Mausloch

Das Mausloch ist mein öffentliches Tagebuch.
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Samstag, 28. Februar 2026

Retro Gschicht'n: Hörspiele

Es ist wieder soweit, ich schwelge in Erinnerungen! Vorhin beim herumklicken auf dem Laptop bin ich auf ein Foto des kleinen Wassermann gestoßen und zack - hatte ich das Hörspiel im Ohr! Die Stimme des kleinen Wassermanns, der die Welt des Teichs erkundet, sich mit dem Karpfen Zyprinus anfreundet und Angst von dem Neunauge hat.




Hach! Dann hab ich überlegt, was ich als Kind eigentlich alles so gehört hab. In welche Welten ich eingetaucht bin und wie sehr mich das geprägt hat.

Es fing an mit Geschichten zum Einschlafen für die ganz Kleinen. Mutti sagt Gute Nacht heißt die Kassette, die ich im Kindergartenalter so um 1975 zum einschlafen gehört hab. Lieder und Geschichten, heile Welt.




Dann kam Die Biene Maja dazu. Ich hatte viele Kassetten mit Maja, hörte sie hingebungsvoll abends im Bett und hatte gehörig Respekt vor der bösen Spinne Thekla! Aber Flip, den Grashüpfer, mochte ich. Der war so vernünftig und hat Maja immer beschützt. "Wir treffen heute unsre Freundin Biene Majaaaaa"




Die Heidi-Kassetten folgten und wurden sehr geliebt. Ich finde, so ein Hörspiel kommt sehr intensiv, wenn man nur daliegt und zuhört. Ich bin in die Geschichte komplett rein, konnte das Rauschen der Tannen hören und die Glocken der Ziegen Schwänli und Bärli. Außerdem wollte ich auch geschmolzenen Käse und Brot essen. Und meinen eigenen Schemel haben! Vor ein paar Jahren hab ich den tatsächlich zu Weihnachten bekommen!
Die Serie habe ich mit meinen Kindern später auf Kika angeschaut und freute mich, dass die Begeisterung die selbe war wie bei mir damals. Wir mögen Heidi sehr!

Ein Schemel! Ein Schemel! Ein eigener Schemel, ganz für mich allein! 




Der kleine Wassermann kam zeitgleich mit der kleinen Hexe. Die stellte mich vor ein Rätsel. Als die Muhme Rumpumpel der kleinen Hexe auftrug, vom Blocksberg auf Schusters Rappen nach Hause zu reisen. Was in aller Welt sind Schusters Rappen? Und was ist eigentlich eine Muhme? Und warum ist sie so gemein? So viele Fragen! Aber ich war ganz bei der kleinen Hexe und dem Raben Abraxas, hab mitgelitten und mich mitgefreut.



Eine andere Hexe zog ins Kinderzimmer ein: Die Hexe Schrumpeldei und ihre Hexerei. Diese Stimme war toll! Gleichzeitig beeindruckend und einschüchternd. Herr Stumpfenstil, der Papagei hatte auch was Unheimliches, wie der immer gelacht hat! Und die Tochter Schrumpelmei war so faul, das hat mich fasziniert.

 



Aus der Bücherei holte Mama für mich  die Wawuschels mit den grünen Haaren. Dieses Volk von Kobolden, die im Berg wohnen und Marmelade lieben. Die Wawuschels mussten sich vor den gemeinen Mamoffels in Acht nehmen und haben mich lang begleitet! 

 



Ich hab auch lang und gern Schallplatten gehört. Auf dem Kinderzimmerboden auf diesem Kofferplattenspieler extra für Kinder gab es kleine Märchenplatten in Single Größe mit einem Begleitbuch zum mitlesen und Bilder angucken. Immer, wenn man umblättern kann, ertönten Glöckchen. Ich weiß das noch ganz genau, diese Erinnerung ist in mein Unterbewusstsein eingebrannt! Wenn ich heute irgendwo kleine Glöckchen höre, möchte ich irgendwas umblättern!
Weitere Platten waren Märchen, Tausendschön, Hänsel und Gretel, Schneewittchen. Und Kindergeschichten, ganz besonders in Erinnerung ist mir die Erzählung des Faxenmax! Es geht um einen Jungen, der vor dem Spiegel immer Grimassen geschnitten hat. Die Oma hat ihn gewarnt - wenn die Uhr 12 schlägt und man gleichzeitig so eine Grimasse macht, bleibt sie stehen und geh nicht mehr weg! Und tatsächlich ist es so gekommen, o Schreck! Der Faxenmax war entstellt und wurde von den anderen ausgelacht. O Mann, das war nicht nur gruselig, das war erschütternd! Ich meine mich zu erinnern, dass er geläutert wurde und die Grimasse verschwand, indem er die Glockenschläge vor dem Spiegel rückwärts mitgezählt hat. Oder so ähnlich. Gottseidank ist alles gut ausgegangen!
Trotzdem hab ich es ausprobiert, aber spätestens bei 9 hab ich mein Gesicht entspannt. Das war zuviel Druck!




Wie wunderschön war es, einfach nur diese Geschichten zu hören. Nichts anderes zu tun, nur auf dem Boden liegen oder sitzen und zuhören. Das Muster des Teppichs studieren, gucken, hören. Weißt du, wie schwierig das jetzt ist? Dieses Nichts-tun? Warum krieg ich das heute nicht mehr so hin? Immer meine ich, meine Hände beschäftigen zu müssen. Aber nur ruhighalten und hören - ohne einzuschlafen - das ist verzwickt!

