Mausloch

Das Mausloch ist mein öffentliches Tagebuch.
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Sonntag, 12. April 2026

Das High Five Tagebuch - Dings

Höchste Zeit, um endlich mal wieder ins Mausloch zu schreiben! Der ganze schöne Urlaub ist heimlich an mir vorbeigehuscht, jetzt ist Samstag und ich hab Gelegenheit, ein bisschen zu bloggen.

Am Besten du holst dir was zu trinken, setz dich bequem hin, das wird was größeres :)

Die High Five der Woche kuscheln sich heute mal wieder an das großartige Tagebuch-Dings in der Vorlage von jansens-pott.de. Viel Spaß!


(mindestens) 5 positive Dinge
aus der vergangenen Woche herausgefiltert



Montag

Der Ostermontag kommt eher ruhig daher. Nach den fulminanten Festlichkeiten des Sonntags war das eine willkommene Pause. Ausschlafen, bisschen rumoren, geradeaus schauen und abends Reiberdatschi essen!

Dienstag

Weil die Lieblingsnichte grade mal in der Stadt weilt, lädt Oma zum ersten Eis-Saisons-Eröffnungs-Tag ein! Nachdem aber fast alle Eisdielen in der Umgebung überraschend geschlossen hatten, wurde dieser Moment beim Edelitaliener in Eibach gefeiert. Das bedeutete ein leeres Lokal, was ein bisschen sehr unangenehm war, nebst gelangweilter Italiener, die uns beim Eisessen zugeschaut haben. Trotzdem haben wir es durchgezogen und uns getröstet mit einem Schokoladensoufflé, einem Panna Cotta und einem Sorbet mit Limoncello Likör! Ich steh da voll drauf, Vanilleeissorbet und dieser phantastische Limoncello! Oma begnügte sich mit einem Cappuccino, wurde aber von allen Seiten mit Leckerlis gefüttert.

Event des Tages: das Volksfest! Wir schlendern gern durchs Volksfest und gucken und schnuppern und holen uns was Feines. Diesmal hat uns der Bub begleitet und strahlt gute Energie aus. Es gibt seit langem mal wieder ein Bierzelt am Frühlingsfest. Aber nicht für uns, wir laufen elegant dran vorbei. Dafür gibt es für uns Fischbrötchen, Langos, Flammkuchen und Nudeln aus dem Parmesanlaib! Wilde Fahrgeschäfte werden bestaunt - in meinem Fall mit weichen Knien - und eine doch arg erbärmliche Geisterbahn belächelt. Zum Schluss noch ein Radler, dann geht's ab nach Hause.









Mittwoch

An diesem Tag konnte ich mit dem Ranger herumflitzen, Dinge für Oma erledigen und ziemlich lang im Garten lesen. Bei Sonnenschein und Vogelgezwitscher

Donnerstag

Das war unser Wandertag! Mit dem Zug nach Würzburg, ganz einfach weil wir noch nie in Würzburg waren, obwohl man in einer knappen Stunde dort sein kann.
Wider Erwarten scheint die Sonne, der Himmel ist blau, der Kaffee im Zug fein. Und die Laune ist auch gut. Direkt am Bahnhofsplatz in Würzburg fällt uns ein Denkmal auf, das uns sehr beeindruckt. In Erinnerung an die Deportierung 1941-44 wurden die zurückgelassenen Gepäckstücke verewigt. Hier ist der link zur Info: denkort-deportationen.de

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Zurück zur positiven Gesamteinstellung haben uns die viele Magnolienbäume gebracht, die dem Bahnhof gegenüberstehen und um die Wette blühen! Tausende von rosa Blüten und ganz viele Mädchen, die sich unter diesen Bäumen in Pose werfen, um ein gutes Bild für insta hinzukriegen. Ich mochte die Bäume lieber ohne Mädels.

