbonus.

Herrliche Tage liegen hinter mir, es ist so viel passiert, ziemlich viel Action und trotzdem hatten wir Spaß und eine gute Zeit. Ich konnte meine Lieben beschenken, sie mit Weihnachtsliedern beschallen und mit feinem Essen bekochen. Und es gab eine Menge Umarmungen.

Tochter schreibt mir eine Karte, auf der sie Danke sagt. Für alles, wofür sie ihrer Mama dankbar ist. Diese Karte ist so besonders, so wertvoll für mich!

Der Bub erzählt, dass seine weihnachtliche Stimmung ganz plötzlich da war - als wir um den Baum standen und stille Nacht gehört haben. Vorher war da nichts, erst dann. 

Bald schwapp ich über vor Weihnachtsglühen!















weitere High Five der Woche:

Samstag, 27. Dezember 2025

Projekt 52, Dezember - die dritte

 

52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de





 Dann wären wir also beim vorletzten Thema des Jahres angelangt, so schnell geht das!

Das dritte Dezemberthema heißt: mein Superheld 

Ohne groß zu überlegen küre ich Oma zu meinem absoluten Superhelden.

Es gäbe noch andere Anwärter, die es alle verdient hätten. Der Mann, Waldfeger, die Tochter, der Bub, die Fee. Alles heldenhafte Menschen.
Den ersten Platz aber hat sich Oma ergattert. Oma ist meine Mama. Was sie geleistet hat, wie sie mit Schwierigkeiten umgeht, was sie ausmacht ist heldenhaft!
 
Oma wächst in schwierigen Verhältnissen auf, die Kriegsruinen sind ihr Spielplatz. Geld gab es nicht viel, die Klosterschwestern der Mädchenschule waren streng. Den Wunschberuf Kindergärtnerin kann sie nicht auswählen, also lernt sie Buchhaltung, was etwas weniger Freude macht.
Sie muss ihre Heimatstadt verlassen, mit einem schwierigen Mann und dessen Mutter zusammen in einem fremden Bundesland leben. Der Unterschied zwischen Niederbayern und Franken ist klaffend!
Die Familie vergrößert sich, die Arbeit auch, diejenige, die die ganze Arbeit macht  - bleibt. 
Und sie ist eine phantastische Mama! Liebevoll, fürsorglich, konsequent, lustig, sehr klug und erfinderisch.
Mama hat uns echte Werte vermittelt und ein Gefühl von Geborgenheit geschenkt. Noch heute weiß ich, dass ich immer und mit jedem 'Scheiß' zu ihr kommen kann.
Mama hat Feste organisiert, aus nichts ein Geschenk gezaubert, mich in meiner fürchterlichen pubertären Phase ausgehalten.
Oma ist die perfekte Oma für ihre Enkel. Als die Kinder klein waren, hat sie geholfen, unterstützt, gesungen, vorgelesen, geturnt, bespaßt, geübt und geleitet, ich bin ihr so dankbar für ihre Hilfe! Mir ist bewusst, dass ich nie so eine tolle Oma für meine Enkel sein werde, dafür liegt die Messlatte zu hoch. Ich geb mein bestes, aber es wird anders. Weil ich anders bin. Aber Oma dient als richtig gute Vorlage zum Oma-sein.
Und heute meistert sie alle Widrigkeiten und Stolpersteine mit Bravour. Sie lässt sich nicht unterkriegen und lacht, wenn wir zu Besuch kommen. Ich liebe die sonntäglichen Besuche bei Oma! Sie gibt uns Kaffee und wir können herrlich ungezwungen und hemmungslos alles bequatschen, was uns bewegt. Oma hört zu, Oma weiß Rat, Oma tröstet und mit Oma über den Mist um uns herum zu schimpfen, macht Spaß!
Und dass sie ein glühender Harry Potter Fan ist, finden wir ganz famos! 




 

Sonntag, 21. Dezember 2025

ein Blitz-High Five

 Fröhlichen 4. Advent!

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.

So schaut's aus


Heute gibt es ein ganz kleines, ganz schmales High Five der Woche. Das hat Gründe.