Selbstverständlich darf der Pumuckl in dieser Sammlung nicht fehlen. Im Lauf der Jahre haben sich viele Pumuckl Platten angesammelt. Aus einer nostalgischen Laune heraus hab ich dem Mann dieses Jahr zu Weihnachten eine Pumuckl LP geschenkt! Sobald wir einen Plattenspieler im Wohnzimmer haben, werden wir uns bewusst hinsetzen und zuhören. Meine Lieblingsgeschichte ist der Wollpullover. Denn am besten wärmeln Pullis mit 2 Ärmeln!





Irgendwann wurde ich größer und Märchen oder Kindergeschichten waren es einfach nicht mehr. Ich wollte Musik hören. Allerdings war es noch ein großer Schritt zur aktuellen Hitliste, zuerst mal kamen Mamas Platten dran. Alte Schlager aus den 50ern und 60ern. Mit 9 konnte ich "Liebeskummer lohnt sich nicht my darling" und "Ein Student aus Uppsala" auswendig mitsingen!

Meine erste eigene Musik - die Schlümpfe! hahaha






Hier findest du weitere Retro Gschicht'n aus dem Mausloch:










Donnerstag, 15. Mai 2025

Projekt 52 - Mai, die zweite

 

52 Themen - 52 Beiträge - 52 Fotos




Weiter geht's mit dem Projekt 52, erdacht und verwaltet von Sari auf heldenhaushalt.de


Das nächste Thema für Mai heißt "Selbstzweifel". Das ist schon ne Hausnummer, über Selbstzweifel zu schreiben! Spontan fällt mir da vieles ein, was ich aber nicht unbedingt so direkt in die Welt hinaus trompeten möchte. Das Mausloch ist zwar sehr persönlich, aber irgendwo stoppe sogar ich.

Manchmal zweifle ich nicht nur an meinem Selbst, sondern auch an meiner eigenen Seriosität! Ein Patient kam in die Praxis, ein junger Mann, grade 18 geworden. Das bedeutet, dass er 2007 geboren wurde. 
2007! Das sind doch Babys!! In 2007 hab ich meine Tochter in die nächst höhere Schule gesteckt und der Bub war der King im Kindergarten, kurz vor der Einschulung. 2007 war doch erst? Kann höchstens 10 Jahre her sein. Allerhöchstens 15.
Und dann kommt der daher, ist 2007 geboren und halt schon erwachsen!

Zauberei?

Für mich waren die 2000er sowieso grade erst, kurz nach den 80ern. Ich kann , oder besser mein Hirn kann das nicht verarbeiten, dass so viel Zeit vergangen ist! Ich fühl mich auch nicht wie 54, also mental. Meine Seele ist grade mal 26! Gut, das "Außenrum" nagt schon an der 60, aber innerlich bin ich jung und wild!


Ich möchte mir neonorangene Nägel machen und eine Bowie-Jacke anziehen! Und Addidas allround Stiefel!

Das passt nicht zu meinen immer grauer werdenden Haaren. 

Ich kann nicht begreifen, dass Jungspunde im Alter von unter 20 Jahren Meilensteine der Musik nicht mehr kennen! 
Tochter hat mal ein Referat über die Beatles gehalten, keiner in der Klasse kannte die! Oder David Bowie. Die kennen David Bowie nicht! Der Bub weiß nicht, wer Robbie Williams ist. Wer ist Pink Floyd? Lynyrd Skynyrd? Oder Huey Lewis? Peter Gabriel?
Das darf doch nicht wahr sein! Ich bin erschüttert! 
Und ich zweifle an meiner eigenen Wahrnehmung, für mich sind das feste Bestandteile der Musikgeschichte, die eigentlich grade erst passiert ist. 



Genauso wundere ich mich über mich selber, dass ich ein gewisses Stadium der Vergesslichkeit erreicht habe. Ich kann dir die Hitliste von 1984 aufsagen, hab aber keine Ahnung, was ich 2020 gemacht hab. Ich fühle noch den Walkman an meinem Gürtel, hab aber keinen blassen Schimmer, was es letzte Woche zu essen gab. Ich vergesse regelmäßig, welche Serien wir schon gesehen haben. Gut, das hat auch Vorteile, ich kann mir die immer und immer wieder anschauen und bin jedesmal wieder aufs Neue überrascht. Da bin ich quasi sehr genügsam. 
Die letzten Jahre verschwimmen irgendwie, zusammen mit dem Gefühl, dass die 80er und 90er noch gar nicht so lange her sind. Als ich endlich einen mp3 player mein Eigen nannte, war er schon wieder out. 

Und frage nicht, was mein technisches Verständnis von Blogführung betrifft - da steh ich völlig im Regen. 
Ich kann schreiben, Fotos hochladen und ein bisschen das layout gestalten, weil es eine vorgegebene Seite ist. Blogger.com. Aber all das Fachwissen, was im forum.bloghexe.de so besprochen wird - pfffft! Nicht die kleinste Ahnung. Es wird auch nicht besser, wenn ich es versuche zu begreifen, vergebene Liebesmüh! Die anderen machen das so easy und ich zweifle hier herum. Vor allem an meiner Begriffsfähigkeit.

Bin ich in der Zeit stehen geblieben? Rennt die Zeit schneller als mein Hirn arbeiten kann? Klopft da eine Vorstufe von Demenz an? Oder bin ich einfach nur sehr, sehr simpel gestrickt?