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Durch eine der vielen Altstadtstraßen schlendern wir zur Residenz. Dieses Gebäude hat Geschichte, 1720-1780 erbaut, hat es alle möglichen Bischöfe, eine Menge Friedrichs, Ferdinands, Wittelsbacher und Habsburger beherbergt. Auch Napoleon hat da mit seiner Frau Marie-Luise geschlafen und gefrühstückt. Das Bett war relativ kurz, hat also bestimmt gepasst. 
Das Gebäude ist im Barock und Rokokostil gehalten, was manchmal dermaßen überladen wirkt, dass einem die Augen übergehen. Eins der 40 Zimmer, die man besichtigen konnte, ließ einen als Spiegelsaal in Gold und Protz fast den Glauben verlieren! 
Es fühlte sich ein bisschen nach Erleichterung an, den Hofgarten zu betreten. Augen entspannen. Eine Reihe Mandelbäumchen blüht im satten Rosa und auch hier drängelten sich die Mädels um ein gutes Foto. Mir wäre das zu anstrengend, da bin ich froh, dass ich aus dem Alter raus bin!
Am Springbrunnen, der von kegelförmigen Thujabbäumen und barocken Steinfiguren umrahmt wird, sitzen wir in der Sonne und dösen ein bisschen vor uns hin. 
Dieser Hofgarten ist ziemlich weitläufig, alles mögliche wächst hier, vor allem Rosen und arg in Form gestutzte Bäume. Manche der Bogen-Spalier-Gänge sind noch original, steht im Prospekt. Also über 300 Jahre alt! Ist schon beeindruckend.

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der weiße Saal

sie scheint sich ganz zufrieden zu fühlen

Aber was zum Kuckuck hat sich der Designer hier gedacht??

ein völlig überladener Spiegelsaal

Unterhaltung im barocken Stil.
Die Pferde drehen sich als Karussell, mit dem Stock soll  das Kind
den Ring aus der Schlange ziehen
Oder
Dem Typ die Nase abschlagen.
Ersatznasen sind vorhanden


das Treppenhaus










Wir machen eine Kulturpause und wandern am Main entlang zu einem hübschen, arschteueren Lokal. Da sitzen wir auf der Terrasse neben der Mainbrücke, mit Blick auf den Main, auf die Leute und unser feines Essen. Hab mir Bratkartoffeln gegönnt, megalecker!






Im Anschluss haben wir tatsächlich noch 4 Kirchen geschafft, allesamt barock und ziemlich kitschig gehalten, Figuren an der Wand mit wallenden Gewändern, nackigen, dicken, kleinen Engeln und Geistlichen mit verklärt verdrehten Augen. Die Gemälde an den Kirchwänden bildeten einen starken Kontrast zu all dem abgehobenen Protz, da gab es dann düstere und brutale Mordszenen, durchbohrte Körper und abgeschlagene Köpfe. 
Was haben sich die Bauherren eigentlich so gedacht?!
Man weiß es nicht.
Ich hab in jeder Kapelle, Neumünster und Dom eine Kerze angezündet für meine Lieben.
Die vielen Kirchen liegen alle eng beieinander, zwischendrin schlängeln sich viele Gassen um sich selbst und alles ist voller Menschen, ein einziges Gewusel!
Wiedermal frag ich mich, wieso in anderen Städten der Laden läuft, bloß Nürnberg kriegt die Kurve nicht und lässt alle Läden leer herumstehen und vergammeln. In Heidelberg, Regensburg, Bayreuth, Bamberg oder Würzburg tobt das Leben und die Leute sind überall! Viele Straßencafés und Lokale, wo man hinschaut!
Dagegen ist in Nürnberg der Hund begraben.
Wir genehmigen uns ein Weizen und einen Kaffee mit Amaretto und gucken, an barocken Hausfassaden und Kirchen vorbei, den Leuten zu. 
Bis es Zeit ist, heim zu fahren.
Mein Fußgelenk und das Knie rebelliert schon, trotz Schmerztablette. Den Rest des Weges zum Zug verbringe ich humpelnd und langsam. Was mir allerdings wieder einen tollen, langen Blick auf die Magnolienbäume im Abendlicht bietet!


eine relativ glücklich wirkende Kirchenfigur.
Oder sie ist angekifft, das wäre möglich,
Weihrauchdelirium

er singt verzückt und voller Hingabe

er hier hat allerdings schon aufgegeben
und fügt sich in sein langweiliges Schicksal




