Ja hallo erstmal .. ich war ja jetzt länger nicht mehr online, weil ich ganz was anderes zu tun hatte. Ich wollte lieber krank auf dem Sofa liegen und dahin darben.
Ich war ja so stolz auf mich, dachte, ich hätte jetzt durch meine Arbeit mit täglichem Virenkontakt mittlerweile ein Stadium erreicht, das alle Krankheiten von mir abschmettert und mich quasi unbesiegbar macht - haha!
Wie dieses Pferd aus World of Warcraft. Da war ich wohl doch a bissle zu forsch im Galopp.
Irgendjemand hat den Mann und mich angesteckt, so dass wir beide seit dieser Woche flachliegen. So ein Schamott! Dadurch hab ich nicht nur den Auftritt vom Bub auf der Bühne verpasst, auch die Blognacht - schon wieder - und den Besuch bei Oma am Sonntag. Und der Mann wollte mit mir am Samstag Abend ins Kino und Essen gehen .. stattdessen liegen wir hier herum und husten uns die Seele aus dem Leib. So ein Elend!
Aber - das Mausloch wär nicht original, wenn es nicht auch an solchen Tagen ein High Five der Woche geben würde. Ein ziemlich gequältes zwar, aber ein vorhandenes!
*hust
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5 positive Momente aus der vergangenen Woche herausgefischt |
1. Ja .. das wird jetzt schwierig. Positiv an dieser Woche war, dass der Mann und ich uns gegenseitig pflegen konnten. Wenn man gemeinsam leidet, fühlt man sich weniger allein2. Es ist genug Suppe im Haus
3. Wir hatten endlich Zeit, uns Drachenzähmen leicht gemacht 2+3 anzuschauen!
4. Wenn man nur noch aus Suppe, Tee und Hustensaft besteht, wiegt man weniger!
5. Die liebe Waldfeger hat uns mit Medizin versorgt und kümmert sich um uns. Du liebe!
Am Montag Nachmittag hab ich einen Termin in Praxis Nr. 3. Während sich die Sachverständigen aus Praxis 1 und 2 darüber streiten, welcher Diabetestyp ich denn nun sei, bezweifelt Praxis 3 die grundsätzliche Existenz einer Diabetes bei mir. Ist lustig! Man fühlt sich ein bisschen wie eine Flipperkugel, die nicht landen kann. Jetzt gibt es neue Blutwerte und am Montag Nachmittag wird die Flipperkugel wieder durchs Feld geschossen.
Das soll dann mein Härtetest sein. Wenn ich den Weg zu Praxis 3 mit dem Auto schaffe - UND wieder zurück, dann bin ich wohl wieder arbeitsfähig. Vorausgesetzt, ich kann mich stimmlich auch verständigen. Wenn nicht, muss ich meine Kollegen wohl weiterhin hängen lassen.
Kennst du dieses nagende Gefühl? Du bist krank und hast zeitgleich ein richtig schlechtes Gewissen, weil die Kollegen deine Arbeit auffangen müssen? Völlig unsinnig. Aber es ist da, dieses Gefühl. Jedem anderen würde ich sagen, hey, krank ist krank, Genesung ist wichtig und all sowas. Aber wenn man es selber ist, fühlt man sich irgendwie - hinterhältig.
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