Heute hab ich ein neues Wort gelernt. Arschrakete. Ich bin immer noch von den Socken, was ich da gehört hab! Mein Kind möchte eine Arschrakete. Das Ding gibt es wirklich, das ist eine Art Rucksack, aber eben nicht für den Rücken. Du montierst das unter dem Fahrradsattel und das steht dann so weg - eben wir eine Rakete. Wie direkt aus dem Allerwertesten!
Sachen gibt's ..
Das können Tochter und Looli gut gebrauchen, es steht eine große Radtour an. Sie werden von früh bis spät durch die Gegend radeln, da braucht man aerodynamisches und windschnittiges Equipment. Ich bewundere das ja, wenn jemand so sportlich ist. Schon allein die Vorstellung reicht mir, um zittrige Beine und einen malträtierten Bobbes zu spüren!
Außerdem hab ich gehört, dass Tochter lauter tolle Abenteuer plant in nächster Zeit. Richtig so! In dem Alter sollte man alles mitnehmen, was geht. Es ist beeindruckend, was meine Kinder alles erleben!
Ich backe kleinere Brötchen, aber ich bin ganz zufrieden damit. Man könnte mich auch genügsam nennen. Ich plane für dieses Jahr ein paar Ausflüge in Städte im Umkreis und ich überlege einen Nordseeurlaub. Vielleicht. Muss immer gut überlegen, was ich schaffen kann. Mit radeln oder viel laufen ist da nix zu machen.
In meinem Bingo Kasten steht auch ein Besuch bei der Lieblingsnichte in Stuttgart. Da freu ich mich drauf. Überhaupt muss ich versuchen, mir ein bisschen Qualitätszeit zu verschaffen. Hab den Verdacht, dass ich mir selber Gutes tun muss. Seele pflegen. Um mich aus einem negativem Umfeld zu befreien, braucht es einen Tapetenwechsel. Zwar brennt es noch nicht, weil ich unfassbar positiv geladen bin und daraus noch Reserven ziehen kann - aber ich spüre, dass es ansteht.
Was ich brauche, ist eine positive Umgebung, was friedliches, was schönes. Ich denke da an einen Wald, ein Meer, ein Straßencafé, Ruhe, die Mädels aus meiner Familie, die können so ein positives Ambiente zaubern. Laute Oldies im Auto, Bücher, die Stimmung der blauen Stunde, wenn ich grade auf dem Heimweg bin ... sowas alles. Das tut mir gut.
Und am Feierabend mach ich das Fenster im Auto auf und hör was schönes. Ganz laut!
Jetzt gerade sitze ich im Garten, lasse die Sonne, die vielen Vögel hier und die freie Zeit auf mich wirken. Freitag Abend war Blognacht, da ging es um geschenkte Zeit. Wieder mal hab ich darüber nachgedacht, wie wertvoll Zeit für einen selber ist. Me-time. Mach ich gerade, ist schön hier!
Ich war auch fleißig, hab alle (!) Blogbeiträge von Freitag Nacht gelesen und kommentiert. Jeder ging mit dem Thema etwas anders um. Das Thema war "Eine geschenkte Stunde".
Im Prinzip aber enden alle Artikel in einem Aufruf, sich bewusst Zeit zu nehmen um die Seele zu pflegen. Das kann man prima, indem man auf Kleinigkeiten achtet. Kleinigkeiten, die einfach schön sind, so wie die Amsel, die hier grade völlig planlos in meinem Garten steht und nicht so recht weiß, was sie jetzt machen soll. Ich mag es, sie zu beobachten.
Oder die vielen Knospen zu sehen, die an unserer Forsythie jeden Moment aufplatzen könnten, es mischt sich hellgrün und gelb in die nackten Zweige.
Positive Kleinigkeiten.
Was für ein genialer Übergang zu meinen High Five der Woche, findste? Jaa!
Heute möchte ich mal was ändern, heute haben wir nämlich einen Übernachtungsgast. Der Bub schläft hier, damit er am Sonntag entspannt sein Amt als Wahlhelfer antreten kann.
Der Bub kommt!! Jubel!
Und wenn er schon da ist, lasse ich ihm dieses mal die Ehre zuteil, die High Five aus seiner Sicht zu gestalten. Ich frag ihn nach seinen positiven Momenten der Woche und schreibe sie auf.
Here we are!
5 positive Momente
aus des Bub's Woche herausgepickt
1. Der Bub sagt, diese Arbeitswoche verlief einfach reibungslos und ohne größere Katastrophen. Einfach mal vor sich hin arbeiten ohne völlig erschöpft nach Hause zu gehen, das war angenehm. Da ist die Woche friedlich vor sich hin geplätschert.
2. Der Bub freut sich, dass er seit Montag endlich wieder Husten und Erkältungsfrei ist! Das hat sich jetzt lang hingezogen, sogar in Spanien, beim Feenbesuch waren beide krank. Aber jetzt scheint der Spuk vorbei zu sein. Ist Zeit geworden!
3. Der Bub singt im Chor, die Bass Stimme. Wegen Erkältung und Halsentzündung und hin und her konnte er lange nicht mitsingen, aber letzten Donnerstag war er wieder dabei bei der Probe. Dort wird übrigens für ein großartiges Event geprobt, endlich mal was Gscheids, sagt der Bub. Chor und Orchester, das wird großartig!
4. Außer im Chor singt der Bub auch in seiner Band, die heißt Ditkovich und ist richtig gut! Bisher hat Ditkovich als Coverband begeistert, jetzt schreiben die Jungs ihre eigenen songs. Der Bub, Sänger und Gitarrist, schreibt die Melodie, der Schlagzeuger die Texte dazu. Und mit diesen eigenen songs im Gepäck treten Ditkovich auch auf. Das findet die Mutti total klasse! Da kannst du es dir anschauen, wenn du magst: https://linktr.ee/ditkovich (Mama ist soo stolz!)
5. Um bei der Band zu bleiben, der Bub ist stolz wie Oskar, dass er neben eigener Melodie jetzt zum ersten mal auch einen Text schreibt. Das ist bemerkenswert! Mir ist es schleierhaft, wie man bei all der Musik, die es schon gibt, auf eigene Melodien und Texte kommen kann! Irre! Und der Bub macht das, kreativ wie er ist.
Bonus-Punkt: Zum ersten mal, seit der Bub nicht mehr zu Hause wohnt und selbständig waschen muss ist sein Wäschekorb diese Woche zum ersten mal leer gewesen! Es könnte daran liegen, dass die Freundin grade nicht zu Hause ist. Und der Bub ist freudig überrascht, dass ein Wäschekorb auch mal leer werden kann!
Weitere High Five der Woche:
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