Mausloch

Das Mausloch ist mein öffentliches Tagebuch.
Mein Refugium. Meine Höhle. Mein Ventil. Viel Spaß!

Blogparade zum mitmachen!

Sonntag, 22. März 2026

Das Mausloch-Paket

Jetzt kommt es knüppeldick!

Ich werde übermütig und bündele mehrere Blogthemen 

in EINEM EINZIGEN Beitrag!


Stell dir vor!

Ein samstägliches Zeitfenster, die Betten sind frisch bezogen, die Böden weitgehenst sauber, die Waschmaschine läuft und die schöne Schreibmusik auch.

Zeit für den ersten Eintrag

der fröhliche Lückentext zum ausfüllen
von Barbara auf scrapimpulse.com



1. Meine Osterdeko muss noch ein bisschen warten, bis sie zum Einsatz kommt. Ich überlege grade fieberhaft, wie ich den Ostersonntag gestalten könnte. Das hängt alles noch irgendwie in der Luft

2. Meine Urlaubswoche im April möchte ich auf keinen Fall einfach so vor sich hin dümpeln lassen! Aber da brauch ich mir glaub ich keine Sorgen zu machen, der Mann hat nämlich auch frei, was bedeutet, es wird irgendwas angepackt. Ein Besuch bei Ikea ist schon geplant, das Tochterzimmer will gestaltet werden

3. Wo ist eigentlich der Sinn für Humor in der Gesellschaft geblieben? Ich wundere mich, weil es von allen Seiten sofort vernichtende, gar gehässige Kritik hagelt, sobald ein neuer, lustiger Film, eine Sendung oder ein Spruch in den sozialen medien gepostet wird. Was ist los mit euch?

4. Eine Reise nach Paris, nach Amerika oder Asien reizt mich nicht. Ebenso kann ich sehr gut auf Urlaubsziele wie Mallorca, Ibiza oder ähnliches verzichten. Gäbe man mir die Möglichkeit, an die Ostsee zu fahren, dann wär ich allerdings sofort glücklich! Alternativ fahr ich frohen Mutes irre gern in interessante Städte. Außer Paris.

5. Wir können ohne weiteres und ohne Probleme Stunden über Stunden in einem interessanten Museum verbringen, ohne das Interesse zu verlieren. Das geht absolut klar! Ich denke da speziell an das Naturkunde Museum in Wien, das deutsche Museum in Bonn oder das DDR Museum in Berlin. München steht noch auf meiner Wunschliste

6. Nach Jahren und Jahrzehnten abends ausgehen, feiern bis zum morgen und allem, was dazugehört (*hust) entwickle ich mich jetzt erstaunlicherweise in die andere Richtung: abends Serie gucken, stricken und lesen im Bett. Dinge, die das Älterwerden so anstellt

7. Was das Wochenende angeht, Freitag Abend freute ich mich tierisch auf die Spaghetti mit Thunfischsoße, heute habe ich geplant, den Bub abends zu empfangen und Sonntag möchte ich einen gemütlichen Vormittag mit dem Mann, dem Bub und dem Sonntagsmärchen verbringen! Nachmittags zu Oma, was für ein schöner Sonntag!




Es geht nahtlos weiter mit dem nächsten Mausloch:

Moira auf ihrem Blog ruft zu einer Aktion, die nennt sich Dankbarkeits Challenge.

Sie fordert uns auf, 10 Dinge zu nennen, für die wir dankbar sind. Genau so wie die High Five der Woche hat diese Aktion den Hintergrund, innezuhalten und sich bewusst zu machen, wieviel Gutes und Positives uns umgibt.
Find ich spontan gut und deswegen mach ich da gerne mit!