Freitag

Wir beginnen den Tag mit Erledigungen und Einkaufen. Die Waschmaschine mal wieder laufen lassen und die Spülmaschine sowieso.
Am Nachmittag starten der Mann und ich in die Ikea. Schon wieder, haha! Wir schauen uns nach einem Bücherregal um, das irgendwann ins umgestaltete Tochterzimmer soll. Ist bitter nötig, die Bücher stapeln sich schon überall. Natürlich gefällt es mir bei Ikea, natürlich sehe ich tausend kleine Sachen, die ich spontan toll finde und natürlich gibt es anschließend ein Hot Dog! Manche Traditionen sollte man einfach kommentarlos beibehalten.

Der Bub lädt uns abends zum Essen ein. Ist schön, ihn wieder zu sehen. Und die Katzen auch, die uns auffordernd laut miauend empfangen.
Der Bub gibt alles und zaubert uns in seiner kleinen Küche einen genialen Auflauf aus Kartoffeln und Spinat, dazu original schwedische Köttbullar und einen feinen Feldsalat mit Avocado. So ein Aufwand! Hat er gut gemacht, Lob & Anerkennung!!
Nach dem Essen gab es ein kleines Event: Sohns erster eigener Plattenspieler wurde eingeweiht - mit Thriller von Michael Jackson! Das hatte sowas feierliches! Wir stellen fest: Der Bub kann gut mit Vinyl umgehen. Und alle sind sich einig, dass Musik von der Platte einfach was ganz anderes ist, als vom Radio, der CD oder vom Internet. Dieses Knacken, wenn die Nadel die Platte berührt, das Knistern und dann die Intensität der Musik - das kriegste mit spotify einfach nicht hin! 
Beat it!

Noch ein Happening passierte am Freitag: Die spitzenmäßige Band Ditkovich hat ihr letztes Lied vom ersten EP rausgebracht! Es heißt wie die Band "Ditkovich" und kann ab sofort gehört, gemocht und vor allem geliked werden :)





Samstag

Der Mann geht hoffnungsvoll zum Club, während ich versuche, ein verspätetes Ostergeschenk zu verpacken. Was sich ein bisschen schwierig gestaltet, da haben wir einen Spritzschutz fürs Fahrrad, einen Gepäckträger und die sagenumwobene Arschrakete. Ich denke, ich hab's ganz gut hingekriegt. Jedenfalls ist die Verpackung so außergewöhnlich wie das Geschenk selber. Beim Transport hilft mir Waldfeger, wir treffen uns mit Tochter, Sohn und Oma in der Eisdiele. Traditionen müssen beibehalten werden, also wird die Eröffnung der Eissaison fortgesetzt. Ich hatte eine geniale Kreation: Yogurette, Haselnuss und eine Sorte, die Mozart heißt. Boah!!! Das hat das Zeug zum Lieblingseis! Man sollte es langsam essen, sowas feines krieg ich nicht alle Tage!
Das war wahrscheinlich das erste und letzte Eis dieses Jahr - bis zur offiziellen Beendigung der Saison Mitte Oktober. Bis dahin werd ich mich an Mozart und Haselnuss erinnern!




Sonntag

Schon wieder Familie! Erst sieht man sie wochenlang nicht, dann kommt es geballt! haha!
Opa lädt zum Lieblingsgriechen ein. Dann kann ich den beiden zum 62. Hochzeitstag gratulieren. Oma und Opa sind länger verheiratet, als ich auf der Welt bin. Schon cool irgendwie! 
Danach wird es einen ruhigen Nachmittag geben. Eine Erholungsphase für meinen armen Fuß, meinen Kopf und zum erden. Weil nächste Woche geht die Arbeit wieder los, da sollte ich vorher ein bisschen durchatmen.


Danke fürs Lesen - und fürs Durchhalten! 



weitere High Fives der Woche:

Sonntag, 7. Dezember 2025

Liebes Tagebuch, hier sind meine High Five der Woche

 Hallo im Mausloch!,

Es ist Zeit für die High Five der Woche. Wir setzen uns, nehmen einen Schluck Tee, atmen aus und picken alles positive aus der letzten Woche heraus. Dann lehnen wir uns zurück und grinsen zufrieden vor uns hin!


die heutige Version lehnt sich wieder an die geniale Idee von Herrn Tommi von jansens-pott.de mit seinem legendären Tagebuch-Dings



Liebes Tagebuch, das war vielleicht ne Woche! Hui!