Zum einen war ich den ganzen Tag schwer beschäftigt, dann ist es jetzt mittlerweile spät in der Nacht und ich bin hundemüde.
Trotzdem möchte ich die High Five der Woche nicht ausfallen lassen, das wär ja noch schöner! Während "Ist das Leben nicht schön" im TV läuft, werd ich noch fix ins Mausloch schreiben

5 positive Momente
aus der vergangenen Woche herausgepickt



Wie gesagt, heute geht's schnell.
Was war denn nun positiv?

Zum einen bin ich froh und glücklich, dass ich heute in einem Einpackmarathon alle Weihnachtsgeschenke eingepackt hab - mit Schleife! Gut, dass das erledigt ist.

Zum anderen ist mir bewusst, dass ich nur noch 1 einsamen Arbeitstag vor mir habe, dann ist Urlaub!

Als nächstes, Tochter war die Woche bei uns, um die Geschenke für den Looli entspannt einzupacken und bei der Gelegenheit hat sie bei uns gegessen. Was für ein schöner Abend!

Und dann bin ich froh, dass ich alles erledigt hab, was anstand. Der Terminkalender ist rappelvoll, der erste freie Tag wird der 28.12. sein. Die ganze Woche war ich fokussiert und liege gut im Zeitplan. Gutes Gefühl!

Zum  Schluss noch eins - auch wenn die nächsten Tage voller Termine sind, freu ich mich trotzdem auf die Weihnachtstage. Auf einen entspannten Mann, auf all die Treffen mit der Familie, auf Plätzchen und heilig Abend! Das wird schön!




Weihnachtsgeschenkt von meiner Chefin.
Kinogutscheine und eine Aloe Vera Pflanze 
:)


Weitere High Five der Woche:




Mittwoch, 17. Dezember 2025

Projekt 52, Dezember - die zweite

 

52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de









Das Thema Nr 2 heißt: Chaos

Chaos kannste fast überall finden. Chaos auf den Straßen, Baustellenchaos, Chaos in der Regierung, auf der ganzen Welt.
Eine Nummer kleiner - Chaos in der Vorweihnachtszeit, Chaos in meiner Kammer des Schreckens und Chaos im Kopf!

An was man alles denkt, so als Frau, wenn der Tag lang ist! 

Ich wache auf, der erste Gedanke: Kann ich mich heute nochmal irgendwann hinlegen? Gefolgt von was steht heute an? 
Vergiss nicht deine Tablette am Morgen. 
Du musst neue Zahnpasta kaufen. 
Pack deine Computerbrille ein!
Der Schal gehört in die Wäsche
Am Heimweg tanken nicht vergessen!
Schreib dir auf, dass du morgen den Patienten anrufen musst, vergiss nicht die Hormone dazu zu schreiben, du musst den Preis für Homocystein rausfinden, eine neue Anleitung für die Lungenfunktion ist fällig, denk an den Ampullen-Bestand, den Stempelsatz wegen gestern, das Stuhlbriefchen für Patient A, die Ergebnisse für Patient B müssen gefaxt werden, die Serumröhrchen sind bald alle, du musst RSV Impfungen nachbestellen, wie ging das nochmal mit der elektronischen Patientenakte, heute Nachmittag Qualitäts-Check für das Testgerät, vergiss nicht die Abrechnung! (to be continued)
Du musst heute Dosenmilch einkaufen
Hab ich das Paket schon abgeholt?
Du wolltest mal die Gewürze ausmisten
Was koch ich eigentlich heute Abend?
Haben wir noch Zwiebeln?
Der Küchenboden schaut aus ..
Hab ich die weißen Socken gewaschen?
Darf ich das essen?
Eigentlich würde ich lieber ins Mausloch schreiben
Wann hat der Bub nochmal seine Prüfung?
Steht der Termin für die Großeltern eigentlich schon?
Ich muss noch die Karten schreiben
Am Mittwoch den Gutschein abholen nicht vergessen!
Warum hat die Pflanze schon wieder braune Blätter?
Am Wochenende das Bett neu beziehen!
Wann hab ich Zeit zum Haarewaschen?
Die Playlist für die 90er hapert, da musste mal weitermachen
Und überhaupt wollte ich doch mal...

