Ich stell mich kurz vor: Sabine, was mit 5, passionierte Bloggerin ohne Sachverständnis aber mit viel Herz und Intuition. Verlassene Mutti, Fan ihrer Familie, begeisterte Oldie-Liebhaberin. Und glücklich, wenn sie auf ihrem Roller sitzt.
Da mich die Begeisterung für das Wort "Jahresrückblick" spontan verlassen hat, nenne ich es einfach Résumé. Das klingt viel eleganter. Jahresrückblick kann jeder! Ha!
Die liebe Judith hat wie jedes Jahr wieder aufgerufen, am "Jahresückblog" teilzunehmen. Gemeinsam besinnen und erinnern. Sie sagt, das wird episch. Da möchte ich auch mitspielen und hoffe, dass es viele, viele Leute erreicht!
Eine Inhaltsangabe krieg ich nach wie vor nicht hin, ich hab aber den Verdacht, dass es nicht an mir und meiner Unfähigkeit liegt, sondern am System blogspot. Wär ich schlau gewesen und hätte eine eigene Seite, wär das bestimmt anders. Aber so ..
Unanklickbare Inhaltsangabe im Mausloch-Style
Lasst die Spiele beginnen! Mesdames et Messieurs, la Résumé de L'année!
So. Eleganter wird's nicht. Ob mein Jahr ein Motto hatte, weiß ich eigentlich gar nicht. Gewünscht hab ich mir Ende 2024 für das Jahr Ehrgeiz, Kraft, Energie und Disziplin. Haben wir das geschafft? Nein, haben wir nicht. Obwohl, ein Kraftakt war schon manchmal dabei und die Sache mit der Disziplin - naja.
Kurze Zusammenfassung
Mein Ziel war es, 25 Kilo abzunehmen. Gestrandet bin ich bei 23. Soviel zur Disziplin.
Gewichtstechnisch wurde ich durch das Jahr geprügelt, zum Schluss hab ich es etwas schleifen lassen, aber nach dem Silvester-Chili werden die Zügel wieder gestrafft! Mir fehlen noch 19 Kilo bis zur Glückseeligkeit! Das muss doch machbar sein, verdammich!!
2025 hat mir einiges abverlangt. Sehr oft waren da Momente, die spontan nein, ich will das nicht geschrien haben. Ich bräuchte dringend ein positives Umfeld! Aber ich schaff mir meine mentalen Wohlfühlinseln, meist in einem imaginären Strandkorb am Meer oder beim Schreiben der High Five der Woche.
Aber es gab auch viel schönes dieses Jahr - Reisen in zauberhafte Städte, Überblick von ganz oben, Aufstieg in ein anderes Mama-Level, ich wurde ganz real in meinen heißgeliebten Strandkorb gesetzt und ich konnte wirklich oft herzlich lachen!
Ein paar Highlights
Das größte, wichtigste und leuchtendste Highlight des Jahres: natürlich die Hochzeit meiner Tochter! Durch nichts zu toppen. Im Juni heiratet mein Baby und feiert eine wunderschöne Hochzeit - bei 33 Grad im Glashaus, haha! Es gibt ganz zauberhafte Hochzeitsfotos, die ich mir immer und immer wieder anschaue. Und der Bub hat im 10-Minuten-Crashkurs den Discofox gelernt, damit er seine Schwester zum tanzen auffordern kann! So schön!
Ein weiteres Highlight war die Fahrt nach Heidelberg. Wir haben eine uns ungewohnte Kneipendichte in Heidelberg festgestellt, was uns ausgesprochen gut gefallen hat. Der Studentenkarzer hat es uns angetan mit all seinen witzigen Sprüchen an der Wand. Antiquitäten, ein Schloss, ein Museum, ein Riesenfass, eine Seilbahn und ein Schnitzel - schöne Tage am Neckar waren das.
Ebenso in Grömitz! In diesen Ort an der Ostsee kann man sich ganz leicht verlieben! Hier hatten wir einen Strandkorb, eine Super-Ferienwohnung, ein Riesenrad am Strand, die Promenade mit dieser tollen Bar, einen langen Steg und Fischbrötchen im Überfluss! Bei einem Bailey-Kaffee in Fehmarn hatte ich den Moment aller Momente des Jahres!
In 2025 haben wir den Nürnberger Bürgermeistersgarten gefunden, zum ersten Mal die Fürther Kerwa besucht, Avatar in 3D gesehen, Zurück in die Zukunft und das Weihnachtsmärchen aller Weihnachtsmärchen in Concert erlebt, einen Kobold ins Regal gesetzt und das alte Nürnberg durch eine VR-Brille gesehen!
Und ich hab Bela B. getroffen! Beim Buch signieren stand ich ihm gegenüber - mit 40 cm Abstand!!! Und er hat mich angegrinst! Hach ..
Worauf ich stolz bin und worauf nicht so
Auch wenn man da eigentlich kein Recht auf Stolz hat, ein bisschen bin ich's trotzdem. Dieses Jahr hatte ich nur 1 Kranktag! Eigentlich Blödsinn, wenn man krank ist, ist man krank, das macht man ja nicht aus Spaß und Übermut. Trotzdem find ich es gut, dass ich nur 1 Tag gefehlt hab.
Stolz bin ich auch, dass ich dieses Jahr 23 Kilo geschafft hab.
Außerdem hab ich wirklich, wirklich gut durchgehalten! Trotz negativem Umfeld und fast täglichen Tiefschlägen hab ich mich nicht unterkriegen lassen, nicht geweint und meinen positiven Blick auf das große Ganze nicht verloren. Da kann man schon mal klatschen! :)
Nicht so stolz bin ich auf meine Erkenntnis, dass mir immer mehr egal wird. Entweder fehlt das Interesse oder die Kraft, sich für bestimmte Dinge zu interessieren und einzusetzen. Da ist irgendwie die Luft raus und ich egale immer mehr. Ein Bayer würde dazu sagen: Jaa mei. Mit Schulterzucken.
