Mausloch

Das Mausloch ist mein öffentliches Tagebuch.
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Mittwoch, 31. Dezember 2025

Et voilà - le Résumé

 Herzlich Willkommen in meinem Mausloch!


So wie unzählige andere Blogger
werde auch ich meinen
BIG FAT JAHRESRÜCKBLICK
in die Welt hinaus schicken



Ich stell mich kurz vor: Sabine, was mit 5, passionierte Bloggerin ohne Sachverständnis aber mit viel Herz und Intuition. Verlassene Mutti, Fan ihrer Familie, begeisterte Oldie-Liebhaberin. Und glücklich, wenn sie auf ihrem Roller sitzt.

Da mich die Begeisterung für das Wort "Jahresrückblick" spontan verlassen hat, nenne ich es einfach Résumé. Das klingt viel eleganter. Jahresrückblick kann jeder! Ha!

Die liebe Judith hat wie jedes Jahr wieder aufgerufen, am "Jahresückblog" teilzunehmen. Gemeinsam besinnen und erinnern. Sie sagt, das wird episch. Da möchte ich auch mitspielen und hoffe, dass es viele, viele Leute erreicht!

Eine Inhaltsangabe krieg ich nach wie vor nicht hin, ich hab aber den Verdacht, dass es nicht an mir und meiner Unfähigkeit liegt, sondern am System blogspot. Wär ich schlau gewesen und hätte eine eigene Seite, wär das bestimmt anders. Aber so .. 

Unanklickbare Inhaltsangabe im Mausloch-Style 




Lasst die Spiele beginnen! Mesdames et Messieurs, la Résumé de L'année!




So. Eleganter wird's nicht. Ob mein Jahr ein Motto hatte, weiß ich eigentlich gar nicht. Gewünscht hab ich mir Ende 2024 für das Jahr Ehrgeiz, Kraft, Energie und Disziplin. Haben wir das geschafft? Nein, haben wir nicht. Obwohl, ein Kraftakt war schon manchmal dabei und die Sache mit der Disziplin - naja.

Kurze Zusammenfassung
Mein Ziel war es, 25 Kilo abzunehmen. Gestrandet bin ich bei 23. Soviel zur Disziplin. 
Gewichtstechnisch wurde ich durch das Jahr geprügelt, zum Schluss hab ich es etwas schleifen lassen, aber nach dem Silvester-Chili werden die Zügel wieder gestrafft! Mir fehlen noch 19 Kilo bis zur Glückseeligkeit! Das muss doch machbar sein, verdammich!!
2025 hat mir einiges abverlangt. Sehr oft waren da Momente, die spontan nein, ich will das nicht geschrien haben. Ich bräuchte dringend ein positives Umfeld! Aber ich schaff mir meine mentalen Wohlfühlinseln, meist in einem imaginären Strandkorb am Meer oder beim Schreiben der High Five der Woche.
Aber es gab auch viel schönes dieses Jahr - Reisen in zauberhafte Städte, Überblick von ganz oben, Aufstieg in ein anderes Mama-Level, ich wurde ganz real in meinen heißgeliebten Strandkorb gesetzt und ich konnte wirklich oft herzlich lachen!


Ein paar Highlights
Das größte, wichtigste und leuchtendste Highlight des Jahres: natürlich die Hochzeit meiner Tochter! Durch nichts zu toppen. Im Juni heiratet mein Baby und feiert eine wunderschöne Hochzeit - bei 33 Grad im Glashaus, haha! Es gibt ganz zauberhafte Hochzeitsfotos, die ich mir immer und immer wieder anschaue. Und der Bub hat im 10-Minuten-Crashkurs den Discofox gelernt, damit er seine Schwester zum tanzen auffordern kann! So schön!
Ein weiteres Highlight war die Fahrt nach Heidelberg. Wir haben eine uns ungewohnte Kneipendichte in Heidelberg festgestellt, was uns ausgesprochen gut gefallen hat. Der Studentenkarzer hat es uns angetan mit all seinen witzigen Sprüchen an der Wand. Antiquitäten, ein Schloss, ein Museum, ein Riesenfass, eine Seilbahn und ein Schnitzel - schöne Tage am Neckar waren das.
Ebenso in Grömitz! In diesen Ort an der Ostsee kann man sich ganz leicht verlieben! Hier hatten wir einen Strandkorb, eine Super-Ferienwohnung, ein Riesenrad am Strand, die Promenade mit dieser tollen Bar, einen langen Steg und Fischbrötchen im Überfluss! Bei einem Bailey-Kaffee in Fehmarn hatte ich den Moment aller Momente des Jahres!

In 2025 haben wir den Nürnberger Bürgermeistersgarten gefunden, zum ersten Mal die Fürther Kerwa besucht, Avatar in 3D gesehen, Zurück in die Zukunft und das Weihnachtsmärchen aller Weihnachtsmärchen in Concert erlebt, einen Kobold ins Regal gesetzt und das alte Nürnberg durch eine VR-Brille gesehen!

Und ich hab Bela B. getroffen! Beim Buch signieren stand ich ihm gegenüber - mit 40 cm Abstand!!! Und er hat mich angegrinst! Hach ..



Worauf ich stolz bin und worauf nicht so
Auch wenn man da eigentlich kein Recht auf Stolz hat, ein bisschen bin ich's trotzdem. Dieses Jahr hatte ich nur 1 Kranktag! Eigentlich Blödsinn, wenn man krank ist, ist man krank, das macht man ja nicht aus Spaß und Übermut. Trotzdem find ich es gut, dass ich nur 1 Tag gefehlt hab.
Stolz bin ich auch, dass ich dieses Jahr 23 Kilo geschafft hab.
Außerdem hab ich wirklich, wirklich gut durchgehalten! Trotz negativem Umfeld und fast täglichen Tiefschlägen hab ich mich nicht unterkriegen lassen, nicht geweint und meinen positiven Blick auf das große Ganze nicht verloren. Da kann man schon mal klatschen! :)

Nicht so stolz bin ich auf meine Erkenntnis, dass mir immer mehr egal wird. Entweder fehlt das Interesse oder die Kraft, sich für bestimmte Dinge zu interessieren und einzusetzen. Da ist irgendwie die Luft raus und ich egale immer mehr. Ein Bayer würde dazu sagen: Jaa mei. Mit Schulterzucken.
Und - ich hab nur 23 Kilo zustande gebracht. Das ist erbärmlich.



