Mausloch

Das Mausloch ist mein öffentliches Tagebuch.
Mein Refugium. Meine Höhle. Mein Ventil. Viel Spaß!

Blogparade zum mitmachen!

Freitag, 30. Januar 2026

Urlaubsendefreitagsfüller

Wie man vielleicht merken kann, hab ich in meiner Urlaubswoche, die heute leider endet, enorm viel Zeit zum Schreiben. Wie wunderschön kann Urlaub sein?!
Ich lebe das grade sehr intensiv aus. Ein paar Termine hatte ich die Woche, einer davon ziemlich nervenzehrend, aber auch viel Sabine-Zeit. Seelenhonig!

Also schreibe ich auch heute und da Freitag ist, bietet sich der Freitags Füller an.
Beim lesen könntest du dieses Lied hier hören, das ist grade mein Liebling!


Here we go!


eine Mitmachaktion
von Barbara auf scrapimpulse.com




1. Ich gebe ungern zu, dass ich allen Ernstes über Blümchen Bettwäsche nachdenke. Weißer Stoff voller rosa Blüten, oder zartgelb oder Frühlingsgrün, ich fürchte, da bricht der Romantiker in mir durch. Weil cool oder stylisch ist es ja nicht so

2. Meine Schuh. Ich liebe sie! Durch Zufall entdeckt, vor vielen Jahren und ein Seufzer der Erleichterung durchströmte mich! Endlich Schuhe, die mir taugen! Die nicht drücken und mein arthrosegeplagtes Fußgelenk perfekt abfedern! Ich kauf sie mir immer wieder nach, auf Vorrat. Meist werden ja gezielt die Dinge, die ich besonders mag, ruckizucki aus dem Sortiment entfernt - aus Bosheit, nehme ich an. Die Schuhe trage ich, bis sie fast auseinanderfallen! Sie sind uralt, aber sehr bequem.

3. Mein Impulskauf beim Einkaufen  lässt sich nur schwer bis gar nicht unterdrücken. So gut wie nie verlasse ich ein Geschäft mit nur dem im Beutel, was ich auch brauchte. Meist schleichen sich Dinge wie Bücher, Shampoo-Probefläschchen, Deo, Bilderrahmen, Kerzen oder lustige Glückwunschkarten in meinen Einkaufskorb. Von den online-Käufen will ich erst gar nicht anfangen ..

4. Das abendliche sitzen auf dem Sofa mit Blick auf den Fernseher ist eine Unsitte, die mir in Fleisch und Blut übergegangen ist. Viel sinnvoller wäre ein Aufenthalt im Lesesessel mit Blick ins Buch als ideale Feierabendgestaltung. Oder vor dem Laptop zum lesen von anderen Blogs oder gar kreative Beschäftigungen wie Fotos sortieren oder ähnliches. Dieses träge Couchbesetzen sollte ich wahrlich aufgeben, will es aber eigentlich nicht.

5. Wenn ich heute frei hätte und es wäre draußen warm und angenehm und ich wär gut zu Fuß, würde ich einen schönen Spaziergang machen. Vielleicht in die Innenstadt zur Burg hoch mit Zwischenstopp in einem Eiscafé oder dem Kino. Oder aber ich würde im Garten sitzen und lesen. So aber sitze ich hier und bearbeite das Mausloch. Auch schön.

6. Meine Kramschublade hat viele Zweigstellen über das ganze Haus verteilt. Wäre es nur eine Schublade voller Kram, würde ich stolz auf die aufgeräumten Zimmer blicken!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf  (wie könnte es anders sein) auf mein Sofa und den Fernseher :) morgen habe ich geplant, mit lauter Musik zu Oma und zur Bücherei zu fahren und Sonntag möchte ich  mich mit der Familie zum Geburtstagsessen treffen. Opa lädt ein! 


Danke für's lesen!






Donnerstag, 29. Januar 2026

Der Glückspulli

Er ist cappuccinofarben, weich und kuschelig. Und er scheint Glück zu bringen! Das hab ich nämlich getestet. Diesen Pulli hab ich letzte Woche beim Zahnarzt angehabt und es war überhaupt nicht schlimm! Dann hab ich ihn bei der Fußpflege angezogen und es hat nicht einmal gezwickt! Heute hab ich ihn zum Chefgespräch getragen und es ist alles super gelaufen! Und dann, anschließend bei Ikea - hab ich eine Waffel gekriegt. EINE WAFFEL!!

Also, so wie es aussieht, ist das mein Glückspulli! Gut zu wissen!

Dieses Chefgespräch lag mir schwer im Magen. Es gab ein Problem und ich wollte es aus der Welt schaffen, also hab ich mir einen Termin beim Oberboss geholt. Ihn selber hab ich nur online auf Besprechungen gesehen oder mal zufällig auf irgendwelchen Schulungen, als er an mir vorbeigelaufen ist. Also kenn ich ihn eigentlich garnicht und vor allem - er mich auch nicht.

Heute war der Gesprächstermin. Und ich ein Nervenbündel! War eine halbe Stunde zu früh da und hab im Auto gewartet. Der Raum, in dem das Gespräch stattfinden sollte, heißt "Aquarium", und jetzt weiß ich auch, warum. Es ist ein Raum, der rundum in Glaswände gefasst ist. Sehr offiziell mit großem, ovalem Tisch in der Mitte für wichtige, offizielle Besprechungen. Da saß ich nun und war nervös. Als der Chef kam, fühlte ich mich wie bei einem Vorstellungsgespräch. Aber gleich von Anfang an ist er mir sehr freundlich begegnet, aufgeschlossen und hat sich erstmal meine Version der Geschichte angehört. Sofort kamen Sätze wie "Da werden wir schon eine Lösung finden" und "Sie sind doch unsere Angestellte, da müssen wir doch schauen, dass es Ihnen gut geht!". Nach und nach hat er mir meine Nervosität genommen und das war gut so, ich hab nämlich dauernd irgendeinen Stiefel erzählt, hab Straßennamen vertauscht und mich verplappert. Also das Gegenteil von souverän. Aber er war so freundlich! Überhaupt nicht vorwurfsvoll oder gar böse. Er hat das Problem erkannt, mit mir diskutiert und hatte einen klasse Lösungsansatz für mich!

