Mausloch

Servus! Das Mausloch ist mein öffentliches Tagebuch.
Mein Refugium. Meine Höhle. Mein Ventil. Viel Spaß!

Blogparade zum mitmachen!

Mittwoch, 12. August 2026

12 von 12 im August

Servus, ihr Mäuse!

Es ist der 12. August und wie so viele andere Blogger laufe ich den ganzen Tag mit dem Handy in der Hand herum, auf der Jagt nach einem schönen Motiv. 12 Fotos brauche ich und das von einem Tag, der so unspektakulär ist wie viele andere. Aber das ist ja der Sinn der Aktion, 12 herrlich normale Fotos von einem völlig normalen Tag.

Weil ich heute Nacht geschätzt 30 Minuten geschlafen hab, von halb sechs bis sechs, um dann halbtot in die Arbeit zu kriechen, bin ich den ganzen Tag schon etwas neben der Spur. Zum Glück ist heute Mittwoch, der Nachmittag war frei und da bot sich ein Nickerchen direkt an. 

Trotzdem gibt es jetzt mehr Fotos als Text, ich schreibe heute leicht am Limit.

Viel Spaß beim Gucken

eine Mitmachaktion
von Caro auf draussennurkaennchen.blogspot.com


1

Das erste Foto ist ganz klassisch eine Kaffeetasse. Aber erst in der Praxis, zu Hause war ich zum fotografieren noch nicht in der Lage.


2

Wasser ist im Moment mein bester Freund in der Arbeit. Wir haben einen beachtlichen Verbrauch, überall stehen Wasserflaschen auf den Schreibtischen. Zum Glück werden die gestellt, das wär ja noch schöner!


3

Masken. Ich hasse sie! Wenn Infekt-Patienten kommen, muss ich aber eine tragen. Und die ewigen Handschuhe bei der Laborarbeit gehen mir auch auf den Keks. Aber was mutt, dat mutt


4

Endlich! In 2 Minuten ist Feierabend! Der Vormittag war eine Herausforderung, auch wenn es nicht so voll war wie sonst. Die Kollegen an der Anmeldung hat es härter erwischt als mich weil direkte Konfrontation mit wütenden, seltsamen, unverschämten oder verwirrten Patienten. Zum Glück gab es auch nette Leute, das erdet wieder etwas.

zufällig am 12. um 12 Uhr 12 Nachrichten im Hintergrund. Voll auf die 12! Das Fragezeichen beschreibt meinen Tag ganz gut.

5

Mein schicker Helm wartet geduldig auf mich. Ich bin echt gern mit dem Roller unterwegs! Besonders schön ist die Fahrt früh morgens zur Arbeit, da ist es so kühl, dass ich ein Jäckchen brauche :)


6

Nach Dienstschluss direkt zum Fielmann, ich hab einen Haufen Brillen dabei, die alle irgendeine Macke haben. Der Brillenmann war freundlich und geduldig, hat alles fix repariert. Wegen fehlender Energie hab ich das Einkaufszentrum direkt wieder verlassen - ohne herumstromern und gucken, stell dir vor! 


7

Dann muss ich einkaufen. Wenn ich mit dem Ranger unterwegs bin, muss ich drauf achten, dass die Menge in einen bestimmten Einkaufsbeutel passt, der dann im Roller verstaut werden kann. Je nachdem gestaltet sich unser Abendessen. Heute gibt es eine Nudel-Gemüse-Hack-Pfanne. Hat grade noch so reingepasst. Ist er nicht süß, wie er da steht und auf mich wartet, der Ranger? Sabine in love <3


8

Der kleine Flitzer parkt beim Supermarkt direkt unter einem Kastanienbaum und ich entdecke die erste Kastanie dieses Jahr! Ist für mich immer ein wunderbarer Hinweis auf den nahenden Herbst. 

Kastanien = Herbst = kühl = schönste Jahreszeit!


9

Zu Hause gibt es ein Süppchen und ein Sofa. Dose öffnen ist noch drin, dann rafft es mich dahin


10


11

Bissle was muss ich doch noch tun. Wäsche waschen vor dem Urlaub. Es hält sich aber in Grenzen und so schaff ich das mit letzten Energiereserven.


12

Bevor ich mich an den Laptop setze gönne ich mir mein neues Lieblingsgetränk im Garten. Seit Kollegin Pinky uns so einen kalten Cappuccino mitgebracht hab, bin ich angefixt und hol mir immer wieder einen. Der schmeckt echt gut! Manche sind sogar ohne Zucker - der hier nicht, der ist nur fein.



Jetzt ist es Abend, ich fang gleich an die Nudel-Pfanne zu kochen. Wenn die Sonnenfinsternis kommt, werden wir im Garten sein und hoffen, dass wir irgendwas mitkriegen.

Schön, dass du das Mausloch gelesen hast! Chiao!

Sonntag, 9. August 2026

High Five der Woche - wo sich Maus und Hase Servus sagen

Herzlich Willkommen im Mausloch! 

