Mausloch

Servus! Das Mausloch ist mein öffentliches Tagebuch.
Mein Refugium. Meine Höhle. Mein Ventil. Viel Spaß!

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Mittwoch, 16. September 2026

So schaut's aus

Ich hab mir jetzt einen Ostfriesentee gemacht, der hilft.

Heute ist eigentlich alles ok, die Arbeit lief gut, grade so viel zu tun, dass es weder langweilig noch stressig ist. Die Kollegen waren gut drauf, die Baustelle ist weg. Komisch, seit ich geschrieben habe, dass ich NICHT jeden Tag bloggen möchte, möchte ich jeden Tag bloggen! Es ist Mittwoch, nachdem ich wieder ewig nicht einschlafen konnte, hab ich mich nachts selbst beruhigt - morgen kannste dir nachmittags ein Nickerchen gönnen. 

Das hab ich jetzt gemacht und trinke meinen Tee. 
Hatten Sie heute schon Ihre Tasse Bünting-Tee?
Dieser Werbeslogan aus dem Teemuseum in Leer hängt mir wohl noch lange nach



hahaha!

Gestern war ein blöder Tag. Dienstag ist der erste Arbeitstag nach dem Wochenende, ein langer Tag, ein stressiger Tag. Irgendwie konnte ich gestern keinen ganzen Satz zu Ende reden, ständig wurde mir ins Wort gefallen, das nervt! DARF ICH BITTE MAL AUSREDEN?? 
Und zu Hause war auch schlechte Stimmung. Man versucht dann, den Abend irgendwie angenehm zu gestalten, aber der Ärger sitzt einem im Nacken. Dann bin ich ins Bett ohne müde zu sein, hab noch lange gelesen und konnte bis 2 Uhr nicht einschlafen. Trotz Schlaftablette!
Das einzig Gute an diesem dummen Tag war: Ich hab Butter statt Margarine auf mein Brötchen geschmiert! Huuu, böööse!

Montag ging ok! Freier Tag, geht immer ok. Endlich lange ausschlafen, lange Kaffee trinken, bisschen einkaufen. Dann hab ich meine Platten von einem in den anderen Schrank sortiert und mich gefreut, wie viele Platten ich hab. Das neue Wohlfühlzimmer wächst und gedeiht. Pflanzen fehlen noch. Ein hübscher Läufer. Und ich.

Am Sonntag haben wir Oma und Opa ins Auto gepackt, eine Hälfte von Thona hatte Geburtstag und lud uns zum Mittagessen ein. Das Wirtshaus steht in Rockenbrunn. Das ist bei Diepersdorf. Das ist bei Schwaig. Und Schwaig ist bei Nürnberg. Knappe halbe Stunde Fahrt.
Dieses Gasthaus ist fast 400 Jahre alt und macht mächtig was her! Die imposante Fassade erinnert an das "Wirtshaus im Spessart", freilaufende Räuber mit Federhut und Büchse hätte mich nicht verwundert.
Durch einen alten Steinbogen betreten wir den Innenhof, das Gasthaus ist wie ein Atrium drum herum gebaut. Bierbänke in steinernen Sitznischen, ein Forellen- und Karpfenteich in der Mitte, viel historische Aura. 
Im Innern des Wirtshauses war es brechend voll, die Kellner wuselten energisch durch die Menschen menge, blieben aber trotzdem freundlich. Wir bestellen. Da mir halb zwölf viel zu früh zum deftigen Mittagessen ist, gibt es für mich Leberkniedlasubbm mit Pfankuchenstreifen. Fein!! Der Mann hatte Pfifferling-Cordeon bleu und Opa verliebte sich in sein Schäuferla. Dessen Kruste war beeindruckend (also die vom Schäuferla). Opa betonte immer wieder, wie super dieses Essen war!
Es gab mehrere Gaststuben, allesamt sehr authentisch belassen mit viel knarrendem Holz und, das muss wohl so sein, vielen ausgestopften Tieren an der Wand.
Ich mag so uralte Wirtshäuser sehr!







Die restliche Woche ist nichts offiziell geplant, es plätschert so dahin. Ich bin dauermüde, die nicht vorhandene Schlaferei macht mich fertig! Wenn ich mal 4 Stunden schaffe, hab ich's gut. 

Aber wer wird denn jammern? Greif doch lieber zu - Bünting Tee!

Montag, 31. August 2026

das Geburtstags-Loch

Nach dem Geburtstag ist vor dem Geburtstag, oder wie?

Es ist seltsam. Nachdem ich seit Februar an Tochters Geburtstags Event gebastelt hab, gegrübelt und geforscht, falle ich jetzt am Tag danach ein bisschen in ein Loch. 

Eigentlich hat sie heute Geburtstag, aber weil Montag ist und die meisten keine Zeit haben, wurde die Feier kurzerhand auf den Tag davor verlegt - viel Glück zum Nicht-Geburtstag! Wir haben den letzten Tag ihrer 20er verabschiedet und würdig gefeiert. Jetzt ist mein Baby 30 Jahre alt - das ist surreal!
Kennst du das, wenn Personen, die du magst, aus irgend einem unerklärlichen, matrixverknüpften und nicht durchschaubaren Grund immer im selben Alter bleiben? Für immer und ewig?
Meine Mama ist auf dem Papier 86, aber für mich wird sie immer 40 bleiben. Das hat sich eingebrannt.
Der Bub bleibt für immer 9 und die Tochter 14. 
Nicht 30.
14!

Jetzt sitze ich hier und lass mir den Tag gestern nochmal durch den Kopf gehen. Es war ein sehr schöner Nachmittag. Aufgrund des Meilensteins 30 hab ich Tochters Idee geklaut und ihr auch 30 Päckchen verschnürt. Viele hübsche Sachen, manche sinnvoll, manche nicht, manche gewünscht, manche ausgedacht. Ein ganzer Wäschekorb voll, dazu wunderschöne Blümchen und ein mächtiger, sehr feiner Schokoladenkuchen mit Marmeladenfüllung.
Die Päckchen hat sie sich erspielt, ich hab Quizkarten erstellt voller Fragen der letzten 30 Jahre, die Tochter betreffen. Mit Bildchen. Das Spiel hieß "Wer ist (Tochter)"?
Alle haben mitgeraten, das war schon cool. Hat Spaß gemacht! 
Alles war mit Ballons dekoriert, das Wetter war prima, wir saßen im Garten, es war eng am Tisch.
Ein voller Erfolg! Die vielen Päckchen packt sie heute zusammen mit ihrem Liebsten zu Hause aus, in Ruhe, ohne Zeitdruck.

Warum bin ich so wehmütig? Ist alles gut geworden, sie hat sich so oft bedankt und mir noch am Abend geschrieben, wie schön sie das alles fand. Wie sehr sie es genossen hat und das Spiel kam super an.
Bin ich schon wieder nostalgisch? Oder ist es das selbe Phänomen wie nach Weihnachten, wenn man wochenlang plant und organisiert und macht und tut - und dann kommt das Ende völlig abrupt und überraschend?! Zack, vorbei.
Und ich fall in ein Loch.