Ich weiß es nicht. Und ich staune, dass schon 2025 ist. Alles ist schon vor langer Zeit passiert und doch erst gerade eben. Da passt was nicht zusammen und ich zweifle stark an meiner Wahrnehmung. Ich bin doch "net ganz sauber, oder?"

Übrigens, als die Golden Girls zusammen gezogen sind, waren sie so alt, wie ich jetzt!!
Als "Zurück in die Zukunft", einer meiner Lieblingsfilme ins Kino kam, war ich 14 !!
Und ich lebe schon 6 Päpste lang!!
Himmel!



Ich zweifle ebenso an diesem Beitrag, ob der gut genug ist, oder doch eher .. sehr speziell.
Wahrscheinlich rede ich schlimmen Unsinn




Samstag, 3. Mai 2025

Vive la Revolution, vive la Blognacht!

Au weia! Das ist mein erster Gedanke zum aktuellen Blognacht-Thema. 

Vorab möchte ich sagen, dass ich froh bin, endlich wieder mitschreiben zu können. Letztes Mal war ich fix und alle, schreib- und denkunfähig.
Viel fitter bin ich heute allerdings auch nicht. Müde, Kopfweh, allgemeines bäh. 
Und dann kommt Anna um die Ecke und wirft mir diesen Impuls vor die Füße:

"Wo brichst du gezielt die Regeln? Kleine Revoluzzer story"


So und jetzt sitz ich da. Wo breche ich Regeln? Und auch noch gezielt?? Wo ich doch so brav und sittsam bin! 
Gerade eben waren die Lieblingsnichte und Waldfeger bei mir, um den geklauten Flieder für Omas Geburtstag morgen abzugeben. DAS nenn ich stille Revolution! Nächtliches Fliederklauen .. bitte nicht weitersagen!

Zum Glück schauen grade fast alle Teilnehmer der Blognacht etwas ratlos in die Kamera. Vielleicht bin ich nicht die einzige, die wieder mal keinen Plan hat.

Regelbrecher.

Der Radiergummi den ich als 8jährige im Kiosk mitgehen lassen hab, der zählt wahrscheinlich nicht. Obwohl es ein schöner Radiergummi war, pink und ein bisschen durchsichtig! Ich hatte allerdings tagelang ein schlechtes Gewissen und eine Zeitlang hab ich mich nicht mehr in diesen Kiosk getraut. Als ob es auf meiner Stirn geschrieben stehen würde: Radiergummidieb!

Oder die Geschichte von Freundin Schuh und mir, nachts im Käfer. Der Platz vor dem Fußballstadion schien uns perfekt zum fahren üben, damals standen da weder Boller noch Absperrungen. Also fahr ich mitten in der Nacht dorthin und wir tauschen die Plätze. Schuh hat keinen Führerschein und will üben. Fröhlich und laut lachend brettern wir im Kreis auf dem Platz herum, als wir direkt angeleuchtet werden. Schuh bremst und wir stehen einem Polizeiauto gegenüber. 3 Sekunden erstarren. Und dann kam die dümmste Aktion aller Zeiten: panisches Plätzetauschen im Auto. Während die Polizei uns frontal anleuchtet. Während wir uns gegenüberstehen. Völlig offensichtlich! Der Beamte, der auf uns zukommt, grinst amüsiert. 
"Haben Sie gerade die Plätze getauscht?"
"Äh - nö?"
Ich glaub, er war an dem Tag gut drauf und fand es eigentlich eher lustig. Es gab nur eine Verwarnung. Glück gehabt! Das war bestimmt das angsterfüllte Lächeln von zwei knallroten 18jährigen!

Zählt das als Revoluzzergeschichte? Sind Jugendsünden eigentlich ... also zählen die? 
Wenn man mit 13 ins Kino geht, kichernd mit der Freundin, und heimlich einen Kassettenrecorder mitnimmt, um den kompletten Film aufzunehmen? Himmel, was haben wir uns nur gedacht! Das war der Spider Murphy Gang Film und wir waren Fans. Dieser Kassettenrecorder war riesig. Mehrmals kam ein Angestellter in den Kinosaal und hat kontrolliert, ich glaub, dem sind wir aufgefallen. Und jedes mal so schnell wie möglich die Jacken über diesen Monsterrecorder schmeißen, dann unschuldig gucken und warten, bis er weitergeht. Beim Verlassen des Kinos haben wir ihn beinah über den Haufen gerannt, wir haben uns Gefühlt wie zwei Banditen! Die Aufnahme war grottenschlecht, aber wir stolz wie Oskar!





Es ist keine Revolution, hier über irgendwelche Kinderstreiche zu schreiben. Vielmehr sollte ich mal überlegen, was ich heute so anstelle - also gewollt. Und ich ahne, es reicht nicht, sein Knoppers schon um 9 zu essen!
Zählt es, wenn man sich über den Zaun in ein Rock Festival einschleicht? Oder durchs Gebüsch ins Freibad zwängt, um sich den Eintritt zu sparen? Das trotzige Fotografieren bei Aufführungen oder in Museen, sobald es verboten ist?
Ne, oder?
Einen Eintritt haben wir uns damals auch gespart, Waldfeger und ich. Wir waren in Rom und wollten ins Kolosseum. Da waren aber lange Schlangen vor den Kassen und der Eintritt war hoch. Also haben wir so unschuldig geguckt wie nur möglich, während wir uns ganz unauffällig einer Reisegruppe angeschlossen haben. Einfach mal den anderen Touristen hinterher laufen und zack waren wir drin! Das freut mich heute noch, da bin ich richtig stolz!
Vielleicht schlummert doch ein kleines Revoluzzer-Gen in mir, ein ganz kleines.