Da komm ich lieber zu was positivem! Der nächste Punkt in meinem Résumé ist
Mein Mausloch

Das ganze Jahr über war ich fleißig am Schreiben. Mit Hingabe! Manche Beiträge find ich recht gut gelungen, da wäre zum Beispiel Die Hochzeit von Tochter, wobei ziemlich viele Emotionen losgelassen wurden. Da wäre noch eine Blognacht, wo mir erlaubt wurde, eine Botschaft an die ganze Welt zu schicken. Oder Der große Jahresrückblick 2024. Der ist auch gut geworden, finde ich. Und lesenswert.
Im Forum bloghexe.de fühle ich mich sichtlich wohl. Da herrscht gute Stimmung, die anderen Blogger sind freundlich und helfen einander, sowas ist fast schon außergewöhnlich. Es gibt kein böses Wort, im Gegensatz zu den sozialen Medien. Immer mal wieder starten da Aktionen, an denen man teilnehmen kann, zuletzt der Bloghexen Adventskalender. Es macht einfach Spaß und man lernt eine Menge Leute kennen!

Ins Mausloch zu schreiben macht Spaß, nach wie vor. Es hilft mir, Dinge zu verarbeiten. Mich zu erden und zu beruhigen. Es gibt mir die Möglichkeit, hemmungslos drauf los zu quatschen und all meine Eindrücke und Gedanken auszudrücken. Live komm ich leider nicht immer zu Wort und wenn, dann werd ich gern unterbrochen und / oder überboten. Das nervt ein bisschen, aber im Blog rede nur ich. Yeah, Baby!!

Viel verändert hat sich im Lauf des Jahres nicht, 
die Seiten Foto der WocheBinebücherschrank und die Graffelkiste bestehen weiterhin. Man kann beim Couchkino sehen, was ich grad für eine Serie gucke und in der Mausloch-Musicbox hab ich immer mein aktuelles Lieblingslied. Das derzeitige Buch wird ebenso angezeigt. Man ist also gut informiert, wenn man ins Mausloch schlüpft! 
Nur das mit den Followern, das krieg ich nicht gut hin. In 2025 kam kein neuer Folger hinzu, es ist sogar einer abgesprungen. Das tut weh, ein bisschen. Immerhin lesen recht viele Leute meine geistigen Ergüsse, das seh ich an den Klickzahlen. Das sollte doch reichen. Oder?

Im Rahmen einer Aktion von Sari auf heldenhaushalt.de wurden übers Jahr 52 Fotos gesammelt. Jedes zu einem gewissen Thema. Hier sind all meine Bilder des Projekt 52:















Weiter geht's mit Musik

Dieses Jahr hab ich eine neue Band für mich entdeckt! Es gibt sie schon länger, ist aber an mir vorbeigeschlittert - bis jetzt! Three Days Grace macht echt gute Musik, prima zum laut im Auto hören! Tochter hat mich drauf gebracht, danke, Süße!
Neben Three Days Grace gab es im Lauf des Jahres viel, sehr viel 80er Musik. Ich hab mir ein paar Playlisten gebastelt.

Weiter bin ich noch nicht. Das sind so meine songs, die ich damals rauf und runter gehört hab! Spotify hat wieder wie jedes Jahr eine Zusammenfassung meiner Musik gemacht. Ist interessant, mit dem Ergebnis hätt ich so nicht gerechnet


damit bin ich einverstanden. Es überrascht mich, dass meine geliebten Oldies gar nicht mit aufgelistet sind. Da war das Jahr wohl wohl eher rockig angelastet


The Alan Parsons Project mochte ich schon immer. 
Das hat sich seit den letzten 40 Jahren wohl nicht geändert


OMD ist klasse, logisch. 
If you leave gehört zu den Liedern, die man immer und immer hören kann!


13 Tage durchgehört, ganz ordentlich. Sohn hat mich natürlich um Längen getoppt


Gary Moore - Over the hills and far away, was für ein cooles Lied!!


Spotify hat anhand meines Musikgeschmacks mein musikalisches Alter errechnet. 
Da bin ich wohl hart an der Grenze von Gen X und Boomer :)


Ohne Musik mag ich nicht sein. Das erste, was ich morgens im Bad mache: Radio an. Im Auto, beim Kochen, beim Saubermachen, beim Waschen - Musik an. Und wenn in der Praxis nix los ist, auch da. Leise. Nur für mich. 

Music was my first love - and it will be my last
                   


Das war jetzt schon ziemlich viel zum gucken und lesen, ich denke, es wird Zeit für eine kleine


Jetzt wäre die Gelegenheit, kurz Pipi zu machen und sich eine kleine Stärkung zu holen, gleich geht's weiter mit den Best of jeden Monat. Da braucht man Kraft. Bis gleich!


 
        


So, willkommen zurück! Simmer startklar? Dann geht's jetzt weiter mit:

Best of jeden Monat

Hier poste ich Stichpunkte von meinen Erlebnissen jeden einzelnen Monats. Eine kleine Zusammenfassung in der Zusammenfassung, also jetzt wird es intensiv :)



Frohes neues Jahr! Alle Hoffnungen liegen auf 2025! Wir beginnen mit der letzten Bratwurst für mich und einer Menge guter Vorsätze - und gleich darauf stehen wir einem Balkonbrand gegenüber. Ich will bitte nie wieder FEUER rufen müssen! In der Blognacht führe ich ein ernstes Gespräch mit der Welt, sinniere über die magische 5, schreibe eine Ode an meinen alten mp3 player. Im ABC des Lebens geht es ums hemmungslose Jammern, ich überdenke eine Petition für mehr Kicker in Kneipen, finde mein altes Biggi Heft wieder und stelle fest, was wirklich ungemütlich ist.



Ich freue mich über alte Türschlösser, ein niedlicher Roboter serviert mir Sushi, ich ignoriere gekonnt die Kammer des Schreckens. Tapfer widerstehe ich den Krapfen der Saison. Gleichzeitig war ich ein Streber und eine faule Socke! Tanzen mit Grufties, ein Lollypop-Oldie-Rauschzustand erfüllt mich. Der Bub und seine Fee fliegen nach Amerika und es flattert eine Einladung zur Hochzeit ins Haus.