Jetzt mag ich ihn! Er scheint auf meiner Seite zu sein, das beruhigt ungemein! Er will, dass es mir gut geht, hach!
Zutiefst erleichtert hab ich mich verabschiedet, der Brocken, der mich wochenlang belagert hat, ist vom Herzen gefallen. Rumms!

Jetzt geht's mir besser! Der Oberboss ist netter als gedacht, Glück gehabt!

Gefeiert hab ich das mit Waldfeger bei Ikea bei Kaffee, Waffel und Veggie - Hotdog :)

Siehst du, alles nur wegen des Glückspullis!









Mittwoch, 28. Januar 2026

Projekt 52, Januar - die vierte

 Schon bin ich beim letzten Begriff für Januar im Projekt 52 angelangt. Zack - Monat vorbei!


52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de



Das letzte Thema heißt Fotografie

Zu dem Thema kann ich nicht viel sagen. Ich selber bin keine gute Fotografin, abgesehen davon hab ich nur mein Handy zum knipsen. Meine Tochter allerdings, die hat's voll drauf! Sie hat eine Spiegelreflexkamera und den richtigen Blick für tolle Fotos.

Nichts desto trotz ist mein Fotospeicher fast voll. Auch wenn ich kein besonderes Talent dafür hab, knipse ich hemmungslos durch die Gegend! Mit Hingabe und Freude! Jedes Jahr zu Weihnachten bastel ich ein Fotobuch für den Mann mit den schönsten Bildern des Jahres, da brauch ich Material. Außerdem gibt es immer eine Menge Urlaubsfotos. Wobei wir uns letzten Sommer, mit einem Aperol in der Hand und Blick aufs Meer überlegt haben, warum man eigentlich so viele Urlaubsfotos macht. Klar, für einen selber, zum erinnern. Aber zum großen Teil auch für die Leute zu Hause, zum stolzen herumzeigen und den dazugehörigen Geschichten. Die Frage ist nur: wen interessiert das? Ist es nicht eher so, dass die daheimgebliebenen diese Flut an Fotos eher aus Höflichkeit über sich ergehen lässt? Wenn man nicht dabei war, ist es nur ein Bild von einer schönen Gegend, einem Strandkorb oder einem opulenten Essen im Restaurant mit dem lustigen Kellner. 

Auch mit diesen Gedanken im Kopf werden weiterhin fleißig Urlaubsfotos gemacht. Weil man das immer schon so gemacht hat und eben so! Früher hat man geknipst, bis der Film voll war und musste zu Hause dann bis zu 2 Wochen warten, bis die Bilder entwickelt waren. Diese Warterei war nervenzehrend, aber auch spannend! 

Auf diversen Blogs finde ich auch immer tolle Aufnahmen. Das ist bewundernswert, wenn jemand so schön fotografieren kann! Ich kanns nicht. Ich mach eher so 08/15 Fotos. 

Dieses hier hab ich heute gemacht, auf dem Weg von der Apotheke zurück zum Arzt, wo ich Oma eingesammelt hab. Es zeigt das Nürnberger Wetterhäuschen unter einer Schneedecke. Fand ich spontan hübsch und zeige es hier mit Stolz. Mutti-Foto, haha





Dienstag, 27. Januar 2026

Nur mal so

Was war das heute für ein schöner Vormittag! Als ich gegen halb zehn von der Fußpflege komme, bin ich ganz verblüfft über die Schönheit des Winters bei blauem Himmel und Sonnenschein! Der Schnee glitzert und alles sieht so malerisch aus! Zumal sich die Fußpflegerin in einer abgelegenen Wohngegend befindet. Hab ganz viele Fotos gemacht. Autofahren ist die Tage nicht so einfach und die Angst vor abbrechenden Ästen ist präsent, aber es war wunderschön! 



Meine Füße sind auch wieder wunderschön (haha), der Zahnarzt ist geschafft, den Augenarzt hab ich hinter mir und es ist meine Urlaubswoche. Läuft!

Der Abend bei Tochter war super! Samstag Abend waren wir zu Besuch in ihrer unheimlich gemütlichen Wohnung. Sie hat uns mit lecker Spaghetti bekocht und dann hatten wir einen Gruselfilm (Weapons) auf diesem riesigen, tollen Fernseher mit Lichteffekten und Dolby Surround Sound! Das war ein Erlebnis!



Und dem Bub geht's auch wieder besser, nach seiner fiesen Halsentzündung. Da bin ich froh! Am Sonntag sehe ich die Kinder wieder beide, da lädt der Opa zum Geburtstagsessen ein. Ins teure Steakhaus! Ich ess zwar kein Steak, aber die haben da echt feinen Lachs. Mal sehen, was der Bub wohl findet, er ist jetzt nämlich Vegetarier.

Wir haben Tochter ein paar Videos von "Der 7. Sinn" gezeigt, sie kannte das gar nicht. Klar, woher auch. Kennst du's? Der 7. Sinn, Verkehrserziehung dem Volke! Ich brech zam, da fehlen mir die Worte! Aber das ist dermaßen daneben, ich finds schon wieder lustig! Damals war es ernst gemeint, das musst du dir mal geben!