Heute bin ich ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft und folge brav den Regeln. Bis auf der Straße. Ich fahre gern Auto. Und ich fahre gern schnell Auto. Eigentlich halte ich mich nur so semi an die Geschwindigkeitsbegrenzungen und halte sie eher für Vorschläge. Wenn 50 ist, fahr ich 60. Wenn 70 ist, fahr ich 80. Aus Prinzip! Ich kann die Leute, die auf den Punkt die vorgegebene Geschwindigkeit einhalten, nicht leiden! Die nerven mich unheimlich und ich werde nervös. Ich drängle nicht, aber ich überhole leidenschaftlich gern! Außer, die Oma fährt mit, dann bin ich brav wie ein Lämmchen! Oder der Bub, der kommt gern mal mit dem erhobenen Zeigefinger. Da muss ich mich arg zusammenreißen. Aber wenn ich allein bin im Tuco, dann gibt es fast kein Halten mehr!
Huuu, böse, gell?

Ist es Revolution, wenn man morgens kein Porridge mit gesunden Früchten isst? Oder ohne Quinoa kocht? Oder gar keinen Sport macht? Wenn man mit einem alten mp3 player herumläuft? Lehne ich mich auf, wenn ich lieber ein Radler im Biergarten trinke als selbstgemachte, zuckerfreie Lycheelimonade mit Gurke, Spinat und Minzblatt? 

In der Praxis hab ich mich massiv und relativ mutig gegen eine angeordnete Fortbildung aufgelehnt. Es hieß, wenn sich keiner freiwillig meldet, wird einer von oben bestimmt. Wie aus dem nichts hatten alle eine tolle Ausrede, nur ich wieder nicht. Diese Fortbildung halte ich für überflüssig und leicht unsinnig, aber sie MUSS gemacht werden, sonst versinken wir in Chaos und Höllenfeuer. Ich hab so lange gemotzt, bis ich einen Ausgleich für die verlorenen Nachmittage bekommen hab. Jetzt halte ich diesen Kurs immernoch für überflüssig, aber ich akzeptiere mein Schicksal. So ganz wollte ich das nicht einfach hinnehmen.
Wie meine kluge Waldfeger immer sagt: "Ich bin jetzt in einem Alter, wo ich mir nicht mehr alles gefallen lassen muss!"
So nämlich!

So. ich denke, ich hab den Punkt erreicht, an dem ich abschließen sollte. Ab jetzt kommt nichts gescheites mehr, fürchte ich. Den Beitrag werde ich wohl erst morgen veröffentlichen, es könnte ja sein, dass die Erleuchtung über Nacht kommt. Und jetzt werde ich mich aufs Sofa verziehen und noch ein Joghurt essen - obwohl ich das eigentlich gar nicht mehr darf! Revolution, Baby!






Donnerstag, 2. Januar 2025

Der große Jahresrückblick 2024

 Herzlich willkommen im Mausloch!

Komm'se rin, könn'se rauskieken




Mutig und voll motiviert starte ich heute den

großen Jahresrückblick 2024

Ta-daa


Ich hab schon viel zu viel Zeit verloren, heute ist der 2. Tag und ich hab mich grade erst angemeldet und vorgestellt! Was für eine Schlamperei. 
Dieser Jahresrückblick wird wie jedes Jahr geleitet und unterstützt von der fabelhaften


Kommen wir zur Inhaltsangabe. Ich gebe zu, auf anderen Blogs finde ich immer wieder so eine Inhaltsangabe, die man nach gewünschtem Thema anklicken kann. Allerdings überspringe ich die immer, also warum sollte ich selber eine Inhaltsangabe machen?
Ganz einfach - weil man wissen soll, was einen erwartet. Meine Liste kann man eh nicht anklicken, dazu fehlt mir das nötige know-how. Wie bei so vielen Blog Spielereien. Aber das stört keinen großen Geist. 
Kommen wir also zur Inhaltsangabe.




Da kommt ja ganz schön was zusammen, fangen wir an!



Ja hallo erstmal, ich weiß ja nicht, ob es jemand interessiert, aber ich stelle mich mal kurz vor: Mein Name ist Sabine, ich bin 54, wohne in Nürnberg und arbeite seit elend langer Zeit als Arzthelferin bei einem Allgemeinarzt im Labor. Ich bin also die, die immer die Nadel in der Hand hat und zu der nie jemand gern geht. 
Im Prinzip mag ich meinen Job, auch wenn er sich im Lauf der Jahre stark verändert hat und seit Mai ganz extrem. Wir jubeln immer noch, schöner kann's nicht werden.
Ich bin seit 2022 mit meinem Mann verheiratet, die beiden Kiddies sind erwachsen und haben das Nest verlassen. Alle beide. Weg. Das nagt noch etwas an mir.
Ich liebe Oldies in jeder Hinsicht: Musik aus dem letzten Jahrhundert (bis die 90er anfingen), alte Häuser, alte Autos, alte Dinge, ich arbeite überwiegend mit alten Leuten und ich mag die alten Manieren. Was ich nicht mag sind verstaubte Ansichten und altes Schubladendenken.
Was ich noch gern hab ist gutes Essen. Leider. Vor allem Kuchen hat es mir angetan. Doppel-Leider. Außerdem liebe ich Familientreffen, Autofahrten über Landstraße mit lauter Musik, Bücher, Disney & Co und mein Mausloch. Da ich ziemlich nostalgisch angehaucht bin, steht da viel über früher drin. Alte Zeiten. Da haben wir's schon wieder!