Und - ich hab nur 23 Kilo zustande gebracht. Das ist erbärmlich.
Da komm ich lieber zu was positivem! Der nächste Punkt in meinem Résumé ist
Mein Mausloch
Das ganze Jahr über war ich fleißig am Schreiben. Mit Hingabe! Manche Beiträge find ich recht gut gelungen, da wäre zum Beispiel Die Hochzeit von Tochter, wobei ziemlich viele Emotionen losgelassen wurden. Da wäre noch eine Blognacht, wo mir erlaubt wurde, eine Botschaft an die ganze Welt zu schicken. Oder Der große Jahresrückblick 2024. Der ist auch gut geworden, finde ich. Und lesenswert.
Im Forum bloghexe.de fühle ich mich sichtlich wohl. Da herrscht gute Stimmung, die anderen Blogger sind freundlich und helfen einander, sowas ist fast schon außergewöhnlich. Es gibt kein böses Wort, im Gegensatz zu den sozialen Medien. Immer mal wieder starten da Aktionen, an denen man teilnehmen kann, zuletzt der Bloghexen Adventskalender. Es macht einfach Spaß und man lernt eine Menge Leute kennen!
Ins Mausloch zu schreiben macht Spaß, nach wie vor. Es hilft mir, Dinge zu verarbeiten. Mich zu erden und zu beruhigen. Es gibt mir die Möglichkeit, hemmungslos drauf los zu quatschen und all meine Eindrücke und Gedanken auszudrücken. Live komm ich leider nicht immer zu Wort und wenn, dann werd ich gern unterbrochen und / oder überboten. Das nervt ein bisschen, aber im Blog rede nur ich. Yeah, Baby!!
Viel verändert hat sich im Lauf des Jahres nicht,
die Seiten Foto der Woche, Binebücherschrank und die Graffelkiste bestehen weiterhin. Man kann beim Couchkino sehen, was ich grad für eine Serie gucke und in der Mausloch-Musicbox hab ich immer mein aktuelles Lieblingslied. Das derzeitige Buch wird ebenso angezeigt. Man ist also gut informiert, wenn man ins Mausloch schlüpft!
Nur das mit den Followern, das krieg ich nicht gut hin. In 2025 kam kein neuer Folger hinzu, es ist sogar einer abgesprungen. Das tut weh, ein bisschen. Immerhin lesen recht viele Leute meine geistigen Ergüsse, das seh ich an den Klickzahlen. Das sollte doch reichen. Oder?
Im Rahmen einer Aktion von Sari auf heldenhaushalt.de wurden übers Jahr 52 Fotos gesammelt. Jedes zu einem gewissen Thema. Hier sind all meine Bilder des Projekt 52:
Weiter geht's mit Musik
Dieses Jahr hab ich eine neue Band für mich entdeckt! Es gibt sie schon länger, ist aber an mir vorbeigeschlittert - bis jetzt! Three Days Grace macht echt gute Musik, prima zum laut im Auto hören! Tochter hat mich drauf gebracht, danke, Süße!
Neben Three Days Grace gab es im Lauf des Jahres viel, sehr viel 80er Musik. Ich hab mir ein paar Playlisten gebastelt.
Weiter bin ich noch nicht. Das sind so meine songs, die ich damals rauf und runter gehört hab! Spotify hat wieder wie jedes Jahr eine Zusammenfassung meiner Musik gemacht. Ist interessant, mit dem Ergebnis hätt ich so nicht gerechnet
damit bin ich einverstanden. Es überrascht mich, dass meine geliebten Oldies gar nicht mit aufgelistet sind. Da war das Jahr wohl wohl eher rockig angelastet
The Alan Parsons Project mochte ich schon immer.
Das hat sich seit den letzten 40 Jahren wohl nicht geändert
OMD ist klasse, logisch.
If you leave gehört zu den Liedern, die man immer und immer hören kann!
13 Tage durchgehört, ganz ordentlich. Sohn hat mich natürlich um Längen getoppt
Gary Moore - Over the hills and far away, was für ein cooles Lied!!
Spotify hat anhand meines Musikgeschmacks mein musikalisches Alter errechnet.
Da bin ich wohl hart an der Grenze von Gen X und Boomer :)
Ohne Musik mag ich nicht sein. Das erste, was ich morgens im Bad mache: Radio an. Im Auto, beim Kochen, beim Saubermachen, beim Waschen - Musik an. Und wenn in der Praxis nix los ist, auch da. Leise. Nur für mich.
Music was my first love - and it will be my last
Das war jetzt schon ziemlich viel zum gucken und lesen, ich denke, es wird Zeit für eine kleine
Jetzt wäre die Gelegenheit, kurz Pipi zu machen und sich eine kleine Stärkung zu holen, gleich geht's weiter mit den Best of jeden Monat. Da braucht man Kraft. Bis gleich!
So, willkommen zurück! Simmer startklar? Dann geht's jetzt weiter mit:
Best of jeden Monat
Hier poste ich Stichpunkte von meinen Erlebnissen jeden einzelnen Monats. Eine kleine Zusammenfassung in der Zusammenfassung, also jetzt wird es intensiv :)
Frohes neues Jahr! Alle Hoffnungen liegen auf 2025! Wir beginnen mit der letzten Bratwurst für mich und einer Menge guter Vorsätze - und gleich darauf stehen wir einem Balkonbrand gegenüber. Ich will bitte nie wieder FEUER rufen müssen! In der Blognacht führe ich ein ernstes Gespräch mit der Welt, sinniere über die magische 5, schreibe eine Ode an meinen alten mp3 player. Im ABC des Lebens geht es ums hemmungslose Jammern, ich überdenke eine Petition für mehr Kicker in Kneipen, finde mein altes Biggi Heft wieder und stelle fest, was wirklich ungemütlich ist.
