Mausloch

Das Mausloch ist mein öffentliches Tagebuch.
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Freitag, 16. Januar 2026

FF und BL - eine Fusionsgeschichte

Eben habe ich im Blog von Barbara - die ja die phänomenale Reihe "Freitags Füller" ins Leben gerufen hat, dass wir Weihnachten viel zu schnell entsorgen. Und ich finde, damit hat sie Recht! Abgesehen davon, dass mein Baum samt Deko noch steht, es ist, wie sie sagt - weihnachtliche Stimmung aufbauen dauert Wochen, das Beenden der Weihnachtszeit ist ziemlich aprubt. Viel zu radikal!
Deswegen freue ich mich noch ein bisschen am Anblick unseres Baumes, so prächtig wie er ist!
 
Hier ist der neue Freitags Füller 
 
ein Lückentext zum ausfüllen
von Barbara auf scrapimpulse.com


 

 
1. Das Dschungelcamp ... gibt's immer noch? Warum? War anfangs interessant, mittlerweile jedoch verkommen zu einer finanziellen Rettungs-Chance für verloren gegangene Leute, die in Sachen Niveaulosigkeit neue Standards setzen und die niemand kennt. 
 
2. Die Auswirkungen des letzten Besuchs sind noch deutlich zu sehen, also bedarf es in nächster Zeit keinen weiteren Termin beim Friseur
 
3. Wie kann es sein, dass es in meiner Stadt keine Billard-Kneipen mehr gibt? Was ist da passiert, es waren mal so viele?! Einmal mehr festigt sich in mir der Wunsch nach einem eigenen Cafè. Einem Oldie-Billard-Tanzcafè-Diner!  Mein Laden wär megacool!
 
4. Mein Kontingent an Arbeitswillen ist leer. Da beißt die Maus keinen Faden ab
 
5. Vielleicht hätte ich damals in den 80ern ein bisschen auf Schminke verzichten sollen. Wenn ich mir die Fotos von damals so anschaue .. au weia! Da hatte ich wohl ziemlich wilde Gedanken
 
6.  Würde sich unsere Fee heute Abend melden, um uns über die geglückte Ankunft in Spanien und der spanischen Wohnung berichten, das wären allerdings gute Nachrichten!
 
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue mich mich auf Ruhe und Entspannung, morgen habe ich geplant, ganz viele Blogs zu lesen und Sonntag möchte ich mit einem Korb voll toller Sachen zu Oma fahren!
 
 

 
 Also ich hab noch Lust, weiter zu schreiben - hast du Lust, weiter zu lesen?  
 
Aus eher niederen Gründen hab ich die letzte Blognacht nicht mitgeschrieben. Das ist sehr unerfreulich. Aber die liebe Astrid hat im Forum bloghexe.de den Impuls von Anna Koschinski weiter gegeben. Ich hab so die Möglichkeit, trotzdem mit zu schreiben, auch wenn ich gar nicht dabei war! Als Nachzügler!
 
Der Impuls lautet: Das möchte ich mal werden (wenn ich groß bin)
 
Da denke ich spontan an meine Berufswünsche, als ich Kind war. Zum einen fand ich die heruntergekommenen Häuser der 70er Jahre, die beschmiert und dreckig waren, ganz furchtbar und wollte sie alle eigenhändig anmalen. In rosa, hellblau oder gelb. Häuseranmalerin wollte ich sein, das stellte ich mir sehr befriedigend vor.
Zum anderen faszinierten mich die Durchsagen auf den Bahnsteigen unheimlich! Diese säuselnde Frauenstimme, die den Leuten die Ankunft des Zuges ankündigt und an Vorsicht am Zug erinnerte, das wollte ich auch! Durchsagefrau im Bahnhof! Ich hätte das ganz souverän hingelegt! In meiner Vorstellung säße ich in einem schicken Büro vor dem Mikrofon, ein Bote legt mir den aktuellen Text vor und ich verkünde den Menschen, was Sache ist. Au ja!
 
Was ist draus geworden? Nix. Statt sauber gestrichener Häuser und lässiger Durchsagejobs bitte ich  nun die Leute, eine Faust zu machen, warne vor dem bösen Pieks und lobe anschließend überschwänglich. Ja bitte, das ist doch auch was, wenn auch nicht so schön wie "Achtung auf Gleis 4 fährt ein der Intercity Express von München über Nürnberg und Hannover nach Hamburg Altona. Zuuuurücktreten bitte und Vorsicht am Zug!" 
 
Als ich im schönsten Flegelalter war, stellte ich mir meine berufliche Zukunft sehr elegant vor. Ich dachte, ich nenne ein großes, schickes Büro in einem oberen Stockwerk mit vielen Fenstern inclusive Privatsekretärin mein Eigen. Mein Job wäre kreativ und mega wichtig, ich würde Werbesprüche erdenken oder eine Zeitschrift gestalten. Passend dazu hätte ich Business Kostüme an und würde als taffe Geschäftsfrau durch die Straßen eilen. Mit Aktenkoffer und tragbarem Telefon!
 
Wieder ein bisschen später, ca 16jährig, wollte ich ins Hotel. Als Fachfrau ein Hotel managen. Wie in all den Hollywood Filmen. Auch hier hätte ich eine tragende Position und würde um die ganze Welt reisen. Am Empfang im Hotel in der Karibik mit Dienstwohnung am Strand. Cocktail inclusive.
 
Hahaha!
 
Hotelfachfrau wurde ich tatsächlich, zumindest fast. Allerdings mit ganz kleinen Abstrichen: Statt um die Welt reiste ich per U-Bahn nur in die Innenstadt, es gab weder Management noch Dienstwohnung am Strand für mich, nur Putzlappen, Kaffeekannen und halb leergegessene Teller. Ich hatte nicht 1 Cocktail! 

Meine Bestimmung fand ich schließlich in einer Arztpraxis. Da sitze ich heute noch und jongliere mit Nadeln, Pflastern und Computermaus.

Was ich für die Zukunft gerne hätte? In erster Linie und vor allem anderen Gesundheit. Und wenn noch Zeit ist, ein bisschen Glück, ein freundliches Umfeld, glückliche Kinder, schöne Urlaube, weniger Bürokratie und Zeit, zu leben.

Und was will ich nun werden, wenn ich groß bin?

Zufrieden!
 
 









1 Kommentar:

  1. Danke für die Verlinkung, liebe Sabine. Wie schön, dass du den Impuls geschrieben hast - I love it! Billiard-Tanzcafé-Diner-Besitzerin fände ich aber auch nicht schlecht als Job 🥰 Liebe Grüße, Astrid

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