Mausloch

Das Mausloch ist mein öffentliches Tagebuch.
Mein Refugium. Meine Höhle. Mein Ventil. Viel Spaß!

Dienstag, 19. April 2016

Elternabend

Ist immer wieder interessant! Da wir ausnahmsweise mal zu früh da waren, hatten wir die Idee, mal Lehrer von nicht so angestürmten Fächern zu besuchen wie Bio, Geschichte oder Sport.
Dem Sportlehrer haben wir glaub ich den Abend versüßt - wir waren die einzigen Eltern die ihn sprechen wollten - seine Liste war ganz leer. Sportlehrer sind in verschiedene Kategorien einzuteilen:
1. fiese Sklaventreiber  2. Besserwisser  3. Ignoranten  4. Energiebündel
Ich kann mich an meine Schulzeit erinnern, da hatte ich es definitiv mit fiesen Sklaventreibern und Ignoranten zu tun! ("Nein, Sabine, in deinem Alter sollte man ein Rad schlagen können.")
Und Sohnemann's Sportlehrer gehört wohl in die 4. Kategorie, der zappelt ja schon beim Sprechen!
Die Augen aufgerissen wie ein Eichhörnchen auf 4 Dosen Cola. Der würde mich irre machen!

Die Geschichtslehrerin ist ne liebe, sanfte, junge Frau die fest an Sohn glaubt. Und auch der Biolehrer kommt sehr sympatisch rüber. Und jung. Und motiviert. Und hübsch. *hust
Die Deutschlehrerin erinnert mich ganz kolossal an eine eigene Lehrerin .. und ganz schlimme Erinnerungen schwappen wieder hoch. Obwohl ich glaube, ganz so fürchterlich wird sie wohl nicht sein. Ich hab ja damals sogar ein Testament verfasst. Mit Bleistift auf ein Blockblatt. Ich würde wissen, wie ich sterben werde - nämlich durch sie - das Böse in Frauengestalt - die Cruella de Ville der Maria Ward Schule - Frau Schweiger!!
Das Grauen.

Gehört haben wir das, was wir immer hören - Bub ist intelligent, aber an der Motivation hapert's.
Die alte Leier.

Oje jetzt hab ich wieder die olle Schweiger im Sinn .. wir haben uns mal auf einem Sommerfest in der Schule wiedergetroffen. Oma, Waldfeger und ich waren dort wegen Nichte und Tochter, das war vor ca 7 Jahren, also war ich auch weit weg vom Schüler sein. Und trotzdem. Da stand auf einmal Frau Schweiger am Kuchenstand, beide wie vom Donner gerührt sehen wir uns in die Augen. Das Gesicht versteinert. Wir drehen und gleichzeitig wieder weg und ich spring auf! Jetzt bloß schnell weg! Ich muss atmen!

ojeojeoje ...



Montag, 18. April 2016

wo bleibt die Fee?

... und jetzt tut sich ein Riss in der Decke auf, der immer größer wird, biss das Haus auseinander bricht und eine riesige Kralle, wie in diesen Spielautomaten, wird ferngesteuert und fährt auf mich runter.  Die Kralle öffnet sich, packt mich und zieht mich aus dem Haus raus.
Trägt mich schnell davon.
Bis ich an einem Fleckchen Wiese in einem malerischen Ort abgesetzt werde.
Vor mir die Küste eines Meeres. Möwen schreien und ein leichter Wind geht.
Rechts von mir ein Feld mit lila blühender Heide, weiter hinten ein Wald,
links ein Weg, der zu einem Dorf führt.
Hinter mir zwei kleine, schwedisch aussehende Häuschen mit vielen Fenstern, Blumenkästen
und einer Bank vor der Tür.
Da sitzen Oma und Waldfeger und winken mir lachend zu.
"Da bist du ja endlich!"

Und alles ist gut








Sonntag, 17. April 2016

Lustiges aus facebook




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Stimmt alles - sie ist die Hanni zu meiner Nanni!!  *hach

