Mausloch

Das Mausloch ist mein öffentliches Tagebuch.
Mein Refugium. Meine Höhle. Mein Ventil. Viel Spaß!

Montag, 28. März 2016

frohe Ostern!

Danke, Waldfegerlein, für das schöne Osterfrühstück!
Eigentlich freue ich mich das ganze Jahr drauf, es ist immer so liebevoll hergerichtet und hat was feierliches! Obwohl Papa nicht dabeisein konnte, war trotzdem schön und herrlich wie immer!








Ich erinner mich, als die Kinder in Waldfeger's vorherige Wohnung gestürmt sind und sich fast überschlagen haben, die kleinen Schokoeier einzusammeln. Sohn auf dem Schoß einer verliebten Oma, sabbernd. Oder wie sie in Oma's Garten auf der Schaukel sitzen und "Stubbs der kleine Osterhase" singen, voller Hingabe. Sohn hat seine allererste Kinderschokolade Bekanntschaft gemacht.
 Ich weiß noch wie die beiden im Schlafanzug im Garten rumhüpfen und die Eichhörnchen die Eier angeknabbert haben. Ostern ist immer schön.
Auch die Ostersonntage als ich Kind war. Diese Aufregung, wenn man Sonntag in aller Herrgottsfrüh aufwacht und genau weiß, da sind überall Sachen versteckt!
Sogar mal ein Fahrrad. Hinterm Sofa. Der gute Wille war da ;-)

Und Waldfeger macht Ostern auch heute zu was besonderem - auch wenn die Kinder schon erwachsen sind.

#sentimental #Tränchenverdrück #vollliebhab #meinSchaaaaaatz #soschön #Vorfreude #beste



Samstag, 19. März 2016

boarisch und grachert



Posted by Monika Gruber on Donnerstag, 17. März 2016

Donnerstag, 17. März 2016

Grundgedanken

Ein außergewöhnlicher Feierabend - Nachwuchstalente spielen im Wohnstift klassische Musik. Und weil ich Sohn abholen wollte hab ich noch die Hälfte des Konzerts mitgekriegt.
Toll natürlich, Kinder von 12 bis Student. Das einzige, was unangenehm war, war die Luft im Raum.
Das war der Abschluss des gefürchteten Donnerstags.
Diesmal hat sich die Furcht in Grenzen gehalten, dieser Donnerstag war gar nicht so schlimm wie befürchtet.. Wenigstens nicht so entsetzlich wie letzte Woche. Viel Arbeit zwar aber nur normaler Wahnsinn, keine Extras.
Und somit wäre die Woche geschafft! Gestern war Lebensgeschichten-Tag. Die Leute wollten mir alle ihre persönliche Geschichte aufdrücken. Mir. Im Labor. Früh morgens. Hölle.
Vorgestern hatten wir schlechte-Venen-Tag. Wenn schon der erste im Labor mit schlechten Venen ankommt ist eh alles gelaufen. Dann wird das auch nix mehr.
Und heute war dann wohl der ereignislose Tag. Der so vor sich hin plätschert.
Hab mich bloß geschämt, weil das Ehepaar, die beide eine Zeckenimpfung haben wollten, leer ausging. Es war nur noch eine einzige Impfung da und ich musste sie wieder heimschicken.
Das geht garnicht. Abgesehen davon, das keine einzige Impfung aus dem LN-Vorrat im Pc registriert war - eine Nachbestellung sollte schon erfolgen, wenn was zu Ende geht.
SAUSTALL!
So.
Die ganze Woche über hatte ich das Gefühl, in einem Hamsterrad zu laufen. Weil sich alles ständig wiederholt. Jeden Tag das gleiche. Elend müde aufstehen, Kind wecken, Frühstück, Arbeit, Mittagspause, Nachmittag hundemüde, einkaufen, kochen, Kind ins Bett bringen, bisschen TV, bisschen Laptop, Bett, Buch, Licht aus.
Und dann hab ich nachgedacht, was so schlimm dran ist. Was, wenn jeder Tag voller Überraschungen wäre, nicht kalkulierbar, kein Zeitmanagement? Ich würde durchdrehen, weil ich nicht planen kann. Weil ich nie wüsste, was auf mich zukommt.
Und dann hab ich mir noch gedacht, was denn gut ist an meinem Hamstertag. Da wäre mal eine intakte Familie, ein kuscheliges Bett, ein gutes Buch, ein Haus, ein Auto, ein sicherer Arbeitsplatz und wenn ich ehrlich bin, möcht ich auch nix anderes machen als Labortante. Ich hab genug Geld zum Einkaufen, ich kann mir aussuchen, was es zu essen gibt. Ich hab ein handy, einen Laptop, einen nee zwei Fernseher, ich kann mal kurz aufstehen und mir was zu naschen holen ..
wie viele Menschen sind grade unterwegs, die all das nicht haben? Die sich genau das wünschen, was ich hab?
Und diesen Gedanken möchte ich festhalten. Wenn ich es schaffe, mir immer mal wieder bewusst zu machen, dass mein Alltag soo schlecht garnicht ist, dann verschwindet das Bild vom Hamsterrad von ganz alleine.