Wofür ich dankbar bin

  • Selbstverständlich für meine Familie! Der Mann und ich verstehen uns gut, übrigens seit genau 31 Jahren schon, den Kindern geht es gut, Waldfeger wohnt gegenüber und Oma sehen wir jede Woche. Das ist wunderbar! Sogar die Schwiegereltern freuen sich, wenn wir uns sehen - jedenfalls gehe ich davon aus (haha)
  • Ich bin dankbar für all die Abenteuer, die meine Kinder erleben. Die Fee wohnt vorrübergehend für ein Studiensemester in Spanien und hat die Zeit ihres Lebens. Mit ihrer offenen, fröhlichen Art hat sie ratzfatz viele Freundschaften geschlossen und feiert mit ihnen an Strand und Lagerfeuer das Leben!
  • Tochter ist andauernd unterwegs. Mit ihrem Looli, mit ihren Freunden, manchmal auch mit uns. Sie erlebt so viele tolle Sachen, sieht wunderschöne Orte und macht echt alles richtig!
  • Der Bub meistert den Alltag sehr gekonnt. Kümmert sich in Fee's Abwesenheit um Wohnung und Katzen, glänzt in der Arbeit, studiert nebenbei und bringt grade mit seiner Band Ditkovich einen song nach dem anderen raus. Ich mag ihre Musik!! Übrigens, der Bub ist der mit den langen Haaren - hahaha!
  • Ich bin äußerst dankbar, dass der Mann so stark ist. Er kümmert sich um alles und trotzt tapfer jedem Gegenwind, den ihn der Alltag um die Ohren haut. Er ist mein Fels!
  • Ich selber bin dankbar für die Tatsache, dass ich bloggen kann. Diese Schreiberei macht mir soviel Spaß und erdet mich. Ich kann mir alles von der Seele schreiben und hab so viele tolle Leute kennengelernt! 
  • Ich hab zwar meistens keinen großen Bock darauf, ständig in die Arbeit zu rennen, aber wenn ich ehrlich bin - ich hab einen schönen Arbeitsplatz! Da kann ich selbständig schalten und walten und die Kollegen sind prima!
  • Auch wenn ich grade wie tiefgefroren feststecke weil es nicht weiter geht, bin ich doch sehr dankbar, dass ich mein Gesamtgewicht bisher um über 60 Kilo verringern konnte. Das Leben ist einfacher. So viel leichter! 
  • Ich freue mich gerade über jeden blühenden Strauch, jedes Blümchen, das ich sehe. Ich bin zwar Team Herbst, aber diese Blütenpracht im Frühling ist berauschend!
  • Verdammt dankbar bin ich, dass ich meinen Roller, den Ranger, bald wieder aus seinem Winterquartier holen und mit ihm durch die Gegend rasen kann! Damit fällt schonmal die elende Parkplatzsuche am Feierabend weg. Halleluja!
Hoppla - das sind ja schon 10 Punkte! Ich hätte jetzt weitergeschrieben .. vielleicht mach ich das nächste Woche nochmal. Findet ja jeden Freitag statt, diese Challenge. Dann auch mit weniger gewichtigen Punkten. Kleine Brötchen und so.


Ab und zu kann man schon im Garten sitzen und die Sonne genießen! Da spürt man richtig, wie der eigene Vitamin-D-Speicher aufgefüllt wird! Bis die Wolken kommen, dann ist es sofort ziemlich kühl und der Vitamin-Ladevorgang wird abgebrochen. Macht nix, drinnen gibt es Musik und Kaffee!

Mit neuem Koffeinschwung kann ich den dritten Beitrag angehen! Heute hört es ja garnicht mehr auf!! Kannste noch? Eine kleine Pause vielleicht?


                                                             


Endspurt! Hier hab ich die High Five der Woche für dich! Mann ist das heute positiv hier!


5 schöne Momente
aus der vergangenen Woche herausgepickt




*Zum Ersten: Ditkovich, die Band vom Bub, hat Freitag ihren zweiten Song herausgebracht. Wir erinnern uns, der erste hieß "Matze aus dem 10. Stock", der neue heißt "Indirekte Rede" und ist mindestens genauso gut. Herrlich zum laut hören im Auto! Indirekte Rede könnte locker für jemanden in meinem nährerem Umkreis geschrieben worden sein .. kennst du auch jemand, auf den dieses Lied zutreffen könnte?

                           

Über likes auf youtube würde sich der Bub sehr freuen :)

*zum zweiten: Eine Patientin, die uns immer wieder kleine Geschenke mitbringt, hat diese niedlichen Osternester gehäkelt. Ist das nicht zuckersüß? 


*Außerdem: Der Bub kommt heute wieder zu uns und bleibt über Nacht. Uns freut das ganz doll! Ihn wahrscheinlich etwas weniger. Nicht, weil er nicht bei uns sein will, jedenfalls hoffe ich das. Aber er ist zur Bürgermeister Stichwahl eingeteilt zum Zettelzählen, und das, während seine Band (Ditkovich, hab ich das schon erwähnt?) einen Auftritt hat!! Jetzt muss er Stimmen sortieren während seine Kumpels mit anderen Musikern auf der Bühne spielen. Jammen, nennt man das hab ich gelernt. Ich ahne, wo er lieber wäre. Aber für uns ist das Vorfreude auf eine schöne Zeit mit dem Sohn!

*Des weiteren: Am Freitag hab ich eine sensationelle Spaghettisoße gekocht! Die Spaghetti selber machte der Mann, weil er der Spaghettimeister ist. Die Soße besteht aus stückigen Tomaten, Schmelzkäse, Zwiebelwürfelchen, Tomatenmark, Creme fraiche, Thunfisch und Basilikum. Dann noch Parmesan Reggiano drüber - a Traum!! 
(Schöne Grüße an die Waage!)
 
*Zum Schluss: Wir hatten am Mittwoch unseren 31. Jahrestag, der Mann und ich. Wir haben uns 1995 in einer Kneipe kennengelernt und seitdem wurde er mich nicht mehr los. Irre, so lange Zeit!! Er hat mir Blumen mitgebracht, das ist so lieb! Freu mich!

muah! 



und das war's auch schon! Vielen Dank fürs Lesen, fürs Durchhalten und ich wünsch euch eine angenehme, neue Woche!

Sabine




Weitere High Five der Woche:
Mira auf besinnlich.de

Samstag, 21. März 2026

Projekt 52, März - die dritte

 

52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine tolle Mitmachaktion
von Sari auf heldenhaushalt.de

 



Thema Nr. 3 : Dinosaurier

Es mag viele überraschen, aber tatsächlich hab ich relativ wenig mit Dinosauriern zu tun. Ich will sogar soweit gehen zu sagen, es besteht so gut wie gar kein Kontakt.