Worüber ich mich unheimlich freue ist ein neuer Follower im Mausloch! Jubel! Den hab ich mir gewünscht! Und so kann ich das erste Kästchen in meinem mausloch-bingo ankreuzen!



Was mich allerdings echt fertig macht, ist mein aktuelles Buch. Ein Geschenk von Waldfeger, es heißt "Der Scharfrichter von Nürnberg" und ist ein Buch voller Fakten über den Henker Frantz Schmidt aus dem 16. Jahrhundert. Es ist interessant, aber erstens schwierig zu lesen, weil winzig klein geschrieben, mit vielen fachlich-sachlichen Umschreibungen und Original Textpassagen aus seinen Aufzeichnungen in Althochdeutsch - und zum anderen ist es megamäßig brutal! Gestern Nacht im Bett hab ich gelernt, wie das Rädern vonstatten geht, in allen Einzelheiten. Na dann Gute Nacht! Ich bin hin und her gerissen, ob ich weiterlesen soll, oder aufgeben. Das Schlimme ist ja, dass es auf Fakten beruht, das ist alles Tatsache, alles echt! O mei ... Danke dass ich heute lebe!!!


unfassbar!

Eigentlich will ich von sowas garnichts wissen, obwohl es Geschichte ist. Heimatgeschichte sogar. Die Wohnung von Frantz Schmidt in Nürnberg hab ich schonmal besichtigt. Das ist so nah alles ...

Morgen ist Mittwoch, da hab ich mal so überhaupt nichts vor. Wie entspannend! Kein Termin, der kommt erst wieder am Donnerstag. Chefgespräch. Aber danach wird es angenehm, da fahr ich mit Waldfeger zu Ikea, mal wieder. Ein Nachtkästchen für Oma und Hot Dogs für uns kaufen.
Wenn nicht so viel Schnee liegen würde, würde ich morgen in die Stadt fahren und in meinem Lieblings-Plattenladen stöbern. Vielleicht ist das ein Wink des Schicksals, mein Geld lieber zu sparen. Wer weiß. 

Jetzt hab ich noch eine Stunde, bis das Mann aus dem Kino wieder nach Hause kommt. Da werde ich ein paar Blogs lesen. Solange die Blogkerze noch brennt



Danke fürs lesen von diesem ziemlich sinnlosen Eintrag :) 


Bloggerschnack im Januar

 


Im Bloggerschnack geht es im Januar um das Thema:

Was ist deine größte Herausforderung beim Bloggen?

hier ist der link dazu: forum.bloghexe.de





Was ist deine Herausforderung beim bloggen

Mit einfachen Worten: was 'Gscheids zu schreiben! 

Da ich einen privaten Tagebuchblog führe, genieße ich die Freiheit, einfach meinen Gedanken folgend drauf los zu schreiben. Das ist wirklich gut! Ich muss nicht informieren, nichts verkaufen, nicht großartig recherchieren, wenn ich nicht Lust dazu hab. 

Vielmehr benutze ich das Mausloch so wie ein richtiges Tagebuch - nur für die Öffentlichkeit sollte es tauglich sein. Ich schreibe, was mir in den Sinn kommt. Sehr angenehm für mich.

Eine Herausforderung stellen zum einen die vielen Mitmachaktionen dar, die es immer wieder mal für Blogger mitzuschreiben gilt wenn man das möchte. Zum Beispiel das Projekt 52, das ein bestimmtes Thema vorgibt. Oder die Lückentexte vom Freitags Füller und dem Montags Starter. Ich möchte unbedingt vermeiden, dass meine Antworten und Beiträge langweilig daher kommen. Einfache Antworten sind nicht so  meins, ich will ausschmücken, umschreiben, gestalten. 

Heute Abend - lese ich.
Heute Abend - tauche ich ein in die Welt des Frantz Schmidt, dem Henker von Nürnberg. Achtung vor Blutspritzern! Das Buch macht mich echt fertig.
 
Die zweite Version gefällt mir besser. Oft lese ich andere Blogs und empfinde den Text als quälend langweilig und phantasielos. Das möchte ich im Mausloch unbedingt vermeiden!
Mir ist bewusst, dass mein Schreibstil nicht überall gut ankommt, aber das ist ok so.

"Das stört keinen großen Geist!" (Karlsson vom Dach) 
 
Einen Blogeintrag also lustig, geistreich, blumig oder gar spannend zu gestalten, das ist eine echte Herausforderung für mich. Manchmal klappt es ganz von allein, da flutscht das und ich gerate in einen kleinen Blograusch! Aber oft sitze ich vor dem Laptop und empfinde meine Schreiberei als zäh und höchst uninteressant.
Da wird mir wieder bewusst, wieviel Respekt ich vor Autoren habe. So wie bei Ursula Poznanski, die ein Meisterwerk nach dem anderen raushaut! Was für ein Talent!
 
Zum anderen muss ich aufpassen, dass ich nicht übertrieben fröhlich schreibe. Hab ich schon getan, es im Nachhinein durchgelesen und als extrem nervig empfunden.  So ein Mittelding wäre super. Nicht langweilig, nicht überdreht aber flüssig zu lesen und vielleicht sogar ein bisschen lustig. Das wär's!
 
Meine größte Herausforderung beim Bloggen allerdings zeigt sich hinterrücks.
Nicht das Schreiben fordert mich heraus, sondern das Lesen! Anderer Blogs nämlich. An sich mache ich das ganz gerne, ist interessant, was andere so verbloggisieren. Aber es sind so viele!! Wenn ich alle Blogs lesen und kommentieren würde, so wie ich es gerne hätte, bräuchte ich einen zusätzlichen Wochentag. Ich schaffe das gar nicht,  zumal ich nicht der schnellste Leser bin. Das zieht sich, und kommentieren will ich ja auch! Bloß was? Manchmal, das heißt, ziemlich oft lese ich den Blogeintrag von jemanden und finde ich spontan gut. Dann starre ich auf den blinkenden Cursor - was zum Geier wäre jetzt ein geistreicher Kommentar? Ab und zu würde ich einfach gern nur "Like" schreiben.
Wie erbärmlich.
 