Samstag, 12. März 2016

Johanniskraut hilft

Keine Ahnung was es mit diesen seltsamen Träume auf sich hat, die ich seit Tagen jede Nacht durchmache. Schlangen in einem Hallenbad, Polizei wegen einem fremden Mann an der Wohnungstür, das kleine Mädchen, dass von Monster-Nazis verfolgt wird und letzte Nacht das gerettete japanische Schwein ... es sollte ein Wochenend-Ausflug werden. Nach Japan, Papa wollte uns eine Freude machen. Da haben wir ein Schwein aus den Fängen eines fiesen Tierhändlers befreit und es, zur Freude des Schweins und aller Beteiligten, durch streicheln und rubbeln wieder zum Leben erweckt. Da ging es dann mit uns durch die Straßen Tokios (was sehr starke Ähnlichkeit mit München hat). Wir haben uns verlaufen, mussten zum Bahnhof. Dort ging es durch unzählige Flure und Gänge und Treppenhäuser bis wir an der Tür zur Bahnhalle ankamen. Ein Fahrkartenkontrolleur hat uns die Fahrkarte weggenommen und uns anstelle dessen einen Stick gegeben, wo alle wichtige Daten eingestellt waren. Der Stick sah aus wie ein Insulin-Stift.
Die Abfahrtshalle war überfüllt mit Menschen, ich wollte einen Schaffner fragen, wo wir hinmüssen. Mit Schwein. Und da nahm er mir den Stick weg, weil die Abfahrt für uns erst in 2 Wochen gültig sei.
Wir bekamen Panik und ich wachte auf.

Dazu kommt, dass ich fast jede Nacht träume, ich müsste aufs Klo und egal wo ich bin, die Toiletten sind im dunkeln, alt, abgenutzt, zugesperrt, beschädigt oder ohne Trennwände. Und ich darf nie gesehen werden.

Psyyyych .....




Tochter ist schon wieder weg. Am Freitag mal ein kurzes Intermezzo zu Hause gegeben, dann war sie wieder bei loverboy. Sonntag Abend kommt sie, wenn ich Glück hab, wieder.
Was ist das, eine langsame Tochter-Entwöhnung?  Ist ja mittlerweile schon normal geworden, das sie nicht da ist. Ein Vorgeschmack auf eine ausgezogene Tochter .. spooky!!
Sohn hat Spaß mit seinem Pc im Kinderzimmer. Lässt sich nur unter Androhung zum Lernen nach unten zwingen - oder wenns essen gibt.
Und Papa - schweigt.

Ich sollte froh sein, über so viel neue Ruhe um mich. Bin ich aber nicht.
Vielleicht hab ich deshalb geträumt, Tochter sei wieder ein Baby und liegt auf dem Wickeltisch. Und redet mit mir - dass sie zum Einschlafen ein Hörbuch von AkteX hören möchte.

Vielleicht sollte ich aber auch einfach nur mal ein Baldrian nehmen und einen Johanniskraut Tee.