Dinosaurier kenne ich aus Jurassic Park, ich hab schon mal Chicken Nuggets in Dino Form gemacht und der Bub hatte als Knirps mal eine Dinosaurier Figur. 

Allerdings verbindet mich doch mehr als erwartet mit so einem Urzeitviech. Oft und immer öfter fühle ich mich selber wie so einer. Meine Ansichten beginnen zu veralten,  meine Sicht der Dinge ist nicht mehr aktuell, mein Hasswort 2024 war - und ist es bis heute - "zeitgemäß". Warum zum Geier muss sich alles ändern? So vieles war gut, hat funktioniert und jetzt muss es plötzlich verzeitgemässisiert werden. Warum bloß??

Gruselig!

Neulich in der U-Bahn saß ich zusammen mit dem Mann neben einer Horde Halbwüchsiger.
Sagt man das noch so? Da haben wir's doch schon! Die Kids (so um die 15 Jahre) benahmen sich altersgemäß wie kleine Brülläffchen und ich war fasziniert. Und fühlte mich wie meine eigene Großmutter! Haben die ihre Hausaufgaben schon gemacht? Ist das Zimmer aufgeräumt? Müssten die nicht schon längst daheim sein, Abendessen und so?

Der Weg in unserer ehemalig angenehmen Einkaufspassage in der Innenstadt, der Breiten Gasse, wird erneuert. Mir erschließt sich der Nutzen dieser Aktion nicht. Der Weg war doch noch gut?! Man konnte ganz easy drüberlaufen. Oder erhofft sich die Stadt mit dem neuen Wegbelag eine erweiterte Nutzung diesen? Nicht nur laufen, sondern auch drüber tanzen? Den Shoppingausflug am Samstag Vormittag in Form eines Line-dances? Bringt Jubel-Trubel-Heiterkeit in die Stadt, der Boden ist in einem neuen, schicken Grau? Darauf eine Rolle rückwärts?
Man weiß es nicht.

Ganz massiv geistert in meinem Hirn die Frage herum, warum zum Geier neue Fahrradwege geschaffen werden müssen, die in ihrer Breite von gern 3 Metern die Hälfte der Straße beanspruchen, während der alte Fahrradweg, der auf dem Gehsteig eingelassen war, über 40 Jahre lang brav seinen Dienst getan hat?! Möchte man bewusst Autostaus erzeugen, damit man die Schönheit der Wohnhäuser am Wegesrand bewundern kann? 

So viele Fragen. Dinge, die immer schon ok waren, werden jetzt radikal geändert. Jetzt sofort, alles gleichzeitig. Weil!! Aus Gründen! Eben so. Weil sie es KÖNNEN, BÄÄM!

Und so stehe ich den aktuellen Veränderungen etwas fassungslos gegenüber und versuche, in meiner kleinen, gewohnten Welt weiter zu leben.
Und mutiere langsam aber sicher selbst zu einem Dinosaurier.

Bloß hübscher. hihi









 

 

Mittwoch, 18. März 2026

Alles neu!

Ich mach mit bei einer neuen Blogparade! 

Es geht um den Gedanken "Alles neu" und ich bin gespannt, was ich schreiben werde.

Astrid erklärt dir hier die Einzelheiten: kaffeekochen-war-gestern.de




Bei all der Routine, dem Alltag und dem eingespieltem Trott wäre eine Erneuerung der Umstände vielleicht nicht schlecht. Aber dazu braucht man etwas, was mir minimal fehlt. Nämlich Mut. Veränderung braucht immer Mut. Oder zumindest einen gewichtigen Auslöser.

In letzter Zeit höre ich mir oft die Videos von Maren und ihrem Farbdenkraum auf instagram an. Die Dame hat den Sprung geschafft und will jetzt anderen mit ihrem Klartext helfen, die in ihrem Gewohnheits-Sumpf feststecken. Es ist beeindruckend, wie oft die Dame ins Schwarze trifft! Und ich denke, ja sie hat Recht! Fühle mich verstanden, aber dann wische ich weiter und ändern tut sich nix.
Fast nix. Ab und zu spür ich kleine Kleckse von ihrem Farbentraum, ab und zu sag ich leichter nein oder ich sag mir selber, das hast du gut gemacht. Du darfst das, das ist richtig so. Eine für mich erstaunliche Erkenntnis!

Dinge zu ändern ist schwierig. Sich vorzustellen, wie es wäre, würden sich die Dinge tatsächlich ändern, ist leicht. Da fällt mir vieles ein, ganz spontan. Im Tagträumen bin ich Meister!

Käme jemand um die Ecke und würde mir ein Sabine 2.0 anbieten, die ich frei nach Laune gestalten kann, dann würde ich nicht zögern! Die neue Sabine wäre nämlich richtig cool!
Sie würde tolle Charaktereigenschaften zeigen, wie Disziplin, Konsequenz, Initiative und Tatkraft. So nämlich! Da gäbe es kein "ich sollte mal" sondern stets ein "ich mach das jetzt!"
Die neue Sabine wäre auch viel klüger als das Original. Sie würde all die Spielregeln und Hintergründe in ihrem Job, in der Wirtschaft, der Politik und der Gesellschaft wissen! Sie würde endlich schwedisch lernen, sich mit Finanzen auskennen und wäre handwerklich äußerst begabt.
Außerdem wäre die überholte Sabine sportlich und somit mit ihrer Gesundheit sehr zufrieden.
Mit einem Wort: Eine Wonderwoman! (hahaha)
Naja, all das, was mir tatsächlich ein bisschen fehlt, wäre stärker ausgeprägt.
Das wäre auf jeden Fall eine ganz neue Sabine!