Jetzt geht's in den Endspurt, wir beginnen die letzte (!) Woche vor dem Urlaub! Noch einmal zusammenreißen, Popobacken zusammenkneifen und kopfüber in die Arbeitswelt stürzen!

Können wir das schaffen? Jo wir schaffen das!!!

Momentan bin ich hochmotiviert! Es ist ein Ziel vor Augen, ein Licht am Ende des Tunnels.

Zwar werden wir in der kommenden Woche drastisch unterbesetzt sein und die seltsamen Patienten vom Vertretungsarzt abfangen müssen, aber immerhin ist das zeitlich begrenzt. Auf eine Woche. Danach kann ich das sagen, was ich am liebsten sage: Tschüs, schönen Urlaub!

Und weg!

So machen wir das.

Und jetzt gibt es die High Five der Woche. Lehn dich zurück und lass das Positive auf dich wirken :)

5 schöne Momente 
aus der vergangenen Woche herausgepickt

Diese Blogparade ist dauerhaft. Sie erscheint jeden Sonntag im Mausloch und verbreitet Freude und Frohsinn! Noch freudiger kommt sie, wenn du mitmachst. Das geht ganz einfach. Kommentiere (jaaa!) deine 5 positiven Momente der letzten Woche! Oder schick mir den link zu deinem Blog - einfacher geht's fast nicht. Und ich, ich freu mich dann.



Punkt 1

Am Samstag hatte ich ein date mit Tochter. Um 10 im Café zum plaudern und Tochtergegenwart genießen. Was für ein schöner Morgen! Mit den Ranger durch die kühle Morgenluft zu Kriemhild's Backwut, tatsächlich einen Tisch ergattert und dann feinen Cappuccino und Frühstück. Tochter hat auf mich eine Wirkung wie 5 C-Batterien im Duracell Hasen :)

Punkt 2

Nach der anfänglichen Drohung, meinen freien Montag opfern zu müssen und der verlassenen Kollegin den ganzen Tag auszuhelfen, wurde der Plan nun umgeworfen und ich darf offiziell zu Hause bleiben. Der freie Tag ist tatsächlich ein freier Tag. Hurra!

Punkt 3

Der blutrünstige Lehrling wird jetzt in die hohe Kunst des Impfens eingewiesen. Sie scharrt schon lange im Sand, um endlich mal aus ihrem Arbeitszimmer raus zu kommen und im Labor tätig zu werden. Spritzen geben darf sie schon, jetzt kommen Impfungen dran. Wann sie endlich Blut abnehmen dürfe, fragt sie - das dauert leider noch. Das ist die Königsdisziplin. Aber der blutrünstige Lehrling war trotzdem happy!

Punkt 4

Bald! Bald! Bald! Das Ferienhaus an der Nordsee ist bezahlt, die Art der Kaffeemaschine geprüft, das nahe Fischrestaurant geortet, die Route Richtung Emden festgelegt. Ich hab mir in weiser Voraussicht ein Regenmäntelchen bestellt, das überraschend schnell geliefert wurde und perfekt passt. Für die erwarteten Regentage gibt es im Ferienhaus einen DVD Spieler! Da werden dann unsere Doc Martin DVD's geguckt. Ich freu mich so auf diesen Urlaub! Fischbrötchen, Meer, Hafen und Weite! 

Punkt 5 

Der Bub ist wohlbehalten aus Wacken zurückgekehrt. Dieses Jahr stand wohl weniger im Zeichen von Regen und Schlamm als von Hitze und Staub. Was aber einen echten Wackinger von nichts abhalten kann. Einen Bericht haben wir noch nicht, aber es schein super gewesen zu sein - so wie immer! Wacken und seine Besucher sind einzigartig! Ich hab Bilder gesehen, wie die Leute den Zeltplatz hinterlassen haben: makellos und aufgeräumt. Metalheads sind gute Menschen!!







Heute mag das High Five der Woche wieder mit den Sonntags Top 7 zusammen daherkommen!

eine Mitmachaktion 
von Anita auf antetanni.com

 1 Gelesen / 2 Gehört-Gesehen / 3 Erlebnis / 4 Genuss /
  5 Drinnen/Draußen / 6 Web-Fundstücke / 7 Hobbys



1. Gelesen. Mein Buch Cryptos wird immer spannender! Ich fiebere mit der Hauptfigur mit, hab keine Ahnung, wie es weitergehen könnte und freu mich jeden Abend auf dieses Buch!

2. Gehört. Die neue Single von Farin Urlaub "Kein Pardon" kam vor ein paar Tagen raus, ich find das Lied gut! Sehr aktueller Text und überraschendes Video Kein Pardon
Gesehen. Ein kleiner Hase hat uns besucht. Eines Morgens kam er angehoppelt, setzt sich ins Gras und schaut sich um. Gestern früh hat er uns wieder besucht und durch die Tür gespitzt. Der Mann sagt, das ist kein Feldhase sondern ein Wildkaninchen. Jedenfalls war es niedlich und kommt hoffentlich mal wieder vorbei! Immerhin wohnen wir in einer Großstadt, da ist das schon was Außergewöhnliches! Axel, unsere Hausmaus flitzt gern spät Abends über die Terrasse und rumort in den Ecken.