Am Freitag bin ich überglücklich und extrem entspannt aus der Arbeit spaziert - jetzt hab ich eine Woche Urlaub! Abendessen gab es im "Vunderbar", eine Udon Nudelsuppe für mich. Der Bub war dabei, was den Abend immens verschönert hat

Am Samstag hab ich  mich kopfüber in den Haushalt gestürzt, das ist in sofern positiv, als dass ich es endlich mal gemacht hab. Zum Abendessen gab's Spaghetti mit Thunfischsoße

Am Sonntag hatte ich eine ganz tolle Erfahrung! Statt wie üblich zu Oma zu fahren um mit ihr Kaffeeklatsch zu halten, haben wir Oma eingepackt und sind zur Kongresshalle gefahren. Dort startet die "Blickwinkel-Tour" des Vereins Geschichte für alle. Wir sitzen im Bus und setzen uns VR-Brillen auf, so dass wir imposante Plätze und Gebäude sehen konnten, wie sie geplant waren. Gleich wurde uns wieder der Größenwahn des Herrn H. bewusst. Diese Bilder und die Erklärungen des Gruppenleiters haben uns nachhaltig beeindruckt. Was für ein tolles Erlebnis! Zum Abendessen gab es Gulasch mit Nudeln und Tomatensalat

Am Montag spaziere ich gut gelaunt (weil Urlaub) in die Bücherei, um für Oma neue Hörbücher auszuleihen. Nachdem ich sie ihr gebracht hab, kaufe ich ein und bin Mittags schon wieder zu Hause. Zeit, in Weihnachtsheimlichkeiten zu kruscheln. Zum Abendessen gibt's Omelette mit Gemüsefüllung

Am Dienstag ist der große Tag! Etwas verunsichert aber dennoch wild entschlossen marschiere ich um 10 Uhr zum Friseur in die Stadt. Die Friseurin ist nett zu mir, gibt mir Kaffee und schneidet begeistert drauf los. Ewas viel mehr, als ich erwartet hab - plötzlich liegen ca 30 cm Haare vor mir auf dem Boden.  Obenrum ziemlich erleichtert verbinde ich den Friseurtermin mit Weihnachtseinkäufen und gehe in meinen Lieblingsladen - dem Thalia. Da bleib ich dann eine Weile. Gucken, anfassen, schnuppern, trauen, schmökern. Wieder daheim gibt es erstmal Sofa und "Die Bücherdiebin". Zum Abendessen haben wir  Brötchen mit was drauf

Am Mittwoch ist Pc-Tag. Schreiben und verbessern und weihnachtliche Geheimniskrämerei. Zwischendurch kurz zum Einkaufen, dann geht's weiter. Als es dunkel wird, flimmert mir die Sicht vor Augen. Zeit, in die Küche zu gehen und was handfestes zu tun. Zum Abendessen gibt es auf Wunsch des Mannes Fleischpflanzerl, Kartoffelbrei und Blaukraut. 

Am Donnerstag war der beste Tag! Nachdem ich Waldfeger eingesammelt hab sind wir nach Fürth in die Ikea gefahren. Warst du schonmal an einem Donnerstag in der Ikea? Tu das, es lohnt sich! Ist echt wenig los, das ist herrlich entspannend! Es gab viel Kaffee, Kleiderbügel, Bilderrahmen, Kissen, Küchengerätschaften, ein 1-Meter-großen Umarm-Bär, einen Kuschelhai, raffinierte Kinderzimmerutensilien, wunderschöne Lampen, eine Waffel, Apfelstrudel mit Vanillesoße (wovon ich jetzt noch träume) und einen Haufen Nachtkästchen. Und - sehr zufriedene Schwestern, die erst nach Hause fuhren, als es anfing, dunkel zu werden. Was für ein wunderschöner Tag! Zum Abendessen wurde ein Curry mit Garnelen vom Asiaten bestellt