Würde ich es als einfach empfinden, würde ich schon einiges erneuern. Das unerschütterliche Selbstbewusstsein, das ich früher gespürt hab, das würde ich ganz gern wieder aus der Versenkung kramen. Oder die Fähigkeit, sich inmitten von Menschenmassen wohl zu fühlen. Das ist eigentlich faszinierend, dass ich früher jubelnd und ausgelassen ganz vorne mit dabei war, mittendrin und voller Spaß - aber jetzt lieber am Rand bleibe, lieber mit meinem Sicherheitsbereich um mich und ruhiger ist auch etwas angenehmer.

Das ist mein Tanzbereich und das ist dein Tanzbereich!

Sich so ein neues ich zu basteln klingt schon verlockend. Aber die Realität ist knallhart, du musst mit dem arbeiten, was da ist. Man kann es aber verbessern. Verfeinern. So weit, dass man sich wohl fühlt, im Bereich des machbaren. Die Zeit und all die Erfahrungen des Lebens formen dich. Wenn man damit nicht zufrieden ist, sollte man was tun.
Sollte man.
Oder aber man akzeptiert die Tatsachen. Sich mit Gegebenheiten zu arrangieren ist nicht verkehrt. Wichtig ist nur, dass ich mit mir selber klar komme. Und da kann ich ich mich ganz grade aufrichten und entspannt feststellen, dass ich mich ok finde. Auch ohne Finanzkenntnisse und ohne großartige Eloquenz.
Immerhin kann ich einen Nagel in die Wand schlagen!

Heyyy!


Wollte ich den Artikel so schreiben? Nein, wollte ich nicht. Wiedermal hat sich der Mauslocheintrag auf magische Weise verselbständigt und wurde sehr persönlich. 
Wer weiß, vielleicht wäre die Sabine 2.0 viel oberflächlicher?! Siehste, das passt schon!




Montag, 16. März 2026

Projekt 52 - März, die zweite

 

 

52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de





Das nächste Thema im Projekt 52 heißt: Schuh

Es heißt, das ist so ein Mädchen-Ding, auf Schuhe abzufahren. Ich hab von Damen gehört, die ganze Regale oder sogar Schränke voller Schuhe horten und nicht genug kriegen können.
Ich gebe zu, das ist eine mir fremde Welt.
Bevor ich in einen Schuh-Kaufrausch verfalle, erliege ich lieber meiner Büchersucht!
Schuhe zu kaufen ist für mich anstrengend, wenn nicht gar lästig. Da ich einen arthrosegeplagten Problemfuß hab, brauch ich auch spezielles Schuhwerk, in dem ich einigermaßen gut laufen kann. Dazu kommt ein eher simpler Geschmack, das schränkt die Auswahl erheblich ein. 
Momentan hab ich 5 Paar Schuhe: Wolkenschuh in hellgrün für Arbeit und zu Hause,
blaue und schwarze Stoffschuh mit intelligentem Memory-Foam, was echt klasse ist, und ein Paar Winterschuh, in denen ich aber nicht lange laufen kann. Zumindest sind sie wasserdicht.
 
In meinen wilden Zeiten mochte ich Addidas Allround Stiefel, Cowboystiefel, schwarze Lackschuh mit Absatz und Ballerinas. Ja ich bin ein Kind der 80er!
 
Diese Gesundheitstreter, die ich so hab, sind eigentlich nicht sehr fototauglich. Die grünen Wolkenschuh hatte ich schon 2x im Mausloch, da muss man nicht übertreiben.
Aber,
wenn ich könnte, wie ich wollte - wenn ich jeden Schuh der Welt einfach tragen könnte, ohne auf irgendwas achten zu müssen, dann würde ich todschicke Schuhe haben!
Deswegen war ich gestern im Schuhladen und hab mich umgesehen. VIer Paar Schuhe wurden auserkoren, die schönsten zu sein.

Platz 4: Ein schicker, eleganter schwarzer Schuh





 
Platz 3: Der Ballerina aus weichem Leder in Schwarz. Der ist hübsch!




 
Platz 2: die elegante Sandale zum kleinen Schwarzen. Heiß!





 
Platz 1: der verrückte, pinke Highheel, passend zu einer dunkelblauen Jeans und pinkem Pulli. Todschick!  Würde ich anziehen, im Ernst!






Sonntag, 15. März 2026

Freitag und Sonntag am Samstag

Seid gegrüßt, ihr treuen Mausloch Leser!

Im Gegensatz zu gestern hab ich heute genug Energie, ein bisschen zu schreiben. Am Freitag saß ich voller guter Vorsätze auf dem Sofa, die Kuscheldecke um mich geschlungen, den Laptop auf dem Schoß. Lasst uns den Freitags Füller schreiben, wohl an! Und dann - fallen mir die Augen zu. Meistens am Freitag nach der Woche, dem vielen arbeiten und dem Wochenendeinkauf fordert mein geschundener Körper seinen Tribut und ich falle regelmäßig in einen Freitagnachmittagdämmerzustand. Was willste da machen? Außer ein verdientes Nickerchen.