3. Erlebnis. Aufgrund mehrerer riesiger Baustellen auf meinem Arbeitsweg nehme ich an manchen Stellen den Fahrradweg in Anspruch. Das ist verboten, aber notwendig. Niemand stört das - außer ein paar älteren Herren, die es sich nicht verkneifen können, mir irgendwas zuzurufen. Wegen Helm und Geschwindigkeit hör ich nur EYY!!!, was ich mit einem freudigen Heyy! beantworte. Oder ein empörtes HALLO?? bekommt von mir ein lächelndes Hallo! zurück. Bin gespannt, wie lange das noch gut geht.

4. Genuss. Diese Woche gab es wieder feine Sachen bei uns zu essen! Zum Beispiel Spaghetti mit einer Tomaten-Basilikum-Thunfisch-Soße oder Ofenlachs auf Zucchini-Tomaten-Gemüse mit Bratkartoffeln. Heute mach ich uns einen Salat Nizza, klingt auf dem Rezept ziemlich fein.


5. Drinnen. Wenn es draußen so heiß ist, dass man auf dem Asphalt Spiegeleier braten könnte, ist es eine Wohltat, unser Haus zu betreten! Hier ist es fast angenehm kühl! Dann noch der Ventilator an und man kann es aushalten.
Draußen hat mir die Hitze alles abverlangt. Aber Freitag Abend war es recht angenehm, da saß ich draußen im Garten und konnte hemmungslos atmen! Das war schön.

6. Web-Fundstücke. Martin Pesch hat einen Blogeintrag geschrieben, den ich so richtig gern gelesen hab! Manche Schreibstile sprechen mich total an, der Stil von Martin gehört definitiv dazu.
Außerdem auf Pinterest gefunden:




7 Hobbys. Ich fahre gern mit dem Ranger bei 25 Grad auf langen, geraden Strecken mit wenig Verkehr aber vielen Bäumen links und rechts, durch die die Sonne blitzt. Dazu kombiniere ich gern Disney Songs, die ich im Kopf abspiele. Macht Laune!


Ich sag artig dankeschön fürs Lesen und wünsche allen eine angenehme Woche!


Weitere High Five der Woche:


Freitag, 7. August 2026

Die Wühlmaus wühlt wieder mal

die Wühlmaus im Mausloch


Ab und zu wühle ich mich ein bisschen durchs Mausloch und bin überrascht, was ich da so finde. Manchmal gibt es da Beiträge, die ich im Nachhinein richtig gelungen finde und ich denke mir, es könnte sich lohnen, diese Beiträge mal wieder ans Tageslicht zu zerren. Vielleicht liest sie jemand, der sie noch nicht kennt und genauso gut findet, wie ich.

Also hab ich hier einen Blogbeitrag vom Juni 2022 der mich gleichzeitig gruselt und mich frohlocken lässt, dass dieser Kelch an mir endgültig vorbeigegangen ist - und nie wieder in meine Nähe kommt! 

Sportstunde - Traumata der Kindheit




Retro G'schichtn: Der Bock

 Jeden Morgen, wenn ich zur Arbeit fahre, werde ich mit meinem ultimativen Albtraum aus meiner Jugend konfrontiert! Das ist nicht gut. Man schleppt sich ja sowieso schon eher unlustig in die Arbeit, dann aber auch noch für ganze Sekunden einem Trauma gegenüberstehen zu müssen, das macht schlechtes Karma!

Der Aufzug befindet sich genau neben einer Reha-Sport-Therapy-Praxis, die eine Glastür hat. Irgendjemand fand wohl die Idee gut, im Foyer einige alte Sportgeräte aufzustellen. Alt und benutzt, soll wahrscheinlich einen Vintage-Flair verbreiten, strahlt aber nur Angstschweiß, Tränen und vielleicht auch blutige Verletzungen aus! Das Traumata unzähliger Schüler, die wie ich jahrelang leiden mussten!

Hinter der Glastür steht ein Bock!!

Der Bock.

Der Bock ist ein vierbeiniges, höhenverstellbares und mit Leder überzogenes Springgerät. Erfunden hat es ein gewisser Ernst Eiselen, der im 18./19. Jahrhundert sein Unwesen trieb. Er ist gelernter Erdkunde, Geschichte und Mathelehrer gewesen.

der ist schuld!


Da war mir völlig klar, so was kann nur einem Erdkunde- und Mathelehrer einfallen!

Ein Foltergerät 1. Klasse!

Immer, wenn wir zur Sportstunde aus der Umkleide kamen und diesen Bock aufgebaut sahen, war der Tag gelaufen. Horror!

Es gab unter uns Schülerinnen 3 Gruppen Sporttypen.

Typ 1: Lächelt freudig, nimmt Anlauf und fliegt Elfengleich über den Bock, um graziös und perfekt auf der Matte zu landen. Arme in Siegerposition.