Erschwerend kommt dazu, dass heute mein letzter freier Tag ist und die Laune schwankt. Ich will diesen Tag genießen, mein Buch liegt schon hier neben mir auf dem Gartentisch. Aber das ist nicht so einfach.

Urlaub vorbei, Geburtstag vorbei, aus die Maus.

Und ich Oberdepp hab mir auch noch vorgenommen, bis Weihnachten extrem vorsichtig mit dem Essen zu sein. Nur brave Sachen essen und auch nur, wenn ich Hunger hab - BIS der Hunger weg ist. Dann sofort aufhören. Ja jetzt, wo die Zeit beginnt, in der uns die Patienten wieder hemmungslos mit Lebkuchen und Schokolade bewerfen!!
Hab mich auf dem Familienfoto gesehen, das Looli mit seinem Selbstauslöser gestern gemacht hat. Holla die Waldfee, ich muss was tun!

Was machen wir in so einem Fall von Bye-bye-schöne-Zeit-ist-vorbei?

Wir raffen die Schultern, atmen tief durch, richten die Krone und werden wild entschlossen. 
Wenn ich schon das ganze Jahr über nichts gebacken gekriegt hab, dann wird auf den letzten Metern nochmal alles gegeben! Vielleicht kann ich ja am Jahresende das ein oder andere Kilo als Verlust bezeichnen, das stärkt die Moral.
U-huund wir denken positiv! Was wäre ich mit meinem Mausloch, wenn ich nicht positiv denken würde? Ein Fake, so nämlich! Ein Stümper. Ein Humbug! Ich will kein Humbug sein, ich will .. was will ich denn?

Mich nicht unterkriegen lassen! Von keinem Geburtstags-Urlaubs-Fress-Loch der Welt!






Samstag, 9. Mai 2026

Sozialverhalten ist out?

Mal ehrlich - ich versteh die Leute nicht. So viele sind mir in der letzten Zeit begegnet, die bei der kleinsten Kleinigkeit explodieren und aggressiv werden. Da reichen Nichtigkeiten, um loszubrüllen, zu fluchen und mit Beleidigungen um sich zu werfen!
Was ist nur mit den Leuten los? Ich hab das Gefühl - nein, ich bin mir sicher, das steigert sich grade immer mehr. Ist die Unzufriedenheit der Gesellschaft so groß? Gibt es keine Hemmungen mehr, gleich gemein zu werden? Ist Angriff normal geworden?

Ich versuche einem Patienten zu erklären, dass ich grade jemand im Labor hab und er deswegen kurz warten muss. Komme aber gar nicht richtig zu Wort, da schreit er mich an und tobt herum und ist ganz außer sich.
Der Autofahrer will nicht 3 Meter zurücksetzen, um das andere Auto und mich in der Kurve vorbei zu lassen. Weil er nicht will. Stattdessen müssen wir uns in Zentimeterarbeit an ihm vorbeiquetschen. Vorher allerdings steigt er aus, um mich persönlich niederzubrüllen. Mit viel Armgefuchtel und bösen Worten.
Die Frau im Supermarkt will den seltsamen Typen nicht vorlassen, worauf hin er sie ununterbrochen beleidigt, und zwar ziemlich fies.
Die Ampel springt von rot auf gelb und exakt in dieser Sekunde werde ich energisch angehupt. So schnell kannste gar nicht aufs Gas drücken!
Das alles in nur 2 Tagen.

Ich versteh's nicht. Mir will nicht in den Kopf, was gegen ein vernünftiges Gespräch in normaler Lautstärke spricht?! Kann man denn nicht einfach mal höflich sein? Oder 1 Minute Geduld zeigen? Nachsicht? Ist das so abwegig?

Vom Internet fang ich gar nicht erst an.

Diese Aggression begegnet mir überall. Ich versuche immer, mich da raus zu halten. Mit Deppen zu diskutieren bringt nix als Ärger. Der regt sich auf, dann reg ich mich auf, dann sind wir beide stinkig. Das braucht kein Mensch!
Meist gelingt mir das ganz gut, mich rauszuhalten.
Die Vernunft siegt bei mir und ich denk mir "Jaaa mei, schau hie, no a Depp!"

Wenn es aber persönlich wird, so wie oft bei uns in der Arbeit, dann finde ich das sehr bedenklich und es wird schwierig.
In der Theorie weiß ich, wie ich mich als professionelle Arzthelferin verhalten sollte. In der Theorie ist das leicht. In unzähligen Schulungen wurde mir das schon erzählt und die Logik ist zu 100% vorhanden.
Aber wenn dich ein Patient direkt anblafft und schreit und beleidigt, dann wird es fast unmöglich, zu lächeln und mit Verständnis zu reagieren. Dann schlägt dir nämlich das Herz bis zum Hals und dein Adrenalin steigt gewaltig. Mir passiert das zum Glück nicht allzu oft, weil ich von Natur aus ein Herzchen bin (haha) aber die Kolleginnen an der Anmeldung sehen sich solchen Angriffen fast täglich ausgesetzt. Ohne einen Auslöser wird da rumgeschrien. Der Patient will irgendwas, natürlich sofort und exklusiv, vor allen anderen und ohne Wartezeit. Wenn ihm dann gesagt wird, dass das so nicht funktioniert, wird augenblicklich auf Angriff und Geschrei geschaltet. Selbst der alternative Vorschlag wird abgeschmettert, weil der Wüterich erst gar nicht zuhört.
Ich will ich will ich will, jetzt, jetzt, jetzt, ich, ich, ich!

Und ich merke, wie nah mir das geht. Wie meine Seele leidet, wenn überall Aggression herrscht. Ich bin für sowas nicht gemacht und kann es absolut nicht nachvollziehen. Dabei versuche ich immer (!) Verständnis aufzubringen. 
Vielleicht hatte der Wüterich einen extrem schlechten Tag, vielleicht hat er grade seine Arbeit verloren oder seine Frau ist ihm weggelaufen, vielleicht hat ihm jemand sein Spielzeug weggenommen oder  er hat gemerkt, dass er nicht genug Kohle für den nächsten Urlaub auf Malle hat. Dann braucht es ein Ventil. Aber so oft komm ich nicht weiter mit meinem Verständnis und steh da, total vor den Kopf geschlagen. 

ich will das nicht



Nachtrag: Es ist was unglaubliches passiert! Der erzürnte Patient, der mich am Dienstag angeblafft hat, stand am Freitag plötzlich in meiner Labortür.
Und hat sich bei mir entschuldigt!!
Sowas gibt es also auch, er sagt, es sei ihm so unangenehm und es lag ihm seit Tagen auf der Seele und so wäre er eigentlich gar nicht und was da wohl in ihn gefahren sei .. hat sich ganz herzlich entschuldigt bei mir! Sehr selten sowas.
Und ich hab mich so gefreut!
Ein kleiner Beweis, dass es auch anders geht :)

Wie viel Ärger würde es allen ersparen, hielte man sich an einen ganz einfachen Rat:

Seid nett zueinander!
verflixt noch mal



Mittwoch, 18. März 2026

Alles neu!

Ich mach mit bei einer neuen Blogparade! 

Es geht um den Gedanken "Alles neu" und ich bin gespannt, was ich schreiben werde.