Kurze Zusammenfassung

Mein Jahr war nicht langweilig. Da waren undichte Keller, kaputte Rohre, eine Systemumstellung in der Praxis, viel Arbeit, etwas Überlastung, der Auszug vom Bub. Aber auch die Nachricht, dass ich bald Brautmutter werde, das Glück vom Bub, die Erholung von Oma, schöne Zeit mit dem Mann und mit Waldfeger, ein gutes Praxisteam, ein neues Blogforum und ein schöner Urlaub am Bodensee,
Auch das Mausloch ist gewachsen! Da gibt es jetzt das Foto der Woche, das aktuelle Buch, das Couchkino. Ein paar Themen  sind auch neu, zum Beispiel der Bloggerschnack. Ein vorgegebenes Thema der Bloghexen, das monatlich wechselt. Und eine neue Reihe wurde begonnen, das Lebens ABC! Jeder Buchstabe ein Beitrag.
Das High Five am Sonntag besteht weiterhin, es schreiben sogar ein paar Leute mit, was mich ganz doll freut!

meine Highlights

Ganz klar, die Nachricht, dass Tochter bald heiratet. Das war schon der Hammer! Der Antrag verlief so, wie sie es sich immer gewünscht hat: romantisch an einem Strand, einsam, mit Kniefall. Und es gab sogar einen Sonnenuntergang! So schön!
Seitdem ist sie im Planungsstress, ihre Hochzeit im Juni wird ein Event! 
Allmächd!! Das Brautkleid haben wir schon, das war auch ein Meilenstein in meinem Leben - das Kind im Brautkleid! Dieses Bild einer wunderschönen, glücklich strahlenden Tochter in einem Traum in weiß hat sich bei mir eingebrannt für immer und immer!

Der Urlaub war schön, sehr schön sogar! Nachdem weder ich noch der Mann Sonnenanbeter oder Strandlieger sind, mögen wir Orte, an denen wir was sehen ohne zu schmelzen. Der Bodensee hat uns wunderschöne Tage beschert! 

Es gab ein Ehemaligen Treffen in meiner Schule, da hab ich alte Schulfreundinnen wieder gesehen, das war richtig klasse! So viel vergessenes wurde wieder ausgegraben!

Ich darf nach Berlin, das Musical Ku'damm 59 gucken! Außerdem das Brandenburger Tor, den Reichstag, eine DDR-Verhörstube, ich darf bei Sonnenuntergang mit einem Glas Sekt in der Hand auf der Spree umherschippern, Pasta mit Hummersoße essen und eine Berliner Weiße trinken! 

Waldfeger hat mit mir eine Fahrt in der alten Nostalgie Straßenbahn unternommen! Das war aufregend, genauso wie mit dem Mann auf den Fürther Weihnachtsmarkt zu gehen! Und der Ausflug zu Musik-Thomann mit dem Bub war auch ein Highlight!

Worauf ich stolz bin und worauf nicht so


Stolz .. naja, stolz bin ich, weil ich durchgehalten hab. Man vergisst ja schnell, aber wenn ich mir mein Mausloch so durchschau, seh ich immer wieder diese Jammerposts, wo es mir nicht gut geht. Es gab viel Belastung dieses Jahr, überall. Und ich hab durchgehalten. Ich hab nicht verzweifelt, ich hab nur selten geweint. Da bin ich schon bissi stolz drauf. Meistens hab ich es geschafft, positiv zu denken. Das High Five am Sonntag hat mir dabei auch geholfen.
Stolz bin ich auf den Mann, weil er so viel gewuppt hat. Er ist ja ein Macher - nimmt die Dinge in die Hand und schiebt sie nicht vor sich her, so wie ich. Ich wünschte, ich wär so fleißig wie er. Es ist fast so, als hätte man ein Heinzelmännchen im Haus!
Stolz bin ich auf die Oma. Weil sie sich nach ihren Schlaganfällen so tapfer gehalten und erholt hat! Es ist bitter, wenn man Dinge, die man mochte, nicht mehr tun kann. Wie malen, schreiben oder stricken. Oder spazieren gehen, einfach zum Spaß. Ich kenn das so gut! Einmal hemmungslos laufen, eine Treppe gehen oder sogar rennen - das bleibt ein Wunschtraum. Ich hab mich damit arrangiert, aber für "Neueinsteiger" in die Schmerzwelt ist das übel. Deswegen bin ich sehr stolz auf die Oma, die so sehr kämpft und sich nicht unterkriegen lässt!
Und auf die Kinder bin ich stolz. Sie leben selbständig und eigenverantwortlich, sie sind schlau, höflich und man kann sich auf sie verlassen. Alle drei, die Lieblingsnichte gehört da auch dazu! Genauso wie meine liebe, tapfere, wunderbare Waldfeger!