Im Rahmen einer Blogaktion überlege ich, was ich durch das Bloggen erleben kann, ich freu mich über den Fund meiner alten Mickey Mouse Uhr, ich hab die Haare schön und erhalte berauschende Fotos aus Amerika. Der Mann und ich feiern unser 30jähriges Jubiläum, es gibt lachende Omas und Bob Dylan im Kino. Ich präsentiere stolz unseren dekorativen Zombiekeller und zum Glück kommt der Mann aus dem Krankenhaus raus!


Sehr ungewöhnlich: wir marschieren am Ostersonntag Morgen zur Burg und finden zu unserer großen Freude den Nürnberger Bürgermeistersgarten. Mit Waldfeger flaniere ich über den Ostermarkt und zu Hause stricke ich mich um Kopf und Kragen. Ein rosa Einkaufswagen versetzt mich in Entzücken. Mutig nehme ich das Thema Gegensätze unter die Lupe und bin beeindruckt - Sabine 19 vs. 54! Bela B. liest mir vor und lächelt - live!
In Regensburg treffe ich König Ludwig, verliebe mich in all die Dackel und grusele mich enorm in einer unheimlichen Kirche.


Viva la Revolution in der Blognacht! Oma bekommt ihr jährliches Schäuferla zum Geburtstag und Tochter feiert einen perfekten Junggesellinnen Abschied. Mein erstes Fischbrötchen dieses Jahr auf dem Volksfest, die Wühlmaus ist unterwegs, und über die unsägliche Schulung wird kräftig gejammert. Es gibt einen Heulpost im Mausloch und ich ziehe gedanklich ins Theater des Westens in Berlin. Der arme Mann muss mit mir in der Küche tanzen üben, ich schnuppere Landluft und verfasse eine Klogeschichte.


Nicht nur der Mann bekommt einen schicken Anzug, auch Tochter verliebt sich in ihr Hochzeitskleid. So wie ich. In beide!  Wir finden das ultimative Hochzeitstanz-Lied und ich verliere mich in Träumen vom Traumhaus Bullerbü. Panisch entdecken wir einen Nagel im Autoreifen. Die Emotionen schwappen über bei Tochter's Hochzeit! Ich hab einen Schwiegersohn bekommen!
Es gibt im Juni definitiv zu viele Nudeln und nicht annähernd genug Biergärten. Wir fliehen nach Heidelberg und lassen es uns bei Schnitzel, Flensburger, Aperol und Burgblick richtig gut gehen



Die unfreiwillige Schulung endet endlich. Beim ABC des Lebens kehre ich zurück in die Schule und ich schreibe die Ballade vom Käse. Ich tauche kopfüber ein in Nürnbergs Geschichte - sowas mach ich gern! In meinem T.I.L. kombiniere ich die Beatles mit Helloween, Ella Fitz Gerald, Disney und Ronan Keating. Es gibt ein ziemlich zuckerhaltiges High Five der Woche und einen Vogel der Nacht. Ich verabschiede mich von Birk, finde mein altes Mini Telefönchen und schreibe über meine außergewöhnliche Mama :)



Der Bub fährt nach Wacken. Mittlerweile ist er ein profihafter Wackinger geworden. Während dessen singt die Fee beim Bardentreffen in Nürnberg - feenmäßig wunderschön! Unser Siedlungsflohmarkt feiert 10jähriges Bestehen und Dobby zieht bei uns ein. Es gibt im Mausloch eine Ode an das Holz und ich schreibe über meinen extrem blöden Tag. Ein Zahnarzt-Notfall ereilt mich und ich vermisse all die früheren Kneipen von Nürnberg schmerzlich.


Der Optimismus siegt im ABC des Lebens, es festigt sich die Erkenntnis: Depp ist Depp! Im Urlaub an der Ostsee gibt es authentische Fischbrötchen, ein Riesenrad am Strand, Aperol bis zum Abwinken, Fische, Kaffeeglück, Riesenschildkröten, ein nächtlich pechschwarzes Meer, ein Ring-Drama und einen fetten Heimreisestau. Wir haben eine tapfere Oma, Stress beim Flohmarkt, meine Gedanken driften ab beim Blutabnehmen, es gibt ein Loblied auf die Arbeit, ein Wammerl und Chaosimpressionen


Auf einen Blogbeitrag bekomme ich wunderbare Kommentare und freu mich wie Bolle darüber! Der Bub hat Geburtstag und ich stelle fest, dass man laut BGB nicht ohne Erlaubnis im Abwasserkanal schwimmen darf! Im Blogtoberfest möchte Sabine Abenteuer, das legendäre 12 von 12 wird hier zum 13 von 13, es sei mir verziehen, und die beiden Gewissensgeister Elinor & Jürgen begleiten mich bei der Blognacht. Beim Besuch von Zurück in die Zukunft in Concert stehe ich einem echten DeLorean gegenüber, ich hetze mich durch Halloween und wünsche mir meinen alten VW Käfer zurück


Im November bin ich mit der Gesamtsituation unzufrieden. Dennoch freue ich mich über freche Eichhörnchen, es gibt einen Caipirinha und regionale Birnen für mich. In meinen wilden Gedanken ziehe ich die Notbremse und grabe mein altes Poesiealbum aus. Die High Five der Woche bekommen ein Sahnehäubchen, die Blognacht verpasse ich wieder mal. Durch die VR Brille sehe ich die Welt ganz anders, ich vermisse meine Motivation und auf meiner Spurensuche stoße ich auf ein Schwert.


Ich finde mich in den Fängen einer rabiaten Friseurin, habe riesen Spaß beim schwedischen Möbel-Sven und höre entzückt dem Bub beim Chorgesang zu. Mein Geld hau ich für Seife raus, das High Five der Woche wird zum Tagebuch-Dings, ich esse meine erst Udon Nudelsuppe und mit der Belegschaft bei einem fiesen Mexikaner. Bei Thalia verfalle ich in einen Weihnachtskaufrausch, freu mich über das Wort Muff (Muff Muff Muff) und lächle mich durch den Tag. Anna Koschinski serviert uns hausgemachten Käse, im Rahmen des Adventskalenders der Bloghexen schreibe ich meinen kleinen kitschigen Weihnachtstraum auf. Ich küre Oma zu meinem Superheld, esse ein vegetarisches Hotdog und verliebe mich in den Chai Latte Vanille! Dann werde ich rührselig, gerate in einen Weihnachtstaumel und schwappe fast über vor Liebe. Herrliches Mädelstreffen mit der Lieblingsnichte und ein zauberhaftes Weihnachten! 
Mein Jahr in Zahlen

1. Ich hab 204 Blogeinträge in diesem Jahr geschrieben (letztes Jahr waren es 155, da hab ich mich beim JaRüBli 24 wohl etwas vertan .. sorry)

2. Es gab insgesamt 107202 Klicks ins Mausloch 

3. und 1029 Kommentare! (danke ihr Hübschen!)