Ok, aber mal abgesehen von langweiligen Texten, zu knappen Antworten, fehlendem Witz im Satz, zu vieler Blogs in meiner Welt und ideenlosen Kommentaren - die Bloggerei macht mir einen Heidenspaß!
 
 

Sonntag, 25. Januar 2026

High Five - Projekt 52

Aus zwei mach eins! Wiedermal hab ich leichte Terminprobleme hier, also wird das nächste Projekt 52 einfach mit dem High Five der Woche kombiniert. Das ist sogar ziemlich lukrativ - da haste mehr zu lesen! Enjoy!


Auch, wenn ich grade etwas enttäuscht bin, werden jetzt die High Five der Woche geschrieben. Oder gerade deshalb! Zieh die pinke Brille auf und lass dich nicht runterziehen!

Es ist ein fieses Gefühl in der Magengegend, wenn du entdeckst, dass sich anderswo amüsiert wird, ohne eingeladen worden zu sein. Da muss ich mich wohl damit abfinden, dass ich zu langweilig bin. Blöde Gedanken. Eine zähe Mischung aus Trotz, Enttäuschung und Selbsterkenntnis.

Sei's drum, ich denk da jetzt nicht mehr dran und konzentriere mich auf eine schöne Mauslocherei! Die kommt nämlich heute gleich doppelt daher :)

5 positive Momente
aus der vergangenen Woche herausgepickt


1  Das schönste aller Gefühle: die Urlaubswoche beginnt! Ich muss Resturlaub aus 2025 abfeiern und ich beuge mich dieser Ansage sehr willig!

2  Samstag Abend gibt es einen Filmabend bei Tochter. Die hat einen ganz, ganz tollen, riesigen Fernseher mit allen möglichen Equipments, da kommt der Gruselfilm bestimmt sehr intensiv. Außerdem bekocht sie uns mit Spaghetti Bolognese!

3  Das Drama um die ausgefallene Zahnfüllung ist beendet, Gottseidank!! Ich bin gleich am nächsten Tag in die Zahnarztpraxis und mein magic Zahnarzt hat es ratzfatz repariert. Jetzt ist alles wieder gut!

4  Ich hab Oma zur Osteopathie begleitet und durfte mit ins Behandlungszimmer. Das war vielleicht interessant! Oma ist geschröpft worden! Bisher hatte ich vom Schröpfen Bilder im Kopf, wie es im Mittelalter war - mit so Gläsern und offenem Feuer. Bei Oma gab's kein Feuer, aber ein intelligentes Schröpfgerät. Noch nie gesehen, sowas. Echt interessant! Und die Ärztin war super freundlich, das ist bemerkenswert!

5  In einer Art Rauschzustand hab ich mit einen kleinen Ring gekauft. Der ist echt hübsch und auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist, freu ich mich über den Anblick! Ein kleiner, süßer, zum Glück billiger Ring. Schön!




weitere High Five der Woche:



Und mit Schwung leite ich von den High Five der Woche zum Projekt 52 über.

Da geht es nämlich auch um dieses: eine Kleinigkeit


52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion 
von Sari auf heldenhaushalt.de


Vor knapp 2 Jahren bin ich in meinem Übermut durch den Ostermarkt in Nürnberg spaziert. Weil ich diesen Ostermarkt richtig gern mag, vor allem die vielen, kleinen Schätze, die man da finden kann. Zwischen Töpfen und Krügen und seltsamen Zeug aus Filz hab ich diesen winzig kleinen Teller entdeckt. Ich hab mich sofort verliebt und ihn mit heim genommen. Seitdem liegt er in dem Körbchen unterm Couchtisch und wird jeden Abend vorgeholt, damit ich darauf meine Tabletten sammeln kann. So ein süßer, kleiner Teller! 

Es ist wirklich nur eine Kleinigkeit, aber ich freue mich jeden Tag drüber, dass ich ihn hab!




* das war's *

Samstag, 24. Januar 2026

Wühlmaus im Oktober 2016

Auf der Suche nach Fotos von 2016 (schließlich will ich als Trendsetterin auch mitspielen bei "Vor 10 Jahren" auf Instagram) bin ich auf diesen Text gestoßen. Ich finde, der ist einer Wiederholung würdig.




2016. Ich arbeite Donnerstag Nachmittag in einer anderen Praxis als meiner, worüber ich eher so semi glücklich bin. Die Praxis heißt LN und in diesem Labor kenn ich mich nicht so gut aus wie in meinem eigenen, wo ich alles im Blick habe. Ich muss mit dem arbeiten, was da ist.