Am Freitag fand das Praxis-Weihnachtsessen statt. Das ist knifflig. Zuerst wurde der Mexicaner verwechselt. Ich meinte den einen, reserviert wurde aber der andere, der ein paar hundert Meter weiter steht und den ich nicht kenne. Als wir zu zehnt da ankommen, wurde uns ein Nebenraum zugewiesen, der eigentlich ein Abstellraum war. Da standen schwarze Biertische mit  Bierbänken im kargen Raum, abgestellte Kindersitze und Stühle an der Wand, unheimliche Wandmalereien und noch unheimlichere mexicanische Todesmasken unter der Decke. Leider hat das Essen diesen fürchterlichen Raum nicht wieder gut gemacht - aus begrenzter Auswahl bestellen wir und es schmeckt halt nicht wirklich. "Ist das scharf?" - "Nein, ist nix scharf" - ist scharf wie Hölle!! Hab meinen moderaten Burrito mit Kollegin Pendanta geteilt, damit sie nicht hungern muss. Gut, man beschließt irgendwann, das Ganze mit Humor zu nehmen. Die beiden Küken Elfe und der blutrünstige Lehrling waren für diese kneipenähnliche Absteige absolut overdressed. Was das Gute war? Ich wurde heimgefahren und musste nicht wieder in die U-Bahn. Siehste, ist immer was Gutes dabei! 

Am Samstag hab ich fleißig im Haushalt rumort, endlich mal den Wohnzimmerteppich gereinigt - er trocknet immernoch, und ich hab ein Weihnachtsprojekt abschließen können, Heureka! Es fehlt jetzt nicht mehr allzu viel, Weihnachten can come! Heute Abend gibt es Hühnchen in Senf-Sahne-Soße mit Brokkoli und Kartoffeln. Happy Nikolaus!

Morgen werde ich mir Oma zum Chor vom Bub fahren, mal ordentliche Weihnachtslieder hören. Freu mich! Es wird abends Nudeln mit Calabrese-Paprika Soße geben


Tschüs, Tagebuch


und tschüs Haare

Weihnachtsinvasion min NanuNana

lecker Waffel beim Schweden

der Kuschelhai

ein extrem ungemütlicher Mexicaner


weitere High Five der Woche:

Sonntag, 21. September 2025

Liebes Tagebuch .. hier ist mein High Five der Woche

So fix ist der Urlaub vorbei! Ich mag noch gar nicht an nächste Woche denken, an die freie Zeit hab ich mich bestens gewöhnt. Kann so bleiben.

Aber die High Five der Woche sollen ja positiv sein, also erwähne ich das mit der Arbeit einfach nicht mehr. Problem gelöst!

5 positive Momente
aus der vergangenen Woche herausgepickt


Wieder in Form eines Tagebuchs, inspiriert von Herrn Tommi von jansens-pott.de 



Dienstag

Nachdem ich am Sonntag Oma und Waldfeger endlich wiedergesehen hab und der Montag eigentlich ein kompletter Ruhetag war, sind der Mann und ich am Dienstag fröhlich ins Kino marschiert. Das Kanu des Manitu gucken. Ich wollte unbedingt, der Mann "opferte sich". So ein Lieber!
Ich mag den Film! Wenn man es schafft, weder Vorurteile noch zu hohe Erwartungen zu entwickeln oder allzu kritisch in den Film zu gehen, dann kann man es hemmungslos genießen! Ist halt ein Klamauk, aber ein guter! 
Zur Belohnung fürs tapfere Durchhalten gab es ein feines Abendessen im Diner. 

Mittwoch

Oma hatte einen kleinen Eingriff an der Hand, also haben wir sie ins Krankenhaus gefahren. Ein kleines mulmiges Gefühl hat uns schon begleitet, aber nach 3 Stunden konnten wir sie wieder erleichtert nach Hause bringen. Jetzt steht sie vor der Aufgabe, den Alltag einhändig zu meistern, aber Oma ist tapfer und lässt sich von so einer Hand-OP nicht umhauen! Ich find's toll, wie sie es schafft! Starke Oma!