Ich freue mich über alte Türschlösser, ein niedlicher Roboter serviert mir Sushi, ich ignoriere gekonnt die Kammer des Schreckens. Tapfer widerstehe ich den Krapfen der Saison. Gleichzeitig war ich ein Streber und eine faule Socke! Tanzen mit Grufties, ein Lollypop-Oldie-Rauschzustand erfüllt mich. Der Bub und seine Fee fliegen nach Amerika und es flattert eine Einladung zur Hochzeit ins Haus.
Im Rahmen einer Blogaktion überlege ich, was ich durch das Bloggen erleben kann, ich freu mich über den Fund meiner alten Mickey Mouse Uhr, ich hab die Haare schön und erhalte berauschende Fotos aus Amerika. Der Mann und ich feiern unser 30jähriges Jubiläum, es gibt lachende Omas und Bob Dylan im Kino. Ich präsentiere stolz unseren dekorativen Zombiekeller und zum Glück kommt der Mann aus dem Krankenhaus raus!
Sehr ungewöhnlich: wir marschieren am Ostersonntag Morgen zur Burg und finden zu unserer großen Freude den Nürnberger Bürgermeistersgarten. Mit Waldfeger flaniere ich über den Ostermarkt und zu Hause stricke ich mich um Kopf und Kragen. Ein rosa Einkaufswagen versetzt mich in Entzücken. Mutig nehme ich das Thema Gegensätze unter die Lupe und bin beeindruckt - Sabine 19 vs. 54! Bela B. liest mir vor und lächelt - live!
In Regensburg treffe ich König Ludwig, verliebe mich in all die Dackel und grusele mich enorm in einer unheimlichen Kirche.
Viva la Revolution in der Blognacht! Oma bekommt ihr jährliches Schäuferla zum Geburtstag und Tochter feiert einen perfekten Junggesellinnen Abschied. Mein erstes Fischbrötchen dieses Jahr auf dem Volksfest, die Wühlmaus ist unterwegs, und über die unsägliche Schulung wird kräftig gejammert. Es gibt einen Heulpost im Mausloch und ich ziehe gedanklich ins Theater des Westens in Berlin. Der arme Mann muss mit mir in der Küche tanzen üben, ich schnuppere Landluft und verfasse eine Klogeschichte.
Nicht nur der Mann bekommt einen schicken Anzug, auch Tochter verliebt sich in ihr Hochzeitskleid. So wie ich. In beide! Wir finden das ultimative Hochzeitstanz-Lied und ich verliere mich in Träumen vom Traumhaus Bullerbü. Panisch entdecken wir einen Nagel im Autoreifen. Die Emotionen schwappen über bei Tochter's Hochzeit! Ich hab einen Schwiegersohn bekommen!
Es gibt im Juni definitiv zu viele Nudeln und nicht annähernd genug Biergärten. Wir fliehen nach Heidelberg und lassen es uns bei Schnitzel, Flensburger, Aperol und Burgblick richtig gut gehen
Die unfreiwillige Schulung endet endlich. Beim ABC des Lebens kehre ich zurück in die Schule und ich schreibe die Ballade vom Käse. Ich tauche kopfüber ein in Nürnbergs Geschichte - sowas mach ich gern! In meinem T.I.L. kombiniere ich die Beatles mit Helloween, Ella Fitz Gerald, Disney und Ronan Keating. Es gibt ein ziemlich zuckerhaltiges High Five der Woche und einen Vogel der Nacht. Ich verabschiede mich von Birk, finde mein altes Mini Telefönchen und schreibe über meine außergewöhnliche Mama :)
Der Bub fährt nach Wacken. Mittlerweile ist er ein profihafter Wackinger geworden. Während dessen singt die Fee beim Bardentreffen in Nürnberg - feenmäßig wunderschön! Unser Siedlungsflohmarkt feiert 10jähriges Bestehen und Dobby zieht bei uns ein. Es gibt im Mausloch eine Ode an das Holz und ich schreibe über meinen extrem blöden Tag. Ein Zahnarzt-Notfall ereilt mich und ich vermisse all die früheren Kneipen von Nürnberg schmerzlich.
Der Optimismus siegt im ABC des Lebens, es festigt sich die Erkenntnis: Depp ist Depp! Im Urlaub an der Ostsee gibt es authentische Fischbrötchen, ein Riesenrad am Strand, Aperol bis zum Abwinken, Fische, Kaffeeglück, Riesenschildkröten, ein nächtlich pechschwarzes Meer, ein Ring-Drama und einen fetten Heimreisestau. Wir haben eine tapfere Oma, Stress beim Flohmarkt, meine Gedanken driften ab beim Blutabnehmen, es gibt ein Loblied auf die Arbeit, ein Wammerl und Chaosimpressionen
Auf einen Blogbeitrag bekomme ich wunderbare Kommentare und freu mich wie Bolle darüber! Der Bub hat Geburtstag und ich stelle fest, dass man laut BGB nicht ohne Erlaubnis im Abwasserkanal schwimmen darf! Im Blogtoberfest möchte Sabine Abenteuer, das legendäre 12 von 12 wird hier zum 13 von 13, es sei mir verziehen, und die beiden Gewissensgeister Elinor & Jürgen begleiten mich bei der Blognacht. Beim Besuch von Zurück in die Zukunft in Concert stehe ich einem echten DeLorean gegenüber, ich hetze mich durch Halloween und wünsche mir meinen alten VW Käfer zurück
Im November bin ich mit der Gesamtsituation unzufrieden. Dennoch freue ich mich über freche Eichhörnchen, es gibt einen Caipirinha und regionale Birnen für mich. In meinen wilden Gedanken ziehe ich die Notbremse und grabe mein altes Poesiealbum aus. Die High Five der Woche bekommen ein Sahnehäubchen, die Blognacht verpasse ich wieder mal. Durch die VR Brille sehe ich die Welt ganz anders, ich vermisse meine Motivation und auf meiner Spurensuche stoße ich auf ein Schwert.
