Mausloch

Das Mausloch ist mein öffentliches Tagebuch.
Mein Refugium. Meine Höhle. Mein Ventil. Viel Spaß!

Mittwoch, 27. November 2013

alive

wow ich hab das Mausloch ziemlich vernachlässigt. Das liegt daran, dass sich mein Körper (übrigens ohne mein Einverständnis) auf Winterschlafmodus einstellt! Jammer und Elend - immer müde!!!
Heute bin ich zwar auch müde, aber ein bisschen besser gelaunt. Morgen hab ich nämlich zwangsfrei. Überstunden abfeiern, und somit hab ich ein herrlich langes Wochenende! :-)
Heute waren Tochter und ich bei dem Fotografen, der mit dem Mietstudio. Wir hatten ein "Vorab-Gespräch"  (( dieser Moment, wenn du dich bei einem Bobsi-Wort wie >Gespräch< 4x verschreibst ..))
Also wir kommen dort an, noch vage in Erinnerung wo der Eingang ist. Eine Industrie-Gegend, trostlos, dreckig und irgendwie verlassen. Toll, wo ich mein Kind hinbring .. dann durch eine dreckige Eisentür in ein völlig versifftes Treppenhaus (Vergleich mit dem Horten-Parkhaus), die blaue Stahltreppe rauf und einen langen, schmalen Gang entlang, zu beiden Seiten Türen mit seltsamen Beschriftungen. Sinds private Räume oder Geschäftsräume? Drogenumschlagplätze? Folterkammern? Huuuu ...
Letzte Tür recht das Studio. Der Fotograf ist sehr nett und erklärt Tochter sofort die Einzelheiten - wie der Blitz funktioniert und diese Beleuchtung und jene, wie der Hintergrund und der Schatten und so weiter ..
Eine ganze Stunde lang. Testfotos gemacht und ich hab auch all meine Fragen gestellt. War ne gute Sache und Tochter ist glücklich.
Zumindest solange, bis wir mit der Pizza nach Hause kommen und die Kinder noch lernen müssen.
Betriebswirtschaft, morgen Schulaufgabe. Ich möchte nicht mit ihr tauschen!! Mit Papa auch nicht, der musste in die Nachtschicht. Frostschicht. Und Sohn - der lernt in Natur & Technik alles über das Hühnerei.
Süß, gell?
Morgen, wenn ich frei hab, werd ich mich ausruhen und lesen. "Artikel 5"  :-D
Und mittags Tochter von der Schule abholen, bisschen Autofahren üben. Sie fährt so super!!
Uuund Freitag dann geh ich auf den Christkindlasmarkt, am Vormittag, da ist es ruhig, alles hat geöffnet und man kann entspannt durch die Reihen schlendern. Tolle Sache!

(ich hab schon 2 Weihnachtsgeschenke, haha !!)

