Mausloch

Das Mausloch ist mein öffentliches Tagebuch.
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Mittwoch, 11. Februar 2026

Dumm gehustet

Servus.

Also der Plan war, sich hinzusetzen und ganz viele Blogartikel zu schreiben. Im Sinne von Zeit ausnutzen. Wenigstens das könnte ich tun, wenn sonst schon nix. Aber dann finde ich mich vor dem Laptop und bringe nichts anderes fertig, als geradeaus zu starren. Der Kopf ist leer, die Gedanken dahin. Dumm gehustet.

Die Erkältung hat sich zur Bronchitis gemausert und hält mich noch eine ganze Woche daheim fest. Und es nervt gewaltig! Tatsächlich werde ich jetzt eine kühne Behauptung aufstellen:

Lieber arbeiten gehen als dieses ewige Gerassel und Geschepper in der Lunge!!

Vor allem nachts. Da liegst du dann, versuchst verzweifelt, eine Ebene der Atmung zu erreichen, die deine Lunge nicht blubbern und krachen lässt. Das hält 5 Atemzüge, dann scheppert's wieder. Weder lesen noch schlafen möglich. 

Und deswegen, maximal genervt, übermüdet, gebeutelt und voller Selbstmitleid - krieg ich nichts Gescheites im Mausloch zusammen! 



Wie soll ich das nur alles aufholen? Vier Themen für das Projekt 52, der Bloggerschnack, Freitagsfüller, Blognacht .. es gäbe sehr viel zu verbloggen. So ein Jammer.

Und in der Zwischenzeit? Der Mann ist mit mir krank und gerade im Wintersport-Taumel.

Die Kollegen müssen alles auffangen und kämpfen eisern an vorderster Front. 

Die Lieblingsautorin Ursula Poznanski hat gestern Abend eine Vorlesung im Thalia Nürnberg gehalten. Nachdem ich sie immer wieder angebettelt hab, doch endlich mal nach Nürnberg zu kommen - jetzt war sie da und ich huste hier rum ..

Der Bub hat sich am Montag Abend von uns verabschiedet. Er fliegt (ganz alleine!) zu seiner Liebsten nach Spanien, für zwei Wochen. Die haben ihr Jubiläum am Valentinstag. Ich konnte ihn nur mit Maske und angehaltenem Atem umarmen! 

Am Freitag vorher hatte er mit seiner Band Ditkovich einen Auftritt, ganz bei uns in der Nähe. Da hätte ich ihn endlich mal live erleben können. Hätte.




Aber es gibt auch was Gutes. Es gibt immer was Gutes. Das Gute ist .. also da ist schon was Gutes! Auf jeden Fall. Voll gut.

...


Wir haben Zeit, uns alle Eberhofer Filme wieder anzuschauen. 

Heyyy.

Sonntag, 8. Februar 2026

Die High Five der Woche - etwas gequält

 Ja hallo erstmal .. ich war ja jetzt länger nicht mehr online, weil ich ganz was anderes zu tun hatte. Ich wollte lieber krank auf dem Sofa liegen und dahin darben. 
Ich war ja so stolz auf mich, dachte, ich hätte jetzt durch meine Arbeit mit täglichem Virenkontakt mittlerweile ein Stadium erreicht, das alle Krankheiten von mir abschmettert und mich quasi unbesiegbar macht - haha! 

Wie dieses Pferd aus World of Warcraft. Da war ich wohl doch a bissle zu forsch im Galopp.

Irgendjemand hat den Mann und mich angesteckt, so dass wir beide seit dieser Woche flachliegen. So ein Schamott! Dadurch hab ich nicht nur den Auftritt vom Bub auf der Bühne verpasst, auch die Blognacht - schon wieder - und den Besuch bei Oma am Sonntag. Und der Mann wollte mit mir am Samstag Abend ins Kino und Essen gehen .. stattdessen liegen wir hier herum und husten uns die Seele aus dem Leib. So ein Elend!

Aber - das Mausloch wär nicht original, wenn es nicht auch an solchen Tagen ein High Five der Woche geben würde. Ein ziemlich gequältes zwar, aber ein vorhandenes!