Ich finde mich in den Fängen einer rabiaten Friseurin, habe riesen Spaß beim schwedischen Möbel-Sven und höre entzückt dem Bub beim Chorgesang zu. Mein Geld hau ich für Seife raus, das High Five der Woche wird zum Tagebuch-Dings, ich esse meine erst Udon Nudelsuppe und mit der Belegschaft bei einem fiesen Mexikaner. Bei Thalia verfalle ich in einen Weihnachtskaufrausch, freu mich über das Wort Muff (Muff Muff Muff) und lächle mich durch den Tag. Anna Koschinski serviert uns hausgemachten Käse, im Rahmen des Adventskalenders der Bloghexen schreibe ich meinen kleinen kitschigen Weihnachtstraum auf. Ich küre Oma zu meinem Superheld, esse ein vegetarisches Hotdog und verliebe mich in den Chai Latte Vanille! Dann werde ich rührselig, gerate in einen Weihnachtstaumel und schwappe fast über vor Liebe. Herrliches Mädelstreffen mit der Lieblingsnichte und ein zauberhaftes Weihnachten!
Mein Jahr in Zahlen
1. Ich hab 204 Blogeinträge in diesem Jahr geschrieben (letztes Jahr waren es 155, da hab ich mich beim JaRüBli 24 wohl etwas vertan .. sorry)
2. Es gab insgesamt 107202 Klicks ins Mausloch
3. und 1029 Kommentare! (danke ihr Hübschen!)
4. Es haben 27.150 Niederländer, 11.127 Amerikaner, 5.584 Leute aus Hongkong, 4.944 Russen, 549 Schweden, 427 Irländer und 199 Polen das Mausloch aufgerufen! Das heißt nicht, dass sie es gelesen hätten, aber angeklickt. Immerhin!
5. Am 31.08.25 haben 534 Leser das Mausloch besucht,
Bissen von einer Pizza: ca 84. Fast jeden Donnerstag 2x abgebissen
Katzen in der Familie: 2
im Strandkorb gesessen: 4x
Kobolde im Regal: 1
Insekten beim Rollerfahren im Mund gehabt: 5
gestrickt: weitere 1,8 Meter
abgenommen: 23 Kilo
mich nach Schokolade gesehnt: 1000x
von einem Riesenfass gewunken: 1x
Schietwetter-Knut gekauft: 1x
Fischbrötchen: ca 12
Kids in Amerika: 2
das erste Mal
Mein erstes mal .. auf der Fürther Kerwa war ein Volltreffer! Ich wusste echt nicht, warum alle ins Schwärmen geraten, wenn sie von der Fürther Kerwa erzählen. Jetzt weiß ich's! Auf einer sehr großen Fläche verteilt findet man alle möglichen Buden, die man sich vorstellen kann! Verkaufsstände wie auf einem Markt mit Obst, Gemüse, Gewürzen, Geräten, der Socken-Sepp und der Decken-Detlef waren da. Es gibt einen Haufen Fahrgeschäfte, moderne und antike, viele viele Fressbuden und Biergärten. Und Aperol bis zum Abwinken!
Ich war zum ersten Mal Brautmutter. Und was für eine stolze! Jetzt hab ich einen Schwiegersohn dazugewonnen und steige somit in das nächst höhere Mama-Level auf.
Auf der Hochzeit haben der Mann und ich einen Toast auf das Brautpaar gehalten, zum ersten mal rumänisch geredet - o casa de piatra! Und auch noch in ein Micro!
In Heidelberg hab ich zum ersten Mal in einem Hotel mitten in der Altstadt übernachtet und fand es super! Ich stand vorher noch nie auf einem 200.000 Liter Fass und hab runter gewunken! Und ich stand zum ersten mal im Karzer.
Am Timmendorfer Strand hab ich mein erstes Sea Life erlebt und zum ersten mal etwas mit Kartoffelbrei überbacken gegessen.
In Regensburg besuchte ich meine erste, richtig gruselige Kirche und meine in der Krypta die Geister der armen, verstorbenen Seelen gespürt zu haben! Außerdem hab ich mein erstes Dackelmuseum besucht!
Dankbarkeit
Dieses Résumé wird abgeschlossen mit all dem, wofür ich dankbar bin.
Zum Beispiel bin ich dankbar, sehr sogar, dass in diesem Jahr kein Notfall in der Familie passiert ist. Den Abstecher ins Krankenhaus hat der Mann gut weggesteckt, die nachfolgenden Arzttermine waren nervig, aber ergebnislos. Danke!!!
Ich bin dankbar für die Gesundheit meiner Mama. Bis auf gelegentliche Übelkeit und Schnupfen war da nichts dramatisches dieses Jahr. Wir konnten sie immer besuchen.
Ich bin dankbar für all die schönen Momente, die ich dieses Jahr erleben durfte! Urlaube, Ausflüge, die Tage vor Weihnachten mit dem Mann, Momente mit den Kindern, den Großeltern, allen Verwandten. Ich erlebe das Glück der Kinder mit, ihre Liebe zueinander. Zum Partner. Zu den Katzen :)
Danke an alle, die mein Mausloch gelesen haben! Und danke in Gold mit Glitzer für alle Kommentare und die, die mein High Five der Woche mitgeschrieben haben! Honig für die Blogger-Seele!
Ich bin so froh, dass ich die Bloghexen gefunden hab und mich da so wohl fühlen kann! Da sind so nette Leute, man hat das Gefühl, in einer Blogger-Clique zu sein!
Auch mit meinem nicht vorhandenen Sachverstand, was das Bloggen betrifft, werde ich dort niemals ausgegrenzt, sondern bin mittendrin. Ein schönes Gefühl. Danke, ihr Schnuckel!
