Mausloch

Servus! Das Mausloch ist mein öffentliches Tagebuch.
Mein Refugium. Meine Höhle. Mein Ventil. Viel Spaß!

Blogparade zum mitmachen!

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Sonntag, 6. September 2026

Eine kleine Pause? Okee!




Es ist Zeit für eine kleine Blogparade. 


Die liebe Christina Reinisch vom Blog deinkoerper-deinweg.de hat eine ins Leben gerufen, das bietet sich an.

Es geht um Pause.

Machst du Pausen? Erlaubst du dir Pausen? Darfst du Pausen? Wie wichtig sind Pausen?

So viele Fragen.
 
In der Schulzeit hab ich den Pausengong sehnlich erwartet. Jetzt warte ich sehnlichst auf die Mittagspause. Ohne die kann ich nicht weiter funktionieren. Das war aber auch schon mal anders.
Klar, wenn du jung bist, brauchst du nicht so viel Pause wie jetzt im gesetzten Alter.
Damals hab ich meine Mittagspause damit verbracht, mit einer Freundin herum zu ziehen und kichernd irgend ein ungesundes Zeug zu essen. Auch nach der Arbeit wurde keine richtige Pause gebraucht, da zieht man durch die Kneipen und hat Feierabendspaß.
Das ist lange her.
Mein Alltag sieht jetzt anders aus. Mittags hechte ich aufs Sofa um ein kleines Nickerchen zu  machen. Das ist überlebens wichtig! Ich werde stinksauer, wenn einem Verwaltungsfuzzi wieder mal eingefallen ist, dass die Schulung/Besprechung/Meeting ja locker auch IN der Mittagspause stattfinden kann. Easy Peasy.
Dann sitze ich im Stuhlkreis und mir fallen die Augen zu - weil mein Körper denkt, ich hätte Mittagspause. 

Pause = Pause
 
So wichtig! Mit zunehmenden Alter wird die Pause für mich immer relevanter.
 
Wenn ich mal fleißig bin, muss ich irgendwann einen break machen und mich für ein Päuschen irgendwohin setzen. Kurz durchatmen, entspannen, Kraft tanken.
Wenn ich nicht fleißig bin, muss ich mich genauso unbedingt irgendwo hinsetzen und eine nicht verdiente Pause genießen.
Muss man sich Pausen immer erst verdienen? Warum?
Ich kann auch schöne Dinge unterbrechen und brauche mich niemand zu erklären. Wenn ich viel lese, kann ich locker Pause machen und was trinken. Oder nachdenken. Wenn mir das Zuhören bei einer Schulung zu anstrengend wird, kann ich ganz einfach kurz raus gehen und atmen. 

Ganz rebellisch sage ich: Ab einem gewissen Alter brauch ich niemand Rechenschaft ablegen und kann Pause machen, wann und wo ich will. Da reichen auch 2-3 Minuten. Mich kurz an ein Fenster stellen und in die Weite gucken. Oder aufs Klo retten und mal eben die Augen schließen. Zur Not hab ich immer noch meinen imaginären Strandkorb, in den ich mich mental zurückziehen kann. Das wirkt Wunder!
So nämlich!
Und das mach ich auch. Das ist wichtig! Kleine Ruhepausen im Alltag, wertvoll und wichtig. Das bin ich mir wert, wer kümmert sich um mich, wenn nicht ich selber?

Ich kenn einen, der macht keine Pausen. Der Platzt vor Tatendrang und powert durch, von früh bis spät. Demensprechend erledigt ist er dann auch, ich weiß nicht, ob ich das gut finde. Toll, wenn die Dinge fertig werden, wenn alles erledigt ist. Aber nicht zu jedem Preis.
 
Es muss unbedingt fertig werden vs. Immer mit der Ruhe! 
 
Fakt ist, ich liebe Pausen! Sei es von der Arbeit, der Schulung, einer Einkaufstour, einem Spaziergang, einer Aufräumaktion, politischen Themen oder einer Reise. Pausen stärken mich. Und auf mich selbst zu achten find ich nicht verkehrt! 




Dienstag, 25. Juni 2024

lost am Mittag

Also bei uns ist das ja so. Auf unerklärliche Weise spaltet sich der Praxisbetrieb in zwei Lager. Entweder die Hütte brennt, wir werden von Patienten überschwemmt und sehen kein Land mehr, schwitzen, stöhnen und sind Abends völlig fertig - oder es herrscht gähnende Leere. Ein paar Patienten tröpfeln herein, Grillen zirpen und Grasbüschel rollen durch die Praxis.

