Mausloch

Servus! Das Mausloch ist mein öffentliches Tagebuch.
Mein Refugium. Meine Höhle. Mein Ventil. Viel Spaß!

Blogparade zum mitmachen!

Mittwoch, 16. September 2026

So schaut's aus

Ich hab mir jetzt einen Ostfriesentee gemacht, der hilft.

Heute ist eigentlich alles ok, die Arbeit lief gut, grade so viel zu tun, dass es weder langweilig noch stressig ist. Die Kollegen waren gut drauf, die Baustelle ist weg. Komisch, seit ich geschrieben habe, dass ich NICHT jeden Tag bloggen möchte, möchte ich jeden Tag bloggen! Es ist Mittwoch, nachdem ich wieder ewig nicht einschlafen konnte, hab ich mich nachts selbst beruhigt - morgen kannste dir nachmittags ein Nickerchen gönnen. 

Das hab ich jetzt gemacht und trinke meinen Tee. 
Hatten Sie heute schon Ihre Tasse Bünting-Tee?
Dieser Werbeslogan aus dem Teemuseum in Leer hängt mir wohl noch lange nach



hahaha!

Gestern war ein blöder Tag. Dienstag ist der erste Arbeitstag nach dem Wochenende, ein langer Tag, ein stressiger Tag. Irgendwie konnte ich gestern keinen ganzen Satz zu Ende reden, ständig wurde mir ins Wort gefallen, das nervt! DARF ICH BITTE MAL AUSREDEN?? 
Und zu Hause war auch schlechte Stimmung. Man versucht dann, den Abend irgendwie angenehm zu gestalten, aber der Ärger sitzt einem im Nacken. Dann bin ich ins Bett ohne müde zu sein, hab noch lange gelesen und konnte bis 2 Uhr nicht einschlafen. Trotz Schlaftablette!
Das einzig Gute an diesem dummen Tag war: Ich hab Butter statt Margarine auf mein Brötchen geschmiert! Huuu, böööse!

Montag ging ok! Freier Tag, geht immer ok. Endlich lange ausschlafen, lange Kaffee trinken, bisschen einkaufen. Dann hab ich meine Platten von einem in den anderen Schrank sortiert und mich gefreut, wie viele Platten ich hab. Das neue Wohlfühlzimmer wächst und gedeiht. Pflanzen fehlen noch. Ein hübscher Läufer. Und ich.

Am Sonntag haben wir Oma und Opa ins Auto gepackt, eine Hälfte von Thona hatte Geburtstag und lud uns zum Mittagessen ein. Das Wirtshaus steht in Rockenbrunn. Das ist bei Diepersdorf. Das ist bei Schwaig. Und Schwaig ist bei Nürnberg. Knappe halbe Stunde Fahrt.
Dieses Gasthaus ist fast 400 Jahre alt und macht mächtig was her! Die imposante Fassade erinnert an das "Wirtshaus im Spessart", freilaufende Räuber mit Federhut und Büchse hätte mich nicht verwundert.
Durch einen alten Steinbogen betreten wir den Innenhof, das Gasthaus ist wie ein Atrium drum herum gebaut. Bierbänke in steinernen Sitznischen, ein Forellen- und Karpfenteich in der Mitte, viel historische Aura. 
Im Innern des Wirtshauses war es brechend voll, die Kellner wuselten energisch durch die Menschen menge, blieben aber trotzdem freundlich. Wir bestellen. Da mir halb zwölf viel zu früh zum deftigen Mittagessen ist, gibt es für mich Leberkniedlasubbm mit Pfankuchenstreifen. Fein!! Der Mann hatte Pfifferling-Cordeon bleu und Opa verliebte sich in sein Schäuferla. Dessen Kruste war beeindruckend (also die vom Schäuferla). Opa betonte immer wieder, wie super dieses Essen war!
Es gab mehrere Gaststuben, allesamt sehr authentisch belassen mit viel knarrendem Holz und, das muss wohl so sein, vielen ausgestopften Tieren an der Wand.
Ich mag so uralte Wirtshäuser sehr!







Die restliche Woche ist nichts offiziell geplant, es plätschert so dahin. Ich bin dauermüde, die nicht vorhandene Schlaferei macht mich fertig! Wenn ich mal 4 Stunden schaffe, hab ich's gut. 

Aber wer wird denn jammern? Greif doch lieber zu - Bünting Tee!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

gerne auch nur "like" oder "prima" oder "och nee"

Cute Rat