Astrid erklärt dir hier die Einzelheiten: kaffeekochen-war-gestern.de




Bei all der Routine, dem Alltag und dem eingespieltem Trott wäre eine Erneuerung der Umstände vielleicht nicht schlecht. Aber dazu braucht man etwas, was mir minimal fehlt. Nämlich Mut. Veränderung braucht immer Mut. Oder zumindest einen gewichtigen Auslöser.

In letzter Zeit höre ich mir oft die Videos von Maren und ihrem Farbdenkraum auf instagram an. Die Dame hat den Sprung geschafft und will jetzt anderen mit ihrem Klartext helfen, die in ihrem Gewohnheits-Sumpf feststecken. Es ist beeindruckend, wie oft die Dame ins Schwarze trifft! Und ich denke, ja sie hat Recht! Fühle mich verstanden, aber dann wische ich weiter und ändern tut sich nix.
Fast nix. Ab und zu spür ich kleine Kleckse von ihrem Farbentraum, ab und zu sag ich leichter nein oder ich sag mir selber, das hast du gut gemacht. Du darfst das, das ist richtig so. Eine für mich erstaunliche Erkenntnis!

Dinge zu ändern ist schwierig. Sich vorzustellen, wie es wäre, würden sich die Dinge tatsächlich ändern, ist leicht. Da fällt mir vieles ein, ganz spontan. Im Tagträumen bin ich Meister!

Käme jemand um die Ecke und würde mir ein Sabine 2.0 anbieten, die ich frei nach Laune gestalten kann, dann würde ich nicht zögern! Die neue Sabine wäre nämlich richtig cool!
Sie würde tolle Charaktereigenschaften zeigen, wie Disziplin, Konsequenz, Initiative und Tatkraft. So nämlich! Da gäbe es kein "ich sollte mal" sondern stets ein "ich mach das jetzt!"
Die neue Sabine wäre auch viel klüger als das Original. Sie würde all die Spielregeln und Hintergründe in ihrem Job, in der Wirtschaft, der Politik und der Gesellschaft wissen! Sie würde endlich schwedisch lernen, sich mit Finanzen auskennen und wäre handwerklich äußerst begabt.
Außerdem wäre die überholte Sabine sportlich und somit mit ihrer Gesundheit sehr zufrieden.
Mit einem Wort: Eine Wonderwoman! (hahaha)
Naja, all das, was mir tatsächlich ein bisschen fehlt, wäre stärker ausgeprägt.
Das wäre auf jeden Fall eine ganz neue Sabine!

Würde ich es als einfach empfinden, würde ich schon einiges erneuern. Das unerschütterliche Selbstbewusstsein, das ich früher gespürt hab, das würde ich ganz gern wieder aus der Versenkung kramen. Oder die Fähigkeit, sich inmitten von Menschenmassen wohl zu fühlen. Das ist eigentlich faszinierend, dass ich früher jubelnd und ausgelassen ganz vorne mit dabei war, mittendrin und voller Spaß - aber jetzt lieber am Rand bleibe, lieber mit meinem Sicherheitsbereich um mich und ruhiger ist auch etwas angenehmer.

Das ist mein Tanzbereich und das ist dein Tanzbereich!

Sich so ein neues ich zu basteln klingt schon verlockend. Aber die Realität ist knallhart, du musst mit dem arbeiten, was da ist. Man kann es aber verbessern. Verfeinern. So weit, dass man sich wohl fühlt, im Bereich des machbaren. Die Zeit und all die Erfahrungen des Lebens formen dich. Wenn man damit nicht zufrieden ist, sollte man was tun.
Sollte man.
Oder aber man akzeptiert die Tatsachen. Sich mit Gegebenheiten zu arrangieren ist nicht verkehrt. Wichtig ist nur, dass ich mit mir selber klar komme. Und da kann ich ich mich ganz grade aufrichten und entspannt feststellen, dass ich mich ok finde. Auch ohne Finanzkenntnisse und ohne großartige Eloquenz.
Immerhin kann ich einen Nagel in die Wand schlagen!

Heyyy!


Wollte ich den Artikel so schreiben? Nein, wollte ich nicht. Wiedermal hat sich der Mauslocheintrag auf magische Weise verselbständigt und wurde sehr persönlich. 
Wer weiß, vielleicht wäre die Sabine 2.0 viel oberflächlicher?! Siehste, das passt schon!




Sonntag, 8. März 2026

High Five der Woche Fremdgänger

Heute hab ich ein neues Wort gelernt. Arschrakete. Ich bin immer noch von den Socken, was ich da gehört hab! Mein Kind möchte eine Arschrakete. Das Ding gibt es wirklich, das ist eine Art Rucksack, aber eben nicht für den Rücken. Du montierst das unter dem Fahrradsattel und das steht dann so weg - eben wir eine Rakete. Wie direkt aus dem Allerwertesten!

Sachen gibt's ..

Das können Tochter und Looli gut gebrauchen, es steht eine große Radtour an. Sie werden von früh bis spät durch die Gegend radeln, da braucht man aerodynamisches und windschnittiges Equipment. Ich bewundere das ja, wenn jemand so sportlich ist. Schon allein die Vorstellung reicht mir, um zittrige Beine und einen malträtierten Bobbes zu spüren!

Außerdem  hab ich gehört, dass Tochter lauter tolle Abenteuer plant in nächster Zeit. Richtig so! In dem Alter sollte man alles mitnehmen, was geht. Es ist beeindruckend, was meine Kinder alles erleben!

Ich backe kleinere Brötchen, aber ich bin ganz zufrieden damit. Man könnte mich auch genügsam nennen. Ich plane für dieses Jahr ein paar Ausflüge in Städte im Umkreis und ich überlege einen Nordseeurlaub. Vielleicht. Muss immer gut überlegen, was ich schaffen kann. Mit radeln oder viel laufen ist da nix zu machen.

In meinem Bingo Kasten steht auch ein Besuch bei der Lieblingsnichte in Stuttgart. Da freu ich mich drauf. Überhaupt muss ich versuchen, mir ein bisschen Qualitätszeit zu verschaffen. Hab den Verdacht, dass ich mir selber Gutes tun muss. Seele pflegen. Um mich aus einem negativem Umfeld zu befreien, braucht es einen Tapetenwechsel. Zwar brennt es noch nicht, weil ich unfassbar positiv geladen bin und daraus noch Reserven ziehen kann -  aber ich spüre, dass es ansteht. 

Was ich brauche, ist eine positive Umgebung, was friedliches, was schönes. Ich denke da an einen Wald, ein Meer, ein Straßencafé, Ruhe, die Mädels aus meiner Familie, die können so ein positives Ambiente zaubern. Laute Oldies im Auto, Bücher, die Stimmung der blauen Stunde, wenn ich grade auf dem Heimweg bin ... sowas alles. Das tut mir gut. 

Und am Feierabend mach ich das Fenster im Auto auf und hör was schönes. Ganz laut! 






Jetzt gerade sitze ich im Garten, lasse die Sonne, die vielen Vögel hier und die freie Zeit auf mich wirken. Freitag Abend war Blognacht, da ging es um geschenkte Zeit. Wieder mal hab ich darüber nachgedacht, wie wertvoll Zeit für einen selber ist. Me-time. Mach ich gerade, ist schön hier!