Was für eine Laudatio! Ich merke, wenn ich von meiner Familie rede, gerate ich regelmäßig ins Schwärmen. Die sind halt auch klasse!

aber jetzt - worauf ich nicht so stolz bin ist mein nicht vorhandener Ehrgeiz. All meine Energie reicht fürs Überleben, für ein Ich-schaff-das-schon-irgendwie. Aber höhere Ziele sind da nicht vorgesehen. Sowas wie sich in andere Arbeitsbereiche zu wagen. Die Anmeldung in der Praxis und so. Ich kneife, ich will in meinem Labor bleiben, wo ich mich auskenne.
Oder der Ehrgeiz, das scheiß Gewicht wieder auf Spur zu bringen. Das ganze Jahr hab ich unter dem Deckmantel des "Ich erhalte grade" immer mehr zugelegt, das ist echt übel!
Deswegen verkünde ich hier offiziell: Ich werde 2025 radikal abnehmen!
So.
Außerdem werde ich mich dadurch besser fühlen, sogar so gut, dass ich meinen Zweitblog wieder zum Leben erwecken werde. Frau Gloria - ein Ernährungsdrama.


Musik

Hurra, Musik! Jetzt grade läuft ja Celtic Music, das passt zum schreiben ganz wunderbar. Ein Gefühl, wie wenn du in der Taverne sitzt und schreibst. Bloß mit mehr Licht. Und weniger Bier. Oder Met.
Dieses Jahr hab ich wenig bis garkeine neue Musik entdeckt, es ist eigentlich immer das Gleiche. Aber mir gefällt's! Ich möchte hier wieder meinen Jahresrückblick auf Spotify posten, da steht alles drin, was ich so getrieben hab. Musiktechnisch. Hömma!

Es gab in 2024 tatsächlich 1 neuen song, den ich spontan ins Herz geschlossen hab. Und der lief permanent im Auto - auf volle Lautstärke!





als interne Serviceleistung kann man hier die Lieder anklicken (gern geschehen) :

Platz 5Missing you
Platz 4: Africa
Platz 2: Never my love
Platz 1: Shadow





meine Kinder haben mich natürlich in allen Kategorien übertrumpft. Aber ich bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Dass die Beatles  mein Haupt-Act waren, überrascht mich ein wenig!

Zum Schreiben hör ich gern sog. Ambiente auf youtube. Da gibt's ja haufenweise Auswahl. Herbst Ambiente, Jazz Ambiente, Weihnachts Ambiente, Swing Ambiente, 50er Ambiente ..
Und zum Kochen ist es meistens Neue Deutsche Welle und 80er Zeug. Da kann ich so schön mitsingen!

Best of jeden Monat



Hier siehst du meine Monate stark komprimiert in kurzen, kleinen Häppchen.


Das Jahr beginnt durchwachsen. Oma liegt im Krankenhaus, der Bub liegt krank zu Hause. Ich bin müde und voller Sorge. Trotzdem starte ich einen Mega Blogeintrag und die Weihnachtsdeko bleibt uns lang erhalten, weil einfach hübsch. Es ist elend kalt. Ende des Monats überschwappt mich ein ungewohnter Energieschub und ich hab sturmfreie Bude. Omas Reha beginnt. Ich schwelge im Glück in meinem Lieblingsladen, kaufe Babyspielzeug und in der Praxis brennt die Hütte. Erwäge dauerhaften Umzug in den Strandkorb.


Ich Depp opfere meinen freien Tag, hetze durch den Alltag und bin mega stolz auf meine Kinder. Großes Leiden während der Teambesprechung, entdecke den Pfeil an der Tankanzeige (der, der auf die Seite des Tankdeckels hinweist), stelle fest, dass meinem Leben Glanz und Gloria fehlt und sitze mal wieder beim Zahnarzt. Ich kreiere meine erste Kartoffelsuppe, hab Spaß mit Omas Telefon und beginne konsequent zu stricken. Tochter besteht die Probezeit, ich besuche die Fee in ihrer Wohnung und der Mädelsabend bei Duck & Curry verläuft super!


Der blanke Horror zeigt sich im März in Form eines Kindes in meinem Labor. Der Gummibaum bekommt sein 1. Baby und in der Blognacht überlege ich, wo meine Inspiration herkommt. Wir grübeln fieberhaft, wohin unser nächster Urlaub uns führt, ich freu mich total über meinen neuen Laptop und gerate ins Schwärmen über ein Stück Apfelkuchen. Das 12von12 enthält eine Schöne-Dinge-Edition, ich kaufe viel süßen Schnickschnack am Ostermarkt, sinniere über einen alten Löffel und gerate in den Genuss meiner ersten Mammographie.


Der Mann und ich tauchen ein in Wagners Werke, ich setze den Ostereiern kleine Mützchen auf und decke mich ausreichend mit Wolle ein. Im April erstrahlt ein Heiligenschein über meinem Haupt, ein Glücksgefühl überkommt mich im Buchladen, die Friseurin beschert mir ein Vogelbad und es wird mit dem Bub über den idealen Kauf von Blumen diskutiert.


Der 1. Mai gehört wie immer meinem besten Freund, im Mausloch erscheint mein erstes T.I.L., am Vatertag haben wir Spaß im Biergarten und ich stelle fest, dass ein Dönerkäs sein Geld nicht wert ist. Wir haben wieder mal einen überschwemmten Keller, der Bub und ich feiern den ESC und das Highlight des Monats ist ein Besuch des Musicals Ku'damm 59 in Berlin. Dort im DDR Museum bau ich einen Unfall mit dem Trabbi und einem Baum und tröste mich mit feinen Cocktails.