Donnerstag

Schon wieder Kinotag! Aber diesmal für mich ganz allein. Es läuft Downton Abbey, der letzte Film. Ebenso meine letzte Chance, Downton Abbey mal im Kino zu sehen. Den Mann lasse ich in Ruhe, das wär dann doch zuviel für ihn. Allein im Kino geht absolut klar, zumal ich sogar ganz allein im Kinosaal war! Phantastisch!
Anschließend bei Oma geguckt, ob alles ok ist. Es ist.

Freitag

Diesmal mit dem Ranger zu Oma gefahren. Endlich wieder Rollerfahren, ich hab es vermisst! Singend und grinsend zu Oma, dann Zeit bei ihr verbracht und gut gelaunt wieder nach Hause. 
Weil ich "sturmfrei" hab, hab ich Downton Abbey direkt wieder gestartet - Staffel 1, Folge 1

Samstag

Flohmarkttag! Der zweite dieses Jahr, ich baue mein Zeug draußen auf und kann tatsächlich was verkaufen. Rastanine kommt mit ihren Söhnen und übernimmt das alte Fahrrad vom Bub. Ein bisschen Wehmut schwingt mit, aber ich bin froh, dass das Radl einen neuen Besitzer hat und wieder gefahren wird. Insgesamt ein entspannter, ruhiger Flohmarkt. Und ertragreich, wer hätte das gedacht.
Und jetzt bin ich froh, dass alle Flohmärkte dieses Jahr vorbei sind und ich nichts mehr organisieren muss. War viel Arbeit - und nun ist es vollbracht! Yie-haa!

Jetzt  ist Samstag Abend und gleich koch ich lecker Spaghetti. Im Garten bleib ich so lange, bis die Sonne untergeht und nachher gibt es eine Folge "Oktoberfest 1900"

Bombastischer Salat nach dem Kino

Sabine ganz allein - mit Leckerli


mein Flohmarktstand


Weitere High Five der Woche:
Mira von besinnlich.de
Katja von katja-mittendrin.de 

Samstag, 19. Juli 2025

T.I.L. - mein Tag in Liedern

 Ich hätte mal wieder Lust auf einen Tagesbegleitungsbeitrag. So ähnlich wie das 12 von 12 oder ein W.I.B, bloß anstelle der Fotos gibt es Lieder. Und dann hätten wir mal wieder ein T.I.L., einen Tag in Liedern! Viel Spaß


Ich hasse es, wenn ich eine halbe Stunden vor dem Wecker aufwache und ins Bad muss. Dann muss ich mich im Halbschlaf entscheiden, ob sich 30 Min herumdösen noch lohnen oder ob ich lieber gleich aufstehe. Nachdem ich die Augen gar nicht richtig aufkriege, entscheide ich mich fürs dösen.

Völlig lustlos und hundemüde mach ich mich auf den Weg zur Arbeit. Die Freitage sind irgendwie sinnlos. Das ist nur so ein Vormittag zum rumkriegen, die letzte Hürde vor dem Wochenende. So viel Arbeit wartet auf mich, Stress und Druck. Die Freitag Vormittage müssten echt nicht sein. Da bin ich mit mir einig. 
Wenigstens das Radio kann ich aufdrehen

Heute geht's. Die letzten Tage war mein Labor kurz vorm Explodieren und ich am rennen und beeilen und koordinieren und organisieren und hoffen dass ich nicht umkippe. Aber heute kann ich fast schon gemächlich vor mich hin arbeiten. Das freut mich.

Die letzte Stunde zieht sich wie Kaugummi. Ich bin müde! Und erschöpft. Und es ist zu warm. Und überhaupt .. ich will Feierabend! Nach dieser Woche brauch ich Erholung. Das war vielleicht ein Gerenne! 

Aber dann war es endlich soweit, das Wochenende ist da! Halleluja! Todmüde schleppe ich mich zum Auto und bin gleichzeitig total fertig und voller Erleichterung. Jetzt nach Hause, dann zum Wochenendeinkauf und dann wartet ein Sushi auf mich. Und ein Sofa! 