Typ 2: Jammert wehleidig umeinander, nimmt Anlauf und springt prima über den Bock. Landet sicher und mit einem überlegenen, hinterhältigen Grinsen im Gesicht.

Typ 3: ich. Ich krieg Atemnot und Herzrasen, fixiere das bedrohlich erscheinende Hindernis voller Angst und Panik, nehme Anlauf und bremse ab. Nehme noch mal Anlauf. Nehme noch mal Anlauf und knalle gegen das Leder. Voll in den Bauch! Die Tränen kommen. Ich nehme noch mal Anlauf, schaffe es irgendwie auf das Ding und hänge höchst undamenhaft auf dem Bock. Versuche mit strampelnden Beinen und klammernden Händen über die Hürde zu rutschen und plumpse wie ein Sack auf die Matte. Ich stehe auf und recke die Arme hoch, mit hochrotem Kopf und voller Scham.


Der Bock steht auf der Sporthass-Liste ganz oben.

Dicht gefolgt vom Kasten, den Ringen, dem Stufenbarren, dem „Pferd“ und den Sprossenleitern an der Wand. Da musste man sich beim Zirkeltraining immer dranhängen und die Beine hochziehen. Ich bin überzeugt, dass ein Sportlehrer nur auf ein Zirkeltraining zurückgreift, wenn er privat oder beruflich äußerst frustriert ist und gerade einen Schicksalsschlag hat hinnehmen müssen. Vielleicht war Schnitzel gestern Abend in der Kneipe ausverkauft, die Trillerpfeiffe ist verstopft oder die Sportlehrerfrau hat den Sportlehrer verlassen. Oder vielleicht hassen die Kollegen den Sportlehrer genauso wie die Schüler es tun und lassen ihm keinen Donut übrig im Lehrerzimmer. Anders kann ich es mir nicht vorstellen, warum man Kinder dermaßen quält.

Oder aber man ist ein Sadist. Angeborene Boshaftigkeit oder man ist ein Misanthrop.

Augen auf bei der Berufswahl!

 

Sportlehrer - Quelle: chacha Konstanz

Das Geräteturnen in der Sportstunde war wirklich schlimm und hat tiefe Wunden fürs Leben hinterlassen. Es zählt nicht Wille und Mühe, es zählt nur Leistung. Und wurde ausschließlich  durch 1 Event getoppt:

 Die Bundesjugendspiele! Pflichtveranstaltung in der Julihitze - ein dreifaches Hoch auf das Erwachsenendasein! Der größte Vorteil, erwachsen zu sein ist NIE MEHR BUNDESJUGENDSPIELE !!

Mittwoch, 5. August 2026

Hitze tötet Blognacht

Hallo im Mausloch!


Es ist Mittwoch Mittag, hell und heiß. Eigentlich die total falsche Zeit, um eine verpasste Blognacht nachzuholen! 

Jürgen: Ach komm, schon wieder die Blognacht verpennt? Was ist los mit dir?

Elinor: Das weißt du ganz genau, das Kind war von der Arbeit und der anstrengenden Woche völlig erledigt!

Jürgen: Ausreden, nichts weiter.

Nein, keine Ausrede. Das passiert mir in letzter Zeit öfter, dass ich abends völlig platt bin. Ich schieb es auf die elende Hitze.

Jürgen: Irgendwer muss ja Schuld haben. Aufs Wetter schieben ist einfach.

Elinor: Hör nicht auf den, Kind. Er ist nicht glücklich, wenn er nicht mosern kann

Ich find's ja selber doof, dass ich ständig die Blognacht verpasse. Ich mag die Blognacht. An diesem Freitag war ich sogar zu fertig zum einkaufen. Musste der Mann alleine gehen und ich hab nur geschlafen. Ehrlich, ich mach drei Kreuze und zünde eine Opferkerze an, wenn die Temperaturen endlich runtergehen! Ich hab es so satt! Überall nur Hitze und Wärme. Sogar nachts, ich schlafe mit laufendem Ventilator! Ich erwäge ernsthaft, in der Tiefgarage zu wohnen. 

Aber die liebe Martha von bunte-kuechenabenteuer.de hat mir aber den Impuls verraten. Danke nochmal dafür!

Jürgen: Da hast du wieder mal Glück gehabt, dass dir jemand hilft.

Elinor: Das war nett von Martha. Jetzt kannst du das Thema zumindest nachschreiben. Weißt du schon, was du schreibst?

Jürgen: Bestimmt zusammenhangloses Gestammel, wie immer.

Danke, du Motzknoten. Ich werde mich bemühen.

Elinor: (verdreht die Augen und seufzt)


Der Impuls: "Dieser Weg war nicht glanzvoll, aber wertvoll"

mal wieder in Begleitung von Elinor & Jürgen



Ich hab tatsächlich so einen wenig glanzvollen Weg hinter mir. Beginnend mit dem falschen Beruf. Ich wollte Hotelfachfrau werden und ging in einem Traditionsbetrieb in die Lehre. Merke bald, dass das nichts für mich ist und wechsle in eine Arztpraxis. 