Alles neu, alles glänzt, alles anders, ich ordne mich in die Generation X ein während sich Kollegin Missi (Gen. Z) in der Türkei sehr pompös verlobt. Wir leiden alle sehr unter dem neuen Betriebssystem, ich bekomme ein pinkfarbenes Spielzeug (krchkrch) und eine zu lange Mittagspause macht mich ganz konfus. Mein Darm hat keinen Charme, ein Gehaltszuschlag wird hart erkämpft und der Mann bekommt zum Geburtstag ein "haddes t" geschenkt


Im Juli mache ich mir intensiv Gedanken über Männerfrisuren und besichtige unabsichtlich ein Bio-Schlachthaus. Der Standort von Omas Zahnarzt begeistert mich restlos, es gibt ein äußerst verschwitztes 12von12 und ich lasse mich freiwillig unter Strom setzen. Der Bub fährt nach Wacken, wir freuen uns über trockenes Wetter dort und ich erinnere  mich, als ich damals von zu Hause ausgezogen bin.


Planloses vor sich hin wohnen im August, wir holen einen glücklichen Wackinger heim, in der Praxis findet ein offizielles Fotoshooting statt und ich lerne, dass das Singen während des Rollerfahrens nicht förderlich ist. Ich frage mich, wie ich eigentlich zum Bloggen gekommen bin (Waldfeger ist schuld!) und starte die neue Reihe ABC des Lebens im Mausloch. Ich werde eine Bloghexe! Der Bub zieht aus und ich verliere den Boden unter den Füßen. Die Blognacht bringt mich dazu, zu überlegen, wofür mein Herz schlägt.


Der Urlaub am Bodensee beschert uns alte Burgen, feinen Apfelkuchen, alte Pucki-Bücher, viele Blumen, riesige Bäume, uralte Hütten und freche Affen. Ich bekomme mein heißgeliebtes Fischbrötchen und einen mittelalterlichen Rahmfladen. Auf dem Rhein schreie ich IIIHH und AAAHHH und UUUHH, ich spüre das weiche Maul eines Rehs in meiner Hand, höre eine Menge Störche klappern und schreibe zügellos ins Mausloch. Dort sinniere ich über ein A und den Bussi Bär, auf dem Aldi Parkplatz rieche ich die ersten Lebkuchen, bin vorübergehend eine Katzenmama, besuche meine alte, neue Schule und feiere mit Tochter ihren Geburtstag. Am 21. 9. höre ich am längsten Musik, sagt Spotify.


Das Mausloch erhält ein C wie Christkind, D wie Daheim und ein E wie England, ich feiere mit Judith das Blogtoberfest, bin eine ganze Weile stimmlos und backe einen blöden Kuchen. Ich halte ein Anti-Chef Plädoyer, wir feiern 4 Geburtstage in diesem Monat und mit dem Mann sitze ich allein im Kinosaal, wo ich Bob kennenlerne. Wir feiern 40 Jahre Gewerkschaft und 40 Jahre Firmentreue. In der Blognacht finde ich meinen Ruhepol und nehme alle mit auf eine imaginäre Reise zu meinem Strandkorb. 5 Leute schreiben mein High Five mit (JUBEL!), der Ranger hält Winterschlaf und ich sehe meine Tochter zum ersten Mal in einem Brautkleid!


Im November greife ich theoretisch wieder zur Gitarre, feiere den Dia de los muertos und schreibe über das F wie Ferien. Wir sehen das Mausloch im Wandel der Zeit, ich lerne, wie ein Egg Coffee im Asia Cafè schmeckt, fälsche ein 12von12, verbrenne massig Beweise auf der Terrasse und bekomme von der Chefin zwangsfrei. Ich hab vorübergehend Sternchen in den Augen, erlebe eine unheimliche Begegnung der 3. Art und genieße den Mutter-Tochter-Harry-Potter-Abend!  Außerdem bringt man mir einen spaßigen Rotling.


In diesem Monat versemmel ich ein Schaschlik, wir tüten das finale Brautkleid ein während ich das kleine Mädchen in mir wiederfinde. Aber nicht nur ich! Abends im Bett tauche ich in ein KI-Abenteuer ein. Ich sitze glücklich mit Waldfeger in der Nostalgie Straßenbahn und den Bub mach ich auch glücklich im El Dorado der Gitarristen. Es gibt für die Kinder den letzten Nikolaus und beim Weihachtsessen beim Edel-Italiener bekomme ich Tagliatelle aus dem Parmesanlaib. Anna Koschinski schreibt mir einen sehr liebevollen Kommentar zur Dezember Blognacht, Thema "eine starke Verbindung". Der Rumpunsch auf dem Fürther Weihnachtsmarkt schmeckt super, ich sinniere über 4 Varianten der Sabine-Weihnacht, in der Arbeit erlebe ich den schlimmsten Tag des Jahres und unser Weihnachten wird wunderschön!



Mein Jahr in Zahlen

  1. Ich hab 1442 Einträge ins Mausloch geschafft
  2. dabei sind 558 Kommentare zustande gekommen
  3. dieses Jahr gab es 58912 Klicks, insgesamt also 132973! (wow)
  4. die Seite High Five am Sonntag wurde 941x angeschaut
  5. Mausloch goes international: unter anderem haben 149 Amerikaner, 267 Holländer, 12 Iraner. 17 Franzosen, 9 Schweizer, 8 Singapurer, 3 Japaner und 1 Slowake ins Mausloch geschaut!
  6. der Post mit den meisten Klicks war (natürlich) ein 12 von 12 Beitrag: das gefälschte 12 von 12 (November) mit 391 Klicks
  7. Im Schnitt haben jeden Monat 184 Leute ins Mausloch geschaut (danke Leute !!)
  8. und ich hab 5 neue Follower gewinnen können! Jetzt sind es 23 (dreiundzwanzig Küsschen für euch!)
weitere Zahlen:
  • Hochzeitstag: 2.
  • Rehe gefüttert: 3
  • in der Schweiz gewesen: 1x, in Berlin schon das dritte mal!
  • Verstärker gekauft: 1
  • Kinder im Haushalt: 0 
  • Kinder als Leadsänger und Gitarrist in einer Band: 1
  • Kinder, die nächstes Jahr heiraten: 1
  • Pizza gegessen: 1/2
  • Überstunden gemacht: 77
  • gestrickt: 2,8 Meter
  • über die Spree geschippert 1x
  • Gedanken ums Mausloch gemacht: 935.824.157x
  • in mittelalterliche Brunnen gespuckt: 1x