Um 20 nach sechs, als fast alle schon weg waren, kam eine kleine Oma zu mir hinter, wann sie denn jetzt mal dran wär. Wurden sie und ihr Mann eben einfach mal vergessen, mir auf die Liste zu setzen. So hab ich nicht gewusst, dass die da sind. Warten seit fast 2 Stunden.
Ich hab mich entschuldigt, obwohl ich gar nix dafür kann, aber das gehört sich so. Und dann wollte die Oma eine 4-fach-Impfung, bestehend aus Tetanus, Diphterie, Polio und Keuchhusten.
War aber nicht mehr vorrätig, weil die Damen aus LN nie ihre Impfbestände auffüllen. Oder registrieren. Egal! Jedenfalls war keine da und ich hätte ihr statt dessen eine 3-fach-Impfung angeboten und die fehlende Polio als Einzelimpfung. Oder eins nach dem anderen. Wie sie das eben möchte. Und die Oma versteht die Welt nicht mehr!
" Die 4-fach-Impfung ist momentan nicht vorrätig. Ich kann Ihnen aber eine 3-fach-Impfung anbieten, und die Polio Impfung einzeln dazu."
"Was für eine Impfung?"
"Also, in der 4-fach-Impfung ist Tetanus, Diphterie, Keuchhusten und Polio enthalten. In der 3-fach-Impfung ist keine Polio dabei, nur Tetanus, Diphterie und Keuchhusten. Die kann ich Ihnen heute geben, alle beide. Eine links, eine rechts."
"Was ist mit der Polio? Aber ich soll doch eine 4-fach-Impfung haben !??"
"Die  hab ich aber grade nicht hier, die ist bestellt."
"Ich versteh gar nichts mehr"
"Schauen Sie, (hole die beiden Packungen aus dem Kühlschrank) in dieser Schachtel ist Tetanus+Diphterie+Keuchhusten drin. Diese Spritze geben wir rechts. Und da ist die Polio drin, die geben wir links. Dann ist alles fertig."
"Ich weiß auch nicht" (schaut mich völlig ratlos an)
"So machen wir's, ok?"
"Wann haben Sie denn die 4-fach-Impfung wieder?"
"Ich weiß es nicht, wann die bestellt wurde"
"(weint gleich)"
"Ich frag mal die Kollegin"
...
"Die 4-fach-Impfung ist erst Ende Oktober wieder hier. Wir können es auch so machen:
heute machen wir die eine Spritze mit Tetanus-Diphterie-Keuchhusten und nächste Woche machen wir die Polio Impfung. Eine nach der anderen."
" Ist ja gar nicht so lange hin bis Ende Oktober, nicht?"
"Wenn Sie wollen, warten wir bis die 4-fach-Impfung wieder vorrätig ist. Dann müssen Sie aber ohne Impfung nach Hause gehen und haben umsonst so lange gewartet"
"Dann muss ich nach Hause gehen" (verblüfft)
"Was möchten Sie denn jetzt?"
(Ich höre die letzten "Tschüs"-Rufe der Kollegen und die Putzfrau, die die Abfalleimer ausleeren will)
"Ich weiß gar nichts mehr"
"Wissen Sie was, ich würde sagen wir impfen jetzt, dann haben Sie alles fertig für die nächsten 10 Jahre"
"Aber ich soll die 4-fach-Impfung bekommen, hat der Arzt gesagt"
"Ja genau. Das machen wir. Verteilt auf zwei Spritzen!"
"Aber warum denn 2 Spritzen? Wo sollen die denn hin?"
"(fuchtelt mit den beiden Schachteln) Weil da die Spritzen drin sind. Gibt nur zwei - eine GIBTS NICHT !"
"Aber ... "
"Sooo Frau XX jetzt machen Sie mal die Ärmel hoch und lassen den Arm ganz locker"
(Ärmel hochschieb, desinfizieren und rein damit!)
"Und dann noch die andere Seite"
(Zack, Ärmel hoch und rinn!)
"Sehen Sie, jetzt haben Sie es hinter sich und Ruhe für 10 Jahre!"
" ... ich muss nochmal den Arzt fragen. Der hat gesagt, die 4-fach .."
"Der Arzt ist vor einer dreiviertel Stunde nach Hause gegangen, Frau XX, und das machen wir jetzt auch, ok? Schönen Abend noch!"
"Ja. Wiedersehen"

...


Praxis dunkel, Sabine out!




Freitag, 23. Januar 2026

Der Freitags Füller in Urlaubslaune

 GESCHAFFT !!

Die Woche geschafft, den Zahnarzt geschafft, jetzt kommt die Belohnung: 1 Woche frei !!
Hurra! Ich sonne mich im Glanz des Erfolgs. Höhö!

Hier ist der neue Freitags Füller

der freundliche Lückentext
von Barbara auf scrapimpulse.com




1. Zur Zeit bin ich süchtig nach Erbsensuppe. Ohne Witz, es ist Erbsensuppe! Der Erbsentopf in der Dose von Gut und Günstig, ich steh da voll drauf! Leider gibt es die kleinen Dosen nicht mehr, da muss ich wohl mit den großen Vorlieb nehmen. Am liebsten Mittags in der Pause. Lecker Erbsensuppe!

2. Diese neue Serie, die wir gucken, heißt Mr. Mercedes. Und da sie von Stephen King kommt, ist sie super spannend und irre vielschichtig. Das kommt sehr intensiv. Da vergesse ich schon mal, weiter zu stricken

3. Mit nur einem Klick könnte ich mir so viele Sachen kaufen! Von allen Seiten werde ich mit Werbung bombardiert und bleibe oft an schicken Pullis oder Schmuck oder Zeug, das ich nicht brauche, hängen. Ich muss da echt streng zu mir selber sein, zumal ich noch am Konto Auffüllen nach Weihnachten bin. Pfui, Sabine! Das ist Pfui Bah!!

4. Bedienungsanleitungen. Vor allem für technische Geräte wie Fernseher oder Radiowecker, sie sind so verzwickt geschrieben - bis ich die lese und begreife hab ich lieber alle möglichen Knöpfe gedrückt, bis es von selber funktioniert. Diese Anleitungen zu verstehen ist mir zu kompliziert.

5. Es muss doch nicht sein, dass ich ständig von Kuchen träume! Da besteht schlimme Suchtgefahr! Jedesmal, wenn ich beim Bäcker in der Schlange stehe, um meine Dinkelbrötchen zu holen, lachen mich die leckersten Sachen an. Das ist schrecklich. Hoffentlich läuft mir der Sabber nicht unbemerkt am Kinn runter! Kuchen ist nichts für mich, der Diabetesknopf am Arm juckt alarmierend, wenn ich schon wieder an Kuchen denke. Was ein Elend.

