Ein wunderschöner Tag mit blauem Himmel und Wattewölkchen, ein mittelfröhlicher Wind und ein Becher Kaffee.
So schaut es momentan aus, kann man doch lassen, oder? Es ist Samstag, die Waschmaschine arbeitet, die Kartoffeln kochen vor sich hin und ich hatte heute schon Waldfeger-Kontakt. Alles prima!
Fast. Kennst du dieses leise, nagende Gefühl, wenn du weißt, die anderen feiern grade und haben Spaß - während du (wieder mal) außen vor bist? Wenn du denkst, zu langweilig zu sein oder vielleicht sogar eine Belastung? Diese Gedanken schwurbeln grade in meinem Kopf herum und beschäftigen mich. Ich will nicht beleidigt sein oder aufdringlich, aber es nagt schon ziemlich. Die Konsequenz ist, sich diskret zurück zu ziehen und den anderen trotzdem viel Spaß zu wünschen. Und zu akzeptieren, dass ich nicht relevant bin.
Fazit: Shit happens!
So what! Man muss auch gönnen können. Motivationslied
Ich konzentriere mich mal wieder auf das Gute. Denn wir wissen, das Gute gibt's immer und es lauert überall
Die 1. Arbeitswoche nach dem wunderbaren Urlaub hab ich geschafft. Und es war sogar ganz ok, die Stimmung schien überwiegend positiv und so schlecht wars auch nicht, die Nasen mal wieder zu sehen. Außerdem tut ein bisschen Struktur und Regelmäßigkeit im Alltag ganz gut. Nur das frühe Aufstehen, damit werde ich mich wohl nie anfreunden
Zum Zweiten
Die Tochter feiert ihren Geburtstag an diesem Wochenende mit einem Haufen Freunden in einem gemieteten Haus. Während sich rings umher nur Feld und Wald befinden, können die "Kinder" sich austoben, spielen, feiern und ihr junges Leben genießen! Ist das nicht toll? Ich freu mich sehr für sie, das hat sie super organisiert! Von ihrer Bestie gab es sogar eine Foto-Torte mit einem süßen Kinderbild von Tochter. Schöne Idee!
Zum Dritten
Der Mann und ich gingen Freitag aufs Volksfest. Es gab dieses Jahr ein Jubiläum: 200 Jahre! Also das Nürnberger Volksfest. Neben den üblichen Fahrgeschäften und Buden standen da viele Attraktionen aus vergangenen Zeiten, unter anderem ein übertrieben großes Karussell mit alten Holzpferden. Ganz viele historische Orgeln, eine Ausstellung von antikem Volksfestequipment, Fotos, Berichte und Miniaturen. Es gab eine Akrobaten Nummer mit Motorrädern auf dem Hochseil und aus einigen Ecken kam die Musik aus den 80ern. Es war voller als sonst, viel mehr geboten, überall Lichter und Musik und Leute.
Totale Reizüberflutung!
Aus dem geplanten Kurzbesuch wurden dreieinhalb Stunden. Außerdem hatten wir eine Premiere! Nachdem wir Jahr um Jahr an der Fischbräterei vorbeimarschiert sind, wurde diesmal eingekehrt. Zum ersten Mal holten wir uns eine geräucherte Makrele. In dem kleinen integrierten Biergarten zerlegten wir den Fisch und waren überrascht, wie lecker der ist!
Mitten unterm Essen gingen alle Lichter aus - wir hatten vergessen, dass es heute ein Feuerwerk gibt! Mit der Handytaschenlampe wurde die Makrele gar verputzt und dann ging es los. Von unserem Platz aus hatten wir tatsächlich eine ganz gute Sicht auf das Spektakel. Sehr angenehm, ein Feuerwerk im Sitzen bei Räucherfisch und Radler! Die Knallerei erzeugte einen beeindruckenden Widerhall im Colosseum, wir waren ganz fasziniert. Ein sehr schöner Abend!
Zum Vierten
Dienstag Abend war die Heimfahrt richtig schön. Die Sonne schien, blauer Himmel und moderate Temperaturen. Die Arbeit war geschafft, gutes Gefühl, und mit dem Ranger musste ich einen Umweg fahren - wegen Riesenbaustelle. Dieser Umweg führte mich an einem großen Waldstück vorbei und es roch phantastisch nach Tannen und frischem Grün. Etwas weiter stand da das Lebkuchenwerk, es duftete intensiv nach Lebkuchen und Weihnachten! In der Siedlung wurden Rasen gemäht und auch das roch super nach frisch gemähtem Gras. Ich liebe es, wenn ich auf dem Roller so schöne Düfte wahrnehmen kann. Da hab ich mich spontan gefreut!
Zum Fünften
Kino! Wiedermal waren wir im Kino, diesmal gab es das Steckerfischfiasko. Ich mag die Eberhofer Filme, vor allem in diesem Luxuskino! Sitze wie ein Sofa, freie Sicht und schönes Ambiente. Der Film selber war zwar nicht der beste Eberhofer, aber gefallen hat's uns trotzdem. Anschließend gab es einen Spaziergang durch den Sommerabend zum Hauptmarkt, um uns von einem beliebten Italiener zu verabschieden. Das Provenza schließt, weil der Besitzer in den Ruhestand geht. Das soll nicht die einzige Verabschiedung gewesen sein, wir müssen mindestens noch einmal hin. Im Provenza gibt es feine Pizza und ziemlich authentisches, italienisches Essen. Und Oliven, die einen glücklich machen!
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| Wer möchte nicht ein Kuschel-Skelett gewinnen?! |
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| Ein Karussell-Oldtimer, selbes Bj. wie ich ... danke auch! |
Weitere High Five der Woche:
Sari von heldenhaushalt.de
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Jahrmarkt schreckt mich aufgrund der Preise leider mehr und mehr ab. Und dann wollen meine Kinder auch immer nur Enten Angeln usw... oder gar nix. *lach*
AntwortenLöschenOhne Kinder schlendern wir nur durch und gucken! Dann gibt es was feines zu essen und wir gehen wieder. Früher, als die Kinder klein waren, gab es für jedes Kind 5 bunte Glassteine, die 1:1 gegen Fahrgeschäfte oder Lose eingetauscht werden konnten. Waren die Steine aufgebraucht, gab es ein Leckerli und wir gingen heim. Funktioniert super!
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