Dienstag, 12. November 2013

Elternabend

Es ist 18 Uhr und ich schalte wie wild den Pc im Labor aus. Schnell umziehen, bevor der Chef eine seiner genialen Nach-Feierabend-Ideen hat wie noch eine Impfung incl Beratung oder ein EKG oder ein Gefäß für irgendwas suchen, was noch keine Menschenseele vorher gesehen hat .. Fünf nach sechs und ab und raus! Geschafft. Ins Auto, 5-6 Schmerzensschreie beim Gaspedal durchdrücken und ab Richtung Schule. Klar dass lauter Schnarchnasen vor mir sind, wozu 70 in der 70er Zone fahren, wenn 50 doch so schön ist?
Vom Parkhaus zur Schule hatschen wie Quasi Modo und pünktlich auf die Minute war ich bei Papa vor der Klassenzimmertür. Ich schwitze und bin ausser Atem. Um mich herum lauter Akavorsup-Eltern. (Akademiker-Vorzeige-Super-Eltern) die in Breuninger gekleidet durch die Gänge stöckeln. Papas "Arbeits"Jeans hatte 2 Löcher auf der Popotasche und ich .. naja.
Sohn war so lieb und hat uns eingetragen, in drei Lehrerlisten, das erste Mal, dass wir nicht zu den loosern gehören, die unvorbereitet kommen, nein nein, diesmal haben wir vorgesorgt!
Der Raum war noch besetzt weil diese Klasse nicht fertig geworden war mit diskutieren, zetern und klugscheissen..
Um 18:40 wäre unser Gespräch mit der Lateinlehrerin, 15 Min später stehen wir immernoch da, also geh ich schonmal vor zu dem Gesprch mit dem Religionslehrer. Übrigens hat Felix uns da eingetragen wo er dachte, diesen Lehrer sollen wir kennenlernen. Weil der/die nämlich so nett/cool ist. Die Religionslehrertür war noch zu, als Papa schon zu mir kam. Ein 4-Min-Gespräch mit der Lateinlehrerin, alles prima alles gut!
Dem Religionslehrer sage ich, dass er der erste ist, der es geschafft hat, Religion für Sohn interessant zu machen und darüber hat er sich mächtig gefreut! Schee! Sonst passt alles, alles prima, alles gut.
Dann warten wir, bis wir zur Gitarrenlehrerin dürfen und derweil, nach Papas Bericht was im Klassenzimmer alles besprochen wurde (viele der Akavorsup-Eltern haben den armen Natur-und Techniklehrer ganz fies angegriffen, weil der so eine böse, schwere Ex über die Vögel geschrieben hat - Sohn O-Ton: phühh, wenn man im Unterricht aufpasst, ist es voll bopsi ) *hust ...
Da stehen wir also im Treppenhaus der Schule, da steht auf einmal die Angelika vor mir, Kiga-Leitung von Sarah und Felix! Wie schön, so lange nicht gesehen!! Sie hat ihre Tochter hier, sie ist Oberstufe, 10.Klasse. Die kleine blonde mit den Zöpfen .. war auf einmal grösser als ich und mit schlimmer Akne geschlagen. Angelika erkundigt sich, welches Kind ich denn am Labenwolf hab und war überrascht, dass Sohn schon soweit ist .. ach ja der ist ja schon .. und Tochter ist wo? Wirtschaftsschule? ach ja die ist ja .. mann so gross schon .. und dann sagt sie was herrlich unpädagogisches und muss dann ihrer Familie hinterher.Schöne Grüße!
Die Gitarrenlehrerin sieht aus wie 17 und kommt aus Österreich. Hört man voll, haha! Sie sagt, technisch wär der Bub super, aber das kollegiale Zusammenspiel mit dem armen Tropf, der mit ihm zusammen die Gitarrenstunde teilt, das schleift a weng. Kann ich mir vorstellen, vor allem was sich der Tropf denkt, wenn Sohn wiedermal statt der ersten 2 Takte das ganze Stück auswendig runterschrammelt ..
Da arbeiten wir noch dran.
Mehr Lehrer sollten wir nicht kennenlernen laut Sohn und so sind wir heimgefahren.
Ich hab Glück, echt jetzt, dass die Lehrer im Gymnasium zu Sohn "alles prima, alles gut" sagen.
Ich bin mir dessen bewusst. Ein Schweineglück!!
Zu Hause gabs Pizza und wir wurden albern. Das zog sich bis nach Zehn und jetzt werde ich ins Bett gehen.
War ein langer Tag.




Ach ja, Angelika beugt sich zu mir hin und sagt:

"Diese elenden Elternabende gehen mir sowas von auf den Sack !!"




Sonntag, 10. November 2013

ich schäm mich ja so

Na endlich, endlich hat sich jemand getraut. Nun hat ein Kindergarten den Martinstag umbenannt in „Sonne, Mond und Sterne Fest“. Das wurde ja auch Zeit. Schon letztes Jahr war ich schockiert, als auch einige Migrantenkinder bei mir am Martinsabend…oh, sorry, am „Sonne-Mond und Sterne Fest Abend“ singend bei mir vor der Haustüre standen. Der Blick aus diesen gequälten Kinderaugen lässt mich bis heute nicht schlafen. Als diese armen Geschöpfe gezwungen wurden ein Lied zu singen das nicht zu ihrem Kulturkreis gehört, um dann von mir Süßigkeiten aufgezwungen zu bekommen, die man in ihrem Kulturkreis nicht bekommt, schossen mir die Tränen in die Augen und ich schämte mich bitterlich ein Christ, und noch schlimmer, ein Deutscher zu sein. Niemand kann sich vorstellen wie sehr diese Kinder leiden mussten unter unserem „Martinsfest“. Schokolade, Martinsbrot und Martinsfeuer- wie menschenverachtend ist das denn? Doch nun ist ja endlich Schluss damit. Wir werden endlich politisch korrekt. Aber, da fehlt doch noch einiges, oder? Wie schlecht müssen sich diese Leute fühlen, angesichts unserer Feiertage. Wie unterdrückt und misshandelt sind diese Mitbürger angesichts unserer westlichen Kultur? Somit habe ich hier noch ein paar Vorschläge. Und damit diese auch international verstanden werden am besten in Englisch und politisch korrekt:
• Weihnachten - Give-all-you-can-Day
• Ostern - Egg-searching-and-Rabbit-Day
• Karfreitag - Die-all-you-can-Day
• Erntedankfest - All-you-can-eat-Day
• Sylvester - Fucking-good-Fireworks-Day
• Christi Himmelfahrt - Fly-high-as-you-can-Day
• Fronleichnahm- Day-after-Halloween-Day
• Buß- und Bettag - Think-about-your-political-Correctness-Day
• Nikolaus- Sack-and-Candy-Day
• Pfingsten - Take-a-Joint-and-feel-the-spirit-Day
• Heilige Drei Könige- Persian-Imigration-Day Doch damit nicht genug, was ist zum Beispiel mit:
• Andreaskreuz?
• Kreuzung?
• Kreuzband?
• Klosterbier?
• Sankt Gallen?
• Sankt Augustin?
• Sankt Johann
Und auch unsere Vornamen müssen umgehend geändert werden. Wie muss sich ein solch armer Mensch fühlen wenn sich ihm jemand vorstellt der z.b.
• Peter
• Paul
• Johannes
• Elisabeth
• Maria
• Georg
• Georg
• Sebastian
• Florian heißt?
Schon mal darüber nachgedacht das wir uns nun endlich integrieren sollten in unsere Immigranten? Jetzt ist mal Schluss mit diesem westlichen denken! Wir tun ja so als wären wir hier zu Hause.- Nichts für ungut.