4. Es haben 27.150 Niederländer, 11.127 Amerikaner, 5.584 Leute aus Hongkong, 4.944 Russen, 549 Schweden, 427 Irländer und 199 Polen das Mausloch aufgerufen! Das heißt nicht, dass sie es gelesen hätten, aber angeklickt. Immerhin!

5. Am 31.08.25 haben 534 Leser das Mausloch besucht, 
das war der Beitrag projekt-52-august-die-fünfte.html, da ging es ums Kino. Mein Spitzenreiter-Post

6. Ich hab 22 Follower 

Weitere Zahlen:

  • Kinder, die geheiratet haben: 1
  • eigener Hochzeitstag: 3.
  • Jubiläum: 30.
  • Aperol getrunken: mindestens 15
  • Haare abgeschnitten: 1x
  • Bissen von einer Pizza: ca 84. Fast jeden Donnerstag 2x abgebissen
  • Katzen in der Familie: 2
  • im Strandkorb gesessen: 4x
  • Kobolde im Regal: 1
  • Insekten beim Rollerfahren im Mund gehabt: 5
  • gestrickt: weitere 1,8 Meter
  • abgenommen: 23 Kilo
  • mich nach Schokolade gesehnt: 1000x
  • von einem Riesenfass gewunken: 1x
  • Schietwetter-Knut gekauft: 1x
  • Fischbrötchen: ca 12
  • Kids in Amerika: 2




das erste Mal

Mein erstes mal .. auf der Fürther Kerwa war ein Volltreffer! Ich wusste echt nicht, warum alle ins Schwärmen geraten, wenn sie von der Fürther Kerwa erzählen. Jetzt weiß ich's! Auf einer sehr großen Fläche verteilt findet man alle möglichen Buden, die man sich vorstellen kann! Verkaufsstände wie auf einem Markt mit Obst, Gemüse, Gewürzen, Geräten, der Socken-Sepp und der Decken-Detlef waren da. Es gibt einen Haufen Fahrgeschäfte, moderne und antike, viele viele Fressbuden und Biergärten. Und Aperol bis zum Abwinken! 

Ich war zum ersten Mal Brautmutter. Und was für eine stolze! Jetzt hab ich einen  Schwiegersohn dazugewonnen und steige somit in das nächst höhere Mama-Level auf. 
Auf der Hochzeit haben der Mann und ich einen Toast auf das Brautpaar gehalten, zum ersten mal rumänisch geredet - o casa de piatra! Und auch noch in ein Micro!

In Heidelberg hab ich zum ersten Mal in einem Hotel mitten in der Altstadt übernachtet und fand es super! Ich stand vorher noch nie auf einem 200.000 Liter Fass und hab runter gewunken! Und ich stand zum ersten mal im Karzer.

Am Timmendorfer Strand hab ich mein erstes Sea Life erlebt und zum ersten mal etwas mit Kartoffelbrei überbacken gegessen. 
In Regensburg besuchte ich meine erste, richtig gruselige Kirche und meine in der Krypta die Geister der armen, verstorbenen Seelen gespürt zu haben! Außerdem hab ich mein erstes Dackelmuseum besucht!

Dankbarkeit

Dieses Résumé wird abgeschlossen mit all dem, wofür ich dankbar bin.
Zum Beispiel bin ich dankbar, sehr sogar, dass in diesem Jahr kein Notfall in der Familie passiert ist. Den Abstecher ins Krankenhaus hat der Mann gut weggesteckt, die nachfolgenden Arzttermine waren nervig, aber ergebnislos. Danke!!!
Ich bin dankbar für die Gesundheit meiner Mama. Bis auf gelegentliche Übelkeit und Schnupfen war da nichts dramatisches dieses Jahr. Wir konnten sie immer besuchen.

Ich bin dankbar für all die schönen Momente, die ich dieses Jahr erleben durfte! Urlaube, Ausflüge, die Tage vor Weihnachten mit dem Mann, Momente mit den Kindern, den Großeltern, allen Verwandten. Ich erlebe das Glück der Kinder mit, ihre Liebe zueinander. Zum Partner. Zu den Katzen :)

Danke an alle, die mein Mausloch gelesen haben! Und danke in Gold mit Glitzer für alle Kommentare und die, die mein High Five der Woche mitgeschrieben haben! Honig für die Blogger-Seele!
Ich bin so froh, dass ich die Bloghexen gefunden hab und mich da so wohl fühlen kann! Da sind so nette Leute, man hat das Gefühl, in einer Blogger-Clique zu sein!
Auch mit meinem nicht vorhandenen Sachverstand, was das Bloggen betrifft, werde ich dort  niemals ausgegrenzt, sondern bin mittendrin. Ein schönes Gefühl. Danke, ihr Schnuckel!

Danke an mich selber, dass ich meinen positiven Blick auf das große Ganze nicht verloren hab. Ich konnte mich selber immer wieder selbst aus der Grube ziehen, in die ich ab und zu falle. Ich bin wohl stärker, als ich dachte.

also

mein liebstes Lied dieses Jahr: It's all in the game

mein liebstes Buch: Die Waffen des Lichts und Die Kathedrale der Ewigkeit von Ken Follett

mein liebstes Essen: das Schnitzel in Heidelberg. MIT Pommes!

mein Humor: Torsten Sträter

und andersrum

mein Hasswort des Jahres: Content. 