Ich lerne Blutabnehmen, röntgen, verbinden, EKG schreiben, sehe mich zum ersten mal  mit einem Computer konfrontiert

Jürgen: Zum ersten mal? Wie alt bist du eigentlich? Wann war das, in den 70ern?

Elinor: Du weißt ganz genau, wie alt sie ist. Und nein, es war in den 80ern. Da hatten bei Weitem noch nicht alle Praxen ein Computersystem, da wurde meist analog mit Karteikarten gearbeitet.

Jürgen: Klingt nach Steinzeit.

Herzlichen Dank auch. Computer waren mir anfangs etwas suspekt, hat aber nicht lang gedauert, bis ich damit umgehen konnte

Elinor: Jürgen, erspar dir deine bissigen Kommentare!

Jürgen: Ich sag doch gar nichts

Mein Weg führte mich vom Internisten über Gynäkologen, Augenärzte und Chirurgen zum Allgemeinarzt. Und da bin ich heute noch. Man könnte sagen, ich bin meiner Bestimmung treu. Oder ich hab meinen ultimativen Job gefunden. Oder ich bin einfach loyal.

Jürgen: Oder du bist einfach festgefahren und konservativ. Oder faul. Faul könnte man auch sagen.

Wieso faul? Hast du eine Ahnung, was eine Arzthelferin so tut?

Jürgen: Telefon verweigern und Kaffee tr ..

Elinor: JÜRGEN! Mäßige dich! Du hast keine Ahnung und somit kein Recht zu urteilen. Rede nur weiter Kind. Und du bist weiß Gott alles andere als faul. Ich weiß das.

Danke, Elinor. Ich würde mich auch nicht als faul bezeichnen, aber doch irgendwie festgefahren. Während Kolleginnen Weiterbildungen gemacht haben oder den Beruf gewechselt, bin ich immer meiner Arbeit treu geblieben. Seit so vielen Jahren bin ich die Laborfrau, nehme Blut ab und impfe die Leute. Langweilig wird mir nicht, ich mag was ich tu. Außerdem gibt es alle naselang irgendwelche Änderungen und Neuerungen, da kann einem gar nicht langweilig werden.

Jürgen: Bist du sicher, dass du nicht einfach unfähig warst, dich weiter zu bilden?

Ich bilde mich jeden Tag weiter weil ständig etwas Neues dazu kommt.  Klar hätte ich Zusatzausbildungen machen können, Erstkraft werden oder in die Verwaltung wechseln. Aber ich hab mein "Ding" gefunden. Das ist das, was ich kann und machen möchte.

Jürgen: Sie hat ihr Ding gefunden .. höhöhö

Elinor: Das würdige ich keines Kommentars

Ich auch nicht. Jürgen, wie alt bist du eigentlich? Gilt bei dir auch "Männer werden 12, danach wachsen sie nur noch" ?! 
Dieser Weg war wirklich nicht glanzvoll, keine steile Karriere, kein Chefsessel. Immer noch Fußvolk in der Praxis. Aber ich find das ok! Ich mag es, Teil eines Teams zu sein und trotzdem selbständig im Labor arbeiten zu können. Ich mag es, mit den Patienten Kontakt zu haben, auch wenn mir einige echt auf den Keks gehen. Die meisten aber sind nett und ein kleiner Raatsch* ist immer drin. Ich freu mich, wenn der Stich mit der Nadel nicht allzu weh tut und die Leute sogar gern zu mir kommen. Da fühl ich mich bestätigt. Außerdem brauche ich die Sicherheit, die ich im Lauf der Zeit gewonnen hab. Das beruhigt mich, wenn ich sicher sein kann.

Elinor: Du machst das auch gut. Man kann durchaus sagen, dass dein Weg relativ wenig Glanz und Glitzer hatte, dafür umso wertvoller war. Wertvoll, weil du eine Menge Lebenserfahrung sammeln konntest in all der Zeit als Arzthelferin.

Jürgen: Ich sag trotzdem, da wäre mehr drin gewesen. Muss man halt mal seinen Allerwertesten hochkriegen und sich was trauen.

Mein lieber allerliebster Jürgen, ich krieg meinen Hintern jeden Tag hoch, muss mich täglich überwinden und was trauen. Wenn ich die Leute falsch berate, weil ich keinen Plan hab, kann das schwerwiegende Folgen haben. Wenn die Patienten beruhigt aus dem Labor kommen, hab ich alles richtig gemacht. Außerdem mag ich die Mischung aus Verwaltungsarbeit, Handwerk, Wissen und Feingefühl. 

Jürgen: blaablaa und die ganzen wütenden Leute, die herumschreien und euch beleidigen, die magst du auch? Lässt du dich gern anblaffen?

Ich mag, wie ich damit fertig werde. Je älter ich werde, desto souveräner kann ich einen Wüterich abhaken. Und ich selber werde selten angeblafft, das meiste kriegen meine armen Kolleginnen an der Anmeldung ab. Im Labor hab ich die Möglichkeit, allein und in Ruhe mit den Leuten zu reden. Da kann man gut den Wind aus den Segeln nehmen.