das erste mal


Ich war zum ersten mal ein paar Tage lang Katzenmama, hab eine neue Reihe im Mausloch angefangen (mein Lebens ABC)  und zum ersten Mal wurde nicht geflucht beim installieren der Weihnachtsbaumbeleuchtung! Wir haben da jetzt ein neues System, das ist klasse! Wir waren zum ersten mal in "Böhm's Herrenkeller", nachdem wir über 40 Jahre lang dran vorbeigelaufen sind, sind am Jakobsplatz Riesenrad gefahren und ich hatte ein riesiges Hirschgeweih in der Hand. Das ganzschön schwer ist, die Hirsche müssen fürchterlich Kopfweh haben! Zum ersten Mal hatte ich alle Weihnachtsgeschenke rechtzeitig beieinander und da war relativ wenig Panik vor dem Fest. Und ich hab meine Kleine zum ersten mal in einem Brautkleid gesehen!


ich bin dankbar

da gibt es vieles. Dankbar bin ich dem Mann, der alles organisatorische rund ums Haus wuppt und in die Hand nimmt. Er ist aufmerksam und fleißig wie ein Heinzelmännchen, außerdem spricht er beamtisch, das hilft bei Anträgen und offizieller Post ungemein. Er hat mir ermöglicht, einen Traum zu erfüllen: einmal durchs Brandenburger Tor laufen! Ich hab es sogar berührt! Und ich hab Berliner Weiße mit Schuss gekriegt!
Dankbar bin ich, dass sich Oma so gut erholt hat nach der Keule vor einem Jahr. Sie kämpft so tapfer und ich bin glücklich, sie so fit zu sehen! Ich liebe es, Oma zu besuchen und sie gut gelaunt zu erleben!
Ich bin dankbar für meine Kinder, die ihr Leben so gut lenken! Beide sind glücklich in ihrer Beziehung und erleben viele schöne Sachen. Ist das nicht wunderbar? Alle beide haben einen tollen Humor entwickelt und verstehen sich super! Uuund sie besuchen mich immer wieder!
Trotz Schwierigkeiten, Stolpersteinen, Querschlägern, Überlastung und Missmut bin ich für meine Arbeit dankbar. Ich muss mich nicht hinprügeln, mache das, was ich am besten kann und hab eine private Zusatzversicherung!! Außerdem mag ich unser Team!
Und nicht zuletzt bin ich allen dankbar, die mein Mausloch lesen. Es ist so schön, Resonanz zu den zusammengereimten Beiträgen zu kriegen! Eine kleine Bestätigung, dass man nicht alles falsch macht - danke ihr Schnuckel!!


also

gut, dass dieses Jahr ohne größere Zwischenfälle zu Ende gehen kann. Ruhig war es nicht unbedingt, weil irgendwas is ja immer! Die überschwemmten Keller hätte ich jetzt nicht gebraucht, ebenso wenig das kaputte Anschlussgebäude mit seinen uralten Rohren. 
Was des koschd !!!
Aber wenn man es mal überschlägt - keiner musste (erneut) ins Krankenhaus, kein Unfall, kein größeres Drama. Kein kaputtes Auto/Waschmaschine/Herd/Fernseher. Doch der Fernseher war tatsächlich kaputt - aber dafür haben wir jetzt einen schicken neuen. 
Dass der Bub im August ausgezogen ist, war der einzige Tiefpunkt, der mich geschafft hat. Das könnte man durchaus als größeres Drama bezeichnen, wenn man so will. Für mich wars schlimm - für den Bub aber wars super! Von daher ist es schon richtig so. Und ich fange langsam an, mich daran zu gewöhnen, dass wir nur noch zu zweit sind.
Die Nachricht von Tochter, dass sie sich verlobt hat, ist natürlich unschlagbar! Seit Herbst plant sie ununterbrochen - das wird was größeres! 
Fürs Mausloch war es ein gutes Jahr! Alles ist gestiegen: die Followerzahl, die Klickzahl, die Beitragszahl und die Lust zu schreiben!
Das wird nächstes Jahr noch gesteigert, weil ich mich dann vom essen ablenken muss. Ab morgen sind die fetten Jahre vorbei! (Was hab ich nur getan??)

Hasswort des Jahres: zeitgemäß


Was wünsche ich mir für 2025? 

Energie ~ Ehrgeiz ~ Kraft ~ Disziplin

das würde schon reichen. Ich bin mir sicher, mit mehr Energie zum arbeiten, Ehrgeiz zum Ziele erreichen, Kraft zum durchhalten und der nötigen Disziplin, am Ball zu bleiben würde ich nächstes Jahr ganz gut dabei sein!  
Im nächsten Jahresrückblick erzähl ich dir dann, wie's war.



Viel Glück im neuen Jahr!











Cute Rat