Noch irgendwelche Wünsche?

naja, es ist wie jedes Jahr. Ich wünsch mir mehr Selbstdisziplin. Mehr Energie. Viel Kraft zum durchhalten - vor allem wünsch ich mir, die letzten 19 Kilo noch zu schaffen! Dann hätte ich mich halbiert, das ist doch ein Ziel, oder?
Ich wünsch mir von Herzen, dass alle gesund bleiben. Dass es kein Drama gibt. Ich möchte mir bitte stets bewusst machen können, dass alles in Ordnung ist. Bitte, danke.
Wie schön wäre es, sein eigenes Ding durch zu ziehen! Ohne ständig Rücksicht nehmen zu müssen. Seinen eigenen Überzeugungen zu folgen und nicht brav der Herde hinterher zu trotten! Dazu gehört auch, mal nein zu sagen. Eins der schwierigsten Dinge, die man tun kann.




In nächsten Résumé des Jahres würde ich gern meinen Erfolg schreiben!




ich wünsche euch allen einen eleganten Start ins neue Jahr und 365 Tage 
voller Zufriedenheit, Liebe und Toleranz. 
Und Kuchen! 

Prost 2026!






Weitere, sehr lesenswerte Jahresrückblicke findet man hier: https://judithpeters.de/jahresruckblick-2025/










Donnerstag, 2. Januar 2025

Der große Jahresrückblick 2024

 Herzlich willkommen im Mausloch!

Komm'se rin, könn'se rauskieken




Mutig und voll motiviert starte ich heute den

großen Jahresrückblick 2024

Ta-daa


Ich hab schon viel zu viel Zeit verloren, heute ist der 2. Tag und ich hab mich grade erst angemeldet und vorgestellt! Was für eine Schlamperei. 
Dieser Jahresrückblick wird wie jedes Jahr geleitet und unterstützt von der fabelhaften


Kommen wir zur Inhaltsangabe. Ich gebe zu, auf anderen Blogs finde ich immer wieder so eine Inhaltsangabe, die man nach gewünschtem Thema anklicken kann. Allerdings überspringe ich die immer, also warum sollte ich selber eine Inhaltsangabe machen?
Ganz einfach - weil man wissen soll, was einen erwartet. Meine Liste kann man eh nicht anklicken, dazu fehlt mir das nötige know-how. Wie bei so vielen Blog Spielereien. Aber das stört keinen großen Geist. 
Kommen wir also zur Inhaltsangabe.




Da kommt ja ganz schön was zusammen, fangen wir an!



Ja hallo erstmal, ich weiß ja nicht, ob es jemand interessiert, aber ich stelle mich mal kurz vor: Mein Name ist Sabine, ich bin 54, wohne in Nürnberg und arbeite seit elend langer Zeit als Arzthelferin bei einem Allgemeinarzt im Labor. Ich bin also die, die immer die Nadel in der Hand hat und zu der nie jemand gern geht. 
Im Prinzip mag ich meinen Job, auch wenn er sich im Lauf der Jahre stark verändert hat und seit Mai ganz extrem. Wir jubeln immer noch, schöner kann's nicht werden.
Ich bin seit 2022 mit meinem Mann verheiratet, die beiden Kiddies sind erwachsen und haben das Nest verlassen. Alle beide. Weg. Das nagt noch etwas an mir.
Ich liebe Oldies in jeder Hinsicht: Musik aus dem letzten Jahrhundert (bis die 90er anfingen), alte Häuser, alte Autos, alte Dinge, ich arbeite überwiegend mit alten Leuten und ich mag die alten Manieren. Was ich nicht mag sind verstaubte Ansichten und altes Schubladendenken.
Was ich noch gern hab ist gutes Essen. Leider. Vor allem Kuchen hat es mir angetan. Doppel-Leider. Außerdem liebe ich Familientreffen, Autofahrten über Landstraße mit lauter Musik, Bücher, Disney & Co und mein Mausloch. Da ich ziemlich nostalgisch angehaucht bin, steht da viel über früher drin. Alte Zeiten. Da haben wir's schon wieder!

Kurze Zusammenfassung

Mein Jahr war nicht langweilig. Da waren undichte Keller, kaputte Rohre, eine Systemumstellung in der Praxis, viel Arbeit, etwas Überlastung, der Auszug vom Bub. Aber auch die Nachricht, dass ich bald Brautmutter werde, das Glück vom Bub, die Erholung von Oma, schöne Zeit mit dem Mann und mit Waldfeger, ein gutes Praxisteam, ein neues Blogforum und ein schöner Urlaub am Bodensee,
Auch das Mausloch ist gewachsen! Da gibt es jetzt das Foto der Woche, das aktuelle Buch, das Couchkino. Ein paar Themen  sind auch neu, zum Beispiel der Bloggerschnack. Ein vorgegebenes Thema der Bloghexen, das monatlich wechselt. Und eine neue Reihe wurde begonnen, das Lebens ABC! Jeder Buchstabe ein Beitrag.
Das High Five am Sonntag besteht weiterhin, es schreiben sogar ein paar Leute mit, was mich ganz doll freut!

meine Highlights

Ganz klar, die Nachricht, dass Tochter bald heiratet. Das war schon der Hammer! Der Antrag verlief so, wie sie es sich immer gewünscht hat: romantisch an einem Strand, einsam, mit Kniefall. Und es gab sogar einen Sonnenuntergang! So schön!
Seitdem ist sie im Planungsstress, ihre Hochzeit im Juni wird ein Event! 
Allmächd!! Das Brautkleid haben wir schon, das war auch ein Meilenstein in meinem Leben - das Kind im Brautkleid! Dieses Bild einer wunderschönen, glücklich strahlenden Tochter in einem Traum in weiß hat sich bei mir eingebrannt für immer und immer!

Der Urlaub war schön, sehr schön sogar! Nachdem weder ich noch der Mann Sonnenanbeter oder Strandlieger sind, mögen wir Orte, an denen wir was sehen ohne zu schmelzen. Der Bodensee hat uns wunderschöne Tage beschert! 

Es gab ein Ehemaligen Treffen in meiner Schule, da hab ich alte Schulfreundinnen wieder gesehen, das war richtig klasse! So viel vergessenes wurde wieder ausgegraben!

Ich darf nach Berlin, das Musical Ku'damm 59 gucken! Außerdem das Brandenburger Tor, den Reichstag, eine DDR-Verhörstube, ich darf bei Sonnenuntergang mit einem Glas Sekt in der Hand auf der Spree umherschippern, Pasta mit Hummersoße essen und eine Berliner Weiße trinken! 