6. Nach dem ganzen Weihnachtszeug und Winterdeko, leuchten sie fröhlich im Raum und verbreiten Hoffnung auf den Frühling. Tulpen. Schade, dass ich keine hab

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den fiesen Mr. Mercedes, morgen habe ich geplant, mit dem Mann zusammen die Tochter zu besuchen. Da schauen wir uns einen Gruselfilm auf ihrem Mega-Super-Lichteffekt-Dolby-Surround-Dingdong-Meister-deluxe-Fernseher an! Freu mich schon! Und Sonntag möchte ich einen entspannten Nachmittag bei Oma verbringen - zur Beruhigung.


Das war's. Schön, dass meine Freitags Füller gelesen wurden! Da sag ich artig Dankeschön




Donnerstag, 22. Januar 2026

Blogparade Frieden_2026


Lydia Gajewsky ist Theologin und Pädagogin und hat auf ihrem Blog aufgerufen, 

die Blogparade zum Thema FRIEDEN mitzuschreiben.

Nicht nur stellt das Thema Frieden ein Jahresmotto für Lydia, 

es ist eigentlich allgegenwärtig und präsent - seit Anbeginn.


Hier ist mein kleiner Beitrag zu dieser Blogparade

blogparade-frieden_2026


 




Ich bin ein Träumer.

Das ist offensichtlich. Ein naiver Träumer noch dazu, das ist mir durchaus bewusst.
Kann schwierig werden, wenn man den Draht zur Realität verliert. Kann aber auch Honig für die Seele sein, wenn man sich von der Realität nicht komplett vereinnahmen lässt.
Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich in kurzen Tagträumen versinke. Dann steh ich irgendwo herum, den Blick ins Leere gerichtet und spinne mir meine Welt zusammen.
Es gibt eine Spinnerei, die ich immer wieder mal in meine Gedanken lasse. Weil ich diese Spinnerei ganz wundervoll finde.
 
Stell dir vor, du bist durch und durch positiv gepolt, großzügig naiv und hättest gern bunte Schmetterlinge um dich flattern. Stell dir dann weiterhin vor, eine Fee käme zu dir und würde dir drei Wünsche gewähren.
Haben sich viele bestimmt schon mal vorgestellt, die berühmten drei freien Wünsche.
Was würdest du  mit dieser Chance machen? Welchen Wunsch würdest du äußern?
Geld? Glück? Weltfrieden?
 
Ich wüsste da was, mein erster Wunsch wäre Gesundheit. Gesundheit in Form von körperlicher Gesundheit für mich und meine Familie. Von außen und innen, von oben bis unten - einfach mal völlig gesund sein. Gesunde Augen, gesunde Zähne, gesundes Gewicht, gesundes alles. Und damit es nicht so auffällt, bitte innerhalb eines halben Jahres. 
 
Mein zweiter Wunsch wäre schon wieder Gesundheit. Diesmal in Form von geistiger Gesundheit, gesundem Denken, gesunder Logik und gesunder Einstellung. Mentale  Gesundheit für alle Menschen! Wirklich alle. Mit einem Schlag denkt die Weltbevölkerung  in die richtige Richtung, stell dir das mal vor!
Ein überdimensionaler Kippschalter wird umgelegt und die Gedanken der Menschheit laufen rund!
 
Hater würden die Finger von der Tastatur nehmen.
Mobber würden ihre Opfer um Verzeihung bitten.
Psychische Erkrankungen wie Depression, Angststörungen oder Sucht würden verschwinden 
Jeder Mensch würde den Planeten einfach sauber halten
Tierquäler, Psychopaten, Mörder, Verbrecher gäbe es nicht mehr, weil plötzlich ein inneres Licht angeht 
Soldaten würden ihre Waffen fallen lassen.
Präsidenten, Könige und Kanzler würden erkennen, was wichtig und richtig ist.
Dealer und Drogenbosse würden den Mist vernichten
Regierungsmitarbeiter würden sinnvolle Entscheidungen treffen
Soziale Berufe würden spitzenmäßg bezahlt, Fußballer eher weniger und Influenzer gar nicht
Verfeindete Banden und Kartelle würden sich die Hand geben und auf die Schulter klopfen.
Radikale aller Art würden innehalten, beginnen zu denken und den Unsinn erkennen, den sie praktiziert haben.
Kein Neid, kein Hass, keine Gier, keine Missgunst, keine Maßlosigkeit, keine Lüge. 
 
Was wäre das für eine Welt?  Ich mein, was könnten wir für eine Welt um uns haben, wenn alle einfach geistig gesund wären? Dann hab ich Kopfkino, wie alle Menschen stehen bleiben, unsicher lächeln und es ein kleines bisschen heller um sie würde.
 
Der dritte Wunsch? Zufriedenheit! Das ist der Schlüssel! Zufriedenheit.
 
All diese Wünsche - Frieden wäre sicher. In der Welt und in den Köpfen der Menschen.
 
Es könnte einfach sein. 





 

Sonntag, 18. Januar 2026

Bingo! Die High Five der Woche

Willkommen im Wochenende!

Und vor allem am Sonntag, der Sonntag hat so was heimeliges! Zumindest für mich, die Hausarbeit wurde, mit etwas Glück und gutem Willen, bereits am Samstag erledigt, die Wäsche trocknet friedlich vor sich hin, im TV läuft das Sonntagsmärchen und nachmittags geht's zur Oma. Bei Oma gibt es Kaffee und Raatsch. Herrlich!

Außerdem gibt es Sonntags im Mausloch immer die High Five der Woche! Wenn das nicht die Krönung ist, weiß ich auch nicht!