Danke an mich selber, dass ich meinen positiven Blick auf das große Ganze nicht verloren hab. Ich konnte mich selber immer wieder selbst aus der Grube ziehen, in die ich ab und zu falle. Ich bin wohl stärker, als ich dachte.
mein liebstes Buch: Die Waffen des Lichts und Die Kathedrale der Ewigkeit von Ken Follett
mein liebstes Essen: das Schnitzel in Heidelberg. MIT Pommes!
mein Humor: Torsten Sträter
und andersrum
mein Hasswort des Jahres: Content.
Noch irgendwelche Wünsche?
naja, es ist wie jedes Jahr. Ich wünsch mir mehr Selbstdisziplin. Mehr Energie. Viel Kraft zum durchhalten - vor allem wünsch ich mir, die letzten 19 Kilo noch zu schaffen! Dann hätte ich mich halbiert, das ist doch ein Ziel, oder?
Ich wünsch mir von Herzen, dass alle gesund bleiben. Dass es kein Drama gibt. Ich möchte mir bitte stets bewusst machen können, dass alles in Ordnung ist. Bitte, danke.
Wie schön wäre es, sein eigenes Ding durch zu ziehen! Ohne ständig Rücksicht nehmen zu müssen. Seinen eigenen Überzeugungen zu folgen und nicht brav der Herde hinterher zu trotten! Dazu gehört auch, mal nein zu sagen. Eins der schwierigsten Dinge, die man tun kann.
In nächsten Résumé des Jahres würde ich gern meinen Erfolg schreiben!
ich wünsche euch allen einen eleganten Start ins neue Jahr und 365 Tage
Und - das war's! Hier kommt der letzte Teil des Projekt 52 für Dezember, und der allerletzte Teil für dieses Jahr!
Schwupps - Jahr vorbei!
52 Wochen - 52 Themen - 52 Fotos eine coole Aktion von Sari auf heldenhaushalt.de
Tatsächlich das letzte Thema für 2025. Irre! Das war eine schöne Aktion, jeden Monat Themen, die zum Nachdenken anregen. Hoffentlich geht es in 2026 weiter mit dem Projekt 52!
Das letzte Thema heißt: Abendroutine
Meine Abende, bevor ich ins Bett gehe, laufen meist gleich ab. Nach einer Routine, Tag für Tag, immer gleich. Alle Lichter aus, Haustüre zusperren, Zeit im Bad vertrödeln mit Instagram. Die Fingernägel müssen sauber sein, sonst kann ich nicht schlafen.
Wenn ich gewaschen, gestriegelt und mit sauberen Nägeln dann ins Bett geh, den Wecker gestellt und das Regen-Ambiente gespeichert hab, dann gibt es noch eine Belohnung.
Mein Buch!
Kein Schlaf ohne vorher zu lesen. Im Bett zu lesen ist genial! Bis obenhin zugedeckt werfe ich mir mein Buch auf den Bauch und freu mich auf die nächste halbe Stunde. Mehr wird es nicht, ich schlafe meist beim Lesen gleich ein.
Das Buch zu fühlen, der Geruch der Seiten, ich kann dann die Welt um mich herum ausschalten, tauche ein in die Geschichte und bin ganz in meinem Buch versunken. Zuletzt war ich beim Bau von Stonehenge mit dabei, heute Abend begleite ich den Henker von Nürnberg bei seinem Job und vorher hab ich mich darüber amüsiert, wie ein mürrischer alter Mann auf einmal für sich selber sorgen muss, weil seine Frau krank im Bett liegt.
Ich liebe es, abends vor dem Einschlafen Geschichten zu lesen!
Ja ich bin noch da, ich war die letzten Tage im Weihnachtstaumel. Es war kuschelig da und schön und es hat auch geglitzert, aber jetzt wird es Zeit, in die Realität zurück zu kehren. Mit einem Seufzer zwar, aber das geht schon ok.
Zeit für einen kleinen Wochenrückblick
5 positive Momente aus der vergangenen Woche herausgepickt
1 O du wunderbare Weihnachtszeit! Was für ein Spektakel! Ich muss sagen, ich hatte eine herrliche Vorweihnachtszeit. Am Montag war ein freier Tag, also bin ich mit dem Mann zusammen zu Ikea, um unsere beiden neuen Schränke abzuholen. Bei der Gelegenheit schlendern wir nochmal durch die Gänge, entdecken alle möglichen Schätze, stauben ein paar Kaffee ab und amüsieren uns prima! Selbstverständlich darf das HotDog am Schluss nicht fehlen, diesmal holten wir uns ein vegetarisches. Diese Dinger schmecken verblüffend gut, nächstes mal hol ich mir noch eins! Die sechs Kartons passen grade mal so ins Auto, wir können sogar den Weihnachtseinkauf noch verstauen. Sachen für 7 Tage - ganz schön viel Zeug! Aber die Stimmung war gut, war ein richtig schöner Tag.
Dienstag musste ich nochmal arbeiten, ein Gastspiel quasi. Nachmittags war so wenig los, dass wir uns fast schon gelangweilt haben. Auch der Besuch auf dem Christkindlesmarkt hat den Tag nicht verbessert. Dieser Weihnachtsmarkt in Nürnberg ist schon schön, oder er wäre es, wenn er nicht so hoffnungslos überlaufen gewesen wäre! So viele Leute! Man kann sich nur durchschieben lassen, das ist nicht das Weihnachtsfeeling, das ich mir erhofft hatte. Recht bald gab es einen Käse-Pfannkuchen für mich und ein schmächtiges Bratwurstbrötchen für den Mann, dann sind wir nach Hause geflohen.
Das war jetzt nicht sehr positiv, deswegen ist das auch kein Punkt.
Punkt 2 nämlich war der 24.! Aus logistischen Gründen wurde unser heilig Abend kurzerhand einfach verschoben. Stell dir vor! Die Tochter war bei den Schwiegereltern eingeladen, der Bub ging zur Feen-Familie, also ein freier Tag für uns. Vormittags um halb elf saßen wir im Cinemagnum, dem Riesenkino mit 3-D-Brille auf der Nase und guckten uns Avatar 3 an. Das heißt, wir ließen uns von dem Film mitreißen! Was für ein Erlebnis, da merkste die drei Stunden Filmdauer überhaupt nicht! Tolle Sache!