Ich war auch fleißig, hab alle (!) Blogbeiträge von Freitag Nacht gelesen und kommentiert. Jeder ging mit dem Thema etwas anders um. Das Thema war "Eine geschenkte Stunde".
Im Prinzip aber enden alle Artikel in einem Aufruf, sich bewusst Zeit zu  nehmen um die Seele zu pflegen. Das kann man prima, indem man auf Kleinigkeiten achtet. Kleinigkeiten, die einfach schön sind, so wie die Amsel, die hier grade völlig planlos in meinem Garten steht und nicht so recht weiß, was sie jetzt machen soll. Ich mag es, sie zu beobachten.
Oder die vielen Knospen zu sehen, die an unserer Forsythie jeden Moment aufplatzen könnten, es mischt sich hellgrün und gelb in die nackten Zweige.
Positive Kleinigkeiten.
Was für ein genialer Übergang zu meinen High Five der Woche, findste? Jaa!

Heute möchte ich mal was ändern, heute haben wir nämlich einen Übernachtungsgast. Der Bub schläft hier, damit er am Sonntag entspannt sein Amt als Wahlhelfer antreten kann. 
Der Bub kommt!! Jubel!
Und wenn er schon da ist, lasse ich ihm dieses mal die Ehre zuteil, die High Five aus seiner Sicht zu gestalten. Ich frag ihn nach seinen positiven Momenten der Woche und schreibe sie auf.

Here we are!

5 positive Momente
aus des Bub's Woche herausgepickt


1. Der Bub sagt, diese Arbeitswoche verlief einfach reibungslos und ohne größere Katastrophen. Einfach mal vor sich hin arbeiten ohne völlig erschöpft nach Hause zu gehen, das war angenehm. Da ist die Woche friedlich vor sich hin geplätschert.

2. Der Bub freut sich, dass er seit Montag endlich wieder Husten und Erkältungsfrei ist! Das hat sich jetzt lang hingezogen, sogar in Spanien, beim Feenbesuch waren beide krank. Aber jetzt scheint der Spuk vorbei zu sein. Ist Zeit geworden!

3. Der Bub singt im Chor, die Bass Stimme. Wegen Erkältung und Halsentzündung und hin und her konnte er lange nicht mitsingen, aber letzten Donnerstag war er wieder dabei bei der Probe. Dort wird übrigens für ein großartiges Event geprobt, endlich mal was Gscheids, sagt der Bub. Chor und Orchester, das wird großartig! 

4. Außer im Chor singt der Bub auch in seiner Band, die heißt Ditkovich und ist richtig gut! Bisher hat Ditkovich als Coverband begeistert, jetzt schreiben die Jungs ihre eigenen songs. Der Bub, Sänger und Gitarrist, schreibt die Melodie, der Schlagzeuger die Texte dazu. Und mit diesen eigenen songs im Gepäck treten Ditkovich auch auf. Das findet die Mutti total klasse! Da kannst du es dir anschauen, wenn du magst: https://linktr.ee/ditkovich
(Mama ist soo stolz!)

5. Um bei der Band zu bleiben, der Bub ist stolz wie Oskar, dass er neben eigener Melodie jetzt zum ersten mal auch einen Text schreibt. Das ist bemerkenswert! Mir ist es schleierhaft, wie man bei all der Musik, die es schon gibt, auf eigene Melodien und Texte kommen kann! Irre! Und der Bub macht das, kreativ wie er ist.




Bonus-Punkt: Seit der Bub nicht mehr zu Hause wohnt und selbständig waschen muss ist sein Wäschekorb diese Woche zum ersten mal leer gewesen! Es könnte daran liegen, dass die Freundin grade nicht zu Hause ist. Man weiß es nicht.
Aber der Bub ist freudig überrascht, dass ein Wäschekorb auch mal leer werden kann!



Weitere High Five der Woche:

Sabrina von lilienmeer.de

Dienstag, 27. Januar 2026

Nur mal so

Was war das heute für ein schöner Vormittag! Als ich gegen halb zehn von der Fußpflege komme, bin ich ganz verblüfft über die Schönheit des Winters bei blauem Himmel und Sonnenschein! Der Schnee glitzert und alles sieht so malerisch aus! Zumal sich die Fußpflegerin in einer abgelegenen Wohngegend befindet. Hab ganz viele Fotos gemacht. Autofahren ist die Tage nicht so einfach und die Angst vor abbrechenden Ästen ist präsent, aber es war wunderschön! 



Meine Füße sind auch wieder wunderschön (haha), der Zahnarzt ist geschafft, den Augenarzt hab ich hinter mir und es ist meine Urlaubswoche. Läuft!

Der Abend bei Tochter war super! Samstag Abend waren wir zu Besuch in ihrer unheimlich gemütlichen Wohnung. Sie hat uns mit lecker Spaghetti bekocht und dann hatten wir einen Gruselfilm (Weapons) auf diesem riesigen, tollen Fernseher mit Lichteffekten und Dolby Surround Sound! Das war ein Erlebnis!



Und dem Bub geht's auch wieder besser, nach seiner fiesen Halsentzündung. Da bin ich froh! Am Sonntag sehe ich die Kinder wieder beide, da lädt der Opa zum Geburtstagsessen ein. Ins teure Steakhaus! Ich ess zwar kein Steak, aber die haben da echt feinen Lachs. Mal sehen, was der Bub wohl findet, er ist jetzt nämlich Vegetarier.

Wir haben Tochter ein paar Videos von "Der 7. Sinn" gezeigt, sie kannte das gar nicht. Klar, woher auch. Kennst du's? Der 7. Sinn, Verkehrserziehung dem Volke! Ich brech zam, da fehlen mir die Worte! Aber das ist dermaßen daneben, ich finds schon wieder lustig! Damals war es ernst gemeint, das musst du dir mal geben!

Worüber ich mich unheimlich freue ist ein neuer Follower im Mausloch! Jubel! Den hab ich mir gewünscht! Und so kann ich das erste Kästchen in meinem mausloch-bingo ankreuzen!



Was mich allerdings echt fertig macht, ist mein aktuelles Buch. Ein Geschenk von Waldfeger, es heißt "Der Scharfrichter von Nürnberg" und ist ein Buch voller Fakten über den Henker Frantz Schmidt aus dem 16. Jahrhundert. Es ist interessant, aber erstens schwierig zu lesen, weil winzig klein geschrieben, mit vielen fachlich-sachlichen Umschreibungen und Original Textpassagen aus seinen Aufzeichnungen in Althochdeutsch - und zum anderen ist es megamäßig brutal! Gestern Nacht im Bett hab ich gelernt, wie das Rädern vonstatten geht, in allen Einzelheiten. Na dann Gute Nacht! Ich bin hin und her gerissen, ob ich weiterlesen soll, oder aufgeben. Das Schlimme ist ja, dass es auf Fakten beruht, das ist alles Tatsache, alles echt! O mei ... Danke dass ich heute lebe!!!


unfassbar!

Eigentlich will ich von sowas garnichts wissen, obwohl es Geschichte ist. Heimatgeschichte sogar. Die Wohnung von Frantz Schmidt in Nürnberg hab ich schonmal besichtigt. Das ist so nah alles ...