Aber heute ist Samstag, da sieht das schon anders aus. Deswegen hole ich den Freitags Füller heute nach und häng gleich die High Five der Woche hintendran. So nämlich!


die wöchentliche Mitmachaktion
von Barbara auf scrapimpulse.com


1. Heute ist  der Tag nach Freitag, dem 13. Dieser hat seinem Namen alle Ehre gemacht und uns das Leben erschwert. Sachen sind ständig runtergefallen, giftige Patienten waren bei mir, die Laune war mittelprächtig bis leicht genervt. Gut, dass der Tag vorbei ist! Heute ist besser.

2. Ich beobachte ja gern meinen Garten zu dieser Jahreszeit. Überall kann man schon hoffnungsvolle Knospen herausspitzen sehen. Wie immer ist unser unkaputtbarer Forsythienstrauch der erste und steht da in voller Pracht. Alles voller gelber Blüten!

3. Schade, dass es heute so grau in grau ist. Wir wollen nachher in die Stadt, zum Glück kann einem im Kino das Wetter herzlich egal sein. Am Dienstag, wenn ich wieder arbeiten muss, soll es ja wieder schön werden

4. Ich muss mich gehörig zusammenreißen und meine Gier drosseln, wenn ich einen schnellen Snack möchte. Das kann leicht ausufern. Deswegen hab ich immer meine Notfalltomaten dabei. Wenn der Hunger zu groß wird, werf ich ein paar Cocktailtomaten ein und weiter geht's!

5. Attraktiv und total hübsch, denke ich jedesmal, wenn mir meine Tochter über den Weg läuft. Sie hat einen wirklich guten Geschmack, was Styling angeht. Kombiniert mit ihrer natürlichen Schönheit beeindruckt sie mich immer wieder!

6. Über die Art zu schreiben, die dem Autor Moritz Netenjakob zu eigen ist, kann ich immer wieder lachen! Ich liebe seine Bücher, selten dass mich ein Text so zum lachen bringt!

7. Was das Wochenende angeht, Freitag Abend freute ich mich auf meine Freitags-Spaghetti, heute am Samstag habe ich geplant, mit dem Mann ins Kino zu gehen und das neue fränkische Lokal auszuprobieren und Sonntag möchte ich  mit Waldfeger und dem Bub zusammen zu Oma fahren, bisschen Kaffee und Unterhaltung!




Dieses war der erste Streich - doch der zweite folgt sogleich!

5 positive Momente
aus der vergangenen Woche herausgepickt



1  Der Bub und seine Band Ditkovich haben ihren ersten, selbstgeschriebenen Song veröffentlicht und seine Eltern platzen fast vor Stolz! Ich mag diesen song, er erinnert mich an die frühen Toten Hosen, die Ärzte und die Goldenen Zitronen. So richtig echter Punkrock! Hör dir das an und bitte, wenn ich einen Aufruf starten darf:
Bitte fleißig auf youtube liken, da freut sich der Bub! Und ich auch




2. Tochter hatte ein tolles Date mit ihrem Mann in München. Sie waren bei einem Magic Dinner, das war wohl ein richtiges Erlebnis. Ich war noch nie bei einem Magic Dinner dabei. Oder bei einem Krimi Dinner. Oder einem Dinner. Freu mich für sie!

3. Vier Damen haben mich in der Praxis drauf angesprochen, ich hätte so schön abgenommen. Das ist wie Seelenhonig! Obwohl bei mir seit Monaten nix mehr vorwärts geht, kann ich wenigstens alte Erfolge vorweisen. Es ist schön, wenn das auffällt und man gefragt wird, wie man das geschafft hat. Vielleicht tut sich ja auch noch was, die Hoffnung stirbt zuletzt

4. Ich war im Kino! Ich geh gern ins Kino, und heute hatte ich das Glück, dass niemand neben mir saß (bis auf den Mann, der soll so) . Nichts stört so sehr, wie laut plappernde Kinobesucher direkt neben dir. Aber heute war's prima! Wir haben "Extrawurst" gesehen, den kann ich nur empfehlen. 

5. Oma und ich waren beim Ohrenarzt. Und nach der Untersuchung stand fest:
Oma braucht gar kein Hörgerät! Hurra! Wir sind sehr zufrieden




Das war's schon. Danke, dass du's gelesen hast!



Weitere High Five der Woche:
Sabrina von lilienmeer.de

Donnerstag, 12. März 2026

12 von 12 - see my Donnerstag

Hallo Lieblings-Leser! Na? Lust auf ein 12 von 12 im März? 

Eine rasante Reise durch das Abenteuer Donnerstag voller Glanzpunkte und Freude? 
Na dann, auf geht's!

die legendäre Mitmachaktion
von Caro auf draussennurkaennchen


Es ist ein normaler Donnerstag heute. Das ist eher so unterschwellig aufregend. Aber es ist ein Donnerstag, immerhin schwingt den ganzen Tag eine leichte Ahnung auf Freitag mit. Wir mögen Freitag. Alles halb so wild, das Wochenende naht!