Waldfeger hat mit mir eine Fahrt in der alten Nostalgie Straßenbahn unternommen! Das war aufregend, genauso wie mit dem Mann auf den Fürther Weihnachtsmarkt zu gehen! Und der Ausflug zu Musik-Thomann mit dem Bub war auch ein Highlight!

Worauf ich stolz bin und worauf nicht so


Stolz .. naja, stolz bin ich, weil ich durchgehalten hab. Man vergisst ja schnell, aber wenn ich mir mein Mausloch so durchschau, seh ich immer wieder diese Jammerposts, wo es mir nicht gut geht. Es gab viel Belastung dieses Jahr, überall. Und ich hab durchgehalten. Ich hab nicht verzweifelt, ich hab nur selten geweint. Da bin ich schon bissi stolz drauf. Meistens hab ich es geschafft, positiv zu denken. Das High Five am Sonntag hat mir dabei auch geholfen.
Stolz bin ich auf den Mann, weil er so viel gewuppt hat. Er ist ja ein Macher - nimmt die Dinge in die Hand und schiebt sie nicht vor sich her, so wie ich. Ich wünschte, ich wär so fleißig wie er. Es ist fast so, als hätte man ein Heinzelmännchen im Haus!
Stolz bin ich auf die Oma. Weil sie sich nach ihren Schlaganfällen so tapfer gehalten und erholt hat! Es ist bitter, wenn man Dinge, die man mochte, nicht mehr tun kann. Wie malen, schreiben oder stricken. Oder spazieren gehen, einfach zum Spaß. Ich kenn das so gut! Einmal hemmungslos laufen, eine Treppe gehen oder sogar rennen - das bleibt ein Wunschtraum. Ich hab mich damit arrangiert, aber für "Neueinsteiger" in die Schmerzwelt ist das übel. Deswegen bin ich sehr stolz auf die Oma, die so sehr kämpft und sich nicht unterkriegen lässt!
Und auf die Kinder bin ich stolz. Sie leben selbständig und eigenverantwortlich, sie sind schlau, höflich und man kann sich auf sie verlassen. Alle drei, die Lieblingsnichte gehört da auch dazu! Genauso wie meine liebe, tapfere, wunderbare Waldfeger!

Was für eine Laudatio! Ich merke, wenn ich von meiner Familie rede, gerate ich regelmäßig ins Schwärmen. Die sind halt auch klasse!

aber jetzt - worauf ich nicht so stolz bin ist mein nicht vorhandener Ehrgeiz. All meine Energie reicht fürs Überleben, für ein Ich-schaff-das-schon-irgendwie. Aber höhere Ziele sind da nicht vorgesehen. Sowas wie sich in andere Arbeitsbereiche zu wagen. Die Anmeldung in der Praxis und so. Ich kneife, ich will in meinem Labor bleiben, wo ich mich auskenne.
Oder der Ehrgeiz, das scheiß Gewicht wieder auf Spur zu bringen. Das ganze Jahr hab ich unter dem Deckmantel des "Ich erhalte grade" immer mehr zugelegt, das ist echt übel!
Deswegen verkünde ich hier offiziell: Ich werde 2025 radikal abnehmen!
So.
Außerdem werde ich mich dadurch besser fühlen, sogar so gut, dass ich meinen Zweitblog wieder zum Leben erwecken werde. Frau Gloria - ein Ernährungsdrama.


Musik

Hurra, Musik! Jetzt grade läuft ja Celtic Music, das passt zum schreiben ganz wunderbar. Ein Gefühl, wie wenn du in der Taverne sitzt und schreibst. Bloß mit mehr Licht. Und weniger Bier. Oder Met.
Dieses Jahr hab ich wenig bis garkeine neue Musik entdeckt, es ist eigentlich immer das Gleiche. Aber mir gefällt's! Ich möchte hier wieder meinen Jahresrückblick auf Spotify posten, da steht alles drin, was ich so getrieben hab. Musiktechnisch. Hömma!

Es gab in 2024 tatsächlich 1 neuen song, den ich spontan ins Herz geschlossen hab. Und der lief permanent im Auto - auf volle Lautstärke!





als interne Serviceleistung kann man hier die Lieder anklicken (gern geschehen) :

Platz 5Missing you
Platz 4: Africa
Platz 2: Never my love
Platz 1: Shadow





meine Kinder haben mich natürlich in allen Kategorien übertrumpft. Aber ich bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Dass die Beatles  mein Haupt-Act waren, überrascht mich ein wenig!

Zum Schreiben hör ich gern sog. Ambiente auf youtube. Da gibt's ja haufenweise Auswahl. Herbst Ambiente, Jazz Ambiente, Weihnachts Ambiente, Swing Ambiente, 50er Ambiente ..
Und zum Kochen ist es meistens Neue Deutsche Welle und 80er Zeug. Da kann ich so schön mitsingen!

Best of jeden Monat



Hier siehst du meine Monate stark komprimiert in kurzen, kleinen Häppchen.


Das Jahr beginnt durchwachsen. Oma liegt im Krankenhaus, der Bub liegt krank zu Hause. Ich bin müde und voller Sorge. Trotzdem starte ich einen Mega Blogeintrag und die Weihnachtsdeko bleibt uns lang erhalten, weil einfach hübsch. Es ist elend kalt. Ende des Monats überschwappt mich ein ungewohnter Energieschub und ich hab sturmfreie Bude. Omas Reha beginnt. Ich schwelge im Glück in meinem Lieblingsladen, kaufe Babyspielzeug und in der Praxis brennt die Hütte. Erwäge dauerhaften Umzug in den Strandkorb.


Ich Depp opfere meinen freien Tag, hetze durch den Alltag und bin mega stolz auf meine Kinder. Großes Leiden während der Teambesprechung, entdecke den Pfeil an der Tankanzeige (der, der auf die Seite des Tankdeckels hinweist), stelle fest, dass meinem Leben Glanz und Gloria fehlt und sitze mal wieder beim Zahnarzt. Ich kreiere meine erste Kartoffelsuppe, hab Spaß mit Omas Telefon und beginne konsequent zu stricken. Tochter besteht die Probezeit, ich besuche die Fee in ihrer Wohnung und der Mädelsabend bei Duck & Curry verläuft super!