Das Chaos im Kopf hört nie auf. Die Gedanken überschlagen sich. Was hilft?

Musik!

Lenkt ab, erdet, macht gute Laune, besänftigt, beruhigt, wird geliebt, gesammelt, gespielt






Bonus Bild, weil grade entdeckt:




Sonntag, 14. Dezember 2025

Weihnachtliche High Five der Woche

Kling, Glöckchen, klingeling!

Es weihnachtet gewaltig, überall um mich herum. Im TV, in den Medien, auf der Straße, im Einkaufszentrum, in der Stadt, in der Arbeit. Überall Weihnachten! 
Und ganz doll in Sohns altem Zimmer, da stapeln sich nämlich alle Weihnachtsgeschenke. Ganz heimlich natürlich. Ich fürchte, ich bin etwas eskaliert

Jetzt reiß ich mich aber zusammen und schreibe die High Five der Woche


5 positive Momente
aus der vergangenen Woche herausgepickt




1 - Das mit den Weihnachtsgeschenken läuft gut. Bis auf ein paar Bastelarbeiten ist alles im Sack! Das beruhigt sehr.
.
2 - Gestern gab es vier schöne Momente gleichzeitig: Wochenende beginnt, der Mann kocht Spaghetti Bolognese, es gibt ein 12 von 12 und auch noch eine Blognacht! Abends saß ich oben im Schlafzimmer und hab mächtig viel geschrieben. Hat mir so seelenmäßig gut getan. Auch heute, während der Plattenspieler läuft lese ich Unmengen an 12 von 12'sen. Und spitze in die Freitage der anderen. Sehr interessant, vor allem, weil 80% der Schreiberinnen morgens ein Porridge essen. Aus irgend einem Grund

3 - Lauter nette Patienten waren die Woche bei  mir im Labor. Viele haben mir ihre Treue bekundet, mir ihr Herz ausgeschüttet oder mir ihre phantastischen Tattoos gezeigt. Eine hatte über den ganzen Unterarm eine Eule, die sah umwerfend aus!

4 - Langsam freunde ich mich mit meiner neuen Frisur an. Ich finde es nach wie vor erschreckend kurz, das ist verdammt ungewohnt. Aber so langsam fange ich an, es zu mögen. Vor allem die wenige Arbeit, die es macht

5 - das Wichtigste zum Schluss. Tochter geht es gut. Ich liebe es, ihre gut gelaunte Stimme zu hören. Sohn geht es auch gut, er hat seine Fee wieder. Fee geht es glaub ich auch gut, sie kam am Mittwoch aus Amerika zurück und kann ihren Süßen und die Katzen wieder in die Arme schließen. Außerdem hat die Lieblingsnichte aus Stuttgart ihr Kommen angekündigt und mir einen Nachmittag reserviert.




Weitere High Fives der Woche

Freitag, 12. Dezember 2025

12 nette Fotos und ein Haufen Blognacht Käse

Guten Abend!

Heute ist ein denkwürdiger Abend, heute gibt es im Mausloch eine Blog-Fusion! Weil nämlich gleich zwei monumentale Ereignisse anstehen:

Das 12von 12 von Caro und die Blognacht von Anna

Also versuch ich mich an einem Blog-Melange.  Einmal gemischter Blog mit Sahne bitte!

In der Blognacht befinden sich heute mit mir 14 Teilnehmer. Viele bekannte Gesichter. Anna hat uns eben den Impuls für diese Nacht gegeben und ich bin mir nicht sicher, wie ich damit umgehen soll. Der Impuls lautet: Hausgemachter Käse. Jetzt echt! Hausgemachter Käse!

Was soll aus dieser Nacht nur werden?