Der Tag beginnt mit meinem neuen Weckersound. Um auch wirklich aufzustehen, hab ich mir nervige Lieder in den Wecker gepackt, also reißt mich die Bloodhound Gang aus dem Schlaf. Gefolgt von Rednex, getoppt von Culture Beat - der Todesstoß. Wirkt. Ich bin wach.

Nach einem mit Kollagen verfeinertem Kaffee schlurfe ich ins Bad, wecke mit viel kaltem Wasser meine Lebensgeister und stelle fest, dass dieses Kollagen zwar nicht seinen eigentlichen Zweck erfüllt und mir meine Haut und die Gelenke auf Vordermann bringt - dafür spüre ich viel mehr Energie, seit ich das Zeug nehme. Auch was schönes.

Für das erste Foto hab ich mir was überlegt. Hier sehen Sie meine Tagescreme von oben. Da ist Manuka Honig drin. Was der tut, weiß ich nicht, aber es klingt vielversprechend!



Einer meiner Ticks ist die Wahl des richtigen Lippenpflegestifts. Morgens gibt es orange mit dem Geschmack von Orange Spritz, ein Hauch von Feierabend in der Früh. Abends dann blau mit dem Geschmack von purer Pflege. Immer schön gewissenhaft!



Hier, der steile Weg hinab in die rauhe Wirklichkeit. Da musste durch.


Im Auto. Es ist kalt und feucht und insgesamt unschön. Wie Sie sehen, sehen Sie nix.


In der Praxis. Erstmal Kaffee. Diesmal ohne Kollagen, wer weiß, was passieren würde?!

Dafür werden wir überrascht, die Verwaltung hat uns eine Palette Ostergeschenke gebracht. Arbeitsgruppe - guten Morgen! Linke Reihe anstellen, jeder nur 1 Tüte.


Die Freude über die darin befindliche Bauchtasche, die Karte und eine Packung Kekse ist so groß, dass wir beschwingt in den Tag starten. The Patient can come. Ich steche mich um Kopf und Kragen, bis zur Mittagspause.


Mittagspause. Diese gestaltet sich relativ routiniert. Mit lauter Musik heimfahren, ein Süppchen kochen, die Glotze einschalten, sich über die Waltons und Unsere kleine Farm freuen, ein Nickerchen machen, zu sich kommen, anziehen, zurückfahren.


diese Serien vermitteln mir ein Gefühl von "alles ist gut". Wenigstens in der Pause.


Ein kleiner Gruß an alle Allergiker. Die Nase läuft, die Augen jucken - der Frühling zieht über das Land


Auf dem Rückweg begleitet mich wieder laute Musik ( damit geht's ) , wunderschönes Wetter und eine fast leere Straße. Freie Fahrt für die Mutti!


Der Nachmittag gestaltet sich unspektakulär. Ein paar Spritzchen, ein paar Impfungen, ein bisschen in Venen bohren, viel Computerarbeit. Nicht dokumentationswert. 
Dafür freu ich mich auf den Feierabend! Tanken wird verschoben bis der Benzinpreis mal kurz unter 2 Euro rutscht (toitoitoi). Ich bin so grundpositiv!!
Heute Abend gibt es braven Salat und mein Leckerli.
Hier, das Leckerli.


Nachher schau ich noch irgend einen Quatsch im Fernsehen an, zücke dabei gedankenverloren mein Handy und arbeite auf den Moment hin, der für mich die Erfüllung des Tages bedeutet:



Danke fürs Lesen! Doppeldanke fürs gut finden und Danke in Gold für ein Kommentar!




Mittwoch, 11. März 2026

Blogparade #relevant von Erik


Es gibt wieder ein neues Thema in der Blogparade 

#relevant von Erik auf blogissimo


Ich dachte mir, schreib doch mal mit! Diesmal möchte Erik wissen:

Wie zufrieden bist du mit deinem Vornamen?





Eigentlich hätte ich gar keine Sabine werden sollen, sondern ein Robert. Meine Mama hat sich Jungs gewünscht, einen Robert und einen Thomas. Am besten rothaarig. Und was ist es geworden? Meine große Schwester und ich. Mädchen. Und beide braune Haare. Ein Schlag ins Gesicht. Aber, weil wir die liebste Mutti aller Zeiten haben, mochte sie uns trotzdem!

Da war also die kleine Sabine. In den Siebzigern war es für manche irre witzig, sobald sie mich sehen, gewisse Liedchen zu trällern. Sabinchen war ein Frauenzimmer oder Sabine Sabine steht hinter der Gardine. So lustig. Damals hat mich das tief getroffen und ich war angemessen beleidigt. Obwohl der singt, Sabine ist 'ne süße Maus. Trotzdem beleidigt.

Heute würde ich drüber lachen, aber heute singt das kein Mensch mehr. Gibt es eigentlich noch irgendwelche musikalischen Ergüsse mit dem Namen Sabine?

