Mausloch

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Montag, 9. März 2026

Projekt 52, März - die erste

 

 >> Achtung, das Bild am Schluss ist nix für zarte Seelen <<


eine Mitmachaktion 
von Sari auf heldenhaushalt.de





 

Das sind die Themen für März:



Für heute picke ich mir das "Spiel" heraus.

Ich oute mich als Spielkind. Ich mag das. Brettspiele, Kartenspiele, Ratespiele. Hauptsache, die Regeln sind nicht zu kompliziert, dann ist das nix für mich. Strategiespiele sind auch nicht mein Ding, dafür fehlt mir die richtige Hirnsynapse.

Als ich klein war, gab es Monopoly, Deutschlandreise, Malefiz und Das Spiel des Lebens. Das mochte ich! Diese Version des Spiels von 1980 hab ich noch hier im Schrank.
Meine Kinder spielten auch gern, zu meiner großen Freude! Auch hier hatten wir ein Monopoly, aber die Disney-Ausgabe. Es gab sehr viele Brettspiele, die teilweise noch immer in unserem Schrank lagern.
Mittlerweile fast vergessen, früher heiß geliebt. 
Die Kinder werden aber leider irgendwann erwachsen und ziehen aus, so dass mir als verlassene Mama nur die Aussicht auf Enkelkinder bleibt, um wieder ein bisschen spielen zu können. 
 
Mir geht es bei der ganzen Spielerei nicht ums Gewinnen. Nie eigentlich. Ich mag das Spielen an sich, da ist mir ganz egal, wer gewinnt. 
Weil ich selber so einen Spaß dran hab, war ich von meiner Idee überzeugt, dem Mann zu Weihnachten ein Spiel zu schenken. Mensch ärgere dich nicht in selbstgestalteter Papa-Edition. Ab und zu zwinge ich ihn dazu, ein bisschen zu spielen. Manchmal klappt es auch, das Spiel jedenfalls liegt griffbereit im Wohnzimmer. Und das Design ist einzigartig!
 

 


Samstag, 16. August 2025

SO!

Die großartige Alexandra Bohlmann vom Blog alexandrabohlmann.com hat vor einiger Zeit einen Kalender für kreative Chaotinnen erstellt. Ab und zu schau ich da drauf und schreib bissle was dazu. Ich find den klasse!


Am 22. Juli war "Warum-bin-ich-so-wie-ich-bin?" - Tag
"Lache über deine eigenen Marotten und Eigenheiten - sie machen dich einzigartig!"


Tatsächlich fällt mir in letzter Zeit eine ziemlich penetrante Marotte an mir selber auf. Nachdem ich auf instagram ein reel gesehen hab, das erzählt, was für den Rest der Welt typisch deutsch ist, stelle ich amüsiert fest, dass ich da voll integriert bin.
SO!
Wie oft sage ich SO! , wenn ich was machen möchte? 
Der Patient kommt in mein Labor. Ich lächle (weil Profi!) ihn an und sage: "SO! Sie kommen  zum Impfen?!" oder "SO! Heute nur die Schilddrüsenwerte?" oder "SO!, einmal pieksen?"

Wie oft sage ich unbewusst SO! ??

Seit diesem reel merke ich das, nämlich fast ständig! 

SO! Feierabend!
SO! Das war's.
SO! Essen ist fertig!
SO! Auf geht's - diese Variante wird begleitet von einem beidhändigem Schenkelklopfer
SO! Haben wir das auch erledigt
SO! Jetzt geht nochmal jeder aufs Klo und dann reiten wir los! (oder so ähnlich)

Ich find das gleichermaßen erschreckend wir lustig, seit ich da bewusst drauf achte. Ich kann das aber auch nicht abstellen, das kommt einfach! Ehrlich, ich hab's versucht.
Vielleicht ist das tatsächlich typisch deutsch?
Aber machen das nur wir hier? Meine ehemalige Kollegin missi hat das auch gerne gesagt, und die ist Türkin. Da war es allerdings kein SO! sondern ein Sooooo! Zählt das auch?

Mir war das nie so bewusst, aber jetzt merke ich das andauernd. Eine echte Marotte.
Bloß bin ich damit wohl nicht einzigartig. Oder?

SO! Das war mein Beitrag zum 22. Juli








Cute Rat