Morgen ist Mittwoch, da hab ich mal so überhaupt nichts vor. Wie entspannend! Kein Termin, der kommt erst wieder am Donnerstag. Chefgespräch. Aber danach wird es angenehm, da fahr ich mit Waldfeger zu Ikea, mal wieder. Ein Nachtkästchen für Oma und Hot Dogs für uns kaufen.
Wenn nicht so viel Schnee liegen würde, würde ich morgen in die Stadt fahren und in meinem Lieblings-Plattenladen stöbern. Vielleicht ist das ein Wink des Schicksals, mein Geld lieber zu sparen. Wer weiß. 

Jetzt hab ich noch eine Stunde, bis das Mann aus dem Kino wieder nach Hause kommt. Da werde ich ein paar Blogs lesen. Solange die Blogkerze noch brennt



Danke fürs lesen von diesem ziemlich sinnlosen Eintrag :) 


Donnerstag, 22. Januar 2026

Blogparade Frieden_2026


Lydia Gajewsky ist Theologin und Pädagogin und hat auf ihrem Blog aufgerufen, 

die Blogparade zum Thema FRIEDEN mitzuschreiben.

Nicht nur stellt das Thema Frieden ein Jahresmotto für Lydia, 

es ist eigentlich allgegenwärtig und präsent - seit Anbeginn.


Hier ist mein kleiner Beitrag zu dieser Blogparade

blogparade-frieden_2026


 




Ich bin ein Träumer.

Das ist offensichtlich. Ein naiver Träumer noch dazu, das ist mir durchaus bewusst.
Kann schwierig werden, wenn man den Draht zur Realität verliert. Kann aber auch Honig für die Seele sein, wenn man sich von der Realität nicht komplett vereinnahmen lässt.
Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich in kurzen Tagträumen versinke. Dann steh ich irgendwo herum, den Blick ins Leere gerichtet und spinne mir meine Welt zusammen.
Es gibt eine Spinnerei, die ich immer wieder mal in meine Gedanken lasse. Weil ich diese Spinnerei ganz wundervoll finde.
 
Stell dir vor, du bist durch und durch positiv gepolt, großzügig naiv und hättest gern bunte Schmetterlinge um dich flattern. Stell dir dann weiterhin vor, eine Fee käme zu dir und würde dir drei Wünsche gewähren.
Haben sich viele bestimmt schon mal vorgestellt, die berühmten drei freien Wünsche.
Was würdest du  mit dieser Chance machen? Welchen Wunsch würdest du äußern?
Geld? Glück? Weltfrieden?
 
Ich wüsste da was, mein erster Wunsch wäre Gesundheit. Gesundheit in Form von körperlicher Gesundheit für mich und meine Familie. Von außen und innen, von oben bis unten - einfach mal völlig gesund sein. Gesunde Augen, gesunde Zähne, gesundes Gewicht, gesundes alles. Und damit es nicht so auffällt, bitte innerhalb eines halben Jahres. 
 
Mein zweiter Wunsch wäre schon wieder Gesundheit. Diesmal in Form von geistiger Gesundheit, gesundem Denken, gesunder Logik und gesunder Einstellung. Mentale  Gesundheit für alle Menschen! Wirklich alle. Mit einem Schlag denkt die Weltbevölkerung  in die richtige Richtung, stell dir das mal vor!
Ein überdimensionaler Kippschalter wird umgelegt und die Gedanken der Menschheit laufen rund!
 
Hater würden die Finger von der Tastatur nehmen.
Mobber würden ihre Opfer um Verzeihung bitten.
Psychische Erkrankungen wie Depression, Angststörungen oder Sucht würden verschwinden 
Jeder Mensch würde den Planeten einfach sauber halten
Tierquäler, Psychopaten, Mörder, Verbrecher gäbe es nicht mehr, weil plötzlich ein inneres Licht angeht 
Soldaten würden ihre Waffen fallen lassen.
Präsidenten, Könige und Kanzler würden erkennen, was wichtig und richtig ist.
Dealer und Drogenbosse würden den Mist vernichten
Regierungsmitarbeiter würden sinnvolle Entscheidungen treffen
Soziale Berufe würden spitzenmäßg bezahlt, Fußballer eher weniger und Influenzer gar nicht
Verfeindete Banden und Kartelle würden sich die Hand geben und auf die Schulter klopfen.
Radikale aller Art würden innehalten, beginnen zu denken und den Unsinn erkennen, den sie praktiziert haben.
Kein Neid, kein Hass, keine Gier, keine Missgunst, keine Maßlosigkeit, keine Lüge. 
 
Was wäre das für eine Welt?  Ich mein, was könnten wir für eine Welt um uns haben, wenn alle einfach geistig gesund wären? Dann hab ich Kopfkino, wie alle Menschen stehen bleiben, unsicher lächeln und es ein kleines bisschen heller um sie würde.
 
Der dritte Wunsch? Zufriedenheit! Das ist der Schlüssel! Zufriedenheit.
 
All diese Wünsche - Frieden wäre sicher. In der Welt und in den Köpfen der Menschen.
 
Es könnte einfach sein. 





 

Mittwoch, 19. November 2025

wilde Gedanken

Eigentlich ist meine Schreibzeit schon vorbei. Ich hab mir fest vorgenommen, heute Nachmittag zu schreiben, hab mich auch drauf gefreut, schließlich ist Mittwoch und Mittwoch Nachmittag ist frei! Hurra!

Aber dann, so wie es immer ist, rafft mich die Müdigkeit dahin. Nach dem Mittags-Süppchen kommt die Sofaschwere. Na gut, ein halbes Stündchen geht schon. Wecker gestellt. Aufgewacht und es war dunkel draußen, Zeit fürs Abendessen kochen. Na herzlichen Dank an mich selber, die ganze schöne Blogzeit dahin.

Ich Depp!

Ich hätte den Impuls der Blognacht nachschreiben können, das P im Lebens-ABC vervollständigen oder ein Projekt 52 weiterbasteln. Und was mach ich? Ich verpenn die Premium-Zeit!

Ärgerlich!!

Jetzt ist es viertel nach neun und der Laptop stand da so, einsam und verlassen. Ich denk mir, da muss doch noch irgendwas gehen! Ich schreib eh so wenig zur Zeit.
Woran liegt's? Ich bin müde ohne Ende! Wenn ich abends aus der Arbeit komme, nachdem ich ein paar Stunden einen Parkplatz gesucht hab und es gleich wieder Abendessen gibt, bin ich platt.
Außerdem hab ich heute den Fehler gemacht, all meine offenen Baustellen auf einen Haufen zu kehren, um dann ratlos und verschreckt wie ein Eichhörnchen bei Blitz und Donner davor zu stehen. Verzweiflung! Sollte man nicht tun. Immer nur 1 Problem auf einmal ins Visier nehmen, das weiß doch jeder. Hier zwickts und da rumorts und dort tut es weh. Das geht mir vielleicht auf den Keks!!