15 Gründe, warum es das schönste ist, eine Schwester zu haben


1. Du kannst ihr einfach alles erzählen. Ja, sogar die ultra peinliche Geschichte, die Du sonst wirklich NIEMANDEM erzählen kannst.
2. Sie war all die Jahre direkt an Deiner Seite – und trug die scheußlichen, nicht-zusammenpassenden Outfits, die Eure Eltern Euch im Kindesalter aufgezwungen haben.
3. Sie sagt Dir immer ehrlich, wenn Du sch*** aussiehst. Aber natürlich auch, wenn Du super aussiehst.
4. Sie verteilt die herzlichsten Umarmungen.
5. Mit ihr kannst Du alt und senil werden.
6. Du musst ihr nie Deine verrückte Familie erklären – sie weiß, wovon Du sprichst.
7. Sie ist eine dauerhafte Quelle der Liebe, Ermutigung und Ehrlichkeit.
8. Wenn Du Ärger oder Kummer hast, ist sie die Erste, die Du anrufst. Denn Du weißt, dass sie sofort zur Stelle ist.
9. Mit niemandem hast Du so viele Insider-Witze wie mit ihr.
10. Sie ist die eine Freundin, bei der Du Dir zu 100 Prozent sicher sein kannst, dass sie immer Dein Bestes will.
11. Du weißt, dass sie eine tolle Tante sein wird (oder sogar schon ist). Und sie wird Deinem Kind zeigen, wie man so richtig Unfug anstellt – auf sichere Art und Weise natürlich.
12. Sie ist eines der besten Vorbilder, die Du hast.
13. Sie ist die einzige Person, mit der Du einen Riesenstreit haben kannst – und trotzdem sicher sein kannst, dass sie am Ende des Tages noch da sein wird.
14. Sie ist die perfekte Person, um Deine „bessere Hälfte“ zu beurteilen.
15. Sie ist die Sonne in Deinem Strandurlaub, die Sahne zu Deinen Erdbeeren, die Hanni zu Deiner Nanni – Deine einzig wahre Seelenverwandte. Du weißt, dass sie immer für Dich da sein wird – komme, was wolle!
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Samstag, 9. April 2016

The Airletts

Für alle daheimgebliebenen hier ein kleines Bonbon:


War ein sehr schöner Abend, anders als erst angenommen. Als ich nämlich kurz vor Beginn in den Raum gestürzt bin, (Auto 10km weit weg geparkt) bin ich gegen eine Wand aus schlechter Luft und Wärme gelaufen. Das ganze Orpheum war ausverkauft und brechend voll.
Allerdings hat die Gruppe The Airletts alles wieder gut gemacht!!  Drei Damen, die so richtig sympatisch sind und super singen können. 
Auch wenn das Publikum teils recht arrogant rüberkam, die show wars allemal wert! Und ich bin froh, mal wieder aus dem Haus gekommen zu sein - mit Waldfeger! <3



orientieren Sie sich - JETZT

Der Bub ist wieder da. Erst dachten wir, er hat eine riesen Gaudi in seinen Orientierungstagen in Schwanberg. Er hat geschrieben, es sei völlig anders, als erwartet. Und dann kam dieses Foto:


Der Schein trügt.
Gestern hat er erzählt, dass die Umstände in diesem Kloster eigentlich eher weniger auf Kindergruppen ausgerichtet waren, jedenfalls hinter den Kulissen.
Es war zwar alles da - ein Fußballtor, ein Basketballkorb, eine Tischtennisplatte, ein Süßigkeitenautomat ... aber war halt nur vorhanden, von funktionstüchtig war keine Rede.
Die Kinder wussten sich zu helfen und sogar das völlige Fehlen eines Balls für Tischtennis und Tor, das eben grade mal so da steht, wurde lässig hingenommen.
Eine Nachtwanderung zum Kröten suchen, eine Schnitzeljagt, die völlig in die Hose ging, eine Stunde Litaneien zuhören und viel zu harte Betten mit viel zu kleinen Schränken.
Im Prinzip waren diese Orientierungstage das, was sie sein sollten - Tage zum orientieren. Weil man ja sonst nix machen oder nutzen kann. Laut Sohn fällt das Fazit mager aus - neben ein paar halbherzigen Gruppenspielen wurden die Orientierungstage in Schwanberg vor allem von den Kindern als eines empfunden - als völlig orientierungslos.
Immerhin hat er sich zu Hause gleich wieder an altbewährtem orientieren können, der geliebte Pc hat ja nur auf ihn gewartet.
Ich bin froh, dass Sohn wieder da ist, es war seltsam ohne ihn. Tochter ist ja eh fast nur noch nicht anwesend und so ganz ohne Kind .. neee!!

Heute schleppe ich Waldfeger mit auf ein Swing-Konzert. Ich freu mich drauf, weiß nicht was uns erwartet, weil wir beide noch nie im Orpheum waren. Es wird Zeit. Und wir müssen mal raus.
Bin gespannt!