Der blanke Horror zeigt sich im März in Form eines Kindes in meinem Labor. Der Gummibaum bekommt sein 1. Baby und in der Blognacht überlege ich, wo meine Inspiration herkommt. Wir grübeln fieberhaft, wohin unser nächster Urlaub uns führt, ich freu mich total über meinen neuen Laptop und gerate ins Schwärmen über ein Stück Apfelkuchen. Das 12von12 enthält eine Schöne-Dinge-Edition, ich kaufe viel süßen Schnickschnack am Ostermarkt, sinniere über einen alten Löffel und gerate in den Genuss meiner ersten Mammographie.


Der Mann und ich tauchen ein in Wagners Werke, ich setze den Ostereiern kleine Mützchen auf und decke mich ausreichend mit Wolle ein. Im April erstrahlt ein Heiligenschein über meinem Haupt, ein Glücksgefühl überkommt mich im Buchladen, die Friseurin beschert mir ein Vogelbad und es wird mit dem Bub über den idealen Kauf von Blumen diskutiert.


Der 1. Mai gehört wie immer meinem besten Freund, im Mausloch erscheint mein erstes T.I.L., am Vatertag haben wir Spaß im Biergarten und ich stelle fest, dass ein Dönerkäs sein Geld nicht wert ist. Wir haben wieder mal einen überschwemmten Keller, der Bub und ich feiern den ESC und das Highlight des Monats ist ein Besuch des Musicals Ku'damm 59 in Berlin. Dort im DDR Museum bau ich einen Unfall mit dem Trabbi und einem Baum und tröste mich mit feinen Cocktails.


Alles neu, alles glänzt, alles anders, ich ordne mich in die Generation X ein während sich Kollegin Missi (Gen. Z) in der Türkei sehr pompös verlobt. Wir leiden alle sehr unter dem neuen Betriebssystem, ich bekomme ein pinkfarbenes Spielzeug (krchkrch) und eine zu lange Mittagspause macht mich ganz konfus. Mein Darm hat keinen Charme, ein Gehaltszuschlag wird hart erkämpft und der Mann bekommt zum Geburtstag ein "haddes t" geschenkt


Im Juli mache ich mir intensiv Gedanken über Männerfrisuren und besichtige unabsichtlich ein Bio-Schlachthaus. Der Standort von Omas Zahnarzt begeistert mich restlos, es gibt ein äußerst verschwitztes 12von12 und ich lasse mich freiwillig unter Strom setzen. Der Bub fährt nach Wacken, wir freuen uns über trockenes Wetter dort und ich erinnere  mich, als ich damals von zu Hause ausgezogen bin.


Planloses vor sich hin wohnen im August, wir holen einen glücklichen Wackinger heim, in der Praxis findet ein offizielles Fotoshooting statt und ich lerne, dass das Singen während des Rollerfahrens nicht förderlich ist. Ich frage mich, wie ich eigentlich zum Bloggen gekommen bin (Waldfeger ist schuld!) und starte die neue Reihe ABC des Lebens im Mausloch. Ich werde eine Bloghexe! Der Bub zieht aus und ich verliere den Boden unter den Füßen. Die Blognacht bringt mich dazu, zu überlegen, wofür mein Herz schlägt.


Der Urlaub am Bodensee beschert uns alte Burgen, feinen Apfelkuchen, alte Pucki-Bücher, viele Blumen, riesige Bäume, uralte Hütten und freche Affen. Ich bekomme mein heißgeliebtes Fischbrötchen und einen mittelalterlichen Rahmfladen. Auf dem Rhein schreie ich IIIHH und AAAHHH und UUUHH, ich spüre das weiche Maul eines Rehs in meiner Hand, höre eine Menge Störche klappern und schreibe zügellos ins Mausloch. Dort sinniere ich über ein A und den Bussi Bär, auf dem Aldi Parkplatz rieche ich die ersten Lebkuchen, bin vorübergehend eine Katzenmama, besuche meine alte, neue Schule und feiere mit Tochter ihren Geburtstag. Am 21. 9. höre ich am längsten Musik, sagt Spotify.


Das Mausloch erhält ein C wie Christkind, D wie Daheim und ein E wie England, ich feiere mit Judith das Blogtoberfest, bin eine ganze Weile stimmlos und backe einen blöden Kuchen. Ich halte ein Anti-Chef Plädoyer, wir feiern 4 Geburtstage in diesem Monat und mit dem Mann sitze ich allein im Kinosaal, wo ich Bob kennenlerne. Wir feiern 40 Jahre Gewerkschaft und 40 Jahre Firmentreue. In der Blognacht finde ich meinen Ruhepol und nehme alle mit auf eine imaginäre Reise zu meinem Strandkorb. 5 Leute schreiben mein High Five mit (JUBEL!), der Ranger hält Winterschlaf und ich sehe meine Tochter zum ersten Mal in einem Brautkleid!


Im November greife ich theoretisch wieder zur Gitarre, feiere den Dia de los muertos und schreibe über das F wie Ferien. Wir sehen das Mausloch im Wandel der Zeit, ich lerne, wie ein Egg Coffee im Asia Cafè schmeckt, fälsche ein 12von12, verbrenne massig Beweise auf der Terrasse und bekomme von der Chefin zwangsfrei. Ich hab vorübergehend Sternchen in den Augen, erlebe eine unheimliche Begegnung der 3. Art und genieße den Mutter-Tochter-Harry-Potter-Abend!  Außerdem bringt man mir einen spaßigen Rotling.


In diesem Monat versemmel ich ein Schaschlik, wir tüten das finale Brautkleid ein während ich das kleine Mädchen in mir wiederfinde. Aber nicht nur ich! Abends im Bett tauche ich in ein KI-Abenteuer ein. Ich sitze glücklich mit Waldfeger in der Nostalgie Straßenbahn und den Bub mach ich auch glücklich im El Dorado der Gitarristen. Es gibt für die Kinder den letzten Nikolaus und beim Weihachtsessen beim Edel-Italiener bekomme ich Tagliatelle aus dem Parmesanlaib. Anna Koschinski schreibt mir einen sehr liebevollen Kommentar zur Dezember Blognacht, Thema "eine starke Verbindung". Der Rumpunsch auf dem Fürther Weihnachtsmarkt schmeckt super, ich sinniere über 4 Varianten der Sabine-Weihnacht, in der Arbeit erlebe ich den schlimmsten Tag des Jahres und unser Weihnachten wird wunderschön!



