Mausloch

Das Mausloch ist mein öffentliches Tagebuch.
Mein Refugium. Meine Höhle. Mein Ventil. Viel Spaß!

Mittwoch, 19. Juli 2017

klickt nix

Grade eben hab ich mir die Haare gewaschen und bin total happy!! Die sind immernoch so glatt! Einfach mit einer normalen Bürste geföhnt und die sind halt glatt und weich! HACH! 💗 
Der heiße Mittwoch ist fast geschafft. Hab gut durchgehalten - erst durch die Arbeit gequält, (heute war Ekel-Tag, ungewaschene, stinkende Leute) dann einkaufen und dann daheim so rum, das einzige, was ich nicht durchgezogen hab, war der Besuch bei Oma. Aber ist nur verschoben. Hab ja extra die Fotos machen lassen.
Jetzt grade warte ich sehnsüchtig auf Sohn, der bei nem Freund war. Dann können wir endlich essen, ich hab soo Hunger! Noch hab ich den Bogen nicht raus, noch bin ich in meiner Sucht nach Essen, nach Genuss, nach Trost und Belohnung gefangen. Ich hab auch noch nicht meinen "smallermuddi" blog angefangen. Tochter hat es mir eingerichtet und jetzt zirpt da die Grille drin.
Wann klickt endlich der Schalter um? Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn es soweit ist. Und es klickt halt nix. Bei Tochter hats geklickt, sie ist konsequent und zieht das durch.
Ich net.
Alles spricht dagegen, dieser Kopf-Klick hat nur Vorteile und nicht nur das - es ist halt voll wichtig.
Klickt aber nix.

Hm

Heute ist es soweit, heute mach ich es wahr - ich werden früh ins Bett gehen!! Ich will und will endlich das Buch fertig lesen, ich les seit dem ganzen Jahr schon dran, glaub ich. Es. Ist eine super Geschichte und spannend und ich penn trotzdem dauernd ein. Ist zum verrückt werden.
Mitte August kommt das neue Jugendbuch von Ursula Poznanski raus und das will ich unbedingt haben!




AQUILA

Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Sie vermisst ihr Handy, ihre Schlüssel und ihren Pass. Mitbewohnerin Jennifer ist ebenfalls verschwunden. Dafür steckt in Nikas Hosentasche ein Zettel mit mysteriösen Botschaften und Anweisungen.

Das Blut ist nicht deines.
Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist.
Halte dich fern von Adler und Einhorn ...

Welchen Sinn soll das ergeben? Und was, zum Teufel, ist geschehen zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen?

Bestseller-Autorin Ursula Poznanski schickt ihre Heldin durch die engen Gassen und die unterirdischen Labyrinthe Sienas, die ebenso im Dunkel liegen wie Nikas Erinnerungen an die letzten zwei Tage. Ein unlösbar scheinendes Rätsel, ein monströser Verrat und die geheimnisvollen Symbole des mittelalterlichen Siena bilden das Gerüst dieses exzellenten Psychothrillers.

Mehr Infos und Hintergründe zum Buch unter:



... und schon wieder Mitternacht

Das Hummelstein war irgendwie doof. Lange Wartezeit, wenig Auswahl, teuer. Keine Pommes. Sohn war entsetzt. Ich glaub, das können wir von der Liste streichen.
Morgen wirds elend heiß und ich hoffe so sehr, dass es bald ein Ende hat. Etappenziel: August! Wenn August ist, ist die schlimmste Zeit vorbei, dann ist der größere Teil des Sommers geschafft und es geht auf September zu. Außerdem ist in den ersten beiden Augustwochen LN zu, da brauch ich die Donnerstage nicht hin. Und danach hat MCL zu, dann hab ich Urlaub.
Wir fahren dieses Jahr nicht weg. Neue Waschmaschine, Auto 2x in der Werkstatt, neue Garderobe. Aber wir machen Ausflüge! Und da Tochter jetzt daheim ist und vielleicht auch während des Urlaubs, könnte ja sein, dass sie mitfährt!!! Hurra!
...
wild entschlossen, früh schlafen zu gehen sitze ich hier und sehe verblüfft auf die Uhr.