Jürgen: Wie du meinst. Wie würdest du diesen Beitrag einordnen? Unter "Schuster bleib bei deinen Leisten"? Oder doch unter "HALT STOPP, hier bleibt alles so, wie es ist!" ? Oder "Karriere, nein danke!" ?

Unter ich mag, was ich tu.

Elinor: Und das ist das Allerwichtigste! Laborfrau mit Leib und Seele. 

Jürgen: Langweilige Labortante

Zufrieden mit ihrem Job! So nämlich!






*ein Raatsch ist ein kleines Gespräch. Ein Klönschnack, ein Smalltalk oder ein Plausch. Wir raatschen

Wenn du Lust haben solltest, einen Kommentar zu schreiben, können wir hier auch raatschen :).


Sonntag, 2. August 2026

Blogparade Ratschläge für die Tonne


Der Blogprofi Judith Peters hat eine Liste ins Internet gestellt, die viele Blogparaden enthalten, die gerade am Laufen sind. Da kann man sich was rauspicken, wenn man will.

Ich will. Und ich hab mir die Blogparade von Antonia Ludwig vorgenommen.

Der Titel hat mich angesprochen: Ratschläge für die Tonne




"Essen Sie doch mal einen Apfel"

So wurde Waldfeger von einer Ärztin abgespeist, als sie verzweifelt um Rat zum Kampf gegen das Gewicht gebeten hat. Herzlichen Glückwunsch! Auf die Idee würde niemand aus eigener Kraft kommen. Ist aber auch abenteuerlich, einen Apfel essen.
Sowas begegnet mir selber auch immer wieder. Als ich mal wegen Knieschmerzen beim Orthopäden auf der Liege saß, bekam ich einen richtigen Anschiss von ihm. Wie konnte ich es nur soweit kommen lassen? Er gehört wohl zu den Menschen, die es nicht fassen können, mit übergewichtigen Leuten zusammenleben zu müssen. Das war ein sehr sympathischer Typ, ich mochte ihn von Anfang an.
Damals hab ich einen Mausloch Eintrag über dieses Erlebnis geschrieben, wenn Interesse besteht: Götter in Weiß

Es ist der ultimative Rat eines (fast) jeden Arztes. Nehmen Sie ab und die Welt wird eine bessere sein! Die Sonne wird scheinen, die Luft wird klarer und der Weltfrieden ist garantiert! Alle Probleme werden sich in Luft auflösen, Sie werden schon sehen. 
Halsentzündung? Nehmen Sie ab!
Eingewachsener Zehennagel? Nehmen Sie ab!
Trockene Kopfhaut? Nehmen Sie ab!
Ich bin meinem Zahnarzt sehr dankbar, dass er sich nicht in die Riege der allwissenden Ärzte einreiht und mir noch nie empfohlen hat, die entzündete Zahnwurzel per Gewichtsreduktion zu eliminieren! Danke an dieser Stelle.

Liebe Ärzte. Ein übergewichtiger Mensch weiß durchaus, dass er übergewichtig ist. Das ist eine Tatsache. Weiterhin weiß ein übergewichtiger Mensch, dass man Gewicht reduzieren kann und damit der Gesundheit dient. Was ihr Götter in Weiß anscheinend nicht wisst ist, dass die Schieflage der Welt nicht zu begradigen ist, wenn Erna Müller 5 Kilo abnimmt. Stattdessen könnte man auf das aktuelle Problem von Frau Müller eingehen und ihr passende Ratschläge geben. Bitte, danke.



Es gibt noch andere Ratschläge, die ich direkt nach Erhalt in die Tonne kloppen könnte. Nämlich die ungefragten. Sobald ich einer Bekannten von meinem Leid erzähle - zum Beispiel dass meine Krankenkasse eine sehr komplizierte Webseite hat oder dass mir die Renovierung daheim langsam zuviel wird oder dass ich den Brief von der Versicherung einfach nicht verstehe - zack hagelt es Ratschläge. Ich wollte das nicht, ich wollte eigentlich nur ein bisschen jammern und im Idealfall Zuspruch und Verständnis! 
Dann kommt "Da musst du einfach .." oder "Also bei mir ist das ganz easy .." 
Jaa toll, schön dass es dir leicht fällt! Mir halt nicht! Danke dass du mir das Gefühl gibst, ein totaler Looser zu sein!
Ich hör mir diese ungewollten Ratschläge dann halblächelnd an und stampfe sie in Gedanken bereits tief in die Tonne. Die Bekannte strahlt dann in wissendem Licht, während ich als der Troll dastehe. Ganz toll.



Ratschläge generell nehme ich schon gerne an, wenn ich danach gefragt habe. Ich finde, da ist ein Unterschied zu erkennen. 
Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass die meisten Leute am Liebsten über sich selbst und ihre Erfolge reden, so dass man selbst mit seinem kleinen, unwürdigen Anliegen völlig im Hintergrund steht. Es sei denn, man erwischt eine richtig freundliche Person, die feine Antennen hat. Ist aber eher seltener der Fall.
Vielleicht der Auslöser für mich, live eher still zu sein und zuzuhören, anstatt zu erzählen. Nur im Mausloch kann ich mich auslassen. Und bei meiner Familie - danke, dass ihr so seid, wie ihr seid!



