Mausloch

Das Mausloch ist mein öffentliches Tagebuch.
Mein Refugium. Meine Höhle. Mein Ventil. Viel Spaß!

Blogparade zum mitmachen!

Posts mit dem Label mitmachaktion werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label mitmachaktion werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 1. Februar 2026

Die High Five der Woche, tiefenentspannt

 Willkommen zu einem neuen High Five der Woche!

Zzzischhh - ist die schöne Urlaubswoche rum. Wie unendlich schade das ist! Ich hätte mich locker dran gewöhnen können, Beschäftigung finde ich hier genug, da muss ich nicht zwingend in die Arbeit laufen. Aber das Bruttosozialprodukt muss gesteigert werden, da kannste dich nicht drücken. Schließlich sind wir nicht zum Spaß hier, Herrschaften!

Also bereite ich mich mental auf die Arbeit vor und verabschiede mich von der wunderbaren Sabinezeit in meinen High Five der Woche.

5 positive Momente
aus der vergangenen Woche herausgepickt


1  Schön war's! Ich konnte mich in dieser Woche prima erden, sammeln und erholen. Dieser tiefenentspannte Zustand wird wohl spätestens am Dienstag Abend verpufft sein, aber momentan ist er noch da. Ich bin ruhig, höre schöne alte Musik und muss nur entscheiden, ob ich lesen oder schreiben will. Oder beides, hach diese Möglichkeiten!!

2  Am Montag bin ich im tiefsten Schnee mit Oma und ihrem Rollator zum Augenarzt in der Innenstadt aufgebrochen. Das war vielleicht ein Spaß! Wer einmal mit dem Rolli durch 30 cm hohen Schnee über Kopfsteinpflaster und bergauf, bergab zum Termin gerumpelt ist, weiß wovon ich spreche. Aber Oma war echt taff, sie hat auch diese Hürde gemeistert. Wie alles! Coole Oma! 

3  Am Dienstag hatte ich eine Offenbarung. Morgens trete ich aus der Fußpflegepraxis und finde mich in einem Winterwunderland wieder! Es ist ein Wohngebiet mit kleinen Spitzdachhäuschen, hohen Tannen und frisch gefallenem Schnee. Der Himmel war blau, der Schnee glitzerte in der Sonne und ich war hin und weg! Wunderschön! Die Nachbarn haben sich bestimmt gefragt, was mit der komischen Frau los ist, die lächelnd an ihrem Garten vorbeigeschlichen ist. Als ich mich von dem Anblick gelöst hatte und erfolgreich nach 7 Versuchen aus der eingeschneiten Parklücke rausgekommen bin, führte mich mein Weg eine malerische Straße am Wald vorbei entlang. Die passende Musik dazu fuhr ich langsam durch eine Allee verschneiter Waldbäume, die Sonne blitzt durch die Zweige - es war berauschend schön!

4  Am Donnerstag, nach dem ernsten Gespräch mit dem Chef, das sehr positiv verlaufen ist, hatte ich so viel Energie und Lebensfreude in mir, dass ich direkt mit der lieben Waldfeger zu Ikea gefahren bin. Wir fühlen uns da richtig wohl, haha! Erstmal gab es Kaffee für lau und eine Waffel (343 kcal), einen Streifzug durch all die schönen Sachen, die es da gibt mit dem gewünschten Nachtkästchen für Oma und zum Schluss noch ein Veggie-Hotdog (180 kcal) Die sind echt lecker, die Dinger! War wiedermal ein schöner Nachmittag mit Waldfeger!

5  Das Wochenende ist so ruhig wie die ganze Woche. Ich fühl mich, als hätte sich eine Schneedecke auch auf mich gelegt. Alles ist irgendwie leiser, langsamer und gemütlicher. Schreiben mit Tee und Kerze, lesen unter drei Bettdecken, mein spektakulär wachsendes Alpenveillchen, das ich jeden Abend lobe, Bridgerton hat neue Folgen, ich konnte viele andere Blogs lesen, Fotospielchen am Handy mit KI, und jetzt noch ein neues, lustiges Buch, weil mich der "Scharfrichter von Nürnberg" echt fertig macht - das alles tut mir unheimlich gut! Schade, dass das nicht der Normalzustand ist. Ich bin für eine freie Woche pro Monat! So nämlich!



Das waren meine fünf Highlights die Woche. Schön, dass du  bis hierher gelesen hast, dafür gibt es jetzt ein tolles Bild von der Ikea-Waffel! Bittesehr.




" Wenn Licht auf Dunkelheit fällt, gewinnt immer das Licht. Anders geht's nicht."
Vera F. Birkenbihl



Weitere High Five's der Woche:

Sari von heldenhaushalt.de 
Gedankechaotiin von sakuyasblog.blogspot.com

Freitag, 30. Januar 2026

Urlaubsendefreitagsfüller

Wie man vielleicht merken kann, hab ich in meiner Urlaubswoche, die heute leider endet, enorm viel Zeit zum Schreiben. Wie wunderschön kann Urlaub sein?!
Ich lebe das grade sehr intensiv aus. Ein paar Termine hatte ich die Woche, einer davon ziemlich nervenzehrend, aber auch viel Sabine-Zeit. Seelenhonig!

Also schreibe ich auch heute und da Freitag ist, bietet sich der Freitags Füller an.
Beim lesen könntest du dieses Lied hier hören, das ist grade mein Liebling!