Dazu kommt, dass ich in letzter Zeit wenig belastbar bin, aus irgend einem Grund komm ich ziemlich genervt und ein bisschen aggressiv daher - so dass ich immer öfter das Motto unserer Ex-Kollegin missi im Sinn hab: E-GAAAL! 
Wenn man sich nicht reinkniet, nicht wirklich interessiert und eigentlich nur seine Ruhe haben will, diese aber nicht kriegt. Genervt-desinteressiert. Ich brauch eine Auszeit.

Wow, was für eine niederschmetternde Mischung! 

Der Restbestand meiner ewig positiven Einstellung schreit mich an: JETZT REISS DICH MAL ZUSAMMEN, MANN!  Überleg mal, was du alles hast. Wie gut es dir geht (wenn man von all den offenen Baustellen absieht. Und das kann man durchaus tun)
Und außerdem, bald hab ich eine Woche Urlaub. Das ist äußerst positiv, stimmts?
Aber dann kommt Weihnachten um die Ecke und schon ärger ich mich wieder. Ich wollte doch so unbedingt dieses Jahr früher anfangen und fertig werden mit dem Weihnachtskram! Damit ich nicht wieder gestresst durch den Dezember eiere. Ich krieg es scheinbar nicht hin. Der Dezember wird wohl wieder gefüllt sein mit Stress, Terminen und ein bisschen Weihnachtspanik. Immer das gleiche.

Jammer Jammer Jammer ...

Notbremse! Nicht so weit im Voraus denken, jetzt ist halb zehn, ich hab noch genug Zeit für eine Folge meiner Serie, ein bisschen stricken zum beruhigen und kalorientechnisch ist sogar noch ein zuckerfreies Joghurt drin. Danach pack ich meine neue Zahnbürste aus und schlüpf dann ins Bett, das mittlerweile drei Bettdecken hat. Wird also warm und kuschelig.
Als Betthupferl darf ich noch in meinem tollen Buch lesen.

Na wenn das nix ist! Morgen ist schon Donnerstag, das Wochenende ist in Sicht. Freu dich halt!

Alles halb so wild.

Also.




Mittwoch, 20. August 2025

August Gedanken

Gestern kam mir die Erkenntnis, dass der 19. August ein denkwürdiges Datum ist.

19. August. Vor 1 Jahr und 3 Tagen ist der Bub von zu Hause ausgezogen. 
Am 19. August hat Obelix Geburtstag. Obi, auch wenn der Kontakt abgerissen ist, ich denk jeden 19. August an dich!
Noch 2 Wochen und 3 Tage bis zum Urlaub.
Am 19. August 1985 hatte ich Herzklopfen!

Niemand vergisst seine erste große Liebe, das ist fest im Lebenslauf verankert. Bei mir war es ein 19. August, als es fest und offiziell wurde. Ich kann mich gut erinnern, als ich vom Ferienlager meine Mom aus der Telefonzelle angerufen hab: "Mutti, Mutti, stell dir vor, ich hab jetzt einen Freund!! Yippie!" Sabine jubelt - Mutti jubelt nicht. Wahrscheinlich hat sie geahnt, dass somit ein neues, verflucht anstrengendes Kapitel im Drama "Leben mit Teenagern" beginnt.

Der 19. August war jahrelang ein Meilenstein im Kalender. Den besagten 1. Freund, den MOFL (Meine Ostsee Ferien Liebe) hab ich kennengelernt in Schönhagen an der Ostsee. Haufenweise Gleichaltrige gebündelt in vielen, kleinen Bungalows, für die Schönheit des Ortes war da nicht viel Interesse. Dieses Ferienlager gibt es tatsächlich noch, natürlich umfassend modernisiert und aufgehübscht, aber damals in 1985 war es für uns perfekt! 

Das ist jetzt 40 Jahre her. Stell dir das mal vor!

Der August war für mich eigentlich immer DER Sommermonat schlechthin. 
Ferien, Sommer, Freibad, Eis. Und wegfahren in den Urlaub. Erst mit der Familie in bayrische Gefilde, dann mit Kinder- und Jugendgruppen, Partyurlaub, Familienurlaub auf Bauernhöfen und in Freizeitparks. Später dann Städtereisen mit viel Kultur. 
Geplant, zumindest in meinem Kopf, ist ein Trip nach Cornwall. Und eine Reise nach Schweden. Und Schottland. Und Dänemark. 
Ich hab noch viel vor!


August,1975 Sabine im Bayrischen Wald. Mit Wanderstock.

August,1985 Gruppenreise für einen Haufen 14jährige an die Ostsee. Ein einziges Abenteuer

August,1995 Liebesurlaub in der Schweiz mit dem Mann - der wiederum macht noch Urlaub mit dem besten Freund in S' Arenal - und schickt mir eine beunruhigende Postkarte

August, 2005 Urlaub auf dem Bauernhof, die Kinder sind 9 und 4. Eins davon entdeckt den Computer in der Spielscheune, das andere jagt den Hühnern hinterher.

August, 2015 Familienurlaub im Europapark. Mit viel Gelächter, Geschrei und weichen Knien

2025 den ganzen August über arbeiten. Dafür gibt es im September eine Woche Ostsee - ohne Kinder! Das wird ungewohnt!


Ich freu mich. Auch wenn es September wird und der August dieses Jahr eher zermürbt als erholt. Urlaub ganz ohne Kinder, wie das wohl wird? Wir freuen uns auf Ruhe, Strandkorb und Buch. Und haufenweise Fischbrötchen!

August 2035 - sieht bestimmt wieder ganz anders aus! Spannend!



August 1975. Klein Sabine hat Spaß beim Wandern




Donnerstag, 15. Mai 2025

Projekt 52 - Mai, die zweite

 

52 Themen - 52 Beiträge - 52 Fotos




Weiter geht's mit dem Projekt 52, erdacht und verwaltet von Sari auf heldenhaushalt.de


Das nächste Thema für Mai heißt "Selbstzweifel". Das ist schon ne Hausnummer, über Selbstzweifel zu schreiben! Spontan fällt mir da vieles ein, was ich aber nicht unbedingt so direkt in die Welt hinaus trompeten möchte. Das Mausloch ist zwar sehr persönlich, aber irgendwo stoppe sogar ich.

Manchmal zweifle ich nicht nur an meinem Selbst, sondern auch an meiner eigenen Seriosität! Ein Patient kam in die Praxis, ein junger Mann, grade 18 geworden. Das bedeutet, dass er 2007 geboren wurde. 
2007! Das sind doch Babys!! In 2007 hab ich meine Tochter in die nächst höhere Schule gesteckt und der Bub war der King im Kindergarten, kurz vor der Einschulung. 2007 war doch erst? Kann höchstens 10 Jahre her sein. Allerhöchstens 15.
Und dann kommt der daher, ist 2007 geboren und halt schon erwachsen!

Zauberei?

Für mich waren die 2000er sowieso grade erst, kurz nach den 80ern. Ich kann , oder besser mein Hirn kann das nicht verarbeiten, dass so viel Zeit vergangen ist! Ich fühl mich auch nicht wie 54, also mental. Meine Seele ist grade mal 26! Gut, das "Außenrum" nagt schon an der 60, aber innerlich bin ich jung und wild!


Ich möchte mir neonorangene Nägel machen und eine Bowie-Jacke anziehen! Und Addidas allround Stiefel!

Das passt nicht zu meinen immer grauer werdenden Haaren. 