Zuerst könnte ich mich auf das 12von 12 konzentrieren. Du kennst doch das 12von12?! Eine monatliche Mitmachaktion von Caro auf draussennurkaennchen.blogspot.com

12. Tag = 12 Fotos, so simpel ist das.


Meine Fotos sind heute auch simpel. Zumal ich streckenweise voll vergessen hab zu fotografieren. Aber ich glaub, ich hab das beste rausgeholt aus diesem kalten Freitag

1. Hier haben wir ein Bild von meiner Tasche. Als Ersatz für den obligatorischen Kaffeebecher in der Früh, der gefühlt in jedem 12von12 als erstes Foto auftaucht.
In der Tasche sind wichtige Utensilien für den Vormittag: Die Computerbrille, mega wichtig, weil ich sonst mit der Nadel die Vene erraten muss. Ein Cola zero wegen des Koffeins, auch mega wichtig, meine Box mit Kaffeepads, selbsterklärend, eine Handcreme, klar, und eine weitere Box mit Notfalltomaten. Das sind Cocktailtomaten die herhalten müssen, wenn mir schon schlecht vor Hunger wird. Ich versuche stets, erst Mittags was zu essen. Teilzeitfasten.


2. Schal! Ohne Schal mag ich nicht rausgehen. Ich hab viele Schals, rot, blau, beige, grau, pink sogar und gestreift. Mein derzeitiger Lieblingsschal ist blau und türkis, original von der Ostsee. Ich bin ganz verliebt ihn den, der ist soo weich! Und hübsch, gell?


3. Ich hab weit weg geparkt. Die Parksituation hier im Viertel ist Katastrophe! Entweder du wirst kreativ und hoffst auf das Fehlen des Ordnungsamtes, du parkst ein paar Kilometer weit weg oder du hast echt verdammt Glück und ergatterst abends nach 18 Uhr noch ein freies Fleckchen. Wie gesagt, ich steh meilenweit weg. Also fast. Außerdem bin ich ziemlich knapp dran. Radio auf und los geht's!


4. Als ich in der Praxis ankomme, ist es noch nicht richtig hell. Unser Weihnachtsstrauch leuchtet friedlich vor sich hin. Dieses Jahr bleibt uns der Weihnachtsbaum mit dem ewig gleichen Schmuck erspart, ehrlich, ich kann ihn nicht mehr sehen. Seit Jahrzehnten immer das gleiche .. und nichtmal hübsch. Aber dieser Strauch, der geht.


5. Schicke Schuh, und so zierlich! Das sind Schlappys, die grünen Wolkenschuhe. Damit kann man es über den Tag schaffen


6. alles bereit, kann losgehen. Diesen halben Tag schaffen wir auch noch!


7. Ich hab mich durch den Tag gelächelt, jetzt langt's. Auf die Sekunde genau mach ich Feierabend. Und Wochenende. Verdient!



8. Beim Einkaufen mit dem Mann wurden die ersten Leckerlis für den Weihnachtsteller gekauft. Was ich hab, das hab ich. Feine, verbotene Sachen!


9. Nach dem Aufräumen, der vielen Arbeit und der ganzen Woche hab ich mir eine Pause verdient. Hier ruft mich mein Lieblingsort. Komm, Sabine, komm und ruh dich aus! Iss einen Toast oder zwei und leg dich ein bisschen hin, die Kissen sind weich ... komm!



Es sind wieder Pakete angekommen. Für die Kinder. Vom Christkind. Irgendwie ist das für mich auch etwas aufregend, die gelieferten Pakete für die Familie aufzumachen um zu gucken, ob alles passt. Das kleine Weihnachten der Muttis


Nach dem Schläfchen rumore ich ein bisschen herum, schau dem Mann beim Kochen zu, spiel ein bisschen und wechsle die Batterie zu meinem Dekostern. Jetzt leuchtet er wieder und sieht hübsch aus. Ich freu mich drüber!
Gleich gibt es Abendessen, Spaghetti Bolognese vom Meister persönlich, dazu eine Folge Shameless und dann - beginnt die Blognacht mit Anna!




danke fürs Fotos gucken
wer noch Reserven hat, ist herzlich eingeladen, mich durch die Blognacht zu begleiten




Die Blognacht. Ein Zoom, viele Teilnehmer, eine Nacht und ein Impuls
von Anna Koschinski auf blognacht.de


Wie bereits verkündet, heißt der Impuls für heute Nacht "Hausgemachter Käse"



Was soll ich jetzt damit anfangen? Hier wird kein Käse hausgemacht und eine Laudatio auf Käse glaub ich, wurde nicht gemeint mit diesem Thema. Obwohl ich Käse sehr gerne mag. Kennst du den "Old Amsterdam" Käse? Hab ich tatsächlich in Amsterdam zum ersten mal probiert, mit so einem Dip drauf, boah war das fein!! Hat nur leider einen Haufen Fett, also bis auf weiteres gestrichen. Aber fein!