Über meinen Namen hab ich mir schon oft Gedanken gemacht. In meinem Jahrgang gibt es massenhaft Sabinen, da war ich sogar Platz 1 der beliebtesten Mädchennamen. Noch vor Monika und Petra. Und weisste was? Ich mag meinen Namen! Sabine klingt gut, da ist alles drin. "Sabine" hat sowas positives, fröhliches, finde ich. 
Und man kann es abkürzen. In meinem Leben war ich schon eine Sabse, eine Bine, ein Binchen, ein Sabinchen und sogar ein Binerle. Der Typ, der mich Binerle genannt hat, wurde nicht lange ertragen.
Bine find ich ok. Und Sabinchen auch. Ja und Binchen. Aber Sabine geht absolut klar!

Alternativ wäre ich auch mit Sophie einverstanden gewesen. Oder mit Lilly. Aber wenn ich ganz ehrlich bin, das würde nicht zu mir passen. Ich seh aus wie eine Sabine und ich bleib auch eine Sabine. 
Die Bedeutung ist nicht so berauschend, "vom Stamm der Sabinerinnen". Was soll ich damit anfangen? Also hab ich beschlossen, dass mir das herzlich egal ist. Könnte ich mir eine Bedeutung aussuchen, die passt, wäre das vielleicht Sabine, die Geduldige. Oder Sabine, die Verträumte. Mein Zweitname Theresia klingt auch gut, das harmoniert.

Sabine Theresia. Den Namen hab ich meiner Oma zu verdanken, die ich leider nie kennengelernt hab. Mama hat sich übrigens damals, falls ich wider Erwarten ein Mädchen würde, für Sabine entschieden. Weil in dem Krimi, den sie in der Schwangerschaft las, die Heldin eine Sabine war. Find ich gut!

Und meinen Namen find ich auch gut!












 https://www.blogissimo.de/blogparade-relevant-dein-vorname/

Montag, 9. März 2026

Projekt 52, März - die erste

 

 >> Achtung, das Bild am Schluss ist nix für zarte Seelen <<


eine Mitmachaktion 
von Sari auf heldenhaushalt.de





 

Das sind die Themen für März:



Für heute picke ich mir das "Spiel" heraus.

Ich oute mich als Spielkind. Ich mag das. Brettspiele, Kartenspiele, Ratespiele. Hauptsache, die Regeln sind nicht zu kompliziert, dann ist das nix für mich. Strategiespiele sind auch nicht mein Ding, dafür fehlt mir die richtige Hirnsynapse.

Als ich klein war, gab es Monopoly, Deutschlandreise, Malefiz und Das Spiel des Lebens. Das mochte ich! Diese Version des Spiels von 1980 hab ich noch hier im Schrank.
Meine Kinder spielten auch gern, zu meiner großen Freude! Auch hier hatten wir ein Monopoly, aber die Disney-Ausgabe. Es gab sehr viele Brettspiele, die teilweise noch immer in unserem Schrank lagern.
Mittlerweile fast vergessen, früher heiß geliebt. 
Die Kinder werden aber leider irgendwann erwachsen und ziehen aus, so dass mir als verlassene Mama nur die Aussicht auf Enkelkinder bleibt, um wieder ein bisschen spielen zu können. 
 
Mir geht es bei der ganzen Spielerei nicht ums Gewinnen. Nie eigentlich. Ich mag das Spielen an sich, da ist mir ganz egal, wer gewinnt. 
Weil ich selber so einen Spaß dran hab, war ich von meiner Idee überzeugt, dem Mann zu Weihnachten ein Spiel zu schenken. Mensch ärgere dich nicht in selbstgestalteter Papa-Edition. Ab und zu zwinge ich ihn dazu, ein bisschen zu spielen. Manchmal klappt es auch, das Spiel jedenfalls liegt griffbereit im Wohnzimmer. Und das Design ist einzigartig!
 

 


Sonntag, 8. März 2026

High Five der Woche Fremdgänger

Heute hab ich ein neues Wort gelernt. Arschrakete. Ich bin immer noch von den Socken, was ich da gehört hab! Mein Kind möchte eine Arschrakete. Das Ding gibt es wirklich, das ist eine Art Rucksack, aber eben nicht für den Rücken. Du montierst das unter dem Fahrradsattel und das steht dann so weg - eben wir eine Rakete. Wie direkt aus dem Allerwertesten!

Sachen gibt's ..

Das können Tochter und Looli gut gebrauchen, es steht eine große Radtour an. Sie werden von früh bis spät durch die Gegend radeln, da braucht man aerodynamisches und windschnittiges Equipment. Ich bewundere das ja, wenn jemand so sportlich ist. Schon allein die Vorstellung reicht mir, um zittrige Beine und einen malträtierten Bobbes zu spüren!

Außerdem  hab ich gehört, dass Tochter lauter tolle Abenteuer plant in nächster Zeit. Richtig so! In dem Alter sollte man alles mitnehmen, was geht. Es ist beeindruckend, was meine Kinder alles erleben!

Ich backe kleinere Brötchen, aber ich bin ganz zufrieden damit. Man könnte mich auch genügsam nennen. Ich plane für dieses Jahr ein paar Ausflüge in Städte im Umkreis und ich überlege einen Nordseeurlaub. Vielleicht. Muss immer gut überlegen, was ich schaffen kann. Mit radeln oder viel laufen ist da nix zu machen.

