Mausloch

Servus! Das Mausloch ist mein öffentliches Tagebuch.
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Sonntag, 12. Juli 2026

Wochenend und Sonnenschein - bittesehr!

Servus!

Ich wünsche allen Mauslochlesern einen wunderschönen Sonntag!

Aber heute ist erst Samstag, da ich diesen Beitrag vorab schreibe. Der Mann und der Bub sind immernoch unterwegs vom System of a Dawn Konzert in Düsseldorf. Die Zugverbindungen wurden immer wieder geändert wegen Baustelle, Gleiswartung und wat nich alles. Der Zeitpunkt des Heimkommens verschiebt sich immer wieder nach hinten, die armen tun mir echt leid! Also bin ich immer noch allein zu Haus. Diesen Zustand kompensiere ich mit schreiben - auf geht's!

eine Mitmachaktion
von Anita auf antetanni.com

1 Gelesen / 2 Gehört-Gesehen / 3 Erlebnis / 4 Genuss /

5 Drinnen/Draußen / 6 Web-Fundstücke / 7 Hobbys


1. Gelesen. Mein Buch Love will tear us apart endet heute Nacht, es sind nur noch ein paar Seiten. Bin schon ein bisschen traurig, ich mochte das Buch! 

2. Gehört wurde in der letzten Woche viel Farin Urlaub und viele, sehr viele Oldies! Ich hab so Phasen, da kann ich von Oldies nicht genug kriegen. Das ist jetzt. 
Gesehen hab ich einen neuen Nachbarn. Darf ich vorstellen: Axel, die Maus


3. Erlebnis. Ein sehr trauriges Erlebnis hatte ich gestern Abend. Unweit von hier gab es ein Feuer. Eine alte, verlassene Westernstadt im Lorenzer Reichswald beim Volksfestplatz hat gebrannt. Die Feuerwehr aus Nürnberg und der ganzen Umgebung war über 3 Stunden beschäftigt, das Feuer zu löschen. Über 3000 m² sind verbrannt. Ich hab den Rauch sogar im Wohnzimmer gerochen. So schade um die alte Ranch und den schönen Wald!!

4. Genuss. Man weiß nicht genau, was es ist, aber es ist so fein! Hab probieren dürfen, es ist eine Art aufrechtes Croissant mit Erdbeerfüllung. Sowas schafft nur unsere Dorfbäckerei :)


5. Drinnen gab es nichts als Arbeit - in meinem fensterlosen Labor krieg ich von der Außenwelt nicht viel mit.
Draußen - also wenn ich mal draußen war, gab es die Entschädigung für Drinnen - Rollenfahren! Es ist wie eine Belohnung! Schade, dass ich beim Rollerfahren nicht laut singen kann, sonst hab ich den Mund voller fliegender Proteine. Das mögen wir nicht.

6. Web-Fundstücke. Hier hab ich wieder einen seiner genialen Texte. Der Satiriker Tim Reinhold "Der Tim" hat einen Beitrag über die Herren der Schöpfung rausgehauen:

Männer...
Ein Mann braucht nicht viel.
Bier.
WLAN.
Eine Fernbedienung, die funktioniert.
Und eine Frau, die ihn lässt.
Aber wehe, man erwartet von ihm Multitasking.
Multitasking für Männer bedeutet:
Essen und gleichzeitig Fernsehen.
Alles andere ist Science-Fiction.
„Kannst du mal telefonieren und nebenbei die Nudeln umrühren?“
„NEBENBEI?! Was bin ich, ein Oktopus?!“
Frauen stellen oft die These auf, dass Männer nicht zuhören.
Das stimmt so nicht.
Männer hören zu.
Sie priorisieren nur... anders.
„Schatz, kannst du mir morgen helfen, den Keller aufzuräumen?“
– keine Reaktion.
„Schatz, kannst du mir mal die Chips reichen?“
– „Klar! Welche Sorte?“
Das ist keine Bosheit. Das ist Energiemanagement.
Wir haben das berüchtigte männliche Orientierungssystem.
Ein Mann verfährt sich nicht.
Er „erkundet Alternativrouten“.
Ein Mann braucht kein Navi.
Er hat Instinkt.
„Wir müssen nach Westen.“
„Das ist ein Fluss.“
„Der war da letztes Mal nicht.“
„Das ist die Donau!“
„Siehst du, ich wusste, wir sind in Bayern!“
Wir haben Ordnung – auch so ein Mythos.
Das männliche Prinzip ist einfach:
Wenn man etwas sucht, liegt es da, wo man es zuletzt hatte.
Wenn es da nicht mehr liegt, wurde es manipuliert.
Von einer äußeren Macht.
Aliens oder der Frau.
Wir Männer können nicht schwanger werden.
Aber wir haben die Männergrippe –
eine biologische Kompensation für alles, was Frauen im Kreißsaal erleben.
Wenn ein Mann krank ist, steht die Welt still.
Er liegt sterbend auf der Couch, winkt mit letzter Kraft nach einem Tee,
und flüstert: „Sag meiner Playstation, ich liebe sie.“
Frauen haben dreiundvierzig Fieber und gehen trotzdem noch einkaufen.
Männer niesen einmal – und fangen an, ihr Testament zu schreiben.
Das Männerhirn funktioniert dabei auch erstaunlich einfach.
Manchmal ist da nur Stille.
Eine Frau fragt: „Woran denkst du?“
Und er: „An nichts.“
Und das ist wahr.
Ein leerer Raum. Ein dunkler Tunnel.
Ein Moment reiner Existenz.
Und dann?
„Ah, stimmt, ich wollte nachgucken, wie viel ein T-Rex gewogen hat.“
Aber eines muss man uns Männern lassen:
Wir sind loyal.
Wenn du mit deinem Mann eine Serie anfängst, guckt er keine einzige Folge ohne dich.
Selbst wenn er nachts wach liegt und es ihn innerlich zerreißt.
Er wird tapfer sein.
Weil er weiß: Der wahre Tod kommt nicht durch einen Serienmörder –
sondern durch eine enttäuschte Freundin, die fragt:
„DU HAST OHNE MICH WEITERGEGUCKT?!“
Also ja, Männer sind eigenartige, instinktgetriebene Wesen.
Aber immerhin wissen wir eins:
Manchmal ist das Leben nicht kompliziert.
Manchmal braucht man nur eine Couch, ein kaltes Bier und jemanden,
der einem sagt, wo das verdammte Ladekabel ist.
Gruß an meine Lesewesen.
Der Tim
#satire ##männer #humor

das dazugehörende Bild

7. Hobbys. Ich hab MAD gelesen und will dich auch daran teilhaben lassen!






Dieses war der erste Streich - doch der zweite folgt sogleich!

5 positive Momente
aus der vergangenen Woche herausgepickt


1  Wieder sind wir dem Urlaub ein Stück näher gerückt. Noch 5 Wochen!

2  Kleine Glücksgefühle beim Rollerfahren. Es mach so Spaß!

3  Im Café hab ich mir ein verbotenes Käsekuchentörtchen mit Mandarinen gegönnt. Boah!!!

4  Der Bub und der Mann hatten einen genialen Abend in Düsseldorf bei System of a Dawn.
Wenn der Vater mit dem Sohne einmal ausgeht und dann keiner gern nach Haus geht .. lalalaa

5  Meine Chefin hat mir ein neues Medikament verschrieben gegen die elende Schlaflosigkeit. Mal gucken, ob das was bringt. Ich bin voller Hoffnung!



Das war's schon. Danke fürs Lesen und dir eine wundervolle Woche :)



Weitere High Five der Woche:

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