Nein, es soll nicht wirklich um Käse gehen. Ich weiß das, weil ich bin ja nicht doof. Dieser Impuls ist sowas von zweideutig! Hausgemachter Käse - auf fränkisch "Dei eings Gschmarri" (deutsche Übersetzung: dein eigener Unsinn)
Der Nonsens, Unfug, Bockmist, Unding, Schmarrn - den du dir selber machst. Oder gemacht hast. 
Oder anders - alberner Unsinn, den nur du und deine Leute kennen. Insider quasi, Hauptsache albern und schön dumm.
Das war mal, als die Kinder noch klein waren konnte man herrlichen Quatsch machen!
Jetzt bin ich seriöser. Ä-häm.

Ich will über den selbstfabrizierten Bockmist reden, den ich hoffentlich gleich rausfinden werde. Wo sagt man eigentlich "So ein Käse" ? In Dortmund? In Hamburg? In Nürnberg klingt das wohl eher nach "dei Gschmarri!" 

Ok, welches Gschmarri hab ich mir selbst gemacht? Was meine ich damit eigentlich? So ein selbst-schuld-Ding? Oh, da wüsste ich schon was. 
Du tust etwas, von dem du genau weißt, dass es unsinnig ist. Zum Beispiel:
Ich geh nie vor elf ins Bett. Das kann viele Gründe haben, mein Handy mit seinen schönen, bescheuerten Spielen oder instagram, der Fernseher, der Netflix hat und somit viele viele Serien, die ich einfach sehen will (ach, eine Folge geht schon), die warme Kuscheldecke, mein Strickzeug. All das muss sein, abends, zwischen Essen und Schlafen. Gewohnheit halt. Bis ich mich davon lösen kann ist es elend spät. Dann wird noch Zeit im Bad vertrödelt und dann, wenn ich endlich im Bett liege brauch ich  natürlich noch eine Dosis Buch. Das ist sehr wichtig, ohne Buch mag ich nicht einschlafen. Dann haben wir das nächste Problem, ich lese gern gute Bücher, die meist spannend sind. Wie soll man da rechtzeitig aufhören zu lesen? Und schawupp ist es viel zu spät, wieder mal, meine Schlafzeit hat sich dramatisch auf ein Minimum komprimiert. Ein viel zu schmales Minimum. Jeden Morgen verfluche ich meine eigene Trägheit und schwöre den ganzen Tag Besserung. Bis ich wieder mit meinem Strickzeug auf dem Sofa sitze und netflixe. 
Ganz schön dusselig, was? Ein selbstgemachtes Problem, ein hausgemachter Käse!


Bei genauerer Betrachtung könnte man auch diese ewigen, selbst gestalteten Sprüche als hausgemachten Käse bezeichnen. Antworten wie "ja klar, mach ich gern" oder "nein das macht mir nichts aus", die man immer wieder raushaut. Ohne zu denken. Mit der Folge, dass man lächelnd denkt Neiiin ich will das nicht, lass mich in Ruhe!! 
Das tu ich mir selber an. Was für ein Schmarrn! Warum tu ich das? Fällt es wirklich so schwer, nein zu sagen? Wer kann das eigentlich, einfach ablehnen, wenn man gefragt wird?!
Könntest du bitte ... Ähm, nein. Geh weg!
Ich stell mir grade vor, wie mein Gegenüber dumm aus der Wäsche guckt. Eigentlich kann ich das nur, wenn mir der andere herzlich egal ist oder ich ihn nicht leiden kann. 
Wenn ein Patient von mir fordert, ich soll mal ein Auge zudrücken und spezielle Blutwerte für umsonst mitbestimmen, kann ich ganz easy nein sagen. Da wär ich ja schön blöd! 
Aber für meine Lieben? Es ist verzwickt. Ein Spagat zwischen lieb sein, helfen wollen und auf sich selbst achten. Voll schwierig, dieses Dilemma ist echt hausgemachter Käse!