Alle anderen Beiträge zu diesem Thema kann man auf der Seite von Antonia Ludwig finden


Heute sind die High Five der Woche ganz allein

Da bin ich wieder. Und ich werde mich zusammenreißen! Schließlich war das heute ein guter Tag - im Gegensatz zu gestern. Also steht einem entspannten Wochenrückblick nichts im Weg. 

Auf geht's!

5 positive Momente
aus der vergangenen Woche herausgepickt


1. Wir sind dem Nordseeurlaub einen Schritt näher gekommen. Es sind jetzt nur noch 2 Wochen bis dahin! Ich kann das Meer fast schon riechen! Wenn diese zwei Wochen vorbei sind, hab ich wohl ein Stadium der Urlaubsreife erreicht, das man eigentlich niemandem wünscht. Der halbe August wird finster, anstrengend und zermürbend. Die andere Hälfte das genaue Gegenteil - entspannt, ruhig und wunderbar!

2. Kollegin Pinky kam aus dem Krankenstand kurz zu Besuch in der Praxis und hat für alle Brezen und Kaffee mitgebracht. Ist sehr lieb von ihr! Ich hab tatsächlich zum ersten mal im Leben so einen Kaffee getrunken. War fein, besser als erwartet!


3. Mein Alpenveilchen Alma hat ein hartes Leben. Eigentlich steht in ihrer Bestimmung, zu Beginn der heißen Temperaturen alle Blüten und Blätter abzuwerfen und vorübergehend das Zeitliche zu segnen. Dann übersommert sie. Meine Alma allerdings ist zäh, sie hat nur noch 4 Blätter, die sie aber eisern behalten möchte. Jeden Abend mache ich die Loberunde im Schlafzimmer und versichere meinen Topfpflanzen, wie stolz ich auf sie bin. Vielleicht lässt das Alma so hartnäckig weiterleben, wer weiß? Mit letzter Kraft hält sie an ihren Blättern fest, obwohl schon August ist! Da seh ich vor ein paar Tagen tatsächlich drei Babys wachsen! Kriegt Alma einfach mal Nachwuchs, wo sie doch schon lange im wohlverdienten Sommerschlaf sein sollte! Kannst du die Kleinen sehen? Eins ist grade erst "geschlüpft". Hach!!

amazing Alma

4. Eine Patientin hat mir letzte Woche versichert, dass sie die Furcht vor dem Blutabnehmen verloren hat, wenn sie zu mir kommt. "Wenn ich reinkomme und sehe, dass Sie da sind, hab ich keine Angst mehr" Schöner kann man mir in der Arbeit kein Kompliment machen!

5. Ein sehr friedlicher Moment am Samstag. Nachdem wir einiges erledigt haben, liegen wir platt auf dem Sofa. Da fällt mir ein, dass wir jetzt einen hübschen, kleinen Kofferplattenspieler haben - und der Mann zu Weihnachten eine Pumuckl Platte geschenkt bekommen hat. 5 Min später liegen wir auf dem Sofa und grinsen. Pumuckl , Meister Eder, Frau Aichinger. Wir hören zu, so wie früher. Ohne Ablenkung, nur da sein und zuhören. Hat gut getan!


Danke fürs Lesen! Ich freu mich immer über Besucher im Mausloch :)



Weitere High Five der Woche:

Sari von heldenhaushalt.de

Mira von besinnlich.de

Freitag, 31. Juli 2026

ein mürrischer Freitags Füller

Ich hab mir fest vorgenommen, in diesem Beitrag nicht über die Hitze zu jammern. Weil alle jammern. Allerdings ist das schwieriger, als ich gedacht hab, erfüllt mich doch dieses Hitze-Elend den ganzen Tag.
Ehrlich, es ist eine echte Herausforderung, in einem Minikabuff zu arbeiten - ohne Frischluft, dafür mit Handschuhen und Maske, wenn ein Infektpatient bei mir sitzt. Die begleitende Schlaflosigkeit unterstützt das Drama und mein Kreislauf hat heute Mittag schlapp gemacht.
Und schon wurde wieder gejammert! Ich hab mich da wohl nicht unter Kontrolle. Deswegen werde ich beim 1. Punkt des Freitag Füllers das gleiche wie wohl alle schreiben ..



eine legen - warte, es kommt gleich - däre
Mitmachaktion
von Barbara auf scrapimpulse.com

1. Jetzt kann DER HERBST MAL ENDLICH VORBEISCHAUEN!! Ich hab es so satt, ich kann es gar nicht in Worte fassen! Aber ich ahne etwas. Mitte August fahren wir an die Nordsee, ich ahne, dass genau dann das Wetter seine Laune ändert und wir im Regen stehen! Ich prognostiziere dieses! 
,
2. Baustelle. Überall. Wahrscheinlich in jeder Stadt. Hier in Nürnberg wurde in dieser Woche eine der größten und meistbefahrenen Hauptstraßen in beide Richtungen massiv eingeschränkt und abgesperrt. Die Folge - stundenlanges Staustehen, wo man sonst nur 5 Minuten braucht. Und 500 Meter weiter die nächste Großbaustelle, an einer sehr großen Kreuzung. Beides auf dem Weg zu meiner Arbeit. Durch Nürnberg fahren ist zu einem Baustellen Hopping geworden, es ist ermüdend und unmöglich!!