Gute Nacht!

(jetzt aber schnell!)

Donnerstag, 13. Juli 2017

gesuchter passender Titel

Heute gabs Hähnchenbrustfilet mit Kartoffeln und Gemüse auf einem Blech aus dem Ofen. Boah das war fein! Und gesund auch noch, eigentlich kalorienfrei. Also fast. *kchr kchr



Eigentlich wars besser als das Essen gestern - wir wollten den neuen "Hummelstein" ausprobieren. Nachdem die Wirtin vom Hexenhäusle das Lokal übernommen hat und zum Glück KEINE Wohnhäuser dort gebaut werden, wollten wir den Biergarten testen.
Optisch hat sich nichts verändert, aber weder der Service noch das Essen, geschweige denn die dünne Auswahl haben was rausgerissen. Schade, aber muss echt nicht nochmal sein.
Dann lieber in den unteren, großen Biergarten, wo man sich nur was zu trinken holen kann und dann unser Essen selber mitbringen.

Heute gings mir ganz gut. Ich war besser gelaunt als gestern und dass es draussen kühler ist, find ich super! Und Mittwoch ist sowieso immer gut.
Tochter hatte heute ihr Abschieds-Debüt bei ihrem Chef. Jetzt Ex-Chef. Sie hat ein super Arbeitszeugnis bekommen und ein Abschiedsgeschenk auch - ein super teures Musik-Dings, das kann man mit dem handy verbinden und dann spielt das als Lautsprecher ganz tolle Musikqualität! 
Sie sagt, das war garnicht so unangenehm wie befürtchtet. Die Chefin war nicht da, dann gings. 
Jetzt ist das Thema vorbei.
Sie wird jetzt neue Bewerbungsfotos machen - mit schicker, neuer Frisur, und weiter Bewerbungen schreiben. Irgendwann wird sich was ergeben! 
Sohn hatte heute Notenschluss! Jetzt ist die Lernerei erstmal vorbei bis September.  Auch TOLO hat nur noch diese Woche Schulblock, dann eine längere Zeitspanne in der Arbeit. Alle sind entspannt.
Bloß unser Auto nicht. Papa war unterwegs, wollte nach Hause fahren und scha-wupp - nichts geht mehr. ADAC angerufen und jetzt steht es vorne in der Werkstatt. Ich hab Panik. Wenn das länger dauert - wie soll ich dann in die Arbeit kommen? Und wieder zurück? 4x am Tag? Ich geh auf keinen Fall mit der Krücke!!!!!  Lieber bin ich krank. Ohne Krücke brauch ich lange, sehr lange und bin fix und fertig wenn ich ankomm. Will ich net !!
Morgen fährt mich Papa mit dem Dienstauto. Aber nächste Woche muss er wieder arbeiten. 
Hoffentlich ist das Auto bis nächste Woche fertig! Ohne Auto bin ich voll aufgeschmissen.

Ich werd morgen weiterschreiben. Irgendwie finde ich den richtigen Schwung nicht.
Morgen ist Donnerstag. Obwohl nichts aussergewöhnliches geplant ist, grausts mich jetzt schon.