Mir fällt noch was ein. Ich bin die Königin des Verdrängens und des Schönredens! Wenn ich was kann, dann das. Ich hab heute ein Schokobon gegessen. Ich darf kein Schokobon essen, weil ich Diabetiker bin. Das allein wär nicht schlimm, mein Zuckertracker merkt das meist gar nicht, aber die Waage beim wöchentlichen Wiegetag, die hält mir alle kleinen Sünden der Woche penetrant vor Augen. Noch während ich dieses blöde Schokobon auswickel, schreit meine innere Elinor NEIIIN, TU ES NICHT!! DU MACHST DIR ALLES GRADE KAPUTT! Während mein innerer Jürgen seine Sonnenbrille hebt und meint, LOS, GÖNN DIR. SO EIN KLEINES DING TUT NIX!
Rate, auf wen ich höre! Dann rede ich mir ein, dass dieses kleine Schokoladenträumchen keine großen Auswirkungen hat, außerdem kann ich die Kalorien ja wieder ausgleichen und weghungern. Wenn ich es denn täte! Es ist, als würde ich mir selber kopfschüttelnd zusehen, wie ich Mist baue. Was tu ich mir da nur an? Einen großen Haufen selbstgemachten Käse nämlich! 



Wenn ich jetzt noch lange über Käse schreibe, krieg ich Hunger. Schamott!! Ich zwinge mich ja derzeit dazu, immer nur 1 Teller von was zu essen. Manchmal geht das ganz gut, manchmal leide ich Qualen. So wie heute. Spaghetti Bolognese. MIT Parmesan drauf! Und dann nur eine Portion, das ist echt hart. Der Hunger war zwar beruhigt, aber die Gier war grenzenlos. So fein! Ich hab den Mann gebeten, mir auf die Finger zu hauen, wenn ich nachholen will. Ich hab so Lust auf diese Spaghetti, esse extra langsam, damit ich lange was davon hab, aber es reicht nicht. Ich will mehr! Ich will ich will ich will! Und darf nicht.
Zum Glück kam mir heute die Blognacht dazwischen, das lenkt ab. Hier gibt es nur einen Johannisbeer-Sekt, der mildert das Drama etwas. 
Dieser Sekt würde gut zu einer Käseplatte passen ... hach ja!

Gibt es ein Fazit?

Anna's hausgemachter Käse kann viele Facetten haben. Unarten, die man sich selber antut, Dinge, die man sagt und während des Aussprechens merkt, dass man das garnicht sagen wollte, Konsequenz, die man sich selber auferlegt obwohl man ganz was anderes möchte.
Oder Käse. 

Mein Käse.













Mittwoch, 10. Dezember 2025

Projekt 52, Dezember - die erste

 

52 Wochen - 52 Themen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de






 

Das erste Dezemberthema heißt: Wärme

Wie passend! Grade ist mir angenehm warm, allerdings bin ich auch grade drin und die Heizung läuft.
Sobald ich mich aber nicht  mehr bewege oder gar raus gehe, werde ich zur Frostbeule. Ratz-fatz eiskalte Hände! Morgens entschuldige ich mich bei den Patienten, weil die Hände so eisig sind. Achtung nicht erschrecken, ich fasse Sie jetzt an!
Wenn ich unterwegs bin, helfen die Handschuhe nur so semi, die Finger sind trotzdem kalt.
Dieses Problem hat die liebe Fee gut erkannt, und mir zu Weihnachten 24 Abhilfe geschaffen.

Schau dir diesen genialen und niedlichen Muff an! Extra für zu Hause!
Warum sind Muffs eigentlich aus der Mode gekommen? Als Kind hatte ich einen, mein Kind hatte auch einen, von Oma geschneidert. Ein tolles Teil, nützlich bei kalten Fingern und wenn man nicht weiß, wohin mit den Händen. Es sollte viel mehr Muffs geben, finde ich. Macht Sinn und ist sogar elegant. (Wenn es nicht gerade eine lächelnde Biene ist)
Außerdem ist das ein schönes Wort: Muff. 
Muff Muff Muff 





Cute Rat