3. (und hier bin ich froh, dass dieser Freitags Füller einen positiven Funken bekommt) Es macht Spaß, daran zu denken, dass ich bald Urlaub hab. Noch 2 Wochen! Und dann werde ich an Nordseestränden entlangschlendern, Aperol trinken, eine Robbenstation besichtigen, Meeresluft riechen und Fischbrötchen essen! Und es wird keine 38 Grad haben, da bin ich mir sicher! 

4. Der Geburtstag von Tochter wird mein Highlight der 2. Jahreshälfte! Es ist ein denkwürdiger, runder Geburtstag, die Vorbereitungen laufen seit Monaten! Dabei bin ich durchgehend verblüfft, wie es soweit kommen konnte - eben bringt man sie noch zum Kindergarten und kauft ihnen Wachsmalstifte, dann blinzelst du und die Kinder sind erwachsen, ausgezogen und erklären dir, wie die App funktioniert. 

5. Ich frage mich, wann ich mal wieder fit, wach, gut gelaunt und voller Power etwas unternehmen möchte! Momentan eine wagemutige Vorstellung

6. Durch die immense Baustellenlandschaft rund um mich herum fahre ich derzeit nur noch mit dem Ranger zur Arbeit. Das ist deswegen eine gute Idee, weil ich mich mit dem Motorroller überall durchmogeln kann. Ich umgehe den stehenden Verkehr an der Kreuzung, indem ich einfach frech über den Radweg fahre. Das ist verboten, ich weiß, aber es ist mir egal!! Wurde auch schon von dem einen oder anderen Radlfahrer angemotzt und wenn mich die Polizei dabei erwischt, wird es wohl eine Strafe geben. Ich werde es trotzdem tun, der Rebell, der ich nun mal bin, und denke mir: Das war es wert!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meine Spaghetti und den Impuls von Anna in der Blognacht, morgen habe ich geplant, in aller Früh einkaufen zu gehen, in der Hoffnung, dass noch nicht so viel Verkehr ist und Sonntag möchte ich herausfinden, wie zum Kuckuck ich zu Oma kommen soll. Ich will sie besuchen, das ist mein Sonntags-Highlight!



Sorry an dieser Stelle für den grantigen Text, ich hab's versucht, bin aber gescheitert. Gut gelaunt bin ich wann anders wieder, heute bin ich mit der Gesamtsituation unzufrieden! 
Alles doof, deine Sabine





Mittwoch, 29. Juli 2026

Projekt 52 - Juli, die vierte

 So, noch ist Juli, noch kann ich fix den letzten Beitrag im Projekt 52 raushauen.


52 Wochen - 52 Themen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de

Thema Nr. 4 im Juli: Sammlung

Einen ganzen Monat hab ich überlegt, was ich zum Thema Sammlung schreiben, bzw fotografieren könnte. Ich sammel nämlich gar nix! Früher schon, da hab ich alles mögliche gesammelt: Nagellacke, gern auch in Neonfarben, geschenkte Mixtapes, Denise Groschenromane,  Schlümpfe, Feuerzeuge, Sarah Kay Bildchen fürs Sammelalbum.

Mit den Kindern Blätter im Herbst und Kastanien. Sowas. Aber heute? Da sammelt sich nur die Erschöpfung am Ende der Woche, und du willst nicht, dass ich da ein Foto mache.

In dem Moment, als ich den Mann um Denkunterstützung bitte, kommt mir die Idee. Seit langem sammeln wir im Wohnzimmerschrank DVDs. Beginnend mit Bambi, Marco (chiao chiao Marco!) und Donald Duck - tatsächlich noch auf Videokassette - über alle Disney Filme, die ich kriegen konnte, Wissen macht Ah! und die wilden Kerle bis hin zu Downton Abbey, unzähligen alten Doris Day Filmen und Stephen King. Mittlerweile hat sich da ganz schön was zusammengefunden. 
Blöd nur, dass wir keine DVD abspielen können. Wir sind zwar stolze Besitzer eines Gerätes und es ist auch angeschlossen, aber die Wiedergabe klappt nicht so, wie wir das gerne hätten. Verzerrtes Bild, verzerrter Ton und danach ist das TV Bild auch außer Rand und Band.
Und so fristen all die schönen DVDs im Schrank ein erbärmliches Dasein, immer noch in der Hoffnung, eines Tages wieder zum Einsatz zu kommen.
Wenigstens kann ich Oma ab und zu eine schöne DVD zum gucken mitbringen!






Cute Rat