Ich kann nicht begreifen, dass Jungspunde im Alter von unter 20 Jahren Meilensteine der Musik nicht mehr kennen! 
Tochter hat mal ein Referat über die Beatles gehalten, keiner in der Klasse kannte die! Oder David Bowie. Die kennen David Bowie nicht! Der Bub weiß nicht, wer Robbie Williams ist. Wer ist Pink Floyd? Lynyrd Skynyrd? Oder Huey Lewis? Peter Gabriel?
Das darf doch nicht wahr sein! Ich bin erschüttert! 
Und ich zweifle an meiner eigenen Wahrnehmung, für mich sind das feste Bestandteile der Musikgeschichte, die eigentlich grade erst passiert ist. 



Genauso wundere ich mich über mich selber, dass ich ein gewisses Stadium der Vergesslichkeit erreicht habe. Ich kann dir die Hitliste von 1984 aufsagen, hab aber keine Ahnung, was ich 2020 gemacht hab. Ich fühle noch den Walkman an meinem Gürtel, hab aber keinen blassen Schimmer, was es letzte Woche zu essen gab. Ich vergesse regelmäßig, welche Serien wir schon gesehen haben. Gut, das hat auch Vorteile, ich kann mir die immer und immer wieder anschauen und bin jedesmal wieder aufs Neue überrascht. Da bin ich quasi sehr genügsam. 
Die letzten Jahre verschwimmen irgendwie, zusammen mit dem Gefühl, dass die 80er und 90er noch gar nicht so lange her sind. Als ich endlich einen mp3 player mein Eigen nannte, war er schon wieder out. 

Und frage nicht, was mein technisches Verständnis von Blogführung betrifft - da steh ich völlig im Regen. 
Ich kann schreiben, Fotos hochladen und ein bisschen das layout gestalten, weil es eine vorgegebene Seite ist. Blogger.com. Aber all das Fachwissen, was im forum.bloghexe.de so besprochen wird - pfffft! Nicht die kleinste Ahnung. Es wird auch nicht besser, wenn ich es versuche zu begreifen, vergebene Liebesmüh! Die anderen machen das so easy und ich zweifle hier herum. Vor allem an meiner Begriffsfähigkeit.

Bin ich in der Zeit stehen geblieben? Rennt die Zeit schneller als mein Hirn arbeiten kann? Klopft da eine Vorstufe von Demenz an? Oder bin ich einfach nur sehr, sehr simpel gestrickt?

Ich weiß es nicht. Und ich staune, dass schon 2025 ist. Alles ist schon vor langer Zeit passiert und doch erst gerade eben. Da passt was nicht zusammen und ich zweifle stark an meiner Wahrnehmung. Ich bin doch "net ganz sauber, oder?"

Übrigens, als die Golden Girls zusammen gezogen sind, waren sie so alt, wie ich jetzt!!
Als "Zurück in die Zukunft", einer meiner Lieblingsfilme ins Kino kam, war ich 14 !!
Und ich lebe schon 6 Päpste lang!!
Himmel!



Ich zweifle ebenso an diesem Beitrag, ob der gut genug ist, oder doch eher .. sehr speziell.
Wahrscheinlich rede ich schlimmen Unsinn




Mittwoch, 7. Mai 2025

Sabine beeindruckt

Mein Buch beschäftigt mich zur Zeit. Es ist eins dieser Bücher, die dich zum nachdenken anregen. Es heißt "Die Waffen des Lichts" von Ken Follett. Diese Geschichte schwirrt mir andauernd im Kopf rum und lässt mich nicht los!



Es spielt 1792 in England. Es ist erschütternd, welche Zustände damals herrschten! Die Hauptfiguren sind Weber, Spinnerinnen und Tuchfabrikanten, die im Laufe der Geschichte durch Maschinen ersetzt werden sollen.

Fängt schon mal bei der Arbeitszeit an. Montag bis Samstag, von 5 Uhr früh bis Abends mit einer halben Stunde Pause! Das war normal. Genauso, dass Kinder mitarbeiten, so ab 7 Jahren wurde gearbeitet. 80-Stunden-Woche.

Verdient haben die Arbeiter fast nichts, grade so, dass sie unter der Woche für ihre Familien Mehlsuppe mit Zwiebeln oder alten Hammel kochen konnten. Kleidung hat die Spinnerin im Roman nur eine Garnitur - 1 Kleid. 
Bildung sollte für Arbeiter nicht stattfinden, Schule für die Kinder in Form von Sonntagsschule, die auch erstmal erkämpft werden musste. 

Einer hatte ein Buch zu Hause, das als aufrührerisch galt. Die Wohnung wurde gestürmt, der Mann gestäubt - ausgepeitscht mit der damals üblichen Peitsche, an deren Enden Nägel und Steine befestigt waren.

Die Arbeiter haben in der Geschichte eine Gewerkschaft gegründet, um den Entlassungen entgegen zu wirken. Die Friedensrichter im Ort und die "Herren" hatten sehr viel Machtfreiheit, es wurde eigenmächtig entlassen, verurteilt und bestraft. Diese Gewerkschaft musste wieder aufgelöst werden, weil in London in Windeseile ein Gesetzt verabschiedet wurde, das Gewerkschaften untersagt.

So darf kein Arbeiter während der Tätigkeit beim anderen stehen, sonst darf der Arbeitgeber willkürlich abstrafen. Es könnte eine unerlaubte Koalition entstehen oder eine Revolution begonnen werden. Keine Unterhaltungen, keine Rechte, keine Aussichten, keine Karriere, kein Erfolg. Und keine Würde.

Die Arbeiter sollen klein gehalten werden, so wie Sklaven. Wählen durften nur ganz exklusive Personengruppen, die reichen Herren nämlich. Als Arbeiter durftest du nicht wählen. Man musste alle Beschlüsse hinnehmen, nix mit Menschenrechte und Grundgesetz.

Ich bin erschüttert! Ich kann mir das nicht vorstellen! Du musstest nur funktionieren und schuften und hast nichts zu melden, das war's. Wenn du nicht hochwohlgeboren oder sehr schlau bist und eine Chance von irgendwoher bekommst, um selbständig zu werden, bist du am A..! 

Und heute? Im Vergleich zu 1792 haben wir so viele Rechte, so viele Chancen und Möglichkeiten, das Wahlrecht und ein fettes Grundgesetz! Es gibt da eigentlich keinen Vergleich, es ist eine andere Welt.

Ken Follett schreibt beeindruckend. Dieses Buch ist der fünfte und letzte Teil der Kingsbridge Saga, die 997 beginnt und im Zeitalter der Industriellen Revolution endet.

Phantastisch, beeindruckend, niederschmetternd und spannend!! Lässt mich nicht mehr los.


Samstag, 3. Mai 2025

Vive la Revolution, vive la Blognacht!

Au weia! Das ist mein erster Gedanke zum aktuellen Blognacht-Thema. 

