Mein Lebens ABC
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| Wörter, die in meinem Leben wichtig sind von Sven auf aquarium.teufel100.de |
R
R wie Rast. Ich bin ja gern unterwegs. Ab und zu geht's in die Innenstadt zum gucken und goochern (goochern ist fränkisch und bedeutet bummeln), manchmal unternehmen wir einen schönen Spaziergang oder einen Ausflug in eine andere Stadt. Mach ich gern! Die Natur genießen, schöne Sachen sehen, neue Bücher oder witzige Deko Dingers und haufenweise Kultur! Alte Kirchen haben es mir angetan, Burgen und Schlösser.
Wobei mir dann regelmäßig die Phantasie durchgeht und ich mir vorstelle, wie viele Menschen diese alte Treppe schon genommen haben, wie oft diese eisernen Türgriffe schon gedrückt wurden oder welcher historische Popo saß schon auf diesem antiken Canapé ?!
Ich stell mir vor, wer vor mir durch diesen Park flaniert ist und wie oft dieses uralte Geschirr benutzt wurde. In alten Burgen oder Residenzen kann man von Zimmer zu Zimmer gehen und altehrwürdige Atmosphäre spüren. Das ist faszinierend!
Würde ich hemmungslos laufen können, würden wir viel wandern gehen oder Radtouren starten. Aktuell muss ich mich dopen, um Tagesausflüge durchzuhalten, das ist ein notwendiges Übel. Sonst verende ich auf den letzten Metern und muss womöglich zurückgelassen werden.
Das mögen wir nicht.
Also bauen wir bei jedem Ausflug eine Rast ein. Und ehrlich - ich freu mich auf jede Pause! Nicht nur, weil ich mich dann erholen kann, auch weil es dann meist was feines für mich gibt! Einen Cappuccino oder ein Radler oder gar was zu essen.
Nichts ist schöner beim Stadtbummel, als sich in einem Straßencafé niederzulassen! Oder sich nach der Besichtigung in den Burggarten zu setzen, am See eine Bank anzusteuern oder auch bei langen Autofahrten einen Rastplatz zu suchen - in freudiger Erwartung auf den Proviant, den wir idealerweise dabei haben.
Zu rasten find ich super! Es bedeutet eine kleine Pause bei einer schönen Sache. Kurz hinsetzen, sich sammeln, sich umsehen, die gemachen Fotos angucken und einen Kaffee genießen!
Das war schon damals toll, beim Wandertag. In meiner Schulzeit bedeutete der Wandertag tatsächliches Wandern, was für eine Horde 10jährige mehr als langweilig war. Wenn du Pech hast, führt die Klasse eine Klosterschwester an, die ein Fan von Volks- und Wanderliedern ist.
Im Frühtau zu Berge wir ziehn, fallera!
Wenn es dann aber hieß, hier machen wir Rast, erwachten alle 30 Lebensgeister gleichzeitig!
Die letzte herrliche Rast hatte ich vor Kurzem, als wir erschöpft am Main saßen, einem Straßenmusiker zuhörten und ein kühles Bier vor uns hatten. Kann man so lassen, finde ich!
Eine kleine Pause? Okeee!
R wie Reiberdatschi. Soo lecker und Mamas Leibgericht! Manche sagen auch Reibekuchen, Kartoffelkuchen oder Baggers. Wenn es leise kracht und knuspert, wenn du reinbeißt .. hmm!
R wie Rapunzel, neu verföhnt. Ich liebe diesen Film! Genauso wie Rattatuille! Jeder kann kochen! Herrlich!
R wie Rock'n'Roll aus den 50ern! Als erklärter Oldie-Fan kann ich die meisten Songs mitsingen und fühl mich augenblicklich richtig gut! Rock'n'roll and Rip it up!
R wie Ranunkel. Nicht nur der Name ist lustig, auch die dazugehörige Blume find ich sehr hübsch!




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