Schlafen kann ich nicht, aber ausruhen. Das Sushi war fein, Ura Maki mit Frischkäse, Avocado und Gurke. Ist eigentlich ein Notkauf, damit der Mindestbestellwert erreicht wird. 
Ich lümmel auf dem Sofa rum, bis mir mein Gewissen sagt, dass es jetzt aber mal reicht. Und folgsam, wie ich bin, schleich ich mich mit lautem Gestöhne und Geseufze ins Bad. Die Haare haben es nötig!

Dann war ich endlich wach. Ein ungeahnter Energieschub überkommt mich und den nutze ich aus, indem ich draußen am Gartentisch die Geburtstagskarte für die Lieblingsnichte schreibe. Ich bin zufrieden mit meinem Werk. Und jetzt wird gekocht, heute gibt es Spaghetti - weil Freitag ist. Freitag ist Spaghetti-Tag. Mit den songs von 1982 tobe ich mich in der Küche aus

Der Mann ist noch immer unterwegs, Zeit, die Geschenke einzupacken. Ich denke, die Lieblingsnichte wird sich freuen! Morgen treffen wir uns in der Eisdiele. Schön, dass sie zu Besuch ist. Aber für mich wird sie immer 10 bleiben, für immer das kleine Mädchen. Auch wenn sie schon leicht über 20 ist. (Die Realität stimmt nicht). Tochter bleibt für mich auch für immer und ewig 14, der Bub bleibt 9, meine Mom 40. Keine Ahnung, warum das so ist. Ich selber fühl mich auch nicht wie 54, eher wie 29 oder so. Wenigstens innerlich, das Außenrum ist schon um die 60. Irgendwie ist da ein Knick in der Matrix

Die Haare sind gewaschen, die Karte geschrieben, die Spaghetti gekocht, die Geschenke verpackt. Und jetzt? Jetzt entspanne ich und spiel sinnlose Spielchen am Handy. Macht Spaß! Bis der Mann nach Hause kommt, hab ich Zeit für Unsinn

Der Abend wird ruhig. Beim herumzappen im TV entdecke ich Bambi. Wir überlegen, wie alt der Film ist und stellen gleich ein Ranking der alten Disney Klassiker auf. Schneewittchen war der erste, abendfüllende Disneyfilm, 1937. Bambi kam 1942, als fünfter Film. Ganz schön alt. Ich mag die Klassiker, die meisten kann ich mitsprechen. Der liebste ist mir, glaub ich, Robin Hood. 
Und Susi und Strolch. Und die Hexe und der Zauberer. Und das Dschungelbuch. Und ... ach ja.

Ich merke grade selber, wie vielseitig meine Liederauswahl ist! Sieht nach einem bunten Tag aus! Jetzt geht dieser Freitag zu Ende und ich darf endlich wieder in mein Bett, zu meinen Kissen, der kuscheligen Decke und dem Zombie-Buch. 







Sonntag, 6. Juli 2025

Wochen-Tagebuch-High-Five-Dings

Flucht vor der Wärme - bloggen im kühlen Wohnzimmer! Kommt gut.

Komisch, dass man sich selbst immer gezwungen sieht, nach draußen zu gehen, sobald das Wetter schön ist. Ich fühl mich aber hier drin  ganz wohl. Was für ein Glück, dass mir von der schlauen Waldfeger offiziell erlaubt wurde, einfach innen zu bleiben, auch wenn da draußen die Sonne scheint.

Danke!


Heute kommen die High Five der Woche
5 positive Momente aus der vergangenen Woche herausgepickt

wieder in Tagebuchform, angelehnt an die Idee von 
Herrn Tommi von jansens-pott.de



Sonntag

Endlich wieder zu Oma! Ist zwar erst eine Woche her, aber ich bin trotzdem froh und fröhlich, wieder mit Oma und Waldfeger zu quatschen. Ich merke, ich brauch das. Ist ja logisch, eine entspannte Frauenrunde tut immer gut!