Anschließend ein Cappuccino und dann nach Hause, den Baum schmücken. In aller Ruhe.
Ich weiß, dass die meisten Leute ihren Weihnachtsbaum schon Tage oder Wochen vorher aufstellen, aber im Hause Bergbauer ist es Tradition, selbigen erst an hl. Abend zu schmücken! Zur Bescherung leuchtet er dann zum ersten Mal. Das hat was!
3 Das ganze Haus wird geputzt! Schließlich kommen Abends die Kinder und die wollen was geboten kriegen. Wir wischen und polieren und räumen hin und her, platzieren den großen Tisch im Wohnzimmer und dekorieren alles. Dezent. Aber hübsch.
Ab halb sechs wird gekocht. Wir haben Full House, ich liebe das! Dann sitzen wir am feierlich gedeckten Tisch, essen Fisch und Sahnesoße und Kartoffeln, was übrigens ein festes Weihnachtsessen ist und phantastisch gut schmeckt. Es gibt Wein und fröhliche Gesichter. So wie früher werden die Kinder nach oben in die Kinderzimmer geschickt, damit der Mann und ich fix all die Geschenke um den Baum verteilen können. Erst wenn das Glöckchen klingelt dürfen die Kinder kommen.
Ihr Kinderlein kommet! Die Lichter werden gelöscht, nur der Baum strahlt in seinem Glanz und Kirchenglocken Geläut macht ein bisschen Gänsehaut.
Wir halten uns in den Armen, hören Stille Nacht, heilige Nacht, schauen auf die vielen Lichter im Baum und lassen Weihnachten zu. Ich liebe diesen Moment! Es ist feierlich und besonders und so voller Liebe!
4 Da wir um die Geschenke würfeln, zieht sich die Bescherung über 4 Stunden hin! Im TV läuft ein Kaminfeuer-Ambiente, Weihnachtslieder werden gehört und am Tisch gibt es viel Gelächter, Geschrei und Aufregung. Die Geschenke kommen gut an, der Mann wird mit einer Pumuckl Platte überrascht, großes Gelächter! Tochter und Looli fahren in die Therme nach Erding und der Bub freut sich über ein Kochbuch "The hungry vegetarian Student", das genau zur richtigen Zeit kommt. Alle sind zufrieden und gut gelaunt.
ICH LIEBE ES !!!
5 Der Besuch bei den Großeltern, die feine Käse Sahne Torte von Opa, die Geschichten der Kinder, das Gruppenfoto, all die fröhlichen Gesichter, die verliebten Kinder - all das hab ich bewusst wahrgenommen, es hat meiner Seele gut getan. Klingt jetzt ziemlich dramatisch, aber es hat meiner Seele gut getan!
Samstag hatten wir eine Damenrunde im Cafè. Herrlich entspannend, so ohne Männer (hahaha) Es macht einfach Spaß unter Mädels zu sein. Dazu hab ich einen Chai Latte Vanille bekommen, das ist vielleicht was feines! Die Lieblingsnichte aus Stuttgart war dabei und immer, wenn sie da ist, wird der Tag lustig, entspannt und fröhlich. Ich freu mich sehr, wenn ich meine Lieblingsnichte treffen kann!
Dieser Samstag wurde sogar noch besser! Abends wurde mein Geburtstagsgeschenk eingelöst: 3 Nüsse für Aschenbrödel in Concert! Was für ein Event! Ich kann den Film locker mitsprechen, aber bin jedesmal aufs Neue verzaubert! Die Meistersingerhalle war rappelvoll, wir hatten den Verdacht, dass die meisten anwesenden Männer aus zwei Gründen hier waren: Solidarität oder Liebe! Ich hatte einen Mann aus dem Team Liebe dabei, er ist einfach super!! Und gefallen hat ihm der Film auch noch, ist das nicht klasse?!
Mir schwant, das waren jetzt mehr als 5 Punkte. Sei's drum, das ist Weihnachtsbonus.
Herrliche Tage liegen hinter mir, es ist so viel passiert, ziemlich viel Action und trotzdem hatten wir Spaß und eine gute Zeit. Ich konnte meine Lieben beschenken, sie mit Weihnachtsliedern beschallen und mit feinem Essen bekochen. Und es gab eine Menge Umarmungen.
Tochter schreibt mir eine Karte, auf der sie Danke sagt. Für alles, wofür sie ihrer Mama dankbar ist. Diese Karte ist so besonders, so wertvoll für mich!
Der Bub erzählt, dass seine weihnachtliche Stimmung ganz plötzlich da war - als wir um den Baum standen und stille Nacht gehört haben. Vorher war da nichts, erst dann.
52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de
Dann wären wir also beim vorletzten Thema des Jahres angelangt, so schnell geht das!
Das dritte Dezemberthema heißt: mein Superheld
Ohne groß zu überlegen küre ich Oma zu meinem absoluten Superhelden.
Es gäbe noch andere Anwärter, die es alle verdient hätten. Der Mann, Waldfeger, die Tochter, der Bub, die Fee. Alles heldenhafte Menschen.
Den ersten Platz aber hat sich Oma ergattert. Oma ist meine Mama. Was sie geleistet hat, wie sie mit Schwierigkeiten umgeht, was sie ausmacht ist heldenhaft!
Oma wächst in schwierigen Verhältnissen auf, die Kriegsruinen sind ihr Spielplatz. Geld gab es nicht viel, die Klosterschwestern der Mädchenschule waren streng. Den Wunschberuf Kindergärtnerin kann sie nicht auswählen, also lernt sie Buchhaltung, was etwas weniger Freude macht.
Sie muss ihre Heimatstadt verlassen, mit einem schwierigen Mann und dessen Mutter zusammen in einem fremden Bundesland leben. Der Unterschied zwischen Niederbayern und Franken ist klaffend!