Mein Jahr in Zahlen

  1. Ich hab 1442 Einträge ins Mausloch geschafft
  2. dabei sind 558 Kommentare zustande gekommen
  3. dieses Jahr gab es 58912 Klicks, insgesamt also 132973! (wow)
  4. die Seite High Five am Sonntag wurde 941x angeschaut
  5. Mausloch goes international: unter anderem haben 149 Amerikaner, 267 Holländer, 12 Iraner. 17 Franzosen, 9 Schweizer, 8 Singapurer, 3 Japaner und 1 Slowake ins Mausloch geschaut!
  6. der Post mit den meisten Klicks war (natürlich) ein 12 von 12 Beitrag: das gefälschte 12 von 12 (November) mit 391 Klicks
  7. Im Schnitt haben jeden Monat 184 Leute ins Mausloch geschaut (danke Leute !!)
  8. und ich hab 5 neue Follower gewinnen können! Jetzt sind es 23 (dreiundzwanzig Küsschen für euch!)
weitere Zahlen:
  • Hochzeitstag: 2.
  • Rehe gefüttert: 3
  • in der Schweiz gewesen: 1x, in Berlin schon das dritte mal!
  • Verstärker gekauft: 1
  • Kinder im Haushalt: 0 
  • Kinder als Leadsänger und Gitarrist in einer Band: 1
  • Kinder, die nächstes Jahr heiraten: 1
  • Pizza gegessen: 1/2
  • Überstunden gemacht: 77
  • gestrickt: 2,8 Meter
  • über die Spree geschippert 1x
  • Gedanken ums Mausloch gemacht: 935.824.157x
  • in mittelalterliche Brunnen gespuckt: 1x


das erste mal


Ich war zum ersten mal ein paar Tage lang Katzenmama, hab eine neue Reihe im Mausloch angefangen (mein Lebens ABC)  und zum ersten Mal wurde nicht geflucht beim installieren der Weihnachtsbaumbeleuchtung! Wir haben da jetzt ein neues System, das ist klasse! Wir waren zum ersten mal in "Böhm's Herrenkeller", nachdem wir über 40 Jahre lang dran vorbeigelaufen sind, sind am Jakobsplatz Riesenrad gefahren und ich hatte ein riesiges Hirschgeweih in der Hand. Das ganzschön schwer ist, die Hirsche müssen fürchterlich Kopfweh haben! Zum ersten Mal hatte ich alle Weihnachtsgeschenke rechtzeitig beieinander und da war relativ wenig Panik vor dem Fest. Und ich hab meine Kleine zum ersten mal in einem Brautkleid gesehen!


ich bin dankbar

da gibt es vieles. Dankbar bin ich dem Mann, der alles organisatorische rund ums Haus wuppt und in die Hand nimmt. Er ist aufmerksam und fleißig wie ein Heinzelmännchen, außerdem spricht er beamtisch, das hilft bei Anträgen und offizieller Post ungemein. Er hat mir ermöglicht, einen Traum zu erfüllen: einmal durchs Brandenburger Tor laufen! Ich hab es sogar berührt! Und ich hab Berliner Weiße mit Schuss gekriegt!
Dankbar bin ich, dass sich Oma so gut erholt hat nach der Keule vor einem Jahr. Sie kämpft so tapfer und ich bin glücklich, sie so fit zu sehen! Ich liebe es, Oma zu besuchen und sie gut gelaunt zu erleben!
Ich bin dankbar für meine Kinder, die ihr Leben so gut lenken! Beide sind glücklich in ihrer Beziehung und erleben viele schöne Sachen. Ist das nicht wunderbar? Alle beide haben einen tollen Humor entwickelt und verstehen sich super! Uuund sie besuchen mich immer wieder!
Trotz Schwierigkeiten, Stolpersteinen, Querschlägern, Überlastung und Missmut bin ich für meine Arbeit dankbar. Ich muss mich nicht hinprügeln, mache das, was ich am besten kann und hab eine private Zusatzversicherung!! Außerdem mag ich unser Team!
Und nicht zuletzt bin ich allen dankbar, die mein Mausloch lesen. Es ist so schön, Resonanz zu den zusammengereimten Beiträgen zu kriegen! Eine kleine Bestätigung, dass man nicht alles falsch macht - danke ihr Schnuckel!!


also

gut, dass dieses Jahr ohne größere Zwischenfälle zu Ende gehen kann. Ruhig war es nicht unbedingt, weil irgendwas is ja immer! Die überschwemmten Keller hätte ich jetzt nicht gebraucht, ebenso wenig das kaputte Anschlussgebäude mit seinen uralten Rohren. 
Was des koschd !!!
Aber wenn man es mal überschlägt - keiner musste (erneut) ins Krankenhaus, kein Unfall, kein größeres Drama. Kein kaputtes Auto/Waschmaschine/Herd/Fernseher. Doch der Fernseher war tatsächlich kaputt - aber dafür haben wir jetzt einen schicken neuen. 
Dass der Bub im August ausgezogen ist, war der einzige Tiefpunkt, der mich geschafft hat. Das könnte man durchaus als größeres Drama bezeichnen, wenn man so will. Für mich wars schlimm - für den Bub aber wars super! Von daher ist es schon richtig so. Und ich fange langsam an, mich daran zu gewöhnen, dass wir nur noch zu zweit sind.
Die Nachricht von Tochter, dass sie sich verlobt hat, ist natürlich unschlagbar! Seit Herbst plant sie ununterbrochen - das wird was größeres! 
Fürs Mausloch war es ein gutes Jahr! Alles ist gestiegen: die Followerzahl, die Klickzahl, die Beitragszahl und die Lust zu schreiben!
Das wird nächstes Jahr noch gesteigert, weil ich mich dann vom essen ablenken muss. Ab morgen sind die fetten Jahre vorbei! (Was hab ich nur getan??)

Hasswort des Jahres: zeitgemäß


Was wünsche ich mir für 2025? 

Energie ~ Ehrgeiz ~ Kraft ~ Disziplin

das würde schon reichen. Ich bin mir sicher, mit mehr Energie zum arbeiten, Ehrgeiz zum Ziele erreichen, Kraft zum durchhalten und der nötigen Disziplin, am Ball zu bleiben würde ich nächstes Jahr ganz gut dabei sein!  
Im nächsten Jahresrückblick erzähl ich dir dann, wie's war.



Viel Glück im neuen Jahr!











Cute Rat