5 positive Momente
aus der vergangenen Woche herausgepickt





1 - Die Fee ist nach 2 Tagen Anreise per Bahn & Bus glücklich in Spanien angekommen! Sie findet ihre WG-Wohnung und ist begeistert. Das hab ich ihr gewünscht! Jetzt kann sie hemmungslos die nächsten 5 Monate in Spanien studieren und Land und Leute kennenlernen!

2 - Ich freu mich auf den Besuch bei Oma! Dieses Mal hab ich lauter tolle Sachen im Korb für sie. Da ist eine neue elektrische Zahnbürste, ein Paket Walnüsse, Leckerlis, der Ausdruck vom Mausloch von August (ja ich hänge leicht hinterher) und das Päckchen mit dem DNA Test für sie ist endlich angekommen! Wir werden erfahren, wo Oma ihre Wurzeln hat, sehr spannend!

3 - Wohin es meine Wurzeln verschlagen hat, ahne ich. Waldfeger, meine große Schwester, hat den Test bereits gemacht und ich gehe mal davon aus, dass es mich ähnlich betrifft. In unserer Familie gab es neben einem Haufen Deutscher auch Osteuropäer, Niederländer und  Italiener auch ein paar Engländer und Franzosen. Chapeau! Wie Oma immer vermutet hat, da muss mal ein Römer dabei gewesen sein! Jetzt wissen wir es! Romani te salutant!

4 - Da die Fee jetzt eine Weile in spanischen Landen weilt, ist der Bub zu Hause ganz auf sich gestellt. Er hat die Verantwortung für die Wohnung, die Wäsche, seine Verpflegung und die beiden Katzen. Ich bin der Meinung, das tut ihm gut! Mal ein bisschen die Selbständigkeit pushen, das schaden niemandem. Ist wohl eine tolle Erfahrung für ihn. Jeder sollte mal irgendwie alleine gewohnt haben. (ich hab 4 Wochen geschafft, damals. haha)

5 - Ich hab es die Woche fertig gebracht, mich ständig an Kleinigkeiten zu freuen. Das musste ich, die Woche war deprimierend genug. Also hab ich mich auf meinen Morgenkaffee gefreut, auf die Mittagspause, auf die unfassbar kuschelige Decke, die ich zu Weihnachten bekommen hab, auf  mein Strickzeug, auf meine Mädchen-Serie, und ganz besonders auf den Moment, wenn ich im Bett liege, meine 3 Decken über mich werfe und mein Buch greife. Ich hab mich auf die Freitags-Spaghetti gefreut, dass mein letzter Blogartikel gut gelungen ist und dass mir eine Tochter erzählt hat, ihre Mama würde in der Praxis direkt kehrt machen, wenn sie sieht, dass ich nicht da bin. Ein schönes Kompliment!

Und jetzt freue ich mich über die Terminlosigkeit, die den Tag bestimmt. Es ist friedlich hier. Ein 30er Jahre Ambiente läuft auf youtube, die Kerze brennt, ich hab Zeit zum schreiben und werde gleich noch ein paar Blogs lesen. Ist das nicht schön?

Ach - noch was schönes! Eine Erneuerung des links zu meiner neuen Jahresaufgabe im Mausloch. Der letzte hat wohl nicht so funktioniert, hoffentlich hab ich es revidiert.

Bingo im Mausloch




Weitere High Five der Woche:

Sari von heldenhaushalt.de

Katja von katja-mittendrin.de 

Samstag, 17. Januar 2026

projekt 52 - Januar, die zweite


52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Aktion von Sari auf heldenhaushalt.de




Das Thema Geld ist allgegenwärtig. Und die Jagt darauf auch.

Neulich an Weihnachten war es sogar ein ziemlich zentrales Thema, eine Zeitlang hab ich mich gar nicht getraut, auf meinen Kontostand zu schauen. Schön blöd. Aber ich wollte mir die Weihnachtsfreude nicht durch schnöde Bilanzen verderben. 
Jetzt ist Weihnachten vorbei und ich in der Realität angekommen. Ich stehe noch, zum umkippen war's dann doch zu wenig Schock.
 
Jedes Jahr im Dezember erschließt sich mir aber eine zusätzliche Geldquelle. 
Das Sparschwein in der Praxis wird geschlachtet, dessen Inhalt gerecht aufgeteilt und in Umschläge verpackt. Jede von uns freut sich auf ihren Umschlag, der geheimnisvoll und verschlossen im Personalfach liegt.
Meinen Umschlag hab ich mit nach Hause genommen, ihn befühlt und begutachtet. Ich werde ihn nicht öffnen, jedenfalls noch nicht. Ich bunker ihn bei mir. 
Für schlechte Zeiten vielleicht oder für eine Überraschung am Jahresende. Vielleicht brauch ich ihn mal für eine besondere Anschaffung oder muss eine Strafe bezahlen. Wer weiß?
 
Ich bin der Meinung, so ein ungeöffneter, mysteriöser Umschlag, der wartend in der Schublade liegt, beruhigt mich ungemein! Er liegt da und verbreitet Sicherheit. Ein Notgroschen. Ein Polster - Pölsterchen. Schön zu wissen, dass er da liegt und auf seinen Einsatz wartet.
Und spannend ist es auch! 







Freitag, 16. Januar 2026

FF und BL - eine Fusionsgeschichte

Eben habe ich im Blog von Barbara - die ja die phänomenale Reihe "Freitags Füller" ins Leben gerufen hat, dass wir Weihnachten viel zu schnell entsorgen. Und ich finde, damit hat sie Recht! Abgesehen davon, dass mein Baum samt Deko noch steht, es ist, wie sie sagt - weihnachtliche Stimmung aufbauen dauert Wochen, das Beenden der Weihnachtszeit ist ziemlich aprubt. Viel zu radikal!
Deswegen freue ich mich noch ein bisschen am Anblick unseres Baumes, so prächtig wie er ist!
 