Die Familie vergrößert sich, die Arbeit auch, diejenige, die die ganze Arbeit macht - bleibt.
Und sie ist eine phantastische Mama! Liebevoll, fürsorglich, konsequent, lustig, sehr klug und erfinderisch.
Mama hat uns echte Werte vermittelt und ein Gefühl von Geborgenheit geschenkt. Noch heute weiß ich, dass ich immer und mit jedem 'Scheiß' zu ihr kommen kann.
Mama hat Feste organisiert, aus nichts ein Geschenk gezaubert, mich in meiner fürchterlichen pubertären Phase ausgehalten.
Oma ist die perfekte Oma für ihre Enkel. Als die Kinder klein waren, hat sie geholfen, unterstützt, gesungen, vorgelesen, geturnt, bespaßt, geübt und geleitet, ich bin ihr so dankbar für ihre Hilfe! Mir ist bewusst, dass ich nie so eine tolle Oma für meine Enkel sein werde, dafür liegt die Messlatte zu hoch. Ich geb mein bestes, aber es wird anders. Weil ich anders bin. Aber Oma dient als richtig gute Vorlage zum Oma-sein.
Und heute meistert sie alle Widrigkeiten und Stolpersteine mit Bravour. Sie lässt sich nicht unterkriegen und lacht, wenn wir zu Besuch kommen. Ich liebe die sonntäglichen Besuche bei Oma! Sie gibt uns Kaffee und wir können herrlich ungezwungen und hemmungslos alles bequatschen, was uns bewegt. Oma hört zu, Oma weiß Rat, Oma tröstet und mit Oma über den Mist um uns herum zu schimpfen, macht Spaß!
Und dass sie ein glühender Harry Potter Fan ist, finden wir ganz famos!
Heute gibt es ein ganz kleines, ganz schmales High Five der Woche. Das hat Gründe.
Zum einen war ich den ganzen Tag schwer beschäftigt, dann ist es jetzt mittlerweile spät in der Nacht und ich bin hundemüde.
Trotzdem möchte ich die High Five der Woche nicht ausfallen lassen, das wär ja noch schöner! Während "Ist das Leben nicht schön" im TV läuft, werd ich noch fix ins Mausloch schreiben
5 positive Momente aus der vergangenen Woche herausgepickt
Wie gesagt, heute geht's schnell.
Was war denn nun positiv?
Zum einen bin ich froh und glücklich, dass ich heute in einem Einpackmarathon alle Weihnachtsgeschenke eingepackt hab - mit Schleife! Gut, dass das erledigt ist.
Zum anderen ist mir bewusst, dass ich nur noch 1 einsamen Arbeitstag vor mir habe, dann ist Urlaub!
Als nächstes, Tochter war die Woche bei uns, um die Geschenke für den Looli entspannt einzupacken und bei der Gelegenheit hat sie bei uns gegessen. Was für ein schöner Abend!
Und dann bin ich froh, dass ich alles erledigt hab, was anstand. Der Terminkalender ist rappelvoll, der erste freie Tag wird der 28.12. sein. Die ganze Woche war ich fokussiert und liege gut im Zeitplan. Gutes Gefühl!
Zum Schluss noch eins - auch wenn die nächsten Tage voller Termine sind, freu ich mich trotzdem auf die Weihnachtstage. Auf einen entspannten Mann, auf all die Treffen mit der Familie, auf Plätzchen und heilig Abend! Das wird schön!
Weihnachtsgeschenkt von meiner Chefin. Kinogutscheine und eine Aloe Vera Pflanze :)
52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de
Das Thema Nr 2 heißt: Chaos
Chaos kannste fast überall finden. Chaos auf den Straßen, Baustellenchaos, Chaos in der Regierung, auf der ganzen Welt.
Eine Nummer kleiner - Chaos in der Vorweihnachtszeit, Chaos in meiner Kammer des Schreckens und Chaos im Kopf!
An was man alles denkt, so als Frau, wenn der Tag lang ist!
Ich wache auf, der erste Gedanke: Kann ich mich heute nochmal irgendwann hinlegen? Gefolgt von was steht heute an?
Vergiss nicht deine Tablette am Morgen.
Du musst neue Zahnpasta kaufen.
Pack deine Computerbrille ein!
Der Schal gehört in die Wäsche
Am Heimweg tanken nicht vergessen!
Schreib dir auf, dass du morgen den Patienten anrufen musst, vergiss nicht die Hormone dazu zu schreiben, du musst den Preis für Homocystein rausfinden, eine neue Anleitung für die Lungenfunktion ist fällig, denk an den Ampullen-Bestand, den Stempelsatz wegen gestern, das Stuhlbriefchen für Patient A, die Ergebnisse für Patient B müssen gefaxt werden, die Serumröhrchen sind bald alle, du musst RSV Impfungen nachbestellen, wie ging das nochmal mit der elektronischen Patientenakte, heute Nachmittag Qualitäts-Check für das Testgerät, vergiss nicht die Abrechnung! (to be continued)
Du musst heute Dosenmilch einkaufen
Hab ich das Paket schon abgeholt?
Du wolltest mal die Gewürze ausmisten
Was koch ich eigentlich heute Abend?
Haben wir noch Zwiebeln?
Der Küchenboden schaut aus ..
Hab ich die weißen Socken gewaschen?
Darf ich das essen?
Eigentlich würde ich lieber ins Mausloch schreiben
Wann hat der Bub nochmal seine Prüfung?
Steht der Termin für die Großeltern eigentlich schon?
Ich muss noch die Karten schreiben
Am Mittwoch den Gutschein abholen nicht vergessen!
Warum hat die Pflanze schon wieder braune Blätter?
Am Wochenende das Bett neu beziehen!
Wann hab ich Zeit zum Haarewaschen?
Die Playlist für die 90er hapert, da musste mal weitermachen
Und überhaupt wollte ich doch mal...
Das Chaos im Kopf hört nie auf. Die Gedanken überschlagen sich. Was hilft?