Vorab möchte ich sagen, dass ich froh bin, endlich wieder mitschreiben zu können. Letztes Mal war ich fix und alle, schreib- und denkunfähig.
Viel fitter bin ich heute allerdings auch nicht. Müde, Kopfweh, allgemeines bäh. 
Und dann kommt Anna um die Ecke und wirft mir diesen Impuls vor die Füße:

"Wo brichst du gezielt die Regeln? Kleine Revoluzzer story"


So und jetzt sitz ich da. Wo breche ich Regeln? Und auch noch gezielt?? Wo ich doch so brav und sittsam bin! 
Gerade eben waren die Lieblingsnichte und Waldfeger bei mir, um den geklauten Flieder für Omas Geburtstag morgen abzugeben. DAS nenn ich stille Revolution! Nächtliches Fliederklauen .. bitte nicht weitersagen!

Zum Glück schauen grade fast alle Teilnehmer der Blognacht etwas ratlos in die Kamera. Vielleicht bin ich nicht die einzige, die wieder mal keinen Plan hat.

Regelbrecher.

Der Radiergummi den ich als 8jährige im Kiosk mitgehen lassen hab, der zählt wahrscheinlich nicht. Obwohl es ein schöner Radiergummi war, pink und ein bisschen durchsichtig! Ich hatte allerdings tagelang ein schlechtes Gewissen und eine Zeitlang hab ich mich nicht mehr in diesen Kiosk getraut. Als ob es auf meiner Stirn geschrieben stehen würde: Radiergummidieb!

Oder die Geschichte von Freundin Schuh und mir, nachts im Käfer. Der Platz vor dem Fußballstadion schien uns perfekt zum fahren üben, damals standen da weder Boller noch Absperrungen. Also fahr ich mitten in der Nacht dorthin und wir tauschen die Plätze. Schuh hat keinen Führerschein und will üben. Fröhlich und laut lachend brettern wir im Kreis auf dem Platz herum, als wir direkt angeleuchtet werden. Schuh bremst und wir stehen einem Polizeiauto gegenüber. 3 Sekunden erstarren. Und dann kam die dümmste Aktion aller Zeiten: panisches Plätzetauschen im Auto. Während die Polizei uns frontal anleuchtet. Während wir uns gegenüberstehen. Völlig offensichtlich! Der Beamte, der auf uns zukommt, grinst amüsiert. 
"Haben Sie gerade die Plätze getauscht?"
"Äh - nö?"
Ich glaub, er war an dem Tag gut drauf und fand es eigentlich eher lustig. Es gab nur eine Verwarnung. Glück gehabt! Das war bestimmt das angsterfüllte Lächeln von zwei knallroten 18jährigen!

Zählt das als Revoluzzergeschichte? Sind Jugendsünden eigentlich ... also zählen die? 
Wenn man mit 13 ins Kino geht, kichernd mit der Freundin, und heimlich einen Kassettenrecorder mitnimmt, um den kompletten Film aufzunehmen? Himmel, was haben wir uns nur gedacht! Das war der Spider Murphy Gang Film und wir waren Fans. Dieser Kassettenrecorder war riesig. Mehrmals kam ein Angestellter in den Kinosaal und hat kontrolliert, ich glaub, dem sind wir aufgefallen. Und jedes mal so schnell wie möglich die Jacken über diesen Monsterrecorder schmeißen, dann unschuldig gucken und warten, bis er weitergeht. Beim Verlassen des Kinos haben wir ihn beinah über den Haufen gerannt, wir haben uns Gefühlt wie zwei Banditen! Die Aufnahme war grottenschlecht, aber wir stolz wie Oskar!





Es ist keine Revolution, hier über irgendwelche Kinderstreiche zu schreiben. Vielmehr sollte ich mal überlegen, was ich heute so anstelle - also gewollt. Und ich ahne, es reicht nicht, sein Knoppers schon um 9 zu essen!
Zählt es, wenn man sich über den Zaun in ein Rock Festival einschleicht? Oder durchs Gebüsch ins Freibad zwängt, um sich den Eintritt zu sparen? Das trotzige Fotografieren bei Aufführungen oder in Museen, sobald es verboten ist?
Ne, oder?
Einen Eintritt haben wir uns damals auch gespart, Waldfeger und ich. Wir waren in Rom und wollten ins Kolosseum. Da waren aber lange Schlangen vor den Kassen und der Eintritt war hoch. Also haben wir so unschuldig geguckt wie nur möglich, während wir uns ganz unauffällig einer Reisegruppe angeschlossen haben. Einfach mal den anderen Touristen hinterher laufen und zack waren wir drin! Das freut mich heute noch, da bin ich richtig stolz!
Vielleicht schlummert doch ein kleines Revoluzzer-Gen in mir, ein ganz kleines.




Heute bin ich ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft und folge brav den Regeln. Bis auf der Straße. Ich fahre gern Auto. Und ich fahre gern schnell Auto. Eigentlich halte ich mich nur so semi an die Geschwindigkeitsbegrenzungen und halte sie eher für Vorschläge. Wenn 50 ist, fahr ich 60. Wenn 70 ist, fahr ich 80. Aus Prinzip! Ich kann die Leute, die auf den Punkt die vorgegebene Geschwindigkeit einhalten, nicht leiden! Die nerven mich unheimlich und ich werde nervös. Ich drängle nicht, aber ich überhole leidenschaftlich gern! Außer, die Oma fährt mit, dann bin ich brav wie ein Lämmchen! Oder der Bub, der kommt gern mal mit dem erhobenen Zeigefinger. Da muss ich mich arg zusammenreißen. Aber wenn ich allein bin im Tuco, dann gibt es fast kein Halten mehr!
Huuu, böse, gell?

Ist es Revolution, wenn man morgens kein Porridge mit gesunden Früchten isst? Oder ohne Quinoa kocht? Oder gar keinen Sport macht? Wenn man mit einem alten mp3 player herumläuft? Lehne ich mich auf, wenn ich lieber ein Radler im Biergarten trinke als selbstgemachte, zuckerfreie Lycheelimonade mit Gurke, Spinat und Minzblatt? 

In der Praxis hab ich mich massiv und relativ mutig gegen eine angeordnete Fortbildung aufgelehnt. Es hieß, wenn sich keiner freiwillig meldet, wird einer von oben bestimmt. Wie aus dem nichts hatten alle eine tolle Ausrede, nur ich wieder nicht. Diese Fortbildung halte ich für überflüssig und leicht unsinnig, aber sie MUSS gemacht werden, sonst versinken wir in Chaos und Höllenfeuer. Ich hab so lange gemotzt, bis ich einen Ausgleich für die verlorenen Nachmittage bekommen hab. Jetzt halte ich diesen Kurs immernoch für überflüssig, aber ich akzeptiere mein Schicksal. So ganz wollte ich das nicht einfach hinnehmen.
Wie meine kluge Waldfeger immer sagt: "Ich bin jetzt in einem Alter, wo ich mir nicht mehr alles gefallen lassen muss!"
So nämlich!

So. ich denke, ich hab den Punkt erreicht, an dem ich abschließen sollte. Ab jetzt kommt nichts gescheites mehr, fürchte ich. Den Beitrag werde ich wohl erst morgen veröffentlichen, es könnte ja sein, dass die Erleuchtung über Nacht kommt. Und jetzt werde ich mich aufs Sofa verziehen und noch ein Joghurt essen - obwohl ich das eigentlich gar nicht mehr darf! Revolution, Baby!






Cute Rat