Here we go!


eine Mitmachaktion
von Barbara auf scrapimpulse.com




1. Ich gebe ungern zu, dass ich allen Ernstes über Blümchen Bettwäsche nachdenke. Weißer Stoff voller rosa Blüten, oder zartgelb oder Frühlingsgrün, ich fürchte, da bricht der Romantiker in mir durch. Weil cool oder stylisch ist es ja nicht so

2. Meine Schuh. Ich liebe sie! Durch Zufall entdeckt, vor vielen Jahren und ein Seufzer der Erleichterung durchströmte mich! Endlich Schuhe, die mir taugen! Die nicht drücken und mein arthrosegeplagtes Fußgelenk perfekt abfedern! Ich kauf sie mir immer wieder nach, auf Vorrat. Meist werden ja gezielt die Dinge, die ich besonders mag, ruckizucki aus dem Sortiment entfernt - aus Bosheit, nehme ich an. Die Schuhe trage ich, bis sie fast auseinanderfallen! Sie sind uralt, aber sehr bequem.

3. Mein Impulskauf beim Einkaufen  lässt sich nur schwer bis gar nicht unterdrücken. So gut wie nie verlasse ich ein Geschäft mit nur dem im Beutel, was ich auch brauchte. Meist schleichen sich Dinge wie Bücher, Shampoo-Probefläschchen, Deo, Bilderrahmen, Kerzen oder lustige Glückwunschkarten in meinen Einkaufskorb. Von den online-Käufen will ich erst gar nicht anfangen ..

4. Das abendliche sitzen auf dem Sofa mit Blick auf den Fernseher ist eine Unsitte, die mir in Fleisch und Blut übergegangen ist. Viel sinnvoller wäre ein Aufenthalt im Lesesessel mit Blick ins Buch als ideale Feierabendgestaltung. Oder vor dem Laptop zum lesen von anderen Blogs oder gar kreative Beschäftigungen wie Fotos sortieren oder ähnliches. Dieses träge Couchbesetzen sollte ich wahrlich aufgeben, will es aber eigentlich nicht.

5. Wenn ich heute frei hätte und es wäre draußen warm und angenehm und ich wär gut zu Fuß, würde ich einen schönen Spaziergang machen. Vielleicht in die Innenstadt zur Burg hoch mit Zwischenstopp in einem Eiscafé oder dem Kino. Oder aber ich würde im Garten sitzen und lesen. So aber sitze ich hier und bearbeite das Mausloch. Auch schön.

6. Meine Kramschublade hat viele Zweigstellen über das ganze Haus verteilt. Wäre es nur eine Schublade voller Kram, würde ich stolz auf die aufgeräumten Zimmer blicken!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf  (wie könnte es anders sein) auf mein Sofa und den Fernseher :) morgen habe ich geplant, mit lauter Musik zu Oma und zur Bücherei zu fahren und Sonntag möchte ich  mich mit der Familie zum Geburtstagsessen treffen. Opa lädt ein! 


Danke für's lesen!






Mittwoch, 28. Januar 2026

Projekt 52, Januar - die vierte

 Schon bin ich beim letzten Begriff für Januar im Projekt 52 angelangt. Zack - Monat vorbei!


52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion von Sari auf heldenhaushalt.de



Das letzte Thema heißt Fotografie

Zu dem Thema kann ich nicht viel sagen. Ich selber bin keine gute Fotografin, abgesehen davon hab ich nur mein Handy zum knipsen. Meine Tochter allerdings, die hat's voll drauf! Sie hat eine Spiegelreflexkamera und den richtigen Blick für tolle Fotos.

Nichts desto trotz ist mein Fotospeicher fast voll. Auch wenn ich kein besonderes Talent dafür hab, knipse ich hemmungslos durch die Gegend! Mit Hingabe und Freude! Jedes Jahr zu Weihnachten bastel ich ein Fotobuch für den Mann mit den schönsten Bildern des Jahres, da brauch ich Material. Außerdem gibt es immer eine Menge Urlaubsfotos. Wobei wir uns letzten Sommer, mit einem Aperol in der Hand und Blick aufs Meer überlegt haben, warum man eigentlich so viele Urlaubsfotos macht. Klar, für einen selber, zum erinnern. Aber zum großen Teil auch für die Leute zu Hause, zum stolzen herumzeigen und den dazugehörigen Geschichten. Die Frage ist nur: wen interessiert das? Ist es nicht eher so, dass die daheimgebliebenen diese Flut an Fotos eher aus Höflichkeit über sich ergehen lässt? Wenn man nicht dabei war, ist es nur ein Bild von einer schönen Gegend, einem Strandkorb oder einem opulenten Essen im Restaurant mit dem lustigen Kellner. 

Auch mit diesen Gedanken im Kopf werden weiterhin fleißig Urlaubsfotos gemacht. Weil man das immer schon so gemacht hat und eben so! Früher hat man geknipst, bis der Film voll war und musste zu Hause dann bis zu 2 Wochen warten, bis die Bilder entwickelt waren. Diese Warterei war nervenzehrend, aber auch spannend! 

Auf diversen Blogs finde ich auch immer tolle Aufnahmen. Das ist bewundernswert, wenn jemand so schön fotografieren kann! Ich kanns nicht. Ich mach eher so 08/15 Fotos. 

Dieses hier hab ich heute gemacht, auf dem Weg von der Apotheke zurück zum Arzt, wo ich Oma eingesammelt hab. Es zeigt das Nürnberger Wetterhäuschen unter einer Schneedecke. Fand ich spontan hübsch und zeige es hier mit Stolz. Mutti-Foto, haha





Dienstag, 27. Januar 2026

Bloggerschnack im Januar

 


Im Bloggerschnack geht es im Januar um das Thema:

Was ist deine größte Herausforderung beim Bloggen?

hier ist der link dazu: forum.bloghexe.de





Was ist deine Herausforderung beim bloggen

Mit einfachen Worten: was 'Gscheids zu schreiben! 

Da ich einen privaten Tagebuchblog führe, genieße ich die Freiheit, einfach meinen Gedanken folgend drauf los zu schreiben. Das ist wirklich gut! Ich muss nicht informieren, nichts verkaufen, nicht großartig recherchieren, wenn ich nicht Lust dazu hab. 