✨ Die Mitglieder aus unserem Forum haben einen gemeinsamen Blog-Adventskalender erstellt. ✨
Auf allen teilnehmenden Blogs findet Ihr vom 1. bis 24. Dezember spannende, kreative und festliche Beiträge rund um Weihnachten bzw. den Winter. Jeder Blogger und jede Bloggerin hat sich Gedanken gemacht, wie er/sie euch die Weihnachts- bzw. die Winterzeit versüßen kann. Sei es mit einem Rezept, einem DIY, einem Gewinnspiel, Gedanken oder Geschichten.
Der Kalender und die Reihenfolge findet ihr hier: forum.bloghexe
Sabine - 15. Dezember 2025
O du fröhliche Weihnachtszeit!
Nicht für alle, nicht für Weihnachtsmuffel oder gestresste Mütter oder Leute, denen Weihnachten einfach nichts bedeutet.
Ich zähle da definitiv nicht dazu. Ich bin ein Weihnachts-Möger. Seit schon immer! Weihnachten ist toll.
Tatsächlich weniger der religiösen Seite zugeneigt, eher mag ich das Gemeinschaftsgefühl und den Zauber, den nur Weihnachten hat. Das Schönste ist das Gefühl von Zusammengehörigkeit. Ich mache mir an hl. Abend bewusst, dass gleichzeitig mit uns gerade sehr viele Menschen Weihnachten feiern. In so vielen Wohnungen sind Familien beieinander, feiern und lachen. Und das mag ich.
Lass mich ein bisschen träumen. Und verschwende keine Gedanken an Realität, Geld oder Wahrscheinlichkeit. Denk eher an Ruhe, Wärme, Zufriedenheit. Wie eine weiche, warme Kuscheldecke und Plätzchen mit Zuckerguss.
Hätte ich die Möglichkeit, mein ganz persönliches, spezielles und eigenes Weihnachten zu feiern, dann würde das ungefähr so aussehen:
Von selber aufwachen in unserem Häuschen am Waldrand mit Blick auf das Dorf im Tal. Am Horizont die verschneiten Berge. Die Sonne strahlt auf glitzernd weißen Schnee und aus den Schornsteinen der Dorfhäuser steigt schon der Rauch.
Unser Häuschen bewohnen wir nur in der Winterzeit, es ist unser Weihnachtshaus. Ein rustikales Holzhaus mit offenem Kamin, großer Küche an einem ebenso großen Wohnbereich. Viele gemütliche Sofas und Sessel, Kissen und Schaukelstühle stehen da, die Vorhänge rot und grün, der Esstisch lang und massiv mit Sitzbänken und Stühlen.
Der Mann kommt mit einem Arm voll Feuerholz herein und fängt an, den Kamin zu füllen. Tochter und Looli machen Frühstück, der Bub hilft Oma die Treppe herunter und die Fee singt fröhlich vor sich hin.
Der große Weihnachtsbaum wird von den Kindern geschmückt, der Mann und ich sitzen auf der Couch mit einem Becher Kaffee und schauen ihnen gut gelaunt zu. Überall stehen Kisten und Schachteln herum, die Kinder picken sich die Deko heraus, die sie mögen. Die Stimmung ist bestens, alle freuen sich auf heute Abend.
Mittags gibt es eine Platte Bratwürstel to go und ein kurzes Nickerchen.
Später machen wir alle eine Spazierfahrt im Pferdeschlitten. Oma hat riesigen Spaß, die Kinder kreischen fröhlich und der Mann lacht und lächelt die ganze Zeit. Wir gleiten durch den Wald, Schlittenglöckchen bimmeln, der Atem der Pferde sieht aus wie kleine weiße Wolken, die Decke hält uns warm und die Sonne blitzt durch die Bäume.
Unterwegs sammeln wir Waldfeger und die Lieblingsnichte ein, mit viel Gelächter geht es zurück zum Haus.
Kaffee, heiße Schokolade und Gewürzkuchen für alle. Das Feuer im Kamin macht den Raum angenehm warm. Zeit für einen Weihnachtsfilm. Wir kuscheln uns alle in Decken und Kissen und schauen auf den großen Bildschirm. Vielleicht den Polarexpress? Oder Fröhliche Weihnachten? Die Weihnachtsgeschichte oder Kevin allein zu Haus.
Es ist entspannt, allen geht es gut. Ich will nichts negatives denken.
Die Sonne geht unter und zaubert ein phantastisches Panorama über den Bergen. Als es immer dunkler wird, fängt es an zu schneien. Perfekt!
Beim Abendessen kochen helfen alle mit. Die Küche ist groß genug. Weihnachtslieder laufen im Radio und immer singt einer mit. Die Küche ist zum tanzen da! Tochter und die Lieblingsnichte twisten gekonnt zu Sleigh Ride und der Familienhund Freddy hüpft aufgeregt dazwischen.
Was gibt's? Gebackenes Fischfilet, Sahnesoße, Kartoffeln, Wein. Auf dem schönen Weihnachtsgeschirr, Stoffservietten, Kerzen und eine Tischdecke. Es sieht wunderschön aus, die Schüsseln auf dem Tisch dampfen.
Wir lassen uns Zeit. Keine Eile, kein Druck. Die Kinder räumen auf - freiwillig. Der Bub spielt Joy to the world auf der Gitarre.
Dann verschwinden alle in ihren Zimmern und kommen mit Herzklopfen und ihren Geschenken zurück. Alles wird um den Christbaum verteilt. Wir sind aufgeregt und voller Vorfreude.
Stille.
Der Raum wird verdunkelt. Die vielen Lichter am Tannenbaum leuchten. Das Glöckchen klingelt. Aus dem Radio klingt Stille Nacht, heilige Nacht. Wir singen mit.
Eine wunderschöne, geheimnisvolle und feierliche Stimmung legt sich über uns. Wir sind zusammen, halten uns an den Händen und umarmen uns.