In meinem Bingo Kasten steht auch ein Besuch bei der Lieblingsnichte in Stuttgart. Da freu ich mich drauf. Überhaupt muss ich versuchen, mir ein bisschen Qualitätszeit zu verschaffen. Hab den Verdacht, dass ich mir selber Gutes tun muss. Seele pflegen. Um mich aus einem negativem Umfeld zu befreien, braucht es einen Tapetenwechsel. Zwar brennt es noch nicht, weil ich unfassbar positiv geladen bin und daraus noch Reserven ziehen kann -  aber ich spüre, dass es ansteht. 

Was ich brauche, ist eine positive Umgebung, was friedliches, was schönes. Ich denke da an einen Wald, ein Meer, ein Straßencafé, Ruhe, die Mädels aus meiner Familie, die können so ein positives Ambiente zaubern. Laute Oldies im Auto, Bücher, die Stimmung der blauen Stunde, wenn ich grade auf dem Heimweg bin ... sowas alles. Das tut mir gut. 

Und am Feierabend mach ich das Fenster im Auto auf und hör was schönes. Ganz laut! 






Jetzt gerade sitze ich im Garten, lasse die Sonne, die vielen Vögel hier und die freie Zeit auf mich wirken. Freitag Abend war Blognacht, da ging es um geschenkte Zeit. Wieder mal hab ich darüber nachgedacht, wie wertvoll Zeit für einen selber ist. Me-time. Mach ich gerade, ist schön hier!

Ich war auch fleißig, hab alle (!) Blogbeiträge von Freitag Nacht gelesen und kommentiert. Jeder ging mit dem Thema etwas anders um. Das Thema war "Eine geschenkte Stunde".
Im Prinzip aber enden alle Artikel in einem Aufruf, sich bewusst Zeit zu  nehmen um die Seele zu pflegen. Das kann man prima, indem man auf Kleinigkeiten achtet. Kleinigkeiten, die einfach schön sind, so wie die Amsel, die hier grade völlig planlos in meinem Garten steht und nicht so recht weiß, was sie jetzt machen soll. Ich mag es, sie zu beobachten.
Oder die vielen Knospen zu sehen, die an unserer Forsythie jeden Moment aufplatzen könnten, es mischt sich hellgrün und gelb in die nackten Zweige.
Positive Kleinigkeiten.
Was für ein genialer Übergang zu meinen High Five der Woche, findste? Jaa!

Heute möchte ich mal was ändern, heute haben wir nämlich einen Übernachtungsgast. Der Bub schläft hier, damit er am Sonntag entspannt sein Amt als Wahlhelfer antreten kann. 
Der Bub kommt!! Jubel!
Und wenn er schon da ist, lasse ich ihm dieses mal die Ehre zuteil, die High Five aus seiner Sicht zu gestalten. Ich frag ihn nach seinen positiven Momenten der Woche und schreibe sie auf.

Here we are!

5 positive Momente
aus des Bub's Woche herausgepickt


1. Der Bub sagt, diese Arbeitswoche verlief einfach reibungslos und ohne größere Katastrophen. Einfach mal vor sich hin arbeiten ohne völlig erschöpft nach Hause zu gehen, das war angenehm. Da ist die Woche friedlich vor sich hin geplätschert.

2. Der Bub freut sich, dass er seit Montag endlich wieder Husten und Erkältungsfrei ist! Das hat sich jetzt lang hingezogen, sogar in Spanien, beim Feenbesuch waren beide krank. Aber jetzt scheint der Spuk vorbei zu sein. Ist Zeit geworden!

3. Der Bub singt im Chor, die Bass Stimme. Wegen Erkältung und Halsentzündung und hin und her konnte er lange nicht mitsingen, aber letzten Donnerstag war er wieder dabei bei der Probe. Dort wird übrigens für ein großartiges Event geprobt, endlich mal was Gscheids, sagt der Bub. Chor und Orchester, das wird großartig! 

4. Außer im Chor singt der Bub auch in seiner Band, die heißt Ditkovich und ist richtig gut! Bisher hat Ditkovich als Coverband begeistert, jetzt schreiben die Jungs ihre eigenen songs. Der Bub, Sänger und Gitarrist, schreibt die Melodie, der Schlagzeuger die Texte dazu. Und mit diesen eigenen songs im Gepäck treten Ditkovich auch auf. Das findet die Mutti total klasse! Da kannst du es dir anschauen, wenn du magst: https://linktr.ee/ditkovich
(Mama ist soo stolz!)

5. Um bei der Band zu bleiben, der Bub ist stolz wie Oskar, dass er neben eigener Melodie jetzt zum ersten mal auch einen Text schreibt. Das ist bemerkenswert! Mir ist es schleierhaft, wie man bei all der Musik, die es schon gibt, auf eigene Melodien und Texte kommen kann! Irre! Und der Bub macht das, kreativ wie er ist.




Bonus-Punkt: Seit der Bub nicht mehr zu Hause wohnt und selbständig waschen muss ist sein Wäschekorb diese Woche zum ersten mal leer gewesen! Es könnte daran liegen, dass die Freundin grade nicht zu Hause ist. Man weiß es nicht.
Aber der Bub ist freudig überrascht, dass ein Wäschekorb auch mal leer werden kann!



Weitere High Five der Woche:

Sabrina von lilienmeer.de

Cute Rat