Gute Nacht



Sonntag, 2. Juli 2017

Jammer-Eintrag

Fauler, verpennter Sonntag! Keine Energie, kein Ansporn, kein Bock. Nur das Wissen, was alles getan werden müsste. Wenigstens die Waschmaschine läuft, um drei Uhr Nachmittags hab ichs mal geschafft, sie ein zu schalten.
Ich müsste duschen, und Haare waschen, und mein Bett müsste neu bezogen werden. Und der Boden schaut aus .. und es wär so viel zum wegräumen!
Keine Chance. Ich lieg in der Wohnung rum wie ein nasser Sack.
Seit Tagen schon. Ich fühl mich wie ausgebrannt. Jede Bewegung kostet Überwindung, und wie gut ich mich überwinden kann, ist mir bekannt. Das Knie ist entzündet und sticht. Fuß, Rücken, Finger, Kopf - alles tut weh.
Wenn man schwimmen ist und sich im Wasser leicht und fluffig fühlt - und dann aus dem Becken steigt und meint, man sei mit Beton ausgegossen worden. Die Erdanziehungskraft hat sich verdreifacht - so fühl ich mich!
Jammer und Elend!
Weisst, endlich (!!!) ist es nimmer so heiß und man könnte wieder funktionieren - da kommt so eine bleierne Schwere daher und erstickt die Motivation im Keim.
Warum?
Möglichkeit A: das natürliche Gewicht der Sabine B. drückt sie in den Sessel zurück, immer wieder.
Möglichkeit B: die Gelenkschmerzen steuern mit eiserner Frustration die Person Sabine B.
Möglichkeit C: die Person Sabine B. ist von Natur aus eher gemütlich (also stinkefaul)
Möglichkeit D: der Organismus der Person Sabine B. ist hoffnungslos übersäuert und sollte eine Kur                           erfahren
Möglichkeit E: es ist keiner da, der die Person Sabine B. motiviert. Ermutigt. Anspornt. Anschreit.
Möglichkeit F: die Lebenssituation der Person Sabine B. ist grundsätzlich frustrierend
Möglichkeit G: der Tag ist grau



Innerlich oder zumindest in meiner Phantasie springe ich durch die Wohnung wie ein Flummi, hab Musik an und schwinge die Wäschekörbe mit Besen und Staubsauger umeinander. So wie andere das tun. Obwohl, andere schwingen den Staubsauger am Samstag und machen am Sonntag einen Ausflug mit ihrer Familie. So wie sich das gehört. Ich nicht. Ich krabbel vom Bett zum Bad zum Sofa. Aus. Und Sohn steht um 14 Uhr auf. Und Tochter ist erst garnicht da. Schönes Familienidyll.
In der Theorie hört sich das alles super an - stürz dich am Samstag auf den Haushalt, dann kannst du am Sonntag ohne schlechtem Gewissen ausruhen und schöne Dinge machen. Soweit die Theorie.
Praktisch kann ich das nicht umsetzen. Es läuft einfach nicht. Aufstehen, frühstück, einkaufen, Waschmaschine, aufräumen und immer kommt was dazwischen! Ein Kind, eine Sendung, ein Anruf, ein Sofa, ein Laptop. Und dann reicht die Zeit nicht weil ich am Nachmittag in eine Art Wachkoma falle - müde wie nach 3 Tagen Party - mich hinlege und beim Aufwachen denke "aus weia jetzt musste aber Abendessen machen!"
Kochen - Essen - Tag vorbei
Und dann kommt Sonntag und ich bin platt und müde und voller schlechtem Gewissen, weil die Arbeit noch genauso daliegt wie am Tag zuvor. Und am Tag zuvor. Und am Tag zuvor.


Jetzt kommt die ultimative Lösung!

1. Geh unter der Woche früher ins Bett
Dann biste 2. nicht mehr so müde die ganze Zeit
3. Spann deine Kinder ein unter der Woche was weg zu räumen
4. Lass die Waschmaschine auch unter der Woche laufen
5. Du stehst ca 8 Uhr auf am Wochenende (Kreuz), nicht lang frühstücken sondern loslegen!
6. hör auf zu denken
7. .... heul hier nicht rum sondern reiß dich zam !

immer dieses Gejammer. Immer das selbe. Andere schaffen das auch!
Andere schaffen vieles auch, was ich nicht schaffe!
Ich geh jetzt Haare waschen, sonst versinke ich in Selbstmitleid!



Hier, ein Schwan der gärtnert