Samstag, 2. November 2013

Ponyhof

gestern wars mal ein schöner Tag! hier sind Bilder aus Raitersaich und vom Essen am Abend :)
Erst sind wir 10 min zu spät da gewesen, aber der nette Mensch an der Kasse hat uns noch Ponys zugeteilt, die aus mysteriösen Gründen nicht vorgemerkt waren. Es sind ein Haufen Leute da gewesen, und sofort hab ich mich wieder ziemlich verloren und unsicher gefühlt. So wie damals, als ich mit Katrin so oft in Raitersaich war. Immer umgeben von arroganten, allwissenden Mädchen die immer mindestens 1 Jahr älter waren als wir. Egal wie und was ich gemacht hab, es war falsch. Wenn ich die Ponys, vor allem meinen Pascal, nicht so gern gehabt hätt, dann hätte ich mich nach nem anderen Ponyhof umgesehen.
Und in mir schleicht der Verdacht, dass all die fiesen Mädels von damals immernoch dort arbeiten und rumwurschteln - es waren lauter Frauen da, die mindestens 44 waren ... seeehr suspekt! Zum Glück waren die recht freundlich :-)



















später im Teatro, war sehr lecker und ... reichhaltig ! ^^







Freitag, 1. November 2013

Wirtschaftspolitik

Wirtschaftspolitik – Verständlich erklärt!

Christdemokrat
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine.
Sie behalten eine und schenken Ihrem armen Nachbarn die andere. Danach bereuen
Sie es.

Sozialist
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine.
Die Regierung nimmt Ihnen eine ab und gibt diese Ihrem Nachbarn. Sie werden gezwungen,
eine Genossenschaft zu gründen, um Ihrem Nachbarn bei der Tierhaltung
zu helfen.

Sozialdemokrat
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine.
Sie fühlen sich schuldig, weil Sie erfolgreich arbeiten. Sie wählen Leute in die Regierung,
die Ihre Kühe besteuern. Das zwingt Sie, eine Kuh zu verkaufen, um die Steuern
bezahlen zu können. Die Leute, die Sie gewählt haben, nehmen dieses Geld, kaufen
eine Kuh und geben diese Ihrem Nachbarn.
Sie fühlen sich rechtschaffen. Udo Lindenberg singt für Sie.

Freidemokrat
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine.
Na und?

Kommunist
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine.
Die Regierung beschlagnahmt beide Kühe und verkauft Ihnen die Milch. Sie stehen
stundenlang für die Milch an. Sie ist sauer.

Kapitalist
Sie besitzen zwei Kühe. Sie verkaufen eine und kaufen einen Bullen, um eine Herde
zu züchten.

EU-Bürokratie
Sie besitzen zwei Kühe.
Die EU nimmt ihnen beide ab, tötet eine, melkt die andere, bezahlt Ihnen eine Entschädigung
aus dem Verkaufserlös der Milch und schüttet diese dann in die Nordsee.

Amerikanisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe.
Sie verkaufen eine und leasen sie zurück. Sie gründen eine Aktiengesellschaft. Sie
zwingen die beiden Kühe, das Vierfache an Milch zu geben. Sie wundern sich, als
eine tot umfällt. Sie geben eine Presseerklärung heraus, in der Sie erklären, Sie hätten
Ihre Kosten um 50% gesenkt. Ihre Aktien steigen.

Französisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe.
Sie streiken, weil sie drei Kühe haben wollen.
Sie gehen Mittagessen. Das Leben ist schön.

Japanisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe.
Mittels modernster Gentechnik erreichen sie, dass die Tiere auf ein Zehntel ihrer ursprünglichen
Größe reduziert werden und das Zwanzigfache an Milch geben. Jetzt
kreieren sie einen cleveren Kuh-Cartoon, nennen ihn Kuhkimon und vermarkten ihn
weltweit.

Deutsches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe.
Mittels modernster Gentechnik werden die Tiere re-designed, so dass sie alle blond
sind, eine Menge Bier saufen, Milch von höchster Qualität geben und 160 km/h laufen
können. Leider fordern die Kühe 13 Wochen Urlaub im Jahr.

Britisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe.
Beide sind wahnsinnig.

Italienisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe, aber sie wissen nicht, wo sie sind. Während sie sie suchen,
sehen sie eine schöne Frau. Sie machen Mittagspause. Das Leben ist schön.

Polnisches Unternehmen
Sie besitzen zwei Kühe.
Sie verkaufen 2 Kühe und stehlen sofort zwei neue. Sie haben das Kapital verdoppelt.