Im Bloggerschnack geht es im Januar um das Thema:
Was ist deine größte Herausforderung beim Bloggen?
hier ist der link dazu: forum.bloghexe.de
Was ist deine Herausforderung beim bloggen
Mit einfachen Worten: was 'Gscheids zu schreiben!
Da ich einen privaten Tagebuchblog führe, genieße ich die Freiheit, einfach meinen Gedanken folgend drauf los zu schreiben. Das ist wirklich gut! Ich muss nicht informieren, nichts verkaufen, nicht großartig recherchieren, wenn ich nicht Lust dazu hab.
Vielmehr benutze ich das Mausloch so wie ein richtiges Tagebuch - nur für die Öffentlichkeit sollte es tauglich sein. Ich schreibe, was mir in den Sinn kommt. Sehr angenehm für mich.
Eine Herausforderung stellen zum einen die vielen Mitmachaktionen dar, die es immer wieder mal für Blogger mitzuschreiben gilt wenn man das möchte. Zum Beispiel das Projekt 52, das ein bestimmtes Thema vorgibt. Oder die Lückentexte vom Freitags Füller und dem Montags Starter. Ich möchte unbedingt vermeiden, dass meine Antworten und Beiträge langweilig daher kommen. Einfache Antworten sind nicht so meins, ich will ausschmücken, umschreiben, gestalten.
Heute Abend - lese ich.
Heute Abend - tauche ich ein in die Welt des Frantz Schmidt, dem Henker von Nürnberg. Achtung vor Blutspritzern! Das Buch macht mich echt fertig.
Die zweite Version gefällt mir besser. Oft lese ich andere Blogs und empfinde den Text als quälend langweilig und phantasielos. Das möchte ich im Mausloch unbedingt vermeiden!
Mir ist bewusst, dass mein Schreibstil nicht überall gut ankommt, aber das ist ok so.
"Das stört keinen großen Geist!" (Karlsson vom Dach)
Einen Blogeintrag also lustig, geistreich, blumig oder gar spannend zu gestalten, das ist eine echte Herausforderung für mich. Manchmal klappt es ganz von allein, da flutscht das und ich gerate in einen kleinen Blograusch! Aber oft sitze ich vor dem Laptop und empfinde meine Schreiberei als zäh und höchst uninteressant.
Da wird mir wieder bewusst, wieviel Respekt ich vor Autoren habe. So wie bei Ursula Poznanski, die ein Meisterwerk nach dem anderen raushaut! Was für ein Talent!
Zum anderen muss ich aufpassen, dass ich nicht übertrieben fröhlich schreibe. Hab ich schon getan, es im Nachhinein durchgelesen und als extrem nervig empfunden. So ein Mittelding wäre super. Nicht langweilig, nicht überdreht aber flüssig zu lesen und vielleicht sogar ein bisschen lustig. Das wär's!
Meine größte Herausforderung beim Bloggen allerdings zeigt sich hinterrücks.
Nicht das Schreiben fordert mich heraus, sondern das Lesen! Anderer Blogs nämlich. An sich mache ich das ganz gerne, ist interessant, was andere so verbloggisieren. Aber es sind so viele!! Wenn ich alle Blogs lesen und kommentieren würde, so wie ich es gerne hätte, bräuchte ich einen zusätzlichen Wochentag. Ich schaffe das gar nicht, zumal ich nicht der schnellste Leser bin. Das zieht sich, und kommentieren will ich ja auch! Bloß was? Manchmal, das heißt, ziemlich oft lese ich den Blogeintrag von jemanden und finde ich spontan gut. Dann starre ich auf den blinkenden Cursor - was zum Geier wäre jetzt ein geistreicher Kommentar? Ab und zu würde ich einfach gern nur "Like" schreiben.
Wie erbärmlich.
Ok, aber mal abgesehen von langweiligen Texten, zu knappen Antworten, fehlendem Witz im Satz, zu vieler Blogs in meiner Welt und ideenlosen Kommentaren - die Bloggerei macht mir einen Heidenspaß!
Ich weiß jetzt nicht auswendig, ob du Mastodon nutzt. Aber falls ja und der Blog, bei dem du kommentieren willst, das ActivityPub-Plugin installiert hat, kannst du einen Artikel ganz einfach liken :)
AntwortenLöschenMastodon ist eins der wenigen, die ich nicht nutze. Das war mir zu einsam, die mochten mich wohl nicht so. ActivityPub-Plugin werde ich mal googeln. Danke trotzdem!
LöschenSehr schön! 👍️
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