Es gibt nur diese 2 Optionen, entweder oder.

Heute hatten wir die Variante ruhig und still. So ruhig und so still, dass ich um halb zwölf nichts mehr zu tun hatte und den Kollegen nachgeschlichen bin, um um Arbeit zu betteln. Das war denen wohl zu nervig, also wurde ich, unnütz wie ich war, vorzeitig in die Mittagspause geschickt. Überstunden abbauen. Geht klar! 

Fröhlich fahren der Ranger und ich nach Hause, kühler Fahrtwind umweht mich mit der Aussicht auf stundenlange Pause! Sehr schön. 

Ich hab ja einen genauen Zeitablauf, wenn ich Pause hab. 
Heimkommen
Süppchen kochen, meist eine Dose Erbsensuppe. Ich bin grad voll auf Erbsensuppe!
Im Handy rumdaddeln
Unsere kleine Farm einschalten
hinlegen, einschlafen
Energy trinken
aufraffen und
zurück zur Arbeit.

Aber heute war diese genial ausgetüftelte Pausenplanung über den Haufen geworfen, ich hänge ein bisschen in der Luft. Zwar gab es meine Erbsensuppe, aber bis zur Sendung war noch ganz viel Zeit. Also setze ich mich in den Garten und spiele am Handy rum. Wobei mir die Augen zufallen. After-Erbsensuppe-Nickerchen, so wie es mein Körper gewohnt ist.
Ich geh wieder rein und leg mich aufs Sofa. Aber mit Wecker, weil wenn ich zu lange schlafe, bin ich total im Eimer. Auf was stell ich den Wecker? Ich bin völlig verwirrt. Halbe Stunde powernap, das muss reichen.
Nach der halben Stunde setze ich mich auf, Unsere kleine Farm fängt jetzt erst an. Das stimmt so nicht! Eigentlich wäre jetzt der Energydrink dran, aber es ist noch viel zu früh!
Also schau ich ein paar Minuten bleed aus der Wäsch, bis ich mir wieder mein Handy greife und ein bisschen spiele.
Der Blick zur Uhr - massig Zeit übrig!
Was mach ich jetzt? 
Bin völlig aus dem Konzept gebracht worden.
Ich könnte auch was sinnvolles tun, Wäsche wegräumen, bisschen bügeln oder solche Sachen. Aber das mag ich nicht, ich hab Pause!
Nochmal hinlegen? Lieber nicht.
Ich steh auf und laufe in die Küche - und wieder zurück. 
Immernoch Zeit übrig. 
Unsere kleine Farm geht in die zweite Folge, ich schau zu.
Blick auf die Uhr, noch eine halbe Stunde.
Nochmal das Handy. Aber ich schiele dauernd zur Uhr.
Als es Zeit zum zurückfahren ist, bin ich fast froh.
Viel zu früh komm ich mit dem Ranger an der Praxis an.
Und als ich durch die Tür geh, herrscht gähnende Leere.



Aus purer Langeweile fangen wir zu dritt an, alle möglichen Schränke und Kisten auszumisten. Tausende Flyer, Kulis, Tackerklammern, Tesarollen, Blutzuckerpässe, Diabetes Ratgeber und Animationsheftchen zur Darmkrebsvorsorge werden von uns aussortiert und neu in die Box formiert. 
Bis 18 Uhr hab ich ganze 2 Blutabnahmen, 1 Urinuntersuchung, 1 kompletten Abfalleimer voll alter Flyer, 1 Kaffee, 1 kg alte Papiere geschreddert und 2 neue Kulis für meine Schublade.

Der Tag war easy. Aber diese verlängerte Mittagspause hat mir zu schaffen gemacht!
Aus irgendeinem Grund.

Versteh einer die Sabine ... 




Freitag, 5. Januar 2024

Eine kleine Pause? Okee ..

Servus! Prost Neujahr, happy 2024 und alles andere!

Ich beginne das Blogjahr mit einer Entschuldigung.

Die Zeiten sind schlecht, die Gesamtsituation unbefriedigend und mein Umfeld saugt mir alle Restenergie aus, die noch vorhanden ist.

Deswegen, und weil es fast allen in der Familie nicht gut geht, macht das Mausloch ein bisschen schlapp. Ich selber fahre mit angezogener Handbremse und so komm ich nicht weit. Vor allem komm ich nicht zum schreiben.

Also

wird es wohl erstmal etwas still werden im Mausloch.

Es sei mir verziehen.

Aber das High Five, das jetzt schändlicherweise 2x ausgesetzt hat, wird es wieder geben!

 

Bis dann 

die Sabine

Cute Rat