*hust

5 positive Momente
aus der vergangenen Woche herausgefischt

1.  Ja .. das wird jetzt schwierig. Positiv an dieser Woche war, dass der Mann und ich uns gegenseitig pflegen konnten. Wenn man gemeinsam leidet, fühlt man sich weniger allein

2.  Es ist genug Suppe im Haus

3. Wir hatten endlich Zeit, uns Drachenzähmen leicht gemacht 2+3 anzuschauen!

4. Wenn man nur noch aus Suppe, Tee und Hustensaft besteht, wiegt man weniger!

5. Die liebe Waldfeger hat uns mit Medizin versorgt und kümmert sich um uns. Du liebe!



Am Montag Nachmittag hab ich einen Termin in Praxis Nr. 3. Während sich die Sachverständigen aus Praxis 1 und 2 darüber streiten, welcher Diabetestyp ich denn nun sei, bezweifelt Praxis 3 die grundsätzliche Existenz einer Diabetes bei mir. Ist lustig! Man fühlt sich ein bisschen wie eine Flipperkugel, die nicht landen kann. Jetzt gibt es neue Blutwerte und am Montag Nachmittag wird die Flipperkugel wieder durchs Feld geschossen.
Das soll dann mein Härtetest sein. Wenn ich den Weg zu Praxis 3 mit dem Auto schaffe - UND wieder zurück, dann bin ich wohl wieder arbeitsfähig. Vorausgesetzt, ich kann mich stimmlich auch verständigen. Wenn nicht, muss ich meine Kollegen wohl weiterhin hängen lassen.

Kennst du dieses nagende Gefühl? Du bist krank und hast zeitgleich ein richtig schlechtes Gewissen, weil die Kollegen deine Arbeit auffangen müssen? Völlig unsinnig. Aber es ist da, dieses Gefühl. Jedem anderen würde ich sagen, hey, krank ist krank, Genesung ist wichtig und all sowas. Aber wenn man es selber ist, fühlt man sich irgendwie - hinterhältig.





Weitere High Five der Woche:
Sabrina von lilienmeer.de

Mittwoch, 9. Oktober 2024

das Schweigen im Walde

Da sitz ich nun, ich armer Thor, und bin so stumm als wie zuvor.
Jetzt wurde ich doch noch nach Hause geschickt. Der Dienstag hat mir den Rest gegeben, ganz still kann ich eben nicht arbeiten und diese Krächzerei ist nicht das Gelbe vom Ei.
Heute hat mir mein HNO Arzt das Versprechen abgenommen, wirklich und ganz echt jetzt mal den Mund zu halten und einfach nichts zu sagen. Der ärztlich verordnete Schweigefuchs. Folgsam wie ich bin hab ich mich daraufhin in der Apotheke und im Laden nur mit Kopfnicken, deuten und Schulterzucken verständigt. Es hat auch was für sich, wenn man nix sagen muss. Jedenfalls zieh ich das jetzt durch, zusammen mit den stärkeren Antibiotika und dem Pari Boy und ich werde NICHT googeln, was es mit dieser Art von Bakterien auf sich hat! 
Zu Hause hab ich mich vorbildlich verhalten. Mit viel Tee und Decke und Schal und Mädchenfilm. Ich hab meine mails aufgeräumt, vergessene Überweisungen geschrieben, den König von Royal Match vorm ertrinken gerettet und ziemlich viele To-want-Listen der anderen gelesen.
Jetzt sitze ich hier, hör eine sehr entspannte Celtic-Musik-Playlist und schreibe einen relativ sinnlosen Mauslocheintrag.

Morgen möchte ich die T-Shirts einmotten und dafür die Pullis in den Schrank hängen und meine gesammelten Bettwäschestapel ausdünnen.
Und ich werde wieder was schönes gucken, was nur junggebliebenen ü50erinnen gefällt -weil allein zu Haus. Muss schließlich ausgenutzt werden, wenn der Mann nicht da ist.

Am Freitag ist das Essen mit den Kolleginnen. Das wird allerdings eine Herausforderung, schweigend albern sein hab ich jetzt so auch noch nicht ausprobiert. Aber es wurde extra für mich und wegen mir verschoben, da kann ich jetzt nicht kneifen. Und ich will auch garnicht.
Steht außerdem auf meiner To-want-Liste!

Das ist mein Plan. Schön stillhalten. Und psst!


hier, ein Foto von der entspannten Playlist.





Cute Rat