Hier ist der neue Freitags Füller 
 
ein Lückentext zum ausfüllen
von Barbara auf scrapimpulse.com


 

 
1. Das Dschungelcamp ... gibt's immer noch? Warum? War anfangs interessant, mittlerweile jedoch verkommen zu einer finanziellen Rettungs-Chance für verloren gegangene Leute, die in Sachen Niveaulosigkeit neue Standards setzen und die niemand kennt. 
 
2. Die Auswirkungen des letzten Besuchs sind noch deutlich zu sehen, also bedarf es in nächster Zeit keinen weiteren Termin beim Friseur
 
3. Wie kann es sein, dass es in meiner Stadt keine Billard-Kneipen mehr gibt? Was ist da passiert, es waren mal so viele?! Einmal mehr festigt sich in mir der Wunsch nach einem eigenen Cafè. Einem Oldie-Billard-Tanzcafè-Diner!  Mein Laden wär megacool!
 
4. Mein Kontingent an Arbeitswillen ist leer. Da beißt die Maus keinen Faden ab
 
5. Vielleicht hätte ich damals in den 80ern ein bisschen auf Schminke verzichten sollen. Wenn ich mir die Fotos von damals so anschaue .. au weia! Da hatte ich wohl ziemlich wilde Gedanken
 
6.  Würde sich unsere Fee heute Abend melden, um uns über die geglückte Ankunft in Spanien und der spanischen Wohnung berichten, das wären allerdings gute Nachrichten!
 
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue mich mich auf Ruhe und Entspannung, morgen habe ich geplant, ganz viele Blogs zu lesen und Sonntag möchte ich mit einem Korb voll toller Sachen zu Oma fahren!
 
 

 
 Also ich hab noch Lust, weiter zu schreiben - hast du Lust, weiter zu lesen?  
 
Aus eher niederen Gründen hab ich die letzte Blognacht nicht mitgeschrieben. Das ist sehr unerfreulich. Aber die liebe Astrid hat im Forum bloghexe.de den Impuls von Anna Koschinski weiter gegeben. Ich hab so die Möglichkeit, trotzdem mit zu schreiben, auch wenn ich gar nicht dabei war! Als Nachzügler!
 
Der Impuls lautet: Das möchte ich mal werden (wenn ich groß bin)
 
Da denke ich spontan an meine Berufswünsche, als ich Kind war. Zum einen fand ich die heruntergekommenen Häuser der 70er Jahre, die beschmiert und dreckig waren, ganz furchtbar und wollte sie alle eigenhändig anmalen. In rosa, hellblau oder gelb. Häuseranmalerin wollte ich sein, das stellte ich mir sehr befriedigend vor.
Zum anderen faszinierten mich die Durchsagen auf den Bahnsteigen unheimlich! Diese säuselnde Frauenstimme, die den Leuten die Ankunft des Zuges ankündigt und an Vorsicht am Zug erinnerte, das wollte ich auch! Durchsagefrau im Bahnhof! Ich hätte das ganz souverän hingelegt! In meiner Vorstellung säße ich in einem schicken Büro vor dem Mikrofon, ein Bote legt mir den aktuellen Text vor und ich verkünde den Menschen, was Sache ist. Au ja!
 
Was ist draus geworden? Nix. Statt sauber gestrichener Häuser und lässiger Durchsagejobs bitte ich  nun die Leute, eine Faust zu machen, warne vor dem bösen Pieks und lobe anschließend überschwänglich. Ja bitte, das ist doch auch was, wenn auch nicht so schön wie "Achtung auf Gleis 4 fährt ein der Intercity Express von München über Nürnberg und Hannover nach Hamburg Altona. Zuuuurücktreten bitte und Vorsicht am Zug!" 
 
Als ich im schönsten Flegelalter war, stellte ich mir meine berufliche Zukunft sehr elegant vor. Ich dachte, ich nenne ein großes, schickes Büro in einem oberen Stockwerk mit vielen Fenstern inclusive Privatsekretärin mein Eigen. Mein Job wäre kreativ und mega wichtig, ich würde Werbesprüche erdenken oder eine Zeitschrift gestalten. Passend dazu hätte ich Business Kostüme an und würde als taffe Geschäftsfrau durch die Straßen eilen. Mit Aktenkoffer und tragbarem Telefon!
 
Wieder ein bisschen später, ca 16jährig, wollte ich ins Hotel. Als Fachfrau ein Hotel managen. Wie in all den Hollywood Filmen. Auch hier hätte ich eine tragende Position und würde um die ganze Welt reisen. Am Empfang im Hotel in der Karibik mit Dienstwohnung am Strand. Cocktail inclusive.
 
Hahaha!
 
Hotelfachfrau wurde ich tatsächlich, zumindest fast. Allerdings mit ganz kleinen Abstrichen: Statt um die Welt reiste ich per U-Bahn nur in die Innenstadt, es gab weder Management noch Dienstwohnung am Strand für mich, nur Putzlappen, Kaffeekannen und halb leergegessene Teller. Ich hatte nicht 1 Cocktail! 

Meine Bestimmung fand ich schließlich in einer Arztpraxis. Da sitze ich heute noch und jongliere mit Nadeln, Pflastern und Computermaus.

Was ich für die Zukunft gerne hätte? In erster Linie und vor allem anderen Gesundheit. Und wenn noch Zeit ist, ein bisschen Glück, ein freundliches Umfeld, glückliche Kinder, schöne Urlaube, weniger Bürokratie und Zeit, zu leben.

Und was will ich nun werden, wenn ich groß bin?

Zufrieden!
 
 









Cute Rat