Montag

Der letzte freie Tag. Diese Urlaubswoche war schön, wenn auch verdammt kurz. Eine Hälfte in Heidelberg verbracht, die andere Hälfte im Garten und auf'm Sofa. Aber ich hab auch was getan, zum Beispiel den Ranger zu seiner ersten Inspektion angemeldet und in der Sparkasse Kohle von einem Konto aufs andere schieben lassen. Bisschen einkaufen, bisschen waschen, das übliche. Und nochmal ein etwas Ruhe genießen inclusive Urlaub nachweinen.

Dienstag

Der erste Tag von 70 bis zum nächsten Urlaub. Ein schwerer Gang. Es ist heiß, ich hab nicht gut geschlafen, ich hab keine Lust. Trotzdem prügel ich mich hin und bin bereits um 5 nach 8 massiv genervt. Aber, ich hab mich im Lauf des Tages aufgerappelt, ich hab NICHT geweint und mich sogar zum lächeln gezwungen. Erfolgreich! Am Abend war ich platt.
Das Highlight des Tages: wunderschöne Fotos und Videos von Tochter aus den Flitterwochen bekommen! Ich glaub, ihr und ihrem Mann (höhö) geht's richtig gut!

Mittwoch

Ich bin im EKG-Raum eingeteilt. Das kommt mir sehr gelegen, weil es der kühlste Raum in der Praxis ist und es an diesem Tag relativ wenig zu tun gab. Ich war nicht mehr ganz so genervt, die Laune hielt sich stabil. Aber am Nachmittag muss ich durch heißen Höllenwüstenwind zur Schulung fahren, last lap. Die dann gar nicht so schlimm war, wie befürchtet! Jemand hat mir ein Minieis in die Hand gedrückt, es gab einen Ventilator und die Zeit verging relativ zügig. Das Gefühl, diese Schulung endlich geschafft und erledigt zu haben, war mächtig. Und abends bestellen wir uns Pizza und Salat.

Donnerstag

Ein langer Tag. Eigentlich. Aber nicht für mich, ich hatte Nachmittag Überstundenfrei!  Nachts hab ich endlich schlafen können. Schon war ich gut drauf! Es lief, die Patienten waren nett, die Venen auch, der Kaffee tat seine Pflicht. Und Mittags war Feierabend!

Freitag

Ein ruhiger Praxistag, so mag ich das. Die Kollegen und ich freuen uns über mein neues Kühl-Tuch. Das ist der Knaller, das Ding macht man nass, wringt es aus und schüttelt es. Dann wird das Tuch kalt und bleibt kalt. Genial! Rettung im Backofenlabor! Und für geplagte Kollegen, wenn man sich von hinten anschleicht und ihnen das kalte Tuch um den Hals legt! Huuuu!
Abends kam der Bub zu uns! Ist mittlerweile ein echtes Highlight, wenn eins der Kinder zu Besuch kommt. Er erzählt ganz viel und kocht für uns feine Spaghetti. Ich genieße es, dass er da ist. Auch die Fahrt nach Hause. Der Bub spielt mir seine Musik vor und wir fahren entspannt in den Sonnenuntergang - bis nach Fürth.
Nach erfolgreicher Ablieferung des Sohnes fahr ich, etwas rasanter, zurück. Ramones ganz laut! Ich fühl mich gut, war ein schöner Abend!

Samstag

Kaffee im Garten und ein Besuch der Schwiegereltern mit dem Ranger. Durch kurvenreiche Wohngebiete rollern macht Laune! Der Nachmittag besteht aus Wäsche, Mausloch und Kartoffelsalat vorbereiten. Wir grillen heute.
Anschließend werden ein paar Plakate für den Flohmarkt an Laternen geklebt. Auf dem Rückweg ruft mich jemand - da war eine Schulfreundin von früher! So schön, sie mal wieder zu sehen!! Kam runtergerannt, auf Socken, und fällt mir um den Hals! Ich hab mich echt gefreut, hoffentlich können wir uns bald mal verabreden :)
Als kleines Bonbon kam ein Paket an. Das Zombie-Buch, das mir von Sky im Bloghexen-Forum empfohlen wurde. Anno Initium, Teil 1: Die Gestrandeten. Bin gespannt! 




weitere High Five's der Woche:

Mira auf besinnlich.de





Cute Rat