Vielmehr benutze ich das Mausloch so wie ein richtiges Tagebuch - nur für die Öffentlichkeit sollte es tauglich sein. Ich schreibe, was mir in den Sinn kommt. Sehr angenehm für mich.

Eine Herausforderung stellen zum einen die vielen Mitmachaktionen dar, die es immer wieder mal für Blogger mitzuschreiben gilt wenn man das möchte. Zum Beispiel das Projekt 52, das ein bestimmtes Thema vorgibt. Oder die Lückentexte vom Freitags Füller und dem Montags Starter. Ich möchte unbedingt vermeiden, dass meine Antworten und Beiträge langweilig daher kommen. Einfache Antworten sind nicht so  meins, ich will ausschmücken, umschreiben, gestalten. 

Heute Abend - lese ich.
Heute Abend - tauche ich ein in die Welt des Frantz Schmidt, dem Henker von Nürnberg. Achtung vor Blutspritzern! Das Buch macht mich echt fertig.
 
Die zweite Version gefällt mir besser. Oft lese ich andere Blogs und empfinde den Text als quälend langweilig und phantasielos. Das möchte ich im Mausloch unbedingt vermeiden!
Mir ist bewusst, dass mein Schreibstil nicht überall gut ankommt, aber das ist ok so.

"Das stört keinen großen Geist!" (Karlsson vom Dach) 
 
Einen Blogeintrag also lustig, geistreich, blumig oder gar spannend zu gestalten, das ist eine echte Herausforderung für mich. Manchmal klappt es ganz von allein, da flutscht das und ich gerate in einen kleinen Blograusch! Aber oft sitze ich vor dem Laptop und empfinde meine Schreiberei als zäh und höchst uninteressant.
Da wird mir wieder bewusst, wieviel Respekt ich vor Autoren habe. So wie bei Ursula Poznanski, die ein Meisterwerk nach dem anderen raushaut! Was für ein Talent!
 
Zum anderen muss ich aufpassen, dass ich nicht übertrieben fröhlich schreibe. Hab ich schon getan, es im Nachhinein durchgelesen und als extrem nervig empfunden.  So ein Mittelding wäre super. Nicht langweilig, nicht überdreht aber flüssig zu lesen und vielleicht sogar ein bisschen lustig. Das wär's!
 
Meine größte Herausforderung beim Bloggen allerdings zeigt sich hinterrücks.
Nicht das Schreiben fordert mich heraus, sondern das Lesen! Anderer Blogs nämlich. An sich mache ich das ganz gerne, ist interessant, was andere so verbloggisieren. Aber es sind so viele!! Wenn ich alle Blogs lesen und kommentieren würde, so wie ich es gerne hätte, bräuchte ich einen zusätzlichen Wochentag. Ich schaffe das gar nicht,  zumal ich nicht der schnellste Leser bin. Das zieht sich, und kommentieren will ich ja auch! Bloß was? Manchmal, das heißt, ziemlich oft lese ich den Blogeintrag von jemanden und finde ich spontan gut. Dann starre ich auf den blinkenden Cursor - was zum Geier wäre jetzt ein geistreicher Kommentar? Ab und zu würde ich einfach gern nur "Like" schreiben.
Wie erbärmlich.
 
Ok, aber mal abgesehen von langweiligen Texten, zu knappen Antworten, fehlendem Witz im Satz, zu vieler Blogs in meiner Welt und ideenlosen Kommentaren - die Bloggerei macht mir einen Heidenspaß!
 
 

Sonntag, 25. Januar 2026

High Five - Projekt 52

Aus zwei mach eins! Wiedermal hab ich leichte Terminprobleme hier, also wird das nächste Projekt 52 einfach mit dem High Five der Woche kombiniert. Das ist sogar ziemlich lukrativ - da haste mehr zu lesen! Enjoy!


Auch, wenn ich grade etwas enttäuscht bin, werden jetzt die High Five der Woche geschrieben. Oder gerade deshalb! Zieh die pinke Brille auf und lass dich nicht runterziehen!

Es ist ein fieses Gefühl in der Magengegend, wenn du entdeckst, dass sich anderswo amüsiert wird, ohne eingeladen worden zu sein. Da muss ich mich wohl damit abfinden, dass ich zu langweilig bin. Blöde Gedanken. Eine zähe Mischung aus Trotz, Enttäuschung und Selbsterkenntnis.

Sei's drum, ich denk da jetzt nicht mehr dran und konzentriere mich auf eine schöne Mauslocherei! Die kommt nämlich heute gleich doppelt daher :)

5 positive Momente
aus der vergangenen Woche herausgepickt


1  Das schönste aller Gefühle: die Urlaubswoche beginnt! Ich muss Resturlaub aus 2025 abfeiern und ich beuge mich dieser Ansage sehr willig!

2  Samstag Abend gibt es einen Filmabend bei Tochter. Die hat einen ganz, ganz tollen, riesigen Fernseher mit allen möglichen Equipments, da kommt der Gruselfilm bestimmt sehr intensiv. Außerdem bekocht sie uns mit Spaghetti Bolognese!

3  Das Drama um die ausgefallene Zahnfüllung ist beendet, Gottseidank!! Ich bin gleich am nächsten Tag in die Zahnarztpraxis und mein magic Zahnarzt hat es ratzfatz repariert. Jetzt ist alles wieder gut!

4  Ich hab Oma zur Osteopathie begleitet und durfte mit ins Behandlungszimmer. Das war vielleicht interessant! Oma ist geschröpft worden! Bisher hatte ich vom Schröpfen Bilder im Kopf, wie es im Mittelalter war - mit so Gläsern und offenem Feuer. Bei Oma gab's kein Feuer, aber ein intelligentes Schröpfgerät. Noch nie gesehen, sowas. Echt interessant! Und die Ärztin war super freundlich, das ist bemerkenswert!

5  In einer Art Rauschzustand hab ich mit einen kleinen Ring gekauft. Der ist echt hübsch und auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist, freu ich mich über den Anblick! Ein kleiner, süßer, zum Glück billiger Ring. Schön!




weitere High Five der Woche:



Und mit Schwung leite ich von den High Five der Woche zum Projekt 52 über.

Da geht es nämlich auch um dieses: eine Kleinigkeit


52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Mitmachaktion 
von Sari auf heldenhaushalt.de


Vor knapp 2 Jahren bin ich in meinem Übermut durch den Ostermarkt in Nürnberg spaziert. Weil ich diesen Ostermarkt richtig gern mag, vor allem die vielen, kleinen Schätze, die man da finden kann. Zwischen Töpfen und Krügen und seltsamen Zeug aus Filz hab ich diesen winzig kleinen Teller entdeckt. Ich hab mich sofort verliebt und ihn mit heim genommen. Seitdem liegt er in dem Körbchen unterm Couchtisch und wird jeden Abend vorgeholt, damit ich darauf meine Tabletten sammeln kann. So ein süßer, kleiner Teller! 

Es ist wirklich nur eine Kleinigkeit, aber ich freue mich jeden Tag drüber, dass ich ihn hab!




* das war's *

Freitag, 23. Januar 2026

Der Freitags Füller in Urlaubslaune

 GESCHAFFT !!

Die Woche geschafft, den Zahnarzt geschafft, jetzt kommt die Belohnung: 1 Woche frei !!
Hurra! Ich sonne mich im Glanz des Erfolgs. Höhö!

Hier ist der neue Freitags Füller

der freundliche Lückentext
von Barbara auf scrapimpulse.com




1. Zur Zeit bin ich süchtig nach Erbsensuppe. Ohne Witz, es ist Erbsensuppe! Der Erbsentopf in der Dose von Gut und Günstig, ich steh da voll drauf! Leider gibt es die kleinen Dosen nicht mehr, da muss ich wohl mit den großen Vorlieb nehmen. Am liebsten Mittags in der Pause. Lecker Erbsensuppe!

2. Diese neue Serie, die wir gucken, heißt Mr. Mercedes. Und da sie von Stephen King kommt, ist sie super spannend und irre vielschichtig. Das kommt sehr intensiv. Da vergesse ich schon mal, weiter zu stricken

3. Mit nur einem Klick könnte ich mir so viele Sachen kaufen! Von allen Seiten werde ich mit Werbung bombardiert und bleibe oft an schicken Pullis oder Schmuck oder Zeug, das ich nicht brauche, hängen. Ich muss da echt streng zu mir selber sein, zumal ich noch am Konto Auffüllen nach Weihnachten bin. Pfui, Sabine! Das ist Pfui Bah!!

4. Bedienungsanleitungen. Vor allem für technische Geräte wie Fernseher oder Radiowecker, sie sind so verzwickt geschrieben - bis ich die lese und begreife hab ich lieber alle möglichen Knöpfe gedrückt, bis es von selber funktioniert. Diese Anleitungen zu verstehen ist mir zu kompliziert.

5. Es muss doch nicht sein, dass ich ständig von Kuchen träume! Da besteht schlimme Suchtgefahr! Jedesmal, wenn ich beim Bäcker in der Schlange stehe, um meine Dinkelbrötchen zu holen, lachen mich die leckersten Sachen an. Das ist schrecklich. Hoffentlich läuft mir der Sabber nicht unbemerkt am Kinn runter! Kuchen ist nichts für mich, der Diabetesknopf am Arm juckt alarmierend, wenn ich schon wieder an Kuchen denke. Was ein Elend.

6. Nach dem ganzen Weihnachtszeug und Winterdeko, leuchten sie fröhlich im Raum und verbreiten Hoffnung auf den Frühling. Tulpen. Schade, dass ich keine hab

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den fiesen Mr. Mercedes, morgen habe ich geplant, mit dem Mann zusammen die Tochter zu besuchen. Da schauen wir uns einen Gruselfilm auf ihrem Mega-Super-Lichteffekt-Dolby-Surround-Dingdong-Meister-deluxe-Fernseher an! Freu mich schon! Und Sonntag möchte ich einen entspannten Nachmittag bei Oma verbringen - zur Beruhigung.


Das war's. Schön, dass meine Freitags Füller gelesen wurden! Da sag ich artig Dankeschön




Sonntag, 18. Januar 2026

Bingo! Die High Five der Woche

Willkommen im Wochenende!

Und vor allem am Sonntag, der Sonntag hat so was heimeliges! Zumindest für mich, die Hausarbeit wurde, mit etwas Glück und gutem Willen, bereits am Samstag erledigt, die Wäsche trocknet friedlich vor sich hin, im TV läuft das Sonntagsmärchen und nachmittags geht's zur Oma. Bei Oma gibt es Kaffee und Raatsch. Herrlich!

Außerdem gibt es Sonntags im Mausloch immer die High Five der Woche! Wenn das nicht die Krönung ist, weiß ich auch nicht!

5 positive Momente
aus der vergangenen Woche herausgepickt





1 - Die Fee ist nach 2 Tagen Anreise per Bahn & Bus glücklich in Spanien angekommen! Sie findet ihre WG-Wohnung und ist begeistert. Das hab ich ihr gewünscht! Jetzt kann sie hemmungslos die nächsten 5 Monate in Spanien studieren und Land und Leute kennenlernen!

2 - Ich freu mich auf den Besuch bei Oma! Dieses Mal hab ich lauter tolle Sachen im Korb für sie. Da ist eine neue elektrische Zahnbürste, ein Paket Walnüsse, Leckerlis, der Ausdruck vom Mausloch von August (ja ich hänge leicht hinterher) und das Päckchen mit dem DNA Test für sie ist endlich angekommen! Wir werden erfahren, wo Oma ihre Wurzeln hat, sehr spannend!

3 - Wohin es meine Wurzeln verschlagen hat, ahne ich. Waldfeger, meine große Schwester, hat den Test bereits gemacht und ich gehe mal davon aus, dass es mich ähnlich betrifft. In unserer Familie gab es neben einem Haufen Deutscher auch Osteuropäer, Niederländer und  Italiener auch ein paar Engländer und Franzosen. Chapeau! Wie Oma immer vermutet hat, da muss mal ein Römer dabei gewesen sein! Jetzt wissen wir es! Romani te salutant!

4 - Da die Fee jetzt eine Weile in spanischen Landen weilt, ist der Bub zu Hause ganz auf sich gestellt. Er hat die Verantwortung für die Wohnung, die Wäsche, seine Verpflegung und die beiden Katzen. Ich bin der Meinung, das tut ihm gut! Mal ein bisschen die Selbständigkeit pushen, das schaden niemandem. Ist wohl eine tolle Erfahrung für ihn. Jeder sollte mal irgendwie alleine gewohnt haben. (ich hab 4 Wochen geschafft, damals. haha)

5 - Ich hab es die Woche fertig gebracht, mich ständig an Kleinigkeiten zu freuen. Das musste ich, die Woche war deprimierend genug. Also hab ich mich auf meinen Morgenkaffee gefreut, auf die Mittagspause, auf die unfassbar kuschelige Decke, die ich zu Weihnachten bekommen hab, auf  mein Strickzeug, auf meine Mädchen-Serie, und ganz besonders auf den Moment, wenn ich im Bett liege, meine 3 Decken über mich werfe und mein Buch greife. Ich hab mich auf die Freitags-Spaghetti gefreut, dass mein letzter Blogartikel gut gelungen ist und dass mir eine Tochter erzählt hat, ihre Mama würde in der Praxis direkt kehrt machen, wenn sie sieht, dass ich nicht da bin. Ein schönes Kompliment!

Und jetzt freue ich mich über die Terminlosigkeit, die den Tag bestimmt. Es ist friedlich hier. Ein 30er Jahre Ambiente läuft auf youtube, die Kerze brennt, ich hab Zeit zum schreiben und werde gleich noch ein paar Blogs lesen. Ist das nicht schön?

Ach - noch was schönes! Eine Erneuerung des links zu meiner neuen Jahresaufgabe im Mausloch. Der letzte hat wohl nicht so funktioniert, hoffentlich hab ich es revidiert.

Bingo im Mausloch




Weitere High Five der Woche:

Sari von heldenhaushalt.de

Katja von katja-mittendrin.de 

Samstag, 17. Januar 2026

projekt 52 - Januar, die zweite


52 Themen - 52 Wochen - 52 Fotos
eine Aktion von Sari auf heldenhaushalt.de




Das Thema Geld ist allgegenwärtig. Und die Jagt darauf auch.

Neulich an Weihnachten war es sogar ein ziemlich zentrales Thema, eine Zeitlang hab ich mich gar nicht getraut, auf meinen Kontostand zu schauen. Schön blöd. Aber ich wollte mir die Weihnachtsfreude nicht durch schnöde Bilanzen verderben. 
Jetzt ist Weihnachten vorbei und ich in der Realität angekommen. Ich stehe noch, zum umkippen war's dann doch zu wenig Schock.
 
Jedes Jahr im Dezember erschließt sich mir aber eine zusätzliche Geldquelle. 
Das Sparschwein in der Praxis wird geschlachtet, dessen Inhalt gerecht aufgeteilt und in Umschläge verpackt. Jede von uns freut sich auf ihren Umschlag, der geheimnisvoll und verschlossen im Personalfach liegt.
Meinen Umschlag hab ich mit nach Hause genommen, ihn befühlt und begutachtet. Ich werde ihn nicht öffnen, jedenfalls noch nicht. Ich bunker ihn bei mir. 
Für schlechte Zeiten vielleicht oder für eine Überraschung am Jahresende. Vielleicht brauch ich ihn mal für eine besondere Anschaffung oder muss eine Strafe bezahlen. Wer weiß?
 
Ich bin der Meinung, so ein ungeöffneter, mysteriöser Umschlag, der wartend in der Schublade liegt, beruhigt mich ungemein! Er liegt da und verbreitet Sicherheit. Ein Notgroschen. Ein Polster - Pölsterchen. Schön zu wissen, dass er da liegt und auf seinen Einsatz wartet.
Und spannend ist es auch! 







Freitag, 16. Januar 2026

FF und BL - eine Fusionsgeschichte

Eben habe ich im Blog von Barbara - die ja die phänomenale Reihe "Freitags Füller" ins Leben gerufen hat, dass wir Weihnachten viel zu schnell entsorgen. Und ich finde, damit hat sie Recht! Abgesehen davon, dass mein Baum samt Deko noch steht, es ist, wie sie sagt - weihnachtliche Stimmung aufbauen dauert Wochen, das Beenden der Weihnachtszeit ist ziemlich aprubt. Viel zu radikal!
Deswegen freue ich mich noch ein bisschen am Anblick unseres Baumes, so prächtig wie er ist!
 
Hier ist der neue Freitags Füller 
 
ein Lückentext zum ausfüllen
von Barbara auf scrapimpulse.com


 

 
1. Das Dschungelcamp ... gibt's immer noch? Warum? War anfangs interessant, mittlerweile jedoch verkommen zu einer finanziellen Rettungs-Chance für verloren gegangene Leute, die in Sachen Niveaulosigkeit neue Standards setzen und die niemand kennt. 
 
2. Die Auswirkungen des letzten Besuchs sind noch deutlich zu sehen, also bedarf es in nächster Zeit keinen weiteren Termin beim Friseur
 
3. Wie kann es sein, dass es in meiner Stadt keine Billard-Kneipen mehr gibt? Was ist da passiert, es waren mal so viele?! Einmal mehr festigt sich in mir der Wunsch nach einem eigenen Cafè. Einem Oldie-Billard-Tanzcafè-Diner!  Mein Laden wär megacool!
 
4. Mein Kontingent an Arbeitswillen ist leer. Da beißt die Maus keinen Faden ab
 
5. Vielleicht hätte ich damals in den 80ern ein bisschen auf Schminke verzichten sollen. Wenn ich mir die Fotos von damals so anschaue .. au weia! Da hatte ich wohl ziemlich wilde Gedanken
 
6.  Würde sich unsere Fee heute Abend melden, um uns über die geglückte Ankunft in Spanien und der spanischen Wohnung berichten, das wären allerdings gute Nachrichten!
 
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue mich mich auf Ruhe und Entspannung, morgen habe ich geplant, ganz viele Blogs zu lesen und Sonntag möchte ich mit einem Korb voll toller Sachen zu Oma fahren!
 
 

 
 Also ich hab noch Lust, weiter zu schreiben - hast du Lust, weiter zu lesen?  
 
Aus eher niederen Gründen hab ich die letzte Blognacht nicht mitgeschrieben. Das ist sehr unerfreulich. Aber die liebe Astrid hat im Forum bloghexe.de den Impuls von Anna Koschinski weiter gegeben. Ich hab so die Möglichkeit, trotzdem mit zu schreiben, auch wenn ich gar nicht dabei war! Als Nachzügler!
 
Der Impuls lautet: Das möchte ich mal werden (wenn ich groß bin)
 
Da denke ich spontan an meine Berufswünsche, als ich Kind war. Zum einen fand ich die heruntergekommenen Häuser der 70er Jahre, die beschmiert und dreckig waren, ganz furchtbar und wollte sie alle eigenhändig anmalen. In rosa, hellblau oder gelb. Häuseranmalerin wollte ich sein, das stellte ich mir sehr befriedigend vor.
Zum anderen faszinierten mich die Durchsagen auf den Bahnsteigen unheimlich! Diese säuselnde Frauenstimme, die den Leuten die Ankunft des Zuges ankündigt und an Vorsicht am Zug erinnerte, das wollte ich auch! Durchsagefrau im Bahnhof! Ich hätte das ganz souverän hingelegt! In meiner Vorstellung säße ich in einem schicken Büro vor dem Mikrofon, ein Bote legt mir den aktuellen Text vor und ich verkünde den Menschen, was Sache ist. Au ja!
 
Was ist draus geworden? Nix. Statt sauber gestrichener Häuser und lässiger Durchsagejobs bitte ich  nun die Leute, eine Faust zu machen, warne vor dem bösen Pieks und lobe anschließend überschwänglich. Ja bitte, das ist doch auch was, wenn auch nicht so schön wie "Achtung auf Gleis 4 fährt ein der Intercity Express von München über Nürnberg und Hannover nach Hamburg Altona. Zuuuurücktreten bitte und Vorsicht am Zug!" 
 
Als ich im schönsten Flegelalter war, stellte ich mir meine berufliche Zukunft sehr elegant vor. Ich dachte, ich nenne ein großes, schickes Büro in einem oberen Stockwerk mit vielen Fenstern inclusive Privatsekretärin mein Eigen. Mein Job wäre kreativ und mega wichtig, ich würde Werbesprüche erdenken oder eine Zeitschrift gestalten. Passend dazu hätte ich Business Kostüme an und würde als taffe Geschäftsfrau durch die Straßen eilen. Mit Aktenkoffer und tragbarem Telefon!
 
Wieder ein bisschen später, ca 16jährig, wollte ich ins Hotel. Als Fachfrau ein Hotel managen. Wie in all den Hollywood Filmen. Auch hier hätte ich eine tragende Position und würde um die ganze Welt reisen. Am Empfang im Hotel in der Karibik mit Dienstwohnung am Strand. Cocktail inclusive.
 
Hahaha!
 
Hotelfachfrau wurde ich tatsächlich, zumindest fast. Allerdings mit ganz kleinen Abstrichen: Statt um die Welt reiste ich per U-Bahn nur in die Innenstadt, es gab weder Management noch Dienstwohnung am Strand für mich, nur Putzlappen, Kaffeekannen und halb leergegessene Teller. Ich hatte nicht 1 Cocktail! 

Meine Bestimmung fand ich schließlich in einer Arztpraxis. Da sitze ich heute noch und jongliere mit Nadeln, Pflastern und Computermaus.

Was ich für die Zukunft gerne hätte? In erster Linie und vor allem anderen Gesundheit. Und wenn noch Zeit ist, ein bisschen Glück, ein freundliches Umfeld, glückliche Kinder, schöne Urlaube, weniger Bürokratie und Zeit, zu leben.

Und was will ich nun werden, wenn ich groß bin?

Zufrieden!
 
 









Montag, 12. Januar 2026

12 von 12 im Januar 26

 Servus! Jetzt ist Abend und ich hab alle 12 Fotos beieinander.

Wir wissen ja, heute ist der 12. des Monats, das bedeutet, Massen von Bloggern laufen heute fotografierend durch den Tag und posten das dann gebündelt auf der Seite von 

Caro: draussennurkaennchen.blogspot.com






So auch ich. Wir beginnen den Tag mit einem relativ späten Aufstehen. Heute ist Montag, Montags hab ich frei. Hurra. Das erste, was ich brauche, um in der Realität anzukommen, ist Kaffee!


Mit dem Kaffee verzieh ich mich auf die Couch, guck ins Handy und lasse nebenbei das Frühstücksfernsehen laufen. Eigentlich könnte jeder Tag so entspannt beginnen!
Nachdem der Kaffee seinen Job erledigt hat und ich wach geworden bin, helfe ich noch mit kaltem Wasser nach



Der erste Pflichtteil des Tages ist die Wäsche. Ist eh nur noch eine Ladung übrig, alles andere hab ich am Wochenende weggewaschen. Weil ich nämlich so pflichtbewusst bin


Ich räume und rumore ein bisschen herum, räume Zeugs weg und mach mein  Bett. Mittlerweile brauch ich 3 Decken, weil ich das Fenster auch im tiefsten Winter einen Spalt offen lassen muss. Wenn auch nur einen ganz kleinen.


Dann kommt der schönere Teil des Vormittags. Ich mausloche. Bis kurz vor eins, dann muss ich los. Heute hat Oma einen Zahnarzt Termin


Das Wetter. Es macht so Spaß 


Der Zahnarzt hat eine sehr ansprechende Praxis. Die Mitarbeiter sind extrem freundlich, der Ausblick vom Wartezimmer aus atemberaubend (im Falle von blauem Himmel und grünen Bäumen, musste dir halt vorstellen) und er hat die sauberste Toilette von ganz Nürnberg. Bin ich mir sicher. Da riecht es sogar voll gut. Ich geh gern bei Omas Zahnarzt aufs Klo, egal ob aus Not oder Vorliebe



coole Sparbüchse. Ein Zahn mit Loch. Das animiert zu Trinkgeld!


Es dauerte überraschend kurz, schon nach einer halben Stunde waren wir wieder draußen. Obwohl ich, mit Buch bewaffnet, auf längere Wartezeit eingestellt war. Oma war froh! Ich auch.
Auf dem Weg durch das Wohnstift zu Omas Wohnung hängen im Gang immer die aktuellen Werke der Aquarell-Gruppe aus. Die machen richtig schöne Bilder, die Senioren!
Ganz links die Sonnenblume ist übrigens von Oma selber.
Oma gibt mir Kaffee, wofür ich ihr sehr dankbar bin. Wir ratschen ein bisschen, bevor ich mich wieder auf ins Schietwetter mache um einzukaufen.
Heute gibt es Kartoffelsuppe mit Zeug drin



Nachher kommt die Premium Zeit. Ein Sofa, eine Serie (Mr. Mercedes) und ein Strickzeug für mich! Siehst du, meine Wolle glitzert! Da sag noch mal einer, in meinem Leben gäbe es keinen Glanz & Glamour!






Sonntag, 11. Januar 2026

still plätschert das High Five der Woche

 Servus am Sonntag!

Ich hab jetzt grade ziemlich viel Zeit vertrödelt! Auf mehreren Blogs hab ich etwas von einem Jahresbingo gelesen, was ich erstmal ziemlich interessant finde. Bingo, das sind doch mehrere Felder mit Inhalt, also im Original Zahlen, die gefunden werden müssen. Richtig?
Ein Blog Bingo hat keine Zahlen, sondern Textfelder. Aufgaben, Vorgaben, Wünsche, irgendwas. Und die muss man erfüllen? Abarbeiten? Ich muss mich da nochmal einlesen.
Allerdings werden die Themen fürs Jahr vorgegeben, vielleicht mach ich mir ein eigenes Bingo? Ein Mausloch-Bingo. Mal gucken. Erstmal muss ich dir Regeln verstehen.

Aber nicht heute, heute gibt es hier die High Five der Woche! Auf geht's!

5 positive Momente
aus der vergangenen Woche herausgepickt



EINS 
Es war eine kurze Arbeitswoche. Montag frei, Dienstag Feiertag, der Rest hat sich quasi von selbst erledigt. Trotzdem es schwierig war, nach 2 Wochen Urlaub und Weihnachtstaumel wieder in die Routine zu finden, hab ich es glaub ich ganz gut hingekriegt. 

ZWEI
Ich hab eine private Nachricht von einer gewissen "Augenstern" bekommen, die umwerfend lieb geschrieben war! Sie schreibt, dass sie ein Fan vom Mausloch und auch von Frau Gloria ist und meine Beiträge total gerne liest. Das hat mich so gefreut, dass beinah ein Freudentränchen  kam! So lieb!

DREI
Der Mann und ich haben in den letzten Tagen Ku'damm 63 nochmal angeschaut, damit wir am Montag beide das neue Ku'damm 77 angucken können. Diese Ku'damm Reihe ist eins meiner Lieblinge, ich hab es genossen! Vor allem mit dem Mann zusammen

VIER
Waldfeger war am Mittwoch kurz in der Praxis. Das hat mir irgendwie total gut getan, sie zu sehen. Die Laune schnellt hoch, das Arbeiten fällt leichter, ihre Umarmung baut auf. 
Genauso wie der Besuch von Tochter. Sie kommt auf einen Kaffee und verbreitet Freude

FÜNF
Wir haben ein ruhiges Wochenende. Ohne Termine. Samstag hab ich mit Pakete auspacken, entspanntem Haare waschen und viel viel schreiben verbracht. 
Dazu gab es eine Schreibmusik von youtube, die mir auffallend gut gefällt. 
Auch wenn ich am Freitag wiedermal die Blognacht verpasst hab, weil ich einfach nicht in der Lage war, wurde es doch ein schöner Abend. Mit Shameless, Strickzeug und Kuscheldecke. Ich mag so ruhige Wochenenden. Draußen ist es kalt und ungemütlich, drinnen mach ich es mir schön!

Weitere High Five's der Woche:




Samstag, 10. Januar 2026

Mein Lebens ABC - Q

 Mein Lebens ABC

Wörter, die in meinem Leben wichtig sind
von Sven auf aquarium.teufel100.de

 

 

Q

Q wie Quasselstrippe. Herrlich, dieses alte Wort! Ich versuche ja derzeit, ab und an alte, vergessene Wörter im Mausloch zu verwenden. Einfach weil es Spaß macht. Und Quasselstrippe ist ein schönes Wort. Etwas Bedeutungsvolles mit Q zu finden ist allerdings ein bisschen schwierig. Qualle oder Quark wollte ich jetzt auch nicht so ..

Es gibt sie überall. Im Kindergarten, in der Schule, in den Öffis, in der Praxis, auf der Straße und im Kino. Die Leute, die den Mund nicht halten können und lieber den ganzen langen Tag fröhlich drauf los quasseln. Gern auch ohne Sinn und Verstand, bla bla bla.

ANSTRENGENDE SOZIALKONTAKTE !!

Manchmal verblüfft mich diese Fähigkeit. Diese Neigung ständig zu reden. Ich hab ja festgestellt, dass ich eher im 'Team introvertiert' mitspiele, also ist mir das ständige Plappern eher fremd. Vor allem, wenn es um smalltalk geht. Das mag ich nicht. So belangloses blabla übers Wetter zum Beispiel. Es ist doch offensichtlich, dass es schneit oder dass es windig ist - warum zum Geier muss man das jemand anderen erzählen? Das seh ich doch! 




Wenn ich einen Bekannten treffe, geht es los mit "Und? Wie geht's? Was machst du so?" Was ich antworte ist immer das selbe: Ja geht schon.
Wenn ich dann sofort ein "und wie geht's dir?" hinterher schiebe, erhalte ich meistens einen Redeschwall, der länger dauert. In der Arbeit ist das hilfreich, weil ich dann nichts persönliches erzählen muss und der Patient das tut, was er am liebsten tut - von sich selber reden. Und ich kann in Ruhe vor mich hin Blut abnehmen. Blöd nur, wenn der Patient nicht mehr aufhört zu reden. Dann muss ich ihn höflich konsequent aus dem Labor schieben.

Kollegen, die ununterbrochen quasseln sind anstrengend. Ich will nicht über Dinge informiert werden, die offensichtlich sind. Mit zahlreichen Begründungen. Weil nämlich. Und antworten ist auch eine Kunst, weil die Quasselstrippe kaum Luft holt beim reden. Also schalte ich mental irgendwann ab.

Ich hab von Leuten gehört, die morgens aufwachen und zu reden beginnen. Eine mir völlig fremde Welt! Wenn ich morgens aufwache, brauch ich niemand in meiner Nähe! Und schon gar keine Informationen! Da muss Kaffee und Ruhe!!

Schlimm sind auch die Dampfplauderer, die mich nicht ausreden lassen, mich unterbrechen und ständig übertrumpfen wollen. Schlimm im Sinne von extrem nervig. 
Wenn ich beim Zahnarzt war und eine Wurzelbehandlung erfolgreich überstanden hab, hat mein Gegenüber mit Sicherheit ZWEI Wurzelbehandlungen geschafft UND DAZU noch ein Gemetzel beim Kieferchirurgen.
Wenn ich von einem gelesenen Buch schwärme, hat der andere in diesem Jahr schon 27 Bücher gelesen, die aus irgendeinem Grund alle viel besser waren - und bekommen eine detaillierte Inhaltsangabe. Ungefragt natürlich.
Und eine Gewichtsabnahme von 5 Kilo, auf die ich stolz bin wird zunichte gemacht, weil der Gesprächspartner nämlich 12 Kilo verloren hat - in kürzerer Zeit mit der besseren Diät. Und dann hagelt es Diättipps, die ich nicht will.





Niemand (außer einigen Wenigen, denen ich von Herzen dankbar bin) geht auf meine Errungenschaften, meine Ziele, meine Erlebnisse ein und hört einfach zu, es wird überboten und mit eigenen Erfahrungen zerredet. Maaaan ist das zermürbend! Deswegen versuche ich, mich so schnell und so elegant wie möglich aus der Situation zu entfernen. 
Auf größere Arbeitstreffen verzichte ich jetzt grundsätzlich. Wenn mehr als 5 Leute zusammenkommen, wird mir das zu viel. Menschenansammlungen und Massen sind nichts mehr für mich, da hau ich heimlich ab - oder geh erst garnicht hin.

Stille Wasser sind tief - und mir auf jeden Fall lieber!

Ich hab Freundinnen, die echte Quasselstrippen sind. Dann bin ich hin und her gerissen, zwischen Sympathie und Fluchtgedanken. Aber weil ich sie mag, lasse ich jeden Redeschwall über mich ergehen. Muss ja nicht viel dazu sagen, weil meins nie so wichtig sein kann wie ihrs  und weil ich sowieso nicht zu Wort komme. Dann höre ich zu, denke meine Antworten und speicher das Gehörte ab. 

Die Lösung? Mein Blog! Wie wunderbar entspannend, meine eigenen Gedanken einfach aufzuschreiben - da kann ich so, wie ich will. Mit Musik dabei. Ist das nicht genial?!
Und niemand quatscht mich zu.

Ich kann prima aus dem Allein sein und aus der Ruhe meine Kraft schöpfen. Das brauch ich auch immer wieder, damit ich für die Plaudertaschen dieser Welt genug Energie hab!



Shortys:

Q wie Quark-Käsekuchen, was ganz feines! Aber bitte mit Mürbteigboden

Q wie Queen Charlotte, ein Spinn-off der großartigen Serie Bridgerton. Mag ich beide sehr

Q wie Quizsendung. Ab und zu schau ich die gern, damals lief Der große Preis im ZDF, war ein Familienevent! Meine Mom saß gemütlich im Sessel mit Stift und Zettel und hat notiert, wieviele Fragen sie gewusst hat. Ich durfte aufbleiben, bis